SJR-Tauschbörse bei der Rosenheimer Nachhaltigkeitswoche

SJR-Tauschbörse bei der Rosenheimer Nachhaltigkeitswoche

Rosenheim – Das Jugendzentrum „ChillMill“ in Rosenheim wird am  Donnerstag, 18. Juli, eine Tauschbörse organisieren. Im Rahmen der Rosenheimer Nachhaltigkeitswoche kann jeder, der etwas zum Tauschen hat, wie zum Beispiel Kleidung, Pflanzen oder Spielzeug, diese Sachen in die ChillMill (Happinger Straße 85) bringen.

„Viele haben wahrscheinlich Sachen zu Hause, die gar nicht mehr verwendet werden, über die sich jemand anders aber vielleicht noch freut. Natürlich sollten die Sachen heile und sauber sein, aber sie müssen nicht unbedingt viel Wert sein. Wir stellen alle Dinge aus und wer etwas schön findet, kann es mitnehmen“, so die Pädagogin Lilli Zeilhofer.
Die Abgabe startet ab 14 Uhr, die Börse beginnt um 16 Uhr. Zwischendurch gibt es eine
nachhaltige Saftbar und Kaffee. Außerdem wird ein Upcycling-Workshop angeboten. Wer ein altes T-Shirt mitbringt, kann daraus eine neue Tasche knoten! Die Aktion ist eine Kooperation mit der Diakonie Rosenheim, der KBE Rosenheim, dem Sozialraumteam Ost und der Stadt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung SJR Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feilnbach, Landkreis Rosenheim, 1939

Feilnbach, Landkreis Rosenheim, 1939

Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1939. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die heutige Gemeinde Bad Feilnbach im Landkreis Rosenheim, damals Feilnbach. 

Bad Feilnbach ist  im Zuge der Gemeindegebietsreform in den Jahren 1972 und 1978 aus den ursprünglichen Gemeinden Feilnbach, Wiechs, Au bei Bad Aibling, Dettendorf und Litzldorf entstanden. 
Urkundlich erwähnt wird Feilnbach, laut www.bad-feilnbach.de, bereits im Jahr 980 als „Fulinpah“. Dieser Begriff leitet sich von „fauler Bach“ ab. Im Gegensatz dazu steht der „jähe Bach“, heute Jenbach. „jähe“ bedeutete wild und und ungestüm.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Klimawandelanpassungskonzept Rosenheim: Online-Vorstellung

Klimawandelanpassungskonzept Rosenheim: Online-Vorstellung

Rosenheim – Um sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen, hat die Stadt Rosenheim ein Klimawandelanpassungskonzept erstellt. In einer Online-Abschlussveranstaltung am Montag, 8. Juli um 18 Uhr werden die Ergebnisse und Lösungsvorschläge interessierten Bürgern vorgestellt.
 
 
Im Rahmen der Online-Präsentation beantworten Vertreter der Stadt Rosenheim Fragen zum Klimawandelanpassungskonzept. Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und wird über Cisco Webex unter dem Link https://alpsgmbh.my.webex.com/alpsgmbh.my/j.php MTID=m7490c8995bb02351ca776950f2d12c2a durchgeführt. Die Teilnahme ist auf 150 Personen begrenzt.
Das gesamte Klimawandelanpassungskonzept der Stadt Rosenheim ist unter www.rosenheim.de/buergerservice/umwelt/klimawandelanpassungsstrategie/ abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Wirtschaftlicher Verband Rosenheim unterstützt die Lokschuppen Ausstellung

Wirtschaftlicher Verband Rosenheim unterstützt die Lokschuppen Ausstellung

Rosenheim – Der Wirtschaftliche Verband Rosenheim (WV) hat die Zusammenarbeit mit dem Lokschuppen wieder aufgegriffen und unterstützt die diesjährige Ausstellung Helden.

Nachdem bereits Ausstellungen wie die Saurier- und die Pharaonen-Ausstellung mitfinanziert wurden, hat sich das Zuwendungskomitee des WV erneut dafür ausgesprochen, das kulturelle Aushängeschild der Stadt zu fördern.
„Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen zu können. Der Lokschuppen ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Rosenheim und strahlt weit über die Stadtgrenzen hinaus“, betont Tobias Tomczyk, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbandes.
Als besonderen Dank erhielten die Mitglieder des WV die exklusive Gelegenheit, noch vor der offiziellen Eröffnung Anfang März einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellung zu werfen. Es war äußerst spannend zu sehen, wie eine Ausstellung aufgebaut wird, wie die Exponate ausgewählt werden und welche Liebe zum Detail im Kuratieren steckt. So berichtet Jennifer Morscheiser, Leiterin des Lokschuppens, dass die Beleuchtung der Exponate beispielsweise Chefsache sei und viel zur Atmosphäre beitrage. Das diesjährige Ausstellungsthema hat bei den Mitgliedern des WV besondere Begeisterung ausgelöst. „Jeder Besucher verbindet seine eigenen Vorstellungen mit den Helden des
Alltags, den Sporthelden oder auch den fiktiven Helden, die über Bildschirme huschen oder in Comics auftreten“, so Sophie Lanzinger, Vorstandsmitglied des WV. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Dezember geöffnet und bietet den Besuchern eine Gelegenheit, in die Welt der Helden einzutauchen. Weitere Informationen zur Lokschuppen Ausstellung hier www.lokschuppen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftliche Verband Rosenheim / Beitragsbild: Sophie Lanzinger, Vorstandsmitglied und Teil des Zuwendungskomitees des Wirtschaftlichen Verbandes Rosenheim e.V Copyright Wirtschaftlichen Verbandes Rosenheim) 

Christoph Sandner wird neuer Geschäftsführer der Starbulls Rosenheim

Christoph Sandner wird neuer Geschäftsführer der Starbulls Rosenheim

Rosenheim – Nach dem Abgang von Daniel Bucheli im Herbst letzten Jahres wird nun nach 10-monatiger intensiver Suche Christoph Sandner die Geschäftsführung der Starbulls Rosenheim übernehmen. 
 
Sandner, der zuvor als Geschäftsführer bei den Nürnberg Ice Tigers und bei den Schwenninger Wild Wings tätig war, bringt einiges an Erfahrung sowie sportliches als auch wirtschaftliches Fachwissen in seine neue Position mit.
 
Kein Unbekannter in Rosenheim
 
Sandner hat in seinen bisherigen Positionen in Nürnberg und Schwenningen nicht nur Führungsqualitäten bewiesen und maßgeblich zur Entwicklung und zum Erfolg der jeweiligen Organisationen beigetragen, zudem kann er auch auf eine lange Karriere als Eishockeyprofi zurückblicken. Er absolvierte insgesamt 381 Spiele in der höchsten und 393 Spiele in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga. Besonders zu erwähnen ist, dass Sandner kein Unbekannter in Rosenheim ist, er spielte in der Saison 1993/94 selbst in Rosenheim, damals noch für den Sportbund Rosenheim und kennt somit den Verein und die Region bestens.
„Ich bedanke mich bei der Vorstandschaft der Starbulls für das Vertrauen und die Chance, meine Fähigkeiten zum Wohle eines solch großen Traditionsvereins einzusetzen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich von Anfang an überzeugt und ich habe das Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.“ sagt Christoph Sandner. „Mit meiner Erfahrung möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, die Starbulls zukünftig weiter zu professionalisieren. Ich freue mich auf die vor uns liegenden Herausforderungen und auf die Zusammenarbeit mit der gesamten Organisation, von den Profis über den Nachwuchs bis hin zu den Sponsoren und natürlich den tollen Fans der Starbulls.“
 
Gemeinsam ein neues Kapitel aufschlagen
 
 
Die Starbulls Rosenheim sind zuversichtlich, dass Sandner mit seiner Expertise und seinem Engagement den Verein weiter voranbringen wird. Im Detail wird Christoph Sandner in enger Zusammenarbeit mit Darwin Kuhn, Sponsoringleiter der Starbulls Rosenheim, die Vermarktung weiter vorantreiben und unter anderem auch die Ausgliederung der Profi-Abteilung in eine GmbH umsetzten. Der Vorstand des Vereins freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam die nächsten Kapitel der Vereinsgeschichte zu schreiben.
„Mit Christoph haben wir einen erfahrenen und kompetenten Geschäftsführer gewonnen, der sowohl die sportlichen als auch die wirtschaftlichen Aufgaben eines Eishockeyvereins bewältigen kann.“ sagt Marcus Thaller, 1. Vorstand der Starbulls Rosenheim. „Wir sind überzeugt, dass seine Vision, sein strategisches Denken und seine persönliche Verbundenheit zum Verein die Starbulls Rosenheim als Organisation sportlich und vor allem auch strategisch voranbringen wird.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Von Links Hans-Peter Schwarzfischer, Christoph Sandner, Marcus Thaller Copyright: Starbulls Rosenheim e.V.)
Erntebeginn: Vorsicht auf Bayerns Straßen

Erntebeginn: Vorsicht auf Bayerns Straßen

München / Rosenheim / Bayern – Mancherorts hat sie bereits begonnen: Die Getreideernte, arbeitsintensivste Zeit der Landwirtschaft, sorgt in den kommenden Wochen wieder für Hochbetrieb auf Bayerns Straßen. Dabei ist von allen Verkehrsteilnehmern besondere Umsicht gefragt, informiert der BBV.

An Verkehrsteilnehmer im ländlichen Raum appelliert Carl von Butler, BBV-Generalsekretär: „Die jetzt anstehenden Erntearbeiten für unsere regionale Lebensmittelerzeugung erfordern erhöhte Rücksichtnahme. Die bayerischen Landwirte freuen sich, wenn Sie dabei den Wert dieser Arbeit im Hinterkopf behalten und danken Ihnen für Ihr Verständnis für etwaige Einschränkungen im Straßenverkehr.“
Konkret sind während der Getreideernte vermehrt langsame, teils schwer beladene und groß dimensionierte Landmaschinen und Fahrzeuge wie Traktoren, Mähdrescher und Anhänger auf den Straßen im ländlichen Raum unterwegs. Verkehrsteilnehmer sollten daher Folgendes beachten:

Sicherheitsmaßnahmen für Verkehrsteilnehmer
  • Geduld und Rücksichtnahme: Landmaschinen bewegen sich oft langsamer als der übrige Verkehr. Fahrer sollten Geduld zeigen und Rücksicht auf die langsameren Fahrzeuge nehmen.
  •  Sicherheitsabstand: Es ist wichtig, einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu halten. Diese Fahrzeuge haben längere Bremswege und können unvermittelt abbiegen oder halten.
  •  Vorsicht beim Überholmanöver: Das Überholen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen sollte nur bei klarer Sicht und ausreichendem Platz erfolgen. Es ist oft schwer einzuschätzen, wie viel Platz die Fahrzeuge tatsächlich einnehmen.
  •  Achtung bei Ein- und Ausfahrten: Landwirtschaftliche Fahrzeuge nutzen oft Einfahrten zu Feldern, die für die übrigen Verkehrsteilnehmer nicht sofort erkennbar sind. Hier ist besondere Vorsicht geboten.

Auch die Landwirtschaft sieht der Verband in der Pflicht: „Grundsätzlich gilt: Seien Sie sich der Größe und Geschwindigkeit Ihrer Fahrzeuge bewusst, um Unfälle zu vermeiden“, wendet sich von Butler an die Landwirte. Zudem können herabfallendes Erntegut oder grobe Fahrbahnverschmutzungen die Verkehrssicherheit gefährden. Landwirte sind daher angehalten, unbedingt auf die ordnungsgemäße Ladungssicherung zu achten und beispielsweise Erdbrocken zeitnah von der Fahrbahn zu entfernen.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 25. bis 26. Juli auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Donnerstag, 25., auf Freitag, 26. Juli, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Standardfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. 
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wolfratshausen: 14-jähriger schwer verletzt nach Stromunfall

Wolfratshausen: 14-jähriger schwer verletzt nach Stromunfall

Wolfratshausen – Schwerste Verbrennungen erlitt ein 14-Jähriger, der am Donnerstagabend (4. Juli) in Wolfratshausen auf einen Kesselwaggon geklettert war und in die Oberleitung griff. Anschließend stürzte er rund fünf Meter zu Boden.

Der 14-jährige Kosovare und seine beiden 16-jährigen Begleiter hielten sich gegen 20.30 Uhr unberechtigt im Gleisbereich des Bahnhofs Wolfratshausen auf und kletterten nach derzeitigem Ermittlungsstand auf zwei abgestellte Kesselwaggons. Der 14-Jährige aus Wolfratshausen richtete seinen Oberkörper auf und griff in die Oberleitung, wodurch er einen Stromschlag erlitt und zu Boden stürzte. Während einer seiner Begleiter versuchte, ihm zu helfen, entfernte sich der andere, der, wie sich später herausstellte, ebenfalls schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hatte, vom Ort des Geschehens. Eine unbeteiligte Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und verständigte die Rettungskräfte. Eine Streife der PI Wolfratshausen befand sich in der Nähe des Bahnhofs und erreichte den Einsatzort schnell. Die Freiwillige Feuerwehr Wolfratshausen erdete die zwischenzeitlich abgeschaltete Oberleitung, so dass von dieser keine Gefahr mehr ausging. Nach der Erstversorgung des lebensgefährlich Verletzten wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen. Dort stellte sich heraus, dass 80 Prozent seiner Körperoberfläche verbrannt waren. Nach einer Notoperation stabilisierte sich sein Zustand.

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren im Gleisbereich. Von der 15.000 Volt führenden Oberleitung kann auch ohne direkten Kontakt ein Lichtbogen überspringen. Bahnanlagen sind für den Aufenthalt – gleich aus welchem Grund – nicht geeignet. Sowohl im Gleisbereich als auch auf den Waggons besteht Lebensgefahr! Im Hinblick auf die bevorstehenden Sommerferien werden insbesondere Eltern gebeten, ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayerischer Heilbäder-Verband tagte in Prien am Chiemsee

Bayerischer Heilbäder-Verband tagte in Prien am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim  – Die Marktgemeinde Prien ist der einzige Kneipp-Kurort in Oberbayern und mit über 590.000 Übernachtungen im Jahr ein echter Touristen-Magnet. Der Vorstand des Bayerischen Heilbäder-Verbandes überzeugte sich kürzlich selbst von der Attraktivität der Gemeinde am Bayerischen Meer. Er hielt seine turnusgemäße Vorstandssitzung im Rathaus ab.

„Das Kneippen als Therapie und der Tourismus in den Heilbädern und Kurorten sind wichtige Themen für uns. Deshalb nutzen wir unsere Vorstandssitzungen oft zum Gedankenaustausch mit unseren Mitgliedern“, betonte der Vorsitzende des BHV, Landrat Peter Berek. Im Gespräch mit Bürgermeister Andreas Friedrich war man sich schnell einig: der Tourismus bringt nicht nur Einnahmen für die Gemeinden. Er ist auch ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität der Einheimischen in den Orten. „Wir sind breit aufgestellt im Tourismus und ob Übernachtungs- oder Tagesgäste: Bei uns ist jeder herzlich Willkommen“, berichtete Andreas Friedrich. „Wir haben ein breites Angebot für Urlauber – von der Natur und den See über die Berge bis hin zu anspruchsvollen kulturellen Angeboten.“ Besonders Aktiv-Urlauber und Kulturinteressierte kommen deshalb gerne in die Marktgemeinde.

„Der Gesundheitstourismus hat nachgelassen“

Der Gesundheitstourismus habe dagegen nachgelassen, so Friedrich weiter. „Unsere Kliniklandschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch stark gewandelt.“ Mit der Reha-Klinik Medical Park Kronprinz, der psychosomatisch ausgelegten Roseneck-Klinik und der St. Irmengard-Klinik mit Schwerpunkt Onkologie, Kardiologie und
Psychsosomatik gebe es aber renommierte Krankenhäuser mit hervorragendem Renommee. Punkten könne Prien am Chiemsee vor allem mit dem Einzelhandel. „Wir haben viele inhabergeführte Geschäfte“, erläuterte Friedrich. „Sie machen unseren Ort sehr attraktiv, heben auch die Lebensqualität und bieten echte Einkaufserlebnisse auch für die Einheimischen. Doch ohne die Einnahmen aus dem Tourismus würden viele dieser Geschäfte nicht überleben.“

Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig ein gut funktionierender Tourismus ist, so der BHV-Vorsitzende Peter Berek. „Ohne Tourismus in unseren Heilbädern und Kurorten ginge gar nichts. Der Tourismus belebt die Orte, er steigert die Lebensqualität auch für die Einheimischen, und er sichert vor allem Existenzen. Das reicht vom Einzelhandel über die Hotels und Gaststätten bis hin zu den Schwimmbädern.“ Dabei hätten es weder die Leistungsträger noch die Kommunen derzeit leicht. „Die politischen Rahmenbedingungen stimmen nicht – Stichwort Arbeitskräftemangel, Bürokratie, Steuerbelastungen oder Energiekosten.“ Der Bayerische Heilbäder-Verband habe deshalb seine politische Lobbyarbeit verstärkt. „Wir sind die politische Speerspitze für die Heilbäder und Kurorte und stehen in intensivem Kontakt mit der Politik in Bayern und in Berlin. Gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung haben wir attraktive Förderprogramme für Heilbäder und Kurorte auf den Weg gebracht. Auch in der Digitalisierung sind wir Vorreiter. Unsere Marketingaktivitäten werden wir auch 2024 intensivieren. Denn die Heilbäder und Kurorte müssen auch in Zukunft eine starke Rolle im Tourismus spielen. Derzeit findet jede vierte Übernachtung in Bayern einem Heilbad oder Kurort statt.“

Prienavera Erlebnisbad technisch auf neuesten Stand gebracht

Die Gemeinde Prien hat in jüngster Zeit auch viel investiert. So wurde das Prienavera Erlebnisbad mit Gesamtinvestitionen von 8 Millionen Euro technisch auf den neuesten Stand gebracht. „Ohne eine Förderung der Staatsregierung hätten wir das nicht geschafft“, betonte Bürgermeister Andreas Friedrich. Über die Renovierungsarbeiten informierte sich der Vorstand des Bayerischen Heilbäder-Verbandes anschließend noch vor Ort. Der Geschäftsführer der Chiemsee Marina GmbH Dirk Schröder führte die Gäste durch das Bad. Dabei konnten sie noch einen Blick hinter die Kulissen der Technik im Keller des Gebäudes werfen. „Ein beindruckendes Bad -und ein informativer Besuch, der sich gelohnt hat“, lautete das Fazit des BHV-Vorsitzenden Peter Berek.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Heilbäder-Verband / Beitragsbild: Bayerischer Heilbäder-Verband, zeigt: Bürgermeister Andreas Friedrich (rechts vorne) mit dem BHV-Vorstand, hinter ihm der Vorsitzende Peter Berek, links vorne Geschäftsführer Frank Oette)

CSD-Premiere in Wasserburg wird zu Großdemo-Tag

CSD-Premiere in Wasserburg wird zu Großdemo-Tag

‚Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Der erste Christopher-Street-Day (CSD) In Wasserburg am Inn am morgigen Samstag (6.7.2024) wird wohl zum Großdemotag. Denn die AfD hat gleichzeitig eine Kundgebung angekündigt. Die Jusos Rosenheim reagieren darauf wiederum mit einer Gegendemo. 

Der erste CSD in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) startet bereits am heutigen Freitag (5.7.2024) ab 19 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung am Stoa (Einzelheiten hier). Am morgigen Samstag, 6. Juli, findet dann von 15 bis 18 Uhr eine Kundgebung in der Hofstatt statt. 
Die AfD, Ortsverband Wasserburg-Rott hat ab 14 Uhr zu einer Kundgebung  in der Wasserburger Altstadt aufgerufen unter dem Motto  „Für Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung im Leben“. 
Dagegen wollen die Jusos Bayern zusammen mit Wasserburg.bunt, NoAFD-Rosenheim und der Grünen Jugend unter dem Motto „Vielfalt“ verteidigen“ ein deutliches Zeichen setzen. Start ist um 14 Uhr am Bahnhofsplatz. Es ist nicht das erste Mal, dass die Jusos eine Demo gegen die AfD in Wasserburg organisiert haben. Unser Beitragsbild entstand im vergangenen September 2023. Damals wurden rund 1800 Teilnehmer gezählt. 
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Jusos Bayern)

Ohne Führerschein in Rosenheim unterwegs

Ohne Führerschein in Rosenheim unterwegs

Rosenheim – Ohne Führerschein unterwegs war ein 24-jähriger Autofahrer aus Brannenburg, (Landkreis Rosenheim), als er am heutigen frühen Freitagmorgen (5.7.2024) in Rosenheim von der Polizei gestoppt wurde. 

Die Polizeikontrolle fand in der Kufsteiner Straße statt. Beim Blick in den Polizeicomputer stellten die Beamten fest, dass gegen den 24-jährigen aktuell ein bestehendes Fahrverbot besteht, aufgrund eines vorangegangenen Verkehrsverstoßes. Die Fahrt war für den 24-jährigen noch vor Ort beendet und ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren trotz Fahrverbot eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fotografie-Workshop im Bauernhausmuseum Amerang

Fotografie-Workshop im Bauernhausmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Was macht ein gutes Motiv aus und wie fängt man es richtig mit der Kamera ein? Wie lassen sich Gegenstände, Objekte oder Oberflächen stimmungsvoll ins Bild setzen? Die Fotografin Regine Richter gibt am Samstag, dem 13. Juli, von 14 -18 Uhr im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern Antworten auf diese Fragen.

Der Einsteigerkurs bringt Licht ins Dunkel der vielen Einstellmöglichkeiten der Kamera. Gemeinsam wird die Kamera mit ihren vielen Einstellmöglichkeiten entdeckt und verstanden, wie sie funktioniert. Es werden Begriffe wie Blende, Zeit und ISO erklärt – die „drei Musketiere“ in der Fotografie. Nach einer kurzen Einführung in die Wahl der Motive geht es an die Praxis. Auf einer Fototour durch die Innen- und Außenbereiche des Museums wird das neu erworbene Wissen angewendet. Für den Workshop wird eine Kamera benötigt, ein Smartphone reicht nicht aus. Kursgebühr: 40 Euro. Anmeldung unter museum@bhm-amerang.de anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung Bauernhausmuseum Amerang / Beitragsbild: Die Fotografin und Kursleiterin Regine Richter Copyright Regine Richter)