1. Dezember 2022

1. Dezember 2022

Da Opa hod se den Fuaß verknackst. Des gfoid seim Enkal, dem Elias, gar ned. Aba zum Glück gibt`s ja a no de Oma, und de koo no ganz schee roasn. Wos des jetzt mit de boarischen Engal zum doan hod? – des erfahr`s bei unserm 1. Adventstüral – Beitrag von Anna Stuffer (Bild) und Anita Türk (Text). 

Zu gewinnen gibt es auch gleich was: Innpuls.me verlost „Split it“ von der Firma Piatnik. Spielinfos und Teilnahmebedinungen siehe unten.

Opa und de Engal

von Anna Stuffer und Anita Türk

Information zu Anna Stuffer und Anita Türk:

Engel sind Bayern. Zumindest wenn es nach den beiden Samerbergerinnen Anna Stuffer und Anita Türk geht. Mit ihren Engel-Geschichten in bayerischer Mundart haben die beiden in den vergangenen Jahren schon viele treue Fans gewunden.

Die Engel von Anna Stuffer und Anita Türk sind nämlich keine langweiligen Spießer, die vor lauter Moral und guten Verhalten nur auf himmlischen Wolken Schweben, Nein ihre Engel sind gerne auch mal zu frechen Streichen aufgelegt und präsentieren sich überhaupt mal nur allzu menschlich.
Angefangen hat die Erfolgsgeschichte vor 19 Jahren mit einer selbsterfundenen Erzählung für Kindergartenkinder. Natürlich ging es dabei um Engel. Diese Geschichte kam gleich so gut an, dass sich die beiden Samerbergerinnen entschlossen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Mittlerweile gibt es von ihren himmlischen Wesen eine ganze Reihe von Büchern, Postkarten, Musik-CD und Hörbücher. Besonders begehrt bei den Fans sind die Jahreskalender der frechen Engal.
Die Texte zu lesen, ist selbst für geborene Bayern eine kleine Herausforderung. Gerade Kinder macht es aber riesig Spaß, sich daran zu versuchen. Doch nicht nur kleine Leser sprechen die liebevoll geschriebenen und illustrierten Geschichten an. Auch viele Erwachsene lieben die frechen Engal. Sogar in Amerika gibt es treue Fans.

Mehr über die beiden Samerbergerinnen und ihre Werke findet ihr hier:

Unser heutiges Gewinnspiel: 
Wir verlosen 1 x „Split it“ von der Firma Piatnik.
Spiel Split it.
Bei diesem handlichen Kartenspiel sind Pokerface und Nerven aus Stahl gefragt. Altersempfehlung: 8 bis 99 Jahre, für 2 bis 4 Spieler. (Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile).

Teilnahmebedingungen: Schickt uns eine E-Mail mit Euerer Adresse an info@innpuls.me.

Einsendeschluss ist der 5. Dezember. Bitte Stichwort angeben: Türchen 1. Der Gewinner wird unter allen Teilnehmern gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (Das Spiel wurde uns von der Presseagentur Dieterle und Partner zur Verfügung gestellt).

Gartenvögel richtig füttern

Gartenvögel richtig füttern

Hilpoltstein / Bayern – In einigen Teilen Bayerns sind bereits die  ersten Schneeflocken gefallen. Für viele Naturfreunde der Startschuss, die heimischen Vögel im Garten oder auf dem Balkon zu füttern. Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) gibt hilfreiche Tipps, wie die gefiederten Gäste verantwortungsvoll bei der Futtersuche unterstützt werden können.

„Es macht einfach Spaß, das bunte Treiben am Futterhaus vor dem Fenster zu beobachten. Besonders Kinder sind regelrecht begeistert, wenn sich neben Spatz, Amsel und Kohlmeise auch seltenere Gäste, wie Erlenzeisig oder Gimpel, zeigen. Ganz nebenbei können Groß und Klein auch ihr Wissen über die verschiedenen Vogelarten verbessern“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Mit einem vielseitigen Angebot am Futterplatz kann jede und jeder mit Rotkehlchen, Grünfink oder Blaumeise für etwas Farbe im Garten in der grauen Jahreszeit sorgen.

Hygiene im Futterplatz
besonders wichtig

Wer beim Einrichten der Futterstelle die praktischen Tipps des LBV befolgt, kann die gefiederten Gäste am Futterhaus gut beobachten. Die Hygiene am Futterplatz ist dabei besonders wichtig, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verringern. „In klassischen Futterhäuschen, in denen die Vögel beim Fressen im Futter stehen, können die Sämereien und Körner leicht verschmutzen. Diese Futterstellen sollten daher unbedingt täglich gereinigt werden. Viel besser geeignet seien daher kleinere Futterhäuser oder Futtersäulen, in denen das Futter nachrutschen kann, ohne feucht oder verunreinigt zu werden“, sagt Angelika Nelson. Bei der regelmäßigen Reinigung der Futterstelle sollten keine Chemikalien verwendet werden. Es reicht völlig aus, das Futterhaus auszubürsten und anschließend mit heißem Wasser auszuspülen und zu trocknen.
„Eine Futterstelle mit mehreren Futterspendern, die mit Weich- oder Fettfutter und einer Körnermischung bestückt sind, ist für viele verschiedene Wintervögel interessant“, erklärt Angelika Nelson. Auch eine Vogeltränke kann gerade Körnerfressern helfen, ihren täglichen Wasserbedarf zu decken. Neben Nahrung sollte der Lebensraum Garten für Wintervögel auch ausreichend Sicherheit bieten. So sollten Katzen in unmittelbarer Nähe zur Futterstelle keine Versteckmöglichkeiten finden.

Heimischer Weißdorn
schmeckt über 30 Vogelarten

Eine Futterstelle im Garten oder am Balkon bringt viel Freude. Sie ersetzt jedoch keine naturnahen Gärten oder Balkone mit vielfältigen, heimischen Pflanzen als Lebensgrundlage für Vögel im städtischen Raum. „Die Früchte des heimischen Weißdorns zum Beispiel schmecken über 30 Vogelarten, die des Schwarzen Holunder fressen sogar mehr als 60 Vogelarten“, weiß die LBV-Biologin.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hoffest war ein Besuchermagnet

Hoffest war ein Besuchermagnet

München – Das winterliche Hoffest im Bayerischen Landwirtschaftsministerium in München war auch nach zwei Jahren Pause wieder ein wahrer Besuchermagnet. Viele Besucher kamen am vergangenen Adventssamstag in den festlich geschmückten Schmuckhof des Ministeriums, um die besinnliche Adventsstimmung zu genießen, regionale Delikatessen zu probieren und sich über bäuerliches Brauchtum zu informieren.

Eine Tüte Plätzchen

„Mit einer Mischung aus Tradition, Brauchtum und Kultur sowie von Genuss, Emotionen und Informationen haben wir unseren Gästen einen ganz besonderen Christkindlmarkt für alle Sinne geboten. Unsere bayerischen Schmankerl und unsere bäuerliche Handwerkskunst zeigen, wie vielfältig unser Land ist und wie viele engagierte Menschen wir in Bayern haben. Darauf können wir stolz sein“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Zwetschgenglühwein
und Bioshärenschinken

Die Spezialitäten des außergewöhnlichen Genussmarkts, wie etwa Zwetschgenglühwein, Raclettebrot, Biosophärenschinken oder Räucherfisch waren den ganzen Tag über heiß begehrt. Auf großes Interesse stieß auch die Handspinngilde, die den Besuchern traditionelles, vielfach in Vergessenheit geratenes bäuerliches Handwerk präsentierte.
Von der nostalgischen Holzkegelbahn waren nicht nur die Kinder angetan. Groß und
Klein drechselten und filzten oder gestalteten ihren eigenen Christbaum-
schmuck. Für weihnachtliche Stimmung sorgten die „Hartsee Musikanten“
aus Eggstätt im Chiemgau.
(Quelle: Pressemitteilung StMELF / Beitragsbild, Foto: Copyright Tobias Hase/StMELF, zeigt den Stand von Arberland Regio, von links Veronika Wellisch, Staastministerin Michaela Kaniber, Maria Kraus und Herbert Unnasch)

In fremden Kofferraum übernachtet

In fremden Kofferraum übernachtet

Rosenheim – Einen kuriosen Einsatz erlebte die Rosenheimer Polizei am heutigen Mittwochmorgen: die Beamten mussten einen Mann wecken, der sich als Schlafplatz einen fremden Kofferraum ausgesucht hatte.

Ein 40-jähriger Rosenheimer verständigte die Polizei, weil er im Kofferraum seines Autos einen schlafenden Mann gefunden hatte. 
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich dabei um einen 26-jährigen Rosenheimer handelte, der aufgrund seiner starken Alkoholisierung am gestrigen Abend nicht mehr zielsicher nach Hause fand. Zudem hatte er auch noch seinen Wohnungsschlüssel verloren. Also beschloss er, sein Bett gegen ein anderes Schlafgemach zu tauschen und suchte dieses bei den in der Wittelsbacherstraße geparkten Autos. Die meisten Autos waren versperrt, nur der Pkw des 40-jährigen nicht. 
Die Polizei riss den 26-jährigen um 7.30 Uhr aus seinen Träumen. Ein Atemalkoholtest ergab noch knapp ein Promille. Danach machte sich der Mann zu Fuß auf den Heimweg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Endspurt bei der Eiszeit

Endspurt bei der Eiszeit

Rosenheim„Tauwetter“ im Rosenheimer Ausstellungszentrum Lokschuppen: die
Temperaturen wechseln von Eis auf heiß! Die Ausstellung Eiszeit ist nur noch
bis einschließlich Sonntag, 11. Dezember zu sehen. 2023 „glüht“ dann die neue
Ausstellung: Vulkane.

Sehenswert ist diese familienfreundliche Erlebnisausstellung nicht nur wegen der
eindrucksvollen Tierrekonstruktionen. Sie begleitet die Eiszeitmenschen damals durch die Jahreszeiten und thematisiert die Veränderungen der Lebensumstände auf der Erde. Absolutes Highlight ist das einzigartige Eiszeit- Skelett des „Mannes von Neuessing“. Es wird erstmals zusammen mit spektakulären Forschungsergebnissen präsentiert, die der Freundeskreis des Lokschuppens ermöglichte.

Eltern mit ihren Kindern haben nochmals am Montag, 5. Dezember die Möglichkeit, die Ausstellung mit vergünstigten Familienkarten zu besuchen. An diesem Tag findet die beliebte Familienführung um 14 Uhr statt. Weitere Termine sind samstags und sonntags um 10.30 Uhr.
Für Erwachsene bietet der Lokschuppen das vergünstigte Feierabendticket. Es gilt ab 17 Uhr und kostet statt 15,50 Euro nur 10,50 Euro. Außerdem finden täglich von Dienstag bis Sonntag um 14 Uhr Erwachsenenführungen statt. Auch exklusive Führungen und Workshops für Gruppen sind noch möglich. Alle Infos dazu gibt es auf der Homepage www.lokschuppen.de oder telefonisch unter der Nummer 08031/365 9036.

Aufbauarbeiten für die
Vulkane starten in Kürze

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung! Gleich nach dem Ende und dem
Abbau der Eiszeit beginnen die Aufbau-Vorbereitungen für die Vulkane.
Diese Ausstellung ist vom 10. März bis 10. Dezember 2023 im Lokschuppen
Rosenheim zu sehen. Die Besucher dürfen sich auf Rekorde, Geschichten und
Forschungsergebnisse über aktive und schlafende Vulkane freuen. Spektakulär
wird ein fast echter „Vulkanausbruch“, bei dem die Besucher mitten drin die
Kraft verschiedener Eruptionen auf einer 12 x 4,5 m Leinwand mit einem
multivisuellen Erlebnis erfahren können.
(Quelle: Pressemitteilung vkr / Beitragsbild: Copyright vkr)

Bilder aus Alt-Rosenheim

Bilder aus Alt-Rosenheim

Rosenheim – Der historische Stadtkalender „Bilder aus Alt-Rosenheim“, den das Stadtarchiv jährlich in limitierter Auflage herausgibt, ist mittlerweile fast ausverkauft. Wer noch einen Kalender kaufen möchte, sollte sich rasch entscheiden.

Der Kalender ist im Stadtarchiv, im Städtischen Museum und im Rosenheimer Buchhandel für 13 Euro pro Stück erhältlich. Er erscheint heuer zum 29. Mal und zeigt markante Gebäude und Straßenzüge, gesellige Ereignisse und Alltagsszenen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dieses Kalenderblatt zeigt den Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter im Jahr 1915.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Messe Heim + Handwerk in München

Messe Heim + Handwerk in München

München / Bayern – Süddeutschlands größte Messe für Wohnen und Einrichtungen findet wieder statt. Ab dem heutigen Mittwoch, 30. November verwandeln die parallel stattfindenden Messen „Heim + Handwerk“ und „Food und Life“ fünf Hallen des Messegeländes München in ein wahres Shoppingparadies.

Über 600 Unternehmen machen mit. Die Besucher können Weihnachtsgeschenke kaufen, Räume planen und umplanen, Expertenrat einholen und Trends und Neuheiten in Augenschein nehmen, wie beispielsweise eine Matratze mit Nasa-Technologie, Flüssigtapeten oder fermentiertes Biogemüse.
Besucht werden kann die Messe noch bis zum 4. Dezember, täglich von 9.30 bis 18 Uhr. Die Messehallen sind über den Eingang Ost zu erreichen. Tickets kosten 15 Euro (ermäßigt 9 Euro für z.B. Schüler, Studenten und Rentner), erhältlich online über www.heim-handwerk.de/tickets. Kinder bis einschließlich 12 Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigte Nachmittagstickets gibt es ab 15 Uhr für 7 Euro.
(Quelle: Presseinformation www.heim-handwerk.de / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Plätzchentipp 9: Bethmännchen

Plätzchentipp 9: Bethmännchen

Griaß Eich liabe Leid!

Schee, dass Ihr mi heid wieda in unsra Innpuls.me-Backtubn bsuacha deats. In de vagangana Dog ham mia ja scho einiges für unsan weihnachtlichn Platzaltella zaubat. Wos jetzt unbedingt a no braucht, is a Rezept mit Marzipan.
Dozoa gibt`s ja a Legende aus da Stodt Lübeck. Um 1400 soid do in de Speicha de Droad ausganga sei. Und dann ham die Bäcka aus da Not heraus des Brot aus Mandln bacha. 

Wir bachan aba heid koa Brod, sondan Bethmandal. Da Ursprung füa de kloana Kugaln find se im Joar 1768 in da Mainmetropole Frankfurt, benannt nach da Frankfurter Familie Bethmann.

De Bethmandal passn aba a guad auf an boarischen Platzaltella find ich, und drum gibt`s des Rezept heid a füa Eich – a bissal umgwandlt vo mia, wei`s schneia und leichta vo de Flügal geht. I verwend statt die obzonga Mandlkern Mandlstift, de in dann als Symbol für de 3 heilign Kini in de Kugal steck. Schaut a guad aus, find i und hebt a a weng bessa.

Innpuls.me – Bethmandal:

De Zuatadn:

  • 1 kleine Packung Mandelstifte
  • 250 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Ei (Größe M)
  • 60 g Puderzucker und etwas Puderzucker zum Formen
  • 30 g Mehl
  • 1 TL Schlagsahne oder Milch
  • Backpapier

Und so macht ma`s:

Des Marzipan grob raspln. Oar trenna. Oarweiß, Marzipan, Pudazucker, Mej mit da Maschin vaknetn. Die Händ dann mit Pudazucka bestäubn und aus unsam Doag ca. 30 Kugaln drahn.
De dann auf unsa mit dem Backpapier ausglegtn Blech setzn.
Oargelb und die Sahne verrührn und die Kugaln damit bestreicha. Am Schluss no jeweils 3 Stift in jeds Kugal stecka und scho san ma fertig.
Bei 175 Grod ko ma de Bethmandal dann ca. 15 bis 20 Minutn bacha, bis schee goldgeib san.

Guads gelinga wünscht
Eire Roselinde

Und do geht`s zu unsam Backtipp Nr.8:

Pfarrer Schießler liest „Heilige Nacht“

Pfarrer Schießler liest „Heilige Nacht“

RosenheimPfarrer Rainer Maria Schießler liest „die Heilige Nacht“ im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (Kufsteiner Straße 4, 83022 Rosenheim) am 9. Dezember um 20 Uhr.

Im Woid is so staad, Alle Weg san verwaht, Alle Weg san verschniebn, Is koa Steigerl mehr bliebn … Der große Volksdichter Ludwig Thoma schrieb seine lyrisch-bayrische Weihnachtsgeschichte 1916 auf seiner geliebten ‚Tuften‘ überm Tegernsee. Die Verse erzählen schlicht und eben deshalb zu Herzen gehend die biblische Mär, wie sie wohl über Generationen am Heiligen Abend in den bäuerlichen Stuben zu hören war.
Im Kultur- und Kongress Zentrum Rosenheim wird die Heilige Nacht am Freitag, 9. Dezember, um 20 Uhr von Pfarrer Rainer Maria Schießler gelesen. Der katholische Pfarrer, bekannt auch als Autor, TV- und Rundfunkmoderator, gilt durch seine unkonventionelle, über den eigenen ‚Tellerrand hinausblickende Seelsorge als „einer der bekanntesten Kirchenmänner“ in Bayern. Mit seinen teilweise provokanten Äußerungen erzeugt der Pfarrer immer wieder gekonnt, aber keineswegs respektlos öffentliches Aufsehen für sein Anliegen einer lebhaften und engagierten Kirche.

Berührende
Klang- und Zeitreise

Etwas wirklich Besonderes, und den wenigsten heute noch bekannt, sind die von Ludwig Thoma zum Stück geschriebenen Gesänge: Eine berührende Klang- und Zeitreise. Damit werden die Geschwister Siferlinger die Lesung musikalisch ergänzen und so ein stimmungsvolles vorweihnachtliches Gesamtevent bescheren. Schon als Kinder und Jugendliche sind die Geschwister Siferlinger bei vielen hochkarätigern Volksmusikveranstaltungen aufgetreten. So haben Maria, Traudi und Hermann immer wieder auch Lesungen der „Heiligen Nacht“ mit Größen wie Fritz Straßner, Karl Obermeier oder Gustl Bayrhammer mit ihrem Gesang begleitet.

Tickets sind im Vorverkauf erhältlich online unter www.kuko.de oder an der Kasse des Kultur+Kongress Zentrums Rosenheim, Kufsteiner Str. 4, 83022 Rosenheim. Der Ticketschalter ist Montag bis Freitag,  9 bis 17 Uhr und Samstag 10 bis 14 Uhr geöffnet.
(Quelle: Pressemitteilung VKR / Beitragsbild: Copyright Pfarrer Schießler CopyrightAgenturbild)

Frau greift Polizisten an

Frau greift Polizisten an

Rosenheim – Mehrere Beschwerden über eine laut schreiende Frau erreichten die Rosenheimer Polizei am heutigen frühen Mittwochmorgen. Die 35-jährige Rosenheimerin ließ sich auch von der Polizei nicht beruhigen, stattdessen griff sie an.

Der Vorfall ereignete sich heute gegen 5.30 Uhr am Morgen in der Brunnholzstraße. Nach den Angaben der Polizei zeigte sich die Frau beim Eintreffen der Beamten sofort aggressiv und ließ sich nicht beruhigen. Laut schreiend sei sie durch das Haus gelaufen und habe schließlich die Türen provokant zuschlagen wollen. Dabei habe sie sich plötzlich umgedreht und sei ohne Vorankündigung auf die Beamten mit erhobenen Händen und Fäusten losgegangen.

Gezielt versucht auf die
Beamten zu spucken

Die Frau wurde gefesselt und zum Polizeifahrzeug gebracht. Dort habe sie sich dann massiv eingespreitzt, gegen das Auto getreten und versucht gezielt auf die Beamten zu spucken.
Auch auf der Rosenheimer Inspektion habe sich die Frau nicht beruhigen lassen. Sie wurde in Gewahrsam genommen. Selbst auf dem Weg in die Zelle habe sie weiter versucht auf die Beamten mit den Füßen einzutreten. Nebenbei habe sie die Polizisten mit einer Vielzahl von Kraftausdrücken beleidigt.
Weite Teile wurden mittels Body-Cam dokumentiert. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1911

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1911

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1911. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Kirche St. Nikolaus und daneben das ehemalige Postgebäude. 

Zuerst einmal gab es lange Jahre in der Innenstadt nur einen Holzbriefkasten am Mittertor, der dreimal täglich geleert wurde. Dann kam ein Postamt in das ehemalige Bahnhofsgebäude – dem heutigen Rathaus.
Mit dem Bau des neuen Bahnhofs und der weiten Entfernung zur Innenstadt, beschloss sich der Stadtmagistrat im Jahr 1876 in der ehemaligen Michaelskapelle eine Postfiliale einzurichten. Dort bleibt die Stadtpost bis 1911 und dann wurden für sie die unteren Räume des Wohnhauses auf unserem Beitragsbild angemietet. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam / Info: stadtarchiv.de)

Kampf um Kastenauer Stier

Kampf um Kastenauer Stier

Kastenau / Rosenheim – 1 Wanderpokal, 4 Wettkampftage, 8 Schießstände, 94 Teilnehmer – davon 16 Damen und 2 Jungschützen – und 9.400 Schuss mit der Luftpistole, das sind die beeindruckenden Eckdaten des 37.ten Luftpistolen Wanderpokalschießens um den „Kastenauer Stier“ in Rosenheim.

Traditionell im November hatte die Schützengesellschaft „Waldfrieden“ Rosenheim-Kastenau wieder zum „Stierschießen“ die Luftpistolen-Schützen aus dem Schützengau Rosenheim geladen und viele sind der Einladung auch dieses Mal wieder in den Rosenheimer Ortsteil Kastenau gefolgt. Bei diesem im Schützengau Rosenheim einmaligen Wettbewerb geht es darum mit 100 Schuss mit der Luftpistole in 2 ½ Stunden auf zehn Meter die meisten Ringe zu erzielen. Neben einer ruhigen Hand benötigt dies auch eine gehörige Portion Kraft und außerordentliche Konzentration. Und so war eigentlich jeder Teilnehmer ein Gewinner, der die 100 Schuss gemeistert hat.
Zur Ehrung der besten Schützen und Mannschaften traf man sich im Schützenheim in der Kastenau. Neben den zahlreich erschienenen Schützen freute sich Erster Schützenmeister Christian Stallhofer besonders darüber, dass auch der Zweite Bürgermeister der Stadt Rosenheim Daniel Artmann, der Bezirksrat Günther Wunsam, die Ehrenmitglieder Inge und Adolf Eggerl, der Ehrenschützenmeister Helmut Klinger sowie die Gaudamenleiterin des Schützengau Rosenheim Christa Brixner zur Preisverteilung gekommen waren.
Anschließend wurden die Sieger vom Zweiten Bürgermeister, vom Ersten Schützenmeister Christian Stallhofer und vom Zweiten Schützenmeister Hermann Dodl prämiert.
Als erstes durften sich die Schützen der Schützengesellschaft Almenrausch Rosenheim über den Meistbeteiligungspreis freuen. Die Gäste waren mit 13 Schützen vertreten und freuten sich über die Getränkepreise. Die weiteren Plätze belegten Seerose Baierbach und SG Eichenlaub Stamm Raubling mit jeweils zehn Teilnehmern.
Die jeweils sechs besten Schützen eines Vereins bildeten eine Mannschaft und so konnten sich zehn Vereine über ein Relieftaferl mit Stiermotiv freuen. Diese Erinnerungsstücke werden seit Jahren in den Vereinsheimen der jeweiligen Schützenvereine als Erinnerung an das Stierschießen aufgehängt. Sieger bei den Mannschaften wurde wie im Vorjahr die Mannschaft der SG Almenrausch Rosenheim mit 5426 Ringen, gefolgt von der Mannschaft von ASG Pullach mit 5245 Ringen und der Mannschaft der SG Rott am Inn mit 5191 Ringen auf Rang drei.
Weiter ging es mit der Jugend. Hier waren zwei Schützen am Start. Den ersten Platz sicherte sich Elias Kirner von ASG Pullach mit 856 Ringen vor Florian Heindl von ASG Lohholz mit 617 Ringen.

Christa Brixner
beste Schützin

Als nächstes stand nun die Prämierung der besten Schützinnen aus der Damenklasse an. Mit 855 Ringen ging der dritte Rang an Gaby Hartl von der SG Waldfrieden Kastenau. Rang zwei belegte Patricia Lamminger von Almenrausch Rosenheim mit 897 Ringen und der erste Rang ging in diesem Jahr an Christa Brixner, Seerose Baierbach, mit 904 Ringen

Markus Grundsteiner
wieder bester Schütze

Als letztes stand nun die Prämierung der besten Schützen aus der Schützenklasse an. Hier freuten sich die besten 25 Schützen über einen Erinnerungsbecher. Rang drei belegte hier Konrad Brixner von Seerose Baierbach mit 916 Ringen, Rang zwei belegte hier Matthias Determeyer von ASG Pullach mit 923 Ringen und der erste Rang ging an den Vorjahressieger Markus Grundsteiner von Almenrausch Rosenheim mit 927 Ringen. Er erhielt als Krönung des Abends den Wanderpokal, den aus Speckstein geschnitzten Stier.
Seinen Sieg und die von allen erzielten Erfolge wurden noch bis spät in die Nacht gebührend gefeiert.
(Quelle: Pressemitteilung Schützengesellschaft „Waldfrieden“ Rosenheim-Kastenau / Beitragsbild: Schützengesellschaft  „Waldfrieden“ Rosenheim Kastenau, zeigt von links: Ehrenschützenmeister Helmut Klinger, 1.Schützenmeister Christian Stallhofer, Christa Brixner (1.Platz Damenklasse), Markus Grundsteiner (1.Platz Schützenklasse), 2.Bürgermeister Daniel Artmann und 2.Schützenmeister Hermann Dodl)