Tunnel Ettendorf wird gewartet

Tunnel Ettendorf wird gewartet

Traunstein – Die Frühlingstunnelsperre zur Wartung und Reinigung des Ettendorfer Tunnel in Traunstein findet vom morgigen Dienstag, 19. April, bis Donnerstag, 24. April statt. 
Anders als in der Vergangenheit üblich, bleibt der Tunnel wegen der Umrüstung der Videotechnik nachts für den Verkehr gesperrt. Die Umrüstung der Videotechnik erfordert auch den zusätzlichen Sperrungstag.
Sobald die Videoüberwachung in der VBZ Freimann wieder möglich ist, wird der Tunnel am Donnerstag, 21. April, am frühen Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. 
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Zusatzinfo: Der 725 Meter lange Ettendorfer Tunnel war das schwierigste und teuerste Einzelbauwerk der Umfahrung Traunstein, aufgrund schwierigen Untergrund. 

Umstellung des Telefonanschluss

Umstellung des Telefonanschluss

Rosenheim / Landkreis – Wegen einer Umstellung am Telefonanschluss wist das Landratsamt Rosenheim am morgigen Dienstag, 19. April, ab 15 Uhr nur sehr eingeschränkt erreichbar. Die Umstellung wird voraussichtlich mehrere Stunden dauern.
Um in dringenden Fällen erreichbar zu sein, wird für die Zeit von 15 bis 16 Uhr mit der 08031 / 581 69 7777 eine Notfallnummer eingerichtet.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Rosenheim, Innenstadt, 1907

Rosenheim, Innenstadt, 1907

Rosenheim – Unsere historische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1907. Wir werfen eine Blick auf die Innenstadt von Rosenheim vom Turm der Nikolauskirche aus.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Feierliche Karmette am Karsamstag

Feierliche Karmette am Karsamstag

Rosenheim – Gut besucht war die Karmette am Karsamstag in der Rundkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen. Den Gottesdienst zelebrierten Dekan Pfarrer Daniel Reichel und Pfarrvikar Mathias Klein-Heßling.
(Quelle: Text: Martin Aerzbäck / Beitragsbild-Foto: Martin Aerzbäck)

Kundgebung gegen Blockabfertigung

Kundgebung gegen Blockabfertigung

Rosenheim/Landkreis- In die Höhle des Löwen wagte sich der Kreisverband der Freien Wähler Rosenheim Land mit einer Demo und Kundgebung gegen die Blockabfertigung in die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, die allerdings durchaus noch etwas mehr Teilnehmer verdient hätte.

Die Aufmerksamkeit war aber trotzdem für die Rosenheimer groß, so dass in kürzester Zeit interessante Diskussionen mit den Einheimischen über die Blockabfertigung entstanden. Bemerkenswert war auch der Aufwand der Tiroler Polizei, die mit starken Kräften die Veranstaltung begleitete, die aber ohne jegliche Zwischenfälle absolut friedlich abgelaufen ist. Hauptorganisator Sepp Lausch, Fraktionsvorsitzender der FW- Kreistagsfraktion, musste krankheitsbedingt auf Bezirksrat und stellvertretenden Landrat Sepp Hofer verzichten, der an Organisation mit beteiligt war. Dafür konnte Lausch den Landtagsabgeordneten der Freien Wähler Nikolaus Kraus, den Inntaler FW-Kreisrat Stephan Heinke sowie einen Besitzer einer namhaften Spedition aus dem Landkreis Rosenheim begrüßen.

Miteinander statt Gegeneinander
von Bayern und Tirol

Bei seiner Ansprache ging Lausch auch auf die Sichtweise der Tiroler Bevölkerung ein, die sich ein mehr Miteinander statt Gegeneinander von Bayern und Tirol wünschen würde. Dafür müsste aber die Blockabfertigung eingestellt werden, die die Bevölkerung im Rosenheimer Land als reine Schikane wahrnehme, forderte Lausch. Die Argumente, die der Tiroler Landeshauptmann für eine Blockabfertigung vorbringe, seien falsch, so der Kreis- und Gemeinderat aus Tattenhausen, da das Raumordnungsverfahren zum Brenner- Nordzulauf abgeschlossen sei und bereits Probebohrungen seit geraumer Zeit laufen würden! Demokratisch legitimierte Genehmigungsverfahren brauchen ihre Zeit, das müsse auch ein Landeshauptmann Platter und seine Regierung einsehen, so seine Forderung. Die Alternative wären schnelle Enteignungen, und dass könne niemand wollen, stellte Lausch fest.
Verständnis herrschte aber bei den Teilnehmern, dass im Umkehrschluss auch die Grenzkontrollen auf deutscher Seite in Kiefersfelden als sehr negativ in Tirol wahrgenommen werden. Lausch forderte deshalb, dass sowohl in Österreich wie in Bayern mehr Güter auf die Schiene verlagert werden, was jederzeit möglich sei, da die Bestandsgleise nur zu 60 Prozent ausgelastet seien. Voraussetzung für Verhandlungen sei aber, dass die willkürliche Blockabfertigung beendet werde, die bereits zahlreiche Unfälle, starken Ausweichverkehr und große Umweltbelastung auf der bayerischen Seite hervorgebracht habe, so Lausch zum Schluss einer bemerkenswerten Kundgebung der Freien Wähler Rosenheim Land in Innsbruck.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Freie Wähler)

Für mehr Verkehrssicherheit

Für mehr Verkehrssicherheit

Traunstein-  Das Staatliche Bauamt Traunstein und die Stadt Traunstein errichten an der Einmündung der Kreuzstraße in die Chiemseetraße im Zuge der Staatsstraße 2095 eine Ampelanlage. Diese soll zukünfitg für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Start der Bauarbeiten ist voraussichtlich am morgigen Dienstag, 19. April. Anfang Mai soll die Ampelanlage dann in Betrieb gehen.

Die Ampelanlage wird auf Höhe der Aral Tankstelle bzw. bei der bestehenden Querungsinsel errrichtet. Die Kosten für die Anlage liegen laut Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes Traunstein bei rund 75.000 Euro. Die Stadt Traunstein und das Staatliche Bauamt Traunstein teilen sich die Kosten. Der Freistaat Bayern übernimmt rund 75 Prozent der Kosten und auf die Stadt Traunstein entfallen damit rund 25 Prozent der Kosten.
Die Bauarbeiten finden unter Aufrechterhaltung des Verkehrs statt. Da aber auch Kabel und Leitungen im Vorfeld verlegt, neue Querungen errichtet und Fundamente gebaut werden müssen, kann es während der Bauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Das Staatliche Bauamt Traunstein und die Stadt Traunstein bitten die Verkehrsteilnehmer für ihre Fahrten über diese Strecke mehr Zeit einzuplanen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolbild: re)

Statt Filmpalast Baugrube

Statt Filmpalast Baugrube

Rosenheim – Der Rosenheimer Filmpalast ist Geschichte. Nach mehr als 60 Jahren wurde das einst beliebte und bekannte Kino in der Samerstraße Anfang Ende des vergangenen Jahres abgerissen. Aktuell zu sehen ist eine Baugrube. Entstehen wird dort ein modernes Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage.
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Die Eiserne Rose von Rosenheim

Die Eiserne Rose von Rosenheim

Rosenheim – Die „Eiserne Rose“ im Mittertor von Rosenheim ist für viele Rosenheimer schon so selbstverständlich, dass sie kaum noch darauf achten. Dabei hat das Wappen eine interessante Geschichte zu erzählen.  

Erst beim zweiten Blick fällt auf, dass das Wappenschild vollständig benagelt ist. Über 3000 Nägel wurden eingeschlagen. Wie kam es dazu?
Ab 1915 wurden massenhaft Nägel in hölzerne Objekte eingeschlagen. Als „Kriegsnagelungen“ gingen diese Aktionen in die Geschichte ein. Hunderte wurden in Österreich-Ungarn und im Deutschen Kaiserreich gezählt.
Die „Eiserne Rose“ von Rosenheim entstand im Frühjahr 1916 im Rahmen einer Spendenaktion des Rosenheimer Ortskomitees für Freiwillige Krankenpflege im Krieg.
Nach einem Entwurf des Münchner Bildhauers Professor Georg Albertshofer wurde ein Lindenholzschild mit dem Stadtwappen geschnitzt. Die Kosten dafür trug der Rosenhemer Ehrenbürger Max Bram.
Zur Erstnagelung am 2. April kamen viele wichtige Leute. Der damalige Bürgermeister Josef Wüst hielt eine flammende Rede und schlug dann als erster einen Nagel ein – genau in die Mitte der Rose. Danach durften dann alle Bürger seinem Beispiel folgen. Ein Nagel kostete 50 Pfennig. Das war für die damalige Zeit nicht wenig, wenn man bedenkt dass ein Pfund Brot gut 20 Pfennig kostete oder ein Liter Bier 35 Pfennig.
Wer einen Nagel spendete erhielt als Erinnerung eine Postkarte.
Der Erlös der Aktion – über 8000 Mark – kam Familien gefallener Soldaten zugute.
Die Jahreszahlen unter der Rose „1914 : 16 : 16“ erinnern an die Dauer des Ersten Weltkriegs zum Zeitpunkt der Nagelaktion.
Im Jahr 2005 wurde die „Eiserne Rose“ dank einer Spende des Rosenheimer Geschäftsmanns Hans Nickls restauriert.
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Josefa Staudhammer)

Was tut sich im einstigen Rosenheimer Fischladen?

Was tut sich im einstigen Rosenheimer Fischladen?

Rosenheim – 2019 wurde der Rosenheimer Fischladen in der Heilig-Geist-Straße in Rosenheim geschlossen – aufgrund fehlendem Personals und rückläufigem Umsatz. Was tut sich jetzt, drei Jahre später, hinter den Kulissen? Das scheint sich auch diese Stadttaube zu fragen, die am gestrigen Ostersonntag neugierig ins Innere geblickt hat. Tatsächlich ist darüber aktuell nichts bekannt.
(Quelle: Info / Beitragsbild – Foto: Martin Aerzbäck)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. April

Namenstag haben: Sascha, Barbara, Werner, Wigbert

3 bekannte Geburtstagskinder:

Lucrezia Borgia  (1480 – war eine italienische Adelige der Renaissance aus der Familie Borgia und Tochter von Papst Alexander VI. und seiner Geliebten Vanozza de`Cattanei, die zweitweise stellvertretend für ihren Vater die Regierungsgeschäfte im Vatikan führte. )

Joseph Leonard Goldstein (1940 – ist ein US-amerikanischer Genetiker und Michael S. Brown Träger des Nobelpreises für Medizin 1985 für Forschungen zum Cholesterin-Umsatz.)

–  Esther Schweins (1970 – ist eine deutsche Schauspielerin, die als Komödiantin in der TV-Sendung „RTL Samstag Nacht“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1934: In den Vereinigten Staaten wird der erste öffentliche Waschsalon eröffnet.
  • 1972: Das japanische Unternehmen „Roland“ wird gegründet. Es entwickelt sich schnell zu einem der wichtigsten Hersteller von Musikinstrumenten und Effektgeräten.
  • 2013: Die Leipziger Strombörse EEX meldet eine Rekordeinspeisung. Mit fast 36 GW übertreffen in Deutschland alleine Wind und Sonne erstmals an einem nachfragestarken Werktag für eine Weile alle konventionellen Energien.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Tanja Engelhardt)
Ostersonntag verabschiedet sich traumhaft schön

Ostersonntag verabschiedet sich traumhaft schön

Rosenheim – Der Ostersonntag verabschiedet sich nun in Rosenheim mit einem traumhaft schönen Sonnenuntergang, festgehalten mit der Kamera von Anton Aerzbäck. Im Hintergrund zu sehen die Pfarr- und Wallfahrtskirche im Rosenheimer Stadtteil Heilig Blut. 
(Quelle: Beitragsbild: Anton Aerzbäck)

Skurrile Osterbräuche

Skurrile Osterbräuche

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland / Welt – Wer versteckt am Ostersonntag die bunten Eier und Süßigkeiten? Für Kinder unserer Region ist das ganz klar der Osterhase. Doch man muss gar nicht so weit in die Ferne schweifen, da bekommt Meister Lampe tatkräftige Hilfe von ganz anderen Tieren. Überhaupt ist das mit den Osterbräuchen so eine Sache – Was für uns in Bayern selbstverständlich erscheint, ist anderswo auf der Welt überhaupt nicht bekannt. Dafür wird dort Ostern auf eine Weise gefeiert, die uns schon sehr kurios anmutet.

Genau betrachtet hat der Osterhase seinen Job auch bei uns in der Region noch gar nicht so lange. Alten Aufzeichnungen zufolge ist er erst seit dem 17. Jahrhundert als fleißiger Lieferant tätig. In einigen Darstellungen bekommt er bei seiner Arbeit tatkräftige Unterstützung von den Hühnern.
Doch es ist keineswegs so, dass der Osterhase heutzutage überall in Bayern kommt. In Ostheim an der Röhn bringt zum Beispiel der Storch die bunten Ostersymbole. Schaut man noch etwas weiter in die Ferne, stößt man sogar auf gänzlich andere Tiere. In Teilen von Westfalen stielt der Osterfuchs dem Osterhasen die Schau, in der Schweiz ist es der Kuckuck und ein besonders origineller Eierlieferant findet sich im weit entfernten Australien. Dort kennt man den „Easter Bilby“. Der führt sogar eine Art „Rachefeldzug“ gegen unseren Hasen. Denn die europäischen Kaninchen machen dort dem Bilby, einer bedrohten Tierart, das Leben schwer. Durch den Verkauf von Schokaladen – Bilbys wird seit langer Zeit schön jedes Jahr Geld für einen Erhaltungsfond gesammelt.

Osteroarscheiben und 
Ostereierwerfen

Ähnlich wie mit dem Osterhasen verhält es sich auch mit vielen anderen Osterbräuchen: Kuriositäten finden sich überall auf der Welt, aber auch im heimatlichen Bayern. Denn auch da hat sich in so mancher Gemeinde etwas entwickelt, worüber die Nachbarn nur staunen oder lachen können. Das „Osteroarscheiben“ ist in Rosenheim und Landkreis noch den meisten Menschen bekannt.
Doch es gibt in Bayern auch Ortschaften, in denen man von den hartgekochten Eiern buchstäblich „Höchstleistungen“ erwartet. Beim sogenannten „Ostereierwerfen“ schleudert der Hausbesitzer das Ei über das Dach. Manchmal positioniert sich hinter dem Haus eine zweite Person, um das Ei aufzufangen. Diese Prozedur soll nach einer Legende vor Blitzeinschlag schützen.

Dekorierte Brunnen entstanden
aufgrund Wasserarmut

Aus der Fränkischen Schweiz stammt der Brauch, Brunnen mit Hunderten von bunten Ostereiern zu schmücken. Ganz klar ist bis heute nicht, wo dieses Ritual seine Herkunft hat. Neben christlicher Interpretationen wird als Erklärung häufig die Wasserarmut dieser Gegend genannt, durch die der Wasserversorgung ein besonders hoher Stellenwert zukam.
Es geht aber noch wesentlich kurioser. Auf den Philippinen gehören zwar auch Hasen und bunt bemalte Eier zum Osterfest. Allerdings gibt es da auch noch einen Brauch, den wir auf den ersten Blick überhaupt nicht deuten können: Eltern halten ihre kleinen Kinder am Kopf hoch. Diese Prozedur hat einen ganz praktischen Hintergedanken. Man glaubt, dass dadurch die Kleinen besser wachsen.
Auch Australien hat neben seinem „Osterbilby“ noch ein interessantes Detail zu bieten. Dort schöpfen verlobte Paare an Ostern fließendes Wasser aus einem Bach und bewahren es bis zum Hochzeitstag auf. Wenn sie sich kurz vor der Eheschließung damit besprengen, soll die Ehe glücklich werden.

In Bulgarien bewirft man sich
mit den Ostereiern

In Bulgarien werden die Ostereier nicht versteckt. Stattdessen bewirft man sich damit gegenseitig. Derjenige, dessen Ei unbeschadet davon kommt, ist Sieger und soll der Überlieferung zufolge das erfolgreichste Familienmitglied des kommenden Jahres werden.
Auch in Finnland findet sich ein interessantes Osterbrauchtum. Da werden am Palmsonntag Freunde und Bekannte mit der Birkenrute leicht geschlagen. Diese Prozedur soll Glück bringen und an die Palmwedel erinnern, mit denen Jesus vor 2000 Jahren in Jerusalem empfangen wurde. Am Ostersonntag sollte man sich dann dafür die Ohren zuhalten. Denn dann ziehen in Finnland Kinder mit allem was Krach macht durch die Straßen und beenden damit die „stille Woche“
Einer der für uns wohl skurrilsten Bräuche kann in Irland bestaunt werden. Da finden an Ostern großangelegte Trauerfeier statt – für Heringe. Diese symbolischen Heringsbegräbnisse werden als Zeichen gewertet, dass die strenge Fastenzeit, an der die Hauptmahlzeiten oftmals aus Heringen bestanden, ein Ende hat. Interessanterweise werden diese Begräbnisse meist von örtlichen Metzern initiiert.
Wem also in dem Jahr das Ostersuchen und Ostereierscheiben zu langweilig wird, der kann auf ein Brauchtum aus einem anderen Land zurückgreifen- Staunende Blicke sind damit auf jeden Fall garantiert.