Rohrdorf: Autofahrerin kommt aus gesundheitlichen Gründen von Fahrbahn ab

Rohrdorf: Autofahrerin kommt aus gesundheitlichen Gründen von Fahrbahn ab

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Eine 69-jährige Autofahrerin kam am Dienstagnachmittag (25.3.2025) auf der Kreisstraße Ro 9 in Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) aus gesundheitlichen Problemen von der Fahrbahn ab. 

Nach den Angaben der Polizei rollte sie noch ca. 30 Meter über eine Wiese bis zu einem Baum. Dort kam das Fahrzeug dann zum Stehen. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit entstand nur ein geringer Sachschaden in Höhe von rund 650 Euro. Die Pkw-Fahrerin wurde durch den Unfall nicht verletzt, musste aber aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starke Rauchentwicklung in Halfinger Pflegeeinrichtung

Starke Rauchentwicklung in Halfinger Pflegeeinrichtung

Halfing / Landkreis Rosenheim – Zu einer starken Rauchentwicklung kam es am Dienstagnachmittag (25.3.2025) in einer Pflegeeinrichtung in der Gemeinde Halfing (Landkreis Rosenheim). Auslöser waren zwei Geschirrhandtücher. 

Gegen 16.50 Uhr schlug die Brandmeldeanlage Alarm. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Halfing bemerkten Mitarbeiter der Einrichtung die Rauchentwicklung, die von Handtüchern ausging, die auf der eingeschalteten Herdplatte abgelegt worden waren.
Die Mitargeiter legten die qualmenden Handtücher in di Spüle. Die Feuerwehr lüftetet das Gebäude durch. Anschließend konnte es wieder gefahrlos betreten werden. Personen wurden nicht verletzt. Bis auf die beiden kaputten Geschirrtücher gab es auch keinen Sachschaden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kranken Menschen ein Lachen schenken: das machen die KlinikClowns

Kranken Menschen ein Lachen schenken: das machen die KlinikClowns

Bayern / Rosenheim – Am 7. April ist Weltgesundheitstag. Eine besondere Hilfe beim Gesundwerden bringen die KlinikClowns. Im Namen des Vereins KlinikClowns Bayern e.V. sind professionelle Clowns seit 27 Jahren bayernweit erfolgreich im Einsatz und Helfen mit ihrer Arbeit bei der Genesung.

Lachen stärkt das Immunsystem, lindert Schmerzen, gibt neuen Lebensmut und fördert Heilungsprozesse im positiven Zusammenspiel von Körper und Psyche. Der Humor der KlinikClowns hat dabei viele individuelle Facetten: Sie stellen sich auf die Bedürfnisse der kranken und pflegebedürftigen Menschen ein, denen sie begegnen, mal lustig laut, mal ganz zart und leise, immer einzigartig und ganz persönlich.
Langjährige Erfahrungen belegen die positive Wirkung dieser fröhlichen Begegnungen auf den Gesundheitszustand kranker Menschen und auf Genesungsprozesse.
„Diese Arbeit ist sowas von wichtig, die Klinik wäre nicht die gleiche ohne die KlinikClowns.“, sagt Prof. Dr. Muensterer, Direktor der Kinderchirurgie am Dr. von Haunerschen Kinderspital, München.
Die KlinikClowns sind in Krankenhäusern und Pflegeeinrichten unterwegs, derzeit in 120 Einrichtungen von Aschaffenburg bis Garmisch-Partenkirchen.
Damit auch zukünftig möglichst viele kranke Menschen von der stärkenden Wirkung der KlinikClowns profitieren können, ist KlinikClowns Bayern e.V. auf Spenden angewiesen. Ausführliche Infos unter www.klinikclowns.de.
(Quelle: Pressemitteilung KlinikClowns Bayern e.V. / Beitragsbild: Copyright Johann Bentele)

Musikalische Passionsandacht in Rosenheim

Musikalische Passionsandacht in Rosenheim

Rosenheim – Eine musikalische Passionsandacht findet am Sonntag, 30. März in Rosenheim in der Klosterkirche St. Sebastian statt. Initiator ist der Zitherclub Rosenheim.  Beginn ist um 18 Uhr.

 

Das Thema lautet: „Für Euch dahingegeben“. Der Lactare-Chor singt. Instrumental wird die Andacht von einem Zithertrio des Zitherclubs Rosenheim umrahmt. Die Liturgische Gestaltung zum Thema übernimmt Stadtpfarrer Thomas Schlichting.
Lectare weist nicht nur auf die Mitte der Fastenzeit hin, sondern auch auf die Vorfreude, dass Not, Tod, Leid und Elend nicht das letzte Wort haben. Der Reinerlös kommt für kirchliche Zwecke der Klosterkirche zu Gute.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Stichwaffen bei Grenzkontrolle bei Oberaudorf sichergestellt

Stichwaffen bei Grenzkontrolle bei Oberaudorf sichergestellt

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Dienstag (25.3.2025) bei Grenzkontrollen auf einer Landstraße nahe Oberaudorf einen serbischen Pkw-Fahrer und seinen kroatischen Beifahrer vorläufig festgenommen. Der Fahrzeugführer wurde der versuchten illegalen Einreise beschuldigt, sein mit gleich drei Messern ausgerüsteter Begleiter des mehrfachen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle der Insassen des Autos mit serbischen Kennzeichen, konnte sich der Mann am Steuer nicht mit den Papieren ausweisen., die für die Einreise in die Bundesrepublik erforderlich gewesen wären. Der Mitfahrer händigte eine kroatische Identitätskarte aus, allerdings fanden die Bundespolizisten in seinem Reisegepäck ein „Springmesser“, bei dem die Klinge auf Knopfdruck herausschnellt, sowie ein „Einhandmesser“, das über eine einhändig feststellbare Klinge verfügt. Bei der Durchsuchung des Kroaten entdeckten die Beamten in dessen Hosentasche noch ein weiteres Springmesser.
Demnach wurde dem 27-Jährigen vorgeworfen in zwei Fällen ein Vergehen und in einem Fall eine Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz begangen zu haben. Alle drei Stichwaffen wurden sichergestellt. Auf Anordnung der verständigten Rosenheimer Staatsanwaltschaft musste der kroatische Staatsangehörige als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren vorab 1.800 Euro hinterlegen. Um sowohl diesen Betrag als auch die sichergestellten Stichwaffen „erleichtert“ konnte der Mann seine Reise fortsetzen. Dem Serben hingegen wurde die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Der 28-Jährige musste nach Österreich zurückkehren, nachdem er wegen eines unerlaubten Einreiseversuchs angezeigt worden war.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Studie: Fische haben einen Spieltrieb

Studie: Fische haben einen Spieltrieb

Deutschland / Bayern / Rosenheim – In der Regel interagiert man mit seinen Fischen im Aquarium höchstens bei der Fütterung. Ein Forscherteam aus den USA hat nun aber den Spieltrieb von Fischen untersucht. Das Fazit der Studie erscheint überraschend: Ja, man kann mit Fischen spielen.

Fische haben als Haustiere im Vergleich zu Katzen oder Hunden einen Sonderstatus. Während mit den felligen Vierbeinern meist allerhand Aktivitäten verbunden sind, wird ein Aquarium eher als dekoratives Element in einer Wohnung angesehen. Fischen zuzusehen hat demnach eine entspannende Wirkung, wirklich aktiv mit den Tieren zu interagieren scheint bislang eher ungewöhnlich zu sein.
Eine Studie des Forscherteams um Sofia Eisenbeiser von der Eastern Michigan University könnte in dieses Bild nun Bewegung bringen. In ihrem wissenschaftlichen Paper „Gills Just Want To Have Fun“, erschienen im Fachmagazin „Animals“, legen die Forscher die Annahme nahe, dass Fische über einen Spieltrieb verfügen, der etwa mit einem Laserpointer geweckt werden könne.
Dafür leuchteten sie in verschiedene Aquarien in örtlichen Zoohandlungen und studierten die Reaktionen der Fische: „Wir haben beobachtet, dass über 80 Prozent der 66 Aquarienfischarten, die wir während dieses Versuchs getestet haben, ein merkliches Interesse an einem beweglichen Laserpointer-Anreiz gezeigt haben.“ Dieses Interesse zeigte sich in Form von schnellen Schwimmbewegungen in Richtung des Lichtpunktes. In ausgeprägten Fällen versuchten die Fische sogar, den Punkt zu jagen und hineinzubeißen.

Kann man die Reaktion als Spielen bezeichnen?

Zur Diskussion steht allerdings, ob es sich bei den Reaktionen wirklich um ein Spiel handelt oder andere Erklärungen plausibler erscheinen. Zur Jagd nach dem Lichtpunkt erklären die Forscher etwa: „Es könnte sich um Aggressionen gegenüber dem Punkt handeln, da es ein unbekannter Reiz ist. Wir weisen aber darauf hin, dass es bei einer Katze, die einen Lichtpunkt jagt, ebenso als aggressives Verhalten gedeutet werden könnte, aber dieses Verhalten als Spielen aufgefasst wird.“
Weitere Untersuchungen könnten Aufschluss darüber geben, wie die Reaktion der Fische zu deuten ist. Allgemein ist die Forschung dazu, wie Fische ihre Umwelt wahrnehmen und auf diese reagieren, noch in einem sehr frühen Stadium.
Wer den recht schlichten Versuch im heimischen Aquarium nachspielen möchte, sollte dabei unbedingt auf das Wohl seiner Fische achten. Weder dürfen die Lichtreize die Tiere stressen, noch sollte man mit dem Laserpointer auf die Augen zielen, um die Gesundheit der Aquarienbewohner nicht zu gefährden.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim Innmuseum öffnet wieder seine Pforten

Rosenheim Innmuseum öffnet wieder seine Pforten

Rosenheim – Es ist wieder soweit: Das Inn-Museum Rosenheim öffnet am Samstag, 5. April, ab 10 Uhr wieder seine Pforten für Besucher.

Das Museum gibt einen Einblick in die Geschichte der Innschifffahrt und der Wildbachverbauung. Es zeigt historische Ausstellungsstücke, darunter ein Modell einer 15 Meter langen Plätte und ein altes Schiff, das früher Waren transportierte. Im Freigelände können Besucher zusätzlich verschiedene Kunstwerke entdecken.
Das Museum öffnet am Samstag, den 5. April, und ist bis Ende Oktober samstags und sonntags von 10 bis 16:00 Uhr zugänglich. Das Freigelände ist ganzjährig ohne Eintritt besuchbar. Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder und Schüler 2 Euro, und ermäßigte Eintrittspreise sind ebenfalls verfügbar. Für Gruppen ab 10 Personen werden Führungen zu einem Preis von 3 Euro pro Person angeboten, Sondertarife gelten für Schulklassen. Weitere Informationen zu Führungen und Preisen sind vor Ort oder telefonisch erhältlich. Weitere Infos gibt es hier
(Quelle: Artikel: Pauline Obermaier / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Kostenlose IHK-Beratung für Gründer in Rosenheim

Kostenlose IHK-Beratung für Gründer in Rosenheim

Rosenheim – Eine innovative und neue Geschäftsidee ist der erste Schritt zur Existenzgründung. Tipps und professionelle Ratschläge für den Weg in die Selbständigkeit gibt es jetzt wieder am Mittwoch, 9. April, bei der kostenlosen IHK-Beratung in Rosenheim. Anmeldung notwendig. 

Eine innovative und neue Geschäftsidee ist der erste Schritt zur Existenzgründung. Aber ein Unternehmen zu gründen, erfolgreich zu führen und dauerhaft auf dem Markt zu etablieren, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Neben Fachwissen, Kenntnis über die rechtlichen Bedingungen und unternehmerischem Denken braucht es auch viel Zeit und finanzielle Mittel.
Die erfahrenen  Berater der IHK für München und Oberbayern stehen angehenden Unternehmern mit viel Expertise und Ratschlägen bei allen Themen, die es zu beachten gibt, zur Seite.
Oliver Nerz, betriebswirtschaftlicher Berater der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, beantwortet am Mittwoch, 09.04.2025, Stellwerk 18 (Eduard Rüber-Straße 7, 83022 Rosenheim) Fragen rund um die Selbstständigkeit. In persönlichen Einzelgesprächen gibt er unter anderem Tipps zu Gründungsformalitäten, Wahl der Rechtsform, wie ein Businessplan erstellt wird, welche finanziellen Förderhilfen es gibt oder was im Rahmen einer Unternehmensnachfolge zu beachten ist.
Eine vorherige Anmeldung über www.ihk-muenchen.de/termin ist notwendig.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerzeit: Gesundheitstipps zur Zeitumstellung

Sommerzeit: Gesundheitstipps zur Zeitumstellung

Rosenheim / Bayern / Deutschland – In wenigen Tagen Tagen beginnt die Sommerzeit. Vom Samstag auf Sonntag (30.3.2025) müssen wir uns auf wieder auf eine verkürzte Nacht einstellen. Während sich die einen darüber freuen, dass es ab dann wieder am Abend länger hell ist, haben die anderem sogar gesundheitlich damit zu kämpfen. Wie man seinen Körper bei der Umstellung unterstützen kann, erfahrt Ihr hier.

Zweimal im Jahr wird an der Uhr gedreht. Jetzt im Frühjahr geht es von 2 Uhr auf 3 Uhr (Sommerzeit) und im Herbst von 3 Uhr zurück auf 2 Uhr (Winterzeit). Seit 1980 ist das nun schon – und genau so lange wird auch über Sinn oder Unsinn der Zeitumstellung diskutiert. Ursprünglich wurde sie eingeführt, um den Energieverbrauch zu senken, indem mehr Tageszeit am Abend genutzt werden kann. Doch mittlerweile kommen immer mehr Experten zu der Ansicht, dass diese Rechnung nicht aufgegangen ist.
Laut einer aktuellen Forsa-Befragung für die DAK-Gesundheit  ist die große Mehrheit der Deutschen, 70 Prozent, für die Abschaffung dieses Prozedere. Besonders groß ist die Ablehnung bei den über 60-jährigen (78) Prozent.  Weitaus mehr Zuspruch für die Zeitumstellung gibt es in der Altersgruppe der 14-bis 29-jährigen. Von ihnen befürworten 43 Prozent den Dreh an der Uhr.
Im Jahr 2018 war das Ende der Zeitumstellung darum auch bereits besiegelt. Damals befragte die EU-Kommission die Bürger zu diesem Thema. Die Resonanz war groß. Rund 4,6 Millionen Menschen beteiligten sich an der Befragung. Rund 84 Prozent stimmten für ein Ende des Wechsels. Getan hat sich aber seitdem nicht mehr viel. Nun sei es an den einzelnen Mitgliedsstaaten, etwas zu tun, heißt es von Seiten der Europäischen Kommission – und diese können sich bisher nicht darauf einigen, ob es nun bei der Sommerzeit – oder lieber  bei der Winterzeit bleiben soll. Übrigens: In Rund 60 Ländern der Welt gibt es dauerhaft Sommerzeit.

Zeitumstellung kann zu gesundheitlichen Problemen führen

Laut DAK-Umfrage belastet die Zeitumstellung. Der Anteil derjenigen, die danach an gesundheitlichen Problemen leiden, sei mit 27 Prozent konstant hoch. Besonders Menschen über 60 Jahre haben demnach Schwierigkeiten sich an den veränderten Rhythmus anzupassen, was häufig zu Müdigkeit, Schlafstörungen und Gereiztheit führt. Außerdem sind Frauen mit 31 Prozent häufiger von Beschwerden betroffen als Männer (24 Prozent).

Die AOK-Gesundheitskasse spricht von einem „Mini-Jetlag“ und gibt in einer aktuellen Pressemitteilung hilfreiche Tipps von Gesundheits-Expertin Sina Ritter, wie sich die Zeitumstellung besser meistern lässt:

  • Schlafrhythmus schrittweise anpassen

    Um den Körper bei der Umstellung zu unterstützen, empfiehlt Sina Ritter, bereits einige Tage vorher die Schlafenszeit schrittweise um 10 bis 15 Minuten nach vorne zu verlegen. „Dadurch kann sich der Organismus langsam an den veränderten Rhythmus gewöhnen. Wem es schwerfällt, in den Schlaf zu finden, kann mit bewussten Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen das Einschlafen fördern und den Stress der Zeitumstellung reduzieren“, betont die AOK-Expertin. Ein warmes Bad oder eine Tasse beruhigender Kräutertee können ebenfalls für eine erholsame Nachtruhe sorgen.

  • Tageslicht gezielt nutzen und aktiv in den Tag starten
    Licht ist wichtig für unsere innere Uhr. „Wer sich bereits am Morgen möglichst viel Tageslicht aussetzt, hilft dem Körper, sich schneller an die neue Zeit zu gewöhnen“, erklärt Sina Ritter. Vor allem Spaziergänge am Morgen oder in der Mittagspause sind besonders effektiv. Im Allgemeinen kann körperliche Bewegung helfen, die Anpassung an die Sommerzeit zu erleichtern: „Bereits ein paar Minuten leichtes Stretching oder ein kurzer Spaziergang am Morgen können den Kreislauf in Schwung bringen und Müdigkeit vertreiben.“
  • Bewusst essen und trinken

    Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Anpassung des Körpers an die Zeitumstellung. „Schwere Mahlzeiten am späten Abend sollten vermieden werden, da sie den Schlaf beeinträchtigen können“, empfiehlt Ritter. Stattdessen sind leichte Abendgerichte mit eiweißreichen und nährstoffreichen Zutaten ideal. Auch auf Koffein und Alkohol sollte am Abend verzichtet werden, da sie den Schlaf-Wach-Rhythmus stören können.
    (Quelle: Artikel: Pauline Obermaier / Infos AOK und DAK Pressemitteilungen / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Freisprechungsfeier der Elektro-Innung

Freisprechungsfeier der Elektro-Innung

Rosenheim / Landkreis – Feierliche Stimmung bei der Freisprechungsfeier der Elektro-Innung Rosenheim: 50 Absolventen des Handwerksberufs Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik erhielten ihre Gesellenbriefe. Zahlreiche Ehrengäste würdigten die Leistungen der jungen Fachkräfte und betonten die Bedeutung ihres Berufs für die Zukunft.

Fotos: Copyright: Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Elektro Weber

Ehrung der Innungsbesten. Fotos: Copyright Kreishanwerkerschaft Rosenheim / Elektro Weber

Landrat Otto Lederer stellte in seiner Rede die großen Herausforderungen der heutigen Zeit heraus. Die Megatrends Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung als die vier großen „D“ beeinflussen Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie tiefgreifend. „Gerade in Zeiten des Wandels haben Sie mit Ihrem Beruf eine zukunftssichere Entscheidung getroffen“, so Lederer an die Absolventen.

Fotos: Copyright: Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Elektro Weber

Er stellte die enge Verbindung dieser Entwicklungen zum Elektrohandwerk heraus: Digitalisierung führt zu einer zunehmenden Vernetzung von Gebäudetechnik und Smart-Home-Lösungen, die Elektroniker installieren und warten. Dekarbonisierung verlangt nach nachhaltigen Energielösungen wie Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität – alles Aufgabenfelder, die Elektroniker gestalten. Die Demografische Veränderungen bedeuten den Bedarf an der Verjüngung der Fachkräfte, um den Nachwuchs im Handwerk zu sichern. Gerade das Elektrohandwerk bietet jungen Menschen attraktive Karrierechancen und eine sichere berufliche Zukunft. Die Deglobalisierung rückt die Bedeutung regionaler Handwerksbetriebe in den Fokus: Elektroniker arbeiten meist für lokal ansässige Unternehmen, die eine hohe Flexibilität bieten und mit ihrem Fachwissen direkt in der Region für Innovation und Stabilität sorgen. „Das Handwerk bleibt ein verlässlicher Partner vor Ort – ein entscheidender Vorteil in einer global unsicheren Zeit“, betonte Lederer.

Fotos: Copyright: Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Elektro Weber

Auch Kreishandwerksmeister Rudi Schiller fand motivierende Worte: „Mit dem Gesellenbrief übernehmen Sie Verantwortung für Ihren weiteren Werdegang. Das Leben ist eine fortwährende Veränderung – nutzen Sie jede Möglichkeit, um sich weiterzuentwickeln.“ Gleichzeitig rief er die Junggesellen dazu auf, sich an die Unterstützung bei der Prüfung zu erinnern, und sich aktiv in die Innung einzubringen und das Handwerk durch ehrenamtliches Engagement zu stärken – auch für künftige Lehrlinge.

Der neue Schulleiter der Berufsschule 1 Rosenheim, Stephan Schellenberger, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Ausbildung im Elektrohandwerk: „Von der Installation von PV-Anlagen über Wärmepumpen bis hin zur Elektromobilität – Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende. Mein größter Respekt gilt Ihrer handwerklichen Kompetenz.“

Fotos: Copyright: Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Elektro Weber

Obermeister Lorenz Zunhammer hob die Bedeutung des Handwerks für die Gesellschaft hervor: „Trotz derzeitiger wirtschaftlicher Herausforderungen bietet Ihr Beruf Ihnen Beschäftigungssicherheit. Ihr Einsatz während der dreieinhalbjährigen Ausbildung wird sich auszahlen.“ Besonders würdigte er die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Prüfungsausschuss von Richard Krogler (seit 1981) und Alois Bauer (seit 2000). Auch beim Lehrlingswart Andreas Hagemeister bedankte er sich für seinen unermüdlichen Einsatz für die Ausbildung.

Prüfungsausschussvorsitzender Andreas Hagemeister betonte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten – von den Betrieben über die Berufsschule und das Bildungszentrum bis hin zu den Familien der Lehrlinge: „Ihr Erfolg ist das Ergebnis eines starken Netzwerks, das Sie auf Ihrem Weg begleitet hat.“ Nach einem Grußwort von Georg Holzner von der Sparkasse Rosenheim übernahm Kreishandwerksmeister Schiller den feierlichen Akt der Freisprechung und erhob die Absolventen offiziell in den Stand des Gesellen.

Besondere Auszeichnungen für Prüfungsbeste

Die Prüfungsbesten erhielten für ihre herausragenden Leistungen wertvolle Geschenke, gesponsert von EFG Gienger, Sonepar, FEGA-Schmitt, Rexel und Hartl. Besonders geehrt wurden:

  • ·Luca Huber (Hans Sporer GmbH, Rosenheim) – 89 Punkte (Note 1,7)
  • Leo Rieseler (Gemeindewerke Kiefersfelden) – 89 Punkte (Note 1,7)
  •  Thomas Linhart (Wieser Elektro, Frauenneuharting) – 89 Punkte (Note 1,7)
  • Filip Mandic (Lorenz Zunhammer, Schonstett) – 88 Punkte (Note 1,8)
  • Sebastian Altenburger (Baader Elektroanlagen, Nußdorf) – 88 Punkte (Note 1,8)
  •  Adrian Zeislmeier (Elektro Seidinger, Eiselfing) – 87 Punkte (Note 1,9)

Zudem wurden die Staatspreisträger 2025 lobend erwähnt: Sebastian Altenburger, Luca Huber, Pascal Licht, Filip Mandic und Adrian Zeislmeier.

Unter Applaus und voller Stolz mit ihren Gesellenbriefen in der Hand, der einen bedeutenden Meilenstein im Berufsleben der jungen Elektroniker darstellt, endete der offizielle Teil und ging in einen geselligen Abend im Kreise der Familien und Betriebe über.
(Quelle: Pressemitteilung Elektroinnung Rosenheim – Mirjana Berndanner / Beitragsbild: Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Elektro Weber)

TSV 1860 Rosenheim: U19 siegt in Stätzling

TSV 1860 Rosenheim: U19 siegt in Stätzling

Rosenheim – Zuerst gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen – aber dann setzte sich die U19-Fußballmannschaft des TSV 1860 Rosenheim am 24. März in Stätzling verdient mit 4:0 durch. 

Die erste Hälfte des Spiel waren die beiden Mannschaften erst einmal ziemlich gleichauf. Während das Rosenheimer Team zweimal nach Querpässen von der rechten Seite knapp die Einschussmöglichkeit verpasste, hatten auch die Gastgeber bei einer 1vs1-Situation vor Torhüter Ben Elazar die Möglichkeit zur Führung. Diese erzielte Christian Dangl dann in der 34. Minute per Elfmeter, nachdem zuvor Tobias Bensch nach Vorarbeit von Dangl gefoult wurde. In der 40. Minute erhöhte Aini Merepeza nach schöner Einzelaktion mit einem Kunstschuss auf 2:0.
In der zweiten Hälfte dominierten die Sechzger aber klar und erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Den Treffer zum 3:0 erzielte Thommy Hieble nach schönem Doppelpass mit Christian Dangl. Für den Treffer zum 4:0-Endstand zeichnete sich Tobi Bensch nach guter Vorarbeit von Marinus Bauer und Zaeem Syed verantwortlich.

Aufstellung: Elazar; Köck (62. Pfunt), Jahn, Hilger A., Ünal; Hieble, Hilger Ch., Bauer, Merepeza; Dangl (62. Syed), Bensch
(Quelle. Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gold wert in der Küche: Vortrag über Pfeffer in der Kastenau

Gold wert in der Küche: Vortrag über Pfeffer in der Kastenau

Kastenau / Rosenheim – Neben dem Salz ist der Pfeffer eines der beiden Universalgewürze in der Küche. Warum der Pfeffer früher in Gold aufgewogen wurde und was der Scharfmacher in der Küche für Geschmack und Gesundheit alles kann, erfährt man bei einem Vortrag am Donnerstag, 27. März, 19 Uhr im Pfarrheim Heilige Familie des Rosenheimer Stadtteils Kastenau (Kastenauer Straße 32, 83022 Rosenheim).

Referentin ist Phytotherapeutin Karin M. Zehentner. Sie taucht bei ihrem Vortrag nicht nur in die Geschichte des Pfeffers ein und erklärt, warum das Gewürz Appetit und Stoffwechsel anregt, sondern hat auch viele praktische Praxistipps mit dabei, bei denen es auch viel um Immunabwehr geht. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro. Mehr Infos zu Karin M. Zehentner findet Ihr auf Instagram oder auch bei unserer Innpuls.me-Reihe „Selbstgemacht„.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)