Priener Stadtradeln war erfolgreich

Priener Stadtradeln war erfolgreich

Prien / Landkreis Rosenheim – Einen grünen Fußabdruck hinterlassen Priener Teilnehmer  der bundesweiten Initiative „Stadtradeln“ mit einer rechnerischen Emissions-Einsparung von acht Tonnen Kohlenstoffdioxid.

Seit 2008 lädt das Klima-Bündnis mit der Kampagne „Stadtradeln“ dazu ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren. Mit der als Wettbewerb konzipierten Aktion soll Jahr für Jahr ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden, indem privat als auch beruflich innerhalb von 21 Tagen möglichst viele klimafreundliche Radkilometer in den teilnehmenden Kommunen gesammelt werden.
13.644 Kilometer mehr als im Vorjahr sind 2022 in der Marktgemeinde Prien am Chiemsee zusammengekommen. Insgesamt haben 303 Teilnehmende in 18 Teams – aus Freunden, Familien, Schulen, Vereinen und Unternehmen gemeinsam 50.488 Kilometer „erradelt“ und somit acht Tonnen CO² eingespart – drei Tonnen mehr als im vergangenen Jahr. Über diese sportliche Gemeinschaftsleistung zeigt sich auch die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner sehr erfreut: „Quer durch alle Altersgruppen engagieren sich Priener:innen für die Radförderung und die Lebensqualität in unserer Gemeinde und dem Klimaschutz im Allgemeinen.“ Zusätzlich zu der Aktion „Stadtradeln“ wurden die zwei besten Priener Teams von der Prien Marketing GmbH (PriMa) prämiert: bei den Schulen radelte sich das Ludwig Thoma Gymnasium mit 114 Teilnehmern an die Spitze, unter den Vereinen und Betrieben hat es der Radfahrerverein 1893 Prien e.V. mit 19 aktiven Radlern auf den ersten Platz geschafft.
Als Preis gibt es für die 133 Sieger jeweils einen „Priener Gutschein“. „Das ‚Stadtradeln‘ wird voraussichtlich auch im kommenden Jahr stattfinden. Also raus aus dem Auto und ab aufs Rad“, so die Projektleiterin von der PriMa Magdalena Berka, die darauf hofft, dass sich im kommenden Jahr noch weitere Mitbürger an der bundesweiten Kampagne beteiligen.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH)

Kaffeehausmusik mit Susi Weiss

Kaffeehausmusik mit Susi Weiss

Rosenheim – Zur Kaffeehausmusik treffen sich Musikbegeisterte am Sonntag, 24. Juli, im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz, 83043 Bad Aibling). Das Salon-Trio Susi Weiss lädt von 15  bis 17 Uhr zum Zuhören, Mitsingen und Tanzen ein. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Das Trio, bestehend aus Pianistin Susi Weiss, Bassist Thomas Laar und Sängerin Katja Ritter, spielt schwungvolle Schlager, Musicals, bekannten Walzer, Tango, Foxtrott, Medleys und noch vieles mehr.
Hier darf auch gerne mitgesungen werden. Auf den Tischen liegen Liederhefte mit einer kleinen Auswahl an bekannten Songtexten aus. Die Besucher sind herzlich dazu eingeladen, gemeinsam mit den Musikern das eine oder andere schwungvolle Lied anzustimmen.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Presseinformation AIB-Kur / Beitragsbild: Copyright: www.artischocke.net)

Viele Teilnehmer trotz Hitze

Viele Teilnehmer trotz Hitze

Rosenheim – Trotz hochsommerlichen Wetters wurden auch beim 8. Zug der Mahnwache Rosenheim durch die Rosenheimer Innenstadt wieder zahlreiche Teilnehmer gezählt. Die Veranstalter zeigen sich mit Resonanz und Verlauf sehr zufrieden.

Start des Zuges war am vergangenen Sonntag im Salingarten. Das Themenfeld breit gefächert. „Jeder Teilnehmer trägt seine eigenen Ängste und Sorgen mit in diese urdemokratische Art der freien Meinungsäußerung“, so Peggy Galic von der Mahnwache Rosenheim dazu.
Schon bei den Aufschriften auf den Plakaten und Bannern, die mitgeführt wurden, zeigte sich, was die Teilnehmer aktuell alles bewegt. Neben Corona ging es da um die Unsicherheit um den Erhalt des Jobs, die drohende Energiekriese, explodierende Inflation, Angst vor Altersarmut und die Hoffnung auf Frieden im eigenen Land und in der Welt.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: re)

Herzaufkleber mit Aufschrift Freiheit auf T-Shirt-Ärmel
T-Shirt mit Mahnwache Rosenheim
Demo Mahnwache Rosenheim
Demo Mahnwache Rosenheim
Was macht Spaß und kostet nichts?

Was macht Spaß und kostet nichts?

RosenheimLebensmittel, Energie, Reisen….alles wird teurer. Das heißt für viele von uns: Gürtel enger schnallen und genau überleben, was man sich noch leisten kann oder will. Aber zum Glück gibt es zumindest im Freizeitsektor einiges, was kostenlos möglich ist.
Bei unserem Innpuls.me-Kalender achten wir jetzt erst recht darauf, auch immer wieder Veranstaltungen auszuwählen, bei denen zumindest der Eintritt kostenlos ist oder das Mitmachen gar nichts kostet und dennoch gute Laune und Abwechslung bringt. Reinschauen „lohnt“!
Und wer noch weitere kostenlose Veranstaltungen in der Region Rosenheim weiß, die kostenlos sind, gerne uns melden.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)

Volksmusi mit Familie Kellerer

Volksmusi mit Familie Kellerer

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Des is a Musi: Mit Klarinetten, Akkordeon, Okarina und Tuba spielen Christian und Vroni Kellerer und ihre beiden Kinder Maria und Georg boarisch zünftig am morgigen Donnerstag, 21. Juli, von 19 bis 21.30 Uhr im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling auf (Wilhelm-Leibl-Platz 1, 83043 Bad Aibling). Der Eintritt ist frei.

Gemeinsam sind die vier Musiker als Familienmusik Kellerer unterwegs. Christian und Vroni gehören unter anderem auch zur Besetzung der Heufelder Musikanten. Die Familienmusik war in den vergangenen Jahren auch immer wieder mal im BR Fernsehen zu sehen, zum Beispiel in Sendungen wie „Wirtshausmusikanten“ und “Zwischen Spessart und Karwendel”.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Presseinformation AIB-Kur / Beitragsbild: Copyright: AIB-KUR)

Hoffnungsanker und Sinnesbilder

Hoffnungsanker und Sinnesbilder

Seeon / Landkreis Traunstein – Der lange Zeit in Pavolding bei Seeon lebende Künstler Heinrich Kirchner würde in diesem Jahr seinen 120. Geburtstag feiern. Im Gedenkjahr „120 Jahre Heinrich Kirchner“ veranstaltet das Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon in Kooperation mit der Gemeinde Seeon-Seebruck am Samstag, 23. Juli und am Samstag, 6. August, jeweils um 14 Uhr, einen Kunstspaziergang unter der Leitung der Kunsthistorikerin Hedwig Amann.

Heinrich Kirchners Bronzefiguren „Bild des Hoffens“ und „Mann im Boot“ flankieren die Klosterhalbinsel und finden Dialog, Ergänzung und Fortführung in den vielfältigen Kunstwerken des Skulpturenparks rund um Kloster Seeon. Der etwa 90-minütige Rundgang mit Hedwig Amann bietet ein Eintauchen in Themen und künstlerische Ausdrucksformen der jüngsten Vergangenheit und gleichzeitig einen genussvollen Blick in unsere Kulturlandschaft.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter Telefon 08624 897201 oder klosterladen@kloster-seeon.de ist jedoch erforderlich, Treffpunkt und Start ist am großen Parkplatz an der Einfahrt zum Kultur- und Bildungszentrum / Baustelle Mesnerhaus.
(Quelle: Pressemitteilung Bildungszentrum Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright S. Niederbuchner)

Bankerlsingen an der Prien

Bankerlsingen an der Prien

Aschau / Landkreis Rosenheim – Nach zweijähriger Pause ist es nun wieder soweit und es gibt wieder das beliebte Bankerlsingen an der Prien in Aschau.

Gabi Reiserer, Aschauer Musiklehrerin, wird in Begleitung eines Musikers, mit allen Singfreudigen am Sonntag, 24. Juli, Lieder aus dem Alpenland anstimmen. Auf der rund halbstündigen musikalischen Reise an der Prien entlang wird von Bankerl zu Bankerl, mit wunderschönen Blicken auf Schloss Hohenaschau, Kampenwand und Zellerhorn, gewandert, fröhlich gesungen und musiziert. Kostenlos, keine Anmeldung. Treffpunkt ist um 19 Uhr an der Tourist Info Aschau, Kampenwandstraße 38.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H.Reiter)

Stadtsee Rosenheim, heute Freibad, 1911

Stadtsee Rosenheim, heute Freibad, 1911

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1911. Auf der historischen Aufnahme sehen wir einen idyllischen Sommertag am Stadtsee in Rosenheim – heute Freibad.

Der Stadtsee wurde 1891 vom Verschönerungsverein der Stadt auf der sogenannten „Porschenwiese“ neben der städtischen Schwimmschule künstlich angelegt.
Viele Rosenheimer haben dort früher im Winter Schlittschuhlaufen gelernt. Im Sommer wurde der künstliche See für Ruderpartien und Spaziergänge genutzt. 
Da der Verschönerungsverein sich die Unterhaltungskosten nicht mehr leisten konnte, übernahm die Stadtgemeinde Rosenheim1900 den See. Wegen der jährlichen Wartungskosten wurden dann von den Besuchern Eintritt verlangt, doch auch damit rentierte sich der See nicht. 1924 wurde er an einen wohlhabenden Privatmann verpachtet, der damit einen gemeinnützigen Beitrag vor allem für die Jugend sah. 
Im Frühjahr 1965 war es dann aber endgültig vorbei mit dem Rosenheimer Stadtsee. Er wurde zugeschüttet und dient heute als Liegefläche für das Freibad.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Info: stadtarchiv.de)

 

Gesundes und nachhaltiges Essen

Gesundes und nachhaltiges Essen

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim / Bayern – 39 Kitas und 15 Schulen – das ist die bayernweite Teilnehmerzahl beim Coaching Kita- und Schulverpflegung 2021/22. Die Vernetzungsstelle Oberbayern Ost hat dabei vier Schulen gecoacht: die Grundschule Bauhausplatz (Stadt München) sowie die Grundschule Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land), das Gymnasium Korbinian-Aigner (Landkreis Erding) und die Privaten Schulen Oberaudorf-Inntal (Landkreis Rosenheim).

Außerdem sind vier Kitas dabei gewesen: Haus Maria Thalkirchen (Stadt München), der Gemeindekindergarten Spatzennest Allershausen (Landkreis Freising), der Katholische Pfarrkindergarten St. Peter und Paul Mühldorf (Landkreis Mühldorf) sowie das Haus für Kinder Wartenberg (Landkreis Erding).
Essen für Kita- und Schulkinder soll nachhaltig sein und mehr Wertschätzung für die Lebensmittel bringen, muss aber auch die Aspekte der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen. Damit die Kita- und Schulverpflegung die vielen Anforderungen leichter meistert, unterstützt dies der Freistaat Bayern seit mehr als zehn Jahren in Form eines Jahres-Coachings mit Ernährungsexperten aus den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Diese Experten analysieren gemeinsam mit allen Beteiligten im Essensgremium in den teilnehmenden Kitas und Schulen das Verpflegungsangebot, zeigen individuelle Lösungen für eine gesundheitsförderliche, wertschätzende und nachhaltige Verpflegung auf und optimieren damit das komplette Verpflegungskonzept. „Denn“, so Irmgard Reischl, Leiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost mit Sitz am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding, „gute Kita- und Schulverpflegung ist Teil eines gelingenden Kita- und Schullebens. Von gutem Essen profitieren alle.“
Den Abschluss des Coachingjahres 2021/22 haben die Teilnehmer aus der Region Oberbayern Ost im Rahmen der diesjährigen Fachtagung „Mahlzeit = Bildungszeit“ im Alten Speicher in Ebersberg  begangen und ihre Teilnahmeurkunden entgegengenommen.
Weitere Angebote der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost am Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung in Ebersberg finden sich unter www.aelf-ee.bayern.de/ernaehrung oder www.kita-schulverpflegung.bayern.de; nähere Informationen auch unter Telefon 08092/2699-0 oder mittels E-Mail an poststelle@aelf-ee.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: Copyright Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erdig, zeigt von links: Katharina Binsteiner – Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg-Erding, Bereichsleiterin Landwirtschaft, Maria Kravanja– Private Schulen Oberaudorf-Inntal, Doris Bernhofer –Coach, Irmgard Reischl – AELF, Leiterin Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung)

Wettkampfveranstaltung im Rosenheimer Freibad

Wettkampfveranstaltung im Rosenheimer Freibad

Rosenheim – Am kommenden Wochenende veranstaltet die Schwimmabteilung des TSV 1860 Rosenheim  ihre Bayrische Jahrgangsmeisterschaft im Rosenheimer Freibad an der Chiemseestraße. Die Wettkämpfe beginnen am Freitag, 22. Juli, 15 Uhr und dauern bis Sonntag, 24. Juli, 17 Uhr. Während der Veranstaltung gibt es ermäßigten Eintritt. 

Die Stadtwerke Rosenheim stellen das Schwimmerbecken während der Veranstaltung voll und ganz den Wettkämpfern zur Verfügung. Das Kinder- und das Familienbecken sind davon nicht betroffen. Die Badegäste können in dieser Zeit das Freibad zum ermäßigten Eintrittspreis nutzen.
Das Team der Rosenheimer Bäder freut sich auf viele Sportler, Zuschauer und spannende Wettkämpfe. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Informationen zu dieser und allen weiteren Veranstaltungen sind im Internet unter swro.de oder auf Facebook „Rosenheimer Bäder“ zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zu viel Sonne ist nicht gesund

Zu viel Sonne ist nicht gesund

Rosenheim – „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“ unter diesem Motto informiert das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim bei einem Aktionstag im Rosenheimer Freibad am Montag, 25. Juli, von 11 bis 14 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird die Aktion auf Donnerstag, 28. Juli, verschoben.

Mit Spiel und Spaß wollen die Mitarbeiter des staatlichen Gesundheitsamtes die Kleinsten, aber auch die Großen über den richtigen Umgang mit der Sonne informieren. Es gibt ein Gewinnrad mit Preisen. Die Quizfragen beschäftigen sich natürlich mit dem Thema der Sonnenwirkung sowie dem Schutz der Augen und der Haut durch Sonnenbrille, Bekleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel. Darüber hinaus gibt es auch nützliche Tipps für diejenigen, die bereits zu viel Sonne erwischt haben.

„Konsequenten Sonnenschutz
ernst nehmen“

Der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, Dr. Wolfgang Hierl, appelliert, konsequenten Sonnenschutz ernst zu nehmen: „Wegen des auffallenden Anstiegs des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom) wurde die Aktion „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“ in den vergangenen Jahren verstärkt in Freibädern der Region durchgeführt. Wir sollten uns alle bewusst sein: Jeder Sonnenbrand ist eine Verbrennung und schädigt unsere Hautzellen. Er kann ein erster Schritt hin zur Entstehung von Hautkrebs sein.“
Wer seine Haut übermäßig lange und schutzlos der Sonne und ihrer energiereichen ultravioletten (UV-)Strahlung aussetzt, riskiere nicht nur vorzeitige Hautalterung, sondern schadet auch seiner Gesundheit. Bösartige Neubildungen der Haut zähle zu den weltweit am häufigsten auftretenden Krebsarten. Kinderhaut sei dabei besonders gefährdet. Jeder Sonnenbrand in der Kindheit erhöhe das Hautkrebsrisiko. Ein vorbeugender Sonnenschutz sei deshalb wichtig. Dabei gelte die Reihenfolge: Sonne vermeiden, Haut bedecken und eincremen.

Vor allem auf die
Kinder achten

„Denken Sie bitte daran und beugen stets einem Sonnenbrand vor. Vernunft und Verstand sind der beste Sonnen- und Hautschutz. Meiden Sie die intensive Mittagssonne, tragen Sie einen breitkrempigen Hut und schützen Sie Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille. Verwenden Sie für alle unbedeckten Körperpartien ausreichend Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die Sie mehrmals am Tag auftragen. Achten Sie vor allem auf die Kinder, denn ihre Haut ist empfindlicher als Erwachsenenhaut und darum durch UV-Strahlen besonders gefährdet. Kinder unter zwei Jahren sollen nie direkter Sonne ausgesetzt werden. Sonnenschutz bei Kindern ist konsequent einzuhalten, nicht nur am Strand oder im Urlaub, sondern immer und überall, wo Kinder der Sonne ausgesetzt sind. Im eigenen Garten, im Kindergarten oder auf dem Schulhof. Sie als Eltern, Großeltern oder Betreuerinnen und Betreuer haben die Verantwortung und Vorbildfunktion. Kinder und Jugendliche sollten am besten nie einen Sonnenbrand erleiden“, so Dr. Hierl.
„Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“ ist eine Aktion des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, die vor Ort vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim ausgeführt wird. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.sonne-mit-verstand.de.

Tipps zum gefahrlosen Sonnen:

  • Kinder unter zwei Jahren nie direkter Sonne aussetzen!
  • Beim Sonnenschutz gilt folgende Reihenfolge: Vermeiden, bedecken, cremen!
  • Kinder nicht der Mittagssonne zwischen 11 bis 15 Uhr aussetzen!
  • Schützen Sie Ihren Körper durch Kleidung, zum Beispiel mit einem Sonnenhut oder einem Badeshirt!
  • Unbedeckte Körperpartien mit mindestens Lichtschutzfaktor 25 (oder mehr) eincremen!
  • Tragen Sie immer eine Sonnenbrille!
  • Gehen Sie beim Sonnenschutz mit gutem Beispiel voran!
    (Quelle: Pressemitteilung Gesundheitsamt Rosenheim /Beitragsbild: Symbolfoto re)
Mit dem Radl an den Gardasee

Mit dem Radl an den Gardasee

Rosenheim / Lazise-Gardasee –  Komplett ausgebucht war die geführte Frühjahrsradltour von Rosenheim nach Lazise am Gardasee. Die beiden Tourenleiter Josefine und Reinmund Hobmaier mussten im Vorfeld sogar einigen weiteren potenziellen Teilnehmern absagen und auf nächste Termine vertrösten.

Start der Radltour nach Lazise am Gardasee am Max-Josefs-Platz in Rosenheim

Am Nepomuk-Brunnen auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim startete die abenteuerliche Radltour.

Eine der größten Herausforderungen für die 12-köpfige Gruppe, die allesamt ohne E-Unterstützung radelten, war die im Vorfeld prognostizierte Hitze. Beim Start in Rosenheim kündigte sich schon ein sehr heißer Tag an. Da kam der kühle Biergarten Purlepaus mitten in Kufstein zur Mittagspause gerade recht. Am Nachmittag hatte einer der Teilnehmer bereits 38 Grad auf seinem Tacho. Zum Glück endete die erste Etappe mangels Übernachtungsgelegenheit in Schwaz bereits 10 Kilometer vorher in Jenbach.

Die Radler aus Rosenheim am Brennerpass

Die Strecke hinauf zum Brennerpass ist sehr anstrengend. Der Stolz am Etappenziel dementsprechend groß.

Die Radler am Ziel in Lazise

Freude bei der Ankunft in Lazise am Gardasee.

Der nächste Tag begann wider Erwarten bewölkt. Wie gut, denn nach 20 Kilometer bei Hall in Tirol gings bergauf auf die alte Römerstraße über Ampass, Patsch, Matrei und weiter bis Steinach. 900 Höhenmeter und 60 Kilometer galt es zu bewältigen. Himmlisch das Hotelschwimmbad in Steinach, wo die geschundenen Muskeln wieder auf Vordermann gebracht wurden.

Mit dem Radl auf den
Brennerpass

Der dritte Tag war für die meisten der Radler der Höhepunkt der Tour. Zunächst auf den Brennerpass mit 1.360 Meter als höchsten Punkt der Überquerung. Alle haben es geschafft und die Freude und Stolz auf das Geleistete war allen sichtlich anzumerken. Ab hier begann der bestens ausgebaute Brenner-Verona-Radweg, der zum großen Teil auf alten Bahntrassen erfolgt. Landschaftlich einfach ein Traum. Insbesondere auch deshalb, da der Radweg mitten durch die Fußgängerzonen von Sterzing, Brixen und Klausen führte. Aber auch ein anstrengender Tag mit 97 Kilometer und weiteren 750 Höhenmetern.
Am 4. Tag teilte sich die Gruppe ab Bozen für einen halben Tag. Während ein Teil über das malerische Kaltern, am Kalterer See entlang und weiter über die Südtiroler Weinstraße pedalierte, blieb der andere Teil der Gruppe auf dem flachen Etschradweg. Kurz nach Salurn trafen sich beide wieder zur Mittagspause an der Radstation Faeda. Gemeinsam ging es dann noch weiter bis zum Tagesziel Trento.
Der letzte Tag wurde nochmal sehr heiß und auch ein paar deftige Steigungen galt es mit voller Kraft zu treten. Insbesondere die Serpentinen nach Rivoli hinauf kurz vor Affi hatten es in sich. Alle Teilnehmer waren froh, als endlich der Gardasee ins Blickfeld rückte. Von da ab gings nur noch bergab.

420 Kilometer und rund
2500 Höhenmeter in fünf Tagen

Nach fünf Tagen und 420 Kilometer bei rund 2.500 Höhenmetern erreichte die Radler Lazise . Heiße Temperaturen am Gardasee luden am nächsten Ruhetag zum Baden und Bummeln ein, bevor es am Folgetag entweder mit Zug, Bus oder Auto wieder zurück nach Rosenheim ging.
Zweimal im Jahr unternehmen Reinmund und Josefine eine geführte Radtour nach Lazise, eine im Frühjahr und eine im Herbst. Wer dabei sein möchte, sollte sich frühzeitig anmelden. Termine und genaue Informationen unter www.hobmaier.com/lazise .
(Quelle: Artikel: Josefine Hobmaier / Fotos: Josefine Hobmaier)