„Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch“

„Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch“

Aschau im Chiemgau / Bayern – „Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch!“. So wurde die Situation der Reha- und Vorsorgeeinrichtungen bei der Pressekonferenz des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) beschrieben. Gefordert wird ein Verlängerung der Hilfen.

Die Pressekonferenz fand in der Klinik Sonnenbichl im Aschau im Chiemgau statt. Mit dabei waren zahlreiche Vertreter des Bayerischen Reha- und Vorsorgeeinrichtungen:

Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis (GPA) der CSU fordert die Verlängerung der bestehenden Hilfen und Schaffung eines Ausgleiches für Kostensteigerungen für Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen und dessen Personal. Die Reha-Klinik-Landschaft müsse dabei nachhaltig gestärkt werden, denn die stationären Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen seien ein Kernelement der Gesundheitsversorgung in Deutschland und das Bindeglied zwischen akutstationärer Versorgung und ambulanter Nachsorge.

„Die Reha- und Vorsorgeeinrichtungen leisten den wesentlichen Beitrag für die Teilhabe durch Wiedereingliederung in das Erwerbsleben und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit. Bricht die Reha-Landschaft in sich zusammen, gehen unwiderruflich Strukturen und Angebote verloren. Dies würde einen für uns nicht hinzunehmenden nachhaltigen und irreversiblen Schaden für die Gesundheitsversorgung Bürger unseres Landes verursachen“, so Landtagsabgeordneter und GPA-Landesvorsitzender Bernhard Seidenath.

Kritik an Professor
Dr. Karl Lauterbach

„Es enttäuscht mich, dass auch die Ampel-Fraktionen im Deutschen Bundestag im parlamentarischen Prozess den Bitten und Hilferufen der Einrichtungen, Träger und Verbänden eine Absage erteilt haben. Ich kann nicht verstehen, wie Bundesgesundheitsminister Professor Dr. Karl Lauterbach angesichts der Energiekrise keine Unterstützung für die Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen in Aussicht stellt.“, bestätigt die Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Emmi Zeulner.
„Ein Wegfall finanzieller Hilfen, Personaldruck und massive Kostensteigerungen führen zu einer existenziellen Notlage für die Kliniken und Einrichtungen und damit zu einer ebenso existentiellen Notlage für das gesamte Gesundheitssystem und für die Patientinnen und Patienten“, so der Rosenheimer GPA-Kreisvorsitzende Elmar Stegmeier.

Konkret seien deshalb zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen die folgenden Schritte notwendig:
• Verlängerung der Corona-Hilfen bei Minderbelegung durch ministerielle Verordnung bis 23.09.2022 und durch Gesetzesinitiative darüber hinaus (in pandemischen Lagen);
• Weiterhin Gewährung des Hygienezuschlags pro Behandlungstag, da die Mehraufwendungen – anders als behauptet – bestehen bleiben;
• Etablierung eines Inflations- und Energiekostenausgleichs durch einen Zuschlag pro Behandlungstag durch Gesetzesinitiative, da Verhandlungslösungen in kurzer Frist nicht greifen werden;
• Etablierung eines Nothilfeprogramms für Investitionen durch ein KfW-Programm, um sowohl betrieblich-organisatorische als auch technologische/technische Anpassungsmaßnahmen durchführen zu können;
• Förderung von Programmen zur psycho-sozialen Entlastung von Mitarbeitenden in Rehakliniken, v.a. in den unmittelbar patientenversorgenden Berufsgruppen. Alternativ: Gewährung von Unterstützungen oder Freibeträgen für die Inanspruchnahme derartiger Programme.

Denn nach über zwei Jahren struktureller und finanzieller Belastungen der Reha- und Vorsorgeeinrichtungen in der Corona Pandemie durch Schließungen, Kontakteinschränkungen und Hygienemaßnahmen würden die Einrichtungen weiterhin und durch die Ukraine-Krise bedingt zusätzlich enorm belastet, insbesondere durch:

  • Wegfall der noch bestandenen Corona-Hilfen mit dem 30. Juni 2022
  • Massive Sachkostensteigerung durch die hohe Inflationsrate
  • Massive Energiekostensteigerung
  • Keine oder geringe Möglichkeit die Mehrkosten an Patienten oder Kassen weiterzugeben (im Gegensatz zu anderen Branchen)
  • Massive finanzielle Belastung des Personals (insb. auch für Berufspendler im ländlichen Raum)
  • Massiver Arbeitskräftemangel (inzwischen über alle Berufsgruppen)
  • Personallücken durch Dauerbelastung, einrichtungsbezogene Impfpflicht und Erkrankungen
  • Massive Personalkostensteigerung
  • Reduzierte Patientenzahlen aufgrund der weiterhin strengen Abstands- und Hygienemaßnahmen / einem sich ausbreitenden Infektionsgeschehen bei gleichzeitig steigendem Bedarf

Betroffen seien alle Reha- und Vorsorgeeinrichtungen. Alle Einrichtungen würden einen wichtigen und notwendigen Beitrag für das Gesundheitswesen leisten. Um das Familien- und Pflegesystem in Deutschland aufrecht zu erhalten, brauche es Unterstützung und Behandlung der Sorgekräfte. „Diesen Baustein des Gesundheitssystems nun ausbluten zu lassen, heißt die Folgen der Pandemie auf dem Rücken derer auszutragen, die den Hauptteil der Belastungen getragen haben“, heißt es in der betreffenden Pressemitteilung.

Die Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen durch Menschen im Erwerbsleben sei aufgrund der Pandemie stark rückläufig und stark schwankend. Dieser Belegungsrückgang sei wirtschaftlich nicht kalkulierbar und daher existenzgefährdend: Die Versorgung von Menschen nach Krankenhausaufenthalt beginnt früher als vor der Pandemie und konzentriert sich zunehmend auf vulnerable Menschen, die auch im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus nicht betreut werden können. Hinzu kommt eine direkte Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bzw. Geschehen im Krankenhaus), was zum einen nicht mehr kalkulierbar ist und zum anderen v.a. die Mitarbeitenden in den entsprechenden Rehakliniken stark belastet.“

Kinder- und Jugendliche
hohen psychischen Belastungen ausgesetzt

Während der ersten zwei Jahre der Coronapandemie seien insbesondere Kinder und Jugendliche durch die Unterbindung von sozialen Kontakten und Fernunterricht hohen psychischen Belastungen ausgesetzt gewesen. Diese Belastungsfaktoren fordere in der Konsequenz nun einen hohen Bedarf vor allem an psychosomatischen und psychischen Rehabilitationsmaßnahmen, um die zukünftige Arbeitskraft zu sichern. Das weiter vorherrschende Infektionsgeschehen führe für die Klinken durch eine kaum noch kalkulierbare Belegungssteuerung zu hohen finanziellen Verlusten. Insbesondere die finanziellen Verluste durch vorzeitige Abreisen bei einer Corona-Infektion während der Rehamaßnahme oder kurzfristige Absagen aufgrund eines Infektionsgeschehens seien existenzbedrohend. Hinzu würden umfangreiche und notwendige Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie personelle Ausfälle kommen.

„Einrichtungsbezogene Impfpflicht
zudem ein Risiko für Besetzung freier Stellen“

Die einrichtungsbezogene Impfplicht stelle zudem ein hohes Risiko für die Besetzung von freien Stellen dar. Jährlich würden ca. 40.000 Kinder und Jugendliche in den spezialisierten Rehakliniken behandelt werden. Wenn dieses Leistungsangebot künftig nicht mehr angeboten werden könne, komme es unweigerlich zur Unterversorgung der Kinder und Jugendlichen. Es bestehe die große Gefahr, dass deshalb viele Einrichtungen im Bereich der Kinder- und Jugendrehabiliation nicht weiter bestehen können.

 

Eltern und ihre Kinder seien eine der am meisten ge- und überforderten Leidtragenden der Corona-Pandemie- Gerade sie würden jetzt und in Zukunft dringend medizinisch-therapeutische Behandlung sowie pädagogische Förderung brauchen, um durch die Folgen der Corona-Krise keine chronischen Gesundheitsschäden zu entwickeln. Die Corona-Generation benötige die zielgruppenspezifischen stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Grundlage für die Gesundheit der Gesellschaft in der Zukunft: „Dieses Angebot muss langfristig gesichert bleiben für die mehr als 2,3 Millionen Mütter, Väter und Kinder, die in Deutschland eine solche Maßnahme dringend benötigen und nicht vergessen werden dürfen.“
(Quelle: Pressemitteilung GPA / Beitragsbild, Foto: GPA)

Warnung vor Giftködern

Warnung vor Giftködern

Rottach-Egern / Landkreis Miesbach – Ein aufmerksamer Hundebesitzer entdeckte beim Spaziergang mit seinem Hund in Rottach-Egern aufgeschnittene Wiener sowie Kassler-Ripperl im Grünbereich Die Polizei rät zur Vorsicht.

Nach den Angaben der Polizei fand der Hundebesitzer die Wurst- und Fleischstücke in der Seestraße auf Höhe des Hotels Bachmair am See. Er sammelte die vermeintlichen Giftköder umgehend ein und warf sie weg.
Hunde- und Katzenbesitzer werden gebeten, besonders aufmerksam zu sein. Bei Verdacht einer Vergiftung sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht und im günstigsten Fall der Köder mitgenommen werden.
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Wiessee unter Telefon 08022/98780.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserburg, Landkreis Rosenheim, 1898

Wasserburg, Landkreis Rosenheim, 1898

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1898. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Stadt Wasserburg am Inn.

Wasserburg zählt zu den geschichtsträchtigsten Städte Altbayerns. Die Stadt ist sogar älter als das gut 50 Kilometer westlich gelegene München. Bis ins 19. Jahrhundert blühte dort der Salzhandel. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Rosenheimer Freibadsaison wird verlängert

Rosenheimer Freibadsaison wird verlängert

Rosenheim – Gute Nachricht für alle Fans des Rosenheimer Freibads: Die Freibadsaison 2022 geht in die Verlängerung, wurde Innpuls.me gerade von den Stadtwerken Rosenheim (SWRO) gemeldet. Grund ist die gute Wetterprognose für die kommende Woche.

Aktuell  ist es ja in Rosenheim schon recht herbstlich. Aber kommende Woche sollen die Temperaturen dann ab Dienstag noch mal bis zu 30 Grad hoch klettern. Darum haben sich die Stadtwerke Rosenheim entschieden, die Freibadsaison über die üblichen Saisonwechsel zum Ferienende hinaus bis einschließlich Sonntag, 18. September, zu verlängern. „Die Wetterprognosen sind so gut, dass die Temperaturen noch ein Schwimmvergnügen im Freien zulassen“, heißt es in der betreffenden Pressemitteilung.

Flexible Saisonzeiten je
nach Wetterlage

Überhaupt sollen die Saisonzeiten in Zukunft flexibler als bisher gestaltet werden. „Damit kommen wir den eingehenden Anfragen von Schwimmern entgegen, die ihre Bahnen gerne im großen 50-Meter-Becken unseres Freibads ziehen“, erklärt Stephan Heidig, Bäderleiter der SWRO. Das Freibad wird also künftig – wie in den letzten Jahren bereits praktiziert – je nach Wetterlage bereits im April seine Pforten öffnen und bleibt im September auch nach dem Ferienende noch geöffnet, solange es nicht zu kalt wird. „So können die Spätsommertage noch für einen Freibadbesuch genutzt werden“, so Heidig weiter.

Traumsommer für die
ganze Familie

Die heiße Sommersaison hat den SWRO einen Besucherrekord beschert: bis zum 9. September haben über 107.000 Badegäste das Freibad besucht. „Es ist schön, dass vor allem viele Rosenheimer Familien unser Angebot so gerne nutzen und ihre Freizeit in unserem Freibad verbringen“, freut sich Stephan Heidig.

Hallenbad öffnet am
19. September

Ab Montag, 19.09.2022 steht dann auch wieder das Hans-Klepper-Hallenbad in der Stemplinger Straße 1 allen Schwimmbegeisterten zur Verfügung. Es gelten dann wieder die gewohnten Öffnungszeiten: Montag von 9 bis 18 Uhr, Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 21 Uhr.
Die SWRO informieren über die Angebote und Aktivitäten in den Rosenheimer Bädern auf ihrer Website unter swro.de und auf Facebook unter „Rosenheimer Bäder“.
(Quelle: Pressemitteilung SWRO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Herbstfest-Bericht der Polizei: Tag 13

Herbstfest-Bericht der Polizei: Tag 13

Rosenheim – So eine Bierbank hat ihre Tücken, Nämlich dann, wenn man an dem einen Ende sitzt und am anderen Ende plötzlich jemand aufsteht. Was die Rosenheimer Wiesnwache am gestrigen Donnerstag sonst noch auf dem Herbstfest beschäftigte, erfahrt Ihr hier im Wortlaut.

„Nachmittags kam sie dann – die Sonne. Auch das Rosenheimer Festgelände war dann später zum traditionellen Feuerwerk sehr gut besucht. Gegen 21 Uhr erstrahlte der Himmel in den schönsten Farben, brachte die unzähligen Besucher zum Staunen und läutete gleichzeitig den Wiesnendspurt für die letzten Tage ein. Für die Beamten der Wiesnwache gab es im Laufe des Abends dann doch noch einiges zu tun.

Flying Bierbank
in der Bierhochburg

Gegen 21 Uhr befand sich eine 46-jährige Frau aus Gaißach in einer Bierhalle. Vermutlich stand ein Unbekannter von einer anderen Bank auf, denn plötzlich klappte die Bierbank hoch. Durch das Hochschnellen wurde die 46-Jährige von der Sitzgelegenheit am Kopf getroffen, sie erlitt eine blutende Wunde und musste anschließend vom Rettungsdienst kurz ambulant behandelt werden.

Doppelt angetroffen
und mit geschärften Blick erkannt

Mit geschärften Blick erkannten Beamte der Wiesnwache zwei Festbesucher, die keine Unbekannten waren. Gegen die beiden wurde ein Wiesnverbot ausgesprochen, befanden sich aber trotz dieses Verbotes wieder auf dem Festgelände. Kurzerhand wurden die 41-Jährige sowie ihr 16-jähriger Begleiter, beide aus Rosenheim, zur Wiesnwache verbracht. Sie wurden vom Festgelände mit entsprechender Belehrung begleitet. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch wurde eingeleitet.

Auf dem Biertisch
getanzt und geraucht

Ein 23-jähriger Griesstätter tanzte kurz vor Ende in einem Festzelt auf dem Tisch. Vom Sicherheitsdienst wurde er gebeten, vom Tisch herunterzugehen. Kurze Zeit später stand er wieder auf dem Tisch und rauchte. Jetzt wurde ihm seine Tanzkarte entzogen und vom Sicherheitsdienst der Wiesnwache übergeben. Der Griesstätter wurde vom Festgelände verwiesen.
Auch in einer anderen Festhalle tanzte eine 21-jährige aus Übersee auf dem Tisch. Auch sie sah das Ganze nicht so richtig ein, vielleicht lag es an den rund zwei Promille und musste vom Festplatz verwiesen werden. Ob die beiden zu späterer Stunde vielleicht auf irgendwelchen Wegen oder Plätzen in der Rosenheimer Innenstadt ein „Tanzpaar“ geworden sind, dazu liegen der Polizei keine Ermittlungserkenntnisse vor.

Kontrollen durch
die Verkehrspolizei

Beamte der Verkehrspolizei Rosenheim führten im Bereich der Westerndorfer Straße eine Kontrollstelle durch. Im Rahmen der Überprüfung stoppten sie einen 32-jährigen Festbesucher aus Rosenheim. Ein Atemalkoholtest ergab über 0,50 Promille. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld mit Punkten in Flensburg sowie einem 1-monatigem Fahrverbot.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

So schön war das Wiesnfeuerwerk

So schön war das Wiesnfeuerwerk

Rosenheim – Das große Brillant-Feuerwerk hat am gestrigen Donnerstagabend den Endspurt auf dem Rosenheimer Herbstfest eingeläutet. Exakt 11 Minuten durften die Rosenheimer eine Himmelsshow der Superlative erleben. Auf dem Herbstfestgelände selbst war da Innehalten angesagt. Der Blick wanderte verzaubert hinauf in den Himmel. Fotograf Rainer Nitzsche hat das Feuerwerk für uns begleitet.

Die Wettervorhersage für den gestrigen Donnerstag fiel nicht optimal aus. Regen wäre durchaus möglich gewesen. Aber das Wetter hielt. Der Himmel am Abend über Rosenheim dann sogar klar. Optimale Bedingungen also, um als Zuschauer das Feuerwerk in vollen Zügen zu genießen und fotografisch gekonnt in Szene zu setzen.
Rund 1500 Feuerwerkskörper stiegen iann Punkt 21 Uhr innerhalb von 11 Minuten in den Himmel (wir berichteten). Zu bestaunen gab es auch einige Neuheiten in Sachen Pyrotechnik. Mal schienen Tausende leuchtende Sterne vom Himmel zu schweben. mal war es eine wahre Farbexplosion, die den Nachthimmel über der Stadt erleuchtete und mal erschien sogar ein lächelndes Gesicht über dem Herbstfestgelände.

Hier für Euch nun der Bilderbogen des Wiesnfeuerwerks 2022 von Rainer Nitzsche:

Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Herbstfest Rosenheim mit Langzeitbelichtung in der Dämmerung
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. September.

Namenstag haben: Emma, Gorgon, Otmar, Pedro, Peter

3 bekannte Geburtstagskinder:

Leo Tolstoi (1828 –war ein russischer Schriftsteller. Bekannt vor allem durch seinen historischen Roman „Krieg und Frieden.“)

Max Reinhardt (1873 – war ein bedeutender und einflussreicher österreichischer Regisseur, Intendant, Schauspieler und Mitgründer der „Salzburger Festspiele“.)

–  Hugh Grant (1960 – ist ein britischer Schauspieler, der sich in Filmen wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Sinn und Sinnlichkeit“ und „Bridget Jones“ ab Mitte der 1990er Jahren in die Herzen seiner Fans spielte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1543: Maria Stuart wird im Alter von neun Monaten zur Königin von Schottland gekrönt.
  • 1893: Im Weißen Haus in Washington D. C. findet die bislang einzige Geburt eines Babys statt. De damalige US-Präsident Grover Cleveland und seine Frau Frances freuen sich über ihre zweite Tochter Esther.
  • 1965: Die Bundeswehr stellt den ersten Leopard-Panzer in Dienst.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner.)
Schulbeginn für ABC-Schützen naht

Schulbeginn für ABC-Schützen naht

Rosenheim – Die Aufregung bei den ABC-Schützen in Bayern steigt: Am kommenden Dienstag beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. In Stadt und Landkreis Rosenheim erleben dann rund 3000 Kinder ihren ersten Schultag.

Die Zahl der Schulanfänger nimmt auch heuer weiter zu. Im Landkreis Rosenheim gibt es 2532 Schulanfänger. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 3,4 Prozent, erklärt Schulamtsdirektorin Angelika Elsner im Gespräch mit Innpuls.me. In der Stadt Rosenheim drücken am kommenden Dienstag 504 Buben und Mädchen zum ersten Mal die Schulbank – ein Plus von 10 Prozent gegenüber 2021.

Schulamt Rosenheim sieht sich für das
neue Schuljahr gut aufgestellt

Das Schulamt sieht sich für das neue Schuljahr gut aufgestellt. Der Lehrermangel macht sich aber auch in Stadt und Landkreis Rosenheim bemerkbar: „Wir mussten große Anstrengungen unternehmen“. Bedeutet: Gruppen wurden zusammengelegt und die Stunden von Teilzeitkräften aufgestockt. Außerdem werden die Lücken befristet durch externe Kräfte mit akademischen Abschlüssen gefüllt, beispielsweise beim Deutschförderunterricht oder den musischen Fächern.
Bei den Mittelschulen musste man dennoch einzelne Stunden streichen in den Fächern Musik, Sport und Ethik. „Das betrifft aber immer nur eine Stunde pro Klasse“, erläutert dazu die Schulamtsdirektorin.

Neben Lehrermangel beschäftigt
die Schulen auch das Thema „Corona“ weiter

Auch das Thema „Corona“ wird die Schulen weiter beschäftigen. Der Start erfolgt aber ohne Einschränkungen. Angelika Elsner appelliert an Eltern und Schüler, sich unbedingt vor Schulbeginn daheim privat testen zu lassen, um auf Nummer Sicher zu gehen.
Die Schulamtsdirektorin schaut zusammen mit ihren Kollegen positiv dem Schulstart 2022 / 2023 entgegen, aber: „Natürlich hat man auch gemischte Gefühle, wie es in dann in den kommenden Monaten weitergeht.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Das erwartet uns heute beim Brillant-Feuerwerk

Das erwartet uns heute beim Brillant-Feuerwerk

Rosenheim – Einer der Höhepunkte des Rosenheimer Herbstfestes erwartet die Besucher am heutigen Donnerstagabend: Um 21 Uhr wird das große Brillant Feuerwerk gezündet. Aktuell wird es in der Nähe des Rosenheimer Friedhofs von Pyrotechnik Florian Schneider und seinem Team aufgebaut. Er hat sich kurz für Innpuls.me Zeit genommen, um zu verraten, was die Rosenheimer mit seiner „Show“ heute erwartet.

Das große Brillant-Feuerwerk am letzten Wiesndonnerstag hat eine lange Tradition. Es läutet das Ende des Herbstfest ein. Nach zwei Jahren ohne ist heuer die Vorfreude auf diese bunte Himmelshow bei vielen Rosenheimern besonders groß.
Der Aufbau dauert rund 4 Stunden. Exakt 11 Minuten wird das Feuerwerk dann ab 21 Uhr zu sehen sein, erzählt Florian Schneider von der Firma „Pyrodrom“ in Röthenbach. Der Himmel glitzert auf Knopfdruck. Nichts wird bei der Show dem Zufall überlassen. „Die Choreografie dafür entsteht schon im Vorfeld in meinem Kopf. Alles wird dann programmiert und am Abend aus sicherer Entfernung über Funk gestartet“, erklärt der Fachmann.

Rund 1500 Raketen 
werden in die Luft geschossen

Rund 1500 Raketen werden heuer in die Luft geschossen. „Darunter diesmal viele Neuheiten aus Italien“, verrät Schneider. Mit dabei sind beispielsweise lachende Gesichter und ganz neue Formen.
Mit dem Feuerwerk, dass man von Silvester her kennt, hat das Ganze nichts zu tun. Abgefeuert werden die einzelnen Feuerwerkskörper in Form von Kugeln und Zylindern aus langen Rohren. „Das kann man mit dem Prinzip von Kanonen vergleichen“, erläutert der leidenschaftliche Pyrotechniker.
Von der Diskussion, das Feuerwerk abzuschaffen, hält er nichts: „Man darf sich nicht alles vermiesen lassen“. Laser oder ähnliches seien kein adäquater Ersatz: „Wir bieten auch Lasershows an. Aber das ist nicht vergleichbar. Das macht ein schönes Licht, aber auch nicht mehr. Ein Feuerwerk ist spürbar. Es knallt und raucht. Das ist etwas ganz anderes.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserbüffel: Exotische Heimkehrer

Wasserbüffel: Exotische Heimkehrer

Oberneukirchen / Landkreis Mühldorf –  Bei diesem Anblick in Oberneukirchen trauen Autofahrer beim Vorbeifahren manchmal ihren Augen nicht: Auf einer Weide suhlen sich Wasserbüffel gemütlich in großen Schlammpfützen. Dieses Bild könnte aber auch hierzulande bald Normalität werden. Denn die exotischen Tiere erfreuen sich hierzulande zunehmender Beliebtheit.

Wasserbueffel in Oberneukirchen in Muehldorf suhlen sich in einer grossen Schlammpfuetze

Aktuell erwartet man diesen Anblick nicht unbedingt mitten in Bayern: Wasserbüffel suhlen sich in einer großen Wasserpfütze. Foto: Ferdinand Staudhammer

Genau genommen sind die Wasserbüffel Heimkehrer in Deutschland. Knochenfunde belegen, dass sie vor 120.0000 Jahren ganz selbstverständlich zur heimischen Faune zählten.
Aktuell wirkt ihr Anblick in unserer Gegend aber dann doch noch sehr exotisch. Erst seit gut 25 Jahren spielt der Wasserbüffel auch bei uns in Bayern wieder eine Rolle. Deutschlandweit sollen aktuell rund 6000 dieser Tiere grasen. Wohl fühlen sie sich vor allem in feuchten Niederungen.

Wasserbüffel schaffen
neue Lebensräume

In Oberneukirchen zogen die ersten Wasserbüffel im Jahr 2020 ein.
Gehalten werden die Tiere dort nicht nur als Fleischlieferanten. Obertaufkirchen verspricht sich durch die Wasserbüffel auch eine extensive Pflege der gemeindlichen Ausgleichsfläche. Unterstützung kommt sogar vom Bund Naturschutz. Denn die Wasserbüffel schaffen neue Lebensräume und Brutplätze für verschiedene Arten von Wiesenbrütern. Außerdem finden Vögel Nahrung in den Ausscheidungen der Tiere.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer, entstand in Oberneukirchen)

Hoffest beim Wendlerhof

Hoffest beim Wendlerhof

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim  – Zum 28. Hoffest mit Bauernmarkt lädt der Wendlerhof in Stephanskirchen am Samstag, 24. September ein. Von 11 bis 17 Uhr erwarten die Besucher neben kulinarischen Schmankerln Musik und Unterhaltung.

Zu finden ist der Wendlerhof in der Edlingerstraße 61 in Baierbach in Stephanskirchen. Die Vorbereitungen für das Herbstfest laufen bereits auf vollen Touren (unser Beitragsbild). Beim Hoffest werden die Besucher mit eigenen Spezialitäten vom Hof bewirtet. Angeboten werden alle Produkte des Bauernmarktes.
Für musikalische Umrahmung und Spiel und Spaß für die kleinen Besucher wird ebenfalls gesorgt. Auf dem Programm steht auch das traditionelle Hoffest-Quiz mit vielen Preisen.
(Quelle: Pressemitteilung Wendlerhof / Beitragsbild: Wendlerhof))

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB Netz AG bedeuten vom morgigen 9. bis 11. September Fahrplanänderungen auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim und Schienenersatzverkehr mit Bussen.
Die DB Netz AG führt Bauarbeiten durch, die von morgen, Freitag, 9., bis Sonntag, 11. September, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es ganztags zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Holzkirchen und Westerham.

Auch Auswirkungen auf den
Herbstfest-Sonderzug

Die Busse fahren zum Teil zu anderen Abfahrts- und Ankunftszeiten als die Züge im Regelfahrplan. Der Herbstfest-Sonderzug in beiden Nächten um 0.39 Uhr ab Rosenheim fährt bis Westerham, dann geht es ebenfalls mit Schienenersatzverkehr mit Bussen ab Westerham weiter bis Holzkirchen.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite www.brb.de Sonderfahrpläne zum Download. 
(Quelle: Bayerische Regiobahn / Beitragsbild: Symbolfoto re)