Starke Leistung in  „Hölle des Nordens“

Starke Leistung in „Hölle des Nordens“

Landkreis Rosenheim / Frankreich – Die Fahrer des Team Auto Eder überzeugen bei der Junioren-Ausgabe des Radklassikers Paris-Roubaix. Romet Pajur wird Zweiter, Emil Herzog belegt Platz fünf.

Als „Hölle des Nordens“ wird der Radklassiker Paris-Roubaix bezeichnet – und das nicht ohne Grund. Ein wesentlicher Teil des Eintagesrennens führt über Kopfsteinpflasterabschnitte, die Fahrer und Räder vor besondere Herausforderungen stellen. Doch damit nicht genug: Die Pflasterpassagen – auch Pavés genannt – stammen teils aus dem 19. Jahrhundert und sind entsprechend ruppig. Dabei zählt Paris-Roubaix nicht nur im Profiradsport, sondern auch bei den Junioren der Altersklasse U19 zu den wichtigsten Radrennen des Jahres. Insgesamt 111 Kilometer mussten die Starter des am Sonntag ausgetragenen Nachwuchsrennens bewältigen, inklusive 18 Kopfsteinpflasterpassagen.
Mit Matteo Groß, Emil Herzog (beide Deutschland), Mathieu Kockelmann (Luxemburg) und Romet Pajur (Estland) standen auch vier Fahrer des Team Auto Eder am Start des berühmten Radklassikers. Insbesondere Emil Herzog und Romet Pajur zeigten dabei starke Leistungen: Beide hielten sich bei dem von Beginn an von vielen Angriffen geprägten Rennen bis zum Finale in Schlagdistanz zur Spitze auf, wobei Pajur drei Kilometer vor dem Ziel zur Attacke ansetzte. Zwar konnte er den zu diesem Zeitpunkt bereits enteilten Luxemburger Niels Michotte nicht mehr einholen, am Ende erreichte er das Ziel im Velodrom von Roubaix aber dennoch auf Rang zwei, wenige Sekunden vor dem heraneilenden Feld. Emil Herzog komplettierte das gute Mannschaftsergebnis mit Rang fünf und bestätigte damit seine gute Form der letzten Wochen.

Die Fahrer des Team Auto Eder bereiten sich nun auf ihre nächsten Renneinsätze vor: Am morgigen 25. April steht das Eintagesrennen „Coppa Montes“ in Italien auf dem Programm. Am 30. April und am 1. Mai findet dann mit dem „Grand Prix West Bohemia“ in Tschechien der nächste internationale Renneinsatz der Juniorenauswahl des WorldTeams BORA – hansgrohe statt.

Das Ergebnis:

1 MICHOTTE Niels Luxemburg 2:39:58 Stunden
2 PAJUR Romet Estland + 0:27 Minuten
3 LOZOUET Léandre Frankreich + 0:30
4 EGHOLM Kristian Dänemark gl. Zeit
5 HERZOG Emil Deutschland gl. Zeit

Stimmen im Ziel

„Zum Glück habe ich mich gut von meiner kürzlich überstanden COVID-Erkrankung erholt. Dass ich gut in Form bin, hat dabei bereits mein Sieg vor wenigen Tagen einem kleinen Rennen in Belgien gezeigt. Bei Paris-Roubaix musste man von Beginn an sehr aufmerksam fahren, da das Rennen sehr nervös war. Aber ich habe einen guten Job gemacht und mich auf der Position gehalten. Das Rennen war hart, aber ich habe es geschafft, im Finale meine letzten Kräfte zu mobilisieren und drei Kilometer vor dem Ziel zu attackieren. Dieses Ergebnis bedeutet mir sehr viel, denn Paris-Roubaix ist mein Lieblingsrennen. Ich bin glücklich, auf dem Podium zu stehen.“ – Romet Pajur

„Nach den Welt- und Europameisterschaften ist Paris-Roubaix das wichtigste Straßenrennen im Rennkalender des Juniorenradsports. Das Starterfeld setzt sich größtenteils durch Nationalmannschaften zusammen, das limitiert natürlich die taktischen Möglichkeiten, die wir als eingespieltes Team ansonsten haben. Mit zwei Fahrern in den Top Fünf können wir dennoch sehr zufrieden sein. Das zeigt einmal mehr, dass das Team Auto Eder zu den besten Radmannschaften der Welt im Juniorenradsport zählt.“ – Christian Schrot, Sportlicher Leiter
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Copyright: Team Auto Eder – zeigt Romet Pajur)

Ein letztes Mal „Frühling in Rosenheim“

Ein letztes Mal „Frühling in Rosenheim“

Rosenheim – Ein letztes Mal lud die Aktion „Frühling in Rosenheim“ am heutigen Sonntag dazu ein, etwas Volksfest-Feeling in der Innenstadt zu genießen. Am Vormittag nutzten bei Sonnenschein auch noch einige Besucher die Möglichkeit, eine Abschiedsrunde mit dem Riesenrad auf dem Ludwigsplatz zu drehen oder sich eines der kulinarischen Schmankerl zu holen. Mit dem Regen am Nachmittag wurde es aber dann doch deutlich ruhiger. Nach dem heutigen Tag werden Riesenrad und Schaustellerbuden wieder abgebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Rettenbacher Trachtler stellen Maibaum  auf

Rettenbacher Trachtler stellen Maibaum auf

Kammer / Landkreis Traunstein –  Nachdem das Dorf- und Vereinsleben mehr als zwei Jahre lang fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, laufen derzeit vielerorts zahlreiche Veranstaltungen wieder an. Bei den Rettenbacher Trachtler sind aktuell die Vorbereitungen für das Maibaumfest im vollen Gange. Am kommenden Sonntag, 1. Mai soll neben dem Rettenbacher Weiher wieder ein Maibaum aufgestellt werden.

Bei schlechtem Wetter ist der Ausweichtermin auf 7. Mai festgesetzt.
Ab 12.30 Uhr laden die Aktiven des GTEV Rettenbach ein, den „Kraftakt der Burschen“ beim Aufstellen zu verfolgen sowie bei Musik und Essen einen schönen Nachmittag auf dem Parkplatz des Gasthauses Jobst in Rettenbach (Balthasar-Permoser-Straße 64, 83278) zu verbringen. Außerdem sowohl die aktiven „Dirndl und Buam“, als auch die Kindergruppe des Trachtenvereins einige Tänze und Plattler zum Besten geben.
„Gestohlen wurde der Baum noch nicht, wir sind aber gerade dabei, unser neues Prachtstück für den großen Tag herzurichten“, freut sich Vorstand Franz Maier und ergänzt mit einem Augenzwinkern, „da dies alles streng geheim abläuft, kann ich derzeit leider keinerlei Auskünfte über den genauen Aufenthaltsort unseres Baumes machen“. Gestiftet hat den diesjährigen Baum Peter Parzinger aus Haunstätt.
(Quelle: Info: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Wia war de Woch bei Eich? I hoff schee. 
Bei uns war`s auf olle Fälle schee, weil mia ham Urlaub gmacht. Olle miteinand. Also I und de Sefa und de Karin von Innpuls.me. Wei de zwoa ned weid fahrn woidn und i ned weid fliagn, ham ma uns wos in da Näh gsucht. Des is bei uns in Bayern ja ned schwar, wei do gibt´s so vui scheene Platzal. 
Mia ham uns dann für Kelheim entschiedn. Do draht se ganz vui um an Hopfn und damit a um Bier und damit kennt`s Eich ihr dann a schoo vorstäin, wos mia den ganz`n liabn Dog so do ham.
Ja, Urlaub is scho a tolle Erfindung vo de Meschn. Aba wer hod des jetzt eigentle erfundn?
I hob mi do jetzt amoi bei Dr. Google schlaugmacht.
Oiso, de erstn, die um „Urlaub“ batn, warn de Rittersleit.
In oana oidn Dichtung ausn 13. Jahrhundert hoasts scho: „I will urloup von friunden nehmen“! Ganz schee gschwoin dahergredt hams damois ja schoo.
Für Eich zur Erklärung: „Urloup“ kimmt aus dem althochdeitsch und hoaßt so vui wie „Erlaubnis“.
Se ham oiso um Erlaubnis frogn miasn, bevor`s davo groast san. Erst amoi natürle den Kini. Der hod des scho amoi gar ned so gern gseng, weil wer ned dahoam war, hod damois a koane Abgabn zoin kena.
Ja und dann san die „friunden“ kema, oise de Spetzl. Do hod dann a des eigene Weib dazuzäit. A de hod zuastimma miasn und ob`s des imma gern gmacht hod, wos i jetzt ned. Vielleicht, wenn ihr ihr Göttagatte irgend a scheens Souvenir vasprocha hod. 
Wenns Ihr Eich jetzt aba im Kopf grod ausmoids, wia des ausgschaut hod, wenn so a Ritter in seina Rüstung auf da Liegn am Strand rumhängt, muas I Eich enttäuschn. Urlaub war bei dene da zackiger Kreizzug:
Urlaub, wia mia des heid kennan, gibt`s erst seit dem 20. Jahrhundert. Im Jahr 1903 ham se de Arbeiter erstmois drei Dog Urlaub im Jahr erkämpft – interessanterweis ham die Brauereien do den Anfang gmacht. 
Heid schaut des ois ja ganz anders aus. Heid ist da Urlaub für vui Leid a irgendwie a Statussymbol. I kenn scho a boar Leid, die nur fuart fahrn, damit`s dann nochher wos zum erzöin ham und des Internet mit Fotos überschwemma – vo eana am Strand, im Cafè, mit am Drink in da Hand, eana Essn, wieder am Strand, wieder im Cafè…Wos erzäi i Eich. So oar kennt`s Ihr sicha a. 
Aber egal- Urlaub is a scheene Sach. Senkt übrigens nach medizinischen Erkenntnissen des Herzinfarktrisiko und verlängert so de Lebenserwartung. Ma ko Kraft tankn und learnt nebenbei  a immer wos dazu und oans is a klar: Meistens merkt ma dann a, dass mas dahoam a ganz schee hod, wenn ned sogar am scheensten.

I wünsch Eich a scheene Woch
Bis zum nächsten Moi
Eire Roselinde

Der Weiße Sonntag

Der Weiße Sonntag

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland – Der heutige Sonntag, der die Osterwoche beendet, wird als Weißer Sonntag bezeichnet. Für viele Erstkommunions-Kinder ist das heute ein großer Tag. Innpuls.me wünsche allen Erstkommunions-Kindern wunderschöne, unvergessliche Stunden im Kreise ihrer Familien.

Der Begriff „Weißer Sonntag“ hat seinen Ursprung um die Zeit zwischen dem 4. bis 7. Jahrhundert. Täuflinge in der katholischen Kirche empfingen in der Osternacht das Sakrament und trugen zu diesem feierlichen Anlass weiße Taufgewänder als Symbol durch die Reinigung mit dem Taufwasser. Es war Brauch, die weißen Gewänder bis zum ersten Sonntag nach Ostern zu tragen. 
Traditionell finden am Weißen Sonntag auch in vielen Gemeinden die Erstkommunionsfeiern statt. Heuer dürfen sie erstmals nach zwei Jahren mit Corona-Beschränkungen wieder weitgehend normal gefeiert werden. 
Unser Beitragsfoto zeigt übrigens Josefa – ihre Kommunionsfeier liegt aber schon einige Jahre zurück.
(Quelle: Beitragsbild: Karin Wunsam)

Rosenheim, Panoramaaufnahme, 1941

Rosenheim, Panoramaaufnahme, 1941

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1941. Die historische Aufnahme ist entstanden vom heutigen Kunstmühlturm aus.
Zur Geschichte: Im Jahr 1855 – 2 Jahre vor dem Eisenbahnanschluss Rosenheims – nach eine industriell geprägte Getreidemühle ihren Betrieb im Süden des Marktes auf. Angetrieben wurde sie vom Seitenkanal der Mangfall aus. Wegen ihrer modernen, nach amerikanischen Vorbild eingerichteten Produktionstechnik wurde sie als „Kunstmühle“ bezeichnet.
(Quelle: Beitragsbild, Foto: Archiv Herbert Borrmann / Info: stadtarchiv.de)

Als Zugabe für den Sonntag hier auch noch eine alte Luftaufnahme von Euch in deren Mittelpunkt man die Kunstmühle von oben bewundern kann, entstanden in den 1950er Jahren:

Luftaufnahme in schwarz-weiss von Rosenheim aus den 1950er Jahren. Im Mittelpunkt zu sehen die Kunstmuehle von oben
Stadtverwaltung nicht erreichbar

Stadtverwaltung nicht erreichbar

Rosenheim – Die Stadtverwaltung Rosenheim ist am Mittwoch, 27. April, nur eingeschränkt erreichbar. An diesem Tag findet zwischen 10 Uhr und 12 Uhr die Personalversammlung der Stadt Rosenheim statt. Ab 9:30 Uhr ist die Stadtverwaltung daher nicht besetzt. Am Nachmittag gelten dann wieder die üblichen Sprechzeiten. Die Personalversammlung wurde auf den Vormittag gelegt, um allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Teilnahme an der Personalversammlung zu ermöglichen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: re – zeigt das Rathaus Rosenheim)

Alles Dirndl und noch viel mehr

Alles Dirndl und noch viel mehr

RosenheimSo unverwechselbar wie die Landschaft Bayerns ist auch seine Tracht. Die
Teilnehmer der Rosenheimer Stadtführung „Alles Dirndl und noch viel mehr“ begeben sich am Samstag, 30. April, 14.30 Uhr auf eine spannende Reise vom Ursprung des bayerischen Gwands bis hin zum modernen Trachtengewand.

Die Führung bietet Gelegenheit sich darüber zu informieren, wie sich der Mann stilgerecht kleidet und was es in der Damenwelt an klassischen bis festlichen Dirndln gibt. Die Teilnehmer erfahren, was man beachten sollte, wenn es heißt „Bitte in Tracht“. Begleitend hört man von Sitten, alten und neuen Bräuchen. Was oder wen bezeichnet man als „Haftlmacha“?
Die Führung startet am Nepomukbrunnen auf dem Max-Josefs Platz.
Karten können im webshop unter www.rosenheim.jetzt/touristinfo oder zu den Öffnungszeiten der Touristinfo Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1, erworben werden.
Weitere Informationen auch telefonisch unter: 08031/365-9061. Die Plätze sind auf
25 Personen limitiert.
(Quelle: Pressemitteilung vkr Rosenheim / Betragsbild: copyright vkr-rosenheim, zeigt: Stadtführerin Susanna Rainer Hennes erklärt, worauf es bei der „echten“ Tracht ankommt.)

So geht es weiter mit dem Kastenauer Hof

So geht es weiter mit dem Kastenauer Hof

Kastenau / Rosenheim – Der Gasthof „Kastenauer Hof“ ist Geschichte. Zum 31. März wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt. 2023 soll das traditionsreiche Gebäude abgerissen werden, um Platz zu machen für eine Wohnbebauung. Übergangsweise werden dort nun Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine einziehen (wir berichteten). Genauere Details dazu sind nun bekannt.

Ab Juni soll der Kastenauer Hof nach Auskunft der Stadt Rosenheim für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bezugsfertig sein. Rund 50 Personen sollen dort dann unterkommen. 
Die Stadt Rosenheim hat das ehemalige Gasthaus deshalb für ein Jahr angemietet. Die Küchen werden aktuell für die Selbstversorgung vorbereitet, indem beispielsweise Herde, Spülen und Geschirr zur Verfügung gestellt werden. „Außerdem müssen der Brandschutz durch ergänzende Baumaßnahmen gewährleistet und Rauchmelder installiert werden“, heißt es weiter. 
Die Nutzung des Kastenauer Hofes als Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine wurde von der Regierung von Oberbayern genehmigt. Damit werden die Kosten vom Freistaat Bayern übernommen. 
(Quelle: Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)

Auftakt beim Panger Volksfest

Auftakt beim Panger Volksfest

Pang / Rosenheim / Landkreis – Nach zweijähriger Corona-Zwangspause hieß es beim Panger Volksfest am vergangenen Freitagabend endlich wieder „O`zapt is“. Die Feierlaune bei den Rosenheimer war dann auch am gestrigen Samstag groß. Ausgelassen wurde im Festzelt gefeiert. Leider gab es dann auch für die Polizei einiges zu tun. 

 Am Samstagabend sorgte die Band „Oache Brothers“ für gute Stimmung im Festzelt. Foto: Eduard Staudhammer

Mit einem Standkonzert beim „Kirchenwirt“ mit Freibierausschank startete das Panger Volksfest am Freitagabend. . Von dort aus ging es im Festzug zum Festplatz. Den Bieranstich vollzog Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Die musikalische Unterhaltung übernahm die „Wasner Musi“.
Viel los war dann auch am gestrigen Samstag. In der Mittagszeit fand ein Oldtimertreffen statt. die Beteiligung daran war groß, nicht zuletzt, weil jeder der mit einem Oldtimer zum Festgelände kam, von den neuen Wirtsleut Yvonne und Anian Kurzmit einem Hendlgutschein belohnt wurde.
Am Abend sorgte dann die Band „Oache Brothers“ für gute Stimmung im vollbesetzten Festzelt. Ausgelassen wurde gefeiert.

Kettenkarussell dreht beleuchtet in der Nacht seine Runden

Leider gab es am Freitag- und Samstagabend dann auch für die Polizei einiges zu tun, wie heute ein Blick in die aktuellen Pressemitteilungen zeigt:

– Ein 53-jähriger Kolbermoorer verlangte am gestrigen Samstagabend auf dem Nachhauseweg von einer 21-jährigen Taxifahrerin vehement, von ihr nach Hause gefahren zu werden, obwohl diese ihm erklärte, dass sie eine reservierte Fahrt habe und gerade auf dem Weg sei, einen anderen Fahrgast abzuholen. Der Kolbermoorer war darüber so wütend, dass er mit dem Fuß gegen die hintere Autotür trat. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro. 

– Etwa um die gleiche Zeit geriet ein 20-jähriger Rosenheimer mit einem 23-jährigen Bad Aiblinger in Streit. Die beiden gingen dann auch körperlich aufeinander los. Der Sicherheitsdienst trennte das aggressive Duo und verständigte die Polizei. diese sprach einen Platzverweis aus. 

–  Auch ein 16-jähriger Stephanskirchner und ein 21-jähriger Kolbermoorer stritten sich im Festzelt. Sie schubsen sich gegenseitig von den Bänken. Der Streit gipfelte dann in einer kleinen Keilerei. 

– Im Rosengassenweg wurden mehrere Verkehrszeichen und Beleuchtungseinrichtungen von einer Baustelle entwendet. Die Polizei vermutet, dass der oder die Täter zuvor das Panger Volksfest besucht haben. Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter Telefon 08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.

– Am Freitagabend passierte eine 22-jährige Rosenheimerin beim Verlassen des Volksfestes mehrere Fußgänger. Ein 25-jähriger Schechener wich nicht zur Seite. Die Fahrerin hupte den Mann, nach den Angaben der Polizei, kurz an, damit er zur Seite tritt. Dieser drehte sich um, riss die Autotür auf und schlug der 22-jährigen unvermittelt ins Gesicht. 

– Kurz vor 23 Uhr rief der Sicherheitsdienst die Polizei, weil sich mehrere Personen im Festzelt einen heftigen Streit lieferten. Die Polizei traf  dann einen 23-jährigen Riederinger und eine 20-jährige Frasdorferin an. Beide schilderten, dass sie von Unbekannten geschlagen, beschimpft und beleidigt worden seien. Der oder die Täter konnten aber noch vor dem Eintreffen der Beamten in der Besuchermenge das Weite suchen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. 
(Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rosenheim/ Beitragsbild – Fotos: Eduard Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. April.

Namenstag haben: Egbert, Fidelis, Theodor, Virginia, Wilfried, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

Bernhard Grzimek (1909 – war ein deutscher Tierarzt und Verhaltensforscher, Zoodirektor, Tierfilmer und Umweltschützer. Für seine Dokumentation „Serengeti darf nicht sterben“ erhielt er den Oscar. Außerdem war er ein Mitbegründer der Umweltschutzorganisation „Bund“ im Jahr 1975.)

Barbra Streisand (1942 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Musikerin und Pop-Sängerin. Mehrfach wurde sie mit dem Oscar-, Grammy-, Emmy- und Tony Award ausgezeichnet.)

–  Kelly Clarkson (1982 – ist eine US-amerikanische Popsängerin und die erste Gewinnerin der Castingshow „American Idol“ im Jahr 2002.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1934: Laurens Hammond erhält vom US-Patentamt unter dem Namen „Electrical Musical Instrument“ ein Patent für die von ihm entwickelte elektrische Orgel – die Hammond-Orgel.
  • 1989: Der Dirigent Herbert von Karajan legt nach Streitigkeiten mit dem Berliner Senat sein Amt als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker nieder.
  • 1990: Die schottische Insel „Gruinard Island“ auf der im Zweiten Weltkrieg Experimente mit Milzbranderregern durchgeführt worden sind, wird nach jahrelanger Dekontamination wieder für bewohnbar erklärt und den Erben der ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Vortrag über Höhlenforschung

Vortrag über Höhlenforschung

Rosenheim – Der Historische Verein Rosenheim lädt am 28. April, 19 Uhr, zu einem Einführungsabend zum Thema „Höhlenforschung“ im Künstlerhof (Ludwigsplatz 15, 83022 Rosenheim, 1. Stock, Theatersaal) ein. Referent ist Peter R. Hofmann aus Brannenburg.

Hofmann beschäftigt sich seit seiner Jugend mit Höhlenkunde und Fotografie. Gezeigt werden faszinierende, spektakuläre Bilder aus über 50 Höhlen dieser Welt, ergänzt durch fundierte Hintergrundinfos. Nach dem allgemeinen Teil stellt er ein Projekt aus seiner Heimat vor – die „Inntaler Unterwelten“ Der erste Höhlenweg aus diesem Projekt verbindet vier Höhlen des unteren Inntals. Im Jahr 2011 wurde Hofmann dafür mit dem Inntal-Euregio-Preis für besondere Verdienste in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit geehrt.
Einige der Höhlen werden dann am 7. Mai auf einer geplanten Exkursion besucht.
(Quelle: Pressemitteilung Historischer Verein Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: Josefa Staudhammer – entstanden in Kelheim)