Wenn der Segen mit der Kutsche kommt

Wenn der Segen mit der Kutsche kommt

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Wenn der Segen mit der Kutsche kommt! Die Sternsinger im Bergsteigerdorf Sachrang fahren am heutigen Heilig-Drei-König-Tag sogar mit der Kutsche von Haustür zu Haustür.

Ausgesandt wurden die Heiligen Drei Könige in der Sachranger Pfarrkirche St. Michael. Die Familie von Alois Schmid aus Hainbach haben die Pferde eingespannt und die Kinder und Enkelkinder, die als Heilige Drei Könige unterwegs waren, mit der Kutsche von Haus zu Haus gefahren. Unser Beitragsbild entstand im Aschauer Gemeindeteil Schossrinn.
(Quelle: Artikel: Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Förderung von Öko-Modellregionen

Förderung von Öko-Modellregionen

Landkreis Rosenheim / Bayern – 2022 stellte das Bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erstmalig ein zusätzliches Förderinstrument für alle 27 Bayerischen Öko-Modellregionen bereit mit einem Verfügungsrahmen zwischen 1.000 und 20.000  Euro Netto für Kleinprojekte. Profitiert davon haben auch Kleinprojekte der Ökomodellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein.

Insgesamt standen den Bayerischen Ökomodellregionen insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung. 90 Prozent der Förderung steuerte das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei, die anderen 10 Prozent der Fördersumme wurden von den beteiligten Gemeinden der Ökomodellregionen (ÖMR)  eingebracht – ein finanzielles Engagement der Kommunen der ÖMR, die Steffi Adeili (Projektmanagerin) „zu schätzen weiß.“

Ein sechsköpfiges Gremium entschied dann Anfang Februar 2022 über die Förderfähigkeit der insgesamt acht eingereichten Projekte. Das niedrigschwellige, einfach gehaltene Antragsprozedere und die Aussicht auf einen maximalen Fördersatz von 50 Prozent begründeten die vergleichbar hohe Beteiligung. Eine Nachricht, die nicht nur die Gemeinde Frasdorf als verantwortliche Stelle für die gesamte Abwicklung der Förderung der Öko-Modellregion mit Bürgermeister Daniel Mair (Mitglied des Entscheidungsgremiums), erfreute.

Dank der Befürwortung und finanzieller Beteiligung konnte die Gemeinde Aschau im Chiemgau zwei Erfolge in der Bewilligung von Anträgen durch das Engagement hiesiger Akteure verzeichnen.

Mittel werden u. a.
für Direktvermarktung eingesetzt

So trug die Initiative des Prientaler Bergbauernladens Aschau im Chiemgau Früchte, denn dank der Unterstützung konnten heuer die Umbaumaßnahmen am Laden realisiert werden. Auch der Dorfladen Sachrang UG beteiligte sich mit Erfolg am Förderprogramm und freut sich nun, die Mittel für die Weiterentwicklung seiner Direktvermarktung einsetzen zu können (Wärmeofen, Verbesserung der Einkaufssituation an der Gemüseabteilung, besser zugänglicher Kühlschrank, Dosierspender für Trockenwaren wie Nudeln zur Vermeidung von Packungsmaterial).
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Gemeinde Aschau im Chiemgau, zeigt von links: Michael Andrelang (2. Bürgermeister), C. Spieth-Hölzl (Kulturreferat), Steffi Adeili (Projektmanagement ÖMR HKW), Wast Pertl (Prientaler Bergbauernladen Aschau i.Ch.)

Moorböden alternativ nutzen

Moorböden alternativ nutzen

Donaumoos / München – Das Landwirtschaftsministerium in München hat zwei Projekte im Donaumoos genehmigt, die dazu beitragen sollen, eine landwirtschaftliche Nutzung von Moorböden mit gehobenem Grundwasserstand weiter voranzubringen. Denn nur mit gehobenem Grundwasserstand können Moorböden einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die beiden Projekte, die mit je 100.000 Euro gefördert werden, ergänzen ein umfangreiches Forschungsvorhaben unter Leitung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Dabei untersuchen die Experten, wie die Landwirtschaft angepasst werden muss, um sie auf Moorböden zu ermöglichen. Das Ziel ist, Landnutzung und Klimaschutz in Einklang zu bringen.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hatte dieses mit 5,4 Millionen Euro dotierte Forschungsvorhaben, das auf verschiedenen Moorbodenstandorten in Bayern realisiert wird, Anfang 2021 in Auftrag gegeben. Der Donaumooszweckverband ist in diesem Großprojekt ein wichtiger Partner. Er soll Wertschöpfungsketten für landwirtschaftliche Produkte und ein Netzwerk für zukünftige Marktpartner aufbauen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Paludikulturen, also spezielle Gräser, die auf nassen landwirtschaftlich genutzten Moorstandorten wachsen. Solche Gräser sind beispielsweise Seggen und Rohrglanzgras, die als nachwachsende Rohstoffe Verwendung finden sollen.

Fasern aus Paludikulturen
nutzbar machen

Eines der beiden Kurzprojekte wurde vom Donaumoos-Zweckverband angestoßen. Unter seiner Leitung soll im Projekt „Pflanzenfasern aus moorverträglicher Bewirtschaftung“ die Frage geklärt werden, wie sich Pflanzenfasern mit definierten Qualitätseigenschaften in industriellen Verarbeitungsprozessen weiterverwendet werden können. Denn Fasern aus Paludikulturen könnten als Rohstoff für die Papier-, Karton- und Freiformteilindustrie dienen.

Donaumoos für 
Kartoffelerzeugung bekannt

Traditionell ist das Donaumoos für seine Kartoffelerzeugung bekannt. Bei der Produktion von Stärke aus Kartoffeln fällt als Nebenprodukt Kartoffelpülpe an, die bislang nur eingeschränkt verwertet werden kann. Neue Chancen könnten sich aus der kombinierten Verwertung von Pülpe mit Paludikultur-Material in einer Biogasanlage ergeben. Und genau bei dieser Frage setzt das zweite Projekt „KaPaGas“ unter der Leitung der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf an. Damit könnten nach Meinung des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten neue Verwertungsmöglichkeiten für ein Nebenprodukt der Stärkeerzeugung erschlossen, eine wirtschaftliche Perspektive für Moorflächen und zudem neue Wertschöpfung für die Region geschaffen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Ankunft der Heiligen Drei Könige

Ankunft der Heiligen Drei Könige

Rosenheim / Bayern – Am heutigen 6. Januar feiern Christen das Fest der Heiligen Drei Könige. In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt ist das ein gesetzlicher Feiertag. Für viele Familien steht dieser Tag auch für das Ende der Weihnachtszeit.

Die „Heiligen Drei Könige“ gehören zu der Weihnachtsgeschichte und haben darum auch in den meisten Weihnachtskrippen einen festen Platz. Dort aufgestellt werden sie aber bei vielen Familien erst am heutigen 6. Januar, an dem sie laut Volksglaube am Stall in Bethlehem eintrafen und dem Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe schenkten.

Die drei heiligen Könige
waren ursprünglich Magier

Ursprünglich waren es aber gar keine Könige. Im Matthäus-Evangelium ist nämlich von Magiern die Rede. der Kirchenlehrer Origenes (ca. 185 bis 255 n. Christus“ sprach von der Dreizahl der Magier, abgeleitet von den drei Geschenken. Nach ihm bezeichnete dann der Kirchenlehrer Tertullian (ca. 160 bis 225) die drei Besucher, die einem Stern folgten, als Könige.

Ihre Namen erhielten die drei Könige erst um das Jahr 500. Sie sollten die damals bekannten Kontinente Asien, Afrika und Europa symbolisieren

  • Der Name „Caspar“ ist persischer Herkunft und bedeutet „Schatzmeister“. Er schenke dem Jesuskind laut Volksglaube das Gold.
  • Der Name „Melchior“ hat einen hebräischen Ursprung und bedeutet „König des Lichts“. Er brachte als Gabe den Weihrauch, der als Symbol Gottes gilt.
  • Der Name „Balthasar“ ist ein babylonisch-hebräischer Name und bedeutet „Gott schütze den König“. Er hatte Myrrhe als Geschenk mit dabei und dieser Pflanze wurde schon damals heilende Wirkung attestiert.
    (Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Gisela Kotschi)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. Januar – Heilige Drei Könige

Namenstag haben: Andreas Corsini, Erminold, Fest „Heilige Drei Könige“

3 bekannte Geburtstagskinder:

– August Oetker (1862– war ein deutscher Unternehmer und Gründer des Unternehmens „Dr. Oetker. Er erfand das Backpulver.)

– Emil Steinberger (1933 – ist ein populärer Schweizer Kabarett und Schauspieler. Hierzulande war er lange insbesondere durch seine Kunstfigur „Emil“ sehr bekannt.)

–  Adriano Celentano (1938 – ist ein italienischer Sänger, Moderator und Schauspieler. Auch in Deutschland war er viele Jahre sehr populär, vor allem mit seinem Popsong „Azurro“, erschienen im Jahr 1968.(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1863:Der Erfinder James L. Plimpton erhält ein US-Patent auf den von ihm erdachten Rollschuh auf vier Rollen.
  • 1866: In Mannheim wird die Gesellschaft zur „Überwachung und Versicherung von Dampfkesseln gegründet“ – ein Vorläufer des TÜV Südwest.
  • 1998: Unbekannte sägen der Skulptur „Kleine Meerjungfrau“ im Kopenhagener Hafen ein zweites Mal den Kopf ab. Der erste Vandalismus dieser Art geschah im Jahr 1964.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer, Nicklheimer Filze)
Abschied von Benedikt XVI.

Abschied von Benedikt XVI.

Rosenheim / Bayern / Rom – Am Silvestertag ist der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Alter von 95. Jahren in Rom gestorben (wir berichteten). Am heutigen Donnerstag fanden nun die Trauerfeierlichkeiten auf dem Peterplatz statt. Mit dabei waren auch viele Rosenheimer.

Neben Ministerpräsident Dr. Markus Söder reisten für den Abschied von Joseph Ratzinger auch viele andere namhafte Vertreter aus Bayern an. Auch viele Rosenheimer nahmen an den Trauerfeierlichkeiten teil, darunter viele Vertreter von Trachtenvereinen aus der Region.
Weitere Impressionen dazu gibt es auf den Samerberger Nachrichten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Samerberger Nachrichten)

Am Roßacker, Rosenheim, 1979

Am Roßacker, Rosenheim, 1979

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1979. Entstanden ist die alte Aufnahme am Roßacker in Rosenheim.

Das Gebiet Am Roßacker in Rosenheim blickt auf eine lange Geschichte zurück. Verändert hat sich im Laufe der Zeit auch dort einiges.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Unfallgefahren beim Wintersport

Unfallgefahren beim Wintersport

Bayern – Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann warnt vor hohen Unfallgefahren beim Wintersport im Gebirge. „Problematisch ist, wenn sich Wintersportler selbst überschätzen, rücksichtslos verhalten oder sie schlecht vorbereitet sind, auch bei der Tourenauswahl“, erklärte Herrmann bei einem Pressetermin des ‚Kuratoriums für alpine Sicherheit‘ auf der Zugspitze, an dem auch der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder teilgenommen hat.

Söder: „Wintersport und Berge sind Teil unserer DNA. Wenn es ernst wird, braucht es Schutzengel wie die Bergwacht. Sie retten Leben, wenn sich andere überschätzen oder in Not geraten. Die hohe Professionalität der Ehrenamtlichen ist sehr beeindruckend. Die Zugspitze ist ein Sehnsuchtsort. Manchmal muss man aber auch die Berge vorm Menschen schützen. Es braucht Demut im Umgang mit der Natur, Klimaschutz und auch Klimaanpassung.“

Das alpine Umfeld, Kälte und Schnee sind laut Herrmann bei der Rettung eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte. Der Appell des Sportministers: „Nehmen Sie die Gefahren in den Alpen ernst! Mit Vorsicht, Rücksicht und Respekt lässt sich die wundervolle Bergwelt Bayerns sicher genießen.“ Herrmann dankte dem Kuratorium, in dem alle zentralen Alpinverbände vertreten sind, für das hervorragende Engagement: „Gemeinsam mit unseren Polizeibergführern ist das Kuratorium mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner an der Spitze ein ausgezeichnetes Team für mehr Sicherheit in den bayerischen Bergen.“

Boom bei Wintersportarten
führt zu großen Herausforderungen

Wie Herrmann erläuterte, führt die Vielfalt und der Boom bei den Wintersportarten zu großen Herausforderungen. Das zeige sich auch an der Zahl der alpinen Polizeieinsätze. „In der letzten Wintersportsaison 2021/2022 hatten die Alpinen Einsatzgruppen der Bayerischen Polizei insgesamt 121 wintersportbedingte Einsätze“, so Herrmann. Damit haben die Einsatzzahlen nahezu wieder das Vorpandemie-Niveau erreicht (Wintersportsaison 2018/2019: 133 Einsätze; 2019/2020: 105 Einsätze; 2020/2021: 26 Einsätze). Diesen Trend zeigt auch die Einsatzstatistik der Bergwacht Bayern, die ebenfalls im Kuratorium vertreten ist (Wintersportsaison 2018/2019: 5.438 Einsätze; 2019/2020: 4.030 Einsätze; 2020/2021: 1.364 Einsätze; 2021/2022: 5.475 Einsätze).

Eine erhebliche Gefahr können nach Darstellung des Kuratoriums für alpine Sicherheit Lawinen abseits der Pisten sein, also im freien ungesicherten Gelände. „Die Lawinengefahr richtig einzuschätzen und wesentliche Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten ist für Wintersportler überlebenswichtig“, erklärte dazu Sportminister Herrmann. „Daher hat das Kuratorium gemeinsam mit allen Alpinverbänden hochengagiert die Lawinenausbildung und –aufklärung verstärkt.“ Laut Herrmann arbeitet die Bayerische Polizei eng mit dem Kuratorium und mit dem Lawinenwarndienst Bayern zusammen. Bei der Personenrettung gebe es eine enge Kooperation zwischen Polizei und Bergwacht. „Unsere Polizeihubschrauber setzen sogenannte ‚RECCO-SAR-Detektoren‘ zur Vermisstensuche aus der Luft ein, die von der Bergwacht beschafft wurden“, erklärte Herrmann. „Zudem bekommen wir ab 2024 acht neue und deutlich leistungsfähigere Polizeihubschrauber vom Typ Airbus H145, die dann mit bis zu sechs Personen doppelt so viele Rettungskräfte oder zu Rettende transportieren können als bisher.“ Hierfür investiere der Freistaat insgesamt rund 145,5 Millionen Euro.

Im Kuratorium für alpine Sicherheit engagieren sich der Deutsche Alpenverein, der Deutsche Skiverband, der Deutsche Skilehrerverband, die Deutsche Initiative Mountainbike, der Verband Deutscher Berg- und Skifu?hrer, der Verband Deutscher Heeresbergführer, der Verband deutscher Polizeiberg- und Skiführer, der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher, der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte, der Verband Deutscher Bergschulen, die Stiftung Sicherheit im Skisport, die Naturfreunde Bayern, die European Ropes Course Association und die Technische Universität München.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Copyright Bayerische Staatsregierung – Sebastian Widmann)

Sternsinger bei der Polizei Rosenheim

Sternsinger bei der Polizei Rosenheim

Rosenheim – Den Segen Gottes für die Bayerische Polizei und alle, die in den Polizeidienststellen ein – und ausgehen. Dies erbaten auch heuer wieder die Sternsinger bei ihrem Besuch im Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim.

Seit vielen Jahren, nur unterbrochen durch die Corona-Pandemie, ist der Besuch der Sternsinger beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd eine schöne Tradition. In diesem Jahr freute sich unser Polizeivizepräsident Frank Hellwig umso mehr, dass er die Begrüßung der Sternsinger persönlich durchführen konnte.

Im Foyer des Präsidiums in der Kaiserstraße sangen die „Weisen aus dem Morgenland“ und wünschten allen Mitarbeitern der Polizei Erfolg, Frieden und Gesundheit im neuen Jahr. Der traditionelle Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) ist nun, ergänzt um die Jahreszahl in seiner Kurzform, im Eingangsbereich des Polizeipräsidiums zu lesen: „20+C+M+B+23“.

Polizei spendete 400 Euro
für die Sternsinger

Polizeivizepräsident Frank Hellwig bedankte sich im Namen aller örtlichen Polizeidienststellen bei der Delegation und übergab den Spendenbetrag in Höhe von 400 Euro, den die Polizeibeschäftigten zuvor gesammelt hatten.
Zahlreiche Polizeiangehörige der Dienststellen (Polizeipräsidium, Polizei- und Kriminalpolizeiinspektion sowie Zentrale Ergänzungsdienste) ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, einen Moment innezuhalten und nahmen an dem Segensakt teil.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Copyright Polizeipräsidium Oberbayern Süd) 

Rekordjahr der Lotto-Millionäre

Rekordjahr der Lotto-Millionäre

Bayern – „31 Millionengewinne – so viele glückliche neue Millionäre im Freistaat gab es bei Lotto Bayern innerhalb eines Jahres noch nie! Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 603 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Bilanz 2022 der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung.

„Mit über 106 Millionen Euro konnten die neun Bayerischen Spielbanken im Geschäftsjahr 2022 den höchsten Bruttospielertrag seit 2007 erzielen. Das Ergebnis des abgelaufenen Jahres zeigt, dass sich das Angebot der Bayerischen Spielbanken hoher Beliebtheit erfreut und die Gäste nach den von Corona geprägten Jahren wieder in unsere Spielbanken kommen“, sagt der Finanz- und Heimatminister. Mehr als 541.000 Gäste haben die Bayerischen Spielbanken in 2022 besucht.

Höchster Gewinn brachte
knapp 21,3 Millionen Euro

Insgesamt gingen bei der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung im letzten Jahr Spieleinsätze in Höhe von rund 1,235 Milliarden Euro ein, das sind über 14,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Den höchsten Gewinn erzielte eine Tippgemeinschaft aus Oberfranken im LOTTO 6aus49. Ihr Treffer in Gewinnklasse 1 war knapp 21,3 Millionen Euro wert. Der jüngste Millionengewinner in 2022 war ein 28-jähriger Münchner mit über 1,2 Millionen im Eurojackpot. Der älteste Glückspilz war ein 87-jähriger aus Schwaben: Er gewann im Spiel 77 knapp 1,2 Millionen Euro. Ein nettes Zahlenspiel gab es an Ostern: Ein 77-jähriger Oberpfälzer konnte sich über 3,77 Millionen Euro im Spiel 77 freuen.

Beim Klassiker LOTTO 6aus49 war das Mitspielen in Bayern für 14 Personen im letzten Jahr jeweils Millionen wert:
• Über 17 Millionen und über 1,3 Millionen Euro in Unterfranken
• Über 21,3 Millionen und 7,5 Millionen Euro in Oberfranken
• Über 2,5 Millionen und über 1,5 Millionen Euro in Mittelfranken
• Über 5 Millionen, zweimal über 1,7 Millionen, zweimal über 1,3 Millionen, über 1,2 Millionen Euro, über 1,1 Millionen Euro und über eine Million Euro in Oberbayern

Ein Million Euro reicher dank
Nikolaus-Sonderauslosung

Bei der Nikolaus-Sonderauslosung gelang es 2022 einem Spielteilnehmer aus Mittelfranken, genau eine Million Euro zu gewinnen.

Auch bei der Zusatzlotterie Spiel 77 sicherten sich vier Personen mit Treffern in der höchsten Gewinnklasse siebenstellige Gewinnbeträge:
• knapp 3,8 Millionen Euro in der Oberpfalz
• knapp 3,4 Millionen und über 1,1 Millionen Euro in Schwaben
• über eine Million Euro in Oberbayern.

Bei der internationalen Lotterie Eurojackpot fielen sieben Millionengewinne nach Bayern:
• über 16,8 Millionen Euro, über 2,4 Millionen Euro, knapp 1,8 Millionen Euro sowie zweimal über 1,2 Millionen Euro nach Oberbayern
• knapp drei Millionen Euro in die Oberpfalz
• über 1,2 Millionen Euro nach Oberfranken

Mit der GlücksSpirale-Zusatzlotterie Sieger-Chance gewannen drei Personen in Oberbayern, Unterfranken und der Oberpfalz genau eine Million Euro.

Auf zwei in Oberbayern und in Schwaben abgegebene Internet-Spielaufträge fielen je eine Million Euro bei der einmal im Jahr stattfindenden Lotterie BayernMILLIONEN.
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Trauer um bayerische Ski-Ikone

Trauer um bayerische Ski-Ikone

Garmisch-Partenkirchen Bayern –  Zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck machten sie zur unvergesslichen „Gold Rosi“. Nun ist die ehemalige Skifahrerin Rosi Mittermaier im Alter von 72 Jahren in Garmisch-Partenkirchen gestorben.

Dr. Markus Söder: „Großes Herz 
 und unvergessliche Zugewandtheit“

Nach der traurigen Nachricht, dass die bayerische Ski-Legende nach schwerer Krankheit am gestrigen Mittwoch verstorben ist, kommen von vielen Seiten Trauerbekundungen, auch von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. „„Mit tiefer Bestürzung nehmen wir die Nachricht vom Tod von Rosi Mittermaier auf. In ganz Bayern trauern wir um unsere Gold-Rosi, eine Botschafterin unseres Landes in der Welt. Sie war nicht nur erfolgreiche Sportlerin, sondern Vorbild für alle von uns. Ihr Einsatz für ihre Mitmenschen, ihr großes Herz und ihre unvergessliche Zugewandtheit wird uns allen fehlen. Ganz persönlich erinnere ich mich an viele schöne Begegnungen, die immer von Herzenswärme und Engagement für den Nächsten geprägt waren. Sie war ein Musterbeispiel dafür, wie man trotz atemberaubender Erfolge bodenständig und zugänglich bleiben kann. Sie stand in vorbildlicher Weise für die Liebe zur Heimat, Sportsgeist, Toleranz und Fair Play. In Gedanken sind wir bei ihrer Familie. Bayern wird ihr immer ein ehrendes Andenken bewahren.“

Joachim Herrmann: „Fairness stand bei Rosi
immer ganz oben auf der Agenda“

Bestürzt hat auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf die Nachricht vom Tod von Rosi Mittermaier-Neureuther reagiert. „Der Tod von Rosi Mittermaier hat mich als Sportminister und insbesondere auch persönlich sehr stark getroffen. Das ist ein großer Verlust für die bayerische Sportwelt. Wir trauern nicht nur um eine herausragende bayerische Skilegende und großartige Sportlerin, sondern auch um eine wunderbare Persönlichkeit und große Sympathieträgerin“, würdigte Herrmann die Lebensleistung der Verstorbenen. Als Sportminister sei es eine besondere Ehre gewesen, Rosi als Mitglied der ersten Stunde in der Jury des Bayerischen Sportpreises dabei zu haben. „Fairness stand bei Rosi immer ganz oben auf der Agenda.“

Mit ihren großen Erfolgen, unter anderem dem Gewinn zweier Goldmedaillen in der Abfahrt und im Slalom sowie der Silbermedaille im Riesenslalom im Jahr 1976 bei den Olympischen Winterspielen, habe sie laut Herrmann Geschichte geschrieben. „Keine andere Skiläuferin hatte dies vor ihr geschafft. Ich bin mir sicher, dass ihr der Spitzname ‚Gold-Rosi‘ daher auch nach ihrem Tod bleiben wird“, so der Minister. Nicht nur als Spitzensportlerin habe sie sich einen Namen gemacht. „Auch nach dem Ende ihrer Karriere hat sie sich gesellschaftlich stark engagiert, wie beispielsweise als Schirmherrin der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung. Wir werden sie immer fest in unserer Erinnerung behalten und sind stolz, eine so ausgezeichnete bayerische Sportlerin unter uns gehabt zu haben.“
(Quelle: Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sanierung Eisstadion geht weiter

Sanierung Eisstadion geht weiter

Rosenheim – Einst wurde über einen Neubau des Rosenheimer Eisstadions diskutiert. Aber das ist schon lange her. Schließlich einigte man sich auf eine Sanierung und diese geht in diesem Jahr in die nächste Runde, wie das jüngst montierte Bautafel an der Fassade zeigt.

Der 13. Januar 1962 war für alle Eissportler in Rosenheim ein freudiger Tag. Denn da wurde das Rosenheimer Eisstadion feierlich eingeweiht und endlich gab es damit gute Trainingsmöglichkeiten insbesondere für die Eishockeymannschaft, die in den folgenden Jahren dann auch den Sprung in die Oberliga schaffte. !973 wurde die Kunsteisbahn schließlich von der Stadt übernommen und bekam eine Überdachung.

Vor gut zehn Jahren wurde heiß
über einen Neubau des Eisstadions diskutiert

2012 und 2013 wurde dann heiß über einen Neubau diskutiert, weil das Stadion da schon extrem in die Jahre gekommen war und es teils gravierende Sicherheitsmängel gab. Damals gab es sogar einen Antrag im Stadtrat, an ein mögliches neues Eisstadion auch ein neues Schwimmbad anzugliedern.

2015 war dann klar, ein Neubau kommt nicht in Frage. Vor allem weil man trotz intensiver Recherche kein geeignetes Grundstück finden konnte. Stattdessen einigte man sich im Stadtrat auf eine umfangreiche Sanierung. Diese läuft nun seit 2018.

In den vergangenen Jahren ist
schon einiges im und am Eisstadion passiert

Bisher wurden bereits technisch erforderliche Umbauten im Eisstadion ausgeführt und ein Vorbau zwischen dem Außeneingang der Gaststätte und dem südlichen Eingang errichtet.
2020 wurden unter anderem brandschutzrechtliche Ertüchtigungen und Umbauten sowie die Sanierung der Sanitärbereiche und die Fertigstellung des Vorbaus durchgeführt.
2021 gab es eine Umstellung der Beleuchtung auf LED. Außerdem erfolgte in diesem Jahr der Einbau einer Sprachalarmierungsanlage, die Erweiterung der Brandmeldeanlage als Vollschutzanlage und die Fertigstellung der Sicherheitsbeleuchtung. Die Fertigstellung der Sanierung der WC- und Sanitärbereiche ist laut der Stadt Rosenheim auf ihrer Internetseite weiter vorgesehen.

Heuer sollen Dach und Fassade des
Rosenheimer Eisstadions in Angriff genommen werden

Heuer folgen nun die Dachsanierung, die Fassadensanierung und die Erneuerung der Eingangstüren.
2024 steht dann noch die Erneuerung der Eisbande und Rollstuhlrampen und Fassadengestaltung auf dem Plan.

Die Projektsumme beläuft sich insgesamt auf rund 14,53 Millionen Euro. Die Maßnahmen werden voraussichtlich mit 2,2 Millionen Euro durch das Bundesprogramm Sanierung Kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur gefördert.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Infos: www.rosenheim.de / www.stadtarchiv.de / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)