Vorbereitung zu Christkindlmärkten starten

Vorbereitung zu Christkindlmärkten starten

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Prien Marketing GmbH (PriMa) strahlt einen Hauch weihnachtlicher Vorfreude aus – die Planungsphase für die Christkindlmärkte auf der Fraueninsel und in der Marktgemeinde Prien am Chiemsee haben begonnen.

Nach der Zwangspause in den vergangenen beiden Jahren lädt der Priener Christkindlmarkt in diesem Jahr mit regionalen Köstlichkeiten, liebenswerten Geschenkideen und traditioneller Handwerkskunst zum gemütlichen Verweilen ein. An allen vier Adventswochenenden, Freitag bis Sonntag, von jeweils 13 bis 20 Uhr verwandelt die PriMa den Ort zum beliebten Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit. Um den Besuchern einen größeren Abstand zueinander zu ermöglichen, sollen mehrere Anlaufstellen für Entzerrung in der Gemeinde sorgen. „Derzeit planen wir, dass die Aussteller ihre Waren auf dem Marktplatz, im Wendelsteinpark und im Kleinen Kurpark anbieten“, beschreibt die Veranstaltungsleiterin Magdalena Berka die aktuelle Situation.
„Organisatorisch stellt die Umsetzung im Vergleich zu 2019 einen Mehraufwand dar. Aber wir haben mit dieser Lösung einen Weg gefunden, die bevorstehende Adventszeit mit dem Gebot der Rücksichtnahme in Einklang zu bringen.“ Sofern es die Corona-Auflagen zulassen, soll heuer auch der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel stattfinden. Die Besonderheit in diesem Jahr ist, dass sich der Markt um zwei Tage verlängert. So lockt das Inseljuwel mit seinen funkelnden Lichtern, kulinarischen Schmankerln und dampfenden Getränken von 24. bis 27. November sowie von 1. bis 4. Dezember, jeweils Donnerstag/Freitag von 14 bis 19 Uhr und Samstag/Sonntag von 12 bis 19 Uhr, Besucher von Nah und Fern. Momentan laufen neben ersten Vorbereitungen für stimmungsvolle Begleitprogramme – mit Konzerten, Vorführungen, Lesungen und Kinderveranstaltungen – die organisatorischen Planungen auf Hochtouren

Durch die Pandemie wurden viele
Aussteller verloren

. Allerdings müssten die beiden Märkte teilweise neu aufgestellt werden: „Durch die Pandemie haben wir leider viele Aussteller verloren“, bedauert die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. Die PriMa gehe daher in Akquisition, um neue Standbetreiber zu finden. Laut der Projektleiterin des Christkindlmarktes auf der Fraueninsel Martina Lehmann, sei man vor allem auf der Suche nach Händlern mit hochqualitativer Ware und Kunsthandwerk.

Standanmeldungen
sind noch möglich

Für Standanmeldungen auf dem Priener Christkindlmarkt können sich Interessierte bei Magdalena Berka unter MBerka@tourismus.prien.de melden. Händler, die sich auf dem Christkindlmarkt auf der Fraueninsel präsentieren möchten, wenden sich bitte an Martina Lehmann unter MLehmann@tourismus.prien.de. Anmeldeschluss ist am Dienstag, 4. Oktober 2022. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm zu den beiden Märkten wird Anfang November veröffentlicht. Änderungen vorbehalten!
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH – Tanja Ghirardini)

Heute ist kalendarischer Herbstanfang

Heute ist kalendarischer Herbstanfang

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Der kalendarische Herbst ist Da. Er hat am heutigen Freitag, 23. September, exakt um 3.03 am Morgen mitteleuropäischer Zeit begonnen.

 

Der Meteorologische Herbstanfang ist festgelegt. Er beginnt immer am 1. September und endet immer am 30. November. Das wurde mit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 so beschlossen.
Der Kalendarische Herbstanfang, auch astronomischer Herbstanfang genannt, variiert jedoch von Jahr zu Jahr. Er ist dann, wenn die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn den Himmelsäquator von Norden nach Süden durchschreitet und dann genau senkrecht über dem Äquator steht. Dann sind Tag und Nacht gleich lang und das ist heute der Fall.
Also verabschieden wir uns für 2022 nun endgültig vom Sommer und begrüßen den Herbst. Auch er hat viel Schönes zu bieten, insbesondere wenn man in Bayern wohnt. Unser Foto entstand am Happinger See in Rosenheim.
(Quelle: Beitragsbild: Gisela Schreiner)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 23. September.

Namenstag haben: Basin, Gerhild, Linus, Liutwin, Pio, Pia, Rotraud, Thekla 

3 bekannte Geburtstagskinder:

Romy Schneider (1938 – war eine deutsch-französische Schauspielerin, die Mitte der 1950er Jahre als Kaiserin „Sissi“ in den gleichnamigen Filmen berühmt wurde. Richtiger Name: Rosemarie Magdalena Albach.)

Bruce Springsteen (1949 – ist ein bekannter US-amerikanischer Rockmusiker. Der Durchbruch gelang ihm 1975 mit dem Album „Born to Run“.)

Silvia Seidel (1969 – war eine deutsche Schauspielerin, die als Hauptdarstellerin in den Weihnachten 1987 ausgestrahlten TV-Serie „Anna“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1889: Die Firma „Nintendo“ wird von Fusajiro Yamauchi In Kyōto gegründet, um HanafudaSpielkarten zu produzieren.
  • 1921: Auf der Deutschen Automobilausstellung in Berlin wird als Weltneuheit das erste aerodynamisch konstruierte Auto – Rumpler-Tropfenwagen – präsentiert
  • 1930: Für die von ihm erfundene Blitzlichtbirne erhält der Deutsche Johannes Ostermeier Patentschutz in den USA.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Marion Protzek)
Rosenheim soll qualifizierten Mietspiegel bekommen

Rosenheim soll qualifizierten Mietspiegel bekommen

Rosenheim – Für die Stadt Rosenheim soll ein qualifizierter Mietspiegel erstellt werden –  das haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Rosenheim einstimmig in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Mietspiegel sind für Kommunen ab 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern seit Juli 2022 gesetzlich vorgeschrieben. Ein qualifizierter Mietspiegel soll für Transparenz und Rechtssicherheit auf dem Wohnungsmarkt sorgen, indem er die ortsübliche Vergleichsmiete für verschiedene Wohnungstypen in einer Stadt dokumentiert.

Befragung zu
insgesamt 7500 Wohnungen 

Dazu wird das beauftragte ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH eine Befragung zu insgesamt 7.500 Wohnungen durchführen. Ab Januar 2023 werden zunächst Mieter unter anderem zur Miethöhe, zur Wohnfläche und zu Ausstattungsmerkmalen ihrer Wohnung befragt. Die Befragung findet vorzugsweise online statt, alternativ wird dem Anschreiben an die Mieter ein Papierfragebogen mit kostenfreiem Rückumschlag beiliegen.
Voraussichtlich im März 2023 sollen die Befragungen der Vermieter beginnen. Sie sollen unter anderem Auskunft über durchgeführte Modernisierungen und die Energetik der Wohnungen geben.
Die Teilnahme an der Befragung ist – wie auch die Erhebung zum Zensus – verpflichtend.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Markus Butkereit: Autopoiesis

Markus Butkereit: Autopoiesis

Wasserburg am Inn – Zeitgenössische Installationskunst von Markus Butkereit wird aktuell in der Ausstellung „Autopoiesis“ des Arbeitskreis 68 in der Galerie im Ganserhaus (Schmidzeile 8, 83512 Wasserburg am Inn) gezeigt. 

Werk von Butkereit im Ganserhaus in Wasserburg
Modellaufbau von Butkereit im Ganserhaus in Wasserburg

Der Begriff „Autopoiesis“ steht für den Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung eines Systems. Bei der Ausstellung von Markus Butkereit werden Modelle gezeigt, die Systemzusammenhänge darstellen: Das Eine bedingt das Andere. Alle Modelle zusammen ergeben ein großes Ganzes. Es kommt damit zu einer Verkettung von Umständen, die sich über die Stockwerke des Ganserhauses ziehen.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum Sonntag, 9. Oktober. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr. 
(Quelle: Info, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Pension Rosenstöckl, Rosenheim, 1950er

Pension Rosenstöckl, Rosenheim, 1950er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die ehemalige Pension Rosenstöckl in der Hohenzollernstraße.

Gebaut wurde die Pension Rosenstöckl im Jahr 1954. Das dazugehörige Cafè war damals eine angesagte Adresse. Zwischen den Jahren 2018 bis 2019 wurde das Gebäude aufwendig saniert und zu einem Drei-Parteien-Haus umgebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Die Spiele des Jahrhunderts

Die Spiele des Jahrhunderts

Rosenheim – Begleitend zur Ausstellung „RO-lympisch ‚72 – Rosenheim und die Olympischen Spiele in München“ im Städtischen Museum (wir berichteten)  erzählen Roman Deininger und Uwe Ritzer, anschaulich, verblüffend und dramatisch am 20. Oktober, 19 Uhr, im Städtischen Museum Rosenheim  die Geschichte der Spiele in München – und nebenbei auch fast ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte und Weltgeschichte.

Es ist eine große Geschichte, die beinahe 100 Jahre umfasst und sich in den beiden Wochen der Olympischen Spiele dramatisch verdichtet. Roman Deininger ist Chefreporter der Süddeutschen Zeitung. Uwe Ritzer, vielfach ausgezeichneter Journalist, arbeitet in Nürnberg für das Wirtschaftsressort der SZ.
Veranstaltungsbesucher haben ab 18 Uhr die Möglichkeit zum kostenlosen Besuch der Sonderausstellung im Städtischen Museum. Veranstalter ist das Städtische Museum in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Rosenheim.
Eintritt 10,00 EUR / 8,00 EUR. Zu den Tickets geht es hier
(Quelle: Pressemitteilung Städtisches Museum Rosenheim / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Kartoffel: Niedrigste Erträge seit 10 Jahren

Kartoffel: Niedrigste Erträge seit 10 Jahren

Bayern – Lang andauernde Trockenheit und Hitzetage stressen die Kartoffelpflanzen und schmälern bayernweit den Ernteertrag. Die Qualitätsvorernteschätzung der LfL liefert nun erste Hinweise zu Qualität und Ertrag: Insgesamt ist in Bayern demnach eine unterdurchschnittliche Ernte zu erwarten. Der ermittelte Rohertrag über alle Proben der Vorernteschätzung liegt bei 349 dt/ha. Damit verzeichnen die Erträge der Vorernteschätzung den geringsten Wert der letzten zehn Jahre.

Speisekartoffeln erreichen im Mittel 358 dt/ha, Veredelungskartoffeln 330 dt/ha. Für Speisekartoffeln wurde ein durchschnittlicher Stärkegehalt von 14 Prozent, für Veredelungskartoffeln 18 Prozent festgestellt, über alle Proben liegt der Stärkegehalt mit 15 Prozent über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Aus dem Rohertrag und den Mängeln kann der vermarktungsfähige Ertrag geschätzt werden. Dieser liegt im Durchschnitt aller Proben bei 336 dt/ha, für Speisekartoffeln bei 345 dt/ha und für Veredelungskartoffeln bei 318 dt/ha. Die besten Ergebnisse wurden in Niederbayern und Oberbayern erzielt und es kann ein deutliches niederschlagsbedingtes Süd-Nord-Gefälle festgestellt werden.

 Bereits ab April geprägt
von zu wenig Niederschlägen

„Bereits ab April war das Jahr geprägt von wenig Niederschlägen. Hinzu kamen deutlich mehr Hitzetage als in den Vorjahren, die dazu führten, dass die Kartoffelpflanzen das Wachstum einstellten und nur eine Notversorgung aufrecht hielten“, sagt Dr. Maria Linderer vom Institut für Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. „Besonders stark beeinträchtigt waren die fränkischen Regierungsbezirke sowie die Oberpfalz. Südbayern konnte im Verhältnis zu Nordbayern deutlich mehr Niederschläge verzeichnen. Im Vergleich zu den Vorjahren waren auch hier die Niederschläge wesentlich geringer.“
Kartoffelbestände, die früh gelegt wurden, erzielen heuer deutlich bessere Erträge als spät gelegte Bestände, da sie noch von der anfänglichen Bodenfeuchtigkeit profitieren konnten. Insgesamt sind im Erntejahr weniger Qualitätsmängel als im Vorjahr zu verzeichnen. Durch die starke Trockenheit kam es häufiger zum Aufreißen der Dämme, was im Verhältnis zu vermehrtem Ergrünen der Kartoffeln führte. Auch missgestaltete Kartoffeln sind aufgrund des Wassermangels öfter anzutreffen. Bewässerungsmaßnahmen erhöhten in der Regel den Ertrag, sind aber mit hohem Energiekostenaufwand verbunden und konnten mit zunehmenden Hitzetagen den Feuchtigkeitsmangel nicht mehr kompensieren.
Die Qualitätsvorernteschätzung der LfL wird seit 14 Jahren durchgeführt und liefert Jahr für Jahr erste Hinweise zu Qualität und Ertrag der Jahresernte. Die diesjährige Schätzung basiert auf der Beprobung von 69 Kartoffelschlägen in 29 Landkreisen, davon 46 mit Speisekartoffeln und 23 mit Veredelungskartoffeln. Probenahme und Bonitur fanden im August 2022 durch Mitarbeiter des LKP und der Erzeugerringe statt. Bei der Einordnung der Ergebnisse ist zu beachten, dass die Erträge der Vorernteschätzung meist zehn bis zwanzig Prozent über den amtlich ermittelten Erträgen liegen, da ertragsmindernde Faktoren wie Feldränder oder Vorgewende nicht berücksichtigt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landesanstalt für Landwirtschaft / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Moschusbockkäfer: Erstmals Pheromonfallen

Moschusbockkäfer: Erstmals Pheromonfallen

Rosenheim / Kolbermoor / Bad Aibling – In etwa zwei bis drei Metern Höhe hängen derzeit im Stadtgebiet von Kolbermoor, Bad Aibling und Rosenheim schwarze, laternenförmige Gebilde mit einer weißen Schale im unteren Bereich. Es handelt sich um Fallen mit einem Sexual-Lockstoff für den Asiatischen Moschusbockkäfer. Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) setzt diese Fallen jetzt zum ersten Mal in der Quarantänezone ein, da der spezielle Lockstoff erst seit Kurzem zur Verfügung steht.

Pheromonfalle gegen den Moschusbockkaefer an einem Ast

Sexual-Lockstoffe im Inneren dieser Falle ziehen die Weibchen des Asiatischen Moschusbockkäfers an. Solche Pheromonfallen werden derzeit als Hilfst- und Kontrollmittel in Kolbermoor, Rosenheim und Bad Aibling eingesetzt. Foto: A.Gruber / LfL

Die Quarantänemaßnahmen der LfL gegen den Steinobst-Schädling waren in den letzten Jahren erfolgreich. Damit das so bleibt, sind die Pheromonfallen ein geeignetes Hilfs- und Kontrollmittel. Denn der Asiatische Moschusbockkäfer (AMB) macht sich unmittelbar nach dem Schlupf auf Paarungssuche. Hat er Erfolg, findet direkt nach der Paarung die Eiablage auf Pflanzen der Gattung Prunus statt, also auf Steinobstgehölzen und Obstbäumen wie Kirsche, Zwetschge, Pfirsich, Kriecherl oder Mirabellen. Mit den jetzt installierten zwanzig Fallen kann der AMB zwar im Quarantänegebiet nicht bekämpft oder ausgerottet werden, aber die Fangzahlen der Fallen spiegeln das Vorkommen bzw. eine Häufung des Käfers in bestimmten Gebieten innerhalb der Quarantänezone wider. Im Stadtgebiet Kolbermoor hängen insgesamt 18 Fallen, in Bad Aibling und Rosenheim hingegen jeweils nur eine Falle, da der AMB hier bislang seltener vorkam. Die Fallen wurden vor vier Wochen installiert, bislang wurden noch keine Käfer damit gefangen.

Falle ist mit
Kochsalzlösung gefüllt

Wie funktionieren die Fallen? Sexual-Lockstoffe im Inneren der Falle ziehen die Weibchen des AMB an. Kommt eines in Paarungslaune angeflogen, versucht es, zu landen und gleitet wegen einer aufgebrachten Antihaftsubstanz auf der schwarzen Fläche ab ins Innere der Falle. Unten landet es im Fanggefäß, das mit einer für Mensch und Umwelt unproblematischen Kochsalzlösung befüllt ist. Ist der Käfer in die Falle gegangen, werden die Mitarbeiter der Landesanstalt für Landwirtschaft aktiv, scannen die relevanten Steinobstgehölze im Umfeld und suchen den Brut-Baum mit den, für den AMB charakteristischen Befallsmerkmalen (Larvenfraß und/oder Ausbohrloch).
Die Bekämpfung des Schädlings ist aufwendig, denn Pflanzenschutzmittel gegen den AMB sind in Deutschland nicht zugelassen. Hinzu kommt, dass die Larve des Asiatischen Moschusbockkäfers die meiste Zeit ihres Lebens so tief im Holz verbringt, dass ohnehin kein Insektizid tief genug eindringen würde. Demnach bleibt als einzige, effektive Methode das Fällen befallener und befallsverdächtiger Bäume mit anschließendem Häckseln und Verbrennen des Holzes.
Um die Funktionstüchtigkeit der Fallen zu gewährleisten, bitten die Mitarbeiter um Hinweise, wenn jemandem eine beschädigte Falle auffällt.
Alle Fragen rund um die Pheromonfallen und natürlich auch rund um den AMB können gerichtet werden an aromia@lfl.bayern.de oder die Bürgerhotline unter der Mobilnummer 0174 / 798 1593.
(Quelle: Pressemitteilung Landesanstalt für Landwirtschaft / Beitragsbild: Symbolfoto re, Foto: A. Gruber -LfL)

Termine für kostenlose Grüngutabholung

Termine für kostenlose Grüngutabholung

Rosenheim – Ab Anfang Oktober bietet die Stadt Rosenheim wieder die kostenlose Abholung von privaten Grüngutabfällen an. Dafür muss das Grüngut am Abfuhrtag bis 7 Uhr in haushaltsüblicher Menge (bis zu 1m³), gebündelt und ohne Draht und Plastik gut sichtbar auf Höhe des jeweiligen Grundstücks am Fahrbahnrand bereitgelegt werden.

Das ist der Fahrplan für die Grüngutabholung:

  • 04.Oktober:  Kastenau und das restliche, an den anderen Terminen nicht aufgeführte Stadtgebiet
  • 17. Oktober:  Aising, Hl. Blut, Aisinger Landstr., Aisingerwies, Oberwöhr
  • 26. Oktober:  Happing, Kaltmühl, Kaltwies
  • 07. November: Pang, Hohenofen, Schwaig, Westerndorf b. Pang, Pösling, Brucklach
  • 16. November: Mitterfeld, Westerndorf St. Peter, Egarten, Langenpfunzen und westlicher Teil Erlenau

Die Zweige sollten nicht länger als zwei Meter und nicht dicker als 10 Zentimeter sein. Wurzelstöcke werden nicht mitgenommen. Für kleinere Äste und Laub sind beim Baubetriebshof (Möslstraße 27), an der Infothek des Bürgeramtes (Königstraße 15), in der Kfz-Zulassungsstelle (Westerndorfer Straße 88) oder beim Umwelt- und Grünflächenamt (Königstraße 15) maximal zwei Papiersäcke pro Haushalt erhältlich.

Gehölze der Gattung
Prunus von Abholung ausgeschlossen

Von der Grüngutaktion ausgeschlossen sind, wegen der Verbreitungsgefahr des Asiatischen Moschusbockkäfers, alle Gehölze der Gattung Prunus. Hierzu gehören z.B. Kirsch-, Pflaumen-, Zwetschgen-, Kriecherl-, Mirabellen-, Aprikosen- und Pfirsichbäume. Schnittgut dieser Gehölze ist ganzjährig kostenfrei am Wertstoffhof zu entsorgen.
Das Grüngut muss immer am genannten Tag bereitstehen. Verspätet bereitgestelltes Grüngut wird nicht nachträglich abgeholt. Die Nutzung durch gewerbliche Betriebe ist nicht gestattet.
Das Umwelt- und Grünflächenamt hat genaue Abholtermine für jede einzelne Straße festgelegt. Sie sind auf der städtischen Homepage unter https://www.rosenheim.de/fileadmin/Buergerservice/Ver-und-Entsorgung/Gruengutabholung_nach_Strassen_Herbst_2022_Informationsblatt.pdf einsehbar.

Im Zusammenhang mit der Grüngutabholung bittet die Stadt Rosenheim alle Eigentümer, ihre Grundstücke auf überhängende Gehölze zu kontrollieren und Hecken, Sträucher und Bäume auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Freizuhalten ist ein Bereich von 2,50 m über Gehwegen sowie 4,50 m über Fahrbahnen. Außerdem ist darauf zu achten, dass Verkehrszeichen und Straßenleuchten nicht durch die Anpflanzungen verdeckt werden.
Für alle Fragen zur Grüngutabholung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umwelt- und Grünflächenamts (Telefon 365-1692) oder des Baubetriebshofs (Telefon 365-1766) zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Totimpfstoff“ Valneva im Impfzentrum Rosenheim

„Totimpfstoff“ Valneva im Impfzentrum Rosenheim

Rosenheim –  Im Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim steht ab sofort der „Totimpfstoff“ von Valneva zur Verfügung. Der COVID-19-Impfstoff wird über zwei Injektionen im Abstand von mindestens vier Wochen verabreicht, allerdings hat die Ständige Impfkommission bislang keine Empfehlung für das Vakzin herausgegeben.

Valneva kann der Pressemeldung der Stadt Rosenheim zufolge Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren injiziert werden. Über Auswirkungen während einer Schwangerschaft liegen nur begrenzt Daten vor, daher sollten Schwangere eine Impfung mit Valneva nur nach enger Absprache mit dem betreuenden Gynäkologen oder Perinatalmediziner und unter Berücksichtigung des Nutzens und der Risiken in Betracht ziehen.
Valneva wird zur Vorbeugung gegen SARS-CoV-2 hervorgerufenes COVID-19 verwendet. Der Impfstoff soll bewirken, dass das Immunsystem Antikörper und Blutzellen produziert, die das Virus bekämpfen.
Das Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim im Malteserhaus, Rathausstraße 25 in 83022 Rosenheim, hat am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17Uhr geöffnet.
(Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Empfang für Rosenheimer Junglehrer

Empfang für Rosenheimer Junglehrer

Rosenheim / Landkreis – „Wir alle vertrauen Ihnen das Kostbarste an, was wir haben: unser Kinder. Sie werden sehr viel Zeit mit Ihnen verbringen und prägende Figuren für Ihr Leben sein. Damit haben Sie eine große Verantwortung“, so Rosenheims Landrat Otto Lederer bei der Begrüßung der jungen Lehrer in Stadt und Landkreis Rosenheim. Sie alle haben vor Kurzem erfolgreich ihr zweites Staatsexamen abgelegt und sind in die Stadt beziehungsweise den Landkreis Rosenheim versetzt worden.

Rosenheims Landrat Otto Lederer bei seiner Rede vor den Jung-Lehrern

Rosenheims Landrat Otto Lederer begrüßt die jungen Lehrer. Fotos: Landratsamt Rosenheim

Das Programm zum Empfang der neuen Lehrer in Rosenheim

Das Programm für die Feierstunde im Landratsamt Rosenheim.

Musikalische Umrahmung beim Empfang der Jung-Lehrer in Rosenheim

Die Lehrermusikgruppe Rosenheim sorgte für die musikalische Umrahmung.

Otto Lederer hieß sie – auch im Namen der Stadt Rosenheim – herzlich in einer der „schönsten und wirtschaftlich erfolgreichsten“ Regionen willkommen. Für einige der neuen Lehrer ist die Gegend neu, für sie gibt es auch privat viel zu entdecken. Viele sind aber auch aus der Region und können nun zuhause in ihr Berufsleben starten. Dafür wünschte ihnen auch Schulamtsdirektorin Angelika Elsner und Personalratsvorsitzende Beate Irle viel Glück und Erfolg.
Den musikalischen Rahmender Feierstunde  bildete die Lehrermusikgruppe Rosenheim unter Leitung von Markus Beham. Beim anschließenden Empfang blieb Zeit für anregende Gespräche und einen ersten Austausch.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Landratsamt Rosenheim)