Am Nepomukbrunnen kehrt der Frühling ein

Am Nepomukbrunnen kehrt der Frühling ein

Rosenheim – Rechtzeitig mit Beginn des Frühlings wird es auch in der „Guten Stube“ am Max-Josef-Platz wieder Zeit für den Frühjahrsflor. Der Nepomukbrunnen ist jetzt wieder mit Blumen Geschmückt.

Die Firma Bensegger hat sich als traditionsreiches Rosenheimer Unternehmen wieder bereiterklärt, die Kosten für die Bepflanzung des Nepomukbrunnens für 2025 zu übernehmen. Firmenchef Andreas Bensegger freut sich, hiermit einen Beitrag für die Attraktivität der Fußgängerzone leisten zu können.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Bensegger und Stadtgärtner Martin Grill Copyright Stadt Rosenheim.)

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1962

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1962

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1962. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

Auf der linken Seite zu sehen ist die ehemalige Stollschule. Im Jahr 1985 wurde das Gebäude abgebrochen. Heute befindet sich dort die Volkshochschule.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

LBV zu Tag des Waldes: Mit heimischen Baumarten dem Klimawandel begegnen

LBV zu Tag des Waldes: Mit heimischen Baumarten dem Klimawandel begegnen

Hilpoltstein / Bayern – Am Freitag, 21. März, ist „Tag des Waldes“ Der LBV sieht den Schutz naturnaher Waldökosysteme als Schlüssel für die Zukunft. Die Unterstützung von Privatwaldbesitzern bleibe essenziell.

Mehr als ein Drittel der Fläche Bayerns ist von Wald bedeckt. Diese Wälder sind nicht nur Lebensraum für unzählige heimische Arten, sie sind darüber hinaus wichtige Klimaschützer, Erholungsraum, Bodenwächter, Wasserspeicher und Luftfilter. Um all diese Funktionen auch für kommende Generationen zu gewährleisten, appelliert der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) zum internationalen Tag des Waldes, auf die Vielfalt heimischer Baumarten zu setzen. „Gerade in Bayern reicht die Vielfalt der Waldtypen von wärmeliebenden Eichenwäldern bis hin zu Nadelwäldern in kalten Regionen. Diese Bandbreite bietet zahlreiche Optionen, auf klimatische Veränderungen zu reagieren“, erklärt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. „Unsere heimischen Baumarten sind an die regionalen Bedingungen angepasst, fördern die biologische Vielfalt und sorgen für stabile, widerstandsfähige Wälder, die auch Extremwetter und anderen Umweltfaktoren standhalten.“

Über Jahrtausende eingespielte Ökosysteme

Zunehmende Bestrebungen von Teilen der Forstwirtschaft, heimische Baumarten durch solche anderer Regionen Europas oder anderer Kontinente zu ersetzen, sieht der LBV kritisch. „Unsere naturnahen Wälder sind über Jahrtausende gewachsene, eingespielte Ökosysteme, die durchaus die Fähigkeiten haben, auf Veränderungen zu reagieren. Die natürlichen Veränderungen und Prozesse, die im Laufe der Zeit stattfinden, machen den Wald lebendig und stabil zugleich“, erklärt der LBV-Waldreferent Dr. Christian Stierstorfer. Gebietsfremde Arten wie Roteiche oder Douglasie verändern unsere natürlichen Waldökosysteme. „In solchen Beständen finden viele heimische Tier- und Pflanzenarten keine geeigneten Lebensräume, wodurch die biologische Vielfalt abnimmt. Aus unserer Sicht bieten die heimischen Baumarten eine hervorragende Grundlage, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen“, so Stierstorfer weiter.

Die beeindruckende Artenvielfalt der bayerischen Wälder zeige, dass sie trotz vieler Einflüsse noch widerstandsfähige Lebensräume seien.. Im Vergleich zu den dramatischen Rückgängen in Offenland und Agrarlandschaft bleibe die Vielfalt im Wald noch relativ stabil. „Der Waldnaturschutz hat bereits deutliche Erfolge erzielt, nicht zuletzt durch die Umsetzung des Volksbegehrens Artenvielfalt. Doch diese Fortschritte dürfen nicht aufs Spiel gesetzt werden“, warnt LBV-Vorsitzender Norbert Schäffer.

Privatwälder als wichtiger Baustein im Waldnaturschutz

Da mehr als die Hälfte der bayerischen Wälder in Privatbesitz oder kommunaler Hand ist, kommt ihnen eine entscheidende Rolle zu. Der LBV hält das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) in diesem Zusammenhang für überaus wichtig, weil es Waldbesitzer unterstützt, ihre Flächen naturnah zu bewirtschaften und wertvolle Waldbiotope langfristig zu erhalten. Im Rahmen des Programms erhalten private und kommunale Waldbesitzer finanzielle Unterstützung, wenn sie beispielsweise alte Bäume als Lebensraum oder Totholz im Wald belassen. „Ohne den Privatwald lässt sich ein umfassender Waldnaturschutz in Bayern nicht realisieren. Deswegen sind gezielte Unterstützungsmaßnahmen wie das VNP für Waldbesitzer entscheidend, um die ökologische Vielfalt langfristig zu sichern“, erklärt Christian Stierstorfer. Dieses erfolgreiche Instrument darf in Zukunft keinen Kürzungen zum Opfer fallen.
(Quelle. Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verkehrsunfall in Bad Feilnbach geht glimpflich aus

Verkehrsunfall in Bad Feilnbach geht glimpflich aus

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Glimpflich ging ein Verkehrsunfall aus, der sich am Mittwochnachmittag (19.3.2025) auf der Staatsstraße 2089 in Bad Feilnbach ereignete. Zwei Autos krachten im Einmündungsbereich zur Kreisstraße zusammen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 19.03.2025, gegen 15:00 Uhr, ereignete sich auf dem Einmündungsbereich der Kreisstraße RO 46 auf die Staatsstraße 2089 ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Der Unfallverursacher fuhr mit seinem VW Caddy auf der Kreisstraße von Bad Feilnbach kommend und wollte nach links auf die Staatsstraße in Richtung Bad Aibling einmünden. Hierbei übersah er die vorfahrtsberechtigte Unfallgeschädigte mit ihrem Renault Elektrofahrzeug, welche einen Crash nicht mehr vermeiden konnte. Beide Pkw erlitten durch die Kollision einen Totalschaden und mussten von der Unfallörtlichkeit abgeschleppt werden.
Der Unfallverursacher wurde lediglich durch den auslösenden Airbag, welcher vermutlich schlimmere Verletzungen verhinderte, leicht am linken Unterarm verletzt. Seine Beifahrerin, die Ehefrau, blieb tatsächlich unverletzt. Bei der Unfallgeschädigten konnten vor Ort keine konkreten Verletzungen diagnostiziert werden, allerdings stand diese stark unter Schock, sodass sie in ein umliegendes Krankenhaus transportiert wurde. Auch deren Beifahrerin, die Tochter, blieb wie durch ein Wunder unverletzt und konnte, zusammen mit deren beiden Hunden, von der Unfallörtlichkeit abgeholt werden.
Die Feuerwehr Bad Feilnbach unterstützte die eingesetzte Brannenburger Polizei bei der notwendigen Straßensperrung bzw. der Umleitung des Verkehrs.
Den Unfallverursacher erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung beim Verkehrsunfall, welches der zuständigen Staatsanwaltschaft in Rosenheim zur Prüfung vorgelegt wird.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Fahrplanabweichungen bei der Bahn – Auch Rosenheim betroffen

Fahrplanabweichungen bei der Bahn – Auch Rosenheim betroffen

Rosenheim / Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 3. April bis 4. Mai 2025 auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen, Teilausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Donnerstag, 3. April, bis Sonntag, 4. Mai 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es bei einzelnen Verbindungen und an einzelnen Tagen zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen und Taxis zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße, teilweise bis Rosenheim. SEV-Busse, Taxis und einige Züge fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mühldorf am Inn: Mit Kleidungsstil nicht zufrieden. 46-jähriger Syrer beleidigt und bedroht 17-jährige Syrerin

Mühldorf am Inn: Mit Kleidungsstil nicht zufrieden. 46-jähriger Syrer beleidigt und bedroht 17-jährige Syrerin

Mühldorf am Inn – Well er mit dem Kleidungsstil nicht einverstanden war beleidigte und bedrohte ein 46-jähriger Syrer am Mittwochnachmittag (19.3.2025) auf dem Bahnhofsvorplatz in Mühldorf am Inn eine 17-jährige Syrerin. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 16.30 Uhr meldete ein Bürger der Bundespolizei eine verbale Auseinandersetzung von zwei Personen auf dem Vorplatz des Bahnhofes Mühldorf am Inn. Beamte vom örtlichen Bundespolizeirevier trafen beide Personen, einen 46-jährigen syrischen Staatsangehörigen und eine ihm unbekannte 17-jährige Syrerin, an. Der Beschuldigte soll ihr gegenüber angedroht haben, ihr auf den Kopf zu schlagen und auf dem Boden auf sie zu einzutreten. Ferner soll er sie als „Nutte“, „Schlampe“ und „Hure“ bezeichnet haben. Der Grund: Ihr Kleidungsstil während des Fastenmonats Ramadan. Die Szene soll durch umstehende Personen und auch die Geschädigte gefilmt worden sein.

Eine Prüfung der Personalien des Beschuldigten ergab, dass dieser bereits wegen diverser Straftaten polizeibekannt ist. Darunter: Körperverletzung, Beleidigung, Diebstahl, sexuelle Nötigung sowie Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Wegen der letztgenannten Straftat wurde der Strafrest einer Freiheitsstrafe in Höhe von einem Jahr und zehn Monaten zur Bewährung ausgesetzt und eine Führungsaufsicht (§ 68b StGB) gegen den Beschuldigten angeordnet. Diese sieht vor, dass der 46-Jährige während der Bewährungszeit unter anderem kein Alkohol und keine Betäubungsmittel zu sich nehmen darf. Dies muss er durch Kontrollen mehrfach im Monat nachweisen. Verstöße gegen Auflagen der Führungsaufsicht sind strafbar (§ 145a StGB).
Bundespolizisten stellten bei dem Beschuldigten einen Atemalkoholwert von 2,25 Promille fest und fanden in seinem Rucksack diverse Flaschen mit hochprozentigem Alkohol. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Verstoß gegen die Führungsaufsicht. Ob dies zur Rücknahme seiner Bewährung führt, wird die Strafvollstreckungskammer am Landgericht Traunstein zu prüfen haben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Hurra die Schule brennt: Übung der Feuerwehren Traunstein

Hurra die Schule brennt: Übung der Feuerwehren Traunstein

Kammer / Landkreis Traunstein – Rund 130 Feuerwehrleute aus Traunstein und Wolkersdorf führten an der Grundschule in Kammer (Landkreis Traunstein) vor Kurzem eine Gemeinschaftsübung durch. 

Der Traum vieler Abc-Schützen hat sich leider nicht erfüllt. Trotz Feueralarm im Schulgebäude und dem Einsatz aller fünf Feuerwehren der Großen Kreisstadt Traunstein geht der Betrieb in der Grundschule Kammer ganz normal weiter. Am Montagabend (17. März) übten rund 130 Einsatzkräfte das Vorgehen im Brandfall und konnten dank eines umfangreichen Innenangriffs unter Atemschutz innerhalb kurzer Zeit zahlreiche vermissten Personen in Sicherheit bringen. Begleitet wurde die Übung von mehreren „Schaulustigen – denen Gaffen ausdrücklich erlaubt war“. Die Übungsbeobachter hatten am Ende „wenig Grund zu jammern“ und bescheinigten einen insgesamt reibungslosen Einsatz der Beteiligten.
Im wechselnden Turnus führen die Feuerwehren Haslach, Hochberg, Kammer, Traunstein und Wolkersdorf einmal jährlich eine große Gemeinschaftsübung durch. In diesem Jahr bemühten sich die Kammerer Kommandanten Alois Wimmer und Tobias Heigermoser um ein ebenso forderndes und realistisches Übungsszenario. Angenommen wurde ein Brand mit mehreren Vermissten im als Mehrzweckraum genutzten Teil des Dachgeschosses. Als „Verletztendarsteller“ haben die Buben und Mädchen der diesjährigen Firmgruppe mitgewirkt.

Feuer unter dem Dach der Schule

Nur wenige Augenblicke nach der Übungsalarmierung „unklare Rauchentwicklung im Schulgebäude“ trafen die Floriansjünger aus Kammer mit ihren beiden Löschfahrzeugen am Einsatzort an. Deutlich zu hören war das akustische Signal der hausinternen Brandmeldeanlage. Eine erste Erkundung ergab eine starke Rauchbildung im zweiten Obergeschoss des Gebäudes, worauf sich die ersten Einsatzkräfte unter Atemschutz zum Einsatz fertigmachten.
Nach und nach traf die Unterstützung der weiteren Einsatzkräfte am angenommenen Brandort ein. Sie erhielten durch die Einsatzleitung ihre Arbeitsaufträge. Geleitet wurde dieser von Zugführer Hubert Hobmaier, der zusammen mit der Mannschaft des Einsatzleitwagens aus Traunstein die Maßnahmen koordinierte. Rund 25 Minuten nach der Alarmierung waren sämtliche Aufgaben verteilt.

Zehn Atemschutztrupps zur Menschenrettung

Im nördlichen Bereich der Schule positionierten sich die Feuerwehren Kammer und Wolkersdorf, um über den Haupteingang der Schule die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchzuführen. Die Einsatzkräfte waren außerdem mit der Tatsache konfrontiert, dass im Aufzug zwei Personen eingeschlossen waren, die ebenfalls gerettet werden mussten. Insgesamt kamen dort fünf Atemschutztrupps zum Einsatz. Darüber hinaus kümmerten sie sich um die Evakuierung der Kammerer Rentnersportgruppe, die sich in der Turnhalle sportlich betätigten.
Südlich der Schule wurden die Feuerwehren Hochberg und Traunstein tätig. Sie positionierten zunächst das Drehleiterfahrzeug, um im Fall einer Brandausbreitung die angrenzenden Gebäude durch einen Wasserwerfer schützen zu können. Gleichzeitig starteten sie über die Fluchttreppe einen Innenangriff unter Atemschutz und kontrollierten, ob von der auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage eine Gefahr ausgeht.

Löschwasser aus Hydranten reicht nicht aus

„In Ortskern von Kammer können wir lediglich auf das Löschwasser aus den Hydranten zurückgreifen. Im Einsatzfall reicht dies für kleinere Brände aber keinesfalls für einen Dachstuhl- oder Wohnhausbrand“, betont Einsatzleiter Hubert Hobmaier und ergänzt, „aus diesem Grund muss dann mit größerem Zeitaufwand eine etwa 1.300 meterlange Löschwasserversorgung zum Rettenbacher Weiher oder den zu den Wasserbehältern in Gerating oder Neuhausen aufgebaut werden“. Dieses Szenario wurde zwar bedacht, auf den tatsächlichen Aufbau einer Versorgungsleitung wurde allerdings verzichtet.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Haslach erhielten den Auftrag, eine Verletztensammelstelle einzurichten und die Personen vor Ort zu betreuen, ehe sie der angenommenen Weiterversorgung durch den Rettungsdienst zugeführt wurden. Insgesamt konnten innerhalb von 45 Minuten sieben Menschen aus dem Dachgeschoss, zwei weitere Personen aus dem Aufzug sowie die Rentnersportgruppe der DJK Kammer erfolgreich gerettet werden.
Zu Übungszwecken wurde noch am Gerätewagen Atem-/Strahlenschutz „Betriebsbereitschaft“ hergestellt und eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet.

Lob vom Kreisbrandmeister für die 130 Teilnehmer

Nach rund einer Stunde intensiven Übens waren sämtliche Übungsziele erreicht. Im Nachgang versammelten sich die Teilnehmer in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses, um den Übungsabend bei einer von der Stadt spendierten Brotzeit gesellig ausklingen zu lassen. „Es freut mich sehr, dass heuer rund 130 Aktive an der Übung teilgenommen haben“, betonte Kreisbrandmeister Albert Rieder, der als Beobachter im Einsatz war. „Es gibt zwar immer etwas zu verbessern, sonst bräuchten wir ja nicht mehr üben, dennoch wurden alle Ziele strukturiert und geordnet verfolgt und eine ordnungsgemäße Arbeitsweise an den Tag gelegt“, so das erste Fazit des Kreisbrandmeisters.
Alois Wimmer brachte seine Freude zum Ausdruck, dass er nun den „Staffelstab“ für die Vorbereitung der nächsten Übung an die Feuerwehr Haslach weitergeben konnte. „Ich bin bereits jetzt gespannt, mit was uns die Kameraden bei der kommenden Übung konfrontieren werden“, so der Kammerer Aktivenchef.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein) 

Wechsel bei der Caritas-Kreisgeschäftsführung Rosenheim

Wechsel bei der Caritas-Kreisgeschäftsführung Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Wechsel bei der Caritas Kreisgeschäftsführung Rosenheim: Erwin Lehmann hat sich nach 40 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Wolfgang Ehrenlechner wird sein Nachfolger.

Großer Bahnhof für einen äußerst wertgeschätzten langjährigen Kollegen der Caritas-Gemeinschaft in München und Oberbayern. Gut 250 Mitfeiernde kamen jüngst zum Gottesdienst in die Rosenheimer Pfarrkirche Christkönig anlässlich der Verabschiedung von Kreisgeschäftsführer Erwin Lehmann in den Ruhestand. Caritaspräses Augustinus Bauer würdigte Lehmann für sein 40-jähriges unermüdliches Wirken „im Dienste tätiger Liebe für den Menschen“. Mit seinem Wissen und seiner Menschlichkeit habe er die Caritas wesentlich mitgeprägt. Dekan Thomas Schlichting dankte Lehmann, dass er „ein ganzes Arbeitsleben der Caritas gewidmet haben – nah, kompetent und menschlich“.

Brückenbauer und humorvoller Denker

Caritasdirektor Prof. Dr. Hermann Sollfrank fasste es beim anschließenden Empfang so zusammen: „Sie kennen ja Herrn Lehmann, er ist nicht nur ein Mann des Wortes, sondern ein Mann des Tuns. Ein Mensch, der über seinen Wirkungskreis hinaus beeindruckt, das sieht man an der illustren Gästeschar.“ Zu der gehörten neben dem dreiköpfigen Vorstand des Diözesan-Caritasverbands mit Sollfrank, Gabriele Stark-Angermeier und Thomas Schwarzauch Aufsichtsratsvorsitzender Richard Stefke, Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Rosenheims Landrat Otto Lederer, etliche Bürgermeister der Umlandgemeinden, zahlreiche Vertreter von Kuratorien und Verwaltung, Freunde und Weggefährten.

Sollfrank beschrieb Lehmann als ebenso konzentrierten wie humorvollen Denker und als Brückenbauer zwischen Menschen, Fachbereichen und Institutionen. „Mit unglaublichem Fleiß und einem tiefen Verständnis für Zahlen, Daten und Fakten war er nicht nur informiert, sondern immer am informiertesten“, so Sollfrank. Seine Kunst sei es gewesen, Zusammenhänge nicht nur zu verstehen, sondern sie auch auf Augenhöhe verständlich weiterzugeben. „Das hat viele Wege geebnet.“
Daran schloss Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März in seiner Dankesrede an „für einen Mann, der sich 15 Jahre als Kreis geschäftsführer unermüdlich für die Menschen in und um Rosenheim eingesetzt hat“. Lehmann habe mit Leidenschaft geholfen, gestaltet und bewegt, Netzwerke geknüpft und Brücken gebaut. Er habe nicht nur gezeigt, was man tut, sondern wie man es tut – und dass er ein großes Herz für die Menschen hat. „Wir verlieren einen wichtigen Gesprächs- und Kooperationspartner“, bedauerte März.

Unaufgeregter Ruhepol und lösungsorientierter Navigator

Axel Hannemann, Leiter der Caritas-Zentren Oberbayern, charakterisierte Lehmann als unaufgeregten Ruhepol und lösungs- wie zielorientierten Navigator auch in schwerer See, als sanft, aber auch „stur mit System“ und treibende Kraft. „Lasst uns doch einfach mal anfangen!“, lautete einer von Lehmanns konstruktiven Motivationssätzen.
Der so Gelobte dankte seiner Frau und seiner Familie sowie allen Weggefährten aus Caritas, Kirche, Politik und Kommunen für die jahrzehntelange Unterstützung und das Vertrauen, das sie in ihn gesetzt hätten.

Mit einem Händedruck übertrug Erwin Lehmann die Verantwortung symbolisch an seinen Nachfolger in der Kreisgeschäftsführung Wolfgang Ehrenlechner, der sich für ein hervorragend aufgestelltes Haus und „eine Super-Übergabe“ bedankte. All das werde er brauchen angesichts der zahlreichen Herausforderungen, die er skizzierte: Krieg und Ungewissheiten, eine Gesellschaft, die sich immer weiter spalte, eine größer werdende Schere zwischen Arm und Reich, Soziale Netzwerke, die „alternative Fakten hinausballern“ und ein massiver Veränderungsdruck, der den Menschen Angst mache und sie überfordere
(Quelle: Pressemitteilung Caritasverband der Erzdiözese München und Freising / Betragsbild: Bäumlisberger/Caritas München-Freising)

IG Bau Oberbayern will den Wohnungsbau in den Fokus rücken

IG Bau Oberbayern will den Wohnungsbau in den Fokus rücken

Rosenheim – Ob aus Stein, Beton oder Holz: In Rosenheim gibt es rund 10.900 Häuser mit rund 33.300 Wohnungen. Ein Großteil davon ist längst in die Jahre gekommen. Das geht aus einer statistischen Auswertung zum Gebäudebestand hervor, die das Pestel-Institut für die IG Bau Oberbayern gemacht hat. Die Bau-Gewerkschaft will damit den Wohnungsbau in den Fokus rücken – den Neubau genauso wie die Sanierung älterer Gebäude: „Damit da in Rosenheim mehr passiert, muss die neue Bundesregierung für den Wohnungsbau eine Offensive starten. Genau danach sieht es im Moment aber nicht aus“, sagt Harald Wulf. Der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern warnt CDU/CSU und SPD davor, den Wohnungsbau bei den Koalitionsverhandlungen zu vernachlässigen.

Deshalb appelliert die IG BAU Oberbayern jetzt an die CSU und SPD in Rosenheim, deutliche Signale nach Berlin zu senden: „Wohnen ist das A und O für die Menschen. Wohnungsnot und Mieten-Explosion sind für viele Menschen ein massives Problem. Eine Regierung, die das jetzt nicht effektiv anpackt, regiert an den Menschen vorbei“, so Harald Wulf. Diese Botschaft müsse dringend „von Rosenheim aus an den Tisch der Koalitionsverhandlungen gefunkt werden“. Immerhin gehe es auch um den Neubau von Wohnungen in Rosenheim. Ebenso wie um die Energiespar-Sanierung alter Wohngebäude – von der Dachdämmung bis zum Austausch alter Fenster.
Insgesamt gibt es in Rosenheim nach Angaben des Pestel-Instituts rund 19.800 Wohnungen, die vor 1980 gebaut wurden. „Gerade von diesen Wohnungen, die 45 Jahre und älter sind, brauchen die meisten eine Sanierung: Es geht darum, deutlich mehr Wohnungen altersgerecht zu machen, wenn demnächst immer mehr Baby-Boomer in Rente gehen und älter werden“, sagt Harald Wulf. Dabei komme es auf Badsanierungen an. Denn bei Seniorenwohnungen seien vor allem Duschen ohne Schwellen wichtig. Außerdem gehe es um breite Türen: „Ältere müssen in der Lage sein, sich mit einem Rollator in der Wohnung zu bewegen“, sagt Wulf.

„Mehr Menschen in Rosenheim wieder eine Chance auf Wohneigentum geben“

Die IG BAU Oberbayern appelliert außerdem an die neuen Koalitionäre in Berlin, „mehr Menschen in Rosenheim endlich wieder eine Chance auf Wohneigentum“ zu geben. „Wer heute ein Durchschnittseinkommen hat, kann vom eigenen Einfamilienhaus, vom Reihenhaus oder von einer Eigentumswohnung nur träumen. Das muss sich ändern. Schwarz-Rot muss dafür sorgen, dass ein Facharbeiter, der Wohnungen baut, sich die endlich auch wieder leisten kann“, fordert Harald Wulf. Der Bund müsse da „dringend etwas unternehmen“ – erst recht bei wieder steigenden Bauzinsen.
Es komme darauf an, dass die neue Bundesregierung „die Weichen für eine Trendwende beim Wohnungsbau stellt – für einen Neubau-Turbo“, so die IG BAU Oberbayern. Insbesondere beim sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau. Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben. „Es ist höchste Zeit, dass wieder mehr Wohnungen gebaut werden – dass die Zahl der Neubauten wieder deutlich nach oben geht“, so Wulf. Als bundesweite Zielmarke nennt die IG BAU 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen und 60.000 neue bezahlbare Wohnungen pro Jahr.

Union und SPD würden mit ihrer Infrastruktur-Offensive bei den Koalitionsverhandlungen einen entscheidenden Schwerpunkt setzen „Es ist richtig und wichtig, in die Infrastruktur zu investieren – in jede sanierte und neu gebaute Straße, jede Brücke, jede Schiene“, sagt Harald Wulf. Davon werde auch Rosenheim enorm profitieren. Es sei auch gut, Schulen als Teil der Infrastruktur zu sanieren. „Es ist dabei aber auch wichtig und notwendig, dafür zu sorgen, dass sich Familien das Wohnen im Umfeld sanierter Schulen wieder leisten können“, so der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern.
(Quelle. Pressemitteilung IG Bau / Beitragsbild: Symbolfoto IG Bau & Tobias Seifert)

Fast wie ein Kolibri: die blaue Holzbiene ist auch in Rosenheim wieder unterwegs

Fast wie ein Kolibri: die blaue Holzbiene ist auch in Rosenheim wieder unterwegs

Rosenheim / Landkreis / Region / Bayern – Mit ihren blau schillernden Flügel ist sie eine Schönheit und gleicht mit ihrem Flugverhalten einem Kolibri: die Blaue Holzbiene. Sie mag es warm. Aufgrund Klimaerwärmung sieht man sie darum auch hierzulande immer öfter, beispielsweise jüngst auf einem Balkon im Rosenheimer Stadtteil Happing. 

Aufgrund ihrer staatlichen Größe von rund 3 Zentimetern wird sie oft mit einer Hummel verwechselt. 2024 war sie aber sogar die Wildbiene des Jahres 2024.
Sie brummen sehr laut, sind aber friedfertige Wesen. Stechen tun sie nur, wenn man sie sehr arg bedrängt.
Im Gegensatz zur Honigbiene bildet die Holzbiene keine Staaten, sondern lebt für sich allein. Im Frühjahr suchen die Weibchen gezielt nach geeigneten Nistplätzen. Wer ihnen dabei helfen will, stellt ihnen Totholz an einem sonnigen Platz im Garten zur Verfügung. 🐝🐝🐝
(Quelle. Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Gisela Schreiner)

Aktuell zu trocken in der Region Rosenheim

Aktuell zu trocken in der Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Trockenheit ist heuer schon sehr früh ein Thema: Normalerweise tummeln sich im Überlaufbereich links des Inns am Fahrradweg zwischen Rosenheim und Schechen Schwäne, Enten und Reiher. Jetzt sind die Wasserflächen fast völlig ausgetrocknet (Unser Beitragsbild). Auch die Zahlen des Bayerischen Landesamt für Umwelt sprechen eine deutliche Sprache:

Ausgetrocknete Wasserfläche im Überlaufbereich links des Inns am Radweg zwischen Rosenheim und Schechen. Foto: Hendrik Heuser

Normalerweise tummeln sich im Überlaufbereich links des Inns am Fahrradweg zwischen Rosenheim und Schechen viele Wasservögel im Wasser. Aktuell sind die Flächen fast komplett ausgetrocknet. Fotos: Hendrik Heuser

Einzig den Huflattich am Wegesrand macht die derzeitige Trockenheit nichts aus (unser Beitragsbild). Ansonsten setzt die Trockenheit der Natur immer mehr zu.

Flächenbrand und Fischrettungsaktion

In Teilen des Landkreises Rosenheim herrschte Anfang März hohe Waldbrandgefahr (wir berichteten). Tatsächlich standen dann am 9. März in Bayrischzell (Landkreis Miesbach) rund 3000 Quadratmeter Bergwald in Flammen (wir berichteten). Wenige Tage zuvor startete der Kreisfischereiverein Rosenheim eine aufwendige Fischrettungsaktion in Paffenhofen (Landkreis Rosenheim), weil dort aufgrund des niedrigen Wasserspiegel im Inn Teile der Altwasserflächen trocken zu fallen drohten und viele Fische in den noch vorhandenen Restwasserflächen eingeschlossen waren (wir berichteten).
Der Niedrigwasser-Lagebericht Bayern des Bayerischen Landesamt für Umwelt bestätigt mit seinen aktuellen Zahlen den subjektiven Eindruck, dass es aktuell zu trocken ist. Der Februar ist demnach in Südbayern mit einem Monatsniederschlag von 22 mm deutlich zu trocken ausgefallen (38 Prozent vom Mittel 1971 bis 2000) und in Nordbayern summierte sich der Februarniederschlag auf geringe 31 mm (62 Prozent vom Mittel). Neben dem Februar 2025 waren nach den aktuellen Zahlen des Niedrigwasser-Informationsdienst Bayern auch die Monate November und Dezember 2024 deutlich zu trocken.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Entscheidung gefallen: Caritas verlagert Standort Schonstett

Entscheidung gefallen: Caritas verlagert Standort Schonstett

Schonstett / Landkreis Rosenheim –  Die Entscheidung ist gefallen: Der Caritasverband München und Freising zieht mit seinem Schonstetter Angebot (Landkreis Rosenheim) für Menschen mit Behinderung um.

In den vergangenen Wochen prüfte der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising eingehend, ob der Standort auf dem Schlossgelände Schonstätt generalsaniert werden kann oder als Einrichtungsstandort aufgegeben werden muss (wir berichteten).

Nach eingehender Prüfung hat sich der Vorstand des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising e.V. nun entschlossen, sein Angebot für Menschen mit Behinderungen am Standort Schonstett zu verlagern, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht. Birgit Weiß, Geschäftsleiterin des Bereichs „Teilhabe und Inklusion“ beim Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V., erläutert den Schritt: „Wir haben die für eine Fortführung des Angebots in Schonstett erforderlichen Maßnahmen und die dafür nötigen Kosten intensiv und verantwortungsvoll geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir die uns anvertrauten finanziellen Mittel für die betroffenen Menschen wirkungsvoller einsetzen können, wenn wir das Angebot in modernere Einrichtungen verlagern.“

Aktuell leben 40 Menschen im Caritas-Haus Schonstett

Im Caritas-Haus Schonstett leben aktuell 40 Menschen mit Beeinträchtigungen im Alter von 27 bis 77 Jahren. Ihnen allen werden jetzt alternative Angebote sowohl in Einrichtungen des Caritasverbands wie auch bei angeschlossen Trägern unterbreitet. Ebenso verhält es sich bei den rund 63 Mitarbeitenden. Birgit Weiß betont: „Wir machen unser Angebot nicht zu, wir verlassen nur ein sehr in die Jahre gekommenes Gebäudeensemble. Unser Ziel ist es, für jeden Bewohner und jede Bewohnerin sowie für alle Mitarbeitenden schnellstmöglich gute Lösungen zu finden.“

Wie geht es mit dem Caritas-Areal in Schonstett weiter?

Bezüglich der Zukunft des Caritas-Areals in Schonstett, zu dem mehrere Häuser, ein Schloss aus dem 15. Jahrhundert sowie ein Park gehören, gibt es bereits Gespräche mit mehreren Interessenten. Birgit Weiß sagt: „Hierbei ist uns wichtig, dass sich die Entwicklungen an den Anforderungen der Kommune orientieren und es auch zukünftig Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in neuen Wohnformen gibt. Es freut uns sehr, hier im Einklang mit den Interessenten zu sein.“

An anderen Standorten neue inklusive Wohnformen entwickeln

Die Entscheidung das Wohnangebot zu verlagern, hat sich der Caritasverband nicht leicht gemacht. „Wir danken den Schonstettern ausdrücklich für das gute Miteinander zwischen den Bürgern der Gemeinde und den Bewohnern unserer Einrichtung über die vielen Jahre. Das war immer sehr wertvoll und hat – genau wie das Engagement unserer Mitarbeitenden – viel dazu beigetragen, dass sich die Menschen hier sehr wohlgefühlt haben. Insbesondere deshalb fällt uns der Abschied von Schonstett schwer. Trotzdem ist er nötig, damit an anderer Stelle etwas gutes Neues entstehen kann“, so Petra Schubert, die als Regionalleitung für die Einrichtung verantwortlich ist. Schubert blickt positiv in die Zukunft: „Wir freuen uns darauf, an anderen Standorten neue inklusive Wohnformen zu entwickeln – so wie viele der Bewohnerinnen und Bewohner es sich in den Gesprächen von uns gewünscht haben.“
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. hatte das Areal in Schonstett zu Beginn der 1970er-Jahre erworben und in dem ehemaligen Lungensanatorium ein Angebot für Erwachsene mit Beeinträchtigungen eingerichtet. Trotz regelmäßiger Sanierungen, zuletzt im Jahr 2013 für rund vier Millionen Euro, entsprechen Areal und Gebäude nicht mehr dem eigenen Anspruch und auch nicht mehr dem Standard. Birgit Weiß bilanziert: „Wir stehen für Teilhabe und Inklusion. Unser Caritas-Haus Schonstett ist ein Relikt der Vergangenheit. Das Gebäude stammt konzeptionell aus einer Zeit der Exklusion. An diesem Standort können wir Teilhabe und Inklusion, wie wir sie im Jahr 2025 verstehen, nicht mehr verwirklichen.“

2025 wären erneut Kosten in der Größenordnung eines höheren sechsstelligen Euro-Betrags für große Sanierungen an Fenstern, Böden, Zimmern, Wasserleitungen und Dach angefallen. Diese Investition mache für den Caritasverband jedoch mit Blick in die Zukunft keinen Sinn mehr: „Es ist einfach alles sehr alt hier. Kaum sind wir an einer Stelle fertig, da sind woanders schon wieder Arbeiten fällig. Es ist leider kein Ende in Sicht”, sagt Birgit Weiß. Deshalb wolle man lieber die vorhandenen, moderneren Einrichtungen im Verband nutzen und inklusivere Wohnformen in der Region entwickeln.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas München-Freising (ck) / Beitragsbild: Copyright Carmen Krippl/Caritas München-Freising)