Junges Theater Rosenheim spielt „Hansi`m Glück“

Junges Theater Rosenheim spielt „Hansi`m Glück“

Rosenheim – Das „Junge Theater Rosenheim“ (JTR) zeigt am heutigen Donnerstag, 20. Juli, und am 26. Juli, jeweils um 19.30 Uhr eine eigene Fassung des Grimm`schen Märchenklassikers „Hans im Glück“.

Mit „Hansi`m Glück“ stellt das JTR die Frage nach dem ganz persönlichen Glück. Was braucht es, um glücklich zu sein? Welche Formen des Glücks gibt es? Und wie stellen wir uns ein glückliches Leben vor?
Die aktuellen Krisen und Herausforderungen stellen die junge Generation vor Fragen der Lebensweise. Was ist wirklich wichtig? Besitz? Menschliche Nähe? Soziale Interaktion)
Die Premiere fand am 25. Juni statt. Nun ist das Stück aufgrund großer Nachfrage noch zwei Mal zu sehen: Das Ensemble des JTR um Regisseurin Florentine Klepper lädt dazu junges Publikum ab 12 Jahre ein, in die „Hansi`m Glück“-Welt  einzutauchen. Das „Affekt-Kultur,Theater,Schenke“ in der Wittelsbacherstraße 37 in Rosenheim wird dabei zur immersiven Spielwiese, wo die Zuschauer Hansi und seine Weggefährten begegnen.
Schauspiel, Tanz und viel Musik treffen hier auf die Frage nach dem persönlichen Glück jedes einzelnen.
Restkarten unter tickets@junges-theater-rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung Junges Theater Rosenheim / Beitragsbild Copyright Junges Theater Rosenheim)

Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Ramerberg / Landkreis Rosenheim – Zu einem Verkehrsunfall kam es am gestrigen Mittwoch auf der Kreisstraße bei Ramerberg (Landkreis Rosenheim). Ein Kind von finnischen Urlaubern wurde verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei gegen 13.20 Uhr. Ein 64-jähriger finnischer Tourist fuhr mit seinem Auto auf der Kreisstraße RO 34 in südlicher Fahrtrichtung, In seinem Fahrzeug befanden sich auch seine Ehefrau und seine beiden Kinder. Auf Höhe der Rotter Straße missachtete er das für ihn geltende Stoppschild und fuhr in die Straße ein.
Zur selben Zeit war ein 67-jähriger Ramerberger mit seinem Auto auf der Rotter Straße in östlicher Fahrtrichtung unterwegs. In seinem Fahrzeug befanden sich drei Kinder. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Dabei verletzte sich das Kind der finnischen Urlauberfamilie leicht am Unterarm. Nach der Unfallaufnahme vor Ort konnten alle Beteiligten ihre Fahrt fortsetzen. 
Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme nur einspurig befahrbar. Die Freiwillige Feuerwehr Ramerberg lenkte den Verkehr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Konzert der Mitterberg Musi

Konzert der Mitterberg Musi

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Aufg´spuit mit Gitarre, Tuba, Harfe und Bass heißt es am 3. August, 19 Uhr im Brunnenhof des Kurpark Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz 1) mit der Mitterberg Musi. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Seit 1996 sind Helmuth Hoch, Susanne Dräxl-Sinhart und Robert Sinhart gemeinsam als Mitterberg Musi unterwegs. Bei ihren Auftritten kommen unter anderem Instrumente wie Gitarre, Tuba, Harfe und Bass zum Einsatz. Am Donnerstag, den 3. August von 19 Uhr bis 21:30 Uhr, schauen sie auch wieder zur „Volksmusik im Brunnenhof“ im Kurpark Bad Aibling vorbei.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-Kur / Beitragsbild: copyright Mitterberg Musi)

Tödlicher Verkehrsunfall bei Soyen

Tödlicher Verkehrsunfall bei Soyen

Soyen / Landkreis Rosenheim – Folgenschwerer Verkehrsunfall am gestrigen Mittwoch in Soyen (Landkreis Rosenheim): Ein 65-jähriger Motorradfahrer verunglückte tödlich.

Zu dem tragischen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 15 bei Soyen kam es gegen 15.40 Uhr. Ein 62-jähriger Autofahrer aus Bad Füssing befuhr die B15 von Haag in Oberbayern kommend in südwestliche Fahrtrichtung nach Wasserburg. Ein 65-jähriger Bad Aibling fuhr mit seinem Motorrad die Ortsverbindungsstraße Röhrmoos-Straßinderl von Röhrmoos kommend in südostlicher Fahrtrichtung. Auf der B 15 kam es zum Zusammenstoß. Der Motorradfahrer stürzte und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Ob der Motorradfahrer die Bundesstraße 15 queren oder in diese einfahren wollte, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. 
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Bundesstraße 15 für ungefähr fünf Stunden voll gesperrt. Neben Einsatzkräften der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn waren auch zahlreiche Einsatzkräfte der Rettungsdienste und Feuerwehren sowie ein Notarzt vor Ort. Die großräumigen Umleitungsmaßnahmen wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehren bewerkstelligt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern süd)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Rosenheim / Holzkirchen / München / Kufstein – Bauarbeiten der DB Netz AG bedeuten vom 6. bis 23. August 2023 auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB Netz AG führt Bauarbeiten durch, die von Sonntag, 6., bis Sonntag, 13., und von Samstag, 19., bis Mittwoch, 23. August 2023, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Kufstein. Die Busse und die Züge fahren zum Teil zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. Zudem gibt es auf der Webseite auch die Möglichkeit zum Abonnieren eines Newsletters mit individueller Streckenauswahl zur aktuellen und zuverlässigen Information über Großstörungen und Baustellen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Reinigungskraft unterschlägt Smartphone

Reinigungskraft unterschlägt Smartphone

München – Wer schon mal sein Smartphone verloren hat kennt das Gefühl – hoffentlich gibt es einen ehrlichen Finder, der das geliebte Telefon abgibt. Ein 24-Jähriger, der sein Handy im Zug vergaß hoffte zunächst vergebens, bis sich der Finder meldete. Der verlangte jedoch Geld für die Rückgabe, konnte durch eine List jedoch gefasst werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bereits am 13. Juli ließ der Brasilianer das Smartphone in einer Regionalbahn auf dem Weg vom Münchner Ostbahnhof nach Kufstein liegen. Über die Ortungsfunktion konnte er das Telefon kurz danach noch am Münchner Hauptbahnhof orten, bevor es offenbar ausgeschaltet wurde. Am Abend des 18. Juli erhielt die Lebensgefährtin des Mannes, eine 24-jährige Österreicherin, einen Anruf vom Finder, der ihre Nummer über die OrtungsApp auf dem gefundenen Telefon angezeigt bekommen hatte. Der weigerte sich das Smartphone zum Fundbüro zu bringen und verlangte 150 Euro für die Rückgabe.

Aus diesem Grund begab sich die Frau zum Bundespolizeirevier in Bochum. Unter Anleitung der Bochumer Beamten, gelang es der Frau eine Übergabe des Handys an ihren Freund am Münchner Hauptbahnhof, wo das Smartphone mittlerweile auch wieder zu orten war, zu vereinbaren. Der Brasilianer befand sich jedoch tatsächlich zu Hause in Österreich. Zivilkräfte der Münchner Bundespolizei warteten stattdessen auf den Mann, einen 40-jährigen Bulgaren aus München, am vereinbarten Treffpunkt und nahmen ihn vorläufig fest. Die Beamten stellten das Smartphone des Brasilianers sicher. Es stellte sich heraus, dass der Mann als Zugreiniger arbeitet und das Telefon im Rahmen der Säuberung des Zuges gefunden hatte. Ermittlungen werden zeigen, ob sich der Tatverdächtige neben der Unterschlagung auch der Erpressung verantworten muss.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei – Symbolfoto: Ziviler Polizist oberserviert aus einem Auto heraus. Bild in Bild: Foto des sichergestellten Handys)

Kräuter-Ratsch im Bergsteigerdorf Sachrang

Kräuter-Ratsch im Bergsteigerdorf Sachrang

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Auf einen „Kräutergartenratsch“, der das touristische Jahresmotto Aschaus „Zamhocka“ aufgriff, trafen sich Apotheker Dr. Günter Fleischmann aus Bad Aibling und Kräuterfrau Martina Glatt mit Interessierten bei herrlichem Wetter im Heilkräutergarten des Müllner-Peter-Museums im Bergsteigerdorf Sachrang (Landkreis Rosenheim).

Dr. Günter Fleischmann berichtete zuerst in den Räumen des Museums über Heilmethoden aus der Zeit des Müllner-Peter und dessen Aufzeichnungen zur Medizin. Hoch spannend war es für die Teilnehmer zu hören womit man Leiden an Mensch und Tier bezeichnete und behandelte. Und dass man später einige Rezepturen gegen wirksamere und weniger giftige austauschte. Muss man doch feststellen, dass in dieser Zeit für viele Schichten der Bevölkerung schulmedizinische Versorgung weder zur Verfügung stand, noch bezahlbar war. Und die studierten Mediziner wussten oft auch nicht mehr, als die erfahrenen Menschen vor Ort.

Nach dem kurzweiligen Vortrag des Apothekers  ging es in den Kräutergarten, wo Martina Glatt mit großem Fachwissen Pflanzen vorstellte, die der Müllner-Peter verwendet hat und die auch noch heute in der Heilkunst bedeutend sind. Nach dem Motto: „Gegen (fast) jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“.
Der Kräuter-Garten im Bergsteigerdorf Sachrang ist jederzeit zugänglich, das Museum, mit Sonderausstellung zur Heilkunde vor 1800 „Antimonbutter & Fingerwurm“, ist Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis  17 Uhr zu besichtigen. Weitere Infos: Tourist Info Sachrang, Telefon 08057/ 909737 oder info@sachrang.de
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: H. Reiter)

Gespräch über Herausforderungen und Ziele

Gespräch über Herausforderungen und Ziele

Landkreis Rosenheim – Über künftige Herausforderungen und gemeinsame Ziele haben sich Anja Kesting, die neue Amtsleiterin des Amtsgerichts Rosenheim, und Rosenheims Landrat Otto Lederer bei einem gemeinsamem Kennenlerngespräch im Landratsamt Rosenheim unterhalten.

Die Digitalisierung des Amtsgerichtes liegt Anja Kesting ebenso am Herzen wie eine deutliche und schlichte Sprache auf allen Ebenen. Sie war in ihrer Laufbahn auch Leiterin der Pressestelle des Bayerischen Justizministeriums und legt Wert auf Klarheit und Verständlichkeit. Ein weiteres wichtiges Thema war das notwendige Justizzentrum. Beide waren sich einig, dass es hier eine Lösung geben muss, die finanzierbar und für alle Seiten praktikabel sein muss, um allen Anforderungen gerecht zu werden. 
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Vertrauensbeweis für Landesvorstand des Bayerbunds

Vertrauensbeweis für Landesvorstand des Bayerbunds

München – Turnusmäßig alle drei Jahre stellt sich der Landesvorstand des Bayernbunds seinen Mitgliedern zur Wiederwahl. Vor einigen Tagen kamen die Delegierten zur jährlichen Landesversammlung in der Olympia-Schießanlage der Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) in Garching-Hochbrück zusammen und sprachen dem Vorstand ihr Vertrauen aus.

 

Neu oder wiedergewählt wurden (v.l.): Bezirksrat Hubert Dorn (Beisitzer), Gabriele Then (Landesschriftführerin), Fritz Lutzenberger (Beisitzer), Bürgermeister Stephan Schlier (Landeschatzmeister), Christian Glas (Stellvertretender Landesvorsitzender), Bezirksrat Sebastian Friesinger (Landesvorsitzender), Monika Kaltner (Beisitzerin), Wolfgang Kink (Stellvertretender Landesvorsitzender). Nicht im Bild bzw. in Abwesenheit gewählt: Landrat Bernd Sibler (Stellvertretender Landesvorsitzender), Prof. Dr. Dieter J. Weiß (Beisitzer), Thomas Blösel (Beisitzer). Foto: Anton Hötzelsperger

Der Landesvorstand hatte Landtagspräsidentin Ilse Aigner eingeladen und sie gebeten, zur Entwicklung der Demokratie in Bayern zu sprechen. Die Landtagspräsidentin lobte zunächst den Bayernbund als überparteiliche Organisation, die sich für die politische Kultur und den Föderalismus einsetzt.

Gastansprache von Landtagspräsidentin Aigner

Rückblickend auf das Krisenjahr 1923 in dem Adolf Hitler am 9. November versuchte, die erste Demokratie in Bayern und Deutschland gewaltsam zu beenden, sagte Ilse Aigner:
Die Lage heute sei in mancherlei Hinsicht anders als 1923: „Wir dürfen die Feinde der Demokratie aber nie unterschätzen. Das lehrt die Geschichte. Wir dürfen die Radikalen aber auch nicht größer machen, als sie sind. Wir können stolz sein auf die breite Mitte unserer Gesellschaft! Darin liegt der entscheidende Unterschied im Blick zurück.“ Ihr Fazit: „Die Demokratie ist das Beste, was wir haben. Wir schulden ihr, wir schulden uns, sie zu beschützen. Die erste deutsche Demokratie war nicht wehrhaft genug. Bei der zweiten ist es an uns, sie zu bewahren.“

„Wir müssen uns geschlossen zeigen, nach innen und nach außen!“

Angesichts von Polemik, Angriffen und Protesten hierzulande sagte sie: „Die Demokratie muss wehrhaft sein und bleiben – auch, wenn es Verständnis für berechtigte Anliegen gibt. Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel. Niemand steht über dem Gesetz!“
Zur politischen Kultur im bayerischen Landtag merkte die Präsidentin an, dass in der abgelaufenen Legislaturperiode erstmals in der Geschichte des Hause 25 Rügen durch das Präsidium ausgesprochen werden mussten. Wichtig sei die inhaltliche Auseinandersetzung, aber der Stil müsse gewahrt bleiben. Sie beabsichtige deshalb Ordnungsgelder und einen Demokratiekodex im Landtag einzuführen.
Landtagspräsidentin Ilse Aigner schloss mit der Bitte: „Unterstützen Sie die Demokratie und gehen Sie zur Wahl!“

In ihren Grußworten bekräftigten der 1. Landesschützenmeister des Bundes Bayerischer Sportschützen BSSB Christian Kühn und der 1. Landesvorsitzende des Bayerischen Trachtenverbands Günter Frey die starke Verbindung zum Bayernbund, ihren Einsatz für den Schutz unserer Demokratie und forderten die Zuhörer ebenfalls auf, zur Wahl zu gehen.
Nach dem Finanzbericht von Landesschatzmeister Stephan Schlier und dem Verlesen des Berichts der Kassenprüfer wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Wahlen zum Landesvorstand wurden die bisherigen Mitglieder und die neuen Kandidaten von der Versammlung mit einem hervorragenden Ergebnis für die nächsten drei Jahre berufen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayermbund – Fritz Lutzenberger / Beitragsbild: Fritz Lutzenberger, zeigt:  der wiedergewählte Landesvorsitzende des Bayernbunds Sebastian Friesinger dankte Landtagspräsidentin Ilse Aigner für ihre Ansprache, Foto: Anton Hötzelsperger, zeigt: Neu oder wiedergewählt wurden (v.l.): Bezirksrat Hubert Dorn (Beisitzer), Gabriele Then (Landesschriftführerin), Fritz Lutzenberger (Beisitzer), Bürgermeister Stephan Schlier (Landeschatzmeister), Christian Glas (Stellvertretender Landesvorsitzender), Bezirksrat Sebastian Friesinger (Landesvorsitzender), Monika Kaltner (Beisitzerin), Wolfgang Kink (Stellvertretender Landesvorsitzender).

Nicht im Bild bzw. in Abwesenheit gewählt: Landrat Bernd Sibler (Stellvertretender Landesvorsitzender), Prof. Dr. Dieter J. Weiß (Beisitzer), Thomas Blösel (Beisitzer))

Jugendliche äußern Ideen und Wünsche

Jugendliche äußern Ideen und Wünsche

Landkreis Rosenheim – Politik selbst gestalten und mitwirken – das konnten knapp 70 Jugendliche aus dem Landkreis Rosenheim bei der diesjährigen Jugendbeteiligungskonferenz „#myvision23“. Drei Tage diskutierten sie in der Chiemseehalle in Breitbrunn (Landkreis Rosenheim), was ihrer Meinung nach gut läuft, was schlecht ist und formulierten Vorschläge für die Politik, was geändert werden sollte und vor allem wie. Die Bürgermeister der Gemeinden und Rosenheims Landrat Otto Lederer kamen am Freitagnachmittag in die Chiemseehalle und hörten zu.

Die Mädchen und Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren hatten eine große Bandbreite an Themen bearbeitet und ihre Probleme und Lösungsvorschläge auf Plakaten gestaltet. Die Politiker kamen an den verschiedenen Stationen ins Gespräch mit den Jugendlichen. Sie nahmen die Anregungen auf, besprachen die Hintergründe und gaben einen ersten Ausblick, ob bzw. wie eine solche Lösung in der Praxis aussehen könnte.
Dabei waren die Themen vielfältig: In mehreren Gemeinden wünschen sich die Jugendlichen mehr Freizeitmöglichkeiten wie den Bau von Skaterparks oder öffentlich zugänglichen Basketballplätzen und Beachvolleyballfeldern – oder wie in der Gemeinde Rimsting eine Sanierung des bestehenden Beachvolleyballfeldes. Auch das Radwegenetz war Thema. So wünschen sich Jugendlichen eine Verbesserung der Radwege im Inntal, da verschiedene Baustellen eine nahtlose Verbindung derzeit unmöglich machen. Besseres W-LAN wurde an der ein einer anderen Stelle gefordert – vor allem im öffentlichen Raum und in Schulgebäuden. Auch der öffentliche Nahverkehr war ein Thema, so wünschten sich die Jugendlichen mehr Busplätze und überdachte Haltestellen.

Jugendbeteiligungskonferenz #myvision. Foto: Moritz Beck

An zwei Stationen wurde der Wunsch nach einem Büchercafé oder einem Safe Place geäußert, einem Raum, an dem man sich zurückziehen, sich austauschen und auch mal das Handy beiseitelegen kann. An anderer Stelle gab es Vorschläge, wie das bestehende Jugendzentrum mit Leben gefüllt werden kann und so für Jugendliche attraktiver werden kann. Denn derzeit werde es kaum genutzt.
Eine Jobbörse für Jugendliche stand ebenfalls auf der Agenda, ebenso wie der Wunsch nach organisierten Jugendreisen ins Ausland.
Bei der Ausstattung an Schulen kam vor allem das Thema Hitze und Ventilatoren auf. Die Jugendlichen wünschen sich einen persönlichen Ventilator pro Schüler und gaben Lösungsvorschläge, wie dies umzusetzen wäre. Am Nachbarstand erläuterten drei Schülerinnen den Politikern die Notwendigkeit von frei zugänglichen Binden und Tampons auf öffentlichen und Schultoiletten. Weitere ernste Themen wie Mobbing an der Schule und fehlende Freiheiten wurden ebenfalls diskutiert.

Jugendbeteiligungskonferenz #myvision. Foto: Moritz Beck

Aber auch die Natur beschäftigt die Jugendlichen. Während an einer Stelle über weitere Bienenwiesen diskutiert wurde, machte ein Schüler aus Breitbrunn auf ein wichtiges Problem am Chiemsee aufmerksam. „Unser See verschwindet!“ titelte er auf seinem Plakat. Durch die Alz-Brücke in Seebruck fliese wieder mehr Wasser aus dem See, was bereits am Badestrand in Breitbrunn zu sehen sei. Seine Lösung sind Pyramidensteine, speziell geformte und angefertigte Steine, die den Wasserpegel regulieren sollen. Bei niedrigem Wasserstand werde so Wasser zurückgehalten, bei hohem Wasserstand könne viel Wasser durch, da die Steine wie bei einer Pyramide nach oben hin spitz zu laufen.

Jugendbeteiligungskonferenz #myvision. Foto: Moritz Beck

Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber zeigte sich beeindruckt von dem Engagement und der Idee des 13-Jährigen und nahm die Idee mit zur Prüfung, denn: „Der Chiemsee betrifft uns alle.“ Beeindruckt waren auch die anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Jugendbeauftragten der Gemeinden und der Landrat. In einer Abschlussrunde fragte Moderator Erik Flügge in der Runde nach den Eindrücken und was die Bürgermeister selbst realisieren wollen.
Reihum waren die Beteiligten beeindruckt vom Engagement, vom Ideenreichtum und von der Diskussionsfähigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Landrat Otto Lederer betonte in seinen Abschlussworten: „Man sieht heute einmal mehr, dass junge Menschen an ihrer Umgebung und an Politik interessiert sind, dass sie Wünsche haben, aber diese eben nicht nur fordern, sondern bereit sind, mitzuhelfen und sich zu engagieren. Das ist großartig.“ Beschäftigt hat ihn vor allem die Forderung von Schülern, deren Schulturnhalle derzeit eine Flüchtlingsunterkunft ist. Zum einen bemängelten die Jugendlichen, dass dadurch der Schulsport ausfalle, das größere Problem aber sahen sie in der Isolation der geflüchteten Menschen und dem mangelnden Kontakt. So äußerten sie den Wunsch, doch den extra errichteten Zaun wegzunehmen, um den Kontakt zu den Jugendlichen aus anderen Ländern zu fördern.
Als Fazit äußerten die Politiker mehrheitlich, dass die Themen in diesem Jahr deutlich praktischer, aber auch sehr viel persönlicher geworden sind als noch die Jahre zuvor. Die gewünschten Themen werden sie mit in die Gespräche in den jeweiligen Gemeinden nehmen und sich auch von Anregungen aus anderen Gemeinden inspirieren lassen.

Bei der Verwirklichung der Projekte in den kommenden Wochen und Monaten stehen den Jugendlichen die jeweiligen Jugendbeauftragten der Gemeinden, Hauptamtliche aus der Offenen Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit an Schulen und nicht zuletzt die Organisatorin aus der Kommunalen Jugendarbeit Stephanie Meier zur Seite.
2014 wurde die Jugendkonferenz „#myvision“ erstmals organisiert und findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. In dieser Zeit konnten viele Projekte realisiert werden, die auch heute noch Bestand haben – so zum Beispiel das Jugendmedienprojekt „aROund“. Unter Anleitung von erfahrenen Journalisten schreiben Jugendliche seit vier Jahren von 14 bis 27 Jahren über das, was sie bewegt im Landkreis. So waren auch am Freitagnachmittag zwei junge Journalisten von „aROund“ in der Chiemseehalle und interviewten den Landrat, einige Bürgermeister sowie Jugendliche für einen eigenen Artikel.
„#myvision23“ wird in diesem Jahr erstmals auch wissenschaftlich begleitet. Ein Student der Hochschule Düsseldorf hat davon gehört und schreibt nun seine Masterarbeit über das Projekt und hat die zurückliegenden drei Tage mit den Jugendlichen verbracht.
Diese Form der Jugendbeteiligung war in Deutschland über viele Jahre einmalig. Inzwischen haben andere kreisfreie Städte und Landkreise begonnen, die von der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim entwickelte Idee ganz oder teilweise zu kopieren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Fotos Moritz Beck)

Eine Tier-Rarität wiederentdeckt

Eine Tier-Rarität wiederentdeckt

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Lange Zeit musste man davon ausgehen, dass das Vorkommen der Population von pädomorphen Bergmolchen im Naturschutzgebiet der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte erloschen sei. Es ist eines von lediglich zweien in Deutschland. Umso größer war die Freude, als das Vorkommen der sehr seltenen Tiere von den renommierten Herpetologen Mathieu Denoël von der Universität Lüttich (Belgien) und Dirk Alfermann (Gebietsbetreuung Chiemsee) 2022 erneut nachgewiesen und auch 2023 bestätigt werden konnte.

Patrick Guderitz, Gebietsbetreuer der Eiszeitseen, freut sich über die Entdeckung:„Ich bin natürlich sehr glücklich und auch ein wenig stolz, dass wir in der Seenplatte ein so spannendes und seltenes Tier haben. Meine Aufgabe wird es nun sein, sicherzustellen, dass das Gewässer dauerhaft in einem guten Zustand für die Art bleibt.“ Insbesondere eingetragene oder ausgesetzte Fische stellen dabei eine Gefahr für die Tiere dar.

Pädomorphie beschreibt eine Variation, bei der erwachsene Tiere Merkmale aus dem Larvenstadium beibehalten. Im Falle des Bergmolches sind das unter anderem außenliegende Kiemen, die es dem Amphibium erlauben, dauerhaft unter Wasser zu leben und auch der lange, schmale Schwanz ist eine Anpassung an die aquatische Lebensweise. Während sich „normale“ Bergmolche im Winter in terrestrische Winterquartiere zurückziehen, verbleiben pädomorphe Tiere im Gewässer.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Mathieu Denoël, zeigt pädomorphen Bergmolch)

 

Simply Red begeistert auf Sommerfestival

Simply Red begeistert auf Sommerfestival

Rosenheim – Finstere Gewitterwolken hingen am gestrigen Mittwochabend drohend über dem Sommerfestival Rosenheim am Himmel. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch beim Konzert mit der bekannten britischen Pop Band Simply Red. 

Beste Stimmung beim gestrigen Konzerttag beim Sommerfestival Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Beste Stimmung beim Rosenheimer Sommerfestival am gestrigen Mittwochabend. Fotos: re

Die Vorband war die Band Clockclock aus Mannheim. Die Jungs sind bereits in den deutschsprachigen Charts zu finden und haben u. a. mit Nico Santos einen Song eingespielt.
Beim Rosenheimer Sommerfestival heizten sie dem Publikum von Anfang an mit hypnotischen Pop-Melodien, energiegeladenen Beats und Vocals kräftig ein. Das Publikum reagierte entsprechend und feierte die jungen Künstler.

Vorband Clockclock aus Mannheim beim Rosenheimer Sommerfestival. Foto: Innpuls.me

Die Vorband Clockclock heizte die Stimmung schon mal kräftig an.

Vorband Clockclock beim Rosenheimer Sommerfestival. Foto: Innpuls.me
Vorband Clockclock beim Rosenheimer Sommerfestival. Foto: Innpuls.me
Vorband Clockclock beim Rosenheimer Sommerfestival. Foto: Innpukls.me

Hauptact des Abends war die britische Band Simply Red. 1984 wurde sie gegründet und hat seitdem viele große Erfolge gefeiert.
Sänger Mick Hucknall schaffte es mit einer sehr cleveren Songauswahl und Reihenfolge und seinen hervorragenden Musikern, die Stimmung während des gesamten Auftritts hoch zu halten – trotz finsterer Gewitterwolken am Himmel und einigen Regentropfen. Eben ein Profi durch und durch.
Seine Homage an Tina Turner, die im Mai diesen Jahres verstorben ist, mit deren Song „Nutbush City Limits“ zeigte, dass er auch Rock kann.
(Quelle: Artikel: re / Beitragsbild, Fotos: re)

Hier Impressionen von Simply Red:

Simply Red beim Rosenheimer Sommerfestival: Fotos: Innpuls.me
Simply Red beim Rosenheimer Sommerfestival: Fotos: Innpuls.me
Simply Red beim Rosenheimer Sommerfestival: Fotos: Innpuls.me
Simply Red beim Rosenheimer Sommerfestival: Fotos: Innpuls.me
Simply Red beim Rosenheimer Sommerfestival: Fotos: Innpuls.me
Simply Red beim Rosenheimer Sommerfestival: Fotos: Innpuls.me
Simply Red beim Rosenheimer Sommerfestival: Fotos: Innpuls.me