Ebersberg: Kleinflächensanierungen zwischen Purfing und Anzing

Ebersberg: Kleinflächensanierungen zwischen Purfing und Anzing

Landkreis Ebersberg: Zwischen Purfing und Anzing, Landkreis Ebersberg, gibt es bald Kleinflächensanierungen. Aufgrund dessen kommt es zu einer Vollsperrung von Dienstag, 22. bis einschließlich Mittwoch, 30. April.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim plant auf der St2081 zwischen Purfing und Anzing Kleinflächensanierungen vom 22. bis zum 30. April durchzuführen. Während der Bauzeit muss die Staatsstraße im genannten Bereich voll gesperrt werden. Im Zuge der Sanierung wird größtenteils die Asphaltdeckschicht erneuert.
Im Ortsteil Frotzhoffen wird keine Sanierung durchgeführt. Daher haben die Anwohner die Möglichkeit, über den Birkenweg nach Anzing raus- beziehungsweise reinzufahren.
Der Anliegerverkehr soll während der Bauzeit möglichst aufrechterhalten bleiben. Unmittelbar betroffene  Anliegern werden über mögliche kurzzeitige Einschränkungen, beispielsweise bei den Asphaltierungsarbeiten, mit Wurfzetteln direkt von der Baufirma informiert.
Die Umleitungsstrecke verläuft in nördliche Fahrtrichtung ab Purfing lokal über EBE 02 – Neufarn – EBE 05 – Anzing. In der Gegenrichtung verläuft die Umleitungsstrecke entsprechend.
Die Verkehrsführung wurde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Ebersberg, der Polizei und weiteren gemeindlichen Behörden abgestimmt.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re, Foto Umleitung: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Umleitung Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim
„Alter Wirt“ in Aising: Abriss steht wohl kurz bevor

„Alter Wirt“ in Aising: Abriss steht wohl kurz bevor

 Aising / Landratsamt Rosenheim –  Bereits in Kürze könnte der „Alte Wirt“ im Rosenheimer Stadtteil Aising abgerissen werden. Das machten Josef Lausch und Jacob Buys von den Freien Wählern Rosenheim Land mittels Video-Beitrag auf Social-Media öffentlich und sorgten damit für Wirbel. Denn viele Anwohner sind gegen diese Maßnahme. Und auch eine Landtagspetition war einstimmig für den  Erhalt.

Der „Alte Wirt“ in Aising blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1838 wurde er aus Tuffstein aus Brannenburg und Backsteinziegeln erbaut, so wie drei Bauernhäuser in unmittelbarer Nähe. Diesen besonderen Baustil brachten italienische Gastarbeiter im 19. Jahrhundert in den Alpenraum, heute bekannt unter dem Begriff „Itaker-Bauten“.
Einer der „Itakter-Höfe“ in Aising wurde bereits abgerissen und durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt. die beiden anderen sind denkmalgeschützt.
Der „Alte Wirt“ wurde dagegen nicht als Fall für den Denkmalschutz gesehen, wie die Stadt Rosenheim im August 2024 mitteilte (wir berichteten).
Das bedeutet, das Gebäude darf abgerissen werden, wie von einem Teil der Aisinger auch begrüßt wird. Es gibt aber auch viele Gegner dieses Plans, dazu zählt die IG Rosenheim Süd. Sie hat bis zuletzt alles daran gesetzt, dies noch zu verhindern. Mitte Dezember wurde noch einmal ein Anlauf für den Erhalt unternommen mit einem Treffen mit den Bauherren, den Planern sowie Vertretern aus der Politik und Experten auf dem Gebiet der Denkmalpflege (wir berichteten).

Von Erfolg gekrönt war wohl auch dieser Versuch nicht, ebenso wenig wie eine Petition der IIG Rosenheim Süd  zum Erhalt des ehemaligen Gasthauses, die Anfang April 2025 im Landtagsausschuss für Wissenschaft und Kunst. behandelt und einstimmig positiv beschieden wurde.

Ausräumen hat beim „Alten Wirt“ bereits begonnen

Denn aktuell hat augenscheinlich bereits das Ausräumen begonnen. Bei den Freien Wählern Rosenheim Land geht man davon aus, dass die Abrissarbeiten kurz bevor stehen. „Auch wenn der Landrat der Petition zugestimmt hat, kann er nur eine Empfehlung abgeben“, weißt Jacob Buys, Vorsitzender der JFW Rosenheim-Land und stellvertretender Bezirksvorsitzender der JFW Oberbayern.
Die Chancen,  den Abriss jetzt noch zu verhindern, schätzt auch er deswegen als sehr gering ein. „Ich befürchte, das große Aufwachen in Aising kommt noch, nämlich dann, wenn allen klar wir, was diese Baumaßnahme wirklich bedeutet“, sagt er im Gespräch mit Innpuls.me. Nach Meinung von Buys hat. der geplante Neubau schwerwiegende Folgen für das Ortsbild und die Dorfgemeinschaft. „Bei den geplanten Neubauwohnungen ist zu erwarten, dass diese hochpreisig vermietet werden und somit  nicht den Wohnraumbedarf der Einheimischen decken, sondern zu weiteren Zuzug von ortsfremden Gutverdienen führen, was die Preise in die Höhe treibt und die Situation auf dem örtlichen Wohnungsmarkt für Einheimische noch weiter verschlechtert“, gibt er zu bedenken.  In dem geplanten Supermarkt sieht er eine „Konkurrenz für traditionelle Familienbetriebe“, wie die Bäckereien Mooslechner und Meier. Ein Bedarf sei nicht gegeben, da für größere Einkäufe nicht weit entfernt bereits andere Supermärkte zur Verfügung stehen würden.  Und auch die in Aussicht gestellte neue Gaststätte in diesem Bereich, macht die Lage für ihn und seine Mitstreiter nicht besser. „Die neugeplante Gaststätte halte ich für eine Beruhigungspille, um die Bevölkerung vor Ort zu besänftigen“, meint er. Eine Gaststäte mit Biergarten lasse sich nicht mit Mietern vereinbaren, welche viel Geld für ihre Wohnung bezahlen. Eine Klage wegen Lärmbelästigung und eine eingeschränkte gastronomische Nutzung sei hier die logische Konsequenz.

Dieses Video der Freien Wähler Rosenheim Land kursiert derzeit auf Social-Media.  

Die Stadt Rosenheim erinnert Buys an einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2021, in dem sich Stadt und Stadtrat für den Erhalt der dörflichen Strukturen im Rosenheimer Ortsteilen ausgesprochen habe. Einzig sie hätten nun noch mit dem Erlass einer Veränderungssperre hätten jetzt noch die Möglichkeit, den „Alten Wirt“ zu retten.
(Quelle: Artikel: Karin Wusnam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Bis Ende April werden in Rosenheim „Vorzeige-Betriebsräte“ gesucht

Bis Ende April werden in Rosenheim „Vorzeige-Betriebsräte“ gesucht

Rosenheim – Der Countdown läuft: Noch bis Ende April werden in Rosenheim „Vorzeige-Betriebsräte“ gesucht. Sie sollen sich um den Deutschen Betriebsräte-Preis 2025 bewerben. Dazu hat die IG BAU Oberbayern aufgerufen.

„Es geht um originelle Ideen, die dem Betrieb einen Push geben: Um prima Projekte, die Arbeitsplätze attraktiver machen und damit den Spaß am Job nach oben schrauben“, sagt Harald Wulf.
Der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern ist überzeugt: „Hinter den Werkstoren in Rosenheim stecken clevere Konzepte für neue Arbeitszeitmodelle. Genauso innovative Ideen, die helfen, Unfälle zu vermeiden – auf den Baustellen ebenso wie in der Gebäudereinigung. Das alles ist preisverdächtig.“ Hier geht es zur Bewerbung für den Deutschen Betriebsräte-Preis: www.dbrp.de.
Von der Starthilfe für Azubis bis zur Optimierung der Arbeitsplätze für Ältere mit einem 60plus-Job-Programm: „Die Themen-Palette, um die sich Betriebsräte kümmern, ist breit. Sie reicht auch von besseren Job-Chancen für die, die ohne Ausbildung im Betrieb als Hilfskräfte arbeiten, bis zum Job-Lotsen für Beschäftigte, die aus dem Ausland kommen“, sagt Harald Wulf. Selbst Ideen für ein gutes Energie- oder Müllkonzept im Unternehmen gehören dazu, so die IG BAU Oberbayern.
Der Deutsche Betriebsräte-Preis sei ideal, um Projekte aus Rosenheim ins Rampenlicht zu rücken: „Die besten Projekte schlagen bundesweit Wellen“, so Wulf. A und O für die Arbeit eines Betriebsrates sei es natürlich, „das Scharnier zwischen Chef und Belegschaft immer wieder gut zu ölen: Betriebsräte sorgen für ein gutes Arbeitsklima und helfen, Jobs zu sichern“, sagt Wulf. Deshalb sei es wichtig, dort, wo es noch keinen Betriebsrat gebe, eine Arbeitnehmervertretung zu gründen. Das sei bereits ab fünf Beschäftigten möglich.
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aktion „Vogelfreundlicher Garten“

Aktion „Vogelfreundlicher Garten“

Hilpoltstein / Augsburg / Bayern – Sobald die Obstbäume austreiben, die Wiesenblumen blühen und Vogeleltern ihre Nistplätze beziehen, beginnt die Gartensaison und mit ihr startet auch die Aktion „Vogelfreundlicher Garten“, des LBV,  in eine neue Runde.

Wegen der großen Nachfrage nach der Plakette, die der bayerische Naturschutzverband LBV  zusammen mit dem Bayerischen Artenschutzzentrum im Landesamt für Umwelt (LfU) seit 2022 an Gartenbesitzende vergibt, wurde die Aktion um weitere drei Jahre verlängert.
Ab sofort ist die LBV-Gartenjury wieder unterwegs, um bayernweit private Naturparadiese auszuzeichnen, die Vögeln, Insekten und anderen Tieren einen Lebensraum bieten. Über 5.000 Plaketten haben der LBV und das Bayerische Artenschutzzentrum bereits ausgehändigt, wer seinen Garten ebenfalls zertifizieren lassen möchte, kann sich bewerben unter: www.vogelfreundlichergarten.de.

700 ehrenamtlichen Gartenjury-Mitglieder

Die Plakette „Vogelfreundlicher Garten“ ist weiterhin heiß begehrt: Rund 2.200 Gartenbesitzer haben sich bereits beworben und freuen sich noch auf den Besuch der ehrenamtlichen LBV-Gartenjury. „Jeder Garten kann ein Paradies für Vögel sein. Mit der Neuauflage der Aktion ‚Vogelfreundlicher Garten‘ wird auch in diesem Jahr das Engagement von Gartenbesitzern in Bayern gewürdigt. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren noch viele weitere naturnahe Gärten für die Artenvielfalt dazuzugewinnen“, erklärt Thorsten Glauber, Bayerischer Umweltminister und Schirmherr der Aktion „Vogelfreundlicher Garten“.
Am Erfolg des Projekts sind vor allen Dingen die über 700 ehrenamtlichen Gartenjury-Mitglieder beteiligt, die die angemeldeten Gärten in ihrer Freizeit zertifizieren. Über 170 der Helfer haben sich für die Saison 2025 neu als Gartenbewerter angemeldet. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen, die mit Fachwissen und Engagement Gärten begutachten und Auszeichnungen verleihen, wäre diese Aktion nicht möglich. Sie investieren dafür viele Stunden ihrer Freizeit – das ist nicht selbstverständlich. Ihr Einsatz ist ein unverzichtbarer Beitrag zum Naturschutz und dafür gebührt ihnen großer Dank“, erklärt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Vogelfreundlicher Garten im Frühling

Die Gesamtfläche der bayerischen Privatgärten entspricht zusammengenommen fast der Größe aller bayerischen Naturschutzgebiete und bietet damit viel Raum, um naturnahe Lebensräume zu schaffen. Wer seinen Garten vogelfreundlich gestalten möchte, für den ist jetzt die passende Zeit, um heimische Gehölze wie Hunds-Rose oder Schwarzen Holunder zu pflanzen, Insekten mögen die Blüten, Vögel die Früchte. Auch um insektenfreundliche Pflanzen wie Wiesen-Salbei, Gewöhnliche Schafgarbe oder Wiesen-Flockenblume auszubringen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
Aufgrund der großen Zahl an Gartenanmeldungen kann es in einigen Landkreisen zu Verzögerungen bei der Auszeichnung kommen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verletzter Radfahrer nach Zusammenstoß in Warngau

Verletzter Radfahrer nach Zusammenstoß in Warngau

Warngau / Landkreis Miesbach – Am Samstagnachmittag  (12.4.2025) kam krachten in Warngau (Landkreis Miesbach) zwei Rennradfahrer zusammen. 

Nach den Angaben der Polizei schätzte ein 42-jähriger Münchner den Kurvenverlauf offenbar falsch ein und kollidierte mit einem 73-jährigen Münchner. Dieser stürzte zu Boden und zog sich leichte Blessuren im Beinbereich zu. Eine medizinische Notversorgung war jedoch nicht erforderlich.
Das Rennrad des Unfallverursachers blieb unbeschädigt. Das Rennrad des 73-jährigen wurde leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Schweres Busunglück“ als Übungsszenario in Erlstätt

„Schweres Busunglück“ als Übungsszenario in Erlstätt

Erlstätt / Landkreis Traunstein – Die frühlingshafte Alpenpanoramaidylle in Erlstätt (Landkreis Traunstein) wirkte am Samstagnachmittag (12.4.2025) trügerisch: rund 200 Einsatzkräfte übten dort den Ernstfall. Das Übungsszenario lautete: „Schweres Busunglück“. Die rund 400 Zuschauer nutzten das „ausdrücklich gewünschte Gaffer Angebot“

Übungstag der Einsatzkräfte in Eerlstätt. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Rund 200 Einsatzkräfte übten für das Schreckensszenario „Busunfall“ den Ernstfall in Erlstätt. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Ein Bus, der im Straßengraben lag und ein Fahrzeug unter sich begraben hatte, ein umgestürzter Lastkraftwagen und einige PKWs sowie mehr als 20 Verletzte, die teils schwer eingeklemmt waren, bildeten die Zutaten für die „XL-Einsatzübung“ in Erlstätt. Wochenlang wurde die Übung durch die Aktiven der Feuerwehr rund um deren Kommandanten Michael Wimmer ausgearbeitet und vorbereitet.

Viele umliegende Feuerwehren rückten an

Pünktlich um 14 Uhr heulte vor Ort die Sirene und gab damit den Startschuss für die Übung. Nur wenige Augenblicke nach der Alarmierung sind bereits die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr am Sportplatzgelände eingetroffen. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Kommandant Sebastian Muggenhamer übernommen, der sich zunächst einen Überblick über die auf etwa 150 Meter ausgedehnte Einsatzstelle verschaffte.
Zeitgleich machten sich die ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Wolkersdorf, Grabenstätt, Chieming, Vachendorf, Haslach, Nußdorf, Holzhausen, Traunstein und Surberg auf den Weg zur Unfallstelle. Da sich bereits bei der ersten Erkundung herausstellte, dass es die Einsatzkräfte mit mehr als 20 Verletzten zu tun haben werden, war auch der Malteser Hilfsdienst aus Traunstein sowie das Bayerische Rote Kreuz mit mehreren Fahrzeugen und einem größeren Personalaufgebot vor Ort.

Aufwendige Sicherungsmaßnahmen am Bus

Die nach und nach eintreffenden Fahrzeugen wurden innerhalb kurzer Zeit mit den entsprechenden Aufträgen versorgt. Ein Teil der Helfer wurde für die Menschenrettung der Businsassen eingesetzt. Dazu musste das Fahrzeug zunächst umfangreich mit Seilwinden und Holzbohlen gesichert werden, damit dieses nicht weiter in den Straßengraben rutschte. Gleichzeitig wurden mehrere Scheiben entfernt, damit sich die Helfer einen Weg in den Innenraum bahnen konnten.
Weitere Helfer kümmerten sich um zwei eingeklemmte Personen in einem weiteren Fahrzeug, dass in den hinteren Bereich des Busses gekracht war. Mit schwerem

technischem Gerät rückten sie vor, um die Türen des PKW zu öffnen und die Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Die technisch aufwendigste Rettung zeichnete sich in einem weiteren Fahrzeug ab. Ein mit zwei Insassen besetzter PKW wurde teileweise von dem auf der Seite liegenden Bus unter sich begraben.

Übungstag der Einsatzkräfte in Eerlstätt. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

„Verletzte“ müssen aus dem Bus gerettet werden.

Verletzte wurden durch angehende Notfallsanitäter versorgt

Nur wenige Meter entfernt lag mitten auf der Fahrbahn ein LKW auf der Seite und ein weiterer PKW kam in der angrenzenden Wiese auf dem Dach zum Liegen. Auch aus diesen beiden Fahrzeugen galt es, mehrere teils eingeklemmte, Personen beziehungsweise „Übungspuppen“ zu retten. Dabei mussten die Helfer immer wieder auf schweres technisches Gerät zurückgreifen, damit man die Verunfallten befreien konnte.

Bereits wenige Minuten nach dem Start der großangelegten Rettungsaktion konnten die ersten Menschen aus den Fahrzeugen gebracht und zur Verletztensammelstelle gebracht werden. Dort wurden sie von rettungsdienstlichen Helfern des BRK und des Malteser Hilfsdienstes zur weiteren Betreuung oder medizinischen Versorgung in Empfang genommen. Viele Verletztendarsteller wurden durch das Team der Realistischen Unfalldarstellung teils aufwendig geschminkt und waren kaum noch von „echten Verletzten“ zu unterscheiden.

Das Bayerische Rote Kreuze nutzte die Übung, um mit zahlreichen Auszubildenden der Notfallsanitäterausbildung die Abläufe bei Großschadenslagen zu trainieren. Zusammen mit ihren Praxisanleitern sammelten sie so Erfahrung in der Versorgung bei einem „Massenanfall an Verletzten“. Der Malteser Hilfsdienst aus Traunstein war mit der „Betreuungsgruppe“ vor Ort. Sie zeigten sich insbesondere für die Betroffenen verantwortlich, die nicht oder nur leicht verletzt waren.

Erstmals wurde ein neues Führungsfahrzeugkonzept getestet

Nach rund eineinhalb Stunden waren die meisten Übungsziele erreicht und die Übungsleitung konnte zur „finalen Lagebesprechung“ aufrufen. Am Führungsfahrzeug der Feuerwehr Erlstätt liefen die Fäden der Einsatzleitung zusammen und von dort aus wurden die erforderlichen Maßnahmen in Auftrag gegeben. „Wir haben nach rund einer Stunde 22 Menschen gerettet“, betonte der Einsatzleiter Sebastian Muggenhamer und schob ergänzend hinterher, „dass ist wirkliche eine sehr schnelle Rettungsaktion gewesen“.

Als Übungsziele waren unter anderem das Vorgehen bei der Technischen Rettung aus „Großfahrzeugen“, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Rettungsorganisationen sowie die Führung von Großschadenslagen ausgegeben. Darüber hinaus wurde erstmals das neue „Führungsfahrzeugkonzept“ der Feuerwehren getestet. Dieses sieht vor, dass die Einsatzleitung mit einem Einsatzleitwagen samt Personal unterstützt wurde und die beiden Einsatzabschnitte der Feuerwehr jeweils durch die Mannschaft eines Mehrzweckfahrzeugs besetzt waren.

Lob und Dank seitens der Gemeinde Grabenstätt

Bei der anschließenden ersten Nachbesprechung zeichnete sich ein durchwegs positives Bild von dieser Übung ab. „Handwerklich wurde sehr schnell und sorgfältig gearbeitet“, freute sich Kreisbrandrat Christof Grundner und ergänzte, „natürlich gibt es gerade bei so großen Szenarien immer etwas zu verbessern aber insgesamt haben alle Beteiligten eine professionelle und zielgerichtete Arbeit erbracht“.

Zur „Übungsbeobachtung“ waren etwa zehn Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein beziehungsweise der Kreisbrandinspektion vor Ort. Deren Erkenntnisse und Notizen werden in den kommenden Tagen und Wochen aufgearbeitet und fließen anschließend in die entsprechenden Einsatzplanungen ein. Außerdem fanden sich einige Vertreter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr ein, um die Abläufe in Augenschein zu nehmen.

Mit dabei war auch ein fünfköpfiges Team der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes, dass sich in erster Linie um „die Betreuung der Medienvertreter“ verantwortlich zeigte und eine bildliche Einsatzdokumentation durchgeführt hat.

Grabenstätts 1. Bürgermeister Gerhard Wirnshofer war ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild von den Abläufen zu machen. „Ich bin schwer beeindruckt mit wie viel Engagement und Professionalität die Helfer mit dieser schwierigen Situation umgegangen sind“, betonte er und ergänzte, „ich danke allen, die sich in irgendeiner Weise bei der Feuerwehr oder den Rettungsdiensten einbringen und damit für andere da sind, wenn Hilfe gebraucht wird“.

Rund 400 Zuschauer verfolgten die Übung

Die beiden Hauptorganisatoren Michael Wimmer sowie Kreisbrandinspektor Rupert Kink dankten insbesondere den vielen Helfern in der Vorbereitung der Übung. Ein „dickes Vergelts Gott“ sprach der Erlstätter Kommandant insbesondere dem Abschleppunternehmen Rigra aus Siegsdorf aus. „Diese haben uns nicht nur die Übungsfahrzeuge kostenlos zur Verfügung gestellt, sondern haben uns auch mit schwerem Gerät vor Ort unterstützt“. Die kostenlose Entsorgung übernimmt die Firma Schaumaier aus Traunstein.

Übungstag der Einsatzkräfte in Eerlstätt. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Rund 22 „Verletzte“ mussten gerettet und versorgt werden.

Rund 400 „kleine und große“ Zuschauer folgten der Einladung und konnten so den Helfern hautnah über die Schultern blicken. Die Übung wurde außerdem durch Hubert Hobmaier in seiner Rolle Fach-Kreisbrandmeister für Presse- und Medienarbeit moderiert und begleitet. Neben Erklärungen zum Ablauf der Übung, zu den Tätigkeiten und sowie zu den verschiedenen Geräten und Fahrzeugen, erhielten die Zuhörer viele Informationen wie zum Beispiel zur Notrufnummer 112, den Sirenensignalen oder über das Feuerwehrwesen im Allgemeinen.
Den Ausklang eines interessanten Übungsnachmittags fanden die Teilnehmer bei einer von der Gemeinde Grabenstätt spendierten Brotzeit. Viele Zuschauer nutzten dann auch noch die Möglichkeit, den Mitarbeitern der Firma Rigra bei den Aufräumarbeiten zuzuschauen. Sie rückten dem Bus mit einem Schwerlastkran sowie einem Abschleppwagen zu Leibe.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

„Wahrheit oder Pflicht“: Mann täuscht Amokanruf bei der Polizei in Bad Aibling vor

„Wahrheit oder Pflicht“: Mann täuscht Amokanruf bei der Polizei in Bad Aibling vor

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Polizeiinspektion Bad Aibling (Landkries Rosenheim) wurde am Sonntag (13.4.2025) per Telefon ein  „Amoklauf“ mitgeteilt. Zum Glück traf dies nicht zu. Der Anrufer hatte „Wahrheit oder Pflicht“ gespielt. 

Nach den Angaben der Polizei meldete sich eine junge, männliche Stimme an Telefon. Zunächst habe der Anrufer nicht auf Rückfragen der Beamten reagiert. Bevor er das Telefonat ohne weitere Angaben zu seiner Person abrupt beendete, äußerte er aber noch, dass derzeit ein Amoklauf stattfinde. 
Zahlreiche Rückruckversuche der Polizei bleiben unbeantwortet. Über die Telefonnummer konnte der Anrufer aber schnell ermittelt werden. Wenig später traf die Streifenbesatzung bei dem jungen Mann ein, der angab, das Telefonat im Rahmen des Spiels „Wahrheit oder Pflicht“ getätigt zu haben. 
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fischbachau: Motorradunfall kurz vor der Wolfseehalle

Fischbachau: Motorradunfall kurz vor der Wolfseehalle

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Ein Motorradunfall ereignete sich am Sonntagnachmittag (13.4.2025) in Fischbachau (Landkreis Miesbach) kurz vor der Wolfseehalle: Ein 23-jähriger kam in einer Linkskurve allleinbeteiligt zu Sturz. 

Das Motorrad wurde, nach den Angaben der Polizei, bei dem Unfall auf der Staatsstraße 2077 auf der gesamten rechten Fahrzeugseite beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt. „Da der Motorradfahrer glücklicherweise eine gute Schutzausrüstung trug, wurde er nur leicht verletzt in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht“, heißt es in dem Polizeibericht zum Gesundheitszustand des Fahrers.
Die Freiwillige Feuerwehr Fischbachau sperrte zur Unfallaufnahme kurzfristig die Straße und regelte den Verkehr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stephanskirchen: E-Scooter-Fahrer stürzt – Krankenhaus die Folge

Stephanskirchen: E-Scooter-Fahrer stürzt – Krankenhaus die Folge

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Ein 26-jähriger E-Scooter-Fahrer verlor am Sonntagnachmittag (13.4.2025) auf der abschüssigen Mühlstraße in Stephanskirchen ( Landkreis Rosenheim) in einer langgezogenen Kurve die Herrschaft über sein Gefährt und stürzte auf den Asphalt. 

Mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen wurde der Stephanskirchner vom Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim gefahren. Der 26-jährige zog ich beim Sturz Verletzungen im Gesichts- und Fußbereich zu. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand aus. Am Scooter entstand kein nennenswerter Sachschaden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Neubeuern, Landkreis Rosenheim, 1963

Neubeuern, Landkreis Rosenheim, 1963

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1963. Auf der alten Aufnahme sehen wir Neubeuern im Landkreis Rosenheim.

Fotografiert wurde bei der Auffahrt zu Neubeuern. Im Hintergrund zu sehen ist Schloss Neubeuern – heute ein Internatsgymnasium 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. April 

Namenstag haben: Elmo, Ernestine, Erna, Hedwig, Lidwina, Tiburtius

3 bekannte Geburtstagskinder:

Abigail Breslin(1996 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

Julie Christie (1941 – ist eine britische Filmschauspielerin und Oscar-Preisträgerin.)

Adrien Brody (1973 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der für seine Hauptrolle in „Der Pianist“ als jüngster Schauspieler mit einem Oscar für eine Hauptrolle ausgezeichnet wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1912: Um ca. 23:40 Uhr rammt die Titanic im Nordatlantik einen Eisberg. Das Schiff der White Star Line unter Kapitän Edward John Smith sinkt innerhalb weniger Stunden, 1514 Menschen kommen ums Leben.
  • 2016: Prince gibt im Fox Theatre in Atlanta in Georgia sein letztes Livekonzert in seiner Karriere.
  • 1981: Mit der erfolgreichen Landung der Raumfähre Columbia durch John Watts Young und Robert Crippen auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien nach zwei Tagen im All endet die erste Space-Shuttle-Mission STS-1 der NASA.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Gewinnspiel: Innpuls verlost Spiele für die Osterzeit

Gewinnspiel: Innpuls verlost Spiele für die Osterzeit

Rosenheim –  Die Osterferien sind da. Damit unabhängig vom Wetter keine Langeweile aufkommt, gibt es bei uns auf Innpuls.me wieder unser Oster-Gewinnspiel. Wir verlosen diesmal 6 Spiele – die allesamt gut zur Osterzeit passen. 

Längst dreht sich an Ostern nicht mehr alles nur um bunte Eier und Süßigkeiten. In vielen Osternestern finden sich auch andere Geschenkideen, vor allem Spielwaren stehen hoch im Kurs.  Besonders beliebt dabei sind vor allem Gesellschaftsspiele und Produkte für kreatives Gestalten. Anders als beim Weihnachtsfest stehen aber an Ostern vor allem Spiele hoch im Kurs, die handlich im Format sind und außerdem den Geldbeutel nicht zu sehr belasten.

Mit Unterstützung von der Rosenheimer PR-Agentur Mira PR haben wir Euch sechs brandaktuelle Spielideen für die Osterzeit zusammengestellt, die wir auch verlosen. Wir wünschen Euch viel Spaß und viel Glück.🐇🥚🐔

Rubik`s Smart Egg. Foto: Josefa Staudhammer

Mit diesem Spiel starten wir unser Ostergewinnspiel 2025: Frisch auf dem Spiele-Markt: das Rubik`s Smart Egg. Fotos: Innpuls.me

Rubik`s Smart Egg

Zum Auftakt gibt es heute das „Rubik`s Smart Egg“.
Was war zuerst da? Spin Master präsentiert neu diese kniffelige, osternesttaugliche Spieleidee aus der großen Rubik`s Welt.
Das Ei von Rubik`s fordert echtes Fingerspitzengefühl. Geeignet ist es für Tüftler ab sechs Jahren. Ein kleiner Stab muss von oben nach unten durch das 3-D-Labyrinth geführt werden. Wer vom rechten Weg abkommt, muss beharrlich weiterstochern. Aber mit ein bisschen Geduld und Feingefühl findet sich auch immer ein Lösungsweg.

Wer das Spiel gewinnen will – schickt uns eine E-Mail mit den Kennwort: „Ei“ und Eurer Adresse an gewinninnpuls@outlook.de. Einsendeschluss ist Dienstag, 15. April. Unter allen Einsendungen losen wir den Gewinner aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Teilnahme ist vorbei. Der Gewinner wurde von uns kontaktiert.

Hier gibt es das Rubik`s Smart Egg zu kaufen: 
(Werbung, Affiliate-Link)

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)