Gewaltdelikte im Münchner Hauptbahnhof

Gewaltdelikte im Münchner Hauptbahnhof

München – Mehrere Gewaltdelikte am Münchner Hauptbahnhof beschäftigten die Bundespolizei am gestrigen Samstag (24.8.2024). Dabei drückte ein 23-jähriger Mann aus Sierra Leone seine brennende Zigarette auf dem Oberarm einer 25-jährigen Ukrainerin aus.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 23-Jähriger aus Sierra Leone traf gegen 11.45 Uhr am Querbahnsteig des Münchner Hauptbahnhofs auf eine 25-jährige Ukrainerin. Auf diese machte der Mann einen verwirrten Eindruck, weshalb sie ihm beim Vorbeilaufen auswich. Daraufhin folgte ihr der 23-Jährige und drückte, für die Frau völlig unvorhersehbar, seine brennende Zigarette auf dem linken Oberarm aus. Als sich die Frau aus Olching zu dem Mann umdrehte, schlug er ihr mit der Hand ins Gesicht und entfernte sich danach schnellen Schrittes in Richtung des Nordausganges des Münchner Hauptbahnhofes. Am Ausgang Arnulfstraße stellten den in Feldmoching Gemeldeten Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes des KVR München und verbrachten ihn im Anschluss zur Wache der Bundespolizei am Gleis 26.

Die 25-Jährige erlitt oberflächliche Brandverletzung am linken Oberarm und klagte über Schmerzen im Gesichtsbereich . Sie wurde vom Rettungsdienst erstbehandelt und wollte sich später nach eigenem Bekunden in weitere ärztliche Behandlung begeben.

An der Meldeadresse des mit 0,48 Promille alkoholisierten Sierra Leoners ergaben sich keinerlei Anhaltspunkte darauf, dass er in Feldmoching wohnt. Daraufhin entschied die Staatsanwaltschaft München I auf eine Haftvorführung wegen gefährlicher Körperverletzung des 23-Jährigen. Der erstmals im Juni 2017 ins Bundesgebiet eingereiste Sierra Leoner trat bislang in zehn Fällen polizeilich in Erscheinung; vorrangig wegen Erschleichen von Leistungen, aber auch wegen sexueller Belästigung sowie Straftaten nach dem Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz. Ein von ihm gestellter Asylantrag wurde im Februar 2018 abgelehnt. Im Februar des selben Jahres wurde ein Abschiebeverbot erlassen. Er ist daher aktuell Inhaber einer gültigen Aufenthaltserlaubnis, befristet bis 14.04.2025. Beim Datenabgleich wurde eine aktuelle Fahndungsnotierung der StA München I (Aufenthaltsermittlung / Strafvollstreckung) festgestellt.

Beleidigung und Bedrohung

Ein augenscheinlich stark alkoholisierter und/oder unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehender 19-jähriger Afghane attackierte als Fahrgast in der Regionalbahn 87 (Zuglauf Augsburg Hbf – München Hbf), kurz vor dem Halt des Zuges am Bahnhof Pasing, verbal aggressiv andere Fahrgäste. Er beleidigte gegen 18:45 Uhr einen 39-jährigen Deutschen und wirkte aufgrund seines Gesamtverhaltens auf andere Fahrgäste äußerst bedrohlich.

Ein 63-jähriger deutscher Fahrgast verständigte daraufhin aus dem Zug heraus die Bundespolizei. Ein weiterer Fahrgast wählte den Polizeinotruf 110 des Polizeipräsidiums München. Die Einsatzleitstelle der Münchner Bundespolizei ordnete daraufhin den Halt des betreffenden Zuges am Pasinger Bahnhof an.

Noch bevor Polizisten am Gleis 9 in Pasing eintrafen, verließ der Afghane den Zug, konnte jedoch nach Mitteilung des attackieren 39-Jährigen in der Bahnhofsunterführung gestellt und vorläufig festgenommen werden. Aufgrund seines andauernden aggressiven und unberechenbaren Verhaltens wurde der Beschuldigte durch Bundespolizisten gefesselt. Hierbei beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten fortlaufend verbal.

Im Rahmen der durchgeführten Identitätsfeststellung wurden zwei aktuelle Fahndungsnotierungen (Aufenthaltsermittlungen) der Staatsanwaltschaft Ingolstadt festgestellt. Nach Abschluss der strafprozessualen Erstmaßnahmen wurde der, in der Bundesrepublik nicht Gemeldete vor Ort nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen entlassen. Einen freiwilligen Test auf Alkohol und Drogen lehnt er ab.

Der im Dezember 2022 erstmals ins Bundesgebiet eingereiste 19-jährige Afghane trat in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung, unter anderem mit mehreren Gewalt- und Eigentumsdelikten. Sein gestellter Asylantrag wurde im Oktober 2023 unanfechtbar abgelehnt, jedoch wurde am seligen Tag ein Abschiebeverbot erlassen. Er ist aktuell Inhaber einer Duldung, befristet bis 04.11.2024.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Menschenkicker und Inn-Bootsfahrten beim THW-Inndammfest

Menschenkicker und Inn-Bootsfahrten beim THW-Inndammfest

Rosenheim – Das Inndammfest des THW hat in Rosenheim Tradition. Nach Bieranstich am vergangenen Freitagabend (23.8.2024) standen am gestrigen Samstag Spiel, Spaß und bayerische Gemütlichkeit auf dem Programm. 

THW-Inndammfest. Bootsfahrten auf dem Inn. Foto: Innpuls.me

Das Wetterglück war dem THW Rosenheim hold. Bei hochsommerlichen Temperaturen boten die rasanten Bootsfahren auf dem Inn eine willkommene Abwechslung.
Auf dem THW-Gelände war am gestrigen Samstagvormittag erst mal Schwitzen beim Menschenkicker angesagt. Bei diesem Gaudi-Sportvergnügen zählt vor allem Teamgeist. Die Nase vorn hatte da in diesem Jahr der Kastenauer Burschenverein.

Während sich die einen sportlich betätigten, ließen es sich die anderen bereits beim Frühschoppen gut gehen. Für die kleinen Besucher gab es ein unterhaltsames Kinderprogramm mit Bierkasten-Klettern und Kinderschminken.  Auf dem Programm stand außerdem eine anschauliche Info zum Thema „Hochwasser“ in der Region.
Ab Abend sorgten die „De Dawoagt`n“ musikalisch für Stimmung. Auch kulinarisch wurden die Gäste bestens versorgt. Gefeiert wurde bis spät in den Abend hinein.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Sonnenblumen bringen Sonnenschein an Regentagen

Sonnenblumen bringen Sonnenschein an Regentagen

Rosenheim – Sonnenblumen bringen auch an regnerischen Tagen einen Hauch von Sonnenschein. Die Menschen haben die Schönheit und den Nutzen dieser Pflanzen schon früh entdeckt.

Das schöne Bild mit den Sonnenblumen im Vordergrund, den Erntefeldern dahinter und den wolkenverhangenen Bergen entstand in Rosenheim. 
Woher die Sonnenblumen ihren Namen haben, ist nicht schwer zu erraten. Mit ihren gelben, strahlenförmigen Blütenblättern erinnern sie natürlich die Sonne – und tatsächlich sind sie auch wahre Sonnenkinder: sie strecken ihre Köpfe immer der Sonne entgegen. 
Ihren Ursprung hat die Sonnenblume in Nord- und Mittelamerika. Sie wurde schon frühzeitig kultiviert und genutzt für Nahrung, Medizin und Körperpflege. Mexikanische Ureinwohner haben bereits vor mehr als 4.500 Jahren Sonnenblumen angebaut und kultiviert. Seit dem 16. Jahrhundert wächst und gedeiht sich  auch in Europa und Deutschland. 
(Quelle: Beitragsbild: Claudia Pfurtscheller / Bildtext: Karin Wunsam)

Bad Aibling, Landkreis Rosenheim, 1940er

Bad Aibling, Landkreis Rosenheim, 1940er

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1940er Jahre. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Bad Aibling im Landkreis Rosenheim.

Der Fokus bei diesem Fotooldie liegt auf der Mariensäule – eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Brunnen kam erst 1939 hinzu. So kann dieses Foto erst danach entstanden sein.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

Bestes Oberbayerisches Rallye-Team bei „AvD Niederbayern-Rallye“ kommt aus Rosenheim

Bestes Oberbayerisches Rallye-Team bei „AvD Niederbayern-Rallye“ kommt aus Rosenheim

Rosenheim / Niederbayern – Ein Top Starterfeld präsentierte die Rallye-Interessengemeinschaft Aussernzell e. V. bei der „AvD Niederbayern-Rallye“. Insgesamt 64 Rallye Team´s rollten über die Startrampe um die insgesamt 64 Kilometer lange Wertungsstrecke, gestaffelt in zwei identische Etappen mit 100 Prozent Festbelag, auf Bestzeit zu absolvieren. Auf der sehr kurzweiligen, Mensch und Maschine alle abverlangenden, anspruchsvollen Streckenführung, gewürzt auf der ersten Etappe mit schwierigen Witterungsbedingungen, wurde in Niederbayern Motorsport vom feinsten geboten. Insgesamt 47 Rallye Team´s erreichten in Wertung das Ziel.

Angemeldet zur Teilnahme auch drei einheimischen Rallye Teams. Im BMW M3 E36 startete der Schönauer Josef Haagn mit der Biberger Copiloten Sandra Fellermair in der Wertungsgruppe NC2 der verbesserten Fahrzeuge bis 3.000 ccm. In der Wertungsklasse der serienmäßigen Fahrzeug, der NC7, mit Ford Fiesta ST 150, traten Julian Wagner mit Copiloten Siegi Schrankl an. In der NC1 waren Thomas Sobek/Hartmut Geist im Ehrle Mitsubishi EVO angemeldet – sie mussten ihre Teilnahme bedauerlicher Weise krankheitsbedingt kurzfristig absagen.
In der Klasse der serienmäßigen Fahrzeuge, NC7, rollten die RGR´ler Julian Wagner mit Copiloten Siegi Schrankl und Ford Fiesta ST 150 an den Start. Von Start weg begann hier der Klassenzweikampf mit Stephan Wechsler/Sabrina Knödlseder im BMW 535. In der ersten Etappe immer mit zweit- und drittbesten Klassenzeiten unterwegs, konnten sie in der zweiten Etappe mit Klassenbestzeiten den Abstand zu Wechsler/Knödlseder auf 6,7 Sekunden verkürzen. Dies bedeutete für Wagner/Schrankl in der Endabrechnung den zweiten Platz auf dem Siegerpodest hinter den Klassensiegern Stephan Wechsler/Sabrina Knödlseder. In der Gesamtwertung belegten sie Rang 35.

Rosenheimer kamen mit wechselhaften Bedingungen sehr gut zurecht

Auf nasser Fahrbahn gingen Haagn/Fellermair, wie alle anderen Wettbewerber auch, im mit Regenreifen ausgestatteten BMW an den Start zur ersten Etappe. Sie kamen mit den wechselhaften Bedingungen hervorragend zurecht. Mit einer vier Besten Gesamt- und Klassenbestzeit auf Wertungsprüfung eins „Schöfweg I“ überraschten die RGR´ler die gesamte Konkurrenz. Nur die absoluten Top Team´s Dinkel/Teufel, Ford Fiesta Rally2, Allkofer/Götzenberger, Renault Clio F/R3 ART und Noller/Bader, Opel Corsa Rally4, waren hier schneller.
Bei den beiden folgenden Wertungsprüfungen konnten Haagn/Fellermair nicht ganz mithalten. Sie blieben aber dennoch in den Top Ten; die Wertung „ Steinach I“ erledigten sie mit Gesamtzeit sechs und „Schnelln I“ mit Rang neun. So ging es in die Zwangspause. In der Zwischenwertung rangierten Haagn/Fellermair auf Gesamtrang acht. In der Klassenwertung hieß es Rang zwei hinter dem erfahrenen Surheimer Routinier Hermann Gaßner mit seiner österreichischen Copilotin Natascha Vrga, unterwegs im Toyota GR Yaris.

Vor dem Start zur zweiten Etappe, aufgrund abtrocknender Strecke, wechselte das gesamte Starterfeld von Regenreifen auf profilierte Slicks. Auf „Schöfweg II“ fanden Josef Haagn/Sandra Fellermair wieder eine Gute Spur und liefen mit drittbester Gesamtzeit ins Ziel. Infolge verkürzte sich in der Klassenwertung den Abstand zu den hier führenden Gassner/Vrga auf 0,4 Sekunden. Auf der nächsten Wertungsprüfung „ Steinach II“ matchten Herrmann Gassner und Natscha Vrga grandios zurück und vergrößerten den Vorsprung wieder zu ihren Klassenverfolgern. Bei Haagn/Fellermair hingegen meldeten sich Motorenprobleme im Form von fehlenden Leerlauf. Im Vollastbereich lieferte das leistungsstarke bayerische Aggregat in unbändiger Lebenslust jedoch voll ab und der Antrieb, unterstützt mit der großartigen Symphonie des Sechszylinder Brummens katapulierte Josef Haagn/Sandra Fellermair auf der Schlußprüfung „Schnelln II“ nochmals zu einer Klassenbestzeit und erneut drittbesten Gesamtzeit.

In der Klassenendwertung hieß es für Haagn/Fellermair Klassensieg in der Wertungsgruppe NC2 vor Gaßner/Vrga, Toyota GR Yaris und Hinderer/Heubl mit Porsche 911 SC, Gruppe 4.
Die Gesamtwertung entschied das Bayreuth Brose Motorsport Team Dominik Dinkel/Michael Teufel mit Ford Fiesta Rally2 für sich. Als erster Verfolgern sicherten sich die Deuerlinger Christian Allkofer/Kathi Götzenberger, mit Renault Clio F/R3 ART aus der Klasse NC3 den zweiten Gesamtrang. Rang drei eroberte der zweifache österreichische 2WD-Staatsmeister Luca Waldherr mit Copilotin Claudia Maier auf Opel Corsa Rally4. Mit Rang vier, knapp am Podest vorbei, trugen sich Josef Haagn/Sandra Fellermair mit dem BMW M3 E36 als vierte in die Siegerliste ein.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-Rosenheim-biwi / Beitragsbild. Copyright ST Rallye Vid, zeigt: Josef Haagn/Sandra Fellermair bei Niederbayern Rallye wieder auf dem Siegerpodest)

Polizei stoppt betrunkenen Traktorfahrer

Polizei stoppt betrunkenen Traktorfahrer

Rosenheim – In Valley (Landkreis Miesbach) hat die Polizei am gestrigen Samstag (24.8.2024) einen betrunkenen Traktorfahrer gestoppt. Für den Straßenverkehr zugelassen war das Gefährt auch nicht. 

Der Polizei fiel das landwirtschaftliche Gespann gegen 19.30 Uhr auf der MB 3 in Richtung Valley auf. Weder am Traktor noch am Anhänger war ein Kennzeichen zu finden – deshalb wurde der 64-jährige Traktorfahrer eine Kontrolle unterzogen.
Rasch stellte sich heraus, dass der Traktor nicht zur Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen war.
Außerdem fiel den Polizeibeamten bei dem Valleyrer Alkoholgeruch auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert deutlich jenseits der 1,1 Promillegrenze.
Die Weiterfahrt wurde unterbunden, eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Den 64-jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bauzug fährt brennend durch München

Bauzug fährt brennend durch München

München – An einem fahrenden Bauzug brach am gestrigen Samstagabend (24.8.2024) im Bereich des Ostbahnhofs München ein Feuer aus. Erste Ermittlungen deuten auf einen technischen Defekt hin. Der Sachschaden wird auf 1,8 Millionen Euro geschätzt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Kurz nach 23 Uhr war vor dem Ostbahnhof ein Bauzug in Brand geraten. Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte waren vor Ort. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Erste Ermittlungen ergaben, dass eine Diesellok, gekoppelt an einen Bauzug, einen sogenannten Schleifzug, in Brand stand. Der Bauzug fuhr von einer DB-Baustelle im Bereich München-Perlach in Richtung Rangierbahnhof München-Ost. Im Streckenabschnitt zwischen Giesing und München-Ost stellte der Triebfahrzeugführer einen Feuerschein im hinteren Bereich seiner Lok fest. Er leitete eine Schnellbremsung ein, setzte einen Notruf ab und brachte die Rettungskette in Gang.

Der Zug kam bei Bahnkilometer 0,350 (ca. 300 m südlich des Ostbahnhofes) zum Stehen. Nachdem die Oberleitung in dem Bereich stromlos geschaltet worden war, verließen zwei DB-Mitarbeiter, die versucht hatten Lok und Schleifzug voneinander abzukoppeln, den Gefahrenbereich und die Berufsfeuerwehr München löschte mit Schaum.
Durch den Brand wurde sowohl die Diesellok als auch das erste Element des Bauzuges stark beschädigt. Zudem riss die Oberleitung im Bereich des Brandortes und wurde ebenfalls stark beschädigt. Die Diesellok ist nicht mehr fahrbereit und soll am Sonntag mittels einer Hilfslok abgeschleppt werden.

Derzeit dauern die Reparaturarbeiten bzw. die Ermittlung der entstandenen Sachschäden an. Ab ca. 23:15 Uhr war der komplette Bereich des Münchner Ostbahnhofs einschließlich der drei Streckengleise zwischen München-Ost und Giesing sowie die beiden Streckengleise München-Ost – Hauptbahnhof (Südring) gesperrt.
Als Brandursache wird ein technischer Defekt an der Diesellok angenommen. Die Ermittlungen der Bundespolizei hierzu dauern auch am Sonntag an. Die Gesamtschadenshöhe wird derzeit auf ca. 1.8 Millionen Euro geschätzt.

Am Ereignisort befanden sich Kräfte der Berufsfeuerwehr München, der bayerischen Landespolizei, des Rettungsdienstes, der Deutschen Bahn AG und der Bundespolizei, die u.a. einen Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim zum Einsatz brachte. Das Ereignis entfaltete eine hohe öffentliche Wirkung, u.a. wurden Bilder und Videos in sozialen Netzwerken gepostet.
Durch den Sachverhalt und der damit verbundenen Sperrung aller Gleise im Bereich des Münchner Ostbahnhofs kam es zu erheblichen bahnbetrieblichen Auswirkungen auf den S-Bahn- sowie den Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn bzw. anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen. Zwecks Dauer der Sperrungen und den Auswirkungen auf den Bahnverkehr bitten wir die Deutsche Bahn zu kontaktieren.
Hinweise auf einen politisch motivierten Brandanschlag liegen nach aktuellem Stand der Ermittlungen nicht vor. Durch den Brand und die Löscharbeiten kam es zu keinen Verletzten.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Feuer in Holzschuppen in Stephanskirchen

Feuer in Holzschuppen in Stephanskirchen

Stepahnskrichen / Landkreis Rosenheim – Brand in einem Holzschuppen in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) am gestrigen Samstagabend (24.8.2024): Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Fahrzeuge und Maschinen wurden stark beschädigt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am späten Samstagabend (24. August 2024), gegen 22.30 Uhr, ging die Mitteilung über den Brand eines Holzschuppens auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindegebiet von Stephanskirchen ein. Bei Eintreffen der alarmierten regionalen Feuerwehren stand der Holzschuppen bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Nach derzeitigen Erkenntnissen befanden sich in dem brennenden Objekt ein Pkw, ein Kraftrad und ein Gabelstapler, welche durch die Flammen erheblich beschädigt wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag geschätzt. Durch den Brand wurden glücklicherweise keine Personen verletzt.‘
Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Rosenheim. Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kriminalpolizei Rosenheim, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, am Brandort die Ermittlungen.

Zur genauen Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die kriminalpolizeilichen Untersuchungen hierzu dauern noch an und die Ermittler bitten zur Klärung des Sachverhalts auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat am späten Samstagabend, des 24. August 2024, im Bereich der Siedlung Pulvermühle in Stephanskirchen verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die für die Ermittlungen zur Brandursache von Bedeutung sein könnten?

    Hinweise werden an die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 / 200-0 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Tödlicher Bergunfall an der Alpspitze

Tödlicher Bergunfall an der Alpspitze

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Tödlicher Bergunfall an der Alpspitze (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) am gestrigen Samstag (24.8.2024): Ein 50-jähriger stürzte über felsiges Gelände etwa 100 Meter in die Tiefe. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstag, den 24.08.2024, unternahmen zwei Bergsteiger aus Baden-Württemberg eine Bergtour im Bereich der Alpspitze. Auf dem Südweststeig zwischen Alpspitze und Grießkarscharte kam, nach derzeitigem Kenntnisstand, ein 50-Jähriger beim Abstieg auf einer Höhe von ca. 2550 Meter alleinbeteiligt zu Sturz und stürzte etwa 100 Meter über felsiges Gelände ab.
Durch den Begleiter wurde daraufhin umgehend ein Notruf abgesetzt. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph Murnau sowie die alarmierten Einsatzkräfte der Bergwachtbereitschaft Grainau konnten leider nur mehr den Tod des 50-jährigen Bergsteigers feststellen. Sein Begleiter wurde ins Tal geflogen und dort vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut.
Die anschließende Bergung erfolgte durch zwei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Murnau, in enger Zusammenarbeit mit der Besatzung eines Polizeihubschraubers. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durch die Polizeibergführer, unter Sachleitung der zuständigen Staatsanwaltschaft München II, geführt.
Die Ausrüstung des Verunglückten war für diese Tour geeignet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit über 100 km/h Flucht durch  Rosenheims Innenstadt

Mit über 100 km/h Flucht durch Rosenheims Innenstadt

Rosenheim – Auf der Flucht vor einer Verkehrskontrolle der Polizei raste ein 24-jähriger am gestrigen frühen Samstagmorgen (24.8.2024) mit über 100 km/h durch die Rosenheimer Innenstadt. Der Grund für seine „Flucht“ war dann schnell klar.

Die Rosenheimer Polizei wollte den 24-jährigen aus dem Rosenheimer Landkreis in der Rosenheimer Innenstadt einer Verkehrskontrolle unterziehen. Nach den Angaben der Polizei ignorierte der Autofahrer die Anhaltesignale und gab plötzlich „Gas“. Bei einer Flucht durch die Innstraße betrug seine Geschwindigkeit über 100 km/h. Dann schaltete der Fahrer das Licht an seinem Fahrzeug aus, um unerkannt davonfahren zu können. Seine Geschwindigkeit steigerte sich danach sogar auf annähernd 120 km/h.
Um keine anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden, brachen die Polizeibeamten die Verfolgung ab. Da sie sich aber bereits das Kennzeichen notiert hatten, empfingen sie den Fahrer kurze Zeit später an dessen Wohnadresse.
Der Grund für die Flucht war dann schnell klar: Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,10 Promille. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte den Führerschein des 24-jährigen sicher. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

„Meisterleistung“ in Sachen „Hochstapelei“

„Meisterleistung“ in Sachen „Hochstapelei“

Rosenheim  – „Hochstapelei“ im wahrsten Sinne des Wortes beschäftigte die Rosenheimer Polizei am gestrigen Samstagvormittag (23.8.2024): Geschickte „Baumeister“ hatten dort 10 Bierbänke aufeinander gestapelt. Wie sie das geschafft haben, bleibt rätselhaft. 

Selbst die Polizei spricht in ihrer Polizeimeldung mit einem Augenzwinkern von einer „sehr gelungen Statik des Gebildes“. Sinn und Zweck dieser statischen „Meisterleistung“ erschließt sich aber nicht. Vielleicht beabsichtigten die Baumeister, so der Wortlaut in der Pressemeldung, „eine komprimierte und geballte Zusammenfassung von Sitzplätzen, auf der Basis von Hochsitzen“.

Auf alle Fälle erforderte es gewaltiges Geschick, einen Bierbankstapel so zu konstruieren. Ursprünglich gedacht waren diese als Sitzgelegenheit für den Kulturstrand, der am gestrigen Samstagabend dann für dieses Jahr endeten (wir berichteten). 
Weil das Bauwerk gegen starken Wind oder Anrempeln nicht zu 100 Prozent gesichert war, wurde es schließlich kontrolliert zum Einsturz gebracht. Unterstützung kam dabei von der Rosenheimer Feuerwehr, die die Konstruktion Stockwerk für Stockwerk abbauten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Polizeiinspektion Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. August.

Namenstag haben: Ebba, Elvira, Gregor, Joseph, Josè, Ludwig, Louis, Patricia

3 bekannte Geburtstagskinder:

Matthias Steiner (1982 – ist ein deutscher Gewichtheber.)

Claudia Schiffer (1970 –  ist ein deutsches Model, das insbesondere in den 1990er-Jahren zu den weltweit erfolgreichsten ihrer Branche zählte.)

Sandra Maischberger (1966 – ist eine deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1810: Der Brite Peter Durand erhält in Großbritannien ein Patent auf die Konservendose.
  • 1609: Galileo Galilei präsentiert in Venedig erstmals sein nach holländischem Vorbild konstruiertes Fernrohr.
  • 1988: Bei einem Großbrand im Stadtteil Chiado wird die Altstadt von Lissabon fast zur Gänze zerstört. Das Feuer wütet auf einer Fläche von zwei Hektar.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)