Amphibien-Wanderung startet- Bund Naturschutz: „Bitte langsam fahren!“

Amphibien-Wanderung startet- Bund Naturschutz: „Bitte langsam fahren!“

Rosenheim / Bayern / Deutschland –  Mit den milderen Temperaturen begeben sich auch die Amphibien wieder auf Wanderung – auch im Landkreis Rosenheim. Bund Naturschutz bittet Verkehrsteilnehmer: „Bitte langsam fahren!“

Derzeit sammeln wieder über Hundert ehrenamtliche Helfer des Bund
Naturschutz Rosenheim Kröten und Frösche ein und befördern sie sicher über
die Straße. Diese Arbeit ist nicht ungefährlich. Die Helfer halten sich auf und an
den Straßen auf und sind darauf angewiesen, dass Verkehrsteilnehmer
langsam fahren. Sie sind vor allem während der Dämmerung unterwegs, teils
auch nachts.
Die Tiere müssen zahlreiche Straßen überqueren, um ihre Laichgebiete zu
erreichen. Sie folgen dabei ihren genetisch einprogrammierten
Verhaltensweisen. Der heutige dichte Straßenverkehr ist in dieser
‚Programmierung‘ nicht vorgesehen. Jedes Jahr werden Tausende von ihnen
überfahren und verenden teils qualvoll. Es ist kein schöner Anblick.
Auch die Verkehrssicherheit ist ein zentraler Aspekt. Autofahrerinnen und
Autofahrer, die plötzlich bremsen, um den Tieren auszuweichen, aber auch
durch Tierkadaver verunreinigte Oberflächen können Unfälle verursachen.
Damit niemand zu Schaden kommt, bitten wir um langsames Fahren!
Rainer Auer, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz e.V., Kreisgruppe
Rosenheim, appelliert an die Autofahrer: „Auch heuer möchte ich Sie sehr um
Rücksichtnahme bitten. Bitte fahren Sie vorsichtig! Es ist ja nur ein kurzer
Zeitraum von wenigen Wochen.“

Tümpel und Laichgewässer nicht trocken legen

Nur mit dieser wertvollen ehrenamtlichen Arbeit können die teils bereits
gefährdeten Arten erhalten werden. Um sich fortzupflanzen, müssen die Tiere
ihre Laichgewässer erreichen. Aufgrund der Wichtigkeit dieser
Artenschutzprojekte werden sie bayernweit vom Freistaat Bayern unterstützt.
Es wird auch darum gebeten, keinesfalls zur jetzigen Laichzeit Laichgewässer
und Tümpel trockenzulegen, den Bewuchs zu beseitigen oder ähnlich in die
Natur einzugreifen.
Wer helfen möchte, kann sich gerne melden unter rosenheim@bund
naturschutz.de
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fastenzeit: Historisches Heiliges Grab in Aschau im Chiemgau

Fastenzeit: Historisches Heiliges Grab in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim- Ab Mitte März steht es wieder in der katholischen Pfarrkirche Aschau im Chiemgau: Das historische Heilige Grab, eine auf Brettern gemalte Kulissenarchitektur von beachtlicher Größe: 10 Meter hoch, 7 Meter breit und 225 Jahre alt – in Teilen noch älter.

Es ist eines der wenigen in dieser Größe erhaltenen Beispiele barocker Inszenierung der Passion und Auferstehung Jesu im süd-ost-bayerischen Raum. Nachdem es sechs Jahrzehnte lang auf dem Kirchenspeicher schlummerte, erwachte es 2019 nach gründlicher Restaurierung wieder zum Leben und wird nun – im Turnus von drei Jahren – zum dritten Mal in jüngster Zeit zu sehen sein.
Das Besondere dabei: Sowohl der Aufbau mit einer aufwändigen Holzkonstruktion und 150 mit buntem Wasser gefüllten Glaskugeln, als auch das sehr vielseitige begleitende Programm wird überwiegend von Ehrenamtlichen aus Aschau und der Region gemeistert. Das Gemeinschaftsprojekt aus Pfarrgemeinde, Heimat- und Geschichtsverein, Gemeinde mit der Tourist Info, sowie Kulturschaffenden aus dem Chiemgau und darüber hinaus bewahrt nicht nur eine historische Kostbarkeit vergangener Zeiten, sondern verbindet alt und neu, Geschichte mit Themen und Ausdrucksweisen der Gegenwart. Angeboten werden einstündige Führungen, die das Bildprogramm des Heiligen Grabes im Raum der Pfarrkirche erschließen und in Erzählungen und Anekdoten lebendig werden lassen.

Besonders vielseitig ist das kulturelle Programm, Darbietungen vom großen Konzert, bis hin zur halbstündigen musikalischen Meditation. Die Bandbreite reicht von alpenländischen Gesängen über klassische Vokalwerke bis zu zeitgenössischer Musik. Die Gottesdienste in der Kar- und Osterwoche gewinnen durch das Heilige Grab eine besondere Ausdruckskraft. Außerdem lädt die Pfarrkirche mit dem Kulissenaufbau auch dazu ein, die Atmosphäre und Botschaft für sich wirken zu lassen.

Am 15. März wird das Heilige Grab eröffnet

Eröffnet wird das Heilige Grab am 15. März um 17 Uhr mit einer Lichtfeier und Abendlob, vom Regensburger Sergiuschor mit Gesängen der Ostkirche gestaltet. Das gesamte Programm bis einschließlich 27. April finden Sie unter www.aschau.de/aschauer-heiliges-grab oder im eigenen Faltblatt, erhältlich in der Tourist Info Aschau im Chiemgau und Sachrang, sowie in den Kirchen. In der Tourist Info Aschau .erfolgt der Vorverkauf für das „Konzert mit den Komponisten der Aschauer Auferstehungsspiele“ (16. März), für das Passionsoratorium „Oaner geht um im Land“ (30. März), sowie Infos für Gruppenführungen.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau  /  Beitragsbild: Herbert Reiter)

Eleganz in jedem Tropfen am Chiemsee

Eleganz in jedem Tropfen am Chiemsee

Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Die wärmenden Sonnenstrahlen der letzten Tage wecken bereits erste Frühlingsgefühle – so auch bei diesem anmutigen Schwan, der im kristallklaren Wasser des Chiemsees seine Eleganz zelebriert.

Ja, Schwan müsste man sein! Passend zur nun begonnenen Fastenzeit lädt dieses Bild dazu ein, das Leben etwas ruhiger und bewusster zu genießen. Und das Schöne – das traumhafte Wetter bleibt uns noch eine Weile erhalten.
(Quelle: Herbert Reiter / Beitragsbild: Herbert Reiter)

CSU-Fraktion fordert Kauf des Seniorenheims St. Anna in Thansau

CSU-Fraktion fordert Kauf des Seniorenheims St. Anna in Thansau

Thansau / Landkreis Rosenheim – Die CSU-Fraktion im Gemeinderat Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) setzt sich mit Nachdruck für den Erhalt des Seniorenheims St. Anna in Thansau ein. Nachdem bekannt wurde, dass der Betreiber des Seniorenheims insolvent ist, haben die Christ-Sozialen bereits am 6. März 2024 einen Antrag im Rathaus eingereicht, für den Fall, dass der Betreiber die Immobilie im Rahmen des Insolvenzverfahrens veräußern würde, was mittlerweile der Fall ist.

„Für uns ist es eine soziale und regionale Verpflichtung, diese so wichtige Einrichtung zu erhalten“, betont die CSU-Fraktion. Rohrdorf sei eine starke generationenübergreifende Kommune, die gerade auch eine Heimat für die Seniorinnen und Senioren bleiben solle. Die Gemeinde besitzt bereits das Grundstück, auf dem das Seniorenheim steht, und auch der ortsansässige Schützenverein hat im Keller des Gebäudes seine Heimat. Die CSU-Fraktion fordert daher den Kauf der Immobilie durch die Gemeinde, um den Standort der Einrichtung zukunftssicher aufzustellen und zu erhalten.

Selbstverständlich könne die Gemeinde den Betrieb nicht selbst übernehmen, so die CSU. „Mehrere Betreiber haben jedoch Interesse bekundet, das Seniorenheim weiterzuführen.“ Damit wäre die Versorgung der Seniorinnen und Senioren sichergestellt und die Arbeitsplätze im Heim blieben erhalten.
Die CSU-Fraktion steht geschlossen hinter dem Seniorenheim, seinen Bewohnern sowie den dort Beschäftigten. „Wir erwarten, dass unser Antrag zeitnah auf die Tagesordnung des Gemeinderats gesetzt wird und sich auch der Bürgermeister klar für den Erhalt dieser wichtigen Einrichtung einsetzt“, so die CSU-Fraktion abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Ortsverband Rohrdorf / Beitragsbild: CSU-Ortsverband Rohrdorf)

„Roter Turm“ in Wasserburg geschlossen

„Roter Turm“ in Wasserburg geschlossen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Der „Rote Turm“ in Wasserburg am Inn ist eine bekannte und beliebte Einkehr-Adresse. Ende Februar machte das Traditions-Lokal dicht. 

Die Geschäftsführerin hat sich auf Facebook von ihren Gästen verabschiedet. Als Grund ihres Abschieds gibt sie private Gründe an. Der „Rote Turm“ soll aber nicht lange geschlossen bleiben. Die Suche nach einem Nachpächter läuft. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Pauline Obermaier)

Politischer Frühschoppen der CSU in Pang

Politischer Frühschoppen der CSU in Pang

Pang / Landkreis Rosenheim – Europaabgeordneter und Vorsitzender der EVP-Fraktion und der Europäischen Volkspartei kommt am Sonntag, 16. März, um 10 Uhr zum „Politischen Frühschoppen“ in den Rosenheimer Stadtteil Pang. 

Veranstalter ist die CSU Rosenheim. Due Veranstaltung findet in der Fahrzeughalle der Firma Kaffl Fahrzeugbau (Schullerstraße 7, 83026 Rosenheim) statt. 
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Touristen-Gruppe aus Indien bricht in eisbedeckten Eibsee ein

Touristen-Gruppe aus Indien bricht in eisbedeckten Eibsee ein

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Eine 16-köpfige Touristen-Gruppe aus Indien (im Alter von 22 bis 29 Jahren) wagte sich am Donnerstagnachmittag (6.3.2025) auf die dünne Eisschicht des Eibsees in Grainau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen).  Mehrere Personen brachen ein.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Donnerstagnachmittag (6. März 2025), gegen 13.55 Uhr, wurde dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitgeteilt, dass mehrere Personen durch die Eisdecke des Eibsees in das Wasser gestürzt waren. Erste Ermittlungen vor Ort ergaben, dass sich eine 16-köpfige Touristen-Gruppe aus Indien (im Alter von 22 bis 29 Jahren) auf die dünne Eisschicht des Eibsees wagte. Mehrere Personen gerieten dabei mit Teilen ihres Körpers unter die Eisdecke in das Wasser, konnten jedoch mit eigener Kraft an das Ufer gelangen. Drei Personen stürzten komplett durch die Eisdecke in den See. Zwei unbeteiligte Männer wurden vom Ufer aus auf den Vorfall aufmerksam. Sie kamen den drei gänzlich eingestürzten Personen mit einem Boot zur Hilfe. Dabei gelang es den Helfern, einem 37-Jährigen aus Thüringen und einem 43-Jährigen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, alle drei Personen aus dem Wasser zu retten.

Bei den drei geretteten Personen handelte es sich um zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren sowie eine 27-jährige Frau. Der 25-Jährige wurde nach erfolgreicher Reanimation schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Weitere Personen erlitten durch den Vorfall leichte Verletzungen in Form von Unterkühlungen.
Im Zuge der Rettungsmaßnahmen waren mehrere Polizeihubschrauber, ein Rettungshubschrauber sowie eine Vielzahl an Rettungskräften und Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren vor Ort. Die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen übernahm vor Ort die Ermittlungen in dieser Sache.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim – Ein Fahrradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) am frühen Donnerstagabend (6.3.2025) schwer verletzt.

Nach den Angaben der Polizei fuhr ein 29-jähriger Warngauer gegen 18.30 Uhr mit seinem Fahrrad den Bahnhofsweg in Holzkirchen in Fahrtrichtung Stadtmitte entlang. Gleichzeitig fuhr ein 43-jähriger Holzkirchner mit seinem Auto die Erlkamer Straße von der Münchner Straße kommend in Richtung des Ladehofs und missachtete, nach den Angaben der Polizei, die Vorfahrt des Fahrradfahrers, der die Fahrbahn nahezu ungebremst überqueren wollte.
Am Fußgängerüberweg Bahnhofweg / Erlkamer Straße kam es zur Kollision zwischen dem Pkw und dem Fahrradfahrer. Der Fahrradfahrer wurde auf die Windschutzscheibe des Pkw geschleudert. Dabei zog er sich schwere Verletzungen am rechten Bein zu und musste vom Rettungsdienst in das Klinikum Agatharied gefahren werden.
Der Fahrradfahrer trug laut Polizei, keinen Helm. Außerdem war an seinem Fahrrad keinerlei Beleuchtung angebracht. Gegen den Autofahrer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zur Unfallaufnahme war ein Unfallsachverständiger vor Ort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Miesbach: Schwerer Verkehrsunfall auf der B472

Miesbach: Schwerer Verkehrsunfall auf der B472

Miesbach / Landkreis Rosenheim – Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnertagabend (6.3.2025) auf der Bundesstraße 472 auf Höhe Schweintal im Gemeindegebiet Miesbach. 5 Autos waren betroffen. 3 Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach derzeitigem Stand  der Polizei fuhr ein 26-jähriger aus Miesbach mit seinem BMW auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Bad Tölz.
Auf Höhe Schweintal soll der 26-jährige mehrere Fahrzeuge und einen Lkw, überholt haben. Im Zuge des Überholvorgangs kam es jedoch zum Zusammenstoß mit mehreren Fahrzeugen des Gegenverkehrs.
So touchierte der BMW zuerst frontal den VW einer 18-jährigen Traunsteinerin. Anschließend kollidierte der BMW mit einem dahinter fahrenden polnischen Kleinbus.

BMW soll sich mehrfach überschlagen haben

Durch den zweiten Aufprall habe sich der BMW anschließend mehrfach überschlagen, ehe dieser ca. 100 Meter weiter, im Bankett liegen blieb.
Weitere Fahrzeuge wurde durch die umherfliegenden Trümmerteile beschädigt.
Nach derzeitigem Sachstand waren insgesamt 5 Fahrzeuge in den Verkehrsunfall verwickelt.
Der Gesamtschaden an allen Fahrzeugen wird auf min. 35.500,- € geschätzt.
Drei Fahrzeuge, der BMW, der VW und der polnische Kleinbus, waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden.
Der Beifahrer des BMWs, sowie die Fahrerin und Beifahrerin des VWs mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Letztere beiden konnten das Krankenhaus nach aktuellem Sachstand jedoch bereits wieder verlassen.
Der anfangs als schwer verletzt eingestufte Beifahrer des BMWs befindet sich nicht in Lebensgefahr, muss jedoch noch stationär überwacht werden.

Den Unfallfahrer erwarten nun diverse Anzeigen, unter anderem,. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung. Die Unfallstelle, welche sich über ca. 150-200 Meter erstreckte, musste für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Aufnahme Maßnahmen, für ca. 3 Stunden komplett gesperrt werden.

Vor Ort befanden sich die Feuerwehren Miesbach und Wies mit sieben Fahrzeugen und ca. 42 Mann, Der Rettungsdienst mit vier RTW, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst und die Polizei mit insgesamt 4 Streifenwagen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Missglücktes Überholmanöver in Schechen: Traktor kippt um

Missglücktes Überholmanöver in Schechen: Traktor kippt um

Schechen – Missglücktes Überholmanöver in Schechen (Landkreis Rosenheim): Zwei Fahrzeuge krachten ineinander. Ein Traktor kippte um. 

Ein 32-jähriger Fahrer eines landwirtschaftlichen Gespannes, wollte im Schechener Ortsteil Haidach von der dortigen Verbindungsstraße, auf ein Grundstück abbiegen. Von hinten näherte sich ein 59-jähriger Schechener, mit seinem Kleintransporter. Als der 32-jährige Fahrer aus Schechen abbiegen wollte, wurde er im selben Moment vom 59-jährigen, der auch aus Schechen stammt, überholt. Die Fahrzeuge krachten ineinander und das Zugfahrzeug des landwirtschaftlichen Gespanns, stürzte um und blieb auf der linken Traktorenseite liegen.

An beiden Fahrzeugen entstand, nach den Angaben der Polizei, ein Sachschaden von rund 18.000 Euro. Der 32-Jährige wurde durch das Umkippen des Fahrzeuges leicht verletzt, eine medizinische Versorgung war vor Ort nicht erforderlich. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde die Feuerwehr aus Hochstätt alarmiert. Die Fahrzeuge wurden von der Unfallstelle geborgen und anschließend abgeschleppt. Die Rosenheimer Polizei ermittelt gegen den 59-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

ADAC Tourismusstudie 2025: Reiseverhalten hat sich weitgehend normalisiert

ADAC Tourismusstudie 2025: Reiseverhalten hat sich weitgehend normalisiert

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Zum dritten Mal nach 2021 und 2023 legt der ADAC seine Tourismusstudie vor. Sie analysiert Vorlieben, Reiseziele, Dauer, Häufigkeit, Verkehrsmittelwahl und Budget deutscher Urlauber. Das Ergebnis zeigt: Nach Jahren der Verunsicherung durch Pandemie und trotz globaler Krisen hat sich das Reiseverhalten weitgehend normalisiert. 58 Prozent der Deutschen haben 2024 eine Urlaubsreise unternommen, ein Wert, der dem Vorkrisenniveau entspricht. Für 2025 planen mit knapp 60 Prozent der Befragten ungefähr gleich viele Menschen mindestens einen längeren Urlaub.

Dabei hat die wirtschaftliche Situation eine stärkere Auswirkung auf die Urlaubsplanung. Während einige Reisende mehr in Komfort investieren können, müssen andere ihr Budget deutlich einschränken. 24 Prozent der Befragten gaben an, mit einem geringeren Urlaubsbudget als im Vorjahr auskommen zu müssen. Davon wollen 32 Prozent 2025 ganz auf eine Reise verzichten – doppelt so viele wie 2022 (17 Prozent). Wer ein höheres Budget zur Verfügung hat, legt vor allem Wert auf mehr Qualität und Komfort.

Nachhaltigkeit spielt noch keine große Rolle bei den Urlaubsplanungen

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Buchungsentscheidung noch eine untergeordnete Rolle, obwohl eine intakte Natur am Urlaubsort für viele Reisende wichtig ist. Nur ein Fünftel der Befragten ist bereit, für nachhaltigere Reiseangebote einen Aufpreis zu zahlen.
Dagegen wächst das Bewusstsein für überfüllte Urlaubsorte. Viele Befragte stehen Maßnahmen zur Besucherlenkung, wie Eintrittsgebühren oder Kapazitätsbeschränkungen, positiv gegenüber, sofern sie fair und zielgruppengerecht ausgestaltet sind.
43 Prozent der Befragten wollen Deutschland für ihren nächsten Urlaub als Reiseziel auswählen, 45 Prozent möchten diesen im europäischen Ausland verbringen. Beim Ausblick 2022 auf 2023 gaben noch 50 Prozent der Deutschen an, im eigenen Land urlauben zu wollen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Deutschland seine touristische Attraktivität erhalten. Entscheidend dafür sind eine leistungsfähige Infrastruktur und eine starke Tourismuswirtschaft. Bund und Länder sind gefordert, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Erfreulich: Die Mehrheit der Befragten war mit ihrem Urlaub zufrieden, insbesondere mit dem Buchungsprozess und dem Service. Reisebüros und Buchungsplattformen erhielten die besten Noten. Gleichzeitig bleibt die An- und Abreise eine große Herausforderung: Trotz verbesserter Pünktlichkeit im Flugverkehr war jeder Fünfte von Störungen betroffen. Eine Individualreise wählten 67 Prozent der Reisenden, während 32 Prozent lieber pauschal gebucht haben. Der Trend zum frühzeitigen Buchen verstärkt sich, da das Reisen wieder planbarer wird.

Im Ergebnis zeigt sich, dass sich der Tourismus nach den Verwerfungen in den Jahren der Pandemie erholen konnte und Reisen wieder selbstverständlicher geworden ist. Dabei bestehen jedoch Risiken insbesondere mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung sowie die finanzielle Situation von Reisenden, die das Reisejahr 2025 und folgende trüben könnten.

„Urlaub muss bezahlbar bleiben“

Nach Überzeugung des ADAC wird es wichtig sein, Urlaub bezahlbar zu halten und dem Anstieg der Urlaubskosten entgegenzuwirken, damit möglichst alle Menschen ihr Reisebedürfnis erfüllen können. Die Politik muss unter anderem zeitnah über eine Kompensation des perspektivisch steigenden CO2-Preises entscheiden und Gebühren im Luftverkehr überprüfen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit dem Fastenopfer bedürftige Mitbürger satt machen

Mit dem Fastenopfer bedürftige Mitbürger satt machen

München / Rosenheim – Der Malteser Hilfsdienst e.V. unterstützen seit bereit 15 Jahren Bedürftige Menschen mit Essen, einer sogenannten  „Mahlzeiten-Patenschaften“. Damit diese Programm weiterhin durchgeführt werden kann benötigen die Malteser Spenden.

Nach den letzten, manchmal auch ausschweifenden Faschingstagen hat nun die Fastenzeit begonnen. Für viele ein Anlass, freiwillig auf Alkohol oder anderes zu verzichten. Wer dabei nicht nur auf sich schaut, sieht auch in Bayern immer mehr ältere oder kranke Menschen, die trotz staatlicher Unterstützung wenig Geld zum Leben haben. Deren Alltag ist das ganze Jahr von Verzicht geprägt.
Die Malteser unterstützen diese Menschen seit mehr als 15 Jahren mit spendenfinanzierten Mahlzeiten-Patenschaften. Insbesondere diejenigen, die nicht in der Lage sind, einzukaufen oder eine Tafel zu besuchen und zu kochen, sollen über das Projekt mit vollwertigen und abwechslungsreichen Mittagsmenüs genießen können. „Es gibt leider viel zu viele Menschen, deren kleine Rente bei den steigenden Miet- und Lebenshaltungskosten kaum zum Leben reicht“, erklärt Stephanie Freifrau von Freyberg, Diözesanleiterin der Malteser in der Erzdiözese. „Die Not dieser Menschen rührt uns an. Deswegen setzen uns dafür ein, dass sie sich jeden Tag auf eine warme Mahlzeit freuen können.“

Essen für Bedürftige Menschen 

Wenn sich Menschen in Not an die Malteser wenden, prüfen die Verantwortlichen diskret aber genau, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen. Dann erhält die bedürftige Person eine Zusage für ein Jahr. Die Förderung wird verlängert, wenn der Bedarf weiter gegeben ist und genug finanzielle Mittel im Fördertopf sind. „Wir benötigen dringend zusätzliche Spenden, damit wir laufende Patenschaften verlängern können und bedürftige Menschen, die jetzt an unsere Tür klopfen, mit kostenlosen Mahlzeiten unterstützen können,“ so Freyberg.
Jeder kann also in der Fastenzeit oder darüber hinaus mit einer Spende beitragen, damit auch bedürftige Menschen täglich ein warmes und gesundes Mittagessen genießen können.
Wer das Projekt unterstützen oder für sich oder eine andere Person eine Patenschaft anfragen möchte, findet alle nötigen Informationen unter www.mahlzeitenpatenschaften.de. Telefonische Auskünfte erteilen die Malteser in den Bezirksgeschäftsstellen München (Tel. 089-858080-200) und Traunstein (Tel. 0861-230 838-10).
(Quelle: Bildunterschrift: Malteser Hilfsdienst e.V. Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Copyright Lena Kirchner/Malteser)