Nach Metzgerei Angerer in Rosenheim: Jetzt Piercingstudio

Nach Metzgerei Angerer in Rosenheim: Jetzt Piercingstudio

Rosenheim – Mitte Februar 2023 hat mit dem Unternehmen Angerer eine der letzten Metzgereien im Rosenheimer Stadtgebiet seine Pforten für immer geschlossen (wir berichteten) Nun ist in die Räumlichkeiten wieder Leben eingekehrt – mit einem Piercingstudio. 

Tina`s Piercingstudio ist bei Piercingfans in Rosenheim schon seit Jahren eine feste Adresse. Mit dem Umzug in die Nikolaistraße Ende Dezember 2024 hat sich das Unternehmen vergrößert.  Damit gibt es nun wieder im Herzen der Stadt einen Leerstand weniger.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Innpuls.me)

Zoll appelliert an den Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen

Zoll appelliert an den Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Anlässlich zum „Tag des Artenschutzes“ (3. März) erinnerte der Leiter des Hauptzollamts Rosenheim, Reinhard Mayr, an den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten: „Leider stellen wir immer wieder Verstöße fest. Wir wollen daher das Bewusstsein für den Artenschutz stärken.“

Artenschutz beginne bereits bei vermeintlich kleinen Urlaubsandenken, wie beispielsweise Korallen oder Muscheln. Dass damit der Grundstein für illegale – teils von Profitgier gesteuerten Handel gelegt und dabei der Artenreichtum in der Natur gefährdet wird, ist für manche nicht ersichtlich. Beim Zollamt Reischenhart zeigte sich zuletzt ein Empfänger bei der Zollkontrolle seines Postpaketes aus der Karibik sehr überrascht. Zwischen gebrauchter Kleidung, eingewickelt in Zeitungspapier, kamen Stücke von geschützten Fechterschnecken zum Vorschein. Der Mann gab an, er habe damit nichts zu tun und er wisse nichts von den Erinnerungsstücken an den Urlaub in der Karibik. In der Verantwortung steht allerdings er als Empfänger. In einem weiteren Paket entdeckte der Reischenharter Zoll Federn geschützter Greifvogelarten aus Indien. Obwohl es sich dabei um eine Geschenksendung handelt, konnten die Zöllner die Federn nicht freigeben. „Gerade bei Privatsendungen sollte sich der Empfänger immer davon rückversichern, dass nur die Gegenstände im Paket sind, die auch angemeldet bzw. vereinbart wurden zu senden.“, so der Leiter des Zollamts Reischenhart, Stephan Wagner.

Hohe Geldbußen möglich

Werden artengeschützte Tiere oder Pflanzen verbotswidrig ein- oder ausgeführt, werden sie von der Zollbehörde beschlagnahmt. Zudem können Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen Geldbußen bis zu 50.000 Euro oder sogar Freiheitsstrafen zur Folge haben. Mit der Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzabkommens am 3. März 1973 wurde der Grundstein für den Schutz der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten gelegt. Es ist damit das älteste internationale Umweltschutzabkommen, dem sich mittlerweile 182 Staaten angeschlossen haben. Dieses dient dem Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben und durch unkontrollierten Handel.

Alle zwei bis drei Jahre verhandeln die Teilnehmerstaaten über Neuaufnahmen weiterer gefährdeter Arten in die Anhänge des Übereinkommens oder über Anpassungen zum Schutzstatus von bereits gelisteten Arten. Der Tag des Artenschutzes, welcher nun seit 12 Jahren am 3. März stattfindet, soll an die Unterzeichnung dieses Abkommens erinnern und auf die Gefährdung der Artenvielfalt hinweisen. Davon umfasst sind derzeit weltweit ungefähr 6.600 Tierarten und 34.300 Pflanzenarten. Damit die Ein- und Ausfuhrbestimmungen eingehalten werden, kontrolliert der Zoll egal ob im Reiseverkehr, Postverkehr, gewerblich oder privat. Jährlich stellen die Zöllnerinnen und Zöllner deutschlandweit über 1.000 Verstöße gegen das Abkommen fest (2023: rund 1.300 Verstöße). Dadurch werden von ihnen über 54.000 geschützte Tiere und Pflanzen sowie Waren daraus sichergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Hauptzollamt Rosenheim)

Mangfallbrücke, Rosenheim, 1957

Mangfallbrücke, Rosenheim, 1957

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1957. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Mangfallbrücke in Rosenheim.

Auf der linken Seite zu sehen ist das ehemalige Toilettenhäuschen. Außerdem festgehalten auf dem Fotooldie ist der ehemalige Pruttinger Hof.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann/  Bildtext: Karin Wunsam)

Weltfrauentag: Interview mit Kabarettistin Kathi Wolf

Weltfrauentag: Interview mit Kabarettistin Kathi Wolf

Rosenheim – Anlässlich des Weltfrauentags kommt die Kabarettistin Kathie Wolf am Sonntag, 9. März, mit ihrem Programm „Klapsen-Beste“ nach Rosenheim. Im Gespräch mit Innpuls.me spricht sie darüber, was Feminismus für sie bedeutet und wie es ihrer Meinung nach mit der Gleichberechtigung im Land aussieht. 

Frage: Frau Wolf, was macht eine Feministin aus?
Antwort: Jede Frau kann das machen, was sie möchte und wählt ihre Entscheidungen frei ohne, dass ihr etwas aufgezwängt wird.

Frage: Würden Sie sich als Feministin bezeichnen?
Antwort: Ja, weil ich nicht möchte, dass jemand aufgrund der Herkunft oder des Geschlechts benachteiligt wird.

Frage: Wie steht es aktuell um die Gleichberechtigung der Frauen im Land?
Antwort: Wir sind auf einem guten Weg . Es hat sich bereits mega viel getan. Ich hoffe, dass es sich mit dem neuen Bundeskanzler nicht ändert.

Frage: Gab es eine Situation in der Sie sich als Frau stark benachteiligt gefühlt haben?
Antwort: Ja da gab es bereits mehrere. Darauf möchte ich allerdings nicht eingehen, da ich mich auf diese Situationen nicht aufhängen möchte.

Das Aktionsbündnis Internationaler Frauentag Rosenheim bietet anlässlich des Weltfrauentags wieder ein breitgefächertes Programm. Die Kabarettistin Kathie Wolf kommt am Sonntag, 9. März, 17 Uhr in den Rosenheim. Der Eintritt beträgt 22 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Ticket Zentrum (Stollstraße 1) oder www.stadtverkehr-rosenheim.de/ticketzentrum.
Eine Übersicht über das gesamte Programm 2025 findet Ihr hier.

Frage: Trauen sich auch Männer in Ihr Programm?
Antwort: Ja natürlich. Meine Shows sind nicht absolut feministisch, ich bin ja auch Psychologin und mein Programm bezieht sich auch auf die Gesellschaft und die Politik.

Frage: Wie ist die Resonanz auf Ihr Programm gerade bei Männern?
Antwort: Super, es ist immer viel los und meine Shows sind auch häufig ausverkauft.

Frage: Wie wird man von der Psychologin zur Kabarettistin?
Antwort: Ich habe Schauspiel studiert und bin übers Schauspiel zum Kabarett gekommen. Nebenbei habe ich dann noch Psychologie studiert.

Frage: Sehen Sie ihr Kabarett als eine Art Therapie?
Antwort: Ja, Humor ist eine Form von Therapie. Besonders in der aktuellen Zeit, in der wir so viele schlechte Nachrichten bekommen, tut ein Abend mit viel zum lachen gut.

Frage: Mit welcher Beschreibung können sie sich am ehesten identifizieren?
Antwort: Als Schauspielerin und Kabarettistin

Frage: Was wünschen Sie sich von Ihrem Auftritt in Rosenheim?
Antwort: Ich wünsche mir einen lustigen Abend mit vielen tollen Menschen
(Quelle: Interview Pauline Obermaier / Beitragsbild: Copyright Josef Sätzle)

„Viva la Bigband“ am Chiemgau Gymnasium Traunstein

„Viva la Bigband“ am Chiemgau Gymnasium Traunstein

Traunstein – Vor wenigen Tagen öffneten sich die Türen der Neuen Aula des Chiemgau-Gymnasiums in Traunstein für ein besonderes Highlight. Zum10. Mal begeisterte die Band unter der Leitung von Christina Veit ihr Publikum wieder mit einem außergewöhnlichen Programm voller musikalischer Brillanz, kabarettistischer Einlagen und mitreißender Show-Acts. Mit perfektem Zusammenspiel, ausdrucksstarken Soli und einem besonderen Gespür für Klangfarben begeisterten die Musikerinnen und Musiker das Publikum in der vollbesetzten Aula.

Die Besucher erwartete wieder ein außergewöhnliches Programm mit Musik, Kabarett und Showeinlagen. Fotos: Copyright Jeffrey Veit und Valentin Zeller, ChG Traunstein

Mit dem von Yoko Kanno für die japanische Anime-Fernsehserie „Cowboy Bebop“ komponiertem Lied Tank! eröffnete die Bigband in einer Latin-Funk-Version mit knisternden Bläsersetzen und präzisen rhythmischen Elementen das Konzert und setzte sogleich zu Beginn ein musikalisches Statement. Nach einer charmanten Begrüßung durch die Organisatorin und Bigband Leiterin Christina Veit – inklusive Geburtstagsgruß an den anwesenden ehemaligen Schulleiter Klaus Kiesl – begleitete die Bigband mit spritzigen Klängen und klanglicher Finesse Einradfahrer und Seilspringer, die zu den Klängen von Megalovania über die Bühne wirbelten und dem Konzert eine mitreißende visuelle Dynamik gaben.

"Viva la Bigband" am Chiemgau Gymnasium Traunstein. Jeffrey Veit und Valentin Zeiler, ChG Traunstein

Sängerin Ines Jördens ließ hingegen mit ihrer Shirley Bassey nahen Interpretation von Big Spender die Portemonnaies und Herzen der Herren schmelzen. Ein weiteres Highlight war die Elternband, der von Christina Veit aus dem Publikum ausgewählten Eltern, die sich mit Tequila in die Herzen des Publikums spielte. Dabei hatte der stellvertretende Schulleiter die besondere Ehre, als Chuck Rio den legendären „Tequila“-Ruf beizusteuern. Auch die Kleinsten der Kleinen durften an diesem Abend nicht fehlen.

"Viva la Bigband" am Chiemgau Gymnasium Traunstein. Jeffrey Veit und Valentin Zeiler, ChG Traunstein

Die Juniorband moderierte sich selbst an mit einem humorvollen Blues Brothers-Dialog an und rockte mit dem Peter Gunn Theme die Bühne. Gemeinsam mit einem Teil der großen Bigband performten sie Mustang Sally, für den der Ex-ChG-Lehrer Sebastian Schuhbeck, mit rauchiger Stimme und seinem Puppentheater augenscheinlich direkt aus New York angereist war, um den bekannten Bluessong zu performen. Die vier Gitarristen der Juniorband ließen bei Smoke on the Water die Saiten glühen, während die Juniorbandler, wie Paul Günther (Trompete) und Valentin Mayer (Schlagzeug) mit Solis glänzten.

"Viva la Bigband" am Chiemgau Gymnasium Traunstein. Jeffrey Veit und Valentin Zeiler, ChG Traunstein

Ein weiteres Highlight war Clown Ambrosia, der als Hausmeister verkleidet für Lacher sorgte, bevor Christina Veit – nun als Balu der Bär – mit der Bigband Probier’s mal mit Gemütlichkeit anstimmte. Der satte, ausgewogene Klang der Bläsersektion umrahmte dabei eine artistische Einlage der 6. Jahrgangsstufe. Kurz vor der Pause zeigte Hannes Aigenherr (6. Klasse) mit seinem Gesang in Stairway to Heaven, dass die Nachwuchsmusiker des Chiemgau-Gymnasiums sich vor den Großen nicht verstecken müssen.

"Viva la Bigband" am Chiemgau Gymnasium Traunstein. Jeffrey Veit und Valentin Zeiler, ChG Traunstein

Die Breakdance-Gruppe von Dance and Friends brachte mit atemberaubender Präzision, und explosiver Energie sowie unglaublicher Schnelligkeit, mal zu zweit oder zu dritt aufeinander, zu Uptown Funk das Publikum zum Staunen, während die Bigband mit klarem Groove und funkigem Bläser-satz für den perfekten Soundtrack sorgte.

Bigband zeigte ihr ganzes Können

Nach der Pause zeigte die Bigband mit Gonna Fly Now aus Rocky ihr ganzes Können, bevor erneut Hannes Aigenherr mit I Feel Good für tosenden Applaus sorgte. Mit einem klangvollen Every little thing she does is magic brachten 12. Klässler als Jongleure und Diabolo-Künstler eine weitere spektakuläre Show auf die Bühne und entführten die Zuschauer in eine andere Welt.
Neben einer weiteren Einlage von Ambrosia, nun getarnt als Konzertmoderator setzte die Bigband einen weiteren Höhepunkt des Abends mit Charade: Gleich vier Posaunisten (Max Fakler, Magnus Weese. Lukas Kreitmair und Lucia Hampel) traten als Solisten auf und zeigten mit ihrer Umsetzung der bekannten Titelmelodie aus dem gleichnamigen ihr Können unter Beweis, indem sie in äußert sensibler und beeindruckender Art und Weise das Stück in ein wahres Oscar-reifes Werk verwandelten.

Den krönenden Abschluss des Abends bildete Ines Jördens mit einer mitreißenden Performance des anspruchsvollen Songs What’s Up. Stimme und Bigband Klang verschmolzen dabei zu einer perfekten Einheit. Selbst die letzten beiden Stücke ließ die Spielfreude der Bigband nicht trüben: Mit dem funkigen Watermelon Man von Herbie Hancock zeigten die jungen Musiker ihre Vielseitigkeit mit herausragenden Saxophonsolis von Stefan Rascher und Daniel Spiegel (Klasse 11).

"Viva la Bigband" am Chiemgau Gymnasium Traunstein. Jeffrey Veit und Valentin Zeiler, ChG Traunstein

Schließlich zogen die Musiker beim letzten Stück I like it like that noch einmal alle Register mit fünf Solisten an Trompete (Kilian Rächl), Gitarre (Luka Klecina), Altsaxophon (Daniel Spiegel), Posaune (Lukas Kreitmayr) Schlagzeug (Felix Hammon) und Conga (Benedikt Ewald und Jakob Kreitmayr). Da brachte der bekannte Latin-Standard selbst die letzten Faschingsmuffel in Stimmung.
Nach dem anhaltenden Beifall fand der stellvertretende Schulleiter Thomas Bohlen sehr lobende Worte für alle Beteiligten und hob dabei das außergewöhnliche Engagement von Christina Veit hervor, die es meisterhaft verstand, Musik, Sport und Kabarett zu einem einzigartigen Konzerterlebnis zu vereinen. Ein besonderer Dank ging dabei auch an Jeffrey Veit für seine beeindruckenden Bühnendesigns sowie Plakate und Eintrittskarten. Die begeisterten Zuhörer dankten es allen Mitwirkenden mit einem langanhaltenden Applaus.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Jeffrey Veit und Valentin Zeller, ChG Traunstein)

Aschau: Autofahrer übersieht geschlossene Bahnschranke

Aschau: Autofahrer übersieht geschlossene Bahnschranke

Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein 51-jähriger Autofahrer übersah am frühen Mittwochmorgen (5.3.2025) in Aschau im Chiemgau die geschlossene Schranke eines Bahnübergangs.

Der 51-jährige war mit seinem Auto gegen 5.45 Uhr am Morgen auf der Bernauer Straße in Richtung Ortsmitte unterwegs. Durch den Zusammenstoß wurde die Bahnschranke massiv verboten. Der Pkw wurde im Frontbereich und an der Frontscheibe beschädigt. Der Fahrer blieb, nach den Angaben der Polizei, unverletzt. Eine Gefährdung des Zugverkehrs war zu keinem Zeitpunkt gegeben.
Die Bundespolizei und die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn wurde über den Unfall informiert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Verkehrsunfall auf der B304 bei Forsting

Schwerer Verkehrsunfall auf der B304 bei Forsting

Forsting / Landkreis Rosenheim – Schwerer Verkehrsunfall auf der B 304 bei Forsting (Landkreis Rosenheim) am Dienstagnachmittag (4.5.2025): Ein Kleintransporter erfasste einen Motorradfahrer. Dieser wurde in eine angrenzende Wiese geschleudert. 

Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei fuhr ein 58-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Ebersberg gegen 15 Uhr auf der die B304 in Richtung Wasserburg. Gleichzeitig bog ein 26-jähriger Landshuter mit seinem Kleintransporter in die B304 ein und übersah hierbei wohl den Motorradfahrer, woraufhin es zum Zusammenstoß kam. Der Motorradfahrer wurde ein eine angrenzende Wiese geschleudert und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Landshuter blieb unverletzt.
Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B304 zeitweise total gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Pfaffing übernahm die Verkehrsregelung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Auffahrunfall in der Hechtseestraße

Rosenheim: Auffahrunfall in der Hechtseestraße

Rosenheim – In der Hechtseestraße in Rosenheim kam es am Dienstagabend (4.3.2025) zu einem Auffahrunfall. Zwei Autos krachten ineinander. Einer der Beteiligten war alkoholisiert.

Gegen 17 Uhr erkannte ein 28-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Miesbach, nach den Angaben der Polizei, zu spät, dass eine 33-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Traunstein ein Bremsmanöver einleitet. Es kam zum Zusammenstoß.
Durch den Aufprall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3000 Euro an den beiden Autos.
Ein Atemalkoholtest bei dem 28-jährigen ergab einen Wert von knapp ein Promille. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an, stellte den Führerschein sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Miesbacher ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Verkehrsunfall in Rosenheim – Alkohol im Spiel

Verkehrsunfall in Rosenheim – Alkohol im Spiel

Rosenheim  – Zwei Autos krachten am Dienstagabend (4.3.2025) im Eimündungsbereich von der Königstraße in die Rathausstraße in Rosenheim zusammen. Alkohol war im Spiel.

Nach den Angaben der Polizei stand eine 69-jährige Autofahrerin aus Rosenheim bei Rot an der Ampel. Eine 31-jährige Autofahrerin aus Bad Aibling fuhr auf. Sachschaden insgesamt: rund 4000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte die Polizei bei der 31-jährigen Alkoholgeruch fest. Ein Test ergab über zwei Promille. Die Rosenheimer Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte den Führerschein der Bad Aiblingerin sicher. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Faschingsfinale in Rosenheim – Polizei zieht Bilanz

Faschingsfinale in Rosenheim – Polizei zieht Bilanz

Rosenheim – Bei schönstem Frühlingswetter feierten die Rosenheimer am gestrigen Dienstagnachmittag (4.3.2025) auf dem Max-Josefs-Platz den Faschingsausklang 2025. Die Polizei zieht eine überwiegend positive Bilanz.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Im Nachgang kam es zu kleineren Vorfällen, meist im Umfeld von Lokalen, der zusammenfassend ruhig und friedlich verlaufenden Veranstaltung in der Rosenheimer Fußgängerzone.

Streit in Lokal eskaliert

Gegen 23.00 Uhr geriet ein 24-jähriger Rohrdorfer in einem Lokal in der Nikolaistraße, mit einem anderen Gast, in Streit. Der Streit eskalierte und der Unbekannte schlug dem 24-Jährigen ins Gesicht, so die Angaben des Rohrdorfers. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Beim Eintreffen der Rosenheimer Polizei und der folgenden Aufnahme, zeigte sich der 24-Jährige plötzlich aggressiv und aufbrausend. Ihm musste im Nachgang ein Platzverweis von der Polizei erteilt werden, seine erkennbare deutliche Alkoholisierung hat dazu eine entscheidende Rolle beigetragen.. Ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannte wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.

Fall von Körperverletzung

Gegen 21.30 Uhr gerieten eine 56-jährige Rosenheimerin und ein 49-Jähriger, auch er stammt aus dem Stadtgebiet, vor einem Lokal in Streit. Der Grund des Streites konnte auch im Nachgang nicht mehr geklärt werden, denkbar war die deutlich erkennbare Alkoholisierung der beiden eine Ursache. Die 56-Jährige spukte während der regen Diskussion, dem 49-Jährigen ins Gesicht und schlug ihm mit der Faust in den Oberkörperbereich. Eine medizinische Versorgung beim männlichen Part war nicht erforderlich. Ein Atemalkoholtest beim Rosenheimer ergab über 1,50 Promille, die Frau verweigerte den Test. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde gegen die 56-Jährige eingeleitet.

Pfandflaschen-Dieb

Ein 61-jähriger Mann aus Stephanskirchen, versuchte gegen 21.30 Uhr mehrfach, am Max-Josefs-Platz leere, abgestellte Pfandflaschen, an einem Verkaufsstand zu entwenden. Ein Mitarbeiter des Standes bat ihn mehrfach, damit aufzuhören und einfach wegzugehen. Trotz mehrfacher Aufforderung versuchte der Stephanskirchner weiter, leere Flaschen an sich zu nehmen. Die Polizei musste verständigt werden, die dem 61-Jährigen einen Platzverweis erteilte. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Diebstahls wurde eingeleitet. Zu einer Wegnahme von Flaschen kam es nicht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Polizeieinsatz am Faschingsdienstag sorgt für Wirbel in Rosenheim

Polizeieinsatz am Faschingsdienstag sorgt für Wirbel in Rosenheim

Rosenheim – Mitten im Faschingstreiben in Rosenheim sorgte eine Facebook-Meldung der Polizei am Faschingsdienstag /4.3.2025) für viel Wirbel, insbesondere auf Social-Media. Nach verdächtigen Äußerungen nahmen Spezialeinsatzkräfte einen 26-jährigen Afghanen in Gewahrsam.

Update 5.3.2025, 11 Uhr: Der 26-jährige Afghane wurde nach Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen noch am Dienstagabend (4.3.2025) aus dem polizeilichen Gewahrsam zu entlassen. 
Durch die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim wird nun unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein geprüft, ob ein Anfangsverdacht bezüglich einer Straftat besteht.

Erstmeldung: „Gesteigerte Polizeipräsenz in und um Rosenheim“ lautete die Erstmeldung der Polizei Oberbayern Süd am Dienstagnachmittag. Zu diesem Zeitpunkt war das bunte Faschingstreiben auf dem Max-Josefs-Platz schon in vollem Gang. Als Zusatzhinweis war zu lesen: „Uns liegen derzeit keinerlei Hinweise für eine konkrete Gefährdungslage bei Veranstaltungen vor“. Nachdem einen Tag zuvor in Mannheim ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast war und den Anschlägen in München und Aschaffenburg vor wenigen Wochen, machten sich aber dann doch viele Gedanken, ob es bei dieser Meldung nicht doch um das Faschingstreiben auf dem Max-Josefs-Platz geht.

Wenig später veröffentlichte die Polizei Oberbayern Süd dann eine weitere Meldung auf Facebook, indem sie bat, sich nicht an Spekulationen in den sozialen Medien zu beteiligen. An der Lage habe sich bisher nichts geändert. Mehr Infos zur Art des Einsatzes gab es aber auch da noch nicht.

SEK umstellte Wohnhaus in der Aisingerwies

Am Abend teilte die Polizei dann mit, was nun eigentlich passiert war: Ein 26-jähriger Afghane soll an seiner Arbeitsstelle verdächtige Äußerungen in Bezug auf erhebliche Straftaten getätigt haben. Da es auch Hinweise gab, dass der Mann im Besitz von gefährlichen Werkzeugen und Waffen sei, kam es schließlich sogar zu einem SEK-Einsatz.
Im Rosenheimer Stadtteil Aisingerwies wurde das Wohngebäude, in dem sich der 26-jährige aufhielt, zunächst umstellt und ein möglicher Zugriff durch Kräfte der SEK vorbereitet. Kurze Zeit später wurde der Afghane dann durch die Spezialkräfte in Gewahrsam genommen und für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim gebracht.
Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Meisterkonzert mit Violinistin Alena Baeva und Sinfonietta Cracovia

Meisterkonzert mit Violinistin Alena Baeva und Sinfonietta Cracovia

Rosenheim – Die Violinistin Alena Baeva und die Sinfoniette Cracovia geben unter der Leitung von Markus Korselt am Montag, 17. März um 19:30 Uhr das dritte Meisterkonzert im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim. Um 18.30 Uhr findet dazu ein kostenloser Einführungsvortrag von Christoph Schlüren statt.

Auf dem Programm steht von B. Marcello: Introducione, Aria, Presto für Streicher in a-Moll, von J.S. Bach: Cembaloconzert in d-Moll, BWV 1052R (Bearb. f. Violine), von W.A. Mozart: Divertimento in F-Dur, KV 138F, von Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert in d-Moll, MWV O 3, von I. J. Paderewski: Suite für Streichorchester sowie von Edward Elgar: Serenade in e-Moll, op.20
Die von der New York Classical Review als „faszinierende Klangtechnikerin“ bezeichnete Violinistin zählt zu den herausragendsten und vielseitigsten Solistinnen der aktuellen Musikszene. Alena Baeva hat mit namhaften Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Göteborger Symfonikern und dem London Philharmonic Orchestra konzertiert. Ihr Debüt in Nordamerika gab sie in der Saison 2023/2024, unter anderem mit dem New York Philharmonic Orchestra und The Phoenix Symphony.
Baeva hat mit Dirigenten wie Teodor Currentzis und Vladimir Jurowski zusammengearbeitet und schätzt die Kammermusik, wo sie mit Martha Argerich und Yuri Bashmet auftritt. Ihre musikalische Ausbildung begann sie als Fünfjährige bei Olga Danilova und setzte sie unter anderem bei Eduard Grach fort. Mit 16 Jahren gewann sie den Grand Prix beim Henryk-Wieniawski-Wettbewerb und später den Großen Preis beim Niccolò-Paganini-Wettbewerb. Seit 2010 lebt sie mit ihrer Familie in Luxemburg und spielt auf einer Leihgabe, der „ex-William Kroll“ Guarneri del Gesù von 1738.

Sinfonietta Cracovia 

Die Sinfonietta Cracovia zählt zu den renommiertesten polnischen Klangkörpern und hat sich in ihrer mittlerweile mehr als 20 Jahre währenden Geschichte mit einem breiten Repertoire von Werken für Kammerensembles bis hin zu großer symphonischer Besetzung weit über die Grenzen des Landes hinaus einen herausragenden Namen gemacht. Seit ihrer Gründung, von Elżbieta und Krzysztof Penderecki unterstützt, hat das Ensemble mit bedeutenden Dirigenten und Musikern gespielt. Das Ensemble versteht sich als künstlerisches Zeichen für ein weltoffenes, modernes Polen, das seine alte Orchestertradition mit international renommierten Musikern auf höchstem Niveau weiterführt.
Dirigiert wird das Konzert von Markus Korselt, der als Substitut der Wiener Philharmoniker früh schon die besten Dirigenten kennenlernte. Das Konzertfachstudium in Wien schloss er mit Auszeichnung ab, gewann 1998 den Gottfried-von-Einem-Preis und den Preis der Österreichischen Interpretengesellschaft. 2009 gab er im Herkulessaal und Prinzregententheater sein Debüt am Pult der Münchner Symphoniker. Es folgten Einladungen großer Orchester im In- und Ausland. Konzerte führten ihn auf die wichtigsten Festivals in sowie auch außerhalb Europas in bekannte Konzerthäuser, darunter Japan (unter anderem Suntory Hall und Bunka Kaikan in Tokio), China (Shanghai Oriental Art Center, Qintai Concert Hall) und Taiwan (National Concert Hall in Taipeh). 2011 übernahm er die Leitung der Homburger Meisterkonzerte, 2014-2016 die Leitung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Meister- und Kammerkonzerte Innsbruck. Seit 2017 ist er Geschäftsführender Intendant des Stuttgarter Kammerorchesters.
Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4 in Rosenheim. Mo-Fr 9-12.30 Uhr und 13.30-17 Uhr sowie Sa 10-14 Uhr, telefonisch unter 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung KU´KO / Beitragsbild: Alena Baeva  Copyright Andrej Grilc)