Wasserburg: Mit Alkohol am Steuer – zweimal hintereinander

Wasserburg: Mit Alkohol am Steuer – zweimal hintereinander

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein 57-jähriger aus der Gemeinde Griesstätt (Landkreis Rosenheim( muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten – und das gleich zweimal. 

Zunächst wurde die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn am Mittwochabend (5.1.2025)  kurz nach 22 Uhr über einen Streit im Gemeindebereich Griesstätt informiert. Die Streife der Polizei Wasserburg konnte einen der am Streit beteiligten mit seinem Pkw fahrend im Gemeindebereich Griesstätt antreffen, nämlich den 57-Jährigen. Da ein Alkoholtest einen Wert von über eineinhalb Promille ergab, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, sein Führerschein wurde sichergestellt.

Nach Mitternacht wieder ans Steuer gesetzt

Nachdem sich der Mann wieder zuhause befand, setzte er sich weit nach Mitternacht wieder ans Steuer, diesmal an das seines Traktors, war jedoch mitnichten fahrtüchtiger als beim ersten Vorfall. Erneut nahm ihn die Polizei Wasserburg mit zur Polizeiinspektion, wo die zweite Blutentnahme durchgeführt wurde. Ihn erwartet neben einem Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr nun auch noch eines wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die weitere Nacht verbrachte er in Polizeigewahrsam.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitratgsbild: Symbolfoto re)

30.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall in Rosenheim

30.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall in Rosenheim

Rosenheim – 30.000 Euro Sachschaden und ein Leichtverletzter sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochabend (5.3.2025) gegen 18.30 Uhr in der Prinzregentenstraße in Rosenheim ereignete. 

Beim Einfahren von der Langbehnstraße in die vorfahrtsberechtigte Prinzregentenstraße, übersah ein 51-jähriger Autofahrer aus Rosenheim, nach den Angeben der Polizei, eine vorfahrtsberechtigte 41-jährige Autofahrerin aus Griesstätt.
Im Einmündungsbereich krachten die beiden Fahrzeuge ineinander. Durch die Wucht des Aufpralls entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro an den beiden Fahrzeugen. Die stark beschädigten Autos mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. 
Die 41-jährige klagte über Schmerzen im Nackenbereich, eine medizinische Versorgung vor Ort war nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ohne Versicherung in Rosenheim unterwegs: In einem Jahr 457 Verstöße

Ohne Versicherung in Rosenheim unterwegs: In einem Jahr 457 Verstöße

Rosenheim – Ohne Versicherung unterwegs: Im Zeitraum von 1. März 2024 bis heute (6.3.2025), hat die Polizeiinspektion Rosenheim insgesamt 457 Verstöße nach dem Pflichtversicherungsgesetz bearbeitet.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Palette ist dabei in zwei große Bereiche zu untergliedern. Zum einen haben dabei die Kleinkrafträder/E-Scooter kein bzw. kein gültiges Versicherungskennzeichen. Die anderen Verstöße sind Kfz, bei denen i. d. R. die Versicherungsprämie nicht beglichen wurde und das Fahrzeug ohne Versicherungsschutz auf öffentlichem Verkehrsgrund geführt wurde.
In allen Fällen wurde ein Ermittlungsverfahren aufgrund eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Bei den Versicherungskennzeichen gibt es vier Farben. Blau / Schwarz / Grün. Eine Besonderheit bildet Rot. Die drei erstgenannten Farben wechseln sich jährlich ab, bis 28.02.2025 gilt „Blau“ danach folgt „Grün“ und nächstes Jahr würde Schwarz folgen.

Rote Versicherungskennzeichen sind eher eine Seltenheit im Bereich der Versicherungskennzeichen. In Anlehnung an rote Kennzeichen für beispielhaft Pkw/Lkw, sind diese roten Versicherungskennzeichen i. d R. für Probe-/Prüfungs-/Überführungsfahrten vorgesehen.

So wurden auch am gestrigen Mittwoch (5.3.2025)  insgesamt 11 strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet, da Lenker ohne gültige Versicherung angehalten wurden:
In der Bahnhofstraße wurde gegen 19.00 Uhr eine 14-jährige E-Scooter-Fahrerin aus dem Landkreis ohne Versicherung gestoppt. In der Luitpoldstraße ein 18-jähriger Rosenheimer mit seinem E-Scooter gegen 19.00 Uhr. In Stephanskirchen gegen 17.00 Uhr ein 32-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades ohne Versicherung. Am Südtiroler Platz wurde gegen 15.30 Uhr ein 28-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Raubling ohne Versicherung angetroffen. In der Wüststraße gegen 16.00 Uhr eine 29-jährge Rosenheimerin, auch sie fuhr einen E-Scooter ohne Versicherung. Um 16.15 Uhr wurde in der Münchener Straße ein 43-jähriger Kolbermoorer mit seinem Kleinkraftrad angehalten und gestoppt, da auch er keine Versicherung am Krad hatte. Ohne Versicherung an seinem E-Scooter wurde in der Münchener Straße ein 23-jähriger Rosenheimer gestoppt.
Um 11.00 Uhr vormittags erfolgte die Anhaltung im Schillingsweg, da ein 14-Jähriger aus Rosenheim ohne Versicherung mit seinem E-Scooter dort fuhr. In der Ebersberger Straße wurde nur Minuten später, eine 17-jährige Rosenheimerin mit ihrem Kleinkraftrad angehalten. Auch an ihrem Fahrzeug war keine Versicherung vorhanden.
In der Hubertusstraße wurde ein 17-Jähriger gegen 14.00 Uhr gestoppt, auch er hatte kein Versicherungskennzeichen am E-Scooter und während der Kontrolle dort, fuhr ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Rott bei den Beamten vorbei. Auch seine Fahrt wurde gestoppt, da keine Versicherung bestand.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Wieder brennen in Rosenheim Wertstoffcontainer

Wieder brennen in Rosenheim Wertstoffcontainer

Rosenheim – In den Anfangswochen des Jahres 2025 meldete die Polizei insgesamt über 20 brennende Müllcontainer.5 Tatverdächtige wurden festgenommen (wir berichteten).  Nun brannten erneut Wertstoffinseln – diesmal am Geigelsteinweg.

Gemeldet wurde der Brand am heutigen Donnerstag (6.3.2025) um 1 Uhr am Morgen. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, standen drei Altpapiercontainer in Flammen. Die Rosenheimer Feuerwehr löschte die Reste der komplett verbrannten Container ab. Der Sachschaden wird auf insgesamt rund 5000 Euro geschätzt.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter Telefon 08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

„Darmkrebsvorsorge rettet Leben – und das ist keine Floskel“

„Darmkrebsvorsorge rettet Leben – und das ist keine Floskel“

Rosenheim – Jährlich erkranken in Deutschland rund 60.000 Menschen an Darmkrebs, etwa 25.000 sterben an den Folgen. Dabei ließe sich ein Großteil der Fälle durch regelmäßige Vorsorge verhindern. Im Interview erklärt Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim, warum Früherkennung lebensrettend ist, welche Warnsignale ernst genommen werden sollten und welche Fortschritte es in der Behandlung gibt.

Herr Professor von Delius, warum ist Vorsorge so entscheidend?
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten und entwickelt sich oft über Jahre hinweg unbemerkt. Das Tückische: Beschwerden treten meist erst in fortgeschrittenen Stadien auf. Doch durch eine frühzeitige Untersuchung lassen sich Vorstufen, sogenannte Polypen, erkennen und entfernen, bevor sie bösartig werden. Wird Darmkrebs im frühen Stadium entdeckt, liegt die Heilungsrate bei über 90 Prozent. Trotzdem nutzen viele Menschen die Vorsorge nicht. Es ist daher entscheidend, das Bewusstsein für Prävention zu stärken und die Hemmschwelle vor der Untersuchung abzubauen.

Wer ist besonders gefährdet?
Das Risiko für Darmkrebs steigt mit dem Alter, daher empfehlen wir ab dem 50. Lebensjahr eine regelmäßige Darmspiegelung. Menschen mit familiärer Vorbelastung sollten frühzeitiger vorsorgen, hier empfehlen wir eine Untersuchung bereits ab dem 40. bis 45. Lebensjahr oder in manchen Fällen noch früher. Allgemeine Risikofaktoren sind entzündliche Darmerkrankungen oder ein ungesunder Lebensstil, etwa starkes Übergewicht, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum. Was uns jedoch zunehmend besorgt, ist die Tatsache, dass auch immer mehr jüngere Menschen betroffen sind. Daher gibt es weltweit Bestrebungen, das Alter für die Vorsorgeuntersuchungen weiter zu senken.

Welche Warnsignale sollte man ernst nehmen?
Die Symptome von Darmkrebs sind zu Beginn oft unscheinbar und können übersehen werden. Warnzeichen sind: Anhaltende Verdauungsprobleme, Blut im Stuhl, unerklärlicher Gewichtsverlust oder anhaltende Müdigkeit aufgrund von Blutarmut. Auch ein Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung sollte nicht unbeachtet bleiben. Wer solche Symptome bemerkt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

Wie läuft eine Darmspiegelung ab?
Am Vortag erfolgt die notwendige Darmreinigung. Die eigentliche Untersuchung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und erfolgt in der Regel ambulant. Der Patient erhält auf Wunsch eine Sedierung und schläft während der Untersuchung. Ein flexibles Endoskop wird durch den After eingeführt, und der gesamte Dickdarm wird dabei inspiziert. Falls Polypen oder andere Auffälligkeiten entdeckt werden, können diese direkt entfernt werden. Nach der Untersuchung können Patienten in der Regel nach einer kurzen Erholungsphase wieder nach Hause gehen.

Viele Menschen haben Angst davor – ist das berechtigt?
Das ist zwar nachvollziehbar, aber die Untersuchung ist heute nahezu schmerzfrei. Die größte Hürde stellt oft die Vorbereitung dar: Am Tag vor der Untersuchung muss der Darm gründlich gereinigt werden, was für viele unangenehm sein kann. Doch auch hier hat sich in den letzten Jahren viel getan: Die Abführlösungen sind weniger unangenehm im Geschmack, und die Trinkmengen wurden reduziert. Wichtig ist, sich vor Augen zu führen: Eine Koloskopie kann Leben retten. Wer einmal eine Darmspiegelung hinter sich hat, merkt schnell, dass die Sorgen davor meist völlig unbegründet waren.

Welche Fortschritte gibt es in der Behandlung?
In den letzten Jahren hat sich viel getan. Minimalinvasive Operationstechniken ermöglichen eine schnellere Genesung und schonen den Körper erheblich. Bei fortgeschrittenen Stadien setzen Ärzte zunehmend auf zielgerichtete Therapien, die gezielt Krebszellen angreifen, wie zum Beispiel Immuntherapien, die das körpereigene Abwehrsystem aktivieren. Diese innovativen Ansätze verbessern die Heilungschancen und eröffnen selbst bei komplizierten Verläufen gute Ergebnisse.

Wie kann man Darmkrebs vorbeugen?
Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich senken. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf Rauchen und eine Verringerung des Alkoholkonsums tragen dazu bei, das Risiko zu minimieren. Besonders ballaststoffreiche Kost, wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, sorgt für eine gesunde Darmflora und verringert das Risiko, dass sich Polypen oder Krebszellen entwickeln. Auch ein gesundes Körpergewicht spielt eine wichtige Rolle.

Was würden Sie den Menschen sagen, die noch zögern, zur Vorsorge zu gehen?
Ich verstehe, dass viele Menschen Vorbehalte gegenüber der Darmspiegelung haben, sei es aus Angst, Scham oder Unsicherheit. Doch ich kann nur eindringlich dazu ermutigen: Nutzen Sie die Vorsorge. Wichtig ist auch, dass wir vermehrt unbefangen über das Thema Darmgesundheit sprechen, denn ein offener Umgang kann dabei Leben retten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Chefarzt Prof. Dr. Stefan von Delius, Copyright RoMed Kliniken)

Zukunft für den Brachvogel: Neue Forschungsergebnisse ermöglichen besseren Schutz

Zukunft für den Brachvogel: Neue Forschungsergebnisse ermöglichen besseren Schutz

Hilpoltstein / Bayern / Rosenheim – Schreckensmeldung im Naturschutz: Im November 2024 dokumentiert Europa, dass der Dünnschnabel-Brachvogel ausgestorben ist – der erste Verlust einer Vogelart auf dem Festland in der Neuzeit. Damit seinem Verwandten, dem Großen Brachvogel, in Bayern nicht das gleiche Schicksal ereilt, forscht der bayerische Naturschutzverband LBV wie man den Vogel Schützen kann.

Geforscht wird  seit 2017 mittels GPS-Technologie. „Über 813.000 Datenpunkte der GPS-Sender haben uns in den vergangenen acht Jahren bisher unbekannte Einblicke zu dem vom Aussterben bedrohten Brachvogel geliefert. Diese Ergebnisse sind unmittelbar relevant für unsere Bemühungen, diese Art in Bayern zu erhalten“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. So konnten die Naturschützer mehr darüber erfahren, wo die Vögel brüten, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind und welche Routen sie auf ihrem Weg in den Süden nutzen. Die Ergebnisse sollen gezielt in lokale Schutzprojekte einfließen, um Lebensräume zu optimieren und die Bedingungen für den Bruterfolg zu verbessern.
In den vergangenen 40 Jahren haben sich die Bestandszahlen des Brachvogel in Bayern knapp halbiert. So konnte die landesweite Wiesenbrüterkartierung 2021 nur noch 531 Brutpaare in 76 untersuchten Gebieten im Freistaat nachweisen. „Besondere Sorge bereitet uns der fehlende Nachwuchs, der die Populationen in Bayern weiter schrumpfen lässt. Feuchte, weitläufige Wiesen mit vielen Insekten und Bodenlebewesen, der ideale Lebensraum für den Brachvogel, sind Mangelware. In den verbleibenden Brutgebieten sorgen Nahrungsmangel und Fressfeinde wie der Fuchs für fehlenden Nachwuchs“, sagt die LBV-Projektleiterin Verena Rupprecht. Hier setzt das Forschungsprojekt an, indem es die Lebensraumansprüche der Brachvögel in verschiedenen Lebensphasen untersucht und daraus konkrete Schutzmaßnahmen abgeleitet hat.

40 Vögel mit GPS-Sendern ausgestattet

Seit 2017 konnten die Naturschützer des LBV über 40 Brachvögel in sechs bayerischen Brutgebieten mit kleinen, leichten Sendern ausstatten. Die meisten davon im mittelfränkischen Altmühltal. Die Sender übertragen die Position der Vögel rund um die Uhr über mehrere Jahre hinweg. „Eine wichtige neue Erkenntnis unserer Forschung ist, dass Brachvögel nach dem Schlüpfen etwa vier bis fünf Jahre benötigen, bis sie ein eigenes Revier gründen und erfolgreich brüten. Dies erklärt, weshalb der Erfolg von Schutzmaßnahmen oftmals erst nach einigen Jahren durch eine Vergrößerung der Population erkennbar wird“, erklärt Verena Rupprecht.
Nur durch den Einsatz der GPS-Sender konnte das Team auch die nächtlichen Schlaf- und Ruheplätze der Vögel entdecken. Diese liegen teils bis zu 20 Kilometer von den Brutgebieten entfernt. „Die Nacht birgt für Brachvögel besondere Gefahren, weil nachtaktive Füchse und Marder dann auf der Jagd sind. Deshalb sind sichere Schlafplätze entscheidend für das Überleben der Vögel“, so die LBV-Biologin. Durch die Erkenntnisse des Projekts können solche Schlafplätze nun aktiv geschützt und auch neu geschaffen werden.
Auch die Zugrouten der bayerischen Brachvögel konnte das Forschungsteam genau verfolgen. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen aus Norddeutschland und Skandinavien, die vor allem an der Nordsee, in England und den Niederlanden überwintern, zieht es die bayerischen Brachvögel in der kalten Jahreszeit in den Süden. Ihre Winterquartiere liegen in Südfrankreich, Spanien, Portugal und sogar Marokko, wo sie in Küstenlagunen nach Nahrung suchen. „Wir machten spannende Beobachtungen beim Vogelzug. So wissen wir nun, dass junge Brachvögel ihre Zugroute erst lernen müssen und sich gerade anfänglich oft verfliegen und nur über Umwege an ihr Ziel gelangen“, berichtet Rupprecht.

Forschung für den praktischen Schutz

Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt haben nicht nur wissenschaftlichen Wert, sondern dienen vor allem dem Schutz der Brachvögel. Schutzprojekte in Bayern können anhand dieser Ergebnisse und den daraus abgeleiteten Maßnahmenempfehlungen angepasst werden. „Dank moderner Technik und langjähriger Forschung ist es gelungen, neue Einblicke in das Leben des Brachvogels zu gewinnen. Nun gilt es, Theorie in Praxis umzusetzen, damit der Brachvogel auch in Zukunft in Bayern eine Chance hat“, betont Verena Rupprecht.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eiweiß: der Schlankmacher schlechthin?

Eiweiß: der Schlankmacher schlechthin?

Rosenheim – Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März rückt ein essenzieller Nährstoff in den Fokus, der für den Körper unverzichtbar ist: Eiweiß. Es spielt nicht nur eine entscheidende Rolle beim Muskelaufbau, sondern unterstützt auch die Zellregeneration und trägt zu einem langen Sättigungsgefühl bei. Doch wie viel Eiweiß ist wirklich nötig, und welche Quellen sind empfehlenswert?

Gerade angesichts des Booms von Proteinshakes und -puddings stellt sich die Frage, ob solche Produkte wirklich notwendig sind oder ob eine ausgewogene Ernährung ausreicht.

Warum der Nährstoff so wichtig ist

„Eiweiß gehört neben Fetten zu den essenziellen Nährstoffen, die unser Körper zum Leben braucht“, erklärt Elisabeth Maier, Diätassistentin am zertifizierten Adipositaszentrum der RoMed Klinik Bad Aibling. „Es ist wichtig für Haut, Haare, Nägel und Muskeln – und sorgt zudem für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.“ Vor allem Menschen, die ihr Gewicht kontrollieren oder Muskeln aufbauen möchten, setzen deshalb verstärkt auf eiweißreiche Ernährung.

Wie viel ist genug?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Eiweißzufuhr von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Sportlich Aktive hätten zwar einen etwas höheren Bedarf, doch dieser lasse sich in der Regel problemlos über eine ausgewogene Ernährung decken. „Ab dem 65. Lebensjahr steigt die empfohlene Menge auf 1,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, um dem natürlichen Muskelabbau entgegenzuwirken“, ergänzt Maier.
Doch zu viel Eiweiß kann auch problematisch sein. „Eine übermäßige Zufuhr kann die Nieren belasten. Deshalb ist es wichtig, ausreichend zu trinken, am besten 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag, um die Ausscheidung von Abbauprodukten zu unterstützen“, empfiehlt die Expertin.

Die besten Eiweißquellen

Gute Eiweißquellen finden sich sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen, aber auch Tofu, Sojajoghurt, Vollkorngetreide und Nüsse liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß. Tierische Eiweißquellen wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte enthalten meist eine höhere Eiweißkonzentration, sind jedoch oft auch mit gesättigten Fetten verbunden. „Daher sollte man tierische Eiweißquellen bewusst auswählen und bevorzugt auf fettarme Varianten setzen“, rät Maier. Eine optimale Kombination aus pflanzlichen und tierischen Eiweißquellen kann zudem die Eiweißaufnahme verbessern. „Ein gutes Beispiel ist Seelachs mit Ofenkartoffel, Brokkoli und Kräuterquark, eine Mahlzeit, die verschiedene Eiweißlieferanten sinnvoll verbindet.“

Proteinpulver und Co.: Wirklich notwendig?

Angesichts der wachsenden Beliebtheit von Proteinpulvern und -puddings stellt sich die Frage: Braucht es diese Produkte überhaupt? Die Diätassistentin sieht das kritisch: „Grundsätzlich lässt sich der Eiweißbedarf problemlos mit natürlichen Lebensmitteln decken. Viele der Fertigprodukte enthalten neben Eiweiß auch Zucker, Fett oder Süßstoffe, die die Darmflora negativ beeinflussen und sogar eine Fettleber begünstigen können.“ Als gesunde Alternative empfiehlt sie Skyr, ein traditionelles Milchprodukt der Isländer, mit Haferflocken, Himbeeren und Walnüssen, eine natürliche, eiweißreiche Mahlzeit ohne unerwünschte Zusatzstoffe.

Natürlich ist besser

Wer bewusst auf seine Eiweißzufuhr achtet und auf eine ausgewogene Mischung aus pflanzlichen und tierischen Quellen setzt, versorgt seinen Körper optimal, ganz ohne künstliche Eiweißprodukte. So trägt eine gesunde Ernährung nicht nur zur körperlichen Fitness bei, sondern fördert auch das allgemeine Wohlbefinden.

Ein Tag, 65 Gramm Eiweiß – so kann es aussehen:

Ein praktisches Beispiel zeigt, wie sich der Tagesbedarf an Eiweiß von rund 65 Gramm mit einer ausgewogenen Auswahl an Lebensmitteln erreichen lässt:
1 Ei
150 g Magerquark
150 g gekochte Quinoa
150 g Lachsfilet
10 g Kürbiskerne
Wer clever kombiniert, sorgt so ganz einfach für eine optimale Eiweißversorgung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

100 neue Bundespolizisten verstärken die Bundespolizei am Flughafen München

100 neue Bundespolizisten verstärken die Bundespolizei am Flughafen München

München – Am Dienstag (4. März) begrüßte Polizeidirektor Timo Glowig, Leiter der Bundespolizei am Flughafen München, rund 100 neue Mitarbeiter. Sie werden künftig in den vier Bundespolizeiinspektionen vor Ort tätig sein und das bestehende Team verstärken.

Nach zweieinhalbjähriger Ausbildung an den Bundespolizeiausbildungszentren wie Bamberg und Oerlenbach treten die jungen Kollegen nun ihren Dienst an. Einige von ihnen haben eine weite Anreise hinter sich, ihre Heimatorte liegen zum Beispiel in Hamburg und Bremen. Am Flughafen München warten neue Aufgaben in den Bereichen Grenzpolizei, Luftsicherheit und Bahnpolizei auf sie. Gleichzeitig stellt die Wohnungssuche in der Region eine der ersten Herausforderungen dar.
In einer feierlichen Zeremonie, musikalisch begleitet vom Bundespolizeiorchester München, legten die neuen Polizisten direkt im Terminal 2 ihren Diensteid ab. Polizeidirektor Glowig betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der professionellen Anwendung der erlernten Fähigkeiten: „Sie haben jetzt das Handwerkszeug eines Polizisten – jetzt kommt es darauf an, es klug einzusetzen“. Neben den Führungskräften der Bundespolizei am Flughafen München waren auch hochrangige Gäste von Partnerunternehmen und Behörden anwesend.
Mit dem Neuzugang erhöht sich die Zahl der Bundespolizisten am Münchner Flughafen auf über 1.400 und stärkt damit die Sicherheitsstrukturen eines internationalen Drehkreuzes, das den Status eines 5-Star-Airports genießt. 
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektzion München / Beitragsbild: Vereidigung Copyright Bundespolizeidirektzion München)

Sperrung Parkhauses P1 Zentrum Rosenheim

Sperrung Parkhauses P1 Zentrum Rosenheim

Rosenheim – Das Parkhaus P1 Zentrum am Hammerweg 1 Rosenheim ist am Mittwoch, 12. März wegen Überprüfung der Statik ganztägig gesperrt.

Dauerparker des P1 können auf die Parkhäuser P2 unter dem Kultur+Kongress Zentrum sowie auf das P4 Zentrum ausweichen.
Für Kurzparker stehen die Parkhäuser P7 Altstadt Ost und P9 Klinikum zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung KU`KO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. März

Namenstag haben: Amalie, Chrodegang, Fridolin, Nicoletta, Quiriak, Rosa

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Smudo (1968 – ist ein deutscher Rapper und Liedtexter der deutschen Hip-Hop- und Rap-Band „Die Fantastischen Vier“.)

David Gilmour (1946 – ist ein britischer Musiker, Sänger, Gitarrist und Songwriter der Rockgruppe „Pink Floyd.)

David Gilmour (1937 – ist eine ehemalige sowjetische Kosmonautin, die 1963 an Bord der Raumkapsel „Wostok VI“ die erste Frau im Weltraum war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1899: Die Firma Bayer AG lässt die von Arthur Eichengrün und Felix Hoffmann entwickelte Acetylsalicylsäure unter dem Namen Aspirin als Markenzeichen eintragen.
  • 1930: In Springfield, Massachusetts, wird von der Firma Birdseye zum ersten Mal weltweit Tiefkühlkost verkauft.
  • 2005: Mehrere Täter stehlen aus einem Hotel im norwegischen Moss drei Werke Edvard Munchs. Die Polizei kann die Diebe einen Tag später dingfest machen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Hinweis in eigener Sache: Mittwoch-Nachmittag (5.3.2025) Server-Wartung

Hinweis in eigener Sache: Mittwoch-Nachmittag (5.3.2025) Server-Wartung

Rosenheim – Hinweis in eigener Sache: Liebe Innpuls-Leser. Am heutigen Mittwoch, 5. März, ist die Nachrichten-Plattform ab 14 Uhr vorübergehend nicht mehr erreichbar. Grund. Unser Server wird gewartet.

Ab ca. 14 Uhr geht leider erst mal nichts mehr bei uns. Und aufgrund unserer enormen Datengröße kann leider auch noch nicht genau vorhergesagt werden, wie lange die Wartungsarbeiten dauern. Wir hoffen, es geht schnell.
Läuft wieder alles wie gewohnt, melden wir uns sofort wieder bei Euch zurück. Der weilen nutzten wir die Zeit für Recherche und Erholung bei schönstem Frühlingswetter.😄😎🌹
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Politische Diskussionen und persönliche Gespräche

Politische Diskussionen und persönliche Gespräche

Rosenheim – Zeit für politische Diskussionen und persönliche Gespräche gab es bei der Mitgliederversammlung der SPD Rosenheim, Ortsverein Erlenau-Westerndorf St. Peter.

Reka Molnar, Kandidatin für die Bundestagswahl 2025, sprach über zentrale sozialdemokratische Themen sowie die politischen Herausforderungen aus Sicht der SPD auf Bundes- und regionaler Ebene.
Danach entwickelte sich ein offenes Gespräch, in dem aktuelle politische Themen diskutiert wurden. Neben bundespolitischen Fragen lag der Fokus auch auf regionalen Anliegen und der Zukunft der SPD vor Ort. Dabei wurde deutlich, wie wichtig das direkte Gespräch und die Nähe zur Basis für eine erfolgreiche politische Arbeit sind.
Neben den politischen Diskussionen bot der Abend auch viel Gelegenheit für persönliche Gespräche und geselliges Beisammensein. Die Veranstaltung unterstrich den Zusammenhalt innerhalb des Ortsvereins und zeigte, dass der direkte Austausch eine wesentliche Grundlage für eine lebendige Parteiarbeit ist.
Ortsvereinsvorsitzender Thomas Frank bedankte sich ausdrücklich bei Reka Molnar für ihren Mut und ihre Bereitschaft, in einer politisch schwierigen Zeit Verantwortung zu übernehmen.
Die Mitgliederversammlung war damit nicht nur ein wichtiger Moment des Rückblicks auf den Wahlkampf, sondern auch eine Gelegenheit, den Blick nach vorne zu richten und sich als Ortsverein weiter zu stärken.
(Quelle: Pressemitteilung SPD OV Erlenau-Westerndorf St. Peter / Beitragsbild: SPD OV Erlenau-Westerndorf St. Peter)