Stabsübergabe beim Rotaryclub

Stabsübergabe beim Rotaryclub

RosenheimDer Rotaryclub (RC) Rosenheim-Innstadt hat einen neuen Präsidenten: In feierlich entspannter Atmosphäre übertrug der scheidende Präsident Hans-Georg Schmidt (links) die Präsidentenwürde an Arnold Kuttruff (rechts im Bild).

Der im Jahr 1990 gegründete Rotaryclub Rosenheim-Innstadt hat zurzeit 49 Mitglieder, Männer und Frauen die sich einmal wöchentlich treffen. Bei den Meetings werden Vorträge zu aktuellen Themen oder aus speziellen Berufsfeldern gehalten. Auch die Möglichkeit digitaler und hybrider Meetings hat sich im vergangenen Jahr etabliert.
Besonders die nationalen und internationalen Hilfsprojekte nach Flut, Unwettern und aktuell im Ukrainekrieg prägten die Präsidentschaft Schmidts im vergangenen Jahr. So sammelte der Club für das Krankenhaus im ukrainischen Cherkasy Waren und Geldspenden im Gesamtwert von rund 120 000 Euro.

Förderung junger Menschen
in den Fokus gerückt

Svitlana Petrova aus Cherkasy war ebenfalls zu Gast und berichtete über die dramatische Lage aus erster Hand. Dieses Engagement will auch sein Nachfolger uneingeschränkt weiterführen und wagt bei seiner Begrüßungsrede einen Ausblick auf das kommende Clubjahr. So will er während seiner kommenden Präsidentschaft sowohl bewährte Projekte weiterführen als auch neue Aktionen initiieren, wobei er einen Schwerpunkt auf die Förderung junger Menschen legen wird.
Gemeinsam mit Rotaract wolle man auch wieder für die Rosenheim Tafel Lebensmittel sammeln, so Kuttruff. Aber auch das freundschaftliche Miteinander soll im kommenden Jahr nicht zu kurz kommen. Neben zahlreicher Ausflüge und Besichtigungen werden auch wieder Treffen mit dem italienischen Partnerclub in Asolo das Clubleben bereichern.
(Quelle: Pressemitteilung Rotaryclub Rosenheim-Innenstadt / Beitragsbild: Rotaryclub Rosenheim-Innstadt)

Loretowiese, Rosenheim, 1943

Loretowiese, Rosenheim, 1943

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1943. Auf dem Foto zu sehen ist  die Höhere Töchterschule – heute Karolinengymnasium – bei der Loretowiese in Rosenheim. Zu sehen auf der historischen Aufnahme ist auch gut, warum die Loretowiese „Wiese“ heißt. Zu dieser Zeit machte sie diesem Begriff nämlich tatsächlich noch alle Ehre.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Studie zum Bornavirus in Maitenbeth

Studie zum Bornavirus in Maitenbeth

Maitenbeth / Landkreis Mühldorf – Die Erwachsenen von Maitenbeth im Landkreis Mühldorf werden zu Blutabnahme gebeten. Grund ist der Borna-Virus. Insgesamt drei Erkrankungen dieser seltenen, aber lebensbedrohlichen Erkrankung sind im Landkreis Mühldorf aufgetreten – davon zwei in Maitenbeth. Nun soll eine Studie Erkenntnisse darüber bringen, warum sich gerade dort der Virus wohl zu fühlen scheint. 
Eine Infektion mit dem Borna-Virus ist sehr selten. Die Forschung zu diesem Thema steht noch ganz am Anfang. Als einzig bekannter Überträger gilt derzeit die Feldspitzmaus, die den Virus unter anderem über Speichel, Urin und Kot ausscheiden kann, ohne selbst daran zu erkranken. Bei Menschen verläuft die Krankheit aber in den meisten Fällen mit einer Hirnentzündung tödlich. Wer überlebt, kämpft meist lebenslang mit schweren Folgeschäden. Bisher wurden erst rund 40 Fälle von Erkrankungen mit diesem Virus beim Menschen nachgewiesen. 2021 wurden nach Angaben des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) deutschlandweit 7 Infektionen bekannt, davon 5 in Bayern.

Aus diesem Licht betrachtet erscheinen die drei Fälle im Landkreis Mühldorf dann  als auffällig.
Deshalb sollen nun laut einer Pressemitteilung des Landratsamts Mühldorf Studien Erkenntnisse liefern, warum die Mehrheit der Fälle gerade dort auftreten. Das LGL will in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Regensburg noch vor Beginn der Sommerferien eine Studie zum „Klinischen Spektrum vom Infektionen mit Borna Disease Virus 1 – BOSPEK-Studie“ in Maitenbeth durchführen.

Teilnahme an der Borna-Studie
ist für alle Bürger von Maitenbeth freiwillig

Alle Bürger der Gemeinde sind zur freiwilligen Abgabe einer Blutprobe und eines Nasenrachenabstrichs sowie dem Ausfüllen eines Fragebogens aufgerufen. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob es – neben dem häufig tödlich verlaufenden schweren Gehirnentzündungen – auch noch andere Formen einer Bornavirus-Infektion gibt, die unter Umständen milder oder sogar ganz ohne Symptome verlaufen. Dazu wird unter anderem Blut auf Bornavirus-reaktive Antikörper untersucht – ähnlich wie man das zum Beispiel auch bei Studien zu SARS-CoV-2 gemacht hat.
Die Ethik-Kommission der Universität Regensburg hat dem medizinischen Forschungsvorhaben zugestimmt – unter der Voraussetzung, dass nur volljährige Personen teilnehmen dürfen, die nicht an Blutarmut leiden. Darüber hinaus müssen alle Daten und Proben anonymisiert erhoben und getestet werden. Das liegt im Wesentlichen darin begründet, dass bei einem positiven Befund ohne Krankheitszeichen keine konkreten Empfehlungen ausgesprochen werden können.
Nach aktuellem Kenntnisstand lassen sich Antikörper gegen Borna-Viren erst im Blut nachweisen, wenn die Infektion schon sehr weit fortgeschritten ist.
Umso mehr stehe bei der Studie in Maitenbeht der Gedanke im Vordergrund, herauszufinden, ob es überhaupt positive Befunde bei Menschen ohne oder mit milden Krankheitsverläufen gibt und unter welchen Umständen es zu einem Kontakt mit dem Virus gekommen sein könnte.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen laut Pressemeldung dazu genutzt werden, gegebenenfalls Empfehlungen auszusprechen, wie sich eine Infektion verhindern lasse. „Wir alle wollen weitere Ansteckungen mit dem meist tödlich verlaufenden Bornavirus verhindern. Dafür braucht es weitere medizinische und wissenschaftliche Erkenntnisse. Jede Maitenbetherin und jeder Maitenbether kann dazu seinen ganz persönlichen Beitrag leisten“, sagt Landrat Max Heimerl.

Vor der Studie gibt es eine
Infoveranstaltung in Maitenbeth

Im Vorfeld der Studie findet in Maitenbeth am 19. Juli eine Informationsveranstaltung für alle Maitenbether zum Thema Borna-Virus statt. Am 25. und 25. Juli  kommen dann Wissenschaftler in den Ort um Blutproben und Nasenrachenabstriche zu nehmen.
Ende Juli starten dann zwei weitere Studien. Zum einen arbeitet das Friedrich-Loeffler-Institut als Bundesforschungseinrichtung für Tiergesundheit an einer Untersuchung der Spitzmauspopulation in Maitenbeth. Zum anderen wird ein Team des Universitätsklinikums Regensburg noch im Juli an rund 30 Stellen im Ortsbereich Umweltproben nehmen. Die Proben werden im Anschluss auf Bornaviren untersucht, die über die Ausscheidungen der Feldspitzmaus in die Umwelt gelangen und somit einen möglichen Übertragungsweg darstellen können.

Zum Schutz vor dem Borna-Virus rät das RKI aktuell: 

  • Lebende oder tote Mäuse nicht anfassen
  • Mäusekot oder tote Mäuse zuerst mit einem Reinigungsmittel besprühen und dann in einer geschlossenen Plastiktüte entsorgen.
    (Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf / RKI / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Auerbräu gibt Wiesn-Bier-Preis bekannt

Auerbräu gibt Wiesn-Bier-Preis bekannt

Rosenheim – Nach zwei Jahren Pause soll das Rosenheimer Herbstfest 2022 endlich wieder starten. Auftakt ist am 27. August. O`zapft wird mit Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März in der Auerbräu-Festhalle. Was die Mass Wiesnmärzen  heuer kosten wird, hat die Brauerei nun offenbart und nebenbei verkündet, dass sich einiges in der Festhalle ändern wird.

„Wir wollen den Rosenheimern nach zwei Jahren Pause etwas Neues präsentieren“, so Auerbräu-Geschäftsführer Dirk Steinebach. Manches ist jetzt schon zu sehen, wie beispielsweise die Holzfassade und der neue Anstrich. Außerdem wurden in den vergangenen Wochen alle Fenster und das Dach der Festhalle auf der Loretowiese thermisch saniert und neue Belüftungen eingebaut. Aber auch optisch soll sich heuer einiges ändern. Was genau, will Dirk Steinebach aber noch nicht verraten. Auf alle Fälle soll die Auerbräu-Festhalle familienfreundlich werden, bodenständig und gemütlich.

Kohlensäure zum Zapfen ist jetzt 
schon teilweise Mangelware

Gerade in diesem Jahr ist das allerdings keine einfache Sache: Die Rohstoffpreise explodieren. „Allein Kohlensäure zum Zapfen der Maßen ist jetzt schon teilweise Mangelware“, so die neue Festwirtsfamilie Heinrichsberger. Man bemühe sich sehr, die Kosten im Griff zu halten und den Mehraufwand nicht einfach auf die Gäste umzulegen. „Wir optimieren dafür unsere Abläufe und arbeiten mit langjährigen, regionalen Partnern, um ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hinzubekommen“, so Heinrichsberger Junior.
Und nun zum Preis für Wiesnmärzen: 11,40 Euro wird die Maß kosten. Limonaden kosten 3,70 Euro. Wasser 3,40 Euro.
An den Mittwochen wird es im Auerbräu-Festzelt für die kleinen Besucher ein Essen mit Getränk für unter 10 Euro geben.
(Quelle: Pressemitteilung: Auerbräu / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Der zweite Supermond des Jahres

Der zweite Supermond des Jahres

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Österreich – Innerhalb weniger Wochen war in der Nacht auf den heutigen Donnerstag der „Supermond“ zu sehen. Die Bedingungen dafür vielerorts ideal, nicht nur bei uns in Bayern, sondern beispielsweise auch am Wolfgangsee, von wo uns dieses tolle Beitragsbild erreicht hat. 

Der erste „Supermond“ des Jahres 2022 konnte am 14. Juni beobachtet werden. Zu diesem Naturschauspiel kommt es, wenn der Mond in seiner elliptischen Umlaufbahn der Erde besonders nahe kommt und gleichzeitig Vollmond ist. Gestern war der Mond der Erde sogar noch näher als bei seinem ersten großen Tag im Juni. Bedeutet in Zahlen: der Mond war rund 357.400 Kilometer von der Erde entfernt und damit rund 30.000 Kilometer näher als im Durchschnitt. 
Das Ergebnis: Toll anzusehen. Selbst den Schwänen am Wolfgangee in Österreich scheint dieser Anblick zu gefallen.
(Quelle: Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Juli.

Namenstag haben: Camillo, Franz, Francisco, Goswin, Jacobus, Roland, Ulrich, Wando, Wanda

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Martina Hill  (1974 – ist eine deutsche Schauspielerin und Komikerin. Sie tritt u. a. in der ZDF-Sendung „heute-show“ als Tina Hausten auf.)

Gertrude Bell  (1868 – war eine britische Forschungsreisende, Regierungsberaterin und Agentin, die mit ihren Reisen in den Orient auch als weibliche „Lawrence von Arabien“ galt. )

–  Karel Gott  (1938 –  war ein tschechischer Schlagersänger, der als „Goldene Stimme aus „Prag“ bei vielen Musikshows angekündigt wurde. Von ihm stammt auch das Titellied zur Zeichentrickserie „Die Biene Maja“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1729: Der Physiker Stephan Gray baut die erste Freileitung der Welt, um nachzuweisen, dass man elektrische Energie übertragen kann.
  • 1881: Der Revolverheld William Bonney, genannt Billy the Kid, wird von seinem früheren Freund Pat Garrett, nunmehr Sheriff in Lincoln County, erschossen.
  • 1945: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Damit dürfen sich nun amerikanische Besatzungssoldaten in Deutschland mit erwachsenen Deutschen unterhalten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re, entstanden am Wolfgangsee)
Wiesn soll familienfreundlich bleiben

Wiesn soll familienfreundlich bleiben

Rosenheim / Landkreis – Das Rosenheimer Herbstfest ist auf Familienfreundlichkeit ausgerichtet. Das bedeute, die Preise sollen fair und bezahlbar sein. Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in diesem Jahr stellt das den Wirtschaftlichen Verband (WV) als Veranstalter vor eine besondere Herausforderung. Beim Punkt „Fahrpreise für die Fahrgeschäfte“ gibt es jetzt eine gute Nachricht. 

„Nach zwei ausgefallenen Festen ist die Vorfreude auf das Herbstfest Rosenheim 2022 besonders groß. Weniger erfreulich ist jedoch, dass die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen viele Bürgerinnen und Bürger stark belasten“, heißt es in der Pressemitteilung des Wirtschaftlichen Verbandes der Stadt und des Landkreises Rosenheim, die Innpuls.me gerade erreichte. Man sei sehr stolz darauf, dass sämtliche Schaustellerbetriebe das offene Erfolgsgeheimnis der familienfreundlichen Wiesn trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Belastungen weiterhin mittragen wollen.
Konkret bedeutet das: die teuerste Einzelfahrt in einem Karussell wird 3,50 Euro nicht überschreiten. „Was angesichts von Fahrpreisen von bis zu 8 Euro und mehr auf anderen Festplätzen wirklich bemerkenswert ist“; so WV-Vorstandsmitglied Maximilian Werndl. Der gesamte Schaustellersektor des Rosenheimer Herbstfestes bleibe damit im Vergleich mit allen anderen Volksfesten weiterhin das Fest mit der attraktivsten Preisgestaltung. „
(Quelle Pressemitteilung WV / Beitragsbild: Symbolfoto Karin Wunsam)

„Situation bei Schweinehaltern dramatisch“

„Situation bei Schweinehaltern dramatisch“

München / Bayern – Am heutigen Mittwoch-Vormittag stellte Staatsministerin Kaniber den Agrarbericht 2022 vor. Teil des alle zwei Jahre erscheinenden Berichts ist auch die Entwicklung der Tierhaltung und der Schweinebranche im speziellen. Dazu Gerhard Stadler, Veredelungspräsident des Bayerischen Bauernverbands: „Der Agrarbericht unterstreicht, was vorher schon bekannt war: Die Situation bei den bayerischen Schweinehaltern ist dramatisch. Die Betriebe schwinden wie nie zuvor.“

Laut dem Landesamt für Statistik sind in Bayern innerhalb des vergangenen Jahres 600 Schweinebetriebe aufgegeben haben. Es verbleiben damit 3600 Betriebe.
„Tierhaltung ist eine Lebensaufgabe, die 365 Tage im Jahr vollen Einsatz erfordert. Wer in der Tierhaltung aufgibt, tut das nie aus rein wirtschaftlichen Gründen. Bei den Betroffenen herrscht immer auch ein hoher Leidensdruck, große Frustration und am Ende Resignation“, so Gerhard Stadler.

Beispiel Niederlanden zeige, wie verzweifelt
Tierhalter ob der drastischen politischen Vorgaben seien

In den Niederlanden würde man aktuell sehen, wie verzweifelt die betroffenen Tierhalter ob der drastischen politischen Vorgaben sind.  „Auch bei uns werden die Bedingungen für die Betriebe immer weiter verschärft bis ihnen jede Perspektive fehlt“, fürchtet Gerhard Stadler. Tierhalter würden mehr und mehr den Eindruck gewinnen, dass ihr Beitrag zur regionalen Fleischerzeugung, zur Bereitstellung von Dünger und zur Verwertung von Nebenprodukten, auch von regionalen pflanzlichen Lebensmitteln, überhaupt nicht mehr erwünscht ist. Nur das werde an keiner Stelle offen kommuniziert.
„Die Politik sieht zu, wie immer mehr Tierhalter aufgeben müssen und unternimmt nichts“, so Veredlungspräsident Stadler. Die Uhr ticke: „Tierhalter, die aufgeben, sind für immer verloren. Die Verbraucher merken es erst, wenn der regionale Schweinsbraten nicht mehr verfügbar ist“.
Stadler fordere die Politik deshalb auf, „endlich gegenzusteuern!“ Künftige Anforderungen an die Tierhaltung müssten langfristig und verbindlich formuliert werden. Der geforderte Mehraufwand müsse angemessen finanziert werden und der Tierwohlstallbau müsse baurechtlich endlich genehmigungsfähig gemacht werden.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hofstätter See, Landkreis Rosenheim 1960er

Hofstätter See, Landkreis Rosenheim 1960er

Prutting / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in den 1960er Jahren. Auf dem Foto zu sehen ist ein idyllischer Sommertag am Hofstätter See in der Gemeinde Prutting. Der Moorsee gilt auch heute noch als einer der wärmsten Seen im Landkreis Rosenheim.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Wege können für Radler gesperrt werden

Wege können für Radler gesperrt werden

Landkreis Rosenheim – Der Besucherdruck in den Almgebieten steigt, zu Fuß und zu Rad. Die Konflikte nehmen zu.  Die Wege auf Farrenpoint und Mitterberg können nun für Radfahrer gesperrt werden. Das teilt das Landratsamt Rosenheim mit, nachdem die Untere Naturschutzbehörde Rosenheim die Situation vor Ort geprüft hat.

Kartenausschnitt

Einige Wege und Steige im Almgebiet zwischen Farrenpoint und Rampoldplatte sind nicht zum Fahrradfahren geeignet und dürfen nicht befahren werden, so die Untere Naturschutzbehörde Rosenheim. Konkret bedeutet das: Die Grundeigentümer der geprüften Wege können das Fahrradfahren, ohne weitere Angabe von Gründen, auf ihren Wegen untersagen. Eine Missachtung dieses Verbotes gilt nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz als Ordnungswidrigkeit (Artikel 57 Absatz 4 Nr. 2).

Der Grund dafür liegt nach Aussage des Landratsamtes Rosenheim hauptsächlich in der empfindlichen Vegetation. Im Gebirge sei die Vegetationsdecke typischerweise sehr dünn, so dass es schnell zu großflächigen Erosionen kommen könne. Zudem würden einige Mountainbiker enge Spitzkehren oder Wegteile mit Stufen umfahren, sodass die Wege stark verbreitert, neu verzweigt oder auch umgelagert werden. Besondere Schwierigkeiten würden in der Folge auch ausgeschwemmte Rinnen nach Regenfällen bieten.
Bei den Almwiesen handle es sich hauptsächlich um wertvolle Pflanzenbestände wie sogenannte Borstgrasrasen und artenreiches Extensivgrünland. Diese sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz (§ 30, Abs. 2, Satz 1, Nr. 3) geschützt. Darum ist es der Naturschutzbehörde ein besonderes Anliegen, diese Biotope zu schützen.

Weidetieren erschrecken sich
vor Stirnlampen der Radler

„Wer auf erlaubten Radwegen mit dem Rad unterwegs ist, sollte neben der Vegetation auch an die Weidetiere denken“, so das Landratsamt Rosenheim Vor allem wenn früh morgens und abends oder nachts mit Stirnlampen gefahren wird, würden die Tiere leicht erschrecken und  panisch fliehen: Daher sollten diese empfindlichen Zeiten für den Sport vermieden werden oder aber die Fahrweise angepasst werden. Grundsätzlich gilt, dass beim Bergabfahren durch Weidegebiete langsam gefahren werden sollte.“ Weidetore müssen wieder verschlossen werden, damit sich die Herden nicht mischen. Wenn sich die Tiere auf dem Weg befinden, sollte abgestiegen werden.

Durch Anstieg der E-Bikes hat
sich Zahl der Mountainbiker stark erhöht

In den vergangenen Jahren ist der Besucherdruck in dem Almgebiet immer stärker angestiegen, zu Fuß und auf dem Rad. Durch den Anstieg der E-Bikes hat sich auch die Zahl der Mountainbiker immer weiter erhöht. Konflikte zwischen Wanderern, Mountainbikern und Bewirtschaftern führten in der Vergangenheit bereits zu Diskussionen.

Appell des Landratsamts Rosenheim: „Wer im Almgebiet unterwegs ist – egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder als Eigentümer: Respektvolles Verhalten und gegenseitige Rücksicht auf Mensch und Tier sorgen dafür, dass alle eine erholsame und ruhige Zeit am Berg verbringen und auch die Natur und die Tiere geschützt bleiben.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re – zeigt Farrenpoint)

Sommerferien-Leseclub der Stadtbibliothek

Sommerferien-Leseclub der Stadtbibliothek

Rosenheim – Auf die Plätze, fertig, los! Der Sommerleseclub der Stadtbibliothek Rosenheim geht in die nächste Runde. Ab 18. Juli startet zum 14. Mal der Lesespaß in den Sommerferien, Mitmachen können Schüler ab der zweiten Klasse und Jugendliche bis 18 Jahren.

Das Motto lautet: „Lesen was geht!“. Das Prinzip des Leseclubs ist leicht erklärt. Wer sich anmeldet, kann exklusiv neue Bücher ausleihen, diese drei Wochen behalten und nach dem Lesen bewerten. Wer mehr als drei Bücher gelesen und bewertet hat, nimmt an einer Verlosung teil und erhält in jedem Fall eine Urkunde.
Heuer verbringen die Gewinner der Verlosung einen magischen Nachmitttag in einer Zauberschule, basteln gemeinsam und erleben viele Abenteuer. die Kultur- und Sportstiftung der Stadt Rosenheim ermöglicht durch ihre Unterstützung auch heuer wieder eine spannende und abwechslungsreiche Buchauswahl.

Sommerleseclub 2021
war ein voller Erfolg

Der Sommerleseclub 2021 war ein voller Erfolg: 153 Vielleser haben 561 Bücher gelesen und bewertet.
Anmeldekarten gibt es in der Stadtbibliothek Rosenheim an der Information. Abgabeschluss für die Buchbewertungen ist der 9. September.
Die Anmeldung sowie die Bewertungen können auch online über die Website der Stadtbibliothek abgeschickt werden.
Alle Bücher, die man im Sommerleseclub lesen kann, findet man in einer Leseliste im Katalog. Die Teilnahme am Sommerleseclub ist kostenlos.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weitere Infos zum Sommerleseclub gibt es hier:

Feierabend-Musik am Salzstadel

Feierabend-Musik am Salzstadel

Rosenheim – Entspannte Beats und sommerliche Vibes zum Feierabend gibt es am 15. Juli, von 17 bis 21 Uhr auf dem Salzstadel in Rosenheim.

Mit dabei diesmal DJ Louis Castelli aus München. Mit Deep House- und Smooth Minimal-Vinyl-Only Session, mit lazy latin grooves und chilligen disco beats.
Der Eintritt ist frei.
Für sommerliche Drinks sorgen Alpentrunk und das Cafè Innspiraija.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)