Erfolge bei der Deutschen Meisterschaft im Eiskunstlauf und Eistanz

Erfolge bei der Deutschen Meisterschaft im Eiskunstlauf und Eistanz

Oberstdorf / Rosenheim – Drei Deutsche Meisterschaften unter einem Dach zu Ehren des 100 Jahre bestehenden EC Oberstdorfs. Für die Kunst auf dem Eis schafften sechs Sportler aus der Rosenheimer Region die Qualifikation.

Curling, Short Track und Eiskunstlauf sorgten für fantastische Stimmungen in den drei Eishallen am Olympiastützpunkt Oberstdorf.
Der Aiblinger Eistänzer Jonathan Hörmann (ERC München) startete in Advanced Novice Eistanz und erzielte zusammen mit seiner neuen Eistanzpartnerin Sophia Edler (ERC München) einen hervorragenden dritten Platz. Um weiter erfolgreich zu sein, muss man neue Wege gehen. Das hat der Aiblinger Eistänzer Jonathan Hörmann (ERC München) getan. Seit September besucht er das Elite Gymnasium in Oberstdorf und trainiert dort am Olympiastützpunkt. Dort fand auch das Probetraining mit der ehemaligen Bundeskaderathletin Sophia Edler (ERC München) statt. Das Training war die letzten Monate fordernd, zahlte sich jetzt aber aus. In beiden Pflichttänzen, Westminster Waltz und Tango, können Edler/Hörmann schon gut mit der Konkurrenz mithalten, die ersten Keypoints, sogenannte Extrapunkte für besonders gut gelungene Kanteneinsätze, wurden bei der DM geholt. In ihrer Kür auf die Musik von „Gomorrah“, einer erfolgreichen Netflix Serie, zeigten sie solide Elemente. Mit 94,39 Punkten erreichten sie den dritten Platz, konnten sich damit die Zugehörigkeit zum Landeskader sichern und für die internationale Bavarian Open Ende Januar empfehlen. Hier wollen beide noch besser eingespielt das Mafiapaar auf dem Eis präsentieren und noch höhere Punkte erlaufen.

Der SV Pang und EV Rosenheim

Zwei junge Talente des SV Pang hinterließen einen starken Eindruck in der Gruppe A der Kategorie Jugend. Alexandra Boxler zeigte zwei gelungene Programme, die ihr eine persönliche Bestleistung von 89,99 Punkten einbrachten. Mit dieser Leistung erreichte sie den 9. Platz in der Gesamtwertung und platzierte sich damit in den Top Ten. Emilia Grader wagte sich als einzige Läuferin ihrer Gruppe an einen Doppel-Axel und einen Dreifachsprung. Im Gesamtergebnis landete sie auf Platz 15.
Vom EV Rosenheim zeigten drei junge Damen beeindruckende Leistungen in der Gruppe B der Kategorie Jugend. Marija Morscakova lag nach einem praktisch fehlerfreien Kurzprogramm und sehr gut gewerteten Skating Skills auf Rang sieben. Auch in der Kür lief sie mutig und knackte die 50 Punkte. Mit insgesamt 80,98 Punkten, ihrer persönlichen Bestleistung, erkämpfte sie den 11. Platz. Evelyn Meier präsentierte als einzige in Ihrer Gruppe Dreifachsprünge. Sie erreichte Rang 14. Sarah Marek punktete mit ausgezeichneten Pirouetten, die sowohl in ihrer Ausführung, als auch in ihrer Schwierigkeit überzeugten. Insgesamt reichte es für den 16. Platz.
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Sophia Edler, Jonathan Hörmann Tango. Das Eistanzpaar Hörmann/Edler holte Bronze bei der Deutschen Meisterschaft Copyright Luca Tonegutti)

Veränderte Verkehrsführung an und auf Mangfallkanalbrücke

Veränderte Verkehrsführung an und auf Mangfallkanalbrücke

Rosenheim – 

Außerdem fallen der Geh- und Radweg auf der westlichen Seite der Brücke (stadtauswärts) weg und die Ampelanlage an der Brücke wird außer Betrieb gesetzt.
Stadtauswärts fahrend wird der Verkehr ab der Einmündung in die Kolbermoorer Straße einspurig statt wie bisher zweispurig geführt. Ab der Georg-Aicher-Straße werden Fußgänger auf die gegenüberliegende Seite geführt. Der Radverkehr wird auf die Äußere Münchener Straße geleitet, was durch Hinweisschilder und eine entsprechende Fahrbahnmarkierung verdeutlicht wird. Die Geschwindigkeit wird auf 30 km/h beschränkt.
In der Gegenrichtung, stadteinwärts, stehen Geh- und Radweg weiterhin zur Verfügung. Aber der Abzweigung Krones / Sommestraße wird der Verkehr ebenfalls einspurig geführt. Dabei bleibt die Linksabbiegespur aufs Krones-Gelände frei, die die linke Geradeausspur wird gesperrt, sodass die rechte Spur für den Verkehr erhalten bleibt. Auch hier gilt Tempo 30.
Weil der Geh- und Radweg auf der westlichen Seite wegfällt, wird die Ampel an der Brücke nicht mehr benötigt. Durch die Abschaltung kann der Verkehr trotz Spurverengung und Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h flüssig laufen.
Die Bushaltestelle Krones / Endorfer Au in stadtauswärtiger Richtung befindet sich im Baustellenbereich und wird deshalb zur Einfahrt des Krones-Geländes verlegt.
Der Einhub der Behelfsbrücke per Kran ist Ende März / Anfang April geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Innpuls.me)

Entschleunigung im Vogelheim

Entschleunigung im Vogelheim

Rosenheim – Ab etwa acht Jahren gelten Wellensittiche als Senioren. Meist sieht man ihnen das auf den ersten Blick gar nicht an, doch auch Ziervögel zeigen Alterserscheinungen. Wie man den Tieren im Alter helfen kann erfahrt Ihr hier: 

Bei guter Pflege kann ein Wellensittich noch einige Jahre fröhlich zwitschern.
„Wie alt ein Wellensittich letztlich wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab“, erklärt Dr. Dietmar Steinmetz, der sich in seiner Tierarztpraxis in Mainz auf die Behandlung von Wirtschafts- und Ziervögeln spezialisiert hat. Zudem arbeitet er als betreuender Arzt für den Deutschen Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB). „Ernährung, Bewegung, Hygiene, Beschäftigung mit Artgenossen, regelmäßige tierärztliche Kontrollen, bei guter Pflege werden Wellensittiche regelmäßig zehn bis 15 Jahre alt, manche Exemplare erreichen sogar ein Alter von 20 Jahren.“

Verhaltensänderungen bei alternden Wellensittichen

Im Grunde ähneln die Veränderungen im Verhalten von Wellensittich-Senioren denen bei vielen Menschen oder anderen Tieren, erklärt der Tierarzt. Dem jugendlichen Eifer weicht nach und nach eine gewisse Altersruhe. Typische Anzeichen sind:

  • Weniger Aktivität: Ältere Vögel sind oft weniger aktiv oder brauchen häufiger Pausen. Sie ruhen sich mehr aus und suchen dafür ihre Lieblingsorte in der Voliere oder im Vogelbauer auf. Sitzt ein Wellensittich allerdings nur noch herum und stellt seine sonstige Aktivität fast ein, kann das auch ein Krankheitsanzeichen sein. Dann sollten Halter einen Tierarzt mit ihm aufsuchen.
  • Klettern statt Fliegen: Zu klettern fällt einigen Vogel-Senioren leichter als zu fliegen. Dafür sollten sie die Möglichkeit in ihrer Voliere bekommen und alle wichtigen Stellen altersgerecht erreichen können, auch die Sitzgelegenheiten. Dazu der Experte: „Das Fliegen fällt oft schon schwer, zum Beispiel aber eine kleine Leiter kann dem Vogel-Senior dann dabei helfen, dass er problemlos seine Sitzgelegenheit erreichen kann.“
  • Verstärkte Anhänglichkeit: Vor allem, wenn Vögel bereits einige Jahre miteinander und mit ihrer Bezugsperson verbracht haben, stellt sich häufig ein gewisses Vertrauen ein. Im Alter suchen die Tiere dann mehr Nähe und wirken mitunter anhänglicher.
Gesundheitliche Aspekte im Alter

Im Alter werden viele Vögel zudem anfälliger für Krankheiten. „Generell wird die Immunabwehr ein wenig schwächer, Krankheiten können also nicht mehr so effektiv abgewehrt werden“, erklärt Dr. Steinmetz. „Ansonsten sind es die Klassiker: Auch Vögel können unter Gelenkbeschwerden wie Arthritis leiden. Dann wirken sie nicht mehr so beweglich und klettern vorsichtiger. Die Qualität des Federkleids kann nachlassen, es erscheint oft matter. Seh- und Hörvermögen lassen mit der Zeit nach. Und es kann auch Organprobleme geben, etwa mit Leber oder Nieren. Das ist besonders in einem frühen Stadium leider nicht ohne Weiteres zu erkennen. Damit solche Probleme auffallen und behandelt werden können, sollten Halter ihre Vögel regelmäßig untersuchen lassen.“
Bei der Suche nach vogelkundigen Tierärzten unterstützen etwa der Deutsche Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB) und der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) mit Übersichten auf ihrer jeweiligen Website.

Wie können Halter ältere Wellensittiche unterstützen?

Neben einem mindestens jährlichen Kontrolltermin beim vogelkundigen Tierarzt können Halter auch selbst dazu beitragen, ihren Wellensittichen das Leben zu erleichtern. Dafür sollten sie sich beraten lassen und darauf achten, dass ihre Vögel eine ausgewogene Ernährung mit allen notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen bekommen, die leicht verdaulich ist. Außerdem hilft es den Vögeln sehr, wenn sie ihre Aussichts- und Rückzugsorte, aber auch die Futter- und Wasserschalen bequem erreichen können.
Eine der wichtigsten Grundlagen bleibt aber die Gesellschaft von Artgenossen im Alter, erklärt der Experte: „Wellensittiche sind hochsoziale Tiere und sollten niemals alleine gehalten werden. Es kann natürlich sein, dass ich ein älteres Vogelpaar halte und einer der beiden verstirbt. Dann braucht der Hinterbliebene auf jeden Fall wieder einen neuen Partnervogel an seiner Seite. Ideal ist ein ebenfalls älteres Tier mit einem ähnlichen Aktivitätsniveau. Bei einem Jungvogel besteht die Gefahr, dass er den Senior mit seinem Spieltrieb und seiner Energie überfordert und zu Stress und Unruhe führt.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. Januar

Namenstag haben: Marcellus, Priscilla, Tasso, Theobald, Tilman

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Aaliyah (1979 – war eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin.)

– John Carpenter (1948– ist ein US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor, der den Klassiker des modernen Horrorfilms „Halloween – Die Nacht des Grauens“ schuf.)

–  Sade Adu (1959 – ist eine nigerianisch-britische Sängerin, Komponistin und mehrfache Grammy-Preisträgerin, die in den 1980ern als Frontsängerin der nach ihr benannten Band „Sade“ bekannt wurde und mit dieser bisher mehr als 50 Millionen Platten verkaufte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1945: Das Automobilunternehmen Renault wird von Frankreich verstaatlicht.
  • 1983: Das deutsche Zündwarenmonopol endet.
  • 1957: In Liverpool eröffnet der Cavern Club seine Pforten. Er gilt als die Wiege der britischen Beatmusik.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Wahlplakate in Weyarn beschädigt– Zeugen gesucht

Wahlplakate in Weyarn beschädigt– Zeugen gesucht

Weyarn / Landkreis Miesbach – In Weyarn (Landkreis Miesbach) wurden am Sonntag (12.1.2025) Wahlplakate unterschiedlicher Parteien beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen. 

Nach den Angaben der Polizei waren Plakate der Grünen, der CSU, der SPD sowie der BSW betroffen. Die Täter besprühten die Plakate mit Farbe.
Die gezielte Beschädigung der Wahlplakate stellt eine Straftat dar. Dementsprechend hat die Polizeiinspektion Holzkirchen nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat am 12. Januar zwischen 18.30 und 20.30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeug in der Nähe der Wahlplakate beobachtet?
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Holzkirchen unter Telefon 08024 / 90740 entgegen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Burgkirchen: Nach sexuellem Übergriff an einer 27-jährigen – Tatverdächtiger ermittelt

Burgkirchen: Nach sexuellem Übergriff an einer 27-jährigen – Tatverdächtiger ermittelt

Burgkirchen / Landkreis Altötting – Auf dem Weg zur Arbeit soll eine 27-jährige am 15. November 2024 in Burgkirchen (Landkreis Altötting) von einem Mann sexuell angegangen worden sein. Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Wie bereits berichtet
, soll eine 27-Jährige aus dem Landkreis Altötting am Morgen des 15. November 2024, gegen 6.20 Uhr, auf dem Weg zur Arbeit, von einem zunächst unbekannten Mann körperlich angegangen worden sein. Im Zuge der Tat habe der Mann sein Opfer auch im Intimbereich berührt. Der Vorfall ereignete sich in der Kraftwerkstraße in Burgkirchen.
Die Ermittlungen in dieser Sache wurden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein von dem zuständigen Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übernommen. Unterstützend waren hierbei auch Kräfte der Zentralen Einsatzdienste Traunstein eingebunden.

Im Zuge der aufwendig und akribisch geführten Ermittlungen sowie Auswertung einer Vielzahl an Spuren konnte nun ein 42-jähriger Mann slowakischer Herkunft als dringend Tatverdächtiger ermittelt werden. Aktuell befindet sich der Mann in seiner Heimat, wo er eine mehrjährige Haftstrafe absitzt. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern weiter an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Malteser: Über 500 Wünsche erfüllt

Malteser: Über 500 Wünsche erfüllt

Rosenheim / Bad Aibling – Viel Freude in der Region Rosenheim konnten die Malteser mit ihrer Wunschbaum-Aktion bereiten. An den beiden Wunschbäumen, die zum zweiten Mal im Rathaus Bad Aibling und erstmals in der Stadtbibliothek in Rosenheim aufgestellt waren, hingen insgesamt 512 Sterne mit Wünschen bedürftiger Klienten mehrerer sozialer Einrichtungen.

Noch vor Weihnachten konnte das Team um Christina Lobkowicz, Leiterin des Besuchsdienstes der Malteser Rosenheim, die gespendeten Geschenke in Rosenheim an das Pflegezentrum Lokhöfe, das Seniorenwohnen Küpferling und das Caritas-Altenheim St. Martin sowie in Aibling an das Azurit Seniorenzentrum Novalis, das Pensionistenheim Höllmüller, die Tafel Bad Aibling und den Kreis Migration übergeben. „Unsere Ansprechpersonen in den Einrichtungen freuen sich sehr, dass sie einzelnen Heimbewohnern, älteren Tafelnutzern und geflüchteten Menschen über die Wunschsterne eine besondere Weihnachtsfreude bereiten konnten“, so Lobkowicz. Den Dank der Beschenkten geben die Malteser auf diesem Wege an die vielen Menschen weiter, die mit einem Geschenk diese Freude ermöglicht haben.
„Wir danken auch allen an der Organisation Beteiligten nochmals für die Unterstützung“, erklärt Lobkowicz. „Die Aktion war erneut ein großer Erfolg, deshalb wollen wir sie auch in diesem Jahr wieder durchführen.“
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Hilfsdienst e.V. Rosenheim / Beitragsbild:   Christina Rohr (links) bei der Übergabe der Wunschbaum-Geschenke im Pensionistenheim Höllmüller in Bad Aibling Copyright  Malteser)

Tage der Offenen Tür in den BRK-Kinderbetreuungseinrichtungen

Tage der Offenen Tür in den BRK-Kinderbetreuungseinrichtungen

Rosenheim – Die BRK-Kindereinrichtungen im Landkreis Rosenheim stellen sich mit jeweils einem Tag der offenen Tür vor. Wann diese sind erfahrt Ihr hier: 

An diesen Tagen erhalten Interessenten und Besucher Informationen zur Anmeldung, zu den Betreuungskonzepten und haben die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen und die jeweiligen Teams kennenzulernen.

Termine und Orte:

In Kolbermoor am Freitag, 17. Januar von 16 bis 18 Uhr BRK-Haus für Kinder „Rotkreuzzwergerl“, Kleines Haus (Kinderkrippe) Rosenheimer Straße 78a & Großes Haus (Kindergarten) Grubholzer Straße 5
In Prien am Freitag,  24. Januar von 14 bis 16 Uhr Großtagespflege „Die Seewichtel“, Seestraße 29a
In Wasserburg am Donnerstag, 30. Januar von 15 bis 17 Uhr Großtagespflege „Die Minnis“, Kaspar-Aiblinger-Platz 5
In Bad Aibling am Freitag, 31. Januar von 16 bis 18 Uhr BRK-Haus für Kinder „Kleine Weltentdecker“, Harthauser Straße 85a (Neu eröffnet seit Januar 2025)
Weitere Infos zu unseren Einrichtungen findet man unter www.brk-rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vogeltricks gegen eisige Kälte: Plustern, Kuscheln und mehr

Vogeltricks gegen eisige Kälte: Plustern, Kuscheln und mehr

Hilpoltstein / Bayern – Handschuhe, Mütze, Schal: Bayern zieht sich warm an, um gut durch den Winter zu kommen. Doch auch die Vögel im Freistaat haben clevere Strategien entwickelt, bei Kälte und Nahrungsknappheit zu überleben.

„Viele Vögel haben uns bereits im Herbst verlassen und überwintern im Süden. Doch Standvögel wie Blaumeise, Kohlmeise oder Kleiber widersetzen sich den harten Winterbedingungen und plustern, futtern und kuscheln, um sich warm zu halten“, sagt die LBV-Expertin Dr. Angelika Nelson. Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) erklärt, mit welchen Maßnahmen sich Vögel vor den frostigen Temperaturen schützen.

Aufplustern wie eine Daunenjacke

Auch bei Minusgraden müssen Vögel eine Körpertemperatur von 38 bis 42 Grad Celsius aufrechterhalten. „Anstelle einer dicken Winterjacke hilft den Tieren das Aufplustern ihres Gefieders. Dadurch entsteht rund um den Vogelkörper eine isolierende Luftschicht, die vor Kälte schützt, wie bei einer guten Daunenjacke“, so Angelika Nelson. Auch die kugelige Form der aufgeplusterten Tiere, wie sie bei Rotkehlchen und Amseln häufig zu sehen ist, hilft gegen die Kälte. Sie ergibt im Verhältnis zum Körpervolumen die geringste Oberfläche, über die Wärme verloren geht. Zusätzlich schützen wasserabweisende Deckfedern die darunterliegenden, wärmenden Daunen vor Nässe. Auch Wasservögel, wie Stockenten, bekommen trotz nackter Beine keine Erkältung: „Ein spezielles Wärmeaustauschsystem kühlt die Beine auf fast null Grad ab. Dadurch frieren Enten und Möwen auf dem Eis eines Gewässers nicht an.“

Fetthaltiges Futter bringt Wärmeenergie

Damit der Vogelkörper auch in kalten Nächten warm bleibt, muss er viel Energie verbrennen. Daher sind die Vögel tagsüber unermüdlich damit beschäftigt, ausreichend Futter aufzunehmen. An den kurzen Wintertagen bleibt ihnen dafür sehr wenig Zeit. „Beliebte Energielieferanten in der Vogelwelt sind vor allem fetthaltige Samen von Bäumen und Beeren heimischer Sträucher, wie Weißdorn, Schlehe oder Liguster. Auch ölhaltige Samen verblühter Wildstauden bieten Vögeln über den Winter wichtige Nahrung“, sagt die LBV-Biologin.
Manche Vogelarten legen sogar Wintervorräte an: Eichelhäher beispielsweise sammeln und verstecken bereits im Herbst energiereiche Eicheln für die kalte Zeit. „Einigen Arten gelingt es, sogar im Winter Insekten zu erbeuten. Buntspechte picken Käferlarven aus morschen Stämmen. Wintergoldhähnchen und Blaumeisen suchen Äste und Zweige nach überwinternden Sechsbeinern und Spinnen ab“, berichtet die Vogelexpertin.

Vorteile des Stadtlebens nutzen

Wird es in einem Gebiet besonders kalt und erschweren Eis und Schnee die Nahrungssuche, fliegen einige Vögel, wie Enten, Finken und Stare, in wärmere Gefilde in der Nähe. „Vor allem in den Siedlungen ist es im Freien durchschnittlich etwas wärmer als im Umland. Das erhöht die Überlebenschancen. Auch mehr Nahrungsquellen, wie Futterstellen, Komposthaufen und Abfälle, stehen zur Verfügung und machen Städte und Dörfer interessant für Vögel“, sagt Angelika Nelson. Stare und Wacholderdrosseln kommen dann oft in großer Zahl in die Gärten, um Fallobst zu verspeisen.
In Gärten und an Balkonen finden sich häufig Nistkästen, die sich nicht nur fürs Brutgeschäft, sondern auch zum Überwintern eignen. Kohlmeisen oder Kleiber verwenden sie in den Winternächten als Schlafstuben. Das schützt sie vor Wind, Kälte und zu hohem Energieverlust. „Zaunkönige kuscheln sich sogar zu mehreren im Kasten zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen“, so die LBV-Biologin. „Die meisten Vögel schlafen aber aufgeplustert in Bäumen und Büschen im Freien. In naturnahen Gärten finden sie vielfältige Strukturen, regionale Gehölze und Beerensträucher, die Schutz bieten und gleichzeitig Nahrung liefern.“

Jetzt Vögel mit Wassertränke unterstützen

Da viele Wasserquellen, wie Pfützen oder das Wasser in der Regenrinne, momentan zugefroren sind, ist es sinnvoll, jetzt eine Vogeltränke im Garten oder auf dem Balkon aufzustellen. Dort können die gefiederten Gäste trinken oder baden. Dafür eignet sich auch ein tiefer Teller oder ein Blumentopfuntersetzer. „Auf Holzpflöcke gestellt und mit einer Grabkerze darunter bleibt die Vogeltränke auch bei Kälte eisfrei. Am besten nimmt man die Schale über Nacht mit ins Warme und befüllt sie morgens mit frischem Wasser „, erklärt Angelika Nelson.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nachhaltigkeit und Innovationskraft im Möbeldesign: Projekt an der TH Rosenheim

Nachhaltigkeit und Innovationskraft im Möbeldesign: Projekt an der TH Rosenheim

Rosenheim – 29 Studierende der Technischen Hochschule Rosenheim entwickelten innovative Möbelkonzepte im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts mit dem Titel „Wood – but less Wood“.

Ziel des Projekts war es, hochwertige Möbel mit einem drastisch reduzierten Einsatz von Holz zu entwerfen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Ressourcennutzung zu leisten.
Unter der Leitung von Prof. Kilian Stauss (Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design) sowie Prof. Thorsten Ober (Fakultät für Holztechnik und Bau) arbeiteten Studierende des Masterstudiengangs Innenarchitektur und Möbeldesign sowie der Bachelorstudiengänge Holztechnik und Innenausbau an der Entwicklung von Möbeln, die den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Materialminimierung folgen. Dabei wurde die Logik „Reduce, Re-use, Recycle“ verfolgt, mit einem klaren Fokus auf das Prinzip der Reduktion.

Vermeidung von Materialverschwendung im Möbelbereich

„Mit diesem Projekt wollten wir untersuchen, wie Möbel mit einem signifikant reduzierten Materialeinsatz konstruiert werden können, ohne Kompromisse bei Funktionalität und Ästhetik einzugehen“, erklärt Prof. Stauss. Der Schwerpunkt lag auf der Vermeidung von Materialverschwendung durch geringere Materialquerschnitte, einfache Zuschnittsgeometrien, lösbare Verbindungen und die Reparierbarkeit der Möbel. Die Studenten entwickelten dabei eine Vielzahl von innovativen Möbelstücken, die durch kreative Konstruktion und den bewussten Einsatz von Holz neue ästhetische Ausdrucksformen fanden. So konnte bei einigen Prototypen der Holzverbrauch auf nur ein Sechstel der üblichen Menge reduziert werden. Dabei entstanden nicht nur funktionale, sondern auch visuell ansprechende Designobjekte.

Materialminimierung führt zu einzigartiger Ästhetik

Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist der Tisch „Split Leg“, der mit einer klassischen Gratverbindung und einer innovativen Metallhülse für zusätzliche Stabilität sorgt. Auch der Tisch „Shadow Line“, bei dem eine dünne Tischplatte von einem dreiteiligen Raster aus Holzprofilen getragen wird, zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Materialminimierung zu einer einzigartigen Ästhetik führen kann.
Im Bereich des Sitzmöbeldesigns wurde der „Lounge Chair“ von Frederik Bruer, Lars Förg und Andreas Pelle entwickelt, der durch gebogene Leisten und die Verwendung von Leichtbauprinzipien neue Maßstäbe in der Möbelgestaltung setzt. Ebenso überzeugte der Schaukelsessel „Drop“ von Florian Attenberger, Johannes Kürzl und Alexander Simon durch seine kompakte Leichtbauweise und innovative Materialwahl.
„Die Studierenden haben nicht nur ihr technisches Können unter Beweis gestellt, sondern auch einen kreativen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Möbelgestaltung geleistet“, so Prof. Stauss.
Das Projekt „Wood – but less Wood“ zeigt, dass anspruchsvolles Design und nachhaltiger Ressourceneinsatz keine Gegensätze sein müssen. Es stellt einen wichtigen Schritt in Richtung einer ressourcenschonenderen Möbelproduktion dar und bietet gleichzeitig neue Perspektiven für die Möbelindustrie.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Frederik Bruer, Lars Förg und Andreas Pelle entwickelten mit ihrem „Lounge Chair“ einen Sessel in Esche, Stoff und Aluminium in Leichtbauweise zur Aufgabe. Copyright Prof. Kilian Stauß)

Freie Wähler-GBV feierten in Großkarolinenfeld Doppeljubiläum

Freie Wähler-GBV feierten in Großkarolinenfeld Doppeljubiläum

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Vor 25 Jahren wurde auf Initiative des damaligen Gemeinderats Hans Riedl die Großkarolinenfelder/Tattenhausener Bürgervereinigung (GBV) gegründet. Seit fünf Jahren ist die GBV Teil der Freien Wähler (FW). Dieses besondere Doppeljubiläum feierte die FW-GBV  mit einem musikalischen Frühschoppen im Gasthof „Wirt von Dred“ in Jarezöd. Die Veranstaltung bot nicht nur Raum für Geselligkeit, sondern auch für wichtige politische Gespräche – insbesondere zu den Herausforderungen in der Pflege.

Zahlreiche Ehrengäste gaben dem Frühschoppen einen feierlichen Charakter. Besonders begrüßt wurde Susann Enders, Generalsekretärin der Freien Wähler und Mitglied des Bayerischen Landtags (MdL). Auch Bezirksrat und stellvertretender Landrat Sepp Hofer, der zugleich Bundestagskandidat der Freien Wähler ist, Bezirksrätin Barbara Stein, sowie die fünf Gemeinderäte der FW-GBV waren vor Ort. Ein Grußwort sprach zudem der örtliche Landtagsabgeordnete Sepp Lausch, der die Bedeutung der Bürgernähe und des politischen Dialogs hervorhob.
Für die musikalische Umrahmung sorgte Gemeinderat Anton Forstmair mit seinen Musikfreunden. Die klangvolle Darbietung schuf eine lockere und einladende Atmosphäre, die den Frühschoppen zu einem besonderen Erlebnis machte.

*Pflege im Fokus: Team „Pflege formiert sich“ übergibt Forderungskatalog*

Ein zentrales Highlight der Veranstaltung war der Austausch mit Josef Nieder, Vertreter des Teams „Pflege formiert sich“. Diese Initiative, die sich für eine grundlegende Verbesserung der Bedingungen in der Pflege einsetzt, nutzte den musikalischen Frühschoppen, um mit Susann Enders und weiteren politischen Vertretern ins Gespräch zu kommen.
Josef Nieder hatte die Gelegenheit, den umfassenden Forderungskatalog des Teams „Pflege formiert sich“ persönlich an Susann Enders zu übergeben. Der Katalog enthält konkrete Vorschläge und Forderungen, die auf die dringenden Missstände in der Pflege aufmerksam machen und Lösungen anregen sollen. Enders nahm die Forderungen mit großer Offenheit und Interesse entgegen und sicherte zu, die Anliegen ernsthaft zu prüfen.
(Quelle: Pressemitteilung GBV Großkarolinenfeld / Beitragsabild: GBV Großkarolinenfeld)

Meisterkonzert im KuKo Rosenheim mit Harfenistin Katerina Englichová

Meisterkonzert im KuKo Rosenheim mit Harfenistin Katerina Englichová

Rosenheim – Die Harfenistin Katerina Englichová gibt mit dem Bohuslav Martinù Philharmonic Orchestra am Mittwoch, 12. Februar, das zweite Meisterkonzert im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim.

Am Mittwoch, 12. Februar. spielt die Harfenistin Katerina Englichová um 19.30 Uhr das zweite Meisterkonzert im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim gemeinsam mit dem Bohuslav Martinù Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Leos Svarovsky. Um 18.30 Uhr gibt es dazu einen kostenlosen Einführungsvortrag von Christoph Schlüren. Gespielt wird A. Dvořák: Karneval Konzertouvertüre, op. 92, C. Debussy: Zwei Tänze für Harfe und Streichorchester, M. Ravel: Introduction und Allegro für Harfe und Orchester sowie P. I. Tchaikovsky: Sinfonie Nr. 6 in h-Moll, op.74.

Kateřina Englichová, Trägerin des Prague Classic Award, gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der europäischen darstellenden Künste. Sie arbeitet mit bedeutenden nationalen und internationalen Künstlern und Ensembles zusammen und ist Gründerin des Trios Bohemia-Luxembourg und „K2“ mit der Sopranistin Kateřina Kněžíková. Seit 2005 gibt sie regelmäßig Konzerte mit ihrem musikalischen Partner, dem Oboisten Vilém Veverka. Englichová wurde bereits in die Jurys von zahlreichen Musikwettbewerben eingeladen, u.a. der Israel Harp Competition, der renommierteste Harfenwettbewerb weltweit. Im Januar 2023 war sie zum vierten Mal Vorsitzende der Jury des Internationalen Harfenwettbewerbs von Prof. Karel Patras. Ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik. So hat sie bereits eine Reihe ihr gewidmeter Werke uraufgeführt. Im Jahr 2022 veröffentlichte sie zwei CDs: „K2″ mit der Sopranistin Kateřina Kněžíková und „Nocturne“ mit der Geigerin Silvia Hessová. Die Aufnahme ihres Soloalbums „As time goes by“ erschien im Januar 2024 beim Label Arco Diva. Sie studierte am Prager Konservatorium, am Curtis Institute in Philadelphia und schloss im Sommer 2017 ihr Post-graduiertenstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ab. Heute ist sie Professorin für Harfe am Prager Konservatorium und leitet Meisterkurse in Tschechien, Kanada, Großbritannien, Hongkong und in den USA.

Führendes tschechisches Ensemble

Das Bohuslav Martinù Philharmonic Orchestra entstand aus einem Blasorchester des Baťa-Schuhimperiums. 1946 unter Rudolf Kvasnica begann es mit seinem ersten Konzert. In über 75 Jahren entwickelte es sich zu einem führenden tschechischen Ensemble unter namhaften Dirigenten wie Jakub Hrůša. Das Repertoire umfasst klassische Werke sowie Stücke mit Jazz- und Rockeinflüssen. Das Orchester gastierte weltweit und arbeitete mit renommierten Solisten wie Rolando Villazón zusammen. Neben Konzerten fördert es junge Komponisten und die musikalische Bildung.
Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KuKo Kufsteiner Straße 4 in Rosenheim. Montag bis Freitag von  9 bis 17 Uhr sowie Samstag von 10 bis 14 Uhr, Telefon: 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung vkr-rosenheim.de / Beitragsbild: Katerina Englichová ©Ilona Sochorova)