Brandstiftung im Biergarten

Brandstiftung im Biergarten

Garmisch- Partenkirchen – Im Biergarten eines Restaurants in Garmisch-Partenkirchen wurde am gestrigen Montagabend ein Holztisch mittels Brandbeschleuniger in Brand gesetzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Ein Anwohner bemerkte gegen 23.30 Uhr, dass ein Holztisch im Biergarten eines Restaurants in der Zugspitzstraße brannte und hatte, nach den Angaben der Polizei, beherzt Löschungsversuche unternommen. 
Dem Eingreifen des Mannes ist es wohl zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert wurde, denn der brennende Tisch stand nahe der Fassade des historischen Gebäudes. Der Sachschaden fällt deshalb mit rund 500 Euro gering aus. Das Restaurant war an dem Tag geschlossen. 

Die Polizeibeamten stellten anschließend fest, dass der Tisch mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Brandbeschleuniger in Brand gesetzt worden war und deshalb von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen werden muss. Die weitere Sachbearbeitung in dem Fall führt deswegen die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen. Parallel zu den eigenen Untersuchungen bitten die Ermittler auch um Hinweise möglicher Zeugen:

  • Wer konnte am Montagabend (03.07.2023) in der Zeit gegen 23.30 Uhr oder davor im Bereich des Biergartens / Restaurants in der Zugspitzstraße 3 in Garmisch-Partenkirchen Wahrnehmungen machen, die mit der Brandstiftung in Verbindung stehen könnten?
  • Wer kann der Kriminalpolizei sonstige Hinweise in dem Fall geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer (08821) 917-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einfach da sein und zuhören

Einfach da sein und zuhören

Landkreis Rosenheim – Wenn Menschen abrupt aus der Normalität gerissen werden und Schreckliches erleben, werden sie alarmiert: die Experten der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV). Sie helfen Menschen beim Bewältigen von kritischen Lebensereignissen und stehen Betroffenen wie Einsatzkräften zur Seite. Rosenheims Landrat Otto Lederer und Andreas März, Oberbürgermeister von Rosenheim, haben die neuen Einsatzleiter bei großen Schadenslagen im Landratsamt Rosenheim empfangen und sich über die Aufgaben und Probleme informiert.

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Haben sich über die Notwendigkeit der Psychosozialen Notfallversorgung ausgetauscht (von links): Oberbürgermeister Andreas März, Gaby Henke, Thomas Jablowsky, Horst Henke, Ralph Bernatzky, Peter Peischl und Landrat Otto Lederer. Foto: Landratsamt Rosenheim

Haben sich über die Notwendigkeit der Psychosozialen Notfallversorgung ausgetauscht (von links): Oberbürgermeister Andreas März, Gaby Henke, Thomas Jablowsky, Horst Henke, Ralph Bernatzky, Peter Peischl und Landrat Otto Lederer. Foto: Landratsamt Rosenheim

Nicht nur bei großen Unglücken, wie in der Vergangenheit dem Zugunglück in Bad Aibling oder dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall, kommen die Fachkräfte der Psychischen Notfallversorgung zum Einsatz. Auch bei Verkehrsunfällen oder Todesfällen innerhalb der Familie können die Experten alarmiert werden. Sie stehen Angehörigen, Ersthelfern, Hinterbliebenen oder auch Augenzeugen zur Seite. Sie versuchen zu helfen, indem sie da sind, zuhören, Informationen einholen, Hilfe organisieren, Angehörige informieren und einfach wieder Strukturen schaffen.

Unterstützend zur Seite stehen

Landrat Otto Lederer weiß als langjähriges Mitglied der Feuerwehr um die Ängste und Nöte der Betroffenen und betonte, wie wichtig dieses Ehrenamt ist: „Sie sind da, wenn Menschen Hilfe brauchen. Ich bin heilfroh, dass wir Fachleute wie Sie haben. Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Arbeit.“
Wie sie dieser Aufgabe gerecht werden können, erklärt Horst Henke, Sprecher der Leiter-PSNV: „Den Betroffenen passieren solch belastende Erlebnisse wie ein schwerer Unfall eines Familienmitgliedes in der Regel nur einmal im Leben, wir haben darin oft schon mehr Erfahrung und sind umfassend ausgebildet. So können wir unterstützend zur Seite stehen.“
Menschen in Ausnahmesituationen wieder handlungsfähig zu machen, ist das Ziel der PSNV. Auch die Einsatzkräfte von Polizei, THW oder Feuerwehr sind oft belastenden Situationen ausgesetzt. Auch ihnen stehen PSNV-Teams zur Seite. Andreas März, Oberbürgermeister von Rosenheim betont: „So modern unsere Gesellschaft auch ist – es braucht immer Menschen, die sich um Menschen in Not kümmern. Deswegen muss man eben auch genauso diejenigen im Blick haben, die sich für andere einsetzen. Vielen Dank dafür.“
Das Team des PSNV setzt sich aus Fachkräften des BRK, der Johanniter und der ökumenischen Notfallseelsorge zusammen. Über 200 Alarmierungen gab es 2022 für die PSNV. Die Leiter wünschen sich hier noch mehr. „Wir sind noch nicht so bewusst überall in den Köpfen, dass es uns gibt“, sagt Horst Henke. „Hier müssen wir weiter ansetzen, um möglichst vielen Menschen zur Seite stehen zu können.“

2022 wurde zudem die Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Notfallversorgung gegründet, die für Stadt und Landkreis Rosenheim zuständig ist. Ziel ist der Austausch und die Planung von Maßnahmen bei sogenannten größeren Schadenslagen. Hierzu wurden Anfang des Jahres aus dem Team die fünf Leiter bestellt, die künftig bei größeren Unglücken alle eingesetzten Helfer der Psychosozialen Notfallversorgung koordinieren und eng mit den anderen beteiligten Einsatzkräften zusammenarbeiten. Solche großen Einsatzlagen können zum Beispiel Hochwasser, Zugunglücke oder große Brände sein.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Landratsamt Rosenheim)

Erste-Hilfe-Kurs am Wasser

Erste-Hilfe-Kurs am Wasser

Rosenheim – Für alle Schwimm- und Wasserfreunde bietet die Rosenheimer Wasserwachtsortsgruppe am Dienstag, 18. Juli am Happinger Ausee einen Crashkurs für Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Notfällen am bzw. im See an. Er findet von 17 bis 21 Uhr an der Wasserwachtstation des Happinger Ausees statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen bitte unter Telefon 08031/3019-53 bis zum 14. Juli.

Notfälle im Zusammenhang mit Schwimmen und am Gewässer können böse enden, deshalb ist es sinnvoll, seine Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen, um im Notfall schnell und effektiv helfen zu können. Unter der Anleitung geschulter Wasserwachtler werden realitätsnah Themen wie Störung des Bewusstseins und Herz-Lungen-Belebung unter Einbindung eines AEDs besprochen und geübt. Die Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht trainieren mit den Teilnehmern den richtigen Umgang in klassischen Notfallsituationen.

Vielleicht entdeckt der eine oder andere dabei eine neue Leidenschaft und interessiert sich für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Wasserwacht.
• Was: Erste-Hilfe-Maßnahmen für Unfälle am und im See
• Wann: Dienstag, den 18.07.23 von 17 bis 21 Uhr
• Wo: Happinger Ausee, Wasserwachtstation
• Kosten: Keine – Parkgebühren sind extra zu entrichten
• Um Anmeldung wird gebeten
(Quelle Pressemitteilung BRK / Beitragsbild: BRK)

Verkehrsunfall nach Ausweichmanöver

Verkehrsunfall nach Ausweichmanöver

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Weil sie einem Reh auswich, kam eine 19-jährige Autofahrerin in Edling (Landkreis Rosenheim) von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich.

Der Unfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei am gestrigen Montag gegen 22.43 Uhr auf der Staatsstraße, Nähe Perfall. Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei wich eine 19jährige Autofahrerin aus Babensham mit ihrem Opel einem Reh aus, welches die Fahrbahn kreuzte. Durch das Ausweichmanöver kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr einen Erdhügel hoch, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Im Fahrzeug auf dem Beifahrersitz befand sich eine 21-jährige Freundin aus Söchtenau. Beide jungen Frauen konnten das Fahrzeug selbständig verlassen und wurden mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zugunglück am Bahnübergang

Zugunglück am Bahnübergang

Edling / Landkreis Rosenheim – Zu einem Zugunglück kam es am unbeschrankten Bahnübergang in Viehhausen bei Edling (Landkreis Rosenheim).  Ein Autofahrer wurde schwerstverletzt.

Zu dem schweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Montag gegen 0.05 Uhr. Ein 41-jähriger Wasserburger fuhr mit seinem Nissan von Edling kommend in Richtung Reitmehring. Auf dem unbeschrankten Bahnübergang in Viehausen kam es mit einem von rechts kommenden Zug der Deutschen Bahn zur Kollision.
Der Zugführer leitete sofort eine Notbremsung ein. Der Pkw wurde dennoch etwa 300 Meer mitgeschleift, bevor der Zug zum Stillstand kam.
Der Autofahrer wurde schwerstverletzt mittels Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum nach Murnau geflogen.
In dem Zug befanden sich neben dem Zugführer und der Zugbegleiterin noch zwei Fahrgäste. Sie alle blieben nach den Angaben der Polizei unverletzt.
Die Straße im Bereich des Bahnübergangs in Viehhausen wurde für drei Stunden gesperrt. Die Bahnstrecke Rosenheim – Mühldorf wurde ebenfalls für mehrere Stunden vollständig gesperrt. 
Bei dem Unfall wurde die hiesige Polizei durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei, der freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Ortschaften Attl-Reitmehring, Wasserburg sowie Ramerberg und weiteren Rettungskräften unterstützt.
Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ein unfallanalytisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit Roller Nachbarn geärgert

Mit Roller Nachbarn geärgert

Fürstätt / Stadt Rosenheim – Ein 19-jähriger Rosenheimer fuhr im Rosenheimer Stadtteil Fürstätt ohne ersichtlichen Grund mit seinem Roller die Straßen auf und ab und provozierte damit die Anwohner. Die Polizei wurde gerufen. 

Zu dem Vorfall in der Brunnholzstraße kam es am gestrigen Montag gegen 11.40 Uhr. Als der 19-jährige den Polizeibeamten die Herausgabe seiner Personalien verweigerte, sollte er nach einem Ausweisdokument durchsucht werden, um seine Identität zu klären. Dabei zeigte sich der Rosenheimer, laut Polizeibericht, den Beamten gegenüber aggressiv. Beim Absuchen wurde sogar eine geladene Schreckschusswaffe im Hosenbund gefunden und sichergestellt. 
Der 19-jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizei-Dienststelle gebracht. Dabei habe sich der Rollerfahrer weiter uneinsichtig gezeigt und die Beamten beleidigt. 
Nachdem die Personalien des jungen Mannes ermittelt wurden, stellte sich heraus, dass der 19-jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ihn erwarten nun zahlreiche Strafverfahren, u. a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Führen einer Waffe, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

In Gemeinschaftsunterkunft zu Messer gegriffen

In Gemeinschaftsunterkunft zu Messer gegriffen

Schloßberg (Landkreis Rosenheim) – Bei einer Auseinandersetzung in einer Gemeinschaftsunterkunft am Schlossberg (Landkreis Rosenheim) griff ein Bewohner zu einem Küchenmesser und verletzte seinen Kontrahenten damit an den Händen. 

Zu dem Vorfall kam es nach den Angaben der Polizei am gestrigen Montagmorgen in der Gemeinschaftsunterkunft in der Mühlstraße. Die beiden Männer, 20 und 22 Jahre alt, befanden sich auf dem Zimmer des Tatverdächtigen und gerieten dort aus bislang noch nicht bekannten Gründen in einen verbalen Streit, in dessen Verlauf der 20-jährige nach einem Küchenmesser griff.
Dem 22-jährigen gelang es, den Angriff mit den Händen abzuwehren und aus dem Zimmer zu den Nachbarn zu fliehen, die dann die Polizei verständigten.
Der Tatverdächtige wurde von der Polizei vor Ort festgenommen und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am heutigen Dienstag zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Das Opfer des Messerangriffs wurde zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Notstromaggregat von Baustelle entwendet

Notstromaggregat von Baustelle entwendet

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – Von einer Baustelle in einem Gewerbegebiet in Vogtareuth (Landkreis Rosenheim) wurde ein Notstromaggregat entwendet. Die Polizei sucht Zeugen. 

Der Zeitraum der Tat wird von der Polizei eingegrenzt von Freitag, 30. Juni, 19 Uhr bis Montag, 3. Juli, 7 Uhr. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031 / 200-2200 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bio und regionale Lebensmittel stärken

Bio und regionale Lebensmittel stärken

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim veranstaltete seinen ersten Regionaltisch im Haus für Kinder Heilige Familie Thansau. 24 Teilnehmer und Akteure folgten der Einladung des Behördenleiters Dr. Georg Kasberger, um gemeinsam unter dem Motto „Bio und regionale Lebensmittel in der Kita-Verpflegung“ das Vorhaben einer nachhaltigen Kita-Verpflegung und der Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten in der Region zu starten.

Die Öko-Modellregion Managerinnen Stephanie Wimmer (links) und Stefanie Adeili fassen die Ergebnisse der Diskussion zusammen. Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim

Die Öko-Modellregion Managerinnen Stephanie Wimmer (links) und Stefanie Adeili fassen die Ergebnisse der Diskussion zusammen. Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim

Nachhaltigkeit und Klimaschutz haben auch im Bereich der Ernährung und Lebensmittelproduktion eine große Bedeutung. Die Bayerische Staatsregierung verfolgt das Ziel, dass diese Themen u.a. durch die Ausweitung des Angebotes an ökologisch und regional erzeugten Lebensmitteln in den Kantinen der öffentlicher Träger in Bayern vorangebracht werden.

Gemeinschaftsverpflegung bietet großes Potential

Hierbei bietet die Gemeinschaftsverpflegung ein großes Potential, möglichst viele Menschen in unterschiedlichen Altersgruppen zu erreichen, um damit die Nachfrage nach biologischen und regionalen Lebensmitteln zu erhöhen.
Regionaltisch mit Fokus auf die Kita-Verpflegung
Der Regionaltisch des AELF Rosenheim konzentrierte sich auf den Bereich der Kita-Verpflegung. Er richtete sich direkt an Verantwortliche der Einrichtungsleitungen, Küchenleitungen und Elternbeiräte der Kindertagesstätten und Kindergärten im Landkreis Rosenheim.

Im Bereich der Kita-Verpflegung gilt das Haus für Kinder Hl. Familie Thansau in Raubling als einer der Vorreiter. Mit einem Anteil bio/-regionaler Lebensmittel von über 55 Prozent und vielen regionalen Bezugsquellen hat sich das HfK Thansau ein großes Netzwerk geschaffen. Dortige Erfahrungen und Wissen konnte Küchenleiter Markus Schuler bei dem Regio- naltisch mit anderen Einrichtungen teilen.
Neben den Vertretern des AELF Rosenheim konnten Stefanie Adeili und Stephanie Wimmer von der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand Wendelstein, Martina Fink von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung vom AELF Ebersberg-Erding sowie als Vertreterin der Landwirtschaft, Angie Gasteiger vom Anderlhof für die Veranstaltung gewonnen werden.
Die Teilnehmer bekamen zunächst Informationen über den Hintergrund der Regionaltische sowie die Gründe für den Einsatz ökologischer und regionaler Lebensmittel. Markus Schuler gab einen Überblick über die praktische Umsetzung und welche Herausforderungen und Chancen eine nachhaltige Kita- Verpflegung mit sich bringt.

Kosten von Bio-Produkten ein Problem

Im Anschluss zeigte Martina Fink vom Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung Oberbayern Ost die Angebote für die Gemeinschaftsverpfleger und welche Unterstützung von den Ämtern geleistet wird. Weiterer Austausch geplant
In einer Gruppenarbeit hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit, sich zu Themen rund um Vernetzung, Beschaffung und Kommunikation hinsichtlich bio- und regionaler Lebensmittel in der Kita-Verpflegung auszutauschen. Es herrschte eine rege Diskussion und ein guter Austausch unter den Beteiligten. Als wichtige Ergebnisse des Abends können festgehalten werden, dass die Gemeinschaftsverpfleger eine große Herausforderung darin sehen, ausreichende und kontinuierliche Mengen an bio-regionalen Lebensmitteln zu erhalten. Eine Bündelung und stärkere Vernetzung von Erzeugern ist aus ihrer Sicht notwendig, um die Bedürfnisse abzudecken. Auch die Kosten der Produkte wurden teilweise als hinderlicher Faktor gesehen. Positiv wurde der Vorschlag für weitere Treffen aufgenommen, um den kontinuierlichen Austausch der Kita-Verpfleger zu fördern.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Juli.

Namenstag haben: Berta, Elisabeth, Isabel, Hasso, Ulrich, Uwe, Wilhelm

3 bekannte Geburtstagskinder:

George Everest (1790 – war ein britischer Vermessungsingenieur und Offizier. Ihm zu Ehren wurde der höchste Berg des Himalaya in „Mount Everest“ umbenannt.)

Gloria Stuart (1910 – war eine US-amerikanische Schauspielerin, die im Alter von 87 Jahren als älteste Schauspielerin aller Zeiten eine Oscar-Nominierung erhielt – für ihre Rolle der alten „Rose“ im Film „Titanic“ von James Cameron aus dem Jahr 1997.)

Gina Lollobrigida (1927– war eine italienische Schauspielerin, die als „Esmeralda“ in „Der Glöckner von Notre Dame“ im Jahr 1956 weltberühmt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1865: Das Kinderbuch „Alice im Wunderland“ von Lewis Caroll erscheint erstmals im Druck.
  • 1913: Der Chemiker Fritz Klatte erhält das Patent für seine Erfindung den heute massenmäßig wichtigsten Kunststoff der Welt, das PVC.
  • 1999: Zwei Raubgräber finden die Himmelsscheibe von Nebra, die als weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung gilt. Sie stammt aus der frühen Bronzezeit Mitteleuropas und zeigt neben astronomischen Phänomenen auch religiöse Symbole.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Innpuls.me, zeigt das Wasserrad vor dem Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim)
„Die Zukunft der häuslichen Pflege“

„Die Zukunft der häuslichen Pflege“

Rosenheim – Eine Podiumsdiskussion des Rosenheimer Bildungswerks lädt am Donnerstag, 13. Juli von 19 bis 21 Uhr ein, über die Zukunft der häuslichen Pflege mit all seinen Herausforderungen und Möglichkeiten zu sprechen. Eintritt frei.

Gefragt sind neue Ansätze zur Pflege im Alter. Experten schlagen unter anderem vor, die Pflege sozialräumlich zu organisieren. Wie kann man sich das vorstellen? Die Vorträge von Bernhard Demmel und Agnes Bachmann im Bildungszentrum St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5, 83022 Rosenheim,  sollen einen Impuls setzen. Im Anschluss wird es eine moderierte Gesprächsrunde geben, in der das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und vertieft werden soll. An der Gesprächsrunde beteiligen sich neben den ReferentInnen auch VertreterInnen der Kommunalpolitik sowie je ein Vertreter des Kreiskatholikenrates und des Caritasverbandes.
Anmeldung und Informationen beim Bildungswerk Rosenheim unter Telefon 08031-23072-0 oder unter bildungswerk-rosenheim.de im Bereich „Familie & Generationen stärken“.
(Quelle: Pressemitteilung Bildungswerk Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Drohnen in der Landwirtschaft

Drohnen in der Landwirtschaft

München / Bayern – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger setzt sich für die Nutzung von Drohnen in der Landwirtschaft ein: „Drohnen können vielfältig eingesetzt werden, zum Beispiel für die Aussaat von Zwischenfrüchten, für zielgerichteten Pflanzenschutz und die Rehkitzrettung. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Umwelt-, Boden-, und Tierschutz. Wir müssen jetzt alles tun, um den Landwirten den Einsatz schnell und unbürokratisch zu erlauben.“

Werfen Drohnen Gegenstände wie Saatgut ab, benötigen die Landwirte grundsätzlich eine Betriebsgenehmigung. Die durch das „Nationale Standardszenario zum bodennahen Einsatz von unbemannten Fluggeräten auf landwirtschaftlichem Grund“ vereinfachten Genehmigungsverfahren sind nur ein erster Schritt, um eine breite Anwendung von Drohnen in der Landwirtschaft zu ermöglichen. Aiwanger: „Durch die Begrenzung des Startgewichts auf 50 kg wird der breite Einsatz verhindert. Damit unsere Landwirte Drohnen wirtschaftlich effizient einsetzen können, muss das Startgewicht auf 125 kg erhöht werden. Der Bund lehnt dies bislang jedoch ab und verweist auf laufende Verhandlungen auf EU-Ebene. Wir müssen es den Bauern allerdings bereits heute ermöglichen, innovativ zu sein und die Chancen durch diese neue Technik zu ergreifen. Deshalb muss der Bund jetzt im Sinne der Landwirte handeln.“

„Betriebsgenehmigung dauert viel zu lange“

Für Drohnen über 50 kg muss die kosten- und zeitaufwendige Betriebsgenehmigung beantragt werden. In Bayern wird diese durch das Luftfahrt-Bundesamt erteilt. Aiwanger: „Der Freistaat Bayern hat wie acht weitere Bundesländer von seinem Rückübertragungsrecht für die Erteilung der Betriebsgenehmigung an das Luftfahrt-Bundesamt Gebrauch gemacht, um im Sinne einer effizienten Behördenorganisation den dort bereits vorhandenen Sachverstand zu nutzen.  Mit einer durchschnittlichen Wartezeit von aktuell 20 Wochen dauert die Erteilung einer Betriebsgenehmigung allerdings viel zu lange. Hier muss der Bund dringend nachbessern, um eine bedarfsgerechte Anwendung für unsere Landwirte zu ermöglichen. Andernfalls müssen wir die Kompetenzen wieder nach Bayern zurückholen.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)