Über Fuß gefahren und geflüchtet

Über Fuß gefahren und geflüchtet

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – In Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) fuhr ein dunkler Kombi einem 24-jährigen über den Fuß und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen. 

Der Verkehrsunfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei bereits am 17 Juli gegen 16.30 Uhr in der Sonnenwiechser Straße. Der 24-jährige wollte die Straße in der Nähe der Hausnummer 14 überqueren und trat dabei hinter einem haltenden Taxi auf die Fahrbahn. In diesem Moment passierte ein dunkler Kombi, welcher in westliche Richtung fuhr, das Taxi. Der Pkw fuhr über den Fuß des jungen Mannes. Das Fahrzeug hielt kurz darauf auf der Straße an. Nachdem der Fahrer, dessen Beifahrerin und der Fußgänger in einen kurzen Wortwechsel gerieten, entfernte sich der Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Der Fußgänger erlitt bei dem Vorfall eine Fraktur am rechten Vorderfuß.
Die Polizeiinspektion Bad Aibling bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter Telefon 08061 / 9073-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Arbeitsunfall in Prien

Schwerer Arbeitsunfall in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Auf dem Gelände des Prienavera Erlebnisbads in Prien am Chiemsee kam es am gestrigen Donnerstag zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein Monteur stürzte gut fünf Meter in die Tiefe. 

Nach den Angaben der Polizei war ein 49-jähriger Mitarbeiter einer Metallbaufirma aus Hessen gerade dabei, die Wasserrutsche auf der derzeit im Umbau befindlichen Freizeitanlage zu demontieren, als plötzlich ein größerer Abschnitt der Anlage abbrach und den Monteur etwas fünfeinhalb Meter in die Tiefe riss.
Der Mann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Unter anderem zog er sich schwere Gesichtsverletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Salzburg verlegt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto Innpuls.me)

Zwei Mal am selben Ort gekracht

Zwei Mal am selben Ort gekracht

Irschenberg / Landkreis Rosenheim – Innerhalb weniger Stunden krachte es am gestrigen Donnerstag am Irschenberg (Landkreis Miesbach) an exakt der selben Stelle. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Beim ersten Unfall gegen 11.10 Uhr, befuhr ein 36-Jähriger aus NRW in einem Mittelklasse-Pkw die Bundesstraße 472 im Bereich Irschenberg. Er wollte von der Bundestraße kommend auf die Auffahrt der Autobahn A8 Richtung Salzburg auffahren, und musste hierfür links abbiegen. Dabei übersah er allerdings die entgegenkommende 67-jährige Fischbachauerin mit ihrem Kleinwagen und kollidierte mir ihr frontal. Dabei wurde der Kleinwagen gegen einen weiteren Pkw eines 50-jährigen aus Irschenberg geschleudert. Die 67-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, auch die Beifahrerin des Unfallverursachers wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstanden zum Teil hohe Sachschäden. Der Unfallverursacher muss sich nun in einem Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Die Feuerwehr Irschenberg war im Einsatz. Es kam zum Teil zu massiven Verkehrsstörungen.

Der zweite Unfall ereignete sich wenige Stunden später um 17:35 Uhr an exakt der selben Örtlichkeit. Auch hier kam es zum Zusammenstoß eines diesmal 18-jährigen norwegischen Staatsbürgers mit einem Mittelklasse-Pkw, der links abbog und den entgegenkommenden Oberklasse-Pkw eines 28-jährigen Ayingers übersah. Diesmal kam es allerdings zu keinerlei Verletzungen sondern lediglich zu mittleren Sachschäden. Auch diesmal war die Feuerwehr Irschenberg im Einsatz und es kam zu massiven Verkehrsstörungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Garage in Engelsberg in Vollbrand

Garage in Engelsberg in Vollbrand

Engelsberg / Landkreis Traunstein – Eine Garage stand am gestrigen Donnerstag in Engelsberg (Landkreis Traunstein) in Vollbrand. Auto und Motorräder verbrannten. Ein Bewohner musste auf Grund von eingeatmeten Rauchgasen ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Feuerwehren im Einsatz bei einem Garagenbrand in Engelsberg im Landkreis Traunstein. Foto: Feuerwehr Engelsberg

Die Feuerwehrkräfte schafften es, das Wohnhaus von den Flammen abzuschirmen. Fotos: Feuerwehr Engelsberg

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte aus Engelsberg und Garching gegen 17.20 Uhr schlugen die Flammen bereits deutlich sichtbar aus der Garage „Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um das Wohnhaus erfolgreich schützen zu können“ sagte Kommandant und Einsatzleiter Georg Wimmer der sofort nach dem Eintreffen einen umfangreichen Löschangriff aus den Wassertanks der Einsatzfahrzeuge sowie aus einem nahegelegenen Hydranten vornehmen lies. Durch den Rauch und die Hitze war der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern unumgänglich. Sie wurden sowohl zur unmittelbaren Brandbekämpfung als auch zum Abschirmen des Wohnhauses eingesetzt. Insgesamt waren vier Atemschutztrupps mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Ein Bewohner atmete bei Löschversuchen Brandgase ein

Trotz des gezielten und schnellen Handelns der Einsatzkräfte wurden drei Motorräder und ein PKW ein Raub der Flammen. Nach rund eineinhalb Stunden war das Feuerwehr gelöscht und die Brandstelle mittels Wärmebildkamera auf eventuelle Glutnester kontrolliert. Außerdem erfolgten Belüftungsmaßnahmen, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu blasen. Ein Bewohner hatte beim Versuch das Feuer zu löschen Brandgase eingeatmet und musste durch die Sanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Was das Feuer ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen. Eine erste Schätzung der Schadenshöhe geht von rund 150.000 Euro aus. Die beiden Feuerwehren waren mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Seitens der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandmeister Alexander Heide und Kreisbrandinspektor Josef Egginger im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild, Foto: Feuerwehr Engelsberg)

 

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Donnerstagnachmittag in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim. Eine 59-jährige und eine Fünfjährige wurden schwer verletzt, eine 21-jährige leicht verletzt. Ein Hund starb.

Eine 21-jährige Frau aus dem Landkreis Miesbach kam, nach den Angaben der Polizei, im Ortsteil Lippertskirchen, aus bisher unbekannter Ursache, mit ihrem VW Transporter nach links in den Gegenverkehr und krachte dort frontal in den entgegenkommenden VW Kleinwagen einer 59-jährigen aus dem westlichen Landkreis.
Während die 21-jährige nur leicht verletzt wurde, wurden die Fahrerin des VW mitsamt ihrer fünfjährigen Mitfahrerin schwer verletzt. Für den Hund, der sich ebenfalls im VW befand, kam jegliche Hilfe zu spät,
Während der Unfallaufnahme befand sich ein Großaufgebot an Einsatzkräften am Unfallort. Neben den freiwilligen Feuerwehren Bad Feilnbach (10 Kräfte) und Au (4 Kräfte) waren noch drei Rettungswägen, ein Notarztwagen, zwei Helikopter, der Einsatzleiter es Rettungsdienstes, eine Tierärztin und vier Polizeibeamte im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. Juli.

Namenstag haben: Arbogast, Daniel, Daniela, Danuta, Julia, Laurentius, Lauren, Lorenz, Lars, Lasse, Stilla, Stella

3 bekannte Geburtstagskinder:

Sixtus IV.  (1414 – war ein Papst der römisch-katholischen Kirche -1471 bis 1484. In die Geschichte ging er als machtgierig ein. Er war für Vetternwirtschaft bekannt. Er gab aber auch die berühmte Sixtinische Kapelle in Auftrag.)

Paul Julius Reuter (1816 –  war ein deutscher Unternehmer und Gründer der Nachrichtenagentur „Reuters“, die er mit einem Brieftaubenverkehr zwischen Aachen und Brüssel zur Übermittlung von Aktiendaten begründete.)

Hans Fallada (1893 –  war einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Werke von ihm u. a. „Kleiner Mann – was nun?“, „Jeder stirbt für sich allein“ und „Der Trinker“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1873: Bei Adair (Iowa) verüben Jesse James und seine Gang den ersten Zugüberfall im Westen der USA.
  • 1983: In der Wostok-Station in der Ostantarktis wird die bis heute tiefste Temperatur der Erde mit -89,2 Grad Celsius gemessen.
  • 2006: In Garching geht der Höchstleistungsrechner Bayern II in Betrieb.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Hofstätter See, Landkreis Rosenheim, 1950er

Hofstätter See, Landkreis Rosenheim, 1950er

Prutting / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahr . Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Badestrand am Hofstätter See in der Gemeinde Prutting (Landkreis Rosenheim).

Der Hofstätter See ist ein Moorsee. Aufgrund seiner nur geringen Tiefe von bis zu 4 Metern zählt er zu den wärmsten Seen im Landkreis Rosenheim. Und dem dank Moor weichen Wasser schrieb man auch schon früher positive Eigenschaften für die Gesundheit der Haut zu. Da wundert es nicht, dass dort auch schon in den 1950er Jahren an warmen Sommertagen ganz schön viel los war.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Kronacher Grauwacke Gestein des Jahres 2023

Kronacher Grauwacke Gestein des Jahres 2023

Kronach / Bayern – Bayerns Gestein des Jahres 2023 ist die Grauwacke im Glosberger Steinbruch im oberfränkischen Kronach. „Kronach beherbergt einen der wenigen Orte in Bayern, wo das versteinerte Zeugnis einer stürmischen Vergangenheit bestaunt werden kann“, begründete Roland Eichhorn, Leiter des Geologischen Dienstes im Landesamt für Umwelt, die Auswahl.

Die Prämierung würdigt damit das über 30 Jahre lange Engagement der Naturpark-Ranger, die gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Frankenwald und dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz den längst verlassenen Steinbruch pflegen. Ihnen ist es zu verdanken, dass dieses steinerne Naturwunder bis heute gut erhalten ist. Früher war der graue Wackerstein als Schotter und Mauerstein sehr begehrt und wurde im Frankenwald in mehr als 60 Steinbrüchen gewonnen; mittlerweile ist kein einziger Steinbruch mehr in Betrieb.

„drunter und drüber“

Vor rund 340 Millionen Jahren erschütterten heftige Erdbeben den Meeresstrand, so dass Gesteinsmaterial als Schlammstrom („Lawine“) von der flachen Küste in die Tiefen des Ozeans rutschte. Sobald ein solcher Schlammstrom den Tiefseeboden erreichte, wurde die Lawine aus aufgewühltem Schlamm und Sand langsamer und sank auf den flachen Tiefseeboden – die schweren, großen Sandkörner zuerst, der leichtere Schlamm und Ton danach. Ruhe kehrte ein, bis das nächste Erdbeben die nächste Schlammlawine in die Tiefsee beförderte. Nach und nach wuchsen diese Lagen zu einem mächtigen, rhythmisch gebänderten Gesteinspaket – dem Turbidit. Der Name kommt daher, dass es in einer Lawine „drunter und drüber“, also turbulent zugeht. Aus dem sandigen Material des Turbidits entstanden mächtige Grauwacken-Bänke wie sie im Glosberger Steinbruch eindrucksvoll zu sehen sind.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt – LfU (Beitragsbild: Copyright LfU, Loth)

Sommerfest der Heimatmusik

Sommerfest der Heimatmusik

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein Sommerfest der Heimatmusik findet am Samstag, 5. August, in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) statt. 

Von 14 bis 16 Uhr werden gemeinsam mit Ernst Schusser Heimat- und Volkslieder im Schatten der Parkanlage „von Eichendorffplatz“ gesungen. Für das leibliche Wohl sorgen die ehrenamtlichen Helfer des „Betreuten Wohnen zu Hause“.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtmarketing Bruckmühl / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streunerin „Luzie“ wieder daheim

Streunerin „Luzie“ wieder daheim

München – Dank Chip unterm Fell konnte die Bundespolizei eine am Münchner Ostbahnhof streunende Katze der Halterin übergeben. „Luzie“ quittierte dies mit einem lauten Miau als sie das Gewahrsam der Bundespolizei wieder verlassen durfte.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 23 Uhr meldete eine unbekannte Frau eine freilaufende Katze am Orleanspark am Ostbahnhof einer nahen Bundespolizei-Streife. Da die Beamten keine potenzielle Katzenhalterin in der Nähe ausfindig machen konnten, wurde „Luzie“, die sehr zutraulich war und daher entgegen den üblichen Gepflogenheiten bei Festnahmen im Bahnhofsbereich ohne jegliche Gewaltanwendung festgenommen werden konnte, zum Revier am Ostbahnhof verbracht. Dort sorgten die Beamtinnen und Beamten bestens für die Versorgung der hungrigen und durstigen Katze.
Mittels Chiplesegerät konnte im Tierregister „Tasso“ eine Transponderabfrage durchgeführt und eine Halterin ausfindig gemacht werden. Die europäische Kurzhaar-Katze konnte wenig später von ihrer Besitzerin, einer 51-jährigen Deutschen aus der Au, abgeholt werden.
Miau – Miau …

Tipp der Bundespolizei:

Mit der, z.B. bei Tasso kostenlosen Registrierung eines Haustieres, kann das Tier schnell zugeordnet und der Besitzer unkompliziert ermittelt werden. Optimaler Schutz, sollten Hund oder Katze einmal ausbüxen. Anhand der Transpondernummer und der hinterlassenen Rufnummer wird meist auch die Verbringung von der (Bundes)Polizei in ein (gerade jetzt zur Urlaubszeit oft überfülltes) Tierheim und damit auch viel Stress für das Tier vermieden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Mitarbeiterehrungen bei Prien Marketing GmbH

Mitarbeiterehrungen bei Prien Marketing GmbH

Prien / Landkreis Rosenheim – In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist eine beständige Firmenzugehörigkeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Bei der Prien Marketing GmbH (PriMa) wurden daher nun vier Mitarbeiter im Rahmen einer internen Feierlichkeit im Sportboothafen Stippelwerft für deren langjährige Betriebszugehörigkeit mit Blumen und kleinen Präsenten geehrt.

Zu Beginn der Feierstunde dankten die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner und der Betriebsrat Bedrije Maxhuni für ihre 15-jährige Tätigkeit bei der heutigen PriMa. Seit April 2008 sorgt die Raumpflegerin für die Sauberkeit in den Gebäuden und somit für das Wohlbefinden der gesamten Belegschaft. Auch Hildegard Rasp ist seit 15 Jahren als kaufmännische Angestellte in der Lohn- und Personalabteilung fester Bestandteil des Firmenteams. Neben der umfangreichen Verwaltungsarbeit ist die Sachbearbeiterin eine beliebte Anlaufstelle für Mitarbeiter:innen, die Rat oder Unterstützung benötigen. Anschließend wurde Sarah Völk für ihre 15-jährige Treue und ihr persönliches Engagement ausgezeichnet. Die diplomierte Touristikkauffrau begann im Jahr 2008 ihre Berufslaufbahn als Mitarbeiterin im Tourismusbüro Prien. „Mit großer Einsatzfreude und umfangreichem IT-Fachwissen bereichern Sie unser Team“, betonte Andrea Hübner. Für stolze 20 Jahre Betriebszugehörigkeit ehrten die Geschäftsführerin und der Betriebsrat den Leiter des Tourismusbüros Florian Tatzel. Nach seiner Ausbildung im Reisebüro Dufter in Prien wurde Tatzel nahtlos im Haus des Gastes übernommen. Dort stellte er sich den verantwortungsvollen Aufgaben der touristischen Informations- und Zimmervermittlung. Wenige Jahre später, im Januar 2007, wurde er zum Abteilungsleiter befördert. Das gesamte Team der PriMa bedankt sich recht herzlich bei den Jubilarinnen und dem Jubilar, die durch ihr Wissen und ihr Engagement die Zusammenarbeit positiv prägen.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeigt von links: Die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner sprach Bedrije Maxhuni, Hildegard Rasp, Sarah Völk und Florian Tatzel im Beisein des Betriebsrates – (zweite Reihe) Nina Mroczeck von Gliczinski, Magdalena Heitauer und Benedikt Lederer – Dank und Anerkennung für deren langjährige Tätigkeiten bei der Tochtergesellschaft der Priener Marktgemeinde aus.)

Blühstreifen für Artenvielfalt

Blühstreifen für Artenvielfalt

Babensham / Landkreis Rosenheim – In voller Blütenpracht zeigt sich den Spaziergängern am Penzinger Seebach (Landkreis Rosenheim) derzeit der Blühstreifen, der als Demonstrationsfläche im Rahmen der sogenannten „Wildlebensraumberatung“ angelegt wurde.

Mit Unterstützung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim konnte auf einer von Landwirt Ludwig Oberlinner aus Riepertsham bewirtschafteten Wiese im Frühjahr 2022 ein Blühstreifen mit hohem Anteil an heimischen Wildkräutern angesät werden. Bei der Auswahl geeigneter Flächen wirkten auch Jonas Garschhammer, Biodiversitätsberater am Landratsamt Rosenheim und Isabella Eicher als Nachhaltigkeitsbeauftragte der Gemeinde Babensham mit.

Häufiges Mähen lässt Blüte vieler Wiesenpflanzen nicht zu

Um sehr eiweißhaltiges, zartes Gras als Futter für Milchkühe zu erzeugen, werden Wiesen immer früher und häufiger gemäht. Diese Form der Nutzung lässt eine Blüte vieler Wiesenpflanzen nicht zu. Blüten besuchende Bienen und andere Insekten finden daher weniger Nahrung. Die Anlage von Blühstreifen soll einen Beitrag liefern, die Wiesen in unserer Region insbesondere auf ertragsschwächeren Standorten mehr zum Blühen zu bringen und damit die Artenvielfalt zu fördern.

„Differenzierte“ Grünlandbewirtschaftung

Artenvielfalt durch „differenzierte“ Grünlandbewirtschaftung
Wie funktioniert das? Das Grünland wird in seiner Gesamtheit wirtschaftlich genutzt. Auf einer schmalen Teilfläche wird eine Blühmischung mit hohem Kräuteranteil eingesät. Dieser Wiesenteil wird nur zweimal im Jahr gemäht. Die Düngung auf dieser Teilfläche wird deutlich verringert oder ganz eingestellt. So kommen Wiesenpflanzen zur Blüte und können absamen. Ein artenreicher Pflanzenbestand stellt sich ein, in dem viele Insekten, Vögel und andere Tiere ihren Lebensraum finden. Geeignete Flächen für Blühwiesen gibt es viele, z.B. Gewässerrandstreifen, Teilflächen mit ungünstiger Ausformung, ertragsärmere Bereiche wie staunasse oder trockene Standorte, Waldränder oder steile Hänge.
Die Menge des Aufwuchses auf den Blühstreifen ist zwar geringer, kann aber als gesundes strukturreiches Futter z.B. für trockenstehende Kühe oder Jungvieh sinnvoll verwertet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim mit Landwirtschaftsschule – AELF ( Beitragsbild: AELF, zeigt: von links: Behördenleiter Dr. Georg Kasberger, Nachhaltigkeitsbeauftragte Isabella Eicher und Landwirt Ludwig Oberlinner freuen sich über den gelungenen Blühstreifen am Penzinger Seebach)