Mit Haftbefehl gesucht – mit Drogen gefunden

Mit Haftbefehl gesucht – mit Drogen gefunden

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen an der Autobahn bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) eine gesuchte Kolumbianierin verhaftet. Der Frau  steht nun ein 119-tägiger Gefängnisaufenthalt bevor. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montagnachmittag (4. September) eine gesuchte Kolumbianerin ins Gefängnis eingeliefert. Sie war zuvor an der A93 in einem italienischen Reisebus verhaftet worden. Gegen die 37-Jährige lag ein Strafbefehl vor. Erst zum Jahreswechsel wird sie wohl wieder aus der Haft entlassen werden.

Bei der Kontrolle der Frau auf Höhe Kiefersfelden stellte sich zunächst heraus, dass ihr die für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Papiere fehlten. Stattdessen fanden die Bundespolizisten in ihrer Tasche rund zehn Gramm Marihuana. Die Überprüfung ihrer Personalien ergab zudem, dass sie aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Rosenheim noch eine Geldstrafe in Höhe von 2.975 Euro zu begleichen hatte. Die Strafe war bereits im Oktober 2019 wegen eines vorausgegangenen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verhängt worden.

Da die kolumbianische Staatsangehörige ihre offenen Justizschulden nicht begleichen konnte, kam die gerichtlich festgesetzte Ersatzfreiheitsstrafe in Betracht. Demnach muss sie für die Dauer von 119 Tagen in Haft. Die Bundespolizei brachte sie in die Justizvollzugsanstalt nach Aichach. Während ihres Gefängnisaufenthalts wird sie sich voraussichtlich auch mit den neuen Strafanzeigen wegen unerlaubten Einreiseversuchs und illegaler Drogeneinfuhr auseinanderzusetzen haben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Trotz Fahrverbot mit dem Auto unterwegs

Trotz Fahrverbot mit dem Auto unterwegs

Schechen / Landkreis Rosenheim – Obwohl er erst kürzlich ein einmonatiges Fahrverbot angetreten hatte, war ein 60-jähriger Landshuter in Schechen (Landkreis Rosenheim) mit dem Auto unterwegs.

Der Mann wurde am gestrigen Montag gegen 21.50 Uhr einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Nachdem er den Beamten keinen Führerschein aushändigen konnte, wurde dies überprüft. Es stellte sich heraus, dass er seinen Führerschein bereits bei der Polizei abgegeben hatte. Weil die Polizisten zudem Alkoholgeruch feststellten, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von knapp 0,4 Promille. Die Weiterfahrt  wurde unterbunden. Der Mann muss sich nun wegen Fahrens trotz Fahrverbot verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

90 Jahre Süßwaren Krimplstötter

90 Jahre Süßwaren Krimplstötter

Rosenheim –  Das Familienunternehmen Krimplstötter feiert heuer auf dem Rosenheimer Herbstfest sein 90-jähriges Bestehen. Mittlerweile sorgt schon die vierte Generation mit gebrannten Mandeln und Co. für glückliche Gesichter.

„Als mein Opa mit dem Geschäft begann, gab es erst mal nur gebrannte Mandeln und gebrannte Erdnüsse“, erzählt Heinz Krimplstötter (unser Beitragsbild). 2014 wurde das Sortiment mit gebrannten Haselnüssen erweitert und ein Jahr später kamen dann noch Macadamias und Cashews dazu.
Am beliebten sind aber nach wie vor die Mandeln. „Zu 90 Prozent verkaufen wir immer noch diese Klassiker“, so Heinz Krimplstötter. Auf Platz kommen mittlerweile die Cashews.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Vor 50 Jahren im Autoscooter kennengelernt

Vor 50 Jahren im Autoscooter kennengelernt

Rosenheim – Der Autoscooter auf dem Rosenheimer Herbstfest hat für Evelyn und Josef Vodermayer eine ganz besondere Bedeutung. Denn dort haben sie sich im Jahr 1967 kennengelernt. Und nun feiern sie am 8. September ihren 50. Hochzeitstag. 

Josef und Evelyn Vodermayer und Schausteller-Pfarrer Sascha Ellinghaus stehend. Foto: Innpuls.me

Ehepaar Vodermayer mit Schaustellerseelsorger Sascha Elinghaus. Fotos: Innpuls.me

Josef Vodermayer vom gleichnamigen Autohaus in Rosenheim zog es auf der Wiesn natürlich immer schon besonders gerne zum Autoscooter. Der war auch schon vor 50 Jahren Kult und dementsprechend war es oftmals nicht leicht, einen leeren Scooter für sich ergattern zu können. Darum fasste sich Evelyn damals ein Herz und fragte einen jungen, feschen Fahrer, ob er jetzt nicht auch mal ihr das Steuer überlassen wolle. Josef wollte seinen Scooter aber noch nicht aus der Hand geben und verneinte. Wenig später entschied er sich aber dann dazu, dem hübschen Madl immerhin den Platz neben sich anzubieten.
Aus diesem ersten Kennenlernen wurde die große Liebe und auch 50 Jahre nach der Hochzeit gehört eine Fahrt mit dem Autoscooter für das Rosenheimer Ehepaar  zu einem Wiesnbesuch unbedingt dazu.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche

Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche

Rosenheim – Das Rosenheimer Herbstfest „schlief“ noch, als am heutigen Dienstagvormittag der traditionelle Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche stattfand. Schausteller-Seelsorger Sascha Ellinghaus ging in seiner Predigt auf die besondere Verbindung von Kirche und Kirmes ein. Die Schausteller nutzten die Auszeit vom Trubel auch für ein gedankliches Resümee über den bisherigen Verlauf.

 

Schausteller und Vertreter des Wirtschaftlichen Verbandes und der Politik waren beim Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche in Rosenheim mit dabei. Foto: Innpuls.me

Schausteller, Marktleute und Vertreter des Wirtschaftlichen Verbandes und der Politik waren beim traditionellen Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche mit dabei. Fotos: Josefa Staudhammer

Für die musikalische Gestaltung des Schausteller-Gottesdienstes sorgte der Hamberger Viergsang. Neben den Schaustellern und Marktleuten nahmen Vertreter des Wirtschaftlichen Verbandes und der Politik teil, außerdem von Feuerwehr und Polizei. „Dramaturgischer hätte der Wienstart gar nicht sein können“, meinte Pfarrer Andreas Maria Zach zu Beginn. Zuerst der Wiesneinzug bei Bilderbuchwetter und dann am Abend hin ein Unwetter: „Da präsentierte sich das Wetter dann abenteuerlich und ich war froh über die hohen Sicherheitsauflagen, die es bei uns gibt.“ Die folgenden Tage dann Dauerregen bis bestenfalls durchwachsenes Wetter. Insbesondere für die freien Fahrgeschäfte, wie beispielsweise die Wasserbahn, waren das keine guten Startbedingungen, wie Max- Fahrenschon, Vorsitzender der Bezirksstelle Rosenheim des bayerischen Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller, berichtete: „Viele Schausteller konnten die Einbußen in diesen ersten Tagen noch nicht wieder wettmachen.“
Das bestätigt auch Heiner Distel vom Autoscooter. Speziell an den Wochentagen bemerkt er in diesem Jahr aber überhaupt eine gewisse Verhaltenheit bei den Besuchern. „Viele Familien gehen nicht mehr jeden Tag auf das Herbstfest. Das Geld sitzt halt nicht mehr so locker.“
Diese Entwicklung macht sich natürlich auch auf den anderen Volksfesten in ganz Deutschland bemerkbar. Die Folge laut Max Fahrenschon: „Immer mehr Schausteller stellen ihr Fahrgeschäft ein und wechseln ins Imbissgewerbe, denn da lässt sich noch leichter Geld verdienen“. Einige Volksfeste täten sich darum mittlerweile schon schwer, überhaupt noch die Wiese mit Fahrgeschäften voll zu bekommen. Zum Glück sei dies aber in Rosenheim noch nicht der Fall.
Von anderen Sorgen berichtete Rudi Balloni. „Helium zum Befüllen für Luftballons bekommen mittlerweile nur noch Geschäfte, die einen guten Namen haben“, erzählt der Ballonverkäufer. Er befürchtet, dass es in 20 bis 30 Jahren gar keine fliegenden Luftballons mehr zu kaufen geben wird.
Trotz dieser kleinen und größeren Probleme war beim Schausteller-Gottesdienst aber gute Laune angesagt. Vor allem die sonnigen Wetteraussichten für die kommenden Tage macht Hoffnung auf sehr gute Besucherzahlen zum Wiesnendspurt hin.
Wie wichtig Volksfeste für die Menschen sind, sprach Schausteller-Seelsorger Sascha Ellinghaus in seiner Predigt an. Ein Besuch sei Nahrung für Leib und Seele. Er wünschte sich, dass in Zukunft auch der Appetit auf geistige „Nahrung“ wieder steigt.

Traditionelles Weißwurstfrühstück im Johann Auer auf dem Rosenheimer Herbstfest. Foto: Innpuls.me

Das traditionelle Weißwurst-Frühstück findet abwechselnd bei Flötzinger oder Auerbräu statt. Diesmal war Auerbräu an der Reihe und lud die Gäste in das neue Johann Auer ein.

Blick in den Weißwurst-Kessel im Johann Auer auf dem Rosenheimer Herbstfest. Foto: Innpuls.me

Blick in den gut gefüllten Weißwurstkessel. 

Nach dem Gottesdienst ging es zum traditionellen Weißwurstfrühstück, das heuer im neuen Johann-Auer stattfand.
„Wir haben mit unserem Herbstfest schon etwas ganz besonderes“, sagte dort Hermann Tomczyk, Ehrenvorstand des Wirtschaftlichen Verbandes. Die Wiesn stehe für Gemütlichkeit, Tradition und Geselligkeit. Das sieht auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März so. Außerhalb der Wiesn spüre er derzeit eine gewisse aggressive Grundstimmung, was seiner Meinung nach auch mit den bevorstehenden Wahlen zu tun haben könnte. Er wünsche sich deshalb, dass die Menschen wieder mehr  zurückkommen zu den Wurzeln des Zusammenlebens im christlichen Sinne und öfter einmal Danke sagen, für das was sie haben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Weitere Fotos von Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche und anschließendem Weißwurst-Frühstück:

Schausteller-Gottesdienst 2023. Fotos: Innpuls.me
Schausteller-Gottesdienst 2023. Fotos: Innpuls.me
Schausteller-Gottesdienst 2023. Fotos: Innpuls.me
Schausteller-Gottesdienst 2023. Fotos: Innpuls.me
Schausteller-Gottesdienst 2023. Fotos: Innpuls.me
Schausteller-Gottesdienst 2023. Fotos: Innpuls.me
Schausteller-Gottesdienst 2023. Fotos: Innpuls.me
45 Jahre Prisma Jazz Quintett

45 Jahre Prisma Jazz Quintett

Rosenheim – Gratulation! Die bekannte Rosenheimer Jazzformation „Prisma Jazz Quintett“ mit Richard Prechtl (Trompete), Bernd Schmid (Saxophone), Susi Weiss (Piano), Calus Förg (Bass) und Michael Keul (Schlagzeug) feiert in diesem Jahr ihr 45-jähriges Bestehen. Nach langer Zeit ist die Formation am 24. September, 20 Uhr, wieder einmal im „Le Pirate“ am Ludwigsplatz zu hören.“ 

Dabei wird Mainstream-Jazz auf eigene Art und Weise interpretiert. Der musikalische Bogen ist weit gespannt: Von Duke Ellington bis Chick Corea, von George Shearing bis Thelonious Monk, von Joe Henderson bis Joe Zawinul, also von den Anfängen des Jazz bis hin zum Electric Jazz reicht das vielfältige Repertoire.
Die Pianistin Susi Weiss bespielt elegant und geschmackvoll die weißen und schwarzen Tasten und ist seit vielen Jahren den Aficionados des Le Pirate bestens bekannt. Bernhard Schmid, Saxophonist und Leiter der Aiblinger Bigband, gehört schon seit vielen Jahren zur Band und begeistert mit seiner klar strukturierten und mitreißenden Spielweise das Publikum.
Der Trompeter Richard Prechtl ist Gründungsmitglied von Prisma – er beherrscht virtuos ein Riesenrepertoire an Jazzstandards. Der Bassist Calus Förg, auch ein Urgestein der Rosenheimer Musikszene und der bekannte Schlagzeuger Michael Keul bilden das rhythmische Fundament von Prisma. Die Jazzfans erwartet also ein abwechslungsreicher Abend mit einem weiten Spektrum von Jazzstandards.
(Quelle: Pressemitteilung Prisma Jazz Quintett / Beitragsbild: Prisma Jazz Quintett)

Schulstart-Aktion in der Bücherei Prien

Schulstart-Aktion in der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Mitte September erleben wieder jede Menge wissbegieriger Kinder den ersten Tag ihrer Schulzeit. Die Bücherei Prien (Landkreis Rosenheim) veranstaltet am Dienstag, 12. September 2023 zu gesonderten Öffnungszeiten einen Aktionstag zum Schulanfang.

Die kleinen ABC-Schützen sind an diesem Tag von 10 bis 14 Uhr eingeladen, zusammen mit ihrer Schultüte im Dachgeschoß des Haus des Gastes (Alte Rathausstraße 11) vorbeizuschauen, zu stöbern und die Welt der Bücher für sich zu entdecken. Neben einer kleinen Überraschung für die Erstklässler, können sich die Kinder auf eine große Medienauswahl passend für Grundschulkinder und einen Basteltisch freuen.
Auf Wunsch können sich die kleinen Besucher in Anwesenheit ihrer Eltern einen Büchereiausweis ausstellen lassen und sofort Bücher ausleihen. An dem Aktionstag sorgen Getränke und Snacks für das leibliche Wohl der Leser.

Weitere Informationen erhält man in der Bücherei Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon 08051 6905-33 oder buecherei@tourismus.prien.de sowie im Internet auf www.buecherei.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild Prien Marketing GmbH, zeigt: Büchereileiterin Melanie Schieber und ihre Kollegin Moni Zech freuen sich auf zahlreiche neugierige Schulkinder mit ihren Familien – eine große Auswahl an aktuellen Büchern und Spielen steht während der Schulstart-Aktion für junge Leser in der Bücherei Prien bereit.)

ADAC Europa Classic zu Gast in Aschau

ADAC Europa Classic zu Gast in Aschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – „Der Weg ist das Ziel“ lautet das Motto der ADAC Europa Classic 2023 mit besonderen historischen Automobilen bis Baujahr 1993. Am gestrigen Montag fuhren die Oldtimer durch Aschau im Chiemgau.

ADAC Europa Classic 2023 bei der Station in Aschau im Chiemgau. Fotos: Hendrik Heuser

Einfahrt der Oldtimer vor traumhafter Bergkulisse in Aschau im Chiemgau. Fotos: Hendrik Heuser

Die ADAC Europa Classic gibt es seit 2018. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit oder Leistung. Vielmehr soll den Teilnehmern die Schönheit der Welt gezeigt werden und das jährlich in einem anderen europäischen Land. 
Heuer geht es vom 3. bis 6. September durch das schöne Chiemgau. Auf dem Programm stehen Touren rund um das „bayerische Meer“ und durch das österreichische Tirol.

ADAC Europa Classic 2023 bei der Station in Aschau im Chiemgau. Fotos: Hendrik Heuser

Am gestrigen Montag ging es für die Oldtimer durch Aschau im Chiemgau. Alle Fahrzeuge mussten am Nachmittag die Durchfahrtskontrolle am Parkplatz zur Festhalle Hohenaschau passieren.

ADAC Europa Classic 2023 bei der Station in Aschau im Chiemgau. Fotos: Hendrik Heuser

Neben vielen Schaulustigen war dort auch Herbert Reiter, Leiter der Tourismusinfo, vor Ort, um die Gäste zu begrüßen. 

ADAC Europa Classic 2023 bei der Station in Aschau im Chiemgau. Fotos: Hendrik Heuser
ADAC Europa Classic 2023 bei der Station in Aschau im Chiemgau. Fotos: Hendrik Heuser

Denn Aschau wurde nicht nur für einen Zwischenstopp ausgewählt. Am Abend fand dort auch der große Gala-Abend in der Festhalle mit Siegerehrung statt. 
Prominente Teilnehmer der Rallye sind übrigens Tatort-Kommissar Richy Müler und Sängerin Stefanie Hertel.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 5. September.

Namenstag haben:  Hermine, Eutyche, Roswitha, Therese, Urs

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Frank Schirrmacher (1959 – war ein deutscher Publizist und Journalist, der als einer der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und Sachbuchautor immer wieder gesellschaftliche Debatten in Deutschland mit anstieß.)

Michael Keaton (1951 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der in der Rolle als Bob Kane in „Batman“ seinen Durchbruch.)

Freddie Mercury (1946 –  war ein britischer Musiker und einer der bedeutendsten Rocksänger der 1970er- und 1980er-Jahre, der als Leadsänger der Band „Queen“ mit Hits wie „Bohemian Rhapsody“ berühmt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1899: Christine Hardt aus Dresden lässt ein Frauenleibchen als Brustträger, einen Vorläufer des Büstenhalters, patentieren.
  • 19445:Simon Faure meldet den von ihm erfundenen Mehrzweckzug, ein Gerät zum Heben oder Ziehen von Lasten, in Frankreich zum Patent an.
  • 1862:Der Meteorologe James Glaisher und sein Pilot Henry Tracey Coxwell steigen in einem Ballon mit offener Kabine bis auf 8800 m auf.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Kirchen beteiligen sich am „Tag des offenen Denkmals“

Kirchen beteiligen sich am „Tag des offenen Denkmals“

München – Mit Führungen, Ausstellungen und Musikdarbietungen beteiligen sich zahlreiche Kirchen in der Erzdiözese München und Freising am Sonntag, 10. September, am „Tag des offenen Denkmals“.

So werden beispielsweise im Münchner Dom um 12 und 13.30 Uhr Kirchenführungen zu bekannten und entdeckenswerten Kunstwerken sowie um 15.30 Uhr ein Orgelkonzert angeboten. In der Pfarrkirche St. Peter (Alter Peter, Rindermarkt 1) beginnt um 12 Uhr eine Führung. In der Pfarrkirche St. Hildegard in Pasing (Paosostraße 25) finden um 12, 14 und 16 Uhr Führungen zu den Kirchenfenstern statt, um 13, 15 und 17 Uhr jeweils eine Besinnung zur heiligen Hildegard von Bingen und um 18 Uhr ein Orgelkonzert.

In der Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese beteiligt sich etwa die Salinenkapelle St. Rupert in Bad Reichenhall (Alte Saline 9), wo um 9 Uhr die Deutsche Bauernmesse von Annette Thoma erklingt. In der Pfarrkirche St. Andreas in Teisendorf (Klosterweg 5) stehen um 11, 13, 15 und 16 Uhr kunsthistorische Kreuzweg-Führungen auf dem Programm.

In der Seelsorgsregion Nord können zum Beispiel die Filialkirche St. Katharina in Mühldorf (Katharinenplatz 43), wo um 14 und 15 Uhr Führungen angeboten werden, wie auch die Kapelle St. Johann Baptist (Kirchenplatz 24) bei Rundgängen um 10 und 14 Uhr erkundet werden. 
Weitere Informationen zum „Tag des offenen Denkmals“ finden sich unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schloßberg, Landkreis Rosenheim, um 1900

Schloßberg, Landkreis Rosenheim, um 1900

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1900. Auf unserer historischen Aufnahme sehen wir die ehemalige Schlosswirtschaft am Schlossberg in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim).

Einst war die Schloßwirtschaft am Schlossberg sehr beliebt, vor allem, dank großem Saal, bei den Vereinen als Treffpunkt für ihre Versammlungen. Doch das ist lange her. Nur noch wenige Fotos erinnern an dieses Gasthaus und Informationen dazu finden sich zumindest im Internet kaum. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Mehr als doppelt so viel Insassen als Sitzplätze

Mehr als doppelt so viel Insassen als Sitzplätze

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Aufeinander sitzend und im Kofferraum: Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) einen Pkw gestoppt, der einschließlich Fahrer mit insgesamt zwölf Personen besetzt war.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Samstag (2. September) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen an der A93 elf geschleuste Personen, unter ihnen drei Minderjährige, aus einer höchst gefährlichen Situation befreit. Die elfköpfige Migrantengruppe war zusammen mit einem syrischen Fahrer in einen Pkw gezwängt, der lediglich fünf Sitzplätze hatte. Auf richterliche Anordnung hin musste der mutmaßliche Schleuser die Untersuchungshaft antreten.

Schon bei der Einfahrt in die Kontrollstelle nahe Kiefersfelden erkannten die Bundespolizisten, dass das Auto mit bulgarischen Kennzeichen völlig überfüllt war. Auf dem Beifahrersitz befanden sich zwei Insassen, auf der Rückbank sechs, und im Kofferraum drei. Die Personen auf der Rückbank mussten offenkundig stundenlang aufeinandersitzen. Aufgrund der Enge im überfüllten Fahrzeuginnenraum konnten die Sicherheitsgurte nicht angelegt werden. Ein Öffnen der Fenster war zudem nicht möglich, da der Fahrer diese verriegelt hatte. Insofern war laut den Geschleusten die Luft im Wagen durchgängig verbraucht und extrem schlecht.

Ursprünglich sogar mit 15 Geschleusten im Auto

Mehrere Insassen berichteten übereinstimmend, dass sich bei Fahrtbeginn – vermutlich nahe der serbisch-ungarischen Grenze – sogar noch eine vierköpfige Familie, darunter ein Baby, im Pkw befunden hätte. Demnach wären ursprünglich inklusive Fahrer insgesamt 16 Menschen in dem Wagen gesessen. Nachdem aufgrund der katastrophalen Situation im Auto ein Streit zwischen den Geschleusten und dem Fahrzeugführer entbrannt war, mussten den Schilderungen zufolge alle in einem Waldstück aussteigen. Daraufhin habe der Fahrer die Familie weggefahren und sei erst nach etwa einer Stunde zurückgekehrt. Zu ihrem Verbleib gebe es bislang keine Hinweise, so die Bundespolizei.

Fahrt im Auftrag einer kriminellen Schleuserorganisation

Eigenen Angaben zufolge stammen die in Gewahrsam genommenen Geschleusten aus der Türkei beziehungsweise Syrien. Über die erforderlichen Einreisepapiere verfügten die acht Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 43 Jahren sowie die drei Minderjährigen, 14,15 und 16 Jahre alt, nicht. Für ihre Schleusungen hätten sie zusammengerechnet einen mittleren fünfstelligen Betrag an eine nicht näher bekannte Organisation gezahlt. Nach ersten Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei vollzog der syrische Fahrer, der sich bislang offenbar selbst illegal im europäischen Raum aufgehalten hatte, die Etappe nach Deutschland im Auftrag der kriminellen Schleuserorganisation. Einen Führerschein hatte er nicht. Der 18-Jährige wurde wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden und unmenschlichen Bedingungen, versuchter illegaler Einreise und Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Fahrzeugführer in Untersuchungshaft genommen

Am Sonntagvormittag führten die Beamten den mutmaßlichen Schleuser beim Amtsgericht in Rosenheim vor. Die zuständige Ermittlungsrichterin ordnete dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend seine Untersuchungshaft an. Der Syrer wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Zehn der geschleusten Personen konnten an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden. Ein türkischer Migrant wurde mangels Interesse an Schutz oder Asyl in der Bundesrepublik nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)