Gemeinsam durch Sprung-Parcour

Gemeinsam durch Sprung-Parcour

Rosenheim – Das Jugendzentrum „Schülercafe Fürstätt“ vom Stadtjugendring Rosenheim hat zum Jahresabschluss eine sportliche Überraschung organsiert: die Jugendlichen durften die Trampolinhalle in Rosenheim besuchen.

Drei Schüler von hinten hüpfen auf Trampolin

Seit Jahren gibt es im Schülercafé verschiedene Angebote, insbesondere für die  Schüler der Mittelschule. Dazu gehören zum Beispiel die Mädchengruppe und die Jungsgruppe.
Mädels und Jungs haben zu bestimmten Zeiten das Jugendzentrum für sich und können Aktionen planen, die ihren Interessen entsprechen und dabei unter sich bleiben. Für den Ausflug zur Trampolinhalle haben die beiden Gruppen das erste Mal gemeinsam bei einer Aktion mitgemacht.
Die Pädagogen Snezana und Bernd Wallner begleiteten die Gruppen. Dabei durften sie auf zwei Helfer zählen, die vor vielen Jahren selbst in Jungs- und Mädchengruppen im Schülercafé waren und jetzt weiterhin ehrenamtlich für den Stadtjugendring aktiv sind.
Wie gut es auch zusammen klappt, stellten die Schülerinnen und Schüler sogar sportlich unter Beweis und beeindruckten mit Synchronsprüngen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Stadtjugendring Rosenheim)

Herausforderung Arbeitskräftemangel

Herausforderung Arbeitskräftemangel

München / Bayern – Weiten Teilen der bayerischen Wirtschaft werden auch 2023 viele Arbeitskräfte fehlen. Laut den Ergebnissen einer Unternehmensbefragung hatten im Herbst 2022 über die Hälfte (56 Prozent) der bayerischen Unternehmen Probleme bei der Besetzung offener Stellen.

Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und
Handelskammertags (BIHK), fordert: „Wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen, um den Arbeitskräftemangel wirksam zu bekämpfen. Dazu gehört neben der Ausschöpfung inländischer Arbeitspotenziale auch die erleichterte Zuwanderung von Arbeitskräften aus Drittstaaten. Die Wirtschaft braucht dringend ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz mit praxistauglichen Regelungen. Die aktuellen Regeln sind viel zu kompliziert, die Verfahren des-
halb viel zu langsam. Bürokratische Hürden müssen endlich abgebaut werden.“

Besonders betroffen sind
Tourismus und Baugewerbe

Branchenbezogen ist der Arbeitskräftemangel verschieden stark ausgeprägt. Besonders betroffen sind Tourismus und Baugewerbe. Laut Befragung können 62 Prozent der bayerischen Tourismusbetriebe offene Stellen schwer besetzen, im Baugewerbe sind es mehr als die Hälfte (59 Prozent). Beide Branchen sehen ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung wegen des Arbeitskräftemangels als besonders gefährdet. Die erleichterte Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland schätzen sie daher als äußerst wichtig ein.

Beim Handel Personalnot
noch größer als vor der Pandemie

Aber auch Industrieunternehmen (59 Prozent) fällt es immer schwerer, freie Stellen zügig zu besetzen. In Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor (55 Prozent) und dem Handel (49 Prozent) ist die Personalnot sogar größer als vor der Pandemie. Insgesamt bezeichnen 61 Prozent der bayerischen Unternehmen den Fachkräftemangel als akute Bedrohung für ihr Geschäft. „Beim Wettbewerb um jeden einzelnen Mitarbeiter müssen sich Unternehmen vor allem als attraktive Arbeitgeber profilieren. Laut Umfrage ergreifen bereits zwei Drittel Maßnahmen, um ihre Arbeitgeberattraktivität zu verbessern“, so Gößl. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) setzt auf noch mehr Ausbildung und fast jeder zweite Betrieb (48 Prozent) möchte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Betrieb weiter erleichtern.
(‚Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Dezember – der letzte Tag des Jahres 2022

Namenstag haben: Apollonia, Cathèrina, Katharina, Maro, Melanie, Odilo, Silvester

3 bekannte Geburtstagskinder:

Gottfried August Bürger (1747 – war ein deutscher Dichter des Sturm und Drang. Bekanntestes Werk von ihm, erschienen im Jahr 1883: „Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande – Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen“.)

Mildred Scheel (1932 – war eine deutsche Ärztin und Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel. Sie rief die „Deutsche Krebshilfe“ ins Leben.)

Psy (1977 – ist ein südkoreanischer Rapper. Hierzulande bekannt wurde er mit seinemTitel „Gangnam Style“ Sein bürgerlicher Name: Park Jae-sang.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1879: Thomas Alva Edison führt erstmals in der Stadt Menio Park in New Jersey seine elektrische Beleuchtung vor.
  • 1939: Die Wiener Philharmoniker geben ihr erstes Neujahrskonzert.
  • 1989: Arved Fuchs und Reinhold Messner erreichen auf ihrer Antarktisdurchquerung zu Fuß und auf Skiern den geografischen Südpol.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Frühlingsfeeling an Silvester

Frühlingsfeeling an Silvester

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Wie wird das Wetter am letzten Tag des Jahres 2022? Laut Meteorologen rekordverdächtig warm. In der Region Rosenheim sollen die Temperaturen am morgigen Samstag bis auf 16 Grad klettern. 

Gute Bedingungen also, um vielleicht zumindest einen Teil der Silvesterparty nach draußen zu verlegen  – und alle Hobby-Pyromanen dürften die Wetteraussichten auch freuen. Einen farbenprächtigen Spektakel am Himmel steht so nichts im Wege.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Beitritt Kroatiens zur Eurozone

Beitritt Kroatiens zur Eurozone

München / Bayern / DeutschlandDie Einführung des Euro zum 1. Januar 2023 sowie Kroatiens Beitritt in den grenzkontrollfreien Schengen-Raum bewertet die bayerische Wirtschaft als wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung ihrer Handelsbeziehungen zu dem südosteuropäischen Nachbarn. „Wechselkurse, Geldumtausch, Grenzkontrollen – das alles gehört ab Januar der Vergangenheit an. Nicht nur die bayerischen Touristen, sondern vor allem unsere Wirtschaft wird von diesen Erleichterungen profitieren. Mit Kroatien erweitert sich die Eu- rozone um einen bedeutenden Wirtschaftsmarkt“, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK).

Der BIHK-Chef verweist außerdem auf Kroatiens Bedeutung als künftiger möglicher Energiepartner für Bayern und die Pläne der kroatischen Regierung, das Land zu einem Energieknoten zu entwickeln. Laut der im Frühjahr 2022 vorgestellten kroatischen Wasserstoffstrategie will das Land bis 2030 Wasserstoffanlagen mit einer Produktionskapazität von 70 Megawatt und bis 2050 mit einer Kapazität von 2.750 Megawatt errichten.
Durch Slowenien und Österreich sollen in den kommenden Jahren Pipelines verlegt werden, über die grüner Wasserstoff nach Bayern fließen soll. „Werden diese Pläne Realität, wird Kroatien für unsere Wirtschaft zu einem äußerst wichtigen Partner werden, wenn es um die Sicherstellung der Energieversorgung geht“, so Gößl.

Einfuhr kroatischer
Waren ist gewachsen

Kroatien und Bayern würden enge politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen pflegen. Für Kroatien sei Deutschland der wichtigste Handelspartner. Die Einfuhr kroatischer Waren nach Bayern sei zwischen Januar und Oktober 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 15 Prozent auf 574 Millionen Euro gewachsen. Importiert werden hauptsächlich Lederwaren, elektronische Bauteile und Metallwaren.
Die bayerischen Ausfuhren nach Kroatien stiegen im selben Zeitraum auf 638 Millionen Euro, ebenfalls ein Plus von über 15 Prozent. Bayern exportiert vor allem Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile, Nahrungsmittel sowie elektronische Bauteile.
Knapp 1.000 bayerische Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen nach Kroatien. Unter den wichtigsten Handelspartnern Bayerns belegt Kroatien Platz 40.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Urlaubsplanung 2023: so holt Ihr das meiste raus

Urlaubsplanung 2023: so holt Ihr das meiste raus

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Das neue Jahr steht in den Startlöchern und damit beginnt für viele auch wieder die Urlaubsplanung. Die gute Nachrichte: Die Feiertage fallen 2023 wesentlich günstiger als in diesem Jahr. Mittels Brückentage lässt sich ganz schön viel rausholen. Wir  zeigen Euch wie.

So sieht die perfekte Urlaubsplanung für 2023 aus:

Heilige drei Könige fällt auf den Freitag, 6. Januar. Nimmt man sich 4 Urlaubstage vom 2. bis 5. Januar kommt man auf maximal 9 Tage.

Tag der Arbeit ist 2023 am Montag, 1. Mai. Wer vier Tage Urlaub nimmt -vom 2. bis zum 5. Mai, bringt es auf maximal 9 zusammenhänge freie Tage.

Ostersonntag ist am 9. April. Nimmt man sich vom 3. April bis zum 6. April frei und von 11. April bis zum 14. April (also 8 Tage Urlaub) bringt man es auf unglaubliche 16 Tage und damit das Doppelte.

Christi Himmelfahrt ist am Donnertag, 18. Mai. Geschickt geplant muss man 4 Tage Urlaub nehmen – vom 15. bis zum 17. Mai und dann noch zusätzlich den 19. Mai. Ergebnis: insgesamt 9 freie Tage am Stück.

Pfingstmontag ist am 29. Mai – das bedeutet, mit vier Urlaubstagen vom 30. Mai bis zum 2. Juni gewinnt man 9 Tage frei.

Fronleichnam wird im kommenden Jahr am Donnerstag, 8. Juni, begangen. Wer sich 4 Tage Urlaub genehmigen lässt, nämlich vom 5. Juni bis zum 7. Juni und dann noch zusätzlich den 9. Juni kommt noch mal auf 9 freie Tage.

Mariä Himmelfahrt (nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung) ist  2023 am Dienstag, 15. August. Das bedeutet, man nimmt sich am Montag, 14. August frei und dann noch nach Mariä Himmelfahrt am 16. bis 18. August und bringt es so auf wiederum auf 9 zusammenhängende Urlaubstage.

Tag der Deutschen Einheit ist am Dienstag. 3. Oktober. Wer also am Montag, 2. Oktober frei macht und dann wieder vom 4. Oktober bis 6. Oktober, hat wieder 9 freie Tage.

Allerheiligen fällt im kommenden Jahr auf Mittwoch, 1. November. Wer geschickt planen will, sollte sich am 30. und 31. Oktober frei nehmen und dann auch noch den 2. November und 3. November (macht 4 Urlaubstage) und bringt 9 freie Tage.

Der Heilige Abend fällt 2023 auf einen Sonntag. Für die geschickte Planung hier: Urlaub beantragen vom Mittwoch, 27. Dezember bis Freitag, 29. Dezember – sind schon mal 9 zusammenhängende Tage. Dann kommt ein Samstag, ist der 10. freie Tag. Am Sonntag, 31. Dezember ist dann Silvester und dann kommt am Montag Neujahr. Bedeutet sagenhafte 12 freie Tage.

Insgesamt bedeutet das: mit 42 beantragten Urlaubstagen könne man rein rechnerisch 100 Tage gemütlich daheim oder irgendwo anders auf der Welt verbringen. Natürlich hat nicht jeder so viele Urlaubstage zur Verfügung. In der Regel sind es 30. Also gut überlegen, wann man diese Tage einsetzt.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Papinslaube, Rosenheim, 1912

Papinslaube, Rosenheim, 1912

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1912. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die „Papinslaube“, die einst im heutigen Riedergarten in Rosenheim stand.

Der Name „Papinslaube“ erinnert an den italienischen Maurergesellen Martin Papin, der in der zweien Hälfte des 16. Jahrhunderts in die Stadt kam und sich ein staatliches Vermögen erwirtschaftete und als Wohltäter des Spitals und des neu gegründeten Kapuzinerklosters in die Geschichte einging. 
Hinter seinem Haus, dem späteren Weinhaus „Zum Santa“ befand sich schon damals ein kleiner Garten mit einem Gartenhäuschen. Darin waren 1605 vorübergehend die ersten in Rosenheim angekommenen Kapuziner beherberg. Deswegen wurde dieses Bauwerk später auch als das „erste Kloster von Rosenheim“ bezeichnet. 
Die Gartenlaube war in ihrer Form in Rosenheim einzigartig. 1950 wurde sie abgebrochen. Der heutige Riedergarten war zu dieser Zeit noch ein Feuchtgebiet mit moorigen Untergrund. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam / Info www.stadtarchiv.de)

Aktueller Corona-Lagebericht

Aktueller Corona-Lagebericht

Rosenheim / Landkreis – Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist seit einigen Monaten in Stadt und Landkreis Rosenheim auf einem niedrigen Niveau stabil. Das Landratsamt Rosenheim hat darum beschlossen, vorerst keine Lageberichte mehr herauszugeben.

Seit dem letzten Corona-Lagebericht mit Stand 15. Dezember wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim 686 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet (letzter Corona-Lagebericht: 778 Fälle).
„Aktuell verursachen hauptsächlich Influenzaviren sowie RSV die hohe Zahl an akuten Atemwegserkrankungen, die im ambulanten Bereich zu Arztbesuchen führen, und nur noch zu einem geringen Teil die Coronaviren“, heißt es in dem aktuellen Bericht. Auffällig sei, dass insbesondere Kinder und jüngere Erwachsene durch Influenza- und RSV-Infektionen betroffen seien.

Lage in den Kliniken
hat sich stabilisiert

Seit dem letzten Lagebericht habe sich die Lage in den Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim sowohl auf den Normalstationen als auch den Intensivstationen mit belegten Betten von Patienten mit einem Covid-19-Nachweis vorerst stabilisiert.
Die Zentralen Notaufnahmen seien aber weiterhin durchgängig stark belastet. Aufgrund der angestiegenen RSV-Fällen bei Kindern befinde sich die Kinderklinik am RoMed Klinikum Rosenheim weiterhin an ihrer Kapazitätsgrenze.

Nach nahezu zwei Jahren stellt das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim am 30. Dezember den Betrieb ein. In den vergangenen Monaten sei die Impfnachfrage im Impfzentrum spürbar zurückgegangen. Wer sich impfen lassen will, kann sich in Zukunft an die niedergelassenen Praxen und Apotheken wenden. 
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie gut steht Rosenheim da?

Wie gut steht Rosenheim da?

Rosenheim – Zum Jahresende hat die Stadt Rosenheim den Jahreswirtschaftsbericht der Stadt für die Jahre 2020 und 2021 veröffentlicht. Wir präsentieren Euch aus dem 51 Seiten starken Werk die aus unserer Sicht wichtigsten Aussagen und Zahlen.

Kurz vor Redaktionsschluss des  aktuellen Jahreswirtschaftsbericht wurde der neue Prognos-Zukunftsatlas veröffentlicht. Demnach liegt die Stadt Rosenheim auf Platz 69 von 400 und rangiert in der Deutschland-Rangliste der Wirtschaftsstandorte im besten Fünftel der kreisfreien Städte und Landkreise. Zu „Selbstzufriedenheit“ besteht aber nach den Worten von Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl dennoch kein Anlass. Denn 2019 lag Rosenheim noch auf Rang 27. Zu den bedeutendsten Engpässen zählt laut Bugl die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen: „Sie hemmt ansässige Unternehmen in ihrer Entwicklung. Sie verhindert attraktive Neuansiedlungen. Und sie bremst das Gewerbesteueraufkommen, das im Durchschnitt der kreisfreien Städte Bayerns seit 2013 nach neuesten Zahlen des Bayerischen Städtetags um 31 Prozent gestiegen ist, in Rosenheim aber nur um 2,3 Prozent“.

Blick auf das Rosenheimer Mittertor
Bevölkerungsniveau in der Stadt relativ stabil

In den vergangenen Jahren wuchs die Bevölkerung in der Stadt stetig. Erstmals seit zehn Jahren wurde im Jahr 2021 ein leichter Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Die regionale Bevölkerungsvorausberechnung des Bayerischen Landesamtes für Statistik prognostiziert für die Stadt Rosenheim einen Bevölkerungszuwachs in den nächsten zwei Jahrzehnten bis 2040 von insgesamt 3,1 Prozent auf 66.000 Einwohner. Damit liegt Rosenheim im Mittelfeld der 25 kreisfreien Städte in Bayern. Die von der Stadt Rosenheim beauftragte demographische Prognose des Instituts SAGS geht bis 2040 von einer Zunahme der Bevölkerung in der Stadt Rosenheim um 12, 7 Prozent auf 72.260 Personen aus.

Blick auf historische Fassade in der Innstrasse
Primäres und verfügbares Einkommen der Privaten Haushalte

Das Primäreinkommen, also das am Markt erwirtschaftete Einkommen der privaten Haushalte in Rosenheim, ist im Zeitraum von 2009 bis 2019 dank des stetigen wirtschaftlichen Wachstums von 25.045 auf 30.800 Euro um insgesamt 23 Prozent kontinuierlich angestiegen. Auch das verfügbare Einkommen, also das Einkommen nach staatlicher Umverteilung, erhöhte sich im genannten Zeitraum von 20.675 Euro auf rund 23.858 Euro – allerdings mit lediglich 15,4 Prozent umverteilungsbedingt um ein Drittel geringer als die Primäreinkommen

Blick auf Riesenrad auf Max-Josefs-Platz in Rosenheim
Trend zur Dienstleistungsgesellschaft

Der wirtschaftsstrukturelle Trend hin zur Dienstleistungsgesellschaft ist in der Stadt Rosenheim unverkennbar. Allerdings nimmt das Produzierende Gewerbe mit einem Beschäftigtenanteil von 19 Prozent nach wie vor eine bedeutende Stellung ein.  Relativ größter Wirtschaftszweig gemessen am Beschäftigtenanteil ist der Bereich Gesundheitswesen, Heime und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht mit 25 Prozent, gefolgt vom Gastgewerbe mit Verkehr und Handel inklusive Instandhaltung und Reparatur mit 20 Prozent. In der Öffentlichen Verwaltung im weiteren Sinne sind ca. 8 Prozent der Bürger beschäftigt

Blick auf Max-Josefs-Platz
Arbeitsmarkt nahe der Vollbeschäftigung

Die Stadt Rosenheim liegt mit einer Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent im Jahr 2021 unter dem Bundesdurchschnitt von 5,7 Prozent Im Vergleich der 25 kreisfreien Städte in Bayern belegt Rosenheim damit Platz zwölf.

Blick auf Modell Stadt Rosenheim im Städtischen Museum
Die Auspendler holen auf

Rosenheim ist bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten traditionell Einpendlerstadt. Im Durchschnitt der fünf Jahre 2017 bis 2021 gab es 23.762 Einpendler, denen 14.405 Auspendler gegenüberstanden. Während sich aber die Zahl der Einpendler in den Jahren 2018 bis 2020 fortwährend leicht reduziert hat, ist die Anzahl an Auspendler im Beobachtungszeitraum stetig angestiegen und lag 2021 erstmals über 15.000.

Blick auf Heilig-Geist-Straße
Büroflächen in der Stadt Mangelware

Der Büroflächenmarkt in Rosenheim hat sich in den letzten Jahren in Rosenheim nach Angaben der IHK für München und Oberbayern angebotsseitig stark verknappt. Vor allem die Büroflächenneuzugänge haben deutlich abgenommen. Während 2015 noch ein Zugang von über 9.000 m² zu verzeichnen war, waren es 2018 nur noch rund 3.000 m².
Als Konsequenz des knappen Angebots haben die Büromieten speziell 2017 und 2018 nochmals deutlich angezogen. Rosenheim führt mit Büromieten von 9,49 Euro pro Quadratmeter das Feld vergleichbarer Städte inzwischen an. Die Spitzenmieten liegen bei 17,60 Euro pro Quadratmeter (2018).

Blick auf Riesenrad vom Christkindlmarkt aus
Leerstände beim Einzelhandel

Seit Jahresbeginn 2022 liegt die Anzahl leerstehender Erdgeschossflächen im Zentrum der Stadt konstant bei ca. 20 bis 25 Objekten. Interessant ist es laut Wirtschaftsbericht, dass es sich dabei in den meisten Fällen keineswegs um immer dieselben Ladeneinheiten handelt, sondern ein dynamisches Neuver- mietungsgeschäft zu beobachten ist. Rosenheim liegt bei der Leerstandsquote unter dem bun-desdeutschen Durchschnitt von ca. 10 Prozent.

Blick auf die Innstraße in Rosenheim
Rosenheim aus Sicht der Unternehmen

Die Stadt Rosenheim wurde bei der letzten Standortumfrage der IHK für München und Oberbayern im Jahr 2019 von den Unternehmen mit einer Gesamtnote von 1,8 bewertet. Die Stadt liegt damit auf Platz 2 in Oberbayern.

Blick von der Hochschule Rosenheim hin zur Innenstadt
Gewerbegrundstücksnachfrage: Ansturm ungebremst

Einem derzeitigen Angebot an verkäuflichen Gewerbegrundstücken (Ausschreibung ab Herbst 2022) von rund 26.000 m² im Gewerbegebiet Brucklach steht ein bei der Wirtschaftsförderungsagentur erfasster Bedarf von insgesamt rund 520.000 m² bis rund 750.000 m² gegenüber. Der Bedarf an Gewerbegrundstücken übersteigt das am GE Brucklach im ersten Bau- abschnitt verfügbare Angebot also annähernd um das Dreißigfache – selbst wenn man berücksichtigt, dass auch außerhalb von Brucklach private gewerbliche Immobilienangebote auf den Markt kommen.
(Quelle Pressemitteilung Stadt Rosenheim – Jahreswirtschaftsbericht / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer und Karin Wunsam)

Blick auf Bahnhof Rosenheim

Hier geht es zum gesamten Jahreswirtschaftsbericht Rosenheim:

„Kompetenzzentrum für Adipositas“

„Kompetenzzentrum für Adipositas“

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unter der Leitung des Chefarztes der Chirurgie, Professor Dr. Stefan Schopf wurde die RoMed Klinik Bad Aibling jetzt mit dem begehrten Gütesiegel „Kompetenzzentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie“ ausgezeichnet.

„Diese Zertifizierung unterliegt den höchsten Qualitätskriterien und wird dreijährlich erneut überprüft. Wir sind gemeinsam sehr stolz darauf, dass wir den gesamten Forderungskatalog für das Siegel bestens erfüllen konnten und danken deshalb ganz besonders dem gesamten Team für das beherzte Engagement“, betonte Dr. Martina Bielawski, Kaufmännische Leiterin der RoMed Klinik Bad Aibling.

Warum wird die Adipositaschirurgie in Deutschland an sogenannten Adipositaszentren durchgeführt?

Hier arbeiten Teams aus Ernährungsberatern, Ernährungsmedizinern, Internisten, Verhaltenstherapeuten und Chirurgen eng zusammen und regeln die Vor- und Nachsorge der Patienten gemeinsam mit den Hausärzten und Endokrinologen vor Ort.

Adipositas ist eine
tückische Krankheit

Unter Adipositas versteht man ein krankhaftes Übergewicht und im Erwachsenenalter betrifft dieses Problem ca. 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Das Übergewicht bzw. Adipositas und insbesondere die Prävalenz der damit assoziierten Folgeerkrankungen wie Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 und bestimmte Krebsarten nimmt noch immer zu. Die bariatrische Chirurgie hat sich weltweit zu einer effektiven und sicheren Therapie der morbiden Adipositas entwickelt. Etwa 470.000 Eingriffe werden weltweit im Jahr vorgenommen.

Warum braucht es
ein Zentrum?

Ganz im Vordergrund des Adipositaszentrums der RoMed Klinik Bad Aibling steht eine niedrige Komplikationsrate. Garanten dafür sind die drei erfahrenen anerkannten bariatrischen Chirurgen, Chefarzt Professor Dr. Stefan Schopf, Oberarzt Tobias Prediger und Oberarzt Dr. Pavel Kremer, MHBA. Das Spektrum der Operationsarten umfasst alle modernen Methoden wie Roux-Y Bypass, Schlauchmagenbildung, Magenballon Implantation, Revisionseingriffe usw. Zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie werden auch die minimalinvasiven Operationen bei Sodbrennen (Refluxchirurgie) durchgeführt. Adipositaschirurgie ist an sich für Bad Aibling nichts Neues, als Gründer der Einrichtung gilt Priv.-Doz. Dr. Andreas Thalheimer, MHBA, der Vorgänger von Professor Schopf, durch dessen Bemühungen die Struktur des Zentrums geschaffen und die Ablaufprozesse etabliert wurden. Die Zusammenarbeit mit Priv.-Doz. Dr. Thalheimer, der jetzt in Zürich tätig ist, wird auch heute in Form eines intensiven Erfahrungsaustausches gepflegt. Ein ebenso wichtiger Aspekt der Behandlung von Fettleibigkeit ist die konservative Therapie im Rahmen des sogenannten „multimodalen Konzeptes“ – der Schlüssel zu einem langfristigen Erfolg, wobei die durch eine Ernährungsfachkraft betreute Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hin zu einer gesunden Ernährung sowie eine Steigerung der körperlichen Aktivität stattfindet. Im Adipositaszentrum Bad Aibling wird die Ernährungstherapie durch Diplom-Ökotrophologin Jutta Peters sowie Diätassistentin Franziska Laumer geleistet. Diverse weitere Angebote inklusive Yoga XXL stehen Patienten zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken, zeigt: Chefarzt der Chirurgie Prof. Dr. Stefan Schopf (Mitte rechts) und sein Team des Adpositaszentrums der RoMed Klinik Bad Aibling freuen sich über die Auszeichnung)

Alphornklänge zum Jahresausklang

Alphornklänge zum Jahresausklang

Aschau / Landkreis Rosenheim – Möge das neue Jahr 2023 der Region Rosenheim „Sau viel Glück“ bringen. Unsere Aufnahme zeigt die Katholische Pfarrkirche von Aschau im Chiemgau, Darstellung des Herrn und den durch Aschau schlängelnden Fluss, die Prien. Andächtig und sanft klingt das „alte Jahr 2022“ am Fuße der Kampenwand aus.

Alphornweisen erklingen zum Jahreswechsel und zum Gedenken an die verstorbenen langjährigen aktiven Gründungsmitglieder der Aschauer Alphornbläser, Adolf Kieweg, Konrad Anner und Wolfgang Fischer. Um 15 Uhr werden zum Jahresausklang die Aschauer Alphornbläser an der Fischerkapelle in Engerndorf spielen. Ebenfalls am Silvestertag, 31.Dezember gibt es um 16 Uhr eine feierliche Jahresschlussandacht in der Katholischen Aschauer Pfarrkirche.
(Quelle: Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Katze auf Schnäppchenjagd

Katze auf Schnäppchenjagd

Prien / Landkreis Rosenheim – In einem Baumarkt gibt es vieles zu entdecken, was man brauchen kann – und das gilt mitunter auch für tierische Besucher, wie dieses Foto zeigt, dass unser Kollege Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten gestern geschossen hat. 

Die Mieze hatte es in einem Baumarkt in Prien auf die Vogelhäuschen im Angebot abgesehen. Vielleicht, weil diese durchaus auch für die Samtpfoten ein gemütliche Ruhestätte abgeben können. Oder aber, weil der Stubentiger sich erhofft, dass an so einem Vogelhaus früher oder später auch einmal ein Vögelchen vorbeikommt.
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichen)