Musikfrühschoppen am Grünen Markt in Rosenheim

Musikfrühschoppen am Grünen Markt in Rosenheim

Rosenheim – Am grünen Markt wird es musikalisch. Am kommenden Samstag, 24. Mai spielt auf dem Ludwigsplatz ab 9 Uhr die „Kaltmühl Musi“ und umrahmt das Marktgeschehen.

Am Grünen Markt werden Schmankerl aus der Region wie Käse, Obst, Gemüse, Wurst, Geflügel oder Teigwaren angeboten. Viele Fieranten bieten auch Kostproben ihrer Delikatessen an. Alle Standbetreiber und das komplette Warenangebot sind auf der Homepage www.markt-rosenheim.de zu finden. Der Markt hat von 7:30 bis 14 Uhr geöffnet.
Marktnahe Parkplätze gibt es im Parkhaus P7 „Altstadt Ost“ in der Schmucken, nur wenige Minuten vom Ludwigsplatz entfernt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

NGG: Rund 2.800 Menschen arbeiten in Rosenheim zum Mindestlohn

NGG: Rund 2.800 Menschen arbeiten in Rosenheim zum Mindestlohn

Rosenheim – Gewerkschaft sieht beim Lohn „Luft nach oben“: In Rosenheim arbeiten heute rund 2.800 Menschen zum Mindestlohn. Sie verdienen 12,82 Euro pro Stunde. Das geht aus dem Mindestlohn-Monitor hervor, den das Pestel-Institut als regionale Lohndaten-Analyse für die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemacht hat.

Die NGG Rosenheim-Oberbayern ist unzufrieden mit dem Mindestlohn. Die Gewerkschaft will, dass „sich beim Niedrigstlohn etwas bewegt“ – nach oben: „Steigende Mieten, höhere Preise im Supermarkt, steigende Eintrittspreise und Gebühren. Dazu der Tank vom Auto als Euro-Fresser. Und auch die Bahn, die ständig an den Ticketpreisen schraubt: Die dünnen Portemonnaies müssen dringend dicker werden. Der Mindestlohn muss deutlich nach oben gehen“, fordert Manuel Halbmeier.

„Unterste Lohnkante unbedingt deutlich anheben“

Der Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern setzt dabei auf die Mindestlohnkommission: „Sie muss die unterste Lohnkante jetzt unbedingt deutlich anheben. Wichtig ist, dass das nicht in Tippelschritten passiert, sondern schnell in Richtung 15 Euro ansteigen wird. Wer Vollzeit arbeitet und den gesetzlichen Mindestlohn verdient, hätte dann am Monatsende rund 375 Euro brutto mehr“, rechnet Manuel Halbmeier vor.
Von einem 15-Euro-Mindestlohn würden nach Berechnungen des Pestel-Instituts rund 9.400 Menschen in Rosenheim profitieren. „So viele arbeiten heute nämlich für weniger als 15 Euro pro Stunde“, sagt NGG-Geschäftsführer Halbmeier. Gerade Mini-Jobber bekämen oft nur einen Niedriglohn für ihre Arbeit.

Eine Anhebung des Mindestlohns um 2,18 Euro auf 15 Euro pro Stunde würde, nach Meinung der NGG,  vor allem der Kaufkraft in Rosenheim einen „enormen Push“ bringen: „Rund 6 Millionen Euro hätten die Mindestlohn-Beschäftigten in Rosenheim dann pro Jahr mehr in der Tasche. Das hat das Pestel-Institut berechnet“, heißt es in der Pressemitteilung.
„Das macht also auch volkswirtschaftlich richtig viel Sinn, denn wir reden immer noch vom Niedriglohnbereich und hier geht jeder Cent nahezu eins zu eins in den Konsum. Wer nämlich wie viele Beschäftigte zum Beispiel in der Systemgastronomie am untersten Lohn-Limit verdient, der braucht das Geld für alles, was nötig ist – von der neuen Waschmaschine bis zum ausgewogenen Essen. Wer nur den Mindestlohn verdient, der hat sowieso keine Chance, Geld auf die hohe Kante zu legen“, sagt Manuel Halbmeier von der NGG Rosenheim-Oberbayern.

Ende Juni entscheidenden „Lohn-Pflock“ setzen

Es sei deshalb auch „richtig und wichtig“, dass die schwarz-rote Koalition in Berlin einen Mindest-Stundenlohn von 15 Euro als Zielmarke gesetzt habe. Jetzt komme es auf die Mindestlohnkommission an. Ihr gehören Arbeitgeber und Gewerkschaften an. „Die Kommission muss schon bei ihrer nächsten Sitzung Ende Juni den ersten entscheidenden ‚Lohn-Pflock‘ Richtung 15 Euro setzen“, so Halbmeier.

Wichtige Kriterien für eine Anhebung des Mindestlohns seien nicht nur die generelle Tarifentwicklung, sondern auch die Kaufkraft des gesetzlichen Mindestlohns. Hier solle die 60-Prozent-Marke vom mittleren Bruttolohn erreicht werden. Ein Einschreiten des Gesetzgebers wäre laut Halbmeier demnach derzeit gar nicht erforderlich, denn: „Die Kommission hat für die sinnvolle Erhöhung auf 15 Euro ja alle notwendigen Kriterien zur Hand.“
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: NGG/Florian Göricke)

Baum knickt in Riedering um – und trifft Auto

Baum knickt in Riedering um – und trifft Auto

Riedering / Landkreis Rosenheim – In Riedering (Landkreis Rosenheim) knickte am Montagabend (19.5.2025) ein Baum um und traf ein Auto, der gerade zu dieser Zeit dort unterwegs war

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Zu einem Hilfeleistungseinsatz wurde am Montag, 19.05.2025, um 17.30 Uhr, eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim alarmiert. An der Kreisstraße RO 16 kurz nach der Abzweigung Schlierholz, war ein Baum umgestürzt und ragte über die dortige Leitplanke auf die Fahrbahn. Ebenso brachen einige Äste ab und schleuderten auf die Fahrbahn der Kreisstraße.

Ein 60-jähriger Fahrzeugführer passierte zur gleichen Zeit die Örtlichkeit und touchierte unglücklicherweise mit seinem PKW den umgestürzten Baum. Am PKW entstanden Kratzer und Dellen an der rechten Fahrzeugseite in Höhe von ca. 2.000 Euro. Verletzt wurde der 60-Jährige nicht. Vor Ort wurde die Fahrbahn durch die eingesetzte Streife wieder gereinigt und konnte somit rasch wieder passiert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Senioren-Union Rosenheim unterwegs auf die Schwarzlack

Senioren-Union Rosenheim unterwegs auf die Schwarzlack

Rosenheim – Für mehr Lebensfreude trotz etlicher Zipperlein, für mehr Bewegung und gegen Einsamkeit: Zahlreiche Mitglieder der Senioren-Union Rosenheim hatten sich kürzlich unter der Führung ihrer Vorsitzenden Sigrid Knothe aufgemacht zu einer Wanderung auf die Schwarzlack.

Senioren-Union Rosenheim unterwegs auf die Schwarzlack. Fotos: Knothe

Zum Abschluss stand eine gemütliche Brotzeit auf dem Programm. Fotos: Sigrid Knothe

Gut ausgerüstet mit Wanderstöcken, Wanderstiefel oder festen Turnschuhen machten sich die Senioren auf den Weg. Unterwegs gab es immer wieder einen Stopp zum Verschnaufen. „Wir warten aufeinander. Keine Hektik, keine Rekorde: Wie wollen Zeit fürs Genießen, Zeit für Gespräche, Zeit für das gemeinsame Erleben“, betonte Knothe.

Senioren-Union Rosenheim unterwegs auf die Schwarzlack. Fotos: Knothe

Besuch der Wallfahrtskirche. 

Oben angekommen, erklärte Ruhestandspfarrer Otto Wiegele Sehenswertes zur Wallfahrtskirche, die dank der Mesnerin für die Besuchergruppe extra aufgesperrt wurde. Anschließend hatten sich alle eine Brotzeit verdient.
(Quelle: Artikel: Sigrid Knothe / Beitragsbild, Fotos: Sigrid Knothe)

Rosenheim: Fahrzeuge krachen an Panoramakreuzung ineinander

Rosenheim: Fahrzeuge krachen an Panoramakreuzung ineinander

Rosenheim – Ein Auto und ein Lkw krachten am Montagvormittag (19.5.2025) an der Panoramakreuzung in Rosenheim ineinander. Erst nach ca. eineinhalb Stunden war die Kreuzung wieder frei. 

Ein 86-jähriger Bad Reichenhall übersah, nach den Angaben der Polizei, scheinbar die für ihn geltende rote Ampel und fuhr in die Kreuzung ein. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 34-jähriger Lkw-Fahrer von der Miesbacher Straße bei grünem Lichtzeichen in die Kreuzung ein. Es kam zum Zusammenstoß.
Ausgelaufene Betriebsstoffe, sowie Fahrzeugteile auf der Fahrbahn, mussten von der Straßenmeisterei gereinigt werden. Zudem waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten vom Abschleppdienst geborgen werden.
Der Lkw-Fahrer wurde leiht verletzt ins Klinikum Bad Aibling gefahren. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Gegen den 86-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Goldener Gockel“ für Bayerns herzlichste Gastgeber

„Goldener Gockel“ für Bayerns herzlichste Gastgeber

Landkreis Rosenheim / Bayern –  10 Jahre „Goldener Gockel“ für Bayerns Herzlichste Gastgeber. Ausgezeichnet wurden 22 Ferienhöfe in Bayern, darunter vier Betriebe am Chiemsee. 

Bereits zum 10. Mal verlieh  der Verein „Blauer Gockel – Bauernhof- und Landurlaub“ die Auszeichnung an die 22 gastfreundlichsten Ferienhöfe in Bayern. Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, überreichte am Montag (19.5.2025) die Urkunden an die Gewinne auf dem Wellness-Ferienhof Lang in Bad Wörishofen. 
Seit der Einführung der Auszeichnung im Jahr 2015 wurden über 200 Ferienhöfe geehrt. „Zehn Jahre ‚Goldener Gockel‘ – das sind zehn Jahre Anerkennung für Gastgeberinnen und Gastgeber, die die Vermietung mit Herzblut und Hingabe betreiben“, sagt Gerda Walser, Erste  Vorsitzende von Blauer Gockel – Bauernhof- und Landurlaub e.V.

Ausgezeichnet wurden diesmal auch vier Betreibe am Chiemsee: 

3,39 Millionen Euro Städtebauförderung für Stadt und Landkreis Rosenheim

3,39 Millionen Euro Städtebauförderung für Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Berlin – Städte und Gemeinden in der Region Rosenheim erhalten in diesem Jahr insgesamt 3,39 Millionen Euro aus der Städtebauförderung von Bund und Ländern. Das teilt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern, Daniela Ludwig mit.

„Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Städte und Gemeinden in der Region Rosenheim dieses Programm rege in Anspruch nehmen“, erklärt Ludwig. „Es ist eines der besten Förderprogramme von Bund und Ländern. Denn es unterstützt die Kommunen bei wichtigen Investitionen in ihre Infrastruktur. Sie steigern damit auch die Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger. Vor allem unterstützt das Programm die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes und passt damit perfekt für unsere Region.“

Stadt Kolbermoor bekommt die größte Finanzspritze

Über die größte Finanzspritze kann sich die Stadt Kolbermoor freuen. Sie erhält eine Förderung von 2 Millionen Euro für Projekte in der Innenstadt. An zweiter Stelle liegt Kiefersfelden mit einer Förderung von 720.000 Euro, gefolgt von der Stadt Wasserburg mit 320.000 Euro. Auch die Stadt Rosenheim profitiert mit einer Finanzspritze von 180.000 Euro vom Städtebauförderungsprogramm. Förderungen von je 40.000 Euro erhalten Bad Endorf und Prien am Chiemsee, jeweils 30.000 Euro gehen nach Aschau, Bernau am Chiemsee und Raubling.

„Damit können unsere Städte und Gemeinden ihre Projekte starten“, so Ludwig weiter. „Das Programm schafft damit Planungssicherheit und erleichtert den Kommunen die Realisierung ihrer Vorhaben erheblich.“
Die Städtebauförderung besteht aus den drei Programmen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (PWE), „Sozialer Zusammenhalt“ (PSZ) und „Lebendige Zentren“ (PLZ). Welches Programm zum Zuge kommt, entscheidet sich je nach Schwerpunkt der Projekte.
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

TSV 1860 Rosenheim (Landesliga):

TSV 1860 Rosenheim (Landesliga):

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Im letzten Ligaspiel der Saison beim TSV 1860 Rosenheim: 2:2-Unentschieden gegen SV Bruckmühl.

Rosenheim ging kurz vor der Halbzeitpause durch Michael Summerer in der 42. Minute mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel konnte der SV Bruckmühl in der 72. Minute ausgleichen, als Lukas Steidl zum 1:1 ausglich. Die Freude über den Ausgleich währte jedoch nur kurz: Bereits drei Minuten später traf erneut Michael Summerer und brachte den TSV 1860 Rosenheim in der 75. Minute wieder in Führung.
Doch der SV Bruckmühl zeigte Moral und kam erneut zurück. In der 79. Minute sorgte Patrick Kunze mit dem Treffer zum 2:2 für den Endstand.

Fazit vom Cheftrainer Helmut Lucksch: „Über die Qualität des Spiels ist es besser, den Deckmantel des Schweigens zu hüllen. Es ist nun gut, dass die Saison vorbei ist. Der Leistungsabfall in den letzten zwei Wochen war, nach der anstrengenden und langen Saison, für die junge Truppe schon enorm. Bruckmühl zeigte heute eine tolle Moral und ich konnte nochmal deutlich sehen, woran wir in der Vorbereitung zur nächsten Saison zwingend weiterarbeiten müssen, wollen und werden.“

Aufstellung: Stein, Schäpe (64. Scott), Gratt, Muhameti, Khong-In, Lang, Markulin, Grundner, Summerer, Salkic, Hetemi
Tore: 0:1 Summerer (42.), 1:1 Steidl (72.), 1:2 Summerer (75.), 2:2 Kunze (79.)
Gelbe Karten: Summerer
(Quelle. Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Einbruch in Erlebnisbad Peißenberg – Kripo sucht Zeugen

Einbruch in Erlebnisbad Peißenberg – Kripo sucht Zeugen

Peißenberg / Landkreis Weilheim-Schongau – Am frühen Montagmorgen 819.5.2025), brachen vermutlich drei bislang unbekannte Täter in ein Schwimmbad in Peißenberg (Landkreis Weilheim-Schongau)  ein. Dabei wurde Bargeld im Gesamtwert eines niedrigen fünfstelligen Euro-Betrags erbeutet. Die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim ermittelt in dieser Sache und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In der Zeit von Sonntag, 19. Mai 2025, 00.00 Uhr bis 3.00 Uhr verschafften sich nach derzeitigem Kenntnisstand drei bislang unbekannte Täter gewaltsamen Zutritt in die Räumlichkeiten des Erlebnisbades in der Pestalozzistraße in Peißenberg. Nachdem die bislang Unbekannten rechtwidrig in die Räumlichkeiten eindrangen, entwendeten sie Bargeld im Wert eines niedrigen fünfstelligen Euro-Betrags.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Weilheim. Die Ermittlungen werden nun von Beamten des zuständigen Fachkommissariats 2 der Kripo Weilheim, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II, fortgeführt.

Zur Aufklärung der Tat bittet die Kriminalpolizei auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Täter 1 und 2: schlanke Figur, sportliche Bekleidung, möglicherweise Trainingsanzug Zum dritten Täter liegen bislang keinerlei Erkenntnisse vor.
  • Wem sind in dem genannten Zeitraum im Nahbereich der Pestalozzistraße in Peißenberg verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer hat auch vor dem genannten Tatzeitraum sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen und zu deren Aufklärung beitragen könnten?

Hinweise werden an die Kriminalpolizei Weilheim unter der Telefonnummer 0881/6400 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Drei mutmaßliche Schleuser an Inntalautobahn gefasst

Drei mutmaßliche Schleuser an Inntalautobahn gefasst

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Samstag (17.5.2025) bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) drei Personen unabhängig voneinander wegen des Verdachts des Einschleusens festgenommen. Bei den mutmaßlichen Schleusern handelt es sich um einen Ukrainer, einen Italiener und eine Staatenlose.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Bundespolizisten stoppten in den frühen Morgenstunden einen Pkw mit deutschem Kennzeichen. Im Wagen saßen drei Männer. Während sich der Fahrer mit seinem ukrainischen Pass und einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen konnte, verfügten seine beiden Begleiter über keine Einreisepapiere. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um libanesische Staatsangehörige. Mit einer Strafanzeige wegen versuchter illegaler Einreise im Gepäck wurden sie nach Österreich zurückgewiesen. Der Ukrainer, der in Deutschland über einen festen Wohnsitz verfügt, wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Anschließend konnte der 48-Jährige seine Fahrt fortsetzen.

Italiener wegen Schleuserei angezeigt

In einem Fernreisebus aus Italien kontrollierten die Bundespolizisten an der Inntalautobahn zwei Tunesier, die offenkundig von einem 20-Jährigen Italiener begleitet wurden. Nach ersten Erkenntnissen hatte der italienische Businsasse, der bei der Kontrolle einen Ausweis vorzeigen konnte, die Busfahrkarten für sich und seine beiden Begleiter beschafft. Die zwei nordafrikanischen Migranten konnten sich nicht ausweisen. Sie waren nachweislich bereits in Italien registriert worden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten sie das Land wieder verlassen und nach Österreich zurückkehren. Der Italiener wurde wegen Schleuserei angezeigt. Danach konnte er seine Weiterreise antreten.
In einem in Deutschland zugelassenen Pkw war eine staatenlose Frau mit mehreren Mitfahrern unterwegs. Die Fahrerin hatte einen spanischen Flüchtlingspass und eine spanische Aufenthaltsgenehmigung dabei. Ihre vier Mitfahrer verfügten über keine Papiere. Die Recherchen der Bundespolizei bestätigten, dass es sich um vier staatenlose beziehungsweise bosnische Verwandte der Frau handelt. Unter ihnen befand sich ein minderjähriges Kind. Sie wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Dort wird voraussichtlich über deren weiteren Verbleib im Land zu entscheiden sein. Die 40-jährige Fahrzeugführerin erhielt eine Strafanzeige wegen Einschleusens. Anschließend setzte sie ihre Autofahrt fort.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Holzkirchen: Medizinischer Notfall auf der B318

Holzkirchen: Medizinischer Notfall auf der B318

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Zu einem medizinischen Notfall kam es am Montagnachmittag (19.5.2025). Ein 68-jähriger Münchner verlor während der Fahrt in seinem Jaguar das Bewusstsein. 

Der 68-jährige war von Bad Tölz kommen, in Holzkirchen auf die B318 zum Stehen aufgefahren. Laut seinem Beifahrer klagte er kurz nach der Auffahrt über Übelkeit. Wenige Augenblicke später wurde er bewusstlos. Der Beifahrer lenkte das Auto geistesgegenwärtig in die Leitplanke, um die Geschwindigkeit zu reduzieren und das Fahrzeug schließlich im Straßengraben zum Stehen zu bringen. Ein Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen wurde somit verhindert. 
Der 68-jährige musste neben der Fahrbahn vom Rettungsdienst reanimiert werden. Im kritischen Zustand wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung ins Kreiskrankenhaus Agatharied gebracht.
Die Fahrbahn war zwischen 16 und 17 Uhr teilweise gesperrt. Die Feuerwehr Holzkirchen war mit drei Fahrzeugen und ca. 20 Einsatzkräften im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Graffiti-Sprayer am Miesbacher Gymnasium gestellt

Graffiti-Sprayer am Miesbacher Gymnasium gestellt

Miesbach – Auf frischer Tat stellte die Polizei am Montagabend (19.5.2025) Graffiti-Sprayer am Miesbacher-Gymnasium.

Gegen 23 Uhr beobachtete ein Anwohner verdächtige Personen am Gymnasium Miesbach. Ihm entging dabei nicht, dass ein Mann aus der Gruppe die Wand besprühte und die Farbdosen im Anschluss in eine Tüte steckte. 
Vor Ort konnte die Polizei drei Jugendliche stellen. Zwei Frauen erhielten einen Platzverweis. Der 17-jährige Tatverdächtige wurde nach Hause gefahren und im Beisein seiner Mutter vernommen.
Der junge Miesbacher gestand die Tat. Die Farbdosen wurden sichergestellt und gegen den 17-jährigen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)