RoMed Kliniken setzen auf innovative Dienstpläne in der Pflege

RoMed Kliniken setzen auf innovative Dienstpläne in der Pflege

Rosenheim / Landkreis – In Bayern sollen die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessert werden. Sieben Kliniken nehmen an einem Projekt teil, das sowohl die organisatorischen Herausforderungen als auch die Bedürfnisse der Pflegekräfte berücksichtigt. Das RoMed Klinikum Rosenheim ist mit dabei.

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach will die
Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern- Dazu fördert ihr Ministerium mit 630.000 Euro ein Forschungsprojekt der Universität Bayreuth, das neue Dienstplanmodelle erprobt. „Mir sind die häufig schwierigen Arbeitsbedingungen in der Pflege bewusst. Deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Arbeitszeiten attraktiver zu gestalten“, verkündete Gerlach in einer
Mitteilung.

Praxistest an sieben Kliniken

Das bis 2026 laufende Projekt soll Dienstpläne entwickeln, die sowohl die organisatorischen Herausforderungen als auch die Bedürfnisse der Pflegekräfte berücksichtigen. Sieben bayerische Kliniken nehmen daran teil, darunter auch das RoMed Klinikum Rosenheim. Die teilnehmenden Krankenhäuser wurden gezielt ausgewählt, um unterschiedliche Strukturen und Versorgungsstufen zu berücksichtigen. Jedes Krankenhaus bestimmt selbst, welche Stationen einbezogen werden und setzt eigene Schwerpunkte. In einem sechsmonatigen Testlauf werden neue Dienstplanmodelle erprobt. Danach folgt eine wissenschaftliche Auswertung, die in Handlungsempfehlungen für Krankenhäuser münden soll.

Mehr Mitsprache für Pflegekräfte

Beim RoMed Klinikum Rosenheim werden Pflegekräfte noch intensiver in die essentielle Thematik des Dienstplanes integriert und aktiv in die Entwicklung neuer Modelle einbezogen. Meinungen, Bedürfnisse und Wünsche sind gefragt. So bewerten sie in einer ersten Phase ihre bisherigen Dienstzeiten anonym per Online-Fragebogen. Anschließend werden in Gruppeninterviews Verbesserungsvorschläge erfasst, wie sich beispielsweise Beruf und Privatleben besser vereinen lässt, wie Belastungsspitzen auf Station gut abgefangen werden können oder welche Optionen zur langfristigen Sicherstellung der personellen Besetzung möglich sind. Die daraus resultierenden Ideen gehen in eine sechsmonatige Testphase.
„Durch die intensive und enge Zusammenarbeit mit unseren Pflegekräften können wir noch mitarbeiterorientiertere und individuellere Lösungen entwickeln, denn flexible Arbeitsmodelle sind für alle Beschäftigten relevant, ob mit oder ohne Familie“, erklärt Projektleiter Simon Kitzeder.

Erwartungen an das Projekt sind hoch

Die Erwartungen an das Projekt sind hoch. Ziel ist es, den Pflegeberuf durch praxisnahe und zukunftsfähige Modelle attraktiver zu gestalten. Die Einbindung der Beschäftigten in die Dienstplangestaltung soll die Zufriedenheit steigern und helfen, Personal langfristig zu binden.
„Pflegekräfte brauchen verlässliche Dienstpläne, die ihren Bedürfnissen entgegenkommen. Vor allem wegen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind in der Vergangenheit schon sehr kreative Arbeitszeitmodelle bei uns entstanden, um möglichst flexible Lösungen anbieten zu können. Denn so lassen sich Zufriedenheit und eine bessere Work-Life-Balance erreichen“, sagt RoMed-Pflegedirektorin und Prokuristin Judith Hantl-Merget. „Dieses Forschungsprojekt zeigt, dass Kliniken, Wissenschaft und Politik gemeinsam Lösungen finden können, die den Arbeitsalltag in der Pflege nachhaltig verbessern.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brandschutz: BIHK und Bayerische Architektenkammer geben Praxistipps

Brandschutz: BIHK und Bayerische Architektenkammer geben Praxistipps

München / Bayern – Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) und die Bayerische Architektenkammer haben ihre Broschüre „Vorbeugender Brandschutz – Die 10 wichtigsten Aspekte für das gewerbliche Bauen“ aktualisiert. Sie bietet Bauherren, Planern und Unternehmen einen praxisnahen Überblick zu Brandschutzanforderungen im Gewerbebau. Themen wie Haftungsfragen, Bestandsschutz und wirtschaftliche Planung stehen dabei im Fokus.

Jährlich entstehen in Deutschland Brandschäden in Milliardenhöhe – eine vorausschauende Planung kann Risiken minimieren und Kosten senken. Die
Broschüre erläutert bauliche, betriebliche und organisatorische Maßnahmen und zeigt Lösungsmöglichkeiten bei Abweichungen von Standards auf. Auch die Bedeutung einer frühzeitigen Einbindung von Sachverständigen und Versicherern wird hervorgehoben.
Die Broschüre steht kostenfrei auf den Webseiten von BIHK (www.bihk.de) und Architektenkammer (www.byak.de) zum Download bereit.

Senkung des Schutzstatus des Wolfs tritt in Kraft – BBV begrüßt die Entscheidung

Senkung des Schutzstatus des Wolfs tritt in Kraft – BBV begrüßt die Entscheidung

München / Bayern – Am Freitag (7.3.2025) wurde die Entscheidung des ständigen Ausschusses der Berner Konvention, den Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabzustufen, rechtsgültig. Der Bayerische Bauernverband begrüßt die Entscheidung. 

Bislang waren Mitgliedstaaten der Berner Konvention in ihrer Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt.  Regulierende Maßnahmen waren nur unter eng definierten Ausnahmebedingungen möglich. Der Bayerische Bauernverband, der sich seit Jahren für eine praxisnahe Anpassung des Schutzstatus einsetzt, wertet die aktuelle Entscheidung daher als wichtigen Fortschritt für eine ausgewogene Koexistenz von Landwirtschaft und Artenschutz.

Stefan Köhler, BBV-Bezirkspräsident für Unterfranken und Vorsitzender des Landesfachausschusses für Umweltfragen im Bayerischen Bauernverband erklärt dazu: „Mit der ab heute offiziell gültigen Herabstufung des Schutzstatus des Wolfs auf internationaler Ebene ist ein entscheidender Schritt getan. Nun liegt es an der EU, die FFH-Richtlinie anzupassen und praxisgerechte Lösungen für Landwirte und Weidetierhalter zu schaffen.“ Die politischen Entscheidungsträger der Mitgliedstaaten müssten nun zügig handeln, „um den veränderten ökologischen und wirtschaftlichen Realitäten Rechnung zu tragen“.

Der Schutz des Wolfs bleibe unbestritten, doch die realen Herausforderungen in ländlichen Regionen würden regionale Entscheidungskompetenzen fordern, um differenzierte, bedarfsgerechte und praktikable Maßnahmen zur Bestandsregulierung und zum Herdenschutz möglich zu machen.

Der Bayerische Bauernverband fordert daher
  • die zeitnahe Anpassung der FFH-Richtlinie durch die Europäische Kommission,
  • erweiterte Handlungsspielräume für die Mitgliedstaaten zur Bestandsregulierung, sowie
  • angemessene Entschädigungen und effektive Präventionsmaßnahmen, um wirtschaftliche Verluste in der Weidewirtschaft zu minimieren.
    (Quelle. Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Starbulls: U17 startet in die Playoffs

Starbulls: U17 startet in die Playoffs

Rosenheim – Das Wochenende (8.3 und 9.3.2025) wird spannend für die Starbulls Rosenheim, insbesondere für die U17. Sie starten in die Playoffs.

In der Best-of-Three-Serie geht es gegen den ESV Kaufbeuren um das Weiterkommen. Das erste Spiel findet am heutigen Samstag (8.3.2025) um 16:30 Uhr im heimischen ROFA-Stadion statt. Am Sonntag geht es dann zum zweiten Spiel nach Kaufbeuren (Spielbeginn 11:00 Uhr). Sollte es nach zwei Spielen unentschieden stehen, fällt die Entscheidung im dritten Spiel am Dienstag um 18:30 Uhr. Die Mannschaft ist hochmotiviert und hofft auf starke Unterstützung der Fans, um einen erfolgreichen Start in die Playoffs hinzulegen.

Auch für die U15 steht ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Am Sonntag, 9. März,  um 14:30 Uhr empfängt das Team den Augsburger EV im ROFA-Stadion und möchte mit vollem Einsatz um den Sieg kämpfen.
Die U13 hat ihre Saison bereits am Mittwoch beendet und sich dabei einen starken 4. Tabellenplatz gesichert. Besonders bemerkenswert: Punktgleich mit dem drittplatzierten ERC Ingolstadt zeigt sich, wie eng es in der Liga zuging. Ein hervorragender Abschluss für die Mannschaft!

Die U11 ist ebenfalls im Einsatz und empfängt am Samstag um 11:30 Uhr den EC Berchtesgaden. Auch hier darf man sich auf ein spannendes Match freuen, in dem die jungen Talente ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen werden.
Ein Wochenende voller hochklassigem Nachwuchseishockey steht bevor – die Starbulls-Teams sind bereit, auf dem Eis alles zu geben!
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Stunde der Gartenvögel“ startet heuer zum 21. Mal

„Stunde der Gartenvögel“ startet heuer zum 21. Mal

Hilpoltstein / Bayern – Vom 9. bis 11. Mai 2025 findet zum 21. Mal die „Stunde der Gartenvögel“ statt: Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und sein bundesweiter Partner NABU rufen dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu beobachten, zu zählen und zu melden.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums, wie Meisen, Finken, Spatzen oder auch der diesjährige Vogel des Jahres, der Hausrotschwanz. Mehr Informationen zur Aktion unter lbv.de/stunde-der-gartenvoegel.

Die „Stunde der Gartenvögel“ ist gemeinsam mit der Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ die größte bürgerwissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelwelt geben. Die Langzeitstudie liefert dem LBV eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. Jährlich beteiligen sich an der Aktion mehrere Tausend Menschen.

Die Beobachtungen am Zählwochenende melden Teilnehmer am einfachsten online unter lbv.de/stunde-der-gartenvoegel. Dort sind ab dem ersten Zähltag auch fortlaufend aktualisierte Zwischenstände abrufbar, die nach Landkreisen und Regierungsbezirken gefiltert werden können. Meldeschluss für die „Stunde der Gartenvögel“ 2025 ist der 19. Mai.

„Schulstunde der Gartenvögel“

Vom 5. bis 9. Mai 2025 sind alle Lehrkräfte eingeladen, im Rahmen der „Schulstunde der Gartenvögel“ gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern die heimische Vogelwelt spielerisch kennenzulernen und eine Stunde lang auf dem Pausenhof, im Park oder im Schulgarten zu beobachten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand in Garmisch-Partenkirchen: Ein Toter – Verdacht eines Tötungsdelikts

Brand in Garmisch-Partenkirchen: Ein Toter – Verdacht eines Tötungsdelikts

Am frühen Freitagmorgen (7.3.2025) brach im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Garmisch-Partenkirchen ein Feuer aus. Bei den Löscharbeiten wurde ein Toter gefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts:

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 

Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Alpspitzstraße in Garmisch-Partenkirchen fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr am Freitagmorgen (7. März 2025) in einer Dachgeschosswohnung eine leblose Person auf. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden. Ein Notarzt konnte nurmehr den Tod des 48-jährigen Mannes feststellen. Zuvor wurde der Brand gegen 5.55 Uhr über die Integrierte Leitstelle Oberland mitgeteilt.
Weitere Personen konnten das Gebäude mit Hilfe der Feuerwehren leicht verletzt verlassen. Nach derzeitigen Erkenntnissen beläuft sich der Sachschaden auf einen Euro-Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen. Noch am Vormittag übernahmen Beamte des Kommissariats 1 der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen die weiteren Ermittlungen in dieser Sache.
Im Zuge der ersten Untersuchungen verdichteten sich Hinweise auf eine Vorsatztat. Dabei erhärtete sich ein Tatverdacht gegen einen 51-jährigen Mann. Unter Einbindung zahlreicher Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie eines Polizeihubschraubers wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durchgeführt. Der dringend Tatverdächtige konnte am Mittag des 7. März 2025 durch Kräfte der Polizeiinspektion Spezialeinheiten (SEK) an seiner Wohnadresse in der Region Garmisch-Partenkirchen festgenommen werden.

In engster Zusammenarbeit mit Kräften des Fachkommissariats 7 (Spurensicherung), weiteren Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts sowie des Instituts für Rechtsmedizin München werden nun unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Untersuchungen in dieser Sache fortgeführt. Hierbei sind insbesondere die Hintergründe und das Motiv der Tat Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft soll der dringend Tatverdächtige zeitnah dem Ermittlungsrichter des zuständigen Amtsgerichts zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

3000 Quadratmeter Bergwald in Bayrischzell in Flammen

3000 Quadratmeter Bergwald in Bayrischzell in Flammen

Bayrischzell / Landkreis Miesbach / Region – Die Waldbrandgefahr in den Landkreisen Rosenheim und Miesbach  ist aktuell hoch (wir berichteten). Kaum wurde die Warnung am Freitag (7.3.2025) verbreitet, trat in Bayrischzell der Ernstfall ein: Rund 3000 Quadratmeter Bergwald standen in Flammen. Auslöser wohl ein Daxenfeuer.

Die Löscharbeiten laufen auch noch am heutigen Samstagmorgen (8.3.2025). Ausgebrochen war das Feuer im Bereich Heissenplatte in der Region Fischbachau / Bayrischzell. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der großflächige Brand von einem Daxenfeuer ausging.
In dem betroffenen Bereich kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Personen wurden aufgefordert, den betroffenen Bereich zu meiden.
Im Einsatz waren weit über 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Bergwacht, THW und Rettungsdienst.
Das offene Feuer konnte bis zum Abend abgelöscht werden. Aber Glutnester blieben bestehen.

Löscharbeiten werden weiter fortgesetzt

Deshalb werden die Löscharbeiten am heutigen Samstag seit 7 Uhr am Morgen weiter fortgesetzt – zunächst aus der Luft. „Dabei sollen die Glutnester weiter eingedämmt werden, so dass  im weiteren Verlauf durch Bodenkräfte die anschließenden Maßnahmen ergriffen werden können“, informiert das Polizeipräsidium Oberbayern Süd aktuell.
Es sei nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten, dass die Löscharbeiten mit dem heutigen Tag abgeschlossen werden können.
Während der Löscharbeiten aus der Luft ist weiterhin eine Flugverbotszone eingerichtet.
Hinweis insbesondere an Wanderer: Auf Grund der Rauchentwicklung und des Flugbetriebs ist der Bereich Heissenplatte weiterhin zu meiden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. März

Namenstag haben: Gerhard, Johannes, Michael

3 bekannte Geburtstagskinder:

Walter Jens (1923 – war ein deutscher Philologe, Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Präsident der Akademie der Künste, der sich in zahlreichen politischen Debatten der Bundesrepublik engagierte.)

Lynn Redgrave (1943 – war eine britisch-US-amerikanische Schauspielerin.)

– Peggy March (1948 – ist eine überwiegend in den 1960er-Jahren erfolgreiche US-amerikanische Pop- und Schlagersängerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1929: In der deutschen Geschichte des Fernsehens überträgt der Sender Witzleben die ersten Fernsehbilder zu Testzwecken in das Berliner Forschungslabor der Reichspost.
  • 1976: Im Deutschen Fernsehen wird die erste Folge der Sendereihe Loriot des gleichnamigen Humoristen mit Sketchen wie Studiointerview und Der Lottogewinner ausgestrahlt.
  • 1968: Das sowjetische U-Boot K-129 geht unter ungeklärten Umständen im Pazifik unter. Alle 86 Mann der Besatzung sterben. Die United States Navy startet nach den erfolglosen russischen Bemühungen, das verloren gegangene Schiff aufzufinden, in der Folge das geheime Azorian-Projekt zur Bergung des Wracks.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa staudhammer)
Hohe Waldbrandgefahr in Teilen des Landkreises Rosenheim

Hohe Waldbrandgefahr in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Das außergewöhnlich trockene Wetter sorgt dafür, dass sehr früh im Jahr in Teilen des Landkreises Rosenheim eine hohe Waldbrandgefahr herrscht. Das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim weist daher darauf hin, dass gemäß der Verordnung über die Verhütung von Bränden ein Anzünden von Daxenfeuern verboten ist.

Ferner ist zu beachten, dass in der Nähe von Wäldern bei offenen Feuern ein Sicherheitsabstand von mindestens 100 Metern einzuhalten ist. Zudem sind offene Feuerstätten ständig unter Aufsicht zu halten. Feuer und Glut müssen bei Verlassen der Feuerstätte erloschen sein. Wegen des Brennglaseffekts sollte auch kein Glas in Wäldern oder auf Freiflächen zurückgelassen werden. Ausflügler sollen nur ausgewiesene Parkplätze nutzen, die Zufahrten in die Wälder sollten frei bleiben. Überdies sollte beachtet werden, dass heiße Katalysatoren Grasflächen entzünden können.

Laut der Waldbrandindexkarte des Deutschen Wetterdienstes bestehen im Landkreis Rosenheim die Gefahrenstufe 3 und 4, das bedeutet mittlere bis hohe Waldbrandgefahr.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchener Straße, Rosenheim, ca. 1900

Münchener Straße, Rosenheim, ca. 1900

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1900. Auf unserer historischen Aufnahme zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim. 

Leider ist bei dieser Aufnahme nicht vermerkt, wo genau in der Münchener Straße dieses Foto entstanden ist. Da das Geschäft im Fokus den Namen „Salin-Garten Bazar“ trägt, liegt nahe, dass es sich dabei um ein Gebäude gegenüber handeln muss. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Bewaffneter Raubüberfall auf Wettannahmestelle in Raubling

Bewaffneter Raubüberfall auf Wettannahmestelle in Raubling

Raubling / Landkreis Rosenheim – Raubüberfall auf eine Wettannahmestelle in Raubling (Landkreis Rosenheim) am gestrigen Donnerstagabend (6.3.2025): Ein bisher unbekannter Täter bedrohte einen Angestellten mit einer Waffe. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: Am Donnerstagabend (6. März 2025), um kurz nach 23.00 Uhr, hatte ein unbekannter Täter eine Wettannahmestelle in der Rosenheimer Straße in Raubling (Gemeindeteil Pfraundorf) betreten und einen dortigen Angestellten mit einer Handfeuerwaffe bedroht. Im weiteren Verlauf forderte der Täter Bargeld aus der Kasse und dem Tresor der Annahmestelle.
Nachdem der bedrohte Angestellte der Forderung nachkam und Bargeld im höheren vierstelligen Wert aushändigte, flüchtete der Täter schließlich unerkannt in unbekannte Richtung. Der Angestellte trug im Zuge des Überfalls glücklicherweise keine Verletzungen davon.

Der Täter konnten durch den Geschädigten folgendermaßen beschrieben werden:

  • männlich, ca. 170 cm groß, sprach hochdeutsch, trug schwarze Kleidung, ein schwarzes Gesichtstuch, eine schwarze Sonnenbrille, eine schwarze Kappe sowie weiße Schuhe und Handschuhe.
  • Der Täter war mit einer Handfeuerwaffe (silberne Pistole) bewaffnet.

Unmittelbar nach Verständigung der Polizei wurde eine Großfahndung eingeleitet, an der sich zahlreiche Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Brannenburg und umliegender Dienststellen der Landespolizei beteiligten. Die dabei durchgeführten Fahndungsmaßnahmen blieben jedoch bislang ohne Erfolg.
Noch am selben Abend übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die ersten Ermittlungen, welche nun vom Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Rosenheim, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, fortgeführt werden.

Hierbei bitten die Ermittler auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat im Zusammenhang mit der Tat am Donnerstagabend (6. März 2025), gegen 23.00 Uhr, im Nahbereich der Rosenheimer Straße in Raubling (Ortsteil Pfraundorf) verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
  • Wer kann Hinweise zur Identität des Täters geben?
  • Wer hat im Vorfeld im Bereich des Tatortes verdächtige Personen wahrgenommen oder sonstige Auffälligkeiten beobachtet?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat beitragen können?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rosenheim: Mehr als 1000 neue Azubis 2024 in IHK-Betrieben

Rosenheim: Mehr als 1000 neue Azubis 2024 in IHK-Betrieben

Rosenheim – Die IHK für München und Oberbayern hat im vergangenen Jahr 1.054 neue Ausbildungsverträge in Stadt und Landkreis Rosenheim registriert. Damit starteten rund acht Prozent weniger Azubis in einem der IHK-zugehörigen Betriebe in ihre Ausbildung als noch im Jahr 2023.

Laut IHK liegt das vor allem daran, dass demografisch bedingt weniger Jugendliche aus den Schulen kommen und es damit weniger  Bewerber gibt. „Die Berufsausbildung mit ihren ausgezeichneten beruflichen Perspektiven bleibt für Schülerinnen und Schüler wie auch für unsere Ausbildungsbetriebe weiterhin hochattraktiv“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. „Auch 2024 haben sich wieder vier von zehn Jugendlichen nach Schulabschluss für diesen Karriereweg entschieden.“ Dem Vorsitzenden zufolge setzen die Betriebe mit Blick auf die größer werdende Fach- und Arbeitskräftelücke, die die Babyboomer nach ihrem Wechsel in den Ruhestand verursachen, ungebrochen stark auf die Ausbildung. „Nur so können sie sich ihren Fachkräftenachwuchs sichern und offene Stellen bestmöglich nachbesetzen. Ausbildung ist und bleibt das beste Mittel gegen den Arbeitskräftemangel“, so Bensegger.

Mehr als 100 Lehrstellen blieben unbesetzt

Dennoch konnten auch im Jahr 2024 viele heimische IHK-Ausbildungsbetriebe nicht alle Ausbildungsplätze vergeben. In Stadt und Landkreis Rosenheim blieben nach Auswertung der Arbeitsagentur über alle Ausbildungsbereiche hinweg mehr als 100 Lehrstellen unbesetzt. Angesichts dieser Situation werden, laut IHK, für die ausbildenden Unternehmen in der Region auch Bewerbungen aus dem Ausland zunehmend wichtiger. Als angehender Fachkräftenachwuchs können Azubis mit ausländischem Pass helfen, den wachsenden Fachkräftemangel zumindest teilweise abzumildern. Von den mehr als 1.000 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Rosenheim in ihre Ausbildung im IHK-Bereich gestartet sind, haben 16 Prozent keine deutsche Staatsangehörigkeit. Darunter sind Azubis unter anderem mit vietnamesischen, kosovarischen, marokkanischen sowie ukrainischen Pässen.

Einen wichtigen Beitrag zu dieser Entwicklung leiste auch das 2023 verabschiedete Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Die IHK betont, dass die berufliche Ausbildung eine starke integrative Kraft hat.
Auf dem ersten Platz der beliebtesten IHK-Berufe in der Stadt Rosenheim standen 2024 bei den Mädchen sowie den Jungen die Bankkaufleute. Im Landkreis entschieden sich die meisten Mädchen für eine Ausbildung zur Industriekauffrau, bei den Jungen führt der Industriemechaniker das Ranking an. Insgesamt gibt es oberbayernweit mehr als 200 IHK-Berufe. Im Landkreis Rosenheim bilden fast 500 IHK-zugehörige Betriebe aus, in der Stadt Rosenheim sind es rund 230 Betriebe. Rund 60 Prozent aller dualen Berufsausbildungsverträge werden im IHK-Bereich abgeschlossen.
(Quelle. Pressemitteilung IHK München und Oberbayern / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)