Katzenerziehung auf einen Click

Katzenerziehung auf einen Click

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Katzen haben den Ruf, vor allem ihrem eigenen Willen zu folgen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht lernen und erzogen werden können. Im Gegenteil: Mit der richtigen Methode lassen sich Katzen sanft und effektiv trainieren.

Eine bewährte Technik, um etwa das Kratzen an Möbeln oder das Betteln um Futter zu unterbinden, ist dabei das Clickertraining.„Clickertraining basiert auf dem Prinzip der positiven Verstärkung“, erklärt Katzenexpertin und Diplom-Biologin Birgit Rödder, die mit der Katzen-Clicker-Box einen Ratgeber sowie Trainings- und Übungskarten zum Ausprobieren veröffentlicht hat. „Anstatt eine Katze bei Fehlverhalten zu bestrafen, wird sie für erwünschtes Verhalten belohnt. Dafür braucht man nur einen Clicker, also ein kleines Gerät, das ein klickendes Geräusch macht. Alternativ funktioniert aber auch Zungenschnalzen oder ein eindeutiges Wort gut. Diese sogenannten Marker sollten aber nur während des Trainings eingesetzt werden, sonst verlieren sie ihre Bedeutung“, erklärt die Expertin. „In einem ersten Schritt verknüpft man das Geräusch zum Beispiel mit einer Leckerei, bis es zuverlässig das Futter ankündigt. Anschließend kann man der Katze durch das Geräusch mitteilen, welches spezielle Verhalten Erfolg verspricht. Nach einigen Wiederholungen verbindet sie beides und wird das positive Verhalten öfter zeigen. Katzen lernen so sehr schnell und sehr gerne kleine Tricks, da sie viele Erfolgserlebnisse hintereinander erzielen. Haben sie auf diese Art das Prinzip verstanden, kann man die Trainingsmethode auch erzieherisch einsetzen.“

Wann ist Clickertraining sinnvoll?

Clickertraining kann in vielen Situationen helfen: Kratzt die Katze etwa häufig am Sofa, braucht sie eine Alternative, beispielsweise einen Kratzbaum. Wenn sie diesen nutzt, wird geklickt, belohnt und der Kratzbaum wird so positiv verknüpft. „Auch wenn es ums Futter geht, gibt es so manches unerwünschtes Verhalten bei Katzen. Die einen betteln am Tisch, wenn ihre Halter etwas essen wollen, die anderen sind ganz aufgeregt, wenn sie selbst ihr Futter bekommen sollen“, beschreibt die Biologin. „Mit etwas Geduld kann man der Katze dann aber beibringen, sich ruhig hinzusetzen und zu warten und dieses Verhalten mit einem Click belohnen und verstärken. Man beginnt mit einer bis sehr wenigen Sekunden, damit sie schnell lernt, dass sich Warten lohnt. Die Dauer kann man anschließend langsam auf mehrere bis viele Minuten steigern.“
Ängstliche oder scheue Katzen profitieren vom Clickertraining noch auf eine weitere Art: Die Bestätigung durch den Halter, dass das Verhalten erwünscht ist, gibt ihnen mehr Sicherheit und stärkt die Bindung. Der Mensch wird zu einem wichtigen und geliebten Trainingspartner. Hat die Katze Angst vor der Transportbox, lässt sich die Box mit Clickertraining positiv verknüpfen und der Tierarztbesuch wird weniger stressig. Neben den erzieherischen Aspekten lässt sich Clickertraining aber auch beim gemeinsamen Spielen und zur Beschäftigung einsetzen. So wird die Katze mental gefordert und es kommt keine Langeweile auf.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das Clickertraining ist im Prinzip einfach, erfordert aber Geduld und Konsequenz. Die folgenden Schritte helfen, es richtig aufzubauen:

  • Konditionierung: Das Geräusch positiv verknüpfen
    „Die Grundlage bei dieser Methode ist, dass die Katze das Click-Geräusch mit einer Belohnung, also positiv verknüpft“, erklärt Rödder. „Zu Beginn sollte man daher 15- bis 30-mal maximal zwei Sekunden nach dem Click ein Futterstück liefern, damit sie diese Verbindung herstellt, ohne dass sie etwas Besonderes machen muss. Da kann es auch helfen, besonders leckere Belohnungen anzubieten, bevor man später beispielsweise mit Trockenfutter belohnt.“
  • Gezieltes Clicken
    Die zweite wichtige Grundlage ist das Timing. Damit die Katze das gewünschte Verhalten mit dem Geräusch verknüpft, muss genau in dem Moment, in dem sie es zeigt, auch das Signal erfolgen. Die Belohnung sollte dann zügig folgen.
  • Konsequenz und Geduld
    „Gerade am Anfang kann es noch ein bisschen dauern, bis die Katze zuverlässig reagiert“, so die Expertin. „Es ist daher wichtig, dass man das Training regelmäßig wiederholt, damit es sich festigen kann. Optimal sind dafür immer kurze Einheiten von fünf, maximal zehn Minuten.“
Häufige Fehler beim Clickertraining mit Katzen

Zu den häufigen Fehlern gehört für Rödder zu spätes Clicken, sodass die Samtpfote das Geräusch nicht mit der gewünschten Handlung in Verbindung bringt. Clicken ohne folgende Belohnung sollte man ebenfalls vermeiden. Dadurch verliert der Marker seine Wirkung als sichere Ankündigung der Leckerei. Auch die Katze mit dem Geräusch herbeizurufen, ist nicht zu empfehlen; eventuell verstärkt man damit eine eigentlich unerwünschte Beschäftigung, zum Beispiel eine andere Katze zu ärgern oder – auch unbemerkt – den Vorhang zu zerrupfen.
„Wichtig ist außerdem, die Katze nur mit kleinen Leckereien zu belohnen, sonst wird sie schnell satt und verliert die Motivation, weiterzumachen“, erklärt Rödder. „Ungünstig ist auch, erwünschtes Verhalten nach dem erfolgreichen Training gar nicht mehr zu verstärken. Die Katze vergisst das Gelernte sehr schnell wieder oder reagiert sogar frustriert und mit Verhaltensweisen, die man nicht mehr sehen wollte. Bei erfolgreichen Übungen lernt sie die Zusammenhänge sehr schnell. Lässt man dann den einen oder anderen Click aus, behält sie es besser im Gedächtnis. Aber auch später sollte ihr angenehmes Verhalten zumindest gelegentlich belohnt werden, damit sie weiter mitspielt, man darf sich gerne mit der Katze über ihre Kooperation freuen.“
Unerwünschtes Verhalten sollte zudem nicht bestraft werden. Clickertraining funktioniert nur über die Belohnung und hilft so dabei, ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier aufzubauen. Eine Bestrafung führt dagegen schnell zu Verunsicherung und zum Verlust des Vertrauens.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Wohnsitz im Internet anmelden

Rosenheim: Wohnsitz im Internet anmelden

Rosenheim – Neu in der Stadt und die Wohnsitzanmeldung steht an? In Rosenheim geht das ab sofort digital. Damit gehört Rosenheim zu einer der ersten Kommunen in Bayern, die diesen Service anbieten.

„Mit dem neuen Online-Dienst wird die Wohnsitzanmeldung bei unserem Bürgeramt in wenigen Minuten erledigt. Ohne lästige Terminsuche und Wartezeit. Außerdem ist der Service kostenlos, sodass unseren Neubürgern eine moderne, digitale Alternative zur Verfügung, die Zeit und Wege spart“, so Oberbürgermeister Andreas März.
Für die elektronische Wohnsitzanmeldung werden ein NFC-fähiges Mobilgerät oder ein PC, die AusweisApp und der Personalausweis samt PIN sowie ein Nutzerkonto. Weitere Informationen sowie den Link zur Wohnsitzanmeldung sind im Internet unter www.rosenheim.de/buergerservice/umzug/ummeldung-einer-wohnung/ zu finden.
Die digitale Anmeldung für Nebenwohnsitze ist derzeit nicht möglich, weil in diesem Fall ein persönliches Beratungsgespräch erforderlich ist.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellungsführung in Kloster Seeon

Ausstellungsführung in Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Im Mesnerhaus von Kloster Seeon läuft seit letztem Wochenende die Ausstellung „Die Künstlerin Elisabeth Kronseder und die Seeoner Brunnenfigur Der Fischerbub“. Interessierte haben am kommenden Sonntag, 23. März um 14:00 Uhr die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren bei einer Führung.

Kunsthistorikerin Hedwig Amann M. A. wird in der etwa einstündigen Führung das Leben und Schaffen der Künstlerin eingehend beleuchten und interessante Einblicke in ihre Werke sowie deren historische und kulturelle Kontexte geben. Der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de wird gebeten.
Die Ausstellung im Mesnerhaus ist bis 25. Mai täglich von 10 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17 Uhr (bis März Dienstag Ruhetag) geöffnet.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright Kloster Seeon)

Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland

Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland

Sendling / München / Rosenheim – Gut erhaltene Bergsportausrüstung kaufen, die Umwelt schonen und Gleichgesinnte treffen, das bietet der Frühjahrs-Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland der am 30. März stattfindet.

Am Sonntag, 30. März, verwandelt sich die Blumengroßmarkthalle (Schäftlarnstraße 2, 81371 München) in Sendling von 9 bis 14 Uhr in ein Paradies für Bergsportler auf der Suche nach Ausrüstung.
Der alpinflohmarkt ist seit Jahren ein Treffpunkt der Bergsport-Community. Ob Kleidung, Literatur oder Kartenmaterial, hier finden Besucher gut erhaltene Ausrüstung zu fairen Preisen. Das nachhaltige Konzept steht im Mittelpunkt der Veranstaltung: Gebrauchte Artikel erhalten ein zweites Leben, Ressourcen werden geschont und die Umwelt entlastet.
Ein besonderes Angebot bietet der Repair und Care Stand des Alpenvereins München und Oberland. Schneidermeisterin Barbara Heinze, spezialisiert auf Outdoorbekleidung, repariert defekte Kleidungsstücke direkt vor Ort. So bleibt hochwertige Ausrüstung länger nutzbar.

Anreise mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln

Für das leibliche Wohl sorgt das Bistro der Blumengroßmarkthalle mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken.
Besuchern wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die U-Bahn-Haltestelle Implerstraße ist 700 m, die S-Bahn-Haltestelle Harras 1,6 km und die Bushaltestelle Lagerhausstraße 300 m entfernt. Achtung: zwischen der Brudermühlstraße und Klinikum Großhadern fährt Schienenersatzverkehr.
Verkäufer können sich auf der Website des Alpenvereins München und Oberland anmelden: Website
(Quelle: Pressemitteilung Alpenvereins München und Oberland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. März

Namenstag haben: Gero, Josef, Josefa, Josephine, Josefina, Marcel, Sibylle

3 bekannte Geburtstagskinder:

Bruce Willis (1955 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent.)

Glenn Close (1847 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Ursula Andress (1936 –  ist eine Schweizer Schauspielerin, die in „James Bond jagt Dr. No“ in ihrer Rolle als Muscheltaucherin Honey Ryder das erste „Bond-Girl“ spielte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1964: Durch den Tunnel unter dem Alpenpass Grosser St. Bernhard fließt der erste Straßenverkehr.
  • 1988: Erstes Konzert der Band Nirvana.
  • 1996: Die Ehe zwischen Winnie und Nelson Mandela wird geschieden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Grünes Licht für die Surfwelle im Hammerbach in Rosenheim

Grünes Licht für die Surfwelle im Hammerbach in Rosenheim

Rosenheim – Die Surfwelle im Hammerbach in Rosenheim wird immer wahrscheinlicher. Beim Schul-, Kultur- und Sportausschuss am Montagabend (17.3.2025) gab es für dieses Projekt bis auf zwei Gegenstimmen Grünes Licht. Aber ein paar Punkte müssen jetzt dennoch noch geklärt werden.

Um eine Surfwelle zu erzeugen, braucht es eine Stauvorrichtung. Einer Machbarkeitsstudie der Firma „Dreamwave“ zufolge wären diese in Rosenheim grundsätzlich an zwei Standorte im Hammerbach möglich: Auf Höhe Ichikawa-Platz und Lortzingerstraße. Am einfachsten umsetzbar sei das neue Freizeitvergnügen aber am Ichikawa-Platz. unterhalb der Brücke.
Die Kosten dafür werden auf mindestens 600.000 Euro geschätzt. 450.000 Euro davon würde der Freistaat Bayern übernehmen – dank Daniel Artmann, Rosenheims Landtagsabgeordneten und Zweiten Bürgermeister der Stadt, der mit Unterstützung seiner Fraktion einen dementsprechenden Antrag im Nachtragshaushalt eingereicht hatte (wir berichteten). Gut 150.000 Euro sind also noch offen, die entweder von der Stadt oder von Sponsoren oder Spenden getragen werden müssten.

Es gibt noch ein paar Hürden

Es gibt auch noch weitere Hürden: derzeit wird ein Gutachten erstellt, mit dem geklärt werden soll, in wieweit die umliegende Wohnbebauung durch Lärm belastet werden könnte. Im April soll das Ergebnis vorliegen. Außerdem geplant ist eine artenschutzrechtliche Prüfung.

Generell sind nicht alle Rosenheimer von dieser Idee begeistert, wie die Kommentare zu dem Projekt auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen. Von „Unnütz“ und „zu teuer“ ist da die Rede.
Als „riesiger Gewinn für die Region“ begrüßt dagegen der Bayerische Landessportverband Rosenheim (BLSV) den Beschluss zur Errichtung der stehende Surfwelle. „Sie wird nicht nur als Anziehungspunkt für viele Sportlerinnen und Sportler dienen, sondern auch die Attraktivität der Region insgesamt steigern“, ist Rainer Paststätter, Vorsitzender des BLSV, überzeugt. Und Jonah Werner, Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend Rosenheim betont: „Gerade für die Jugend ist dieses Projekt ein starkes Signal. Es zeigt, dass in junge Menschen investiert wird und man ihnen moderne, attraktive Sportmöglichkeiten bietet“.

Jonah Werner ist auch Mitglied bei der SPD. Nicht alle zeigen sich dort so begeistert von der Surfwelle wie er. Fraktionskollegin und Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht meinte dazu in der Sitzung, die Stimmung für und gegen die Surfwelle liege  in ihrer Fraktion bei 50: 50. Sie selbst sei dagegen und stimme dementsprechend auch so ab.
Eine weitere Gegenstimme kam von Karl Mooslechner von der CSU. „Ich weiß nicht, ob der Platz so geeignet ist“, meinte er. Außerdem gäbe es bei der vergleichbaren Eiswelle in München fast jeden Tag einen Verletzten.
Die Mehrheit der Stadträte (8 Stimmen) gaben aber ihr „Ja“ für dieses Vorhaben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“

Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“

Rosenheim – Das Kind kommt in die Phase, in der Milchmahlzeiten durch Breimahlzeiten ersetzt werden. Wie man diesen Übergang vom Stillen oder Fläschchen zur Beikost Schritt für Schritt gestalten kann, erfährt man im Seminar von Dipl.-Ökotrophologin Marion Benda am 31. März.

Sie möchte Eltern mit Informationen zu aktuellen Trends, Studien und Anregungen für die Praxis unterstützen. Das Online-Seminar findet am 31. März von 10 bis 11:30 Uhr statt und richtet sich an Eltern mit Kindern ab dem 5. Lebensmonat und Tageseltern.
Die Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung erfolgt online unter www.aelf-ro.bayern.de/ernaehrung/familie.
Anmeldeschluss ist der 28. März.
Alle Teilnehmer erhalten vorab eine E-Mail mit genauen Informationen für den Online-Zugang zur Veranstaltung.
Weitere Informationen erhält man von Ansprechpartnerin Bettina Handwerker, bettina.handwerker@aelf-ro.bayern.de,Tel. 08031-3004-1202.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Atrium, Rosenheim, 1984

Atrium, Rosenheim, 1984

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1984. Auf unserem Fotooldie sehen wir den Bau des Rosenheimer Atriums in der Münchener Straße. 

Bei seinem Bau galt das Atrium als Leuchtturmprojekt in Sachen „modernes Einkaufszentrum“. Mit seinem mediterran wirkenden Innenhof und Terrassen war das Atrium auch einige Jahre sehr beliebt. Doch mittlerweile ist dieser Gebäudekomplex in die Jahre gekommen. Es gibt immer wieder Leerstände und der Innenhof strahlt auch nicht mehr den Glanz der Anfangsjahre aus.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 5. auf 6. April auf den Strecken Holzkirchen – Rosenheim und München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein Fahrplanänderungen, Schienenersatzverkehr und Ausfall von Verkehrshalten.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Samstag, 5., auf Sonntag, 6. April, nachts Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es zu Fahrplanabweichungen, Ausfall von Verkehrshalten und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein kommt es bei einer Verbindung zu einer früheren Abfahrtszeit. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es zu Fahrplanabweichungen und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen und einem Taxi zwischen Holzkirchen und Rosenheim. Die SEV-Busse und einige Züge fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Poller in der Rosenheimer Färberstraße kommen nicht

Poller in der Rosenheimer Färberstraße kommen nicht

Rosenheim – Weil sich nicht alle Auto- und Motorradfahrer in der Rosenheimer Färberstraße an das nächtliche Fahrverbot halten, wollte die SPD-Stadtratsfraktion dort versenkbare Poller installieren lassen. Bei der jüngsten Verkehrsaussschussitzung fiel die endgültige Entscheidung: der Antrag wurde abgelehnt. 

Das Thema ist nicht neu und wurde in der Vergangenheit immer wieder mal in den Verkehrsausschussitzungen und Anliegerversammlung diskutiert. Anfang Dezember 2014 brachte die Rosenheimer SPD das Thema mit einem Antrag erneut auf den Tisch (wir berichteten). Ihre Idee: Auf Höhe der Lokale „Färber“ und „Zum Johann Auer“ und auf der anderen Seite an der Adlzreiterstraße (Richtung Hofbräukomplex) sollen versenkbare Poller installiert werden.

In diesem Bereich ist die Zufahrt bereits jetzt in den Nachtstunden zwischen 20 Uhr und 6 Uhr am Morgen nur für Anwohner und Lieferverkehr gestattet. Schilder weisen auf diese Beschränkung hin, aber nicht alle Auto- und Motorradfahrer halten sich daran, insbesondere wenn es darum geht, einen Parkplatz zu finden.

Installation würde über  70.000 Euro kosten

In der Vergangenheit wurden von der Stadt Rosenheim als Grund gegen versenkbare Poller auch immer wieder die hohen finanziellen Kosten angeführt, die durch Anschaffung, Montage und Wartung entstehen und später auch zum Teil von den Anwohnern getragen werden müssten, weil diese für die Bedienung ein Gerät benötigen, um die Poller auf Knopfdurch aus- und einfahren zu lassen.

Die Stadtverwaltung rechnet für die Installation der versenkbaren Polder mit einmaligen Kosten von mindestens 70.402,61 Euro, wie aus der aktuellen Beschlussvorlage hervorgeht. Zusätzlich müsste man jährlich für Wartung-, Instandhaltung- und Bereitschaftskosten von rund 8000 Euro in die Hand nehmen.

Um zu einer endgültigen Entscheidung mit den Pollern zu gelangen, hat die Stadtverwaltung außerdem die tatsächliche nächtliche Verkehrsbelastung in diesem Bereich zwischen dem 10. und 19. Dezember 2024 mittels Seitenradarmessgerät überprüfen lassen. Ergebnis: In der Nacht von Freitag (13.12.2024) auf Samstag wurden 65 Fahrzeuge erfasst und von Samstag bis Sonntag (14.12.2024) waren es 41 Fahrzeuge. An den übrigen Wochentagen lag das Verkehrsaufkommen laut der Auswertung deutlich niedriger. Technisch nicht differenziert werden konnte dabei, wie viele der erfassten Autos Anwohnern gehörten, die berechtigterweise dort unterwegs waren.

Nachdem die Stadt dann auch noch Gespräche mit der Landeshauptstadt München oder der Stadt Salzburg zu der Thematik führten, kam man in der Veraltung zu dem Ergebnis, dass versenkbare Polder keine geeignete Lösung für das Problem sind. München lehnt versenkbare Polleranlagen ab und in Salzburg wurden die Standorte mit versenkbaren Pollern nachträglich mit Überwachungskameras ausgestattet, aufgrund von zunehmender Ausfälle durch Vandalismus. 

Robert Metzger von der SPD-Stadtratsfraktion wollte nach diesen Ausführungen dann auch nicht unbedingt mehr an den Pollern festhalten, betonte aber, dass man dann nach anderen Lösungen suchen müsse, um das Problem an dieser Stelle in den Griff zu bekommen. Grünen-Stadträtin Daniela Dickerhof dagegen verwies auf Frankreich, wo es vielerorts versenkbare Poller gäbe. Da es dort offensichtlich funktioniere, müsse diese Art der Verkehrsregelung auch in Rosenheim möglich sein.
Am Schluss wurden die versenkbaren Poller mit 6 zu 4 Stimmen abgelehnt. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Innpuls.me)

Stockerlplätze für die heimischen Eiskunstläufer in Germering

Stockerlplätze für die heimischen Eiskunstläufer in Germering

Germering / Rosenheim – Am 1. März waren beim 29. Pokal im Eiskunstlauf der Wanderers Germering  zehn Eiskunstläuferinnen aus der Region Rosenheim angetreten (ERC Bad Aibling, TuS Bad Aibling, EV Rosenheim). Sie brachten gute Platzierungen nach Hause.

Vom TuS Bad Aibling gingen zwei Läuferinnen an den Start. Jennifer Gültling schaffte es in der Kategorie Pre Young Adult 1 aufs Podest und freute sich über den 3. Rang. Lilly Pringal erreichte bei den Figurenläufern den 4.Platz.
Sonja Maslik vom ERC Bad Aibling präsentierte ihre Kür zur Musik von Rapunzel und erreichte damit Platz vier in den Sternschnuppen B.
Vom EV-Rosenheim gab es in dieser Kategorie zwei Starterinnen: Lina Gross belegte mit einer läuferisch starken Schrittsequenz auf Level1 den 5. Platz. Kiliana van der Linden zeigte unter anderem eine Kombipirouette auf Level 2 und wurde mit dem 2. Platz belohnt. In der Kategorie Anfänger B lief Daria Scheifele ihr Kürprogramm ansprechend und mit schnellem Tempo und wurde Vierte.
Bei den Elementeläufern siegte Leonie Harlander mit einem fehlerfreien Lauf in Elemente 1. Simona van der Linden verpasste das Treppchen knapp und wurde vierte. In Elemente 2 konnte sich Ottilia van der Linden einen sechsten Platz erkämpfen. Cataleya Bürstlinger präsentierte in Elemente 4 einen sauberen Salchow sowie eine schöne Standpirouette und wurde Vierte.

Platzierungen im Überblick

TUS Bad Aibling:
Pre Young Adult Jennifer Gültling 3. Platz;
Figurenläufer (a) Lilly Pringal 4.Platz;

ERC Bad Aibling:
Sternschnuppen B (d) Sonja Maslik 4. Platz;

EV-Rosenheim:
Elemente 1 (c) Leonie Harlander 1. Platz; (d) Simona van der Linden 4. Platz;
Elemente 2 (c) Ottilia van der Linden 6. Platz;
Elemente 4 (d) Cataleya Bürstlinger 4. Platz;
Sternschnuppen B (c) Kiliana van der Linden 2. Platz; Lina Gross 5. Platz;
Anfänger B (b) Daria Scheifele 4. Platz;
(Quelle: Pressemitteilung EV Rosenheim / Beitragsbild: Links, Jennifer Gültling (TUS) Belegte in der Gruppe Pre Young Adult den 3. Platz Copyright MK-Sportfotografie; Mitte, Sonja Maslik (ERC) zeigte ihre ausdrucksstarke Kür zur Musik von Rapunzel Copyright MK-Sportfotografie; Rechts, Kiliana van der Linden (EVR) belegte in SternschnuppenB den 2. Platz Copyright MK-Sportfotografie)

Politischer Josefi-Abend der AfD in Rechtmehring

Politischer Josefi-Abend der AfD in Rechtmehring

Rechtmehring / Landkries Mühldorf am Inn – Zu einem Politischen Josefi-Abend laden die AfD Kreisverbände Mühldorf am Inn und Rosenheim am Donnerstag, 20. März, ab 19 Uhr im Gasthof „Zum Grafen“ im Kirchenwirt Rechtmehriing ein.

Die Besucher erwarten Neuigkeiten zur aktuellen Politik in Bund, Land und Region. Es sprechen der AfD-Kreisrat Oliver Multusch sowie der Rosenheimer AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Winhart.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Andreas Winhart / Beitragsbild: Symbolfoto re)