„Energiepreise dürfen nicht zur Armutsfalle werden“

„Energiepreise dürfen nicht zur Armutsfalle werden“

Berlin / Bayern  – Bundeskanzler Olaf Scholz kündigte heute ein drittes Entlastungspaket an. Zugleich soll die Mehrwertsteuer auf Gas vorübergehend abgesenkt werden. Der Bund der Selbständigen Bayern (BDS) begrüßt diesen Schritt, fordert aber auch, die Senkung auf weitere Energieträger auszuweiten.

Die Mehrwertsteuer auf Gas soll befristet bis 2024 von 19 Prozent auf sieben Prozent fallen. Mit dem Schritt würden die Gaskunden insgesamt deutlich stärker entlastet als sie durch die staatliche Gasumlage belastet würden. Er erwarte von den Unternehmen, dass sie die Steuersenkung eins zu eins an die Verbraucher weitergäben, sagte der SPD-Politiker.
Der Hauptgeschäftsführer des BDS Bayern, Michael Forster begrüßt diesen Schritt. Gleichzeitig fordert er aber, dass dies auch analog für weitere Energieträger erfolgen müsse. „Im Rahmen der Energieknappheit haben sich auch Strom oder der Bezugspreis für Holzpellets massiv verteuert. Die Energiepreise dürfen nicht zur Armutsfalle werden.“
(Quelle: Pressemitteilung BDS Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Was wird aus dem „Seehotel Hubertus“?

Was wird aus dem „Seehotel Hubertus“?

Rosenheim – Viele Jahre war das Seehotel Hubertus am Happinger See in Rosenheim ein beliebtes Ausflugslokal mit Fremdenzimmern. Doch das ist lange her. Interessenten gab es in der Vergangenheit schon einige. Über die zukünftige Nutzung gibt es immer wieder einmal Spekulationen. Wir haben bei der Pressestelle der Stadt nachgefragt, wie es aktuell aussieht. 

Der Happinger See mit seinem klaren Wasser, den kleinen Buchten und dem Bergpanorama zählt sicher zu den schönsten Plätzen Rosenheims. Das „Seehotel Hubertus“ war darum auch viele Jahre eine beliebte Adresse für Gäste aus nah und fern. Doch dann kam das Gebäude in die Jahre, die Besucher bleiben zunehmend aus und schließlich stand es dann lange leer.
Für Empörung bei vielen Rosenheimern sorgte dann vor gut zehn Jahren das Vorhaben des inzwischen verstorbenen Professor Dr. Anton Kathrein. Der Unternehmer wollte das ehemalige Gasthaus durch einen wesentlich größeren Hotelbau ersetzen, den Badestrand für die Öffentlichkeit sperren und daneben einen kostenpflichtigen Badeplatz anlegen. Im September 2011 nahm die Stadt daraufhin überraschend ihr Vorverkaufsrecht für das Gelände am Happinger See wahr.
2012 wurden dann erstmals Asylbewerber in dem ehemaligen Gasthaus einquartiert.  Damals rechnete man noch mit einem vorübergehenden Belegungs-Zeitraum „von etwa vier Monaten“, wie in einem OVB-Artikel vom 25. Januar 2012 nachzulesen ist. Weiter heißt es dort: „Der Sanierungsaufwand betrage rund 20.000 Euro, nötige Einrichtungsgegenstände werden vom Sozialamt besorgt“.

„Die Stadt braucht die Möglichkeit
zur Unterbringung von Flüchtlingen“

Heute, zehn Jahre später, leben immer noch Asylbewerber im ehemaligen Seehotel. Und das wird wohl auch noch länger so bleiben. „Die Stadt braucht diese Möglichkeit zur Unterbringung von Flüchtlingen“, wird uns von der Pressestelle der Stadt Rosenheim dazu mitgeteilt. Auch aus der Ukraine kämen nach wie vor Menschen, für die man dringend Unterkünfte benötige und der Wohnungsmarkt ist der Stadt sei weiter angespannt.
Wann sich diese Situation ändert, kann momentan wohl niemand voraussagen. Für die Zeit danach gibt es aber reichlich Visionen und Wünsche. Einige Stamm-Badegäste erzählen Innpuls.me, dass sie hoffen, dass das Gebäude eines Tages wieder zur Gaststätte wird. „Die Lage dafür ist doch gigantisch“, meint eine 56-jährige Rosenheimerin. Ihr Begleiter stimmt ihr zu: „So etwas darf man doch nicht verfallen lassen. “ Beide hoffen auf baldige Sanierung und äußern damit verbunden den Wunsch nach neuen sanitären Anlagen und Duschen am See.
Eine andere Nutzungsidee hatte der Rosenheimer Stadtjugendring im Jahr 2019. Das ehemalige Gasthaus sollte der Jugendarbeit zugeführt werden, hieß es. Die Vision eines Jugendbildungshauses inklusive Jugendherberge war geboren. Doch auch diese Idee wird sich wohl noch lange nicht realisieren lassen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Wo sind all die Vögel hin?

Wo sind all die Vögel hin?

Hilpoltstein / Bayern – Nach der turbulenten Zeit der Jungenaufzucht ist jetzt im Spätsommer in vielen heimischen Gärten Ruhe eingekehrt. Das morgendliche Konzert der Vögel ist verstummt und viele Menschen fragen sich, was aus ihren Gartenvögeln geworden ist. Auch den bayerischen Naturschutzverband LBV erreichen zurzeit viele Nachfragen von Gartenbesitzern, wohin die Vögel verschwunden sind. „Während wir noch schwitzen und den Sommer genießen, bereitet sich die Vogelwelt bereits auf den Winter vor“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. „In Nord- und Mitteleuropa ist die jährliche Brutsaison zu Ende. Die Vögel verteidigen jetzt nicht mehr lautstark ihre Reviere, sondern ziehen sich zurück, um ihr Federkleid zu erneuern.“ Manche Vögel wie die Mauersegler haben sich bereits auf die lange Reise in den Süden gemacht.

Nach der anstrengenden Brutzeit ist das Gefieder vieler Vögel stark abgenutzt und muss erneuert, in der Fachsprache „gemausert“ werden. Für in Bayern überwinternde Vogelarten ist ein gut isolierendes Federkleid entscheidend für das Überleben in der kalten Jahreszeit. Zugvögel benötigen vor allem intakte Flügel- und Schwanzfedern für einen sicheren und erfolgreichen Flug in das oft weit entfernte Winterquartier. „Der Austausch sämtlicher Federn dauert meist mehrere Wochen. Während dieser Zeit sehen die Vögel zerzaust aus, sind oft nur eingeschränkt flugfähig und daher schnell leichte Beute für Räuber. Deshalb leben die Vögel zu dieser Zeit sehr zurückgezogen“, sagt die Biologin. Das bedeutet auch, dass die meisten Singvögel ihre Reviere nicht mehr lautstark mit Gesang verteidigen, sondern sich still ins Dickicht verkriechen. Wer seinen Garten vogelfreundlich gestaltet, bietet den gefiederten Gästen nicht nur natürliche Futterquellen, sondern auch die nötigen Rückzugsräume für diese sensible Zeit.

Kuckuck und Mauersegler
brechen sehr früh in den Süden auf

Einige Zugvögel unter den heimischen Singvögeln haben die Mauser bereits abgeschlossen und sind tatsächlich aus den Gärten in Bayern abgeflogen. Laut Expertenschätzungen verlassen jährlich mehr als 50 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland. „Kuckuck und Mauersegler zählen zu den ersten Vögeln, die bereits Anfang August Richtung Afrika aufbrechen. Dort werden sie südlich der Sahara überwintern – viele tausend Kilometer und Millionen von Flügelschlägen entfernt“, weiß Nelson. Den Startimpuls für den Aufbruch geben unter anderem die bereits wieder abnehmende Tageslänge und das schwindende Nahrungsangebot.
Waren es im Frühling und Sommer hauptsächlich Insekten, denen die Singvögel zur Jungenaufzucht hinterhergejagt sind, gibt es jetzt reichlich reife Früchte und Samen. Genau das Richtige, um sich für den Winter oder den Flug Richtung Süden ein bisschen Speck anzufuttern. „Viele Vögel verlassen ihr Nistgebiet und fliegen dorthin, wo sie die besten Futterquellen finden“, berichtet die LBV-Biologin. Amseln und Rotkehlchen suchen gerne Orte mit einem reichen Angebot an Früchten oder Beeren auf. In landwirtschaftlich geprägten Gebieten fliegen Spatzen und Finken zum Festschmaus hinaus auf die Felder, wenn es dort nach der Ernte leckere Reste gibt. Auch die Meisen verlassen ihre Reviere, wenn die Jungen flügge sind. Sie ziehen dann im lockeren Familienverband außerhalb ihrer Brutreviere umher. Kein Wunder also, dass viele Gärten auf einmal wie leergefegt wirken. Erst mit den Herbstfrösten kehren die Vögel wieder in größeren Zahlen in unsere Gärten zurück.

Zahl der Vögel nimmt leider
aber auch generell weiter ab

„Allerdings gibt es neben den aktuellen Gründen für ‚wenig Vögel‘ auch einen tiefgreifenden Grund“, so die LBV-Vogelexpertin. In den letzten 40 Jahren hat Europa rund 600 Millionen Vögel verloren, das entspricht einem von sechs Vögeln. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestizideinsatz spielt eine Rolle, aber auch die monotone Gestaltung vieler Hausgärten trägt zum Verlust der Artenvielfalt bei. Wo es keine Insekten mehr gibt, können sich auch Vögel nicht mehr ausreichend ernähren und vermehren. Diesen massenhaften Verlust merkt man inzwischen auch in den Gärten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ebersberger Strasse, Rosenheim, 1901

Ebersberger Strasse, Rosenheim, 1901

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1901. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das Gasthaus „Drei Linden“ in der Ebersberger Straße in Rosenheim.

Leider konnten wir keinerlei Informationen dazu finden, was die Geschichte dieses Rosenheimer Gasthauses betrifft und wer es zur damaligen Zeit besaß. Es existiert auf alle Fälle heute noch.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Inndammfest in Rosenheim

Inndammfest in Rosenheim

Rosenheim – Das Technische Hilfswerk (THW) veranstaltet am morgigen Freitag, 19. August, und Samstag, 20. August, das beliebte Inndammfest in Rosenheim. Geboten werden Musik, kulinarische Schmankerl und Spiel und Spaß. 

Auftakt ist am morgigen Freitag, 19. August, um 18 Uhr. Am Samstag geht es dann um 10 Uhr weiter. Das Fest findet wie gewohnt am Wasserübungsplatz des THW hinter den Romed-Klinikum statt.
Auf dem Programm stehen Kesselfleisch, Livemusik, Bootfahrten auf dem Inn, Menschenkicker und Hüpfburg.
(Quelle: Presseinformation THW / Beitragsbild: Symbolfoto Josefa Staudhammer)

Aktionswochen „Erste Hilfe“

Aktionswochen „Erste Hilfe“

Rosenheim- Noch bis 1. Oktober dreht sich im BRK-Servicezentrum Rosenheim in der Stadtmitte in der Münchner Straße 16 alles um das Thema „Erste-Hilfe“. Es finden Kurzkurse zur Auffrischung statt, Trau-Dich-Kurse für Kinder und weitere Informationsveranstaltungen. Für den Tag der Ersten Hilfe am 10. September sind zusätzliche Aktionen wie Erste-Hilfe-Quiz, Übungsstationen etc. geplant.

Die Kurzkurse „Fit in Erste Hilfe“ sind in verschieden Module aufgeteilt, die sich verschiedenen Schwerpunkten widmen. Sie dauern jeweils 90 Minuten und sind in sich abgeschlossen. Diese Kurzkurse ersetzen allerdings nicht einen „normalen“ Erste-Hilfe-Kurs, wie man ihn z.B. als Führerscheinanwärter benötigt.
„Alle sind herzlich eingeladen, das Angebot zu nutzen und die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse zu prüfen“, so Kreisgeschäftsführer Direktor Martin Schmidt. „Unser Servicezentrum in der Rosenheimer Stadtmitte ermöglicht jedem, der sich gerade in der Stadt aufhält, sich kurz und umfassend zu informieren“, so Schmidt weiter.

Die kommenden Fit-in-Erste-Hilfe-Module und Termine:

• 24.08. von 16 bis 17:30 Uhr: Modul 2 – Thema Senioren
(z.B. Stolperfallen, Präventionsmaßnahmen, Sturzmaßnahmen)
• 30.08. von 12 bis 13:30 Uhr: Modul 3 – Thema Verkehr
(z.B. Eigenschutz, Absichern der Unfallstelle, Notruf, Helmabnahme, Stabile Seitenlage)
• 20.09. von 17:30 bis 19 Uhr: Modul 4 – Thema Sport
(z.B. Gelenkverletzungen, Wadenkrampf, Wundversorgung)
• 27.09. von 18 bis 19:30 Uhr: Modul 5 – Thema Kinder
(z.B. mögliche Gefahrenquellen, Wundversorgung, akute Erkrankungen bei Kindern)
• 29.09. von 16:30 bis 18 Uhr: Modul 6 – Thema Verletzungen
(z.B. Verbände anlegen, Blutung stillen, Augenverletzungen)

Kurse und Infotage für Kinder und Jugendliche:
Kinder und Jugendliche können sich in den Sommerferien ebenfalls im Servicezentrum informieren und mitmachen. Für sie sind folgende Termine geplant:

• 23.08. von 15 bis 16 Uhr für Kinder von 6 bis 11 Jahren: Erste-Hilfe-Kurs für Kinder
• 31.08. von 11 bis 14 Uhr Ansprechpartner für die Jugend vor Ort
• 08.09. ganztägig – Ansprechpartner für die Jugend vor Ort und
von 11 bis 12 Uhr: Erste-Hilfe-Kurs für Kinder
Für alle Kurse im Servicezentrum während des Aktionszeitraums gilt: Eine Anmeldung ist nicht notwendig und die Teilnahme ist jeweils kostenlos.
Weitere Infos gibt es unter www.brk-rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild. © Foto: I. Sinnesbichler)

 

„Herkules-Aufgabe“ Schlösslstraße

„Herkules-Aufgabe“ Schlösslstraße

Rosenheim – Der Bau der Westtangente und der zunehmende LKW-Verkehr stellt insbesondere die Einwohner im Norden von Rosenheim vor eine große Geduldsprobe. Vor allem an der Schlösslstraße ist der Ärger über die langwierige Baustelle an der Bahnstrecke und die Verkehrsbelastung groß. Die Anwohner haben sich deshalb an die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig und ihren Mann, den CSU-Stadtrat Florian Ludwig gewandt. Sie trafen sich zu einem Ortstermin mit dem Staatlichen Bauamt Rosenheim.

„Wir verstehen die Sorgen und die Verärgerung der Menschen“, so Daniela Ludwig. „Wir alle möchten, dass es mit der Baustelle vorangeht. Doch so einfach ist es nicht.“ Das bestätigte auch der Stellvertretende Leiter des Staatlichen Bauamtes Stefan Leitner. „Die Anwohner sehen hier, dass eine Bahnbrücke steht, und meinen, jetzt muss es doch weitergehen. Doch wir haben hier nur eine Behelfsbrücke. Für das eigentliche Bauwerk haben wir noch sehr komplexe, schwierige Arbeiten vor uns.“

CSU-Stadtrat Florian Ludwig
regt eine „Pförtner-Ampel“ an

CSU-Stadtrat Florian Ludwig regte an, mit einer so genannten „Pförtner-Ampel“ außerhalb der Stadtgrenze den Verkehr zu regeln. „So könnte man bereits jetzt die Staus im Ort selbst verhindern. In anderen Kommunen funktioniert das ganz gut.“ Stefan Leitner steht diesem Anliegen positiv gegenüber. „Ich nehme diesen Vorschlag mit. Wir werden das mit den zuständigen Behörden prüfen. Vielleicht können wir so für etwas Entlastung sorgen.“

Seeton im Untergrund
sorgt für große Probleme

Die Baustelle an der Bahnstrecke in der Nähe der Schlösslstraße ist wohl die komplizierteste im Jahrhundertprojekt Westtangente. Grund dafür ist – wie im Aicherpark auch – der Seeton im Untergrund. Nicht nur der sorgte für Verzögerung. Bei den Bauarbeiten im Jahr 2019 stießen die Fachleute auf Hindernisse in Form von Stahl- und Betonkörpern im Bahndamm. „Damit wurde der Bahndamm stabilisiert. Pläne dafür gab es aber nicht“, so Stefan Leitner. Die Technische Universität München begleitet die Bauarbeiten seither mit ihren Wissenschaftlern. „Wir bauen hier nach dem Stand von Wissenschaft und Forschung. Eine Vorlage für diese Arbeiten gibt es nicht.“
Die große Herausforderung: Der Bau der Brücke passiert im laufenden Bahnbetrieb. „Wir pressen Spundwände in den Boden, und dürfen dabei nicht rütteln. Wir können es uns nicht leisten, dass sich das Gleis hebt, und der Bahnverkehr ruht. Das ist eine Hauptader Richtung Süden, in Richtung der Seehäfen, da würde ein Milliardenschaden entstehen“, erläuterte Projektleiter Alexander Zett. „Täglich rollt eine Last von 320.000 Tonnen über die Behelfsbrücken – das ist die Last wie bei einer Autobahn.“
Derzeit werden so genannte Verdrängungssäulen mit massivem Gerät in den Boden eingebracht, um das Erdreich zu stabilisieren. Das muss auch noch auf der anderen Seite der Behelfsbrücke geschehen. Der weitere Zeitplan steht. „Wenn alle Verdrängungssäulen drin sind, müssen wir unter der Brücke noch 4,50 Meter Erdreich für den Bau der Westtangente abgraben. Danach kommt eine Bodenplatte auf die künftige Straße.“

So sieht der Zeitplan
für die kommenden Monate aus

Das wird im Jahr 2023 passieren. Im Oktober 2024 gibt es an der Strecke wieder Sperrpausen für die Bauarbeiten. „Dann wird die künftige Brücke installiert, die wir bereits vorfertigen. Ab November 2024 ist das endgültige Bauwerk da- dann geht es an die Feinarbeiten.“ Die Freigabe der Westtangente ist dann für Mitte 2025 geplant. Bis dahin ist noch Geduld bei allen Beteiligten gefragt. „Bei allem Verständnis für den Wunsch nach Schnelligkeit – hier geht Sicherheit vor“, sagte Daniela Ludwig. „Diese technisch komplexe Baustelle, die nur mit Spezialgerät zu meistern ist, stellt eine sehr große Herausforderung selbst für die Wissenschaftler und die routinierten Experten des Straßenbauamtes dar. Sie müssen und werden alles tun, um die Sicherheit für den Bahnverkehr und letztlich auch für die künftigen Nutzer der Westtangente zu gewährleisten.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, zeigt von links: CSU-Stadtrat Florian Ludwig, MdB Daniela Ludwig, der stellvertretende Leiter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim Stefan Leitner, Projektleiter Alexander Zett, der Bauüberwacher der Bahn Tom Ziller.)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. August.

Namenstag haben: Claudia, Helena, Ilona, Ilka, Jelena, Elena, Rainald,

3 bekannte Geburtstagskinder:

Jan Frodeno (1981 –  ist ein sehr erfolgreicher deutscher Triathlet, der als Erster in seiner Sportart Olympiasieger,  Europameister und Weltmeister)

Heino Ferch (1963 – ist ein häufig als „deutscher Bruce Willis“ betitelter populärer deutscher Schauspieler.)

Luc Montagnier (1932 – war ein französischer Virologe, der für seine Entdeckung und Isolierung des Aidserregers HIV Anfang der 1980er zusammen mit Françoise Barré-Sinoussi mit dem Nobelpreis für Medizin 2008 geehrt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1949: Das deutsche Sportartikel-Unternehmen Adidas AG wird in Herzogenaurach gegründet.
  • 1960: In den USA werden unter dem Markennamen Enovid die ersten Antibabypillen angeboten.
  • 1868: Bei der Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis in Indien entdeckt der französische Astronom Jules Janssen das chemische Element Helium.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Die „Lebzelterei“ ist eröffnet

Die „Lebzelterei“ ist eröffnet

Rosenheim – An der Fassade des Gebäudes in der Kaiserstraße 1 in Rosenheim erinnert der Schriftzug noch an den Kerzenfachhandel Ruedorffer, dessen Ära 2021 nach 400 Jahren zu Ende ging. Nun ist wieder Leben in die Räumlichkeiten eingekehrt: Die „Lebzelterei“ hat eröffnet. Innpuls.me hat sich umgesehen.

Mit dem Ende des traditionsreichen Kerzenfachgeschäfts hat sich im Oktober 1921 auch Inhaberin Christine von Wartburg im Alter von 97 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Über 80 Jahre war das Traditionsgeschäft ihr Leben (wir berichteten). Schon zu diesem Zeitpunkt stand die „Lebzelterei“ als Nachfolger fest.
Der neue Ladeninhaber hat dann in den vergangenen Monaten viel Leidenschaft und Kreativität in die Sanierung gesteckt. Wichtig war ihm, dass die Historie weiter spürbar bleibt.
Das ist gelungen, haben wir bei unserem ersten Besuch am heutigen Mittwoch festgestellt. Die Räumlichkeiten sind modern und gemütlich gestaltet. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man dann aber viele Details des ehemaligen Kerzenfachgeschäfts. Ein besonderer Hingucker ist die alte Wandmalerei im zweiten Raum, die nun wieder für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht wurde.
Einige Sitzmöglichkeiten gibt es auch auf dem Vorplatz. Angeboten werden in der „Lebzelterei“ Kaffeespezialitäten, Tee, Smoothies und andere Getränke. Dazu gibt es wechselnde Kuchen. Später sollen kleine Brotzeiten wie belegte Brote dazu kommen. Angeboten werden auch erlesene Nuss-Spezialitäten, Trockenfrüchte und andere Feinkostprodukte.
Wir waren begeistert – auch vom herzlichen und stilvollen Service – und kommen gerne wieder.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam)

Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Lebzelterei Rosenheim
Ludwigsplatz, Rosenheim, 1911

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1911

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1911. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigplatz in Rosenheim.

Ursprünglich gab es in Rosenheim einen inneren und äußeren Markt. Der äußere Markt gliederte sich in einige kleinere Märkte, wie den Eiermarkt (heute Grüner Markt), den Schweinemarkt bei der Färbergase und den Köstenmarkt vom Schuh Reindl bis zum Gietlhaus. Aus diesen Märkten formte sich der heutige Ludwigsplatz. Seinen Namen erhielt er etwa um 1825 herum nach König Ludwig I.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Info: stadtarchiv.de)

Wiesn 2022: Jetzt ist es bald soweit!

Wiesn 2022: Jetzt ist es bald soweit!

Rosenheim – Am 27. August startet das Rosenheimer Herbstfest 2022. Die ersten Schausteller beziehen jetzt schon Position auf der Loretowiese. Dazu fand am heutigen Mittwoch eine Pressekonferenz des Wirtschaftlichen Verbandes statt, bei dem es alle wichtigen Infos rund um die fünfte Jahreszeit gab. Innpuls.me war natürlich mit dabei und versorgt Euch nebenbei mit exklusiven Bildern von Wiesnaufbau.

Maximilian Werndl links und Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband

Maximilian Werndl (links) und Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband bei der Pressekonferenz. Fotos: Karin Wunsam

Rund 900.000 Besucher zählte das Rosenheimer Herbstfest im Jahr 2019 – und dann war für die nächsten Jahre Schluss, aufgrund von Corona. Jetzt findet die Wiesn endlich wieder statt und die Menschen sollen sie so erleben, wie sie in Erinnerung haben. Darum setzt der Wirtschaftliche Verband als Ausrichter auf Altbewährtes. Ablauf, Eingänge, Konzept alles wie gehabt, erklärten Klaus Hertreiter und Maximilian Werndl bei der Pressekonferenz über dem Glückshafen.
Wichtig war dem Wirtschaftlichen Verband vor allem auch, dass die Rosenheimer Wiesn seinem Ruf als „familienfreundlich“ treu bleibt und das bedeutet auch faire, erschwingliche Preise. „Wir haben darum die Standgebühr für die Schausteller in diesem Jahr nicht erhöht und im Gegenzug von ihnen erwartet, dass sie bei den Preisen nicht extrem nach oben gehen“, erläutert dazu Klaus Hertreiter. Das bedeutet konkret: die Fahrten liegen zwischen 1,50 und 3,50 Euro. 

In Folie eingepackte Bierkrüge

Die Bierkrüge sind auch schon da – müssen aber noch ausgepackt werden.

Heuer gibt es einen Unterschied beim Bierpreis: In der Auerbräu-Inntalhalle kostet eine Maß 11,40 Euro. Im Flötzinger Festzelt liegt der Preis pro Maß bei 11,80 Euro.

Brotzeit in der Auerbräu-Festhalle.

Die Brotzeit in der Auerbräu-Inntalhalle schmeckt schon mal. 

Auerbräu-Inntalhalle Rosenheim - Neue Dekoelemente
Blick in die Aurebräu-Inntalhalle

In der Auerbräu-Inntalhalle gibt es heuer einige neue Deko-Elemente. 

Blick in das Flötzinger-Festzelt
Hötzelsperger Toni von den Samerberger Nachrichten im Flötzinger Festzelt

Auch die Arbeiten im Flötzinger-Festzelt sind schon weit vorangeschritten, wie sich auch Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten überzeugen konnte.

Drei neue Fahrgeschäfte sind heuer mit dabei. Besonders spektakulär sicher der „Gladiator“. Mit einer Gesamthöhe von 62 Metern das höchste, mobile Propeller-Loopingkarussell der Welt. Die spektakuläre Fahrt mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h und einer Flughöhe bis zu 62 Metern mit unterschiedlichen Bewegungsüberlagerungen erfordert gute Nerven und einen guten Magen. 

Fahrgeschäft "Gladiator" wird angeliefert

Das Fahrgeschäft „Gladiator“ ist  schon auf der Loretowiese in Rosenheim eingetroffen.

Ebenfalls erstmals mit dabei ist die Geister Villa mit lebendigen „Gespenstern“, elektronisch animierten Mumien und echten Feuereffekten und der Auto-Scooter „Crazy-Time 2“ für Kinder ab drei Jahren. Dieses Fahrgeschäft sprang quasi in letzter Minute für den „Märchengarten“ ein, der eigentlich eingeplant war, aber kurzfristig absagen musste aufgrund von Personalproblemen.
Die Suche nach Personal ist 2022 überhaupt eine große Herausforderung. „Die Schausteller suchen aktuell noch“, erklärt dazu Klaus Hertreiter. Und auch wenn sich der Wirtschaftliche Verband alle denkbare Mühe gibt, dass beim Herbstfest 2022 alles so sein soll wie gewohnt, merkt man bei der Pressekonferenz dann doch, dass sich der Faktor „Unsicherheit“ sich nicht ausschließen lässt. „Das Herbstfest ist natürlich kein Satellit weit weg von allem, was sich derzeit so tut“, meint dazu der Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbandes. Ausschließen, dass in letzter Sekunde doch noch der eine oder andere Stand aufgrund fehlenden Personals absagen muss, könne man darum natürlich nicht. 

Personal gesucht - Solche Schilder sieht man auf der Loretowiese aktuell einige

Mitarbeiter gesucht! Derartige Schilder findet man auf dem Festplatz aktuell einige.

In Zeiten von extrem steigender Energiepreise ging es natürlich bei der Pressekonferenz auch um das Thema „Energie“. 367000 Kilowattstunden Strom wurden bei der Wiesn 2019 verbraucht. Eine extrem hohe Zahl weiß Maximilian Werndl – diese relativiere sich dann aber wieder, wenn man sie auf die rund 900.000 Besucher aufteile, die in diesem Jahr auf dem Herbstfest zu Gast waren. Überhaupt sei der Energieverbrauch der Wiesn damit im Jahr 2019 so hoch gewesen wie vor 25 Jahren und das bei immer weiter steigenden Besucherzahlen.  Dennoch wolle man natürlich dieses Thema weiter im Auge behalten und schauen, wo man noch überall Energie einsparen müssen.
Ein gehöriges Wort mitzureden haben da aber auch die Schausteller. Neben den Standgebühren wird ihr Stromverbrauch individuell abgerechnet, bedeutet, wer nicht auf energieeffiziente Beleuchtung usw. achtet, zahlt dann auch wesentlich mehr. 

Wiesnaufbau 2022
Wiesnaufbau Rosenheim 2022

Am heutigen Mittwoch treffen viele Fahrgeschäfte auf der Loretowiese in Rosenheim ein. Darunter auch einige alte Bekannte wie die „Wilde Maus“.

Wilde Maus auf dem Rosenheimer Herbstfest

Auch das große Brilliant-Feuerwerk wird es beim Herbstfest 2022 wieder geben. Am Donnerstag, 8. September, ist es soweit. Klaus Hertreiter und Maximilian Werndl vom Wirtschaftlichen Verband wissen, dass das ein Programmpunkt ist, der nicht mehr bei allem Menschen positiv ankommt. „Heuer war es uns vor allem wichtig, dass die Menschen die Wiesn erleben, die sie in Erinnerung haben. Aber wir prüfen langfristig schon Alternativen, bei denen es dann nicht raucht und qualmt“, erklärt Maximilian Werndl. Klaus Hertreiter stellt aber auch sofort klar: „Das heißt aber auch nicht automatisch, dass es dann nie wieder ein Feuerwerk geben wird.“ Es gäbe in Deutschland Gesetzte und Vorschriften und in dessen Rahmen bewege man sich. Das trifft dann auch auf das Pony-Karussell mit lebenden Pferden zu, dass es heuer auch wieder gibt. Widerstand dagegen formiert sich wieder bereits in en Reihen von Tierschützern. Hertreiter sieht aber auch da keinen akuten Handlungsbedarf. Auch in dieser Hinsicht bewege man sich im gesetzlichen Rahmen, der Betrieb werde regelmäßig überprüft und diese Attraktion habe nach wie vor einen Riesenzuspruch.

Hier noch einige weitere aktuelle Fotos vom Wiesnaufbau für Euch: 

 

Jeder Schausteller hat seine eigene Mülltonne
Wiesnherzen in der Auerbräu-Festhalle
Wiesnaufbau 2022 Rosenheim
Wiesnaufbau 2022 Rosenheim
Wespenspinne auf dem Vormarsch

Wespenspinne auf dem Vormarsch

Rosenheim / Bayern / Deutschland – In den 80er Jahren waren Wespenspinnen hierzulande noch echte Exoten. Seit einigen Jahren sieht man sie auch in Bayern immer häufiger. Dieses Exemplar haben wir heute in einem Rosenheimer Garten in der Nachbarschaft entdeckt. Mit ihrer auffallenden Zeichnung zählt sie sicher zu den Top-Modeln der heimischen Spinnenwelt.

Nur das Weibchen ist so schön gefärbt. Die Männchen sind dagegen eher unscheinbar hellbraun und erreichen auch nur eine Köperlänge von circa fünf bis sechs Millimeter, wogegen es die Damen auf staatliche 25 Millimeter bringen.
Mittlerweile ist die Zebraspinne in ganz Deutschland daheim. Forscher vermuten, aufgrund steigender Temperaturen. Ihr Gift ist übrigens ungefährlich. Ein Biss kann aber durchaus schmerzhaft sein.
Manchmal verirrt sich ein Exemplar auch ins Haus, so wie auf unserem Foto, aber normalerweise bevorzugen Wespenspinnen halbhohen Pflanzenbewuchs und viel Sonnenschein. Dort weben sie dann ihre Netze, mit denen sie am liebsten Heuschrecken fangen.
Die Männchen haben bei den Wespenspinnen schlechte Karten. In der Regel werden sie nach der Paarung von den Weibchen gefressen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re)

Hier noch ein Basteltipp auf YouTube für unsere kleinen Leser für eine gänzlich ungefährliche „Lolli-Spinne“ – da dabei auch ein Heißkleber zum Einsatz kommt, ist allerdings etwas Hilfe von Erwachsenen nötig. Aber das Ergebnis überzeugt, finden wir:

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