Auto fährt gegen Supermarkt

Auto fährt gegen Supermarkt

Rosenheim Ein Autofahrer stieß beim Ausparken gegen die Außenwand eines Supermarktes in der Äußeren Münchener Straße 100 in Rosenheim und flüchtete. Die stählerne Außenhülle des Gebäudes wurde dabei so stark eingedrückt, dass sogar im Verkaufsraum ein Hochregal verbogen wurde. Zum Glück stürzte es nicht ein.

Nach den Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am gestrigen Mittwoch um 13.30 Uhr. An der Außenwand drückten sich Kennzeichenfragmente ein. Erkennbar ist das Kennzeichen Ro, sowie der Buchstabe „R“. Rötlich-grausilberner Farbabrieb war erkennbar. 
Die Polizei geht davon aus, dass das Auto mit der Front gegen das Gebäude fuhr. Der Sachschaden an der Außenfassade des Supermarktes wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter Telefon 08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rosenheim Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Corona: Labor-Meldungen wieder abrufbar

Corona: Labor-Meldungen wieder abrufbar

Rosenheim – In den vergangenen zehn Tagen gab es in Sachen „Corona“ bei der Übermittlung der Labor-Meldungen in Stadt und Landkreis Rosenheim erhebliche Probleme (wir berichteten). Nun scheinen die Probleme behoben. Das Landratsamt Rosenheim meldet in einer aktuellen Pressemitteilung, die Störung beim Abruf der elektronischen Labormeldungen am Gesundheitsamt Rosenheim sei behoben. Aktuell entsprechen die Zahlen aber weiter noch nicht der Realität. Denn jetzt gilt es, den durch die Zwangspause verursachten Rückstand abzuarbeiten. Das betrifft rund 6000 Meldefälle.
Am 27. Februar wurde durch einen anwenderseitigen Fehler eines Labors bei der Labordaten-Übermittlung eine extrem große Datenmenge von Laborbefunden produziert, die beim Versuch des Abrufs durch das Gesundheitsamt zu einer über Tage andauernden Störung geführt hatte.

7-Tage-Inzidenz im Landkreis Rosenheim
liegt heute bei 98,2

Der Blick auf die aktuellen Corona-Inzidenz-Zahlen für den heutigen Donnerstag, 10. März, zeigen, dass da nach wie vor bei Stadt Rosenheim und dem Landkreis Rosenheim, noch nicht alles rund läuft: die Stadt meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 103,8 und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt bei 98,2. Zum Vergleich die Werte in den benachbarten Landkreisen: Landkreis Traunstein: 1715,1, Landkreis Mühldorf: 2103,3 und  Landkreis Berchtesgadener Land: 1897,0.
„Die positiv getesteten Personen werden nunmehr unter Hochdruck durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes auf digitalem und postalischem Weg über ihre Infektion und über die gesetzlichen Pflichten zur Quarantäne informiert“, erklärt Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim das weitere Vorgehen. Ihm und seinem Team sei ein großer Stein vom Herzen gefallen, dass die Prozesse nunmehr wieder in Gang gekommen sind. Dieser bislang einzigartige EDV-Fehler habe die beteiligten Behörden und Fachfirmen vor eine extreme Herausforderung gestellt.
Durch ein Großaufgebot an Experten aus den Firmen eines externen Dienstleisters, dem Robert Koch-Institut, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Entwicklerfirma des Softwareprodukts sowie unter Moderation des Bayerischen Gesundheitsministeriums sei am gestrigen Mittwoch im Rahmen einer Videokonferenz die Ursache der Störung beim Abruf der elektronischen Labormeldungen am Gesundheitsamt Rosenheim eingegrenzt und eine Strategie zur Lösung erarbeitet werden.

Rund 20.000 Corona-Dateien
müssen in „Handarbeit“ gesichtet werden

Zunächst konnten alle Labormeldungen ab dem 1. März abgerufen werden. Für die Daten vom 27. und 28. Februar ist die Problemlösung aufwändiger, da die etwa 20.000 Dateien, die noch auf dem DEMIS-Server liegen, separat in „Handarbeit“ gesichtet und abgerufen werden müssen. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. März

Namenstag haben: Emil, Gustav, Johannes, Maria-Elisabeth, Marlies

3 bekannte Geburtstagskinder:

Timbaland (1972 – ist ein erfolgreicher und einflussreicher US-amerikanischer R&B – und Hip-Hop-Musikproduzent, Komponist und Rapper)

–  Sharon Stone (1958 –  ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin.)

–  Marianne Rosenberg (1955 – ist eine seit den 1970er Jahren bekannte deutsche Schlagersängerin.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1876: Alexander Graham Bell und sein Assistent Thomas Watson führen ein erstes Telefongespräch: „Mr. Watson, kommen Sie her, ich möchte Sie sehen“.
  • 1959: Der österreichische Unternehmer Engelbert Brenter erhält Musterschutz für einen von ihm entworfenen Skibob.
  • 1908: Einer fünfköpfigen Mannschaft gelingt während der Nimrod-Expedition die erstmalige Gipfelbesteigung des Mount Erebus in der Antarktis.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Zwei Kilo Kokain im Auto versteckt

Zwei Kilo Kokain im Auto versteckt

Raubling / Landkreis Rosenheim – Schleierfahnder der Grenzpolizei Raubling entdeckten bei ihrem Einsatz auf der Autobahn A 8 in einem Mercedes mit belgischem Kennzeichen zwei Kilogramm Kokain. Der Fahrer des Wagens, ein 52-jähriger Belgier sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Nach den Angaben der Polizei ergaben sich für die Fahnder entsprechende Verdachtsmomente, um den Mercedes näher in Augenschein zu nehmen. In einem bauartbedingten Hohlraum im Frontbereich des Autos wurden die Grenzpolizisten fündig. Ein Drogenschnelltest bei dem 52-jährigen Fahrer verlief positiv auf Kokain.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Impfzentrum gibt Novavax frei

Impfzentrum gibt Novavax frei

Rosenheim – Im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim wird ab sofort der Impfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax verimpft. „Es sind genügend Impfdosen vorhanden, um sowohl die Nachfrage wegen der einrichtungsbezogenen Impflicht als auch die aus der Bürgerschaft abzudecken“, so der Leiter des Impfzentrums Hans Meyrl.

Die Freigabe beruht auf einer Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, das jetzt Grünes Licht für den allgemeinen Einsatz von Nuvaxovid gegeben hat.
Bei Fragen zur Impfung steht weiterhin die Impfhotline unter Telefon 08031/365 88 99 zur Verfügung. Die Registrierung erfolgt unter www.impfzentren.bayern. Eine Terminvereinbarung ist derzeit nicht erforderlich, wird aber empfohlen, um längere Wartezeiten zu vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: re)

„Entwicklung der Energiepreise bremsen!“

„Entwicklung der Energiepreise bremsen!“

München / Bayern / Deutschland – Die Verbraucher stehen teils Augen reibend vor den Zapfsäulen. 2 Euro und mehr für den Liter Benzin oder Diesel sind die Regel. Tendenz weiter steigend. Der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern (BDS) fordert jetzt ein Moratorium von steuerlichen Belastungen auf Heizöl und Treibstoffe.

Durch die russische Invasion der Ukraine befinden sich die Energiemärkt im Krisenmodus. Mit einem Tageshöchstpreis von 130 Dollar für das Barrel Öl der Nordseemarke Brent ist der Rohölpreis seit Beginn des Konflikts um ein Drittel gestiegen und nähert sich alten Rekordmarken. Gleichzeitig beträgt der Steueranteil, der an der Tankstelle gezahlt werden muss, weiterhin annähernd 50 Prozent des Kaufpreises. Der Staat verdient somit kräftig mit.
Die Mehrwertsteuer auf Treibstoffe zu senken, wie es zum Beispiel der bayerische Ministerpräsident Markus Söder jüngst gefordert hat, ist nach Auffassung des BDS nicht zielführend. „Eine Senkung der Mehrwertsteuer würde zwar den Privatkunden entgegenkommen – allerdings würden Unternehmen dabei nicht entlastet, denn für sie ist die Mehrwertsteuer ein durchlaufender Posten“, heißt es dazu in einer aktuellen Pressemitteilung.
„Wichtiger wäre es jetzt, ein Moratorium für die festen Steuerbestandteile einzusetzen. CO2-Steuer, Energie-Steuer und Ökosteuer müssen jetzt zeitnah ausgesetzt werden. Nur so bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig und auch die Inflation könnte wirkungsvoll eingedämmt werden“, zeigt sich die Präsidentin des BDS Bayern, Gabriele Sehorz überzeugt. Gerade jetzt brauche man leistungsstarke Betriebe, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Energiewende vorantreiben. Weder Mehrwertsteuersenkungen, noch höhere Pendlerpauschalen und Heizkostenaufschläge würden die gestiegenen Ausgaben in den Unternehmen mildern. „Wer die Unternehmer bei Entlastungen jetzt übergeht, steht dem Ziel einer schnellen Energiewende diametral entgegen“, so Gabriele Sehorz.

„Überleben der Betriebe wichtiger, als 
auf Beigen und Brechen Öko-Aufschläge durchzusetzen“

Der Präsident von mib – Mittelstand in Bayern, Ingolf F. Brauner fordert die Ampel-Regierung auf, dringend an die Mittelständler und Handwerksbetriebe zu denken, die auf die Mobilität ihres Außendienstes und ihrer Monteure angewiesen sind: „Die diskutierte Mehrwertsteuersenkung auf Energiepreise hat für die Wirtschaft keinerlei Auswirkungen. Der Staat muss endlich erkennen, dass das Überleben der Betriebe und der Erhalt der Arbeitsplätze gerade jetzt wichtiger ist, als auf Biegen und Brechen Öko-Aufschläge auf Energieträger durchzusetzen. Diese müssen vollständig ausgesetzt werden, bis sich die Energiepreise wieder beruhigt haben.“
„Seit 2 Jahren kämpfen viele Betriebe ums Überleben. Nun kommen noch mehr Belastungen auf die Unternehmer durch die hohen Energiekosten. Wir fordern von der Regierung, angesichts des Ukraine-Krieges alle Belastungen für Bürger und Betriebe zu stoppen. Die Preisspirale hat einen vorläufigen Höchststand erreicht. Wir brauchen jetzt echte finanzielle Hilfsmaßnahmen, sonst werden uns die Betriebe an den Energiekosten eingehen. Unser Vorschlag ist, ein für die Krise befristetes Aussetzen der Mineralölsteuer sowie die Senkung der Mehrwertsteuer darauf. Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Treibstoff reicht definitiv nicht aus“, so Liliana Gatterer, Präsidentin vom Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz & Saarland.
(Quelle: Pressemitteilung von BDS Bayern, BDS Rheinland-Pfalz & Saarland sowie des mib-Mittelstand in Bayern)

Einbruch in Bahnhofskiosk

Einbruch in Bahnhofskiosk

Bruckmühl / Landkreis RosenheimEingebrochen wurde beim Kiosk an der Einmündung Bahnhofsstraße / Wimmerweg in Bruckmühl im Landkreis Rosenheim.

Nach den Angaben der Polizei hebelte der Täter in der Nacht auf den gestrigen Dienstag zwischen 2 und 3.40 Uhr einen verschlossenen Rollladen brachial auf und steig anschließend über den Tresen ein. Drinnen brach er die Kasse und zwei Spielautomaten auf und entwendete mindestens 2000 Euro Bargeld.
Beschreibung des Täters: männlich, hellhäutig, helle Hose – vermutlich Jeans, dunkler Synthetik-Anorak mit auffälligen Kapuzen-Fellkragen und heller Kapuzen-Innenseite, helle Wollmütze, helle Schuhe mit dunkler Sohle- ähnlich Bergschuhen, FFP2-Maske, helle Arbeitshandschuhe mit dunklen Fingern.
Die Polizeiinspektion Bad Aibling bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 08061/9073-0.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rauschgiftlieferung mit Paket

Rauschgiftlieferung mit Paket

Mühldorf am Inn – Ein 33-jähriger Mühldorfer steht unter dem dringenden Verdacht, sich Heroin, Marihuana und Haschisch über einen Paketdienstleister liefern zu lassen. Bei der Abholung seiner Lieferung wurde der Mann festgenommen. Nun sitzt ihn er in Untersuchungshaft.

Die Polizei erhielt vor einigen Tagen einen Hinweis von einem aufmerksamen Mitarbeiter eines Paketdienstunternehmens. Ihm fiel ein verdächtiges Paket auf. Nach Sicherstellung der Sendung entdeckte die Polizei darin rund 1000 Gramm Marihuana, rund 400 Gramm Heroin und 200 Gramm Haschisch.
Der Tatverdächtige wurde schließlich in der Bahnhofsstraße in Neumarkt-Sankt Veit festgenommen. Im Anschluss wurde die Wohnung des 33-jährigen untersucht. Dabei wurden weitere Betäubungsmittel sowie diverse Rauschgift-Utensilien gefunden.
Aufgrund der Mengen der sichergestellten Drogen und Utensilien deutet nach Angaben der Polizei vieles darauf hin, dass der 33-jährige damit Handel treiben wollte. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wie geht es mit den Mahnwachen weiter?

Wie geht es mit den Mahnwachen weiter?

Rosenheim – Seit vielen Monaten gibt es Demonstrationen und Kundgebungen von Menschen, die nicht mit den Corona-Regeln einverstanden sind – auch bei uns in Rosenheim. Am 20. März sollen die meisten Corona-Beschränkungen enden – darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Damit gibt es dann auch für die Gegner der Corona-Maßnahmen keinen Grund mehr für Mahnwachen und Co. Oder? Innpuls.me hat darüber mit Peggy Galic, Mit-Organisatorin der Mahnwache Rosenheim gesprochen.

Frage: Frau Galic, am 20. März sollen fast alle Corona-Beschränkungen auslaufen. Damit gibt es ab dann ja auch keinen Grund mehr für die Mahnwache Rosenheim, oder?
Antwort: Die Antwort liegt in der Fragestellung. Welche Beschränkungen bestehen bleiben, steht noch nicht fest. Allein die weitere Existenz der Grundrechtsbeschränkungen als sogenannter Basisschutz ohne jegliche Evidenz bestärkt uns darin, dass das Ziel der Mahnwache noch nicht erreicht. Es geht nicht darum, ob wir jetzt wieder ein paar Monate einkaufen, ins Kino oder Restaurant gehen dürfen. Die nächste angebliche Corona-Welle hat Herr Lauterbach bereits angekündigt. Die vergangenen Zwei Jahre haben massive Grundrechtseinschränkungen und die Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit sich gebracht. Hinzu kommen neue Aufgaben. Wie sich das Geschehen um die Mahnwache entwickelt, wird die Zeit zeigen.

Frage: Bis zu 4000 Teilnehmer wurden bei den Mahnwachen in Rosenheim in den vergangenen Wochen gezählt. Glauben Sie, dass das Interesse an diesem Thema auch nach dem 20. März so hoch bleibt oder kehrt dann doch mehr Ruhe ein.
Antwort: Solange Mitmenschen auf Ihrer Arbeitsstelle und in ihrem sozialen Umfeld diskriminiert und ausgegrenzt werden, solange werden wir Lichterzüge und Mahnwachen, Autokorso und Schilderaktionen anzeigen. Weitere Entwicklungen wird es geben, an denen sich die Bürger und Bürgerinnen beteiligen können. Wir sind für ein bewusstes Miteinander, für eine empathische Gesellschaft und für mehr Menschlichkeit gegenüber unseren Mitmenschen. All dies finden die Rosenheimer Mitbürger auf der Mahnwache und auf den Lichterzügen – Zusammenhalt und Freunden und Fremden. Natürlich gehe ich davon aus, dass erst einmal etwas Ruhe einkehren wird. Aber nur solange, bis die angekündigte Impfpflicht im Herbst wieder ins Bewusstsein der Bürger dringt. Viele unserer Mitstreiter wissen auch, dass es überhaupt keinen Grund für ein Nachlassen des Protests gibt. Wir sind davon überzeugt, dass die Corona-Kriese zu einem massiven Machtmissbrauch seitens unserer Politiker und immenser Bereicherung durch die Pharmaindustrie und Krankenhausbetreiber auf Kosten der Steuerzahler geführt wird. Das muss aufgeklärt werden und rechtliche Konsequenzen haben.

Frage: Nicht gerade motivierend zum Weitermachen für Sie selbst ist sicherlich die Ordnungsstrafe, die die Stadt jüngst gegen den Organisator der Mahnwache verhängt hat, weil nach Angaben der Polizei zu wenig Ordner vor Ort waren?
Antwort: 
Von einer Anzeige weiß ich nichts, daher kann ich dazu auch nichts sagen. Ja, es gab in der Vergangenheit hin und wieder Ordnungswidrigkeiten seitens der PI Rosenheim. Aber das werden die Gerichte klären zu gegebener Zeit. Meine Motivation nimmt mir das nicht. Es geht hier nicht um mich als Person, sondern um unsere Gesellschaft, um das was Rosenheim ausmacht. Ein Querschnitt der Rosenheimer Mitbürger gibt mir jede Woche bei den Mahnwachen Motivation weiter zu machen. Wir zeigen für unsere Mitmenschen Gesicht und genauso stärken uns unsere Teilnehmer. Ich weiß, das ist für die Rosenheimer Polizei nicht ganz verständlich, aber wir halten zusammen, bis Rosenheim wieder zusammenwächst.

Frage: Wie kam es überhaupt zu der Idee, Mahnwachen in Rosenheim zu organisieren?
Antwort:
Diese Frage muss ich an den Vater der Mahnwache, Lutz Henze weitergeben, da ich selbst erst seit November 2020 dabei bin. Schuld war Markus Söder. Durch ihn wurde Rosenheim vor allen anderen Kreisen in Bayern in den Lockdown geschickt, obwohl sich der damals frisch gewählte Rosenheimer Oberbürgermeister Andreas März dagegen aussprach. Die erste Versammlung war spontan. Zum Schutz der Ausgangssperre, später als verfassungswidrig geurteilt, wurden die nachfolgenden Versammlungen beim Ordnungsamt der Stadt angezeigt.

Frage: Was sind das nach Ihrem persönlichen Eindruck für Menschen, die sich da Woche für Woche im Mangfallpark treffen?
Antwort: Es ist ganz klar die Mitte der Gesellschaft. Ich denke, wir haben es hier mit allen Berufs- und Altersgruppen sowie einem breiten Spektrum politischer Überzeugungen zu tun. Und das ist für mich das Positive an dieser Krise: die Menschen lassen sich nicht spalten. Sie reden miteinander, anstatt sich gegenseitig auszugrenzen. Wir sind tolerant gegenüber anderen Meinungen, solange sie sich im Rahmen unserer Verfassung bewegen. Und wir lassen uns von keiner Partei vereinnahmen.

Frage: Es werden aber immer wieder Vorwürfe laut, dass sich auch radikale Kräfte unter die Teilnehmer mischen.
Antwort:
Unsere Teilnehmer sind ein Querschnitt der Bevölkerung des Landkreises Rosenheim. Radikale Kräfte, egal welcher Richtungen oder Gruppierungen, dulden wir nicht. In die Köpfe der Teilnehmer hineinschauen kann ich aber natürlich nicht. Als Versammlungsleiterin fühle ich mich verantwortlich für die Beiträge der Redner. Ich habe ein tolles Team im Rücken, die darauf achten, dass unsere gesellschaftlichen, grundrechtlichen und verfassungsrechtlichen Regeln eingehalten werden. Außerdem liegt es mir am Herzen, dass keine Beiträge vorgelesen werden, die gegen unsere ureigenen natürlichen Verhaltenskodexe verstoßen. Man sollte sich bei jedem seiner Worte immer im Bewusstsein halten, andere Menschen nicht zu verletzen, sondern sie motivieren und stärken, das Beste von sich selbst ganz selbstlos weiter zu geben.

Frage: Bei einer Demo geht es um ein bestimmtes Thema. Bei den Mahnwachen scheint es so, als würden sich da Menschen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen heraus treffen. Die einen sind gegen die Corona-Impfung, die anderen gegen die Maske, wieder andere gegen die Regierung im Allgemeinen. Täuscht dieser Eindruck?
Antwort: Nein, dieser Eindruck täuscht nicht. Jeder Mensch hat ganz individuell seine eigenen Beweggründe zu uns zur Mahnwache zu kommen. Unsere Themen sind so gewählt, dass sich viele Teilnehmer mit ihren Beweggründen darin wieder spiegeln. Es kann durchaus sein, dass die Prioritäten der Teilnehmer unterschiedlich sind in Bezug auf Maske, Impfung oder diverse Maßnahmen. Eber eines haben sie gemeinsam – sie finden eine Gemeinschaft mit einem starken Zusammenhalt und unglaublicher gegenseitiger Unterstützung. Warmherzige Menschen mit vielen verschiedenen Talenten, Kummer und Zukunftsideen. Darum kommen auch so viele immer wieder zu uns.

Frage: Nach dem Treffen am runden Tisch mit Oberbürgermeister Andreas März haben Sie sich überwiegend positiv über den Verlauf geäußert. Sie hofften auf ein weiteres Gespräch, dann auch mit den Organisatoren vom Bündnis „Rückenwind Gesundheitspersonal“, dass sich ja klar gegen die Mahnwachen positioniert. Wie schaut es da jetzt aus?
Antwort: Von uns aus darf es gerne ein weiteres Gespräch geben. Unsere Türen stehen immer offen. Das Bündnis „Rückenwind Gesundheitspersonal“ hingegen lehnt Gespräche mit uns ab, mit der inflationär verwendeten Behauptung, wie wären rechtsradikal. Das finde ich persönlich sehr schade. Aber ich bin mir sicher, die Zeit wird Veränderungen bringen und wir bleiben offen für Gespräche und gerne auch für Diskussionen. Davon lebt doch die Demokratie.

Frage: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Antwort: Unser aller Leben soll sich normalisieren. Die ständige Angstmacherei muss ein Ende haben. Unsere Kinder sollen glücklich und unbeschwert aufwachsen können. Alle ungerechtfertigten Maßnahmen, Zwänge, gesundheitlichen Einschränkungen, Einsamkeit, Angst, gegenseitige Anfeindung und Ausgrenzung müssen ein Ende haben. Ich wünsche mir eine lückenlose Aufklärung des gesamten Pandemie-Geschehens. Die Menschen möchten bitte wieder anfangen zu leben und das Leben in vollen Zügen genießen. Wir müssen unsere Kinder auffangen und ihnen eine friedliche Kindheit bieten, da haben wir eine Menge zu tun. Und am meisten wünsche ich mir wieder mehr Zeit für meine Familie und meine alten und neuen Freunde.
(Quelle: Beitragsbild: re)

Rosenheim, Ludwigsplatz, 1908

Rosenheim, Ludwigsplatz, 1908

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1908. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. Damals ging es dort noch recht beschaulich zu.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Goldenes Priesterjubiläum

Goldenes Priesterjubiläum

Rosenheim – Sein Goldenes Priesterjubiläum feierte jetzt Benno Biehler, ehemaliger Dekan von Rosenheim und Pfarrer von Heilig Blut, Kastenau und Pang. Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel (rechts) Reichel und Marianne Eckardt, Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Heilig Blut, gratulierten herzlich zum 50. Jubiläum.
(Quelle: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Neuer Name, alte Stärken

Neuer Name, alte Stärken

Rosenheim – Das Gartencenter Rosenheim begrüßt seine Kunden künftig unter dem neuen Namen „Gartencenter Nickl“. Anlässlich der Umfirmierung lohnt sich ein Blick auf die Geschichte des traditionsreichen Rosenheimer Familienunternehmens.

Unter dem Motto „Alles für den Garten“ gründete Hans Nickl im Jahr 1969 zusammen mit seiner Frau Lotte eines der ersten Gartencenter Deutschlands. Inzwischen wird das Unternehmen in der dritten Generation mit Florian, Daniela und Leo geführt.
Was vor über 50 Jahren als kleines Geschäft für Samen und Gartenartikel im Huber-Seiler Haus in der Kaiserstraße begann, ist inzwischen auf einer Flüche von über 8000 Quadratmetern zum breiten Angebot rund um die Themen Garten, Lifestyle, Kulinarik und Wohnen geworden.
Die tiefe Verwurzelung des Familienbetriebes in der Region ist in allen Bereichen des Unternehmens spürbar. Besonderen Wert wird auf fachkundige Beratung gelegt – mehr als 70 Mitarbeiter stehen den Kunden kompetent zur Seite.
Die Namensänderung geschah auch auf Wunsch vieler treuen Stammkunden, erzählt Daniela Nickl. Bei Angebot und Präsentation bleibt alles so wie gewohnt. Die Bandbreite reicht von Blumen, regionalen Gemüsepflanzen, Biokräutern, Sträuchern, Obstbäumen, Hecken, Raritäten, Gartenmöbel, Gartengeräte bis hin zu Dekoartikel – eben alles für den Garten.

Auch beliebte Anlaufstelle für
Tierfreunde und Bastler

Darüber hinaus ist gas Gartencenter Nickl auch immer schon ein ein Anlaufpunkt für Tierfreunde dank gut sortierter Zooabteilung. Wichtig für alle Bastelfreunde ist die Bastelabteilung. Wer sich nach dem vielen Stöbern eine Stärkung wünscht, kann sich diese direkt vor Ort im Cafè mit Bergblick gönnen. Im März 2022 eröffnet im Gartencenter Nickl der neugestaltete „WEBER STORE“ mit Grillakademie.
(Quelle: Pressemitteilung Gartencenter Nickl / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)