Radlerin von Lkw erfasst

Radlerin von Lkw erfasst

Rosenheim – Bei einem Unfall in der Frühlingstraße in Rosenheim wurde eine 53-jährige Fahrradfahrerin von einem Lkw erfasst. Der Lkw übersah sowohl Stop-Schild als auch Handzeichen der Radlerin.

Zu dem Unfall in der Rosenheimer Innenstadt kam es am vergangenen Freitag gegen 9.15 Uhr. Der 39-jährige Lkw-Fahrer aus München fuhr mit seinem Sattelzug die Herbststraße entlang, während sich die Fahrradfahrerin auf der bevorrechtigten, mit einer abknickenden Vorfahrt versehenen Frühlingstraße befand.
Der Lkw-Fahrer übersah, nach den Angaben der Polizei, nicht nur das für ihn geltende Stopp-Schild, sondern auch das Handzeichen der Radlerin, welche ihm signalisieren wollte, dass sie auf der Vorfahrtsstraße weiter folgen wollte.
Der Lkw-Fahrer fuhr in den Einmündungsbereich hinein und stieß mit dem Fahrrad zusammen. Die Fahrradfahrerin prallte mit Kopf und Körper gegen den Lkw und wurde durch die Wucht über die gesamte Fahrbahnbreite gegen eine Hausmauer geschleudert. Vor Schmerzen schreiend blieb sie dort liegen. Die Frau trug keinen Helm und wurde mit Prellungen im Kopf- und Rückenbereich ins Klinikum Rosenheim eingeliefert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

SEK-Einsatz in Trostberg

SEK-Einsatz in Trostberg

Trostberg / Landkreis Traunstein – SEK-Einsatz in Trostberg (Landkreis Traunstein) am gestrigen Samstag. Grund: Ein bereits polizeibekannter 60-jähriger Mann bedrohte seine Nachbarin mit einer Schusswaffe.

Kurz nach 12.30 Uhr wurde der Polizeiinspektion Traunstein eine Streitigkeit zwischen Nachbarn mitgeteilt. Dabei zeigte der 60-jährige seiner Nachbarin, nach den Angaben der Polizei, eine Schusswaffe.
Da die Polizei konkrete Anhaltspunkte dafür hatte, dass sich der Mann derzeit in einem psychischen Ausnahmezustand befinden dürfte und so auch von Gefahr für seine Mitmenschen auszugehen war, wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert.

60-jähriger kam in eine Fachklinik

Eine Gefährdung für Unbeteiligte bestand nach Mitteilung der Polizei von Anfang an nicht, da sich der 60-jährige alleine in seiner Wohnung aufhielt. Weil er aber augenscheinlich Zugriff auf Waffen hatte und damit eine Gefährdung für die eingesetzten Polizeibeamten nicht ausgeschlossen werden konnte, erfolgte der Zugriff durch Spezialeinsatzkräfte (SEK). Verletzt wurde bei einem Einsatz niemand.
Der 60-jährige wurde aufgrund der Gesamtumstände zur weiteren Betreuung und der augenscheinlich erforderlichen fachspezifischen Bewertung in einer Fachklinik untergebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Autoposer“-Kontrollen beim Herto-Park

„Autoposer“-Kontrollen beim Herto-Park

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Die frühlingshaften Temperaturen locken nach Auskunft der Polizeiinspektion Bad Aibling wieder vermehrt junge Verkehrsteilnehmer mit meist hoher Motorisierung ins Umfeld der Carl-Jordan-Straße in Kolbermoor. Der Herto Park ist dabei seit einigen Jahren ein beliebter Treffpunkt geworden. Quietschende Reifen, aufheulende Motoren, dröhnende Musik, rücksichtslose Fahrweise sind hierbei die typischen Verhaltensweisen der sogenannten „Autoposer“.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

„Auffallen um jeden Preis“ – das dies auch einen durchaus hohen Preis zur Folge haben kann, mussten nun ein 23jähriger Verkehrsteilnehmer mit seinem Audi feststellen. Polizeibeamte konnten ihn dabei beobachten, wie er in den späten Abendstunden extra tief ins Gaspedal trat, um mit seinem Sportklappenauspuff eine möglichst hohe Geräuschkulisse zu verursachen. Gemäß der Straßenverkehrsordnung wird ein solches Verhalten mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro geahndet. Bei einer anschließenden weitergehenden Kontrolle an dem Audi konnten Veränderungen an dem Fahrwerk, welcher eine Abnahme durch einen Kfz-Sachverständigen bedarf, festgestellt werden. Da der Verkehrsteilnehmer eine Bestätigung nicht vorweisen konnte, erlosch die Betriebserlaubnis an dem Audi. Ein weiteres Bußgeldverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.

Unnötig laute Fahrgeräusche auf dem Parkplatz

Ebenso muss sich ein 19-Jähriger Rosenheimer auf ein Bußgeldverfahren wegen unnötigem Lärms gefasst machen. Auch er verursachte mit seinem Audi unnötig laute Fahrgeräusch beim Befahren des Parkplatzes.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde im Bereich der Carl-Jordan-Straße eine junge Verkehrsteilnehmerin einer allgemeine Verkehrskontrolle unterzogen. Auf Grund des starken Alkoholgeruchs aus dem Fahrzeuginneren wurde bei der 29-jährigen ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert um die 2 Promille. Der Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt. Gegen die Verkehrsteilnehmerin muss sich nun wegen eines Vergehen der Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Die Polizeiinspektion Bad Aibling wird auch in den anstehenden Monaten vermehrt Kontrollen im Umfeld der bekannten Szenetreffpunkte durchführen und selbst niederschwellige Verkehrsordnungswidrigkeiten bei festgestellten „Autoposern“ konsequent ahnden. Eine enge Zusammenarbeit findet auch in diesem Jahr mit den angrenzenden Polizeiinspektionen statt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2. April

Namenstag haben: Eustasius, Franz, Sandrina, Vilmos, Wilhelm
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Giacomo Casanova (1725 –  war ein venezianischer Schriftsteller und Abenteurer. Bis heute bekannt ist er durch seine zahlreichen Liebschaften. Casanova war womöglich der erste, der Berühmtheit nicht vorrangig durch Taten oder wissenschaftliche oder kulturelle Leistungen erlange, sondern dadurch, dass er unentwegt von sich reden machte, und zwar in ganz Europa.)

Hans Rosenthal (1925 – war ein deutscher Showmaster und Entertainer, der in den 1950er und 1980er große und beliebte Unterhaltungssendungen zunächst im Hörfunk. und später im Fernsehen moderierte. Besonders bekannt „Dalli Dalli“. )

Elton (1971 –  ist ein deutscher Fernsehmoderator, der zuerst durch sein Mitwirken bei Sendungen von Stefan Raab bekannt wurde und dann auch immer mehr eigene Sendungen bekam, beispielsweise die „Kindersendung „1,2 oder 3“. Sein bürgerlicher Name: Alexander Duszat.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1845: Hippolyte Fizeau und Léon Foucault gelingt das erste Foto von unserer Sonne. Sie begründeten mit dieser Aufnahme die astronomische Fotografie.
  • 1978: In den USA strahlt der Fernsehsender CBS die erste Folge der Serie Dallas aus. Die Seifenoper entwickelt sich zur erfolgreichsten Fernsehserie der 1980er Jahre. Bis zum Jahr 1991 wird sie ausgestrahlt.
  • 2005: Papst Johannes Paul II. stirbt in Rom.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Jetzt doch „Ja“ zu Alpenbus

Jetzt doch „Ja“ zu Alpenbus

Rosenheim – Kehrtwende in Sachen Alpenbus: Bisher lehnte die Stadt Rosenheim eine Beteiligung an dem Projekt ab. Bei der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses gab es nun bis auf zwei Gegenstimmen ein „Ja“. 

Der Alpenbus ist ein Projekt der Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Bad-Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Rosenheim. Der Bus soll eine schnelle Verbindung quer übers Land von Murnau bis nach Rosenheim schaffen. Frühestens 2024 soll das Projekt realisiert werden.
Bis jetzt gab es da aber ein Problem: Die Stadt Rosenheim wollte sich an dem Projekt nicht beteiligen. Die Entscheidung dazu fiel bei der Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und  ÖPNV am 7. Dezember 2021. Als Grund für die Ablehnung wurde damals vor allem das aus damaliger Sicht ungünstige Kosten-/Nutzenverhältnis für die Stadt Rosenheim angeführt.

Unmut über Ablehnung war bei den anderen Projektpartnern groß

Erste Zweifel an dieser Entscheidung kamen danach aber recht bald sogar innerhalb der Stadträte auf. Außerdem war der Unmut über die Ablehnung bei den anderen an dem Projekt beteiligten Landkreis groß. Sie baten die Stadt Rosenheim darum, ihre Einstellung doch noch mal zu überdenken. Eine Nichtbeteiligung führte zwingend zu einer Überplanung des Projekt, was zumindest eine große zeitliche Verzögerung bedeute.
Nun folgte die Stadt Rosenheim dieser Bitte und kam bei neuerlicher Überprüfung zu einer neuen Einschätzung der Lage. „Eine Beteiligung der Stadt würde nach nochmaliger Prüfung zu positiven Effekten führen“, heißt es in der Stellungnahme der Stadtverwaltung.
So würde der aktuell beschlossen Beitritt zum MVV (wir berichteten) für die zukünftigen Nutzer der Alpenbuslinie eine „unter Zeit- und Kostenaspekten günstige und attraktive Anbindung innerhalb des Verbundgebietes führen und die Stadt Rosenheim mit den anderen Verbundspartnern noch besser vernetzen.“
Außerdem steige mittlerweile die allgemeine Nachfrage nach überörtlichen ÖPNV-Angeboten. Zum Zeitpunkt der Ablehnung im Jahr 2021 sei dies wohl auch aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht der Fall gewesen.

Mit zwei Gegenstimmen wurde Vorschlag angenommen

Der Kostenanteil der Stadt Rosenheim beläuft sich nach früherer Schätzung der Stadtverwaltung in einem Rahmen zwischen 177.000 Euro pro Jahr und 198.000 Euro pro Jahr. Nach den Abzug von staatlichen Fördergelder rechnete man für die Stadt Rosenheim ursprünglich von Kosten in Höhe von 62.000 bis 70.000 Euro für das erste Jahr. Zur derzeitigen Kostensituation gibt es noch keine aktuellen Zahlen. Aufgrund der allgemein steigenden Preise rechnet man aber mit einer Steigerung der Kosten in Höhe von 30 Prozent gegenüber der Darstellung im Beschluss von 7. Dezember.
Dennoch steht für Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März nun außer Frage, dass sich die Stadt Rosenheim diesem Projekt nicht mehr länger enthalten darf. „Ohne uns geht es nicht“, sagte er bei der jüngsten Ausschusssitzung. Diskutiert wurde darüber nicht mehr. Mit zwei Gegenstimmen (Herbert Borrmann und Hans-Peter Lossinger, beide CSU) wurde dem Vorschlag der Stadtverwaltung zum Projektbeitritt zugestimmt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Rathaussaal, Rosenheim, 1900

Rathaussaal, Rosenheim, 1900

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1900. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der damalige Rosenheimer Rathaussaal.

Das Rosenheimer Rathaus blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.  Ursprünglich wurde das Gebäude im Jahr 1858 als Rosenheimer Bahnhof in Betrieb genommen. Doch der Standort entpuppte sich schon bald als nicht ideal. Und so wurde aus dem Bahnhofsgebäude im Jahr 1878 das Rosenheimer Rathaus. Dessen Fassade ist heute selbst im hohen Norden Deutschlands dank der Krimiserie „Rosenheim-Cops“ bestens bekannt. 
Dagegen ist das historische Foto, dass wir Euch heute präsentieren, ein echter fotografischer „Schatz“. Zu sehen darauf ist der Rathaussaal im Jahr 1900 – längst Geschichte, und fotografisch kaum verewigt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Voller Saal beim Schulkonzert der Waldorfschule Rosenheim

Voller Saal beim Schulkonzert der Waldorfschule Rosenheim

Rosenheim / Prien – Eine Woche probten Mittelstufe und Oberstufe der Freien Wahldorfschule Rosenheim intensiv für dass alljährliche Schulkonzert. Am gestrigen Freitagabend fand nun die öffentliche Aufführung im König-Ludwig-Saal in Prien statt.

Im Berghof Agatharied konzentrierten sich die Schüler in der vergangenen Woche komplett auf die Musik und erarbeiteten zusammen mit ihren Lehrkräften ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.
Dieses kam dann am gestrigen Abend bei der Aufführung im König-Ludwig-Saal in Prien beim Publikum sehr gut an. Mittelstufen- und Oberstufen-Orchester, Mittelstufen-Gitarrenorchester und Oberstufen Chor führten die Besucher zweieinhalb Stunden durch verschiedenste musikalische Epochen und Stilrichtungen. Den Abschluss bildete „Conquest of Paradise“ von Vangelis.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Zeichnen wie ein Profi

Zeichnen wie ein Profi

Rosenheim – Zeichnen wie ein Profi! Der Berliner Illustrator Aljoscha Blau (Unser Beitragsbild) zeigt in einem exklusiven Zeichenworkshop am Donnerstag, 13. April, von 13 bis 16 Uhr in der Städtischen Galerie Rosenheim, wie es geht.

So viel sei bereits verraten: Genaues Hinschauen ist ein wichtig. Welche Methoden und Tricks renommierte Illustratoren verwenden, um Emotionen und Geschichten auf Papier zu transportieren, erklärt Aljoscha Blau während des Workshops. Verschiedene Zeichentechniken werden vorgestellt und geübt. Im Fokus steht dabei die Frage, wie es gelingt, vor allem die individuelle Persönlichkeit eines Menschen mit gezieltem Stifteinsatz zeichnerisch abzubilden. Die Teilnahme steht allen Interessierten ab 14 Jahren offen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. +49 (0) 8031/365 1447 oder per Email an galerie@rosenheim.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Nach dem Workshop
geht es individuell durch die Ausstellung

Im Anschluss an den Workshop besteht ausreichend Zeit für einen individuellen Rundgang durch die aktuelle Ausstellung „Wegschauen verboten! Das politische Bilderbuch“, die über 300 Original-Illustrationen aus renommierten Bilderbüchern präsentiert. Aljoscha Blau ist in der Ausstellung mit seinen Original-Zeichnungen zur Geschichte „Die Schlacht von Karlawatsch“ vertreten. Darin erzählt der Autor Heinz Janisch in wenigen, kraftvollen Worten, wie aus einem Streit um eine Lappalie ein Kampf und schließlich Krieg werden kann und, wie es Freunden und Feinden gelingt, einen Ausweg zu finden. Die Illustrationen von Aljoscha Blau unterstreichen mit ihrer ganz eigenen Ausdruckskraft die Botschaft der Parabel über die Absurdität des Krieges.
Aljoscha Blau studierte Illustration und freie Grafik an der HAW Hamburg und arbeitet seither vor allem für Kinderbuchverlage. Er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Bologna Ragazzi Award 2006, den German Design Award, den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur und den Troisdorfer Bilderbuchpreis. Aktuell lebt der Künstler in Berlin.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Susanne Brem)

Faultierbaby ist ein Mädel

Faultierbaby ist ein Mädel

München –  Bei Zweifinger-Faultieren ist Geduld gefragt, um zu klären, ob es sich beim Nachwuchs um ein Mädchen oder einen Buben handelt. In Fall des Baby-Faultiers im Münchner Tierpark Hellabrunn ist diese Frage nun geklärt: es ist ein Mädchen. Name: „Wyona“.

Bisher sehr gut durch das Muttertier abgeschirmt, bewegt sich „Wyona“ nun auch mal alleine durch den Faultier-Baum im Nashornhaus. Bei einem der ersten Ausflüge konnte eine Haarprobe zur Geschlechtsbestimmung entnommen werden. Bei den Zweifinger-Faultieren ist immer Geduld gefragt, bis man weiß, ob Jungtiere männlich oder weiblich sind. Eine Bestimmung des Geschlechts ist, nach Auskunft des Tierparks, auf visueller Basis nicht möglich. Jetzt ist das junge Weibchen selbstständig unterwegs und die notwendige Probe konnte in ein Speziallabor eingesendet werden. Nach dem Ende der Stillzeit beginnt das junge Weibchen nun langsam, sich immer öfter ohne die Mutter alleine zwischen den Zweigen und Seilen zu bewegen.

Die Entdeckung der Langsamkeit

Zweifinger-Faultiere paaren sich ganzjährig. Bei einigen Populationen ist die Fortpflanzungszeit anhängig von den Jahreszeiten und beginnt am Anfang der Trockenzeit im tropischen Regenwald von Südamerika. Die Tragzeit beträgt zehn bis elf Monate und es wird in der Regel nur ein einzelnes Jungtier geboren. Dieses ist rund 21 bis 25 cm lang und wiegt bei der Geburt zwischen 360 und 450 Gramm. In den ersten Lebenswochen klammert es sich an den Bauch der Mutter und nimmt mit etwa fünf Wochen die erste feste Nahrung zu sich. Nach etwa fünf Monaten Stillzeit, wird der Nachwuchs in einem Zeitraum von zumeist sechs bis neun Monaten langsam selbstständig. Diese Phase variiert jedoch stark und kann mitunter auch bis zu zwei Jahre dauern.

„Wyona“ ist der dritte Nachwuchs der Faultier-Eltern

In Hellabrunn ist das junge Weibchen der dritte Nachwuchs des Elternpaares. „Bislang wurde der Nachwuchs wirklich sehr gut behütet und von der Mutter vorbildlich versorgt. Jetzt ist das Jungtier auch selbstständig unterwegs und wir konnten die benötigte Haarprobe nehmen“, erläutert Carsten Zehrer, Zoologischer Leiter und Kurator des Tierparks Hellabrunn. „Wir freuen uns jetzt, dass das junge Weibchen in der nächsten Zeit noch aktiver als bisher unterwegs sein wird. Unsere Besucher haben vor allem am Vormittag und dem späten Nachmittag die Chance, unsere Faultier-Familie „in Aktion“ sehen zu können“, so Zehrer weiter.

Faultiere sind am Leben im Baum angepasst

Der Körper der Tiere ist an die hängende Lebensweise in den Ästen angepasst, was vor allem bei dem vom Bauch abwärts gescheitelten Fell sichtbar wird. Der Scheitel dient dazu Regenwasser besser abfließen zu lassen. Faultiere haben und benötigen weniger Muskelmasse als andere Säugetiere und sind dank eines sehr langsamen Stoffwechsels wahre Energiesparer. Sie bewegen sich sehr langsam und erreichen beim Hangeln in den Bäumen eine Geschwindigkeit von acht bis zehn Metern pro Minute.
Auch Vorstand und Tierparkdirektor Rasem Baban freut sich, dass das Geheimnis der Faultiere keines mehr ist: „Für uns steht immer an erster Stelle, dass der Nachwuchs sich gesund entwickelt und das konnten wir in den letzten Monaten sehr gut beobachten. Mutter und Kind waren im wahrsten Sinne des Wortes bisher unzertrennlich, was für uns immer ein sehr gutes Zeichen ist. Wir möchten mit der Faultier-Familie im Nashornhaus unsere Besucher darauf hinweisen, wie bedroht die Tiere durch die Abholzung und den Verlust des Lebensraums sind und haben mit Wyona eine Botschafterin mehr, um auf die prekäre Situation der Tiere in Südamerika hinzuweisen“, so Baban ergänzend.
(Quelle: Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alkoholausschank für 14-bis 16-jährige abschaffen?

Alkoholausschank für 14-bis 16-jährige abschaffen?

München / Bayern – Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren sollen nach Meinung von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek in Bars oder Restaurant keinen Alkohol mehr konsumieren dürfen, auch nicht, wenn sie dabei von einer sorgeberechtigten Person begleitet werden. „Dieses sogenannte begleitete Trinken muss meiner Ansicht nach abgeschafft werden,“ sagte er am gestrigen Freitag anlässlich der Eröffnung des Deutschsprachigen Ländertreffens in München.

Aktuelle Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung von 2021 würden zeigen, wie verbreitet Alkoholkonsum in Deutschland schon bei Jugendlichen ist. Demnach hat knapp ein Fünftel der 12- und 13-Jährigen schon einmal Alkohol probiert. Bei den 16- und 17-Jährigen ist es mit gut 88 Prozent bereits die überwiegende Mehrheit. Knapp ein Fünftel der 16- und 17-Jährigen konsumiere Alkohol regelmäßig – also wöchentlich. Rauschtrinken habe fast ein Viertel der Jugendlichen in dieser Altersgruppe innerhalb der letzten 30 Tage praktiziert.

Erhöhung des Einstiegsalters
„maßgebliches Präventionsziel“

Der Minister unterstrich: „Wir setzen uns entschieden für einen verantwortungsvollen Umgang von Erwachsenen mit Alkohol ein. Für Kinder und Jugendliche, für die Alkoholkonsum ein besonders hohes Gesundheitsrisiko darstellt, sind insbesondere die Sensibilisierung für das Thema und die Erhöhung des Einstiegsalters beim Alkoholkonsum maßgebliche Präventionsziele. Zudem ist ein konsequenter Vollzug des Jugendschutz- und Gewerberechts für die Prävention von Alkoholkonsumstörungen unabdingbar. Das sind mir wichtige Anliegen.“

Holetschek ergänzte: „Mit dem Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen haben wir in Bayern bewährte Organisationen und Strukturen zur Prävention von schädlichem Alkoholkonsum. Selbsthilfegruppen, darunter Sucht-Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker, ergänzen und bereichern die professionelle Versorgungslandschaft niedrigschwellig durch eine psychologische und soziale Komponente. Sie ermöglichen einen selbstbestimmten Austausch Betroffener sowie Angehöriger, um die Lebensqualität zu verbessern, Eigenverantwortung zu betonen und Teilhabe zu stärken.“

Bayernweit rund 1.200 Selbsthilfegruppen zum Thema „Sucht“

Bayern gibt es geschätzt rund 1.200 Selbsthilfegruppen aus dem Suchtbereich. Die Anonymen Alkoholiker sind eine vor fast 90 Jahren von ehemaligen Alkoholkranken in den USA gegründete Selbsthilfeorganisation. Sie ist im deutschsprachigen Raum in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. In Deutschland gibt es sie seit 70 Jahren. Mitglied können nur Menschen werden, die eine Alkoholkonsumstörung haben. Die Selbsthilfeorganisation vermeidet eine zentrale Organisation und ihre Mitglieder bleiben weitgehend anonym.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

„Young Art Festival“ akrobatisch beendet

„Young Art Festival“ akrobatisch beendet

Rosenheim –  Neun Tage standen beim Rosenheimer „Young Art Festival“ Livemusik, Comedy, Mode, Kunst, Theater und Workshops auf dem Programm. Zum Abschluss gab es am gestrigen Freitagabend Akrobatik und Jonglage.

Sarah und Cle begeisterten dabei mit Partnerakrobatik verbunden mit tänzerischen Elementen (unser Beitragbild). Auf der Bühne im Lokschuppen standen außerdem Carmen und Matze mit Feuershow und Schwarzlicht-Jonglage – ein stimmungsvoller Abschluss für die Veranstaltungsreihe von jungen Leuten für junge Leute, die zum ersten Mal in Rosenheim stattfand. 
Veranstalter war der Stadtjugendring Rosenheim in Kooperation mit Asta-Kneipe, Affekt und den Rosenslam von der Theaterinsel. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re)

April, April! Die lustigsten Aprilscherze

April, April! Die lustigsten Aprilscherze

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Na! Habt Ihr heute jemanden schon in den April geschickt? Oder wurdet Ihr vielleicht selbst an der Nase herumgeführt?. Wir konnten es uns nicht verkneifen: Stichwort: Welleria Kraulstadt. Gehört doch dazu zum 1. April. Aber warum eigentlich? Hier mögliche Erklärungen und 11 lustige Aprilscherze in der Geschichte.

Im Jahr 1618 taucht die Redewendung „jemanden in den April schicken“ zum ersten Mal auf. Aber wie es nun eigentlich genau zu dem Aprilscherz gekommen ist, weiß man heute leider nicht mehr so genau. Erklärungen dazu finden sich im Internet so einige: 

Erklärung 1: 
Für den 1. April im Jahr 1530 hat man auf dem Augsburger Reichstag eine Vereinheitlichung des Münzwesens einen Münztag angekündigt. Auf diesen setzten viele Spekulanten. Der Münztag fiel aus. Die Leute, die dadurch ihr Geld verloren, lachte man aus. 

Erklärung 2: 
Der französische König Karl IX hat im Jahr 1563 den Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar verlegt. Da es zu dieser Zeit weder Zeitung noch Internet gab, bekamen viele Leute diese Änderung aber gar nicht mit und folgten weiter Neujahrseinladungen von wissenden Spaßvögeln der damaligen Zeit. 

Erklärung 3:
Auch in der Bibel finden sich Hinweise. Der gefallene Engel Luzifer soll am 1. April in die Hölle hinabgefahren sein.

Erklärung 4:
„April, April, der weiß nicht was er will“ – dieser bekannte Spruch spielt auf das unbeständige Wetter zu dieser Jahreszeit hin. Das uns ja auch oft täuscht.

Erklärung 5: 
Heinrich IV, König von Frankreich, ging als großer Frauenheld in die Geschichte ein. Einst soll er für den 1. April eine Einladung von einem schönen Mädchen in ein Lustschloss bekommen haben. Statt der jungen Dame wartete der gesamte Hofstaat auf den König. So soll Heinrich IV als erster Mensch „Opfer“ eines Aprilscherzes geworden sein. 

Aprilscherze sind auch nicht nur hierzulande bekannt. In den USA verschickt man an diesem Tag sogar spezielle Karten zum „April Fools Day“ . In Italien, Frankreich, Belgien und der Schweiz versucht man am 1. April gerne, Zettel mit lustigen Aufschriften unbemerkt auf dem Rücken eines anderen anzubringen. 

Die aus unserer Sicht 11 besten Aprilscherze aller Zeiten:

  • im Jahr 2008 veröffentlichte die BBC ein Video, in dem eine flugfähige Pinguinrasse vorgestellt wurde. Das Video verbreitete sich in Windeseile auf der ganzen Welt
  • Im Jahr 1957 meldete BBC eine erfolgreiche Spaghetti-Ernte dank milden Winters. Gezeigt wurden in dem Beitrag, wie die Spaghetti von Bäumen gepflückt wurden.
  • Im Jahr 1962 meldete ein TV-Sender in Schweden, man müsse nur einen Nylonstrumpf über den Fernseher stülpen und schon werde aus schwarz-weiß Farbe. 
  • Im Jahr 1989 landete ein vermeintliches Ufo in London. Tatsächlich stieg dann auch noch ein Marsmännlein aus – dieses entpuppte sich aber als Richard Branson, Chef des Virgin-Konzerts. 
  • Im Jahr 2002 bestätigte die Nasa, dass der Mond aus grünem Käse bestehe.
  • 1965 verkündete ein Professor in einem Fernsehinterview, er habe nun endlich das Geruchsfernsehen erfunden. Das wurde auch sofort getestet mittels Kaffeeduft. Tatsächlich riefen auch einige Zuschauer beim BBC an und bestätigten, den Kaffee durch ihren Fernseher gerochen zu haben. 
  • Drachen gibt es wieder – aufgrund des Klimawandels – berichtete eine britische Wissenschaftszeitschrift im Jahr 2015. 
  • 1998 kündigte „Burger King“ in den USA an, nun auch endlich einen Burger für Linkshänder mit seitenverkehrter Belegung anzubieten. Die Kunden, die diesen tatsächlich wollten, mussten sich dann in einer separaten Schlange anstellen, um nicht doch versehentlich die Burger-Version für Rechtshänder zu erhalten. 
  • 1986 schrieb eine französische Zeitung, dass man nun den Eiffelturm abbauen will, um Platz zu machen für ein französisches Disneyland. Die Empörung war groß. 
  • 2011 verkündete mehrere Radiosender in Deutschland, Flensburg wolle nun mittels Lotterie-Verfahren Punkte für Verkehrssünder erlassen. Es gab sogar eigene Homepage: punkteerlass.de.
  • 2020 führte ein auf Krypotwährungen spezialisiertes US-amerikanischen Unternehmen passend zur Corona-Krise die neue Krypotwährung „Toilet Paper Token“ ein. Der Toilettenpapier-Token sei aber bedauerlicherweise bereits vergriffen.
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)