Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1912

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1912

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1912. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Max-Josefs-Platz in Rosenheim.

Die Geschäfte, die es auf diesem Foto zu sehen gibt, gibt es längst nicht mehr, aber die Fassaden der Häuser an sich ist noch erkennbar. Gleich rechts neben diesem Foto ist das Mittertor. Nach links geht es weiter zum großen Platz.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Wichtige Infos zum Apotheken-Protesttag

Wichtige Infos zum Apotheken-Protesttag

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Am kommenden Mittwoch, 14. Juni, bleiben viele Apotheken geschlossen. Hintergrund ist ein bundesweiter Protesttag. Die Apotheker wollen damit auf die schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen aufmerksam machen. Nach einer Umfrage des Bayerischen Apothekerverbandes e.V. ist davon auszugehen, dass sich rund 2.500 Apotheken im Freistaat am Protesttag beteiligen werden.

Patienten werden vom Bayerischen Apothekerverband gebeten, planbaren Arzneimittelbedarf bereits am Montag oder Dienstag in ihrer Apotheke vor Ort zu organisieren, oder bis Donnerstag zu warten. Die Akutversorgung, zum Beispiel mit Schmerzmitteln oder Antibiotika, sei durch Notdienstapotheken gewährleistet.

So findet man die nächstliegende Notdienstapotheke

Die nächstliegende Notdienstapotheke kann man sich über die mobile Notdienstnummer 22 8 33 ansagen lassen oder eine SMS mit der fünfstelligen Postleitzahl dorthin schicken (69 Cent pro Minute/SMS). Von zu Hause aus lässt sich die nächstgelegene Notdienstapotheke außerdem mit Hilfe der kostenlosen Festnetznummer 0800 00 22 833 finden oder über die Website www.aponet.de.
„Mit dem Protesttag wollen wir zeigen, welche Bedeutung Apotheken für die ortsnahe Arzneimittelversorgung haben“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes e.V. (BAV). Aufgrund politischer Versäumnisse habe sich das Netz an Apotheken in den letzten Jahren jedoch ausgedünnt. In Bayern gab es zum Stichtag 31. Mai 2.841 Apotheken. Weniger waren es zuletzt im Jahr 1979.

BAV-Vorsitzender Hubmann: „Überbordende Bürokratie macht die Arbeit zunehmend schwerer. Außerdem wurde die Vergütung, die Apotheken pro rezeptpflichtiges Arzneimittel erhalten, seit zehn Jahren nicht angepasst. Bei der Abgabe von Arzneimitteln an gesetzlich krankenversicherte Patienten wurde sie im Februar sogar gekürzt. In den vergangenen zehn Jahren sind jedoch Personal-, Betriebs- und Lebenshaltungskosten stark angestiegen.“
Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen würden sich immer weniger junge Apothekerinnen und Apotheker mit einer eigenen Apotheke selbstständig machen, so Hubmann. Außerdem werde es zunehmend schwieriger, Fachpersonal zu finden, da die Einnahmestruktur ein leistungsgerechtes Gehalt erschwere. Daher fordert der BAV nachdrücklich eine Erhöhung des in der Arzneimittelpreisverordnung festgelegten Honorars von derzeit 8,35 Euro auf 12 Euro.
BAV-Vorsitzender Hubmann: „Was es heißt, ein System kaputtzusparen, sehen wir tagtäglich an den Arzneimittellieferengpässen. Auch sie sind das Ergebnis einer jahrelangen, verfehlten Sparpolitik. Apotheke muss wieder attraktiv werden. Für Mitarbeiter und für angehende Selbstständige. Dafür brauchen wir von der Politik stabile, verlässliche Rahmenbedingungen.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Apothekerverband / Beitragsbild: Copyright ABDA)

Postkutschen-Abend in Tuntenhausen

Postkutschen-Abend in Tuntenhausen

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Von Regensburg aus machte sich jüngst eine Gruppe Samerberger Rosserer auf, mit einer originalen Postkutsche die alten Routen der Thurn- und Taxis-Kutschen abzufahren. Am heutigen Samstag, 10. Juni, macht die historische Postkuschte halt in Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim). Dazu findet ein gemütlicher Postkutschenhoagascht statt. Eintritt frei.

Aus diesen Grund lädt der Trachtenverein Ostermünchen zu einem gemütlichen Postkutschenhoagascht in das Gasthaus Schmid in Tuntenhausen (Kirchplatz 7, 83104 Tuntenhausen) ein.
Das Programm gestalten Sänger und Musikanten des Trachtenvereins. Ansager Sepp Lausch wird dazu Interessantes zur Geschichte des früheren Postkutschenwesens erzählen. Die Kutscher selbst sind natürlich auch anwesend.
Der Eintritt ist frei, die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Sepp Lausch / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger)

Information für werdende Eltern

Information für werdende Eltern

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Wasserburg lädt am Montag, 12. Juni, um 19 Uhr zum Informationsabend für werdende Eltern ein. Die Veranstaltung findet statt im Personal-Casino (Ebene 3) der Klinik, Gabersee 1, 83512 Wasserburg am Inn.

Gemeinsam führen die Hebammen und Ärzte durch den Abend und informieren zu allen Themenbereichen rund um Geburt und Klinikaufenthalt: Von der Geburtsplanung über den Weg in den Kreißsaal und der Betreuung auf der Wochenbettstation bis hin zu hilfreichen Tipps und Tricks für ein sicheres und familienorientiertes Geburtserlebnis. Im Anschluss ist nach Möglichkeit eine Besichtigung der Entbindungsräume geplant.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aktuelle Informationen und weitere Veranstaltungstermine sind unter www.romed-kliniken.de/veranstaltungen online.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

IHK ehrt 13 ehrenamtliche Prüfer

IHK ehrt 13 ehrenamtliche Prüfer

Rosenheim / München – Die IHK für München und Oberbayern hat 13 ehrenamtliche  Prüfer, die Prüfungen der beruflichen Bildung in Stadt und Landkreis Rosenheim abnehmen, für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Bei einer feierlichen Veranstaltung im GOP Varieté-Theater in München überreichte ihnen Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, die Ehrenzeichen für ihren zehn-, 20-, 30- und 40-jährigen Einsatz.

Insgesamt wurden über 900 Prüfer aus Oberbayern geehrt, von denen acht bereits seit über 50 Jahren aktiv sind. „Mit diesem ehrenamtlichen Engagement steht und fällt das Prüfungssystem in unserer beruflichen Bildung. Sie sind der Garant für die Stärke und den Erfolg unseres Ausbildungssystems. Gerade in den letzten Jahren haben sich die Prüfer unter besonderen Herausforderungen enorm engagiert. Dadurch konnten auch in Krisenzeiten Prüfungen stattfinden und damit die Qualifizierung des in der Wirtschaft so dringend benötigten Arbeitskräftenachwuchses
erfolgen. Wir sind allen ehrenamtlich aktiven Prüferinnen und Prüfern dankbar, dass sie immer wieder so viel Zeit und Herzblut in diese Aufgabe investieren“, erklärt Bensegger.

Jährlich werden im Kammerbezirk der IHK für München und Oberbayern rund 60.000 IHK-Prüfungen durch knapp 10.000 ehrenamtliche Prüfer abgenommen. Dabei fallen rund 280.000 Prüferstunden in 230 verschiedenen Ausbildungs-, 70 Fortbildungs- und 20 Sach- und Fachkundeprüfungen an. Das Aufgabenspektrum der Prüfer umfasst nicht nur die Besetzung der Prüfungsausschüsse und die Beurteilung von Prüfungsleistungen. Auch beim Erstellen von Prüfungsaufgaben oder beim Überprüfen der Prüfungszulassungen ist ihre exzellente Expertise gefragt.

Folgende Prüferinnen und Prüfer, die im Raum Rosenheim aktiv sind, erhielten für ihr über 40-jähriges Engagement das Ehrenzeichen in Gold:

• Wolfgang Tschuschner (Branche: Finanzen, Versicherungen, Immobilien)
• Thomas Annies (Branche: Holz, Keramik, Glas, Stein, Kunststoff)
• Nikolaus Wilhelm Hartmann (Branche: Hotel, Restaurant, Tourismus,
Lebensmittel)
• Ernst-Georg Loos (Branche: Hotel, Restaurant, Tourismus, Lebensmittel)
• Irene Morgen (Branche: Hotel, Restaurant, Tourismus, Lebensmittel)
• Nikolaus Josef Berberski (Branche: Verwaltung, Personalwesen, Beratung,
Pädagogik)

Folgende Prüferinnen und Prüfer, die im Raum Rosenheim aktiv sind, erhielten für ihr über 30-jähriges Engagement das Ehrenzeichen in Gold:

• Michael Saurbier (Branche: Holz, Keramik, Glas, Stein, Kunststoff)
• Heinz Benninghoven (Branche: Maschinen, Metall, Elektronik)
• Marlene Maier-Koidl (Branche: Textilien, Tiere, Pflanzen)

Folgende Prüferin, die im Raum Rosenheim aktiv ist, erhielt für ihr über 20-jähriges Engagement das Ehrenzeichen in Gold:

• Beatrice Götte (Branche: Kultur, Theater, Veranstaltung, Sport, Freizeit)

Folgender Prüfer, der im Raum Rosenheim aktiv ist, erhielt für sein über zehnjähriges Engagement das Ehrenzeichen in Silber:

• Dietmar H. Adler (Branche: IT, Software, Hardware)
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK, zeigt: Die geehrten Prüferinnen und Prüfer mit dem Vorsitzenden des IHK-Regionalausschusses Rosenheim Andreas Bensegger (ganz rechts), dem Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim Jens Wucherpfennig (ganz links) sowie den IHK-Prüfungskoordinatorinnen)

Bergsteiger an Zugspitze abgestürzt

Bergsteiger an Zugspitze abgestürzt

Update 11. Juni: Bei dem Toten handelt es sich um einen 61-jährigen aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Garmisch-Partenkirchen – Zu einem Bergunglück kam es am gestrigen Freitagnachmittag unweit des Zugspitzgipfels. Ein bislang unbekannter Bergsteiger wurde von einem Schneerutsch erfasst und stürzte in den Tod. 

Die Integrierte Rettungsleitstelle Oberland bekam gegen 14 Uhr die Mitteilung über das Bergunglück. Dies führte zu einem Einsatz der Bergwachtbereitschaft Grainau und dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau. Die Rettungskräfte fanden auf dem Höllentalferner eine leblose Person. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach Aussage einer Augenzeugin war der Mann alleine auf dem Höllental-Klettersteig unterwegs und wurde kurz unterhalb des Gipfels durch einen kleinen Schneerutsch erfasst und mitgerissen. Er stürzte über steilstes Felsgelände rund 400 Meter tief ab, bevor er auf dem Höllentalferner tödlich verletzt zum Liegen kam.

Elf weitere Bergsteiger mussten vom Höllental-Klettersteig gerettet werden

Elf weitere Bergsteiger, die sich ebenfalls zu dieser Zeit im Höllental-Klettersteig befanden und das Unglück bemerkten, mussten ebenfalls durch den Polizeihubschrauber und den Rettungshubschrauber Christoph Murnau gerettet werden.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und der Identität des Verstorbenen dauern weiter an. Von einem Fremdverschulden geht die Polizei derzeit nicht aus.

Warnung an alle Bergsteiger: Aufgrund der winterlichen Verhältnisse in den Gipfelregionen sind Schneerutsche keine Seltenheit. In den nächsten Tagen und Wochen muss laut Polizei mit weiteren Schneeabgängen gerechnet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re – Gipfel Zugspitze)

12 Fakten über Erdbeeren

12 Fakten über Erdbeeren

Rosenheim / Landkreis – Es  darf wieder gepflückt und genascht werden! Die Erdbeersaison in Stadt und Landkreis Rosenheim ist da. Die ersten Felder zum Selberpflücken wie beispielsweise auf unserem Foto in Nußdorf haben bereits geöffnet. Die anderen folgen in Kürze. Hier 10 Faken über die leckeren Früchte.

Erdbeerfeld in Nußdorf am Inn. Foto: Ferdinand Staudhammer

Erdbeeren selbst pflücken macht Spaß und ist auch in den meisten Fällen günstiger als die Schalen im Handel zu kaufen. Fotos: Ferdinand Staudhammer


10 Fakten über Erdbeeren
  • 1. Die Erdbeere wird ihren Namen nicht so ganz gerecht. Denn eigentlich ist sie gar keine Beere, sondern gehört zu den Sammelnussfrüchten, bedeutet sie besteht aus vielen winzigen Nüsschen, die zusammen eine Scheinfrucht bilden. Das Fruchtfleisch, das so lecker schmeckt, ist nur der Fruchtboden. So gesehen müssten die Erdbeeren eigentlich Erdnüsse heißen. 
  • 2. Schon in der Steinzeit ließ man sich Erdbeeren schmecken, allerdings die winzigen Walderdbeeren Unser heutigen XXL-Erdbeeren stammen von amerikanischen Sorten ab, die von den Franzosen Mitte des 18. Jahrhunderts nach Europa mitgebracht wurden.
  • 3. Pro Jahr und Kopf werden in Deutschland im Schnitt 3,6 Kilogramm Erdbeeren verzehrt.
  • 4. Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als bspw. Zitronen oder Orangen. Schon 50 Gramm der süßen Früchtchen decken den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Kleinkinds. Neben Vitamin C versorgen uns Erdbeeren auch noch mit vielen wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium und Phosphor. Das Naschen ist also auch noch gesund.
  • 5. Eine frische Erdbeer-Gesichtsmaske gilt als gutes Mittel gegen Falten aufgrund ihrer Antioxidantien. Zudem hilft Salicylsäure, die Poren zu straffen und gleichzeitig von toten Zellen zu befreien.
  • 6. Regemäßiger Erdbeer-Konsum soll sogar die Zähne weißer machen.
  • 7. In Frankreich gehört eine süße Erdbeersuppe unbedingt zum Hochzeitsfrühstück. Denn dort glaubt man an die aphrodisierende Wirkung der verführerischen Früchte.
  • 8. Erdbeeren und Rosen – wie passt das zusammen? Ganz einfach, Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und sind in dieser Familie nicht die einzigen Früchte, man denke an die Hagebutten.
  • 9. Im vergangenen Jahr pflückte ein Landwirt in Israel eine 300 Gramm schwere Erdbeere – ein neuer Weltrekord. Ob dieses Schwergewicht dann auch lecker geschmeckt hat, wissen wir aber nicht.
  • 10. Neueste Forschungsergebnisse machen Hoffnung in Sachen Demenz. Wer regelmäßig Erdbeeren isst, soll weniger in Gefahr sein, diese schreckliche Krankheit zu bekommen.  Man geht sogar aktuell davon aus, dass eine Substanz der Erdbeere, genannt Pelargonidin, dazu beitragen kann, die Krankheit aktiv abzuwehren.
  • 11. Erdbeere ist nicht gleich Erdbeere. Weltweit gibt es über 1000 verschiedene Sorten.
  • 12. Skurril, funktioniert aber tatsächlich: statt Zucker mal Salz verwenden, um sie zu süßen. Aber natürlich nur mit einer winzigen Prise.  
Pkw erfasst zwei Motorräder – ein Biker tot

Pkw erfasst zwei Motorräder – ein Biker tot

Neumarkt Sankt Veit / Landkreis Mühldorf – Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am gestrigen Freitagnachmittag in Neumarkt-Sankt Veit (Landkreis Mühldorf): Ein Pkw-Fahrer erfasste zwei Motorräder. Ein Biker starb noch an der Unfallstelle, seine Ehefrau wurde schwer verletzt.

Ein 55-jähriger aus dem Landkreis Traunstein war mit seiner 60-jährigen Ehefrau gemeinsam auf Motorradtour. In einer Kurve vor Hörbering kam den beiden ein 30-jähriger aus dem Landkreis Rottal-Inn mit seinem Auto entgegen. Nach den Angaben der Polizei kam der Autofahrer über die Fahrbahnmitte und erfasste die Motorräder.
Der 55-jährige wurde frontal erfasst und verstarb trotz laufender Reanimation noch an der Unfallstelle. Dessen Ehefrau kam schwer verletzt ins Krankenhaus Straubing.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizei Mühldorf. In Absprache mit der der Staatsanwaltschaft wurde ein Ermittlungsverfahren aufgrund fahrlässiger Tötung eingeleitet. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt und ein Gutachten durch die Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd) 

Ein Vulkanausbruch in der Eifel?

Ein Vulkanausbruch in der Eifel?

Rosenheim – Ist in der Eifel in Deutschland ein Vulkanausbruch möglich? Mit dieser spannenden Frage beschäftigt sich die dritte Ringvorlesung zur Ausstellung „Vulkane“ im Rosenheimer Lokschuppen am Mittwoch, 14. Juni. Referent des Abends ist der Vulkanologie Professor Dr. Gerhard Wörner, emeritierter Professor der Universität Göttingen.

Die Eifel ist das jüngste Vulkangebiet in Deutschland. Explosiver Vulkanismus dort fand innerhalb einiger hunderttausend Jahre statt, die letzten Ausbrüche ereigneten sich vor 13.000 Jahren am Laacher See und vor 11.000 Jahren an Ulmener Maar. Früher galt der Vulkanismus in der Eifel als erloschen, doch seit längerem ist bekannt, dass Vulkangebiete innerhalb von Kontinenten viele hunderttausend Jahre lang aktiv sein können.
Gerhard Wörner wird neue Befunde aus geophysikalischen Untersuchungen in der Eifel über eine besondere Art von Erdbeben vorstellen, die auf Aktivität direkt unter den jungen Vulkanen hinweisen. Außerdem gibt es neuere Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der Universität Göttingen zum Vulkanismus in der Eifel. Wörner ist nicht nur Vulkanologe, sondern auch Geologe und Mineraloge. Mit dem Vulkanismus in der Eifel beschäftigt er sich seit Jahren. Unter anderem verfasste er dazu seine Promotion.

Die Ringvorlesung ist eine Kooperation der Volkshochschule Rosenheim und dem Rosenheimer Ausstellungszentrum Lokschuppen (Rathausstraße 24). Die Vorlesung mit Professor Wörner findet am 14. Juni um 19.30 Uhr im Ausstellungszentrum Lokschuppen statt. Tickets gibt es an der Abendkasse, Mitglieder des Freundeskreises Lokschuppen haben freien Eintritt. Alle Informationen zur Ringvorlesung gibt es im Internet unter www.lokschuppen.de und www.vhs-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Lokschuppen Rosenheim / Beitragsbild: Innpuls.me)

 

Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Bardo. Diana, Heinrich, Heinz, Josef, Olivia

3 bekannte Geburtstagskinder:

Carl Hagenbeck (1844 – war ein deutscher Tierhändler, Völkerschauausrichter und Zoodirektor, der die heutige Zooarchitektur begründete und im Jahr 1907 „Hagenbecks Tierpark“ in Hamburg eröffnete.)

Theo Lingen (1851–  war ein deutscher Schauspieler, der seine Karriere in den 1920er Jahren am Theater begann. Bekannt wurde er durch humoristische Filme an der Seite von Hans Moser und Heinz Rühmann. Sein bürgerlicher Name: Franz Theodor Schmitz.)

Harald Juhnke (1929 – war ein deutscher Schauspieler, Sänger und Showmaster. Bürgerlicher Name: Harry Heinz Herbert Juhnke)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1935: Die Selbsthilfegruppe „Anonyme Alkoholiker“ gründet sich in Akron (Ohio) und entwickelt sich mit der Zeit zur internationalen Bewegung, die Abstinenz vom Alkohol unterstützt. 
  • 1955: Der Grundstein für das europäische Kernforschungslabor CERN wird gelegt.
  • 1969: Der Sexualkunde-Atlas für das an bundesdeutschen Schulen neu eingeführte Lehrfach „Sexualkunde“ wird vorgestellt. Das Schulbuch löst eine heftige Debatte in an Sexualethik interessierten Kreisen aus.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)
Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft

Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft

Feldkirchen – Westerham / Landkreis Rosenheim – Die Mittelschule Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) baut ihre Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft weiter aus: Mit dem örtlichen Aschbacher Hof hat die Schule nun eine IHK-Bildungspartnerschaft geschlossen.

Beiden wollen in Zukunft bei der Vorbereitung der Schülerinnen und Schülern auf das Berufs- sowie Arbeitsleben eng zusammenarbeiten. Die Vereinbarung zwischen Mittelschule und dem hiesigen Unternehme sieht unter anderen Betriebserkundungen, Praktika sowie Bewerbungstrainings vor.
Die Mittelschule Feldkirchen-Westerham pflegt bereits mit anderen heimischen Unternehmen IHK-Bildungspartnerschaften und will mit der neuen Kooperation die praxisnahe Berufsvorbereitung der Schüler weiter ausbauen. „Unser Ziel als Schule ist es, dass jeder Schüler seinen Traumjob findet. Mit den Bildungspartnerschaften möchten wir ihnen möglichst praxisnahe Einblicke in den Alltag von Azubis und Betrieben hier vor Ort ermöglichen. Das ist die beste Voraussetzung, sich über den eigenen Weg ins Berufsleben bewusst zu werden und eine erfolgreiche Berufskarriere starten zu können“, erklären Schulleiter Jürgen Lang und Konrektor Ralf Kassira.

Der Aschbacher Hof will mit der jüngst geschlossenen IHK- Bildungspartnerschaft vor allem die Schüler aus der Region Rosenheim von der Arbeit in der Tourismusbranche begeistern. „Die Schüler von heute sind Arbeitskräfte von morgen, die wir dringend benötigen“, sagt Michael Frankl von der Geschäftsleitung des Restaurant- und Hotelbetriebs. „Die Tourismusbranche bietet so vielseitige Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten – gerade hier in der Region. Die Bildungspartnerschaft mit der Mittelschule gibt uns die Gelegenheit, den Jugendlichen diese breite Palette näher zu bringen.“
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Copyright IHK, zeigt von links: Thomas Gebert (Bildungsberater in der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim), Jürgen Lang (Schulleiter der Mittelschule Feldkirchen-Westerham), Michael Frankl (Geschäftsleitung Aschbacher Hof), Ramona Held (Lehrerin der Mittelschule Feldkirchen-Westerham) und Ralf Kassirra (stellvertretender Schulleiter der Mittelschule Feldkirchen-Westerham))

Priener treten in die Pedale

Priener treten in die Pedale

Prien / Landkreis Rosenheim – Der offizielle Startschuss der Kampagne „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses, an der die Marktgemeinde Prien am Chiemsee zum vierten Mal teilnimmt, ist 2023 am Sonntag, 18. Juni, um 11 Uhr, am Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11.

Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich starten die Stadtradler auf eine gemeinsame Auftakttour mit Reinmund Hobmaier. Im Zielort der einstündigen Rundfahrt steht eine Brotzeit für die Teilnehmer:innen bereit. Bis Samstag, 8. Juli 2023, ruft die Prien Marketing GmbH (PriMa) Bürger dazu auf, wieder kräftig in die Pedale zu treten und aktiv an der Radverkehrsförderung mitzuwirken. In diesem Jahr schwingt sich die Seegemeinde wieder gemeinsam mit den westlichen Gemeinden des Landkreis Rosenheim auf das Fahrrad. Alle mitradelnden Teams (mindestens zwei Personen) der dreiwöchigen Klimaschutzaktion registrieren sich unter dem Link https://www.stadtradeln.de/registrieren, um die zurückgelegten Kilometer einzugeben. Die Zugangsdaten von 2022 sind noch gültig. Am Sonntag, 2. Juli findet ab 11 Uhr das Priener Radkriterium des RFVs Prien 1893 e.V. mit bayerischer Kriteriumsmeisterschaft Elite statt. Bereits zum 70. Mal werden die Rennen „Rund um den Priener Marktplatz“ ausgetragen – das ausführliche Programm finden Interessierte unter www.rfv-prien.de. Abschließend wird im Rahmen der Klimakampagne „Stadtradeln – Prien radelt!“ das erstplatzierte Team von der PriMa prämiert. „Den besten Radler:innen aus Kindergärten, Schulen oder Vereinen möchten wir gerne mit finanziellen Mitteln ein Herzensprojekt ermöglichen“, so die Projektleiterin Magdalena Heitauer. „Deshalb heißt es Familienangehörige und Freunde zu animieren – denn jeder Rad-Kilometer zählt!“ Projektideen können an die E-Mail-Adresse mheitauer@tourismus.prien.de gesendet werden.

Weitere Informationen und Programmpunkte gibt es unter www.tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 / 6905-0 oder info@tourismus.prien.de und www.stadtradeln.de.
(Quelle: Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeigt: „Stadtradeln – Prien radelt!“ leitet Reinmund Hobmaier am Freitag, 23. Juni 2023 eine geführte Radl-Tour zu weniger bekannten aber durchaus spannenden Ecken in der Seegemeinde)