100-mal neue Kraft fürs Herz: MitraClip bewährt sich in Rosenheim

100-mal neue Kraft fürs Herz: MitraClip bewährt sich in Rosenheim

Rosenheim – 100-mal neue Krafts fürs Herz: MitraClip bewährt sich in Rosenheim. Die minimalinvasive Technik kann bei Mitraklappenfehler eine riskante Herz-OP ersetzen.

Ein gesundes Herz schlägt leise, gleichmäßig und unbemerkt. Doch wenn seine Klappen nicht mehr richtig schließen, wird jede Treppe zur Herausforderung, jeder Einkauf zum Kraftakt. Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche – das sind typische Anzeichen einer sogenannten Mitralklappeninsuffizienz, einer der häufigsten Herzklappenfehler. „Die Ursachen sind vielfältig“, sagt Prof. Dr. Christian Thilo, Chefarzt der Kardiologie am RoMed Klinikum Rosenheim. „Am häufigsten sehen wir degenerative Veränderungen, also überschießendes Wachstum der Klappen oder Ausrisse der feinen Sehnenfäden, die die Klappen bewegen.“ Auch bakterielle Infektionen können diese dauerhaft schädigen. Häufig ist zudem ein vergrößerter Herzmuskel, etwa infolge einer chronischen Herzschwäche, die Ursache für die Undichtigkeit. Dann schaffen es die Segel der Mitralklappe nicht mehr, vollständig zu schließen. „Das Blut fließt zurück in die Lunge, das Herz muss härter arbeiten und der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt“, so Thilo. In Deutschland werden jährlich rund 35.000 Herzklappen-Operationen durchgeführt – Tendenz steigend.

Fragen und Antworten zur

Was ist die Mitralklappe?
Die Mitralklappe liegt zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer. Ihre Aufgabe: den Rückfluss von Blut verhindern. Wird sie undicht, sprechen Mediziner von einer Mitralklappeninsuffizienz.

Welche Symptome treten auf?
Kurzatmigkeit, Erschöpfung, verminderte Belastbarkeit. Auch Konzentrationsprobleme und Wassereinlagerungen (z. B. in der Lunge) können auftreten.

Was ist der MitraClip?
Eine kleine Klammer, die minimalinvasiv über die Leiste ins Herz eingeführt wird. Sie zieht die Klappensegel zusammen und verbessert so den Verschluss.

Wie läuft der Eingriff ab?
Unter Narkose wird ein Katheter über die Leiste bis zur Mitralklappe geschoben. Der Clip wird unter Bildgebung präzise positioniert. Die OP dauert rund 60 Minuten.

Für wen eignet sich die Methode?
Vor allem für ältere oder vorerkrankte Patienten, die für eine offene Herzoperation nicht stabil genug sind.

Eingriff ohne Eröffnung des Brustkorbs

Lange bedeutete das: Brustkorböffnung, tiefe und lange Narkose, Herz Lungenmaschine, große Belastung für den Patienten. Insbesondere für viele ältere Menschen war dieser We keine Option. Doch es gibt eine Alternative. Das sogenannte Mitral-Clipping ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem eine kleine Klammer, der sogenannte MitraClip, über die Leiste bis ins Herz vorgeschoben wird. „Wir bringen die Klammer so an den Segeln der Mitralklappe an, dass sie sich optimal schließen können“, erklärt Thilo. „Manchmal bleibt eine geringe Undichtigkeit, aber die Beschwerden verringern sich meist deutlich.“ Die Operation dauert im Schnitt 60 Minuten und erfolgt unter milder Narkose. Schon wenige Tage später können die Patienten in der Regel nach Hause: mit besserer Atemfunktion, höherer Belastbarkeit und zurückgewonnener Lebensqualität.

Auf diesem You-Tube-Video erklärt Chefarzt Der. Christian Thilo das Verfahren anschaulich: 

100. Eingriff – ein Meilenstein

Am RoMed Klinikum wird das Verfahren seit 2021 angeboten. Der 100. Eingriff ist für die Klinik ein Meilenstein. „Unsere Erfolgsquote spricht für sich“, sagt Thilo. „Die Langzeitergebnisse der bisherigen Eingriffe sind sehr stabil. Viele Patienten berichten auch nach einem Jahr von anhaltender Verbesserung.“ Zugleich ist das Verfahren sicher. Komplikationen sind selten, die Erholungszeit kurz. „Das ist vor allem für unsere Zielgruppe ein entscheidender Punkt“, sagt Thilo. Denn behandelt werden vor allem ältere Patienten mit zusätzlichen Belastungen wie Diabetes, COPD, Nierenproblemen oder voroperierten Herzen – Menschen also, für die ein großer chirurgischer Eingriff ein hohes Risiko wäre.

Die Klammer selbst ist kaum größer als eine Büroklammer, gefertigt aus Metall und feinen Polyesterfasern. Doch ihre Wirkung kann grundlegend sein. „Wir beobachten, dass unsere Patienten wieder aktiver am Alltag teilnehmen“, so Thilo. Sie gehen spazieren, fahren wieder
Fahrrad, manche beginnen wieder mit Gartenarbeit. „Was nach Kleinigkeiten klingt, bedeutet in Wahrheit ein großes Stück Lebensqualität.“

Zukunft mit Potenzial

Mit dem Mitral-Clipping hat sich das RoMed Klinikum in kurzer Zeit unter den führenden Zentren in Bayern für diese Technik etabliert. Der 100. Clip ist dabei mehr als eine Zahl – er markiert den Übergang von einem innovativen Verfahren zu einem festen Bestandteil der Versorgung. „Wir wollen das Programm weiter ausbauen“, sagt Thilo. „Denn wir sehen täglich, wie viel Lebensfreude diese kleine Klammer zurückbringen kann.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild:RoMed Kliniken)

Langstreckenschwimmen des TSV 1860 im Rosenheimer Freibad

Langstreckenschwimmen des TSV 1860 im Rosenheimer Freibad

Rosenheim – Die Schwimmabteilung des TSV 1860 Rosenheim veranstaltet von Freitag, 30. Mai 2025, 15 Uhr bis Sonntag, 1. Juni 2025, 17 Uhr das 36. Internationale Langstreckenschwimmen im Freibad an der Chiemseestraße. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

Das Schwimmerbecken steht für die Zeit der Wettkämpfe ausschließlich den Teilnehmern zur Verfügung. Das Kinder- und das Familienbecken sind nicht betroffen. Alle Badegäste können in dieser Zeit das Freibad zum ermäßigten Eintrittspreis von 2,90 Euro nutzen.
Das Team der Rosenheimer Bäder freut sich auf viele Sportler, Zuschauer und spannende Wettkämpfe. Informationen zu dieser und allen weiteren Veranstaltungen sind im Internet unter swro.de/baeder oder auf Facebook „Rosenheimer Bäder“ zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen bei der Bahn im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim / Kufstein – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 29. Mai bis 10. Juni 2025 auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg / Kufstein und Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen, Haltausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Donnerstag (Christi Himmelfahrt), 29. Mai, bis Dienstag, 10. Juni 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost bzw. Grafing Bahnhof, zwischen Rosenheim und Bad Endorf sowie zwischen Rosenheim und München Hauptbahnhof, bei einigen Verbindungen zum Ausfall der Haltestellen München Ost, Grafing Bahnhof, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld, zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen München Ost bzw. Grafing Bahnhof und Rosenheim bzw. Bad Endorf und im Rahmen der UEFA Champions- / Nations League zu zusätzlichen Zugleistung zwischen München Hauptbahnhof und Freilassing, finanziert durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG).

Auch Störungen auf Strecke München – Rosenheim – Kufstein

Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es ebenfalls nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost bzw. Grafing Bahnhof, bei einigen Verbindungen zum Ausfall der Haltestellen München Ost, Grafing Bahnhof, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld, zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen München Ost bzw. Grafing Bahnhof und Rosenheim sowie zwischen Rosenheim und Kufstein und im Rahmen der UEFA Champions- / Nations League zu zusätzlichen Zugleistung zwischen München Hauptbahnhof und Kufstein, finanziert durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG).

Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße bzw. Rosenheim. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Die Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. Zudem gibt es auf der Webseite auch die Möglichkeit zum Abonnieren eines Newsletters mit individueller Streckenauswahl zur aktuellen und zuverlässigen Information über Großstörungen und Baustellen. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hund nach Gassigang in Wasserburg verstorben – Polizei vermutet Giftköder

Hund nach Gassigang in Wasserburg verstorben – Polizei vermutet Giftköder

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Der Hund eines Pärchens aus dem Raum Wasserburg  wurde bei einem Spaziergang in Eiselfing (Landkreis Rosenheim) vermutlich Opfer eines Giftköders. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach den Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall bereits am 18. April diesen Jahres im Eiselfinger Ortsteil Berg. Nachdem der Hund neben einem Feldweg etwas nicht Identifizierbares aufgenommen und gefressen hatte, zeigte er bereits kurze Zeit später auffälliges Verhalten, indem er sich schüttelte und anfing, Gras zu fressen.
Etwa eine halbe Stunde später musste sich der Vierbeiner mehrfach erbrechen, krümmte seinen Rücken und kollabierte.
In einer Tierklinik konnte er zunächst erfolgreich reanimiert werden. Da er dann aber stark zu krampfen begann, wurde er vom Klinikpersonal sediert, um seine Schmerzen zu lindern. Am Abend des Folgetages starb das Tier trotz aller Bemühungen. Laut Aussagen der Tierärzte litt er an inneren Blutungen und zeigte Anzeichen von Nervenschäden.

Verdacht auf Insektizid Carbofuran

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird eine Vergiftung mit dem Insektizid Carbofuran vermutet, welches teilweise gegen Raubvögel missbräuchlich verwendet wird. Hierzu werden beispielsweise tote Beutetiere mit dem Gift versehen. Das Mittel wird oft als Granulat in blau-violetter oder pinker Farbe verkauft, ist jedoch seit 2008 in Europa als Insektizid verboten.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 08071 / 91770 bei der Polizeiinspektion Wasserburg zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Zentrale Einsatzdienste Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Raubüberfall auf Wettbüro in Waldkraiburg

Raubüberfall auf Wettbüro in Waldkraiburg

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf am Inn – Ein maskierter Täter raubte am Sonntagabend (25.5..2025) unter dem Einsatz von Pfefferspray Bargeld aus einem Wettbüro in Waldkraiburg ( Landkreis Mühldorf). Anschließend flüchtete er. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Sonntagabend (25. Mai 2025), gegen 22.45 Uhr, betrat ein maskierter Täter das Wettbüro in der Berliner Straße in Waldkraiburg und griff dort einen Angestellten mit Pfefferspray an. Im weiteren Verlauf raubte der Täter Bargeld aus der Kasse und flüchtete schließlich bislang unerkannt in nördliche Richtung. Der Angestellte trug im Zuge des Überfalls glücklicherweise keine größeren Verletzungen davon.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 175-180 cm groß, hellhäutig, maskiert mit Sturmhaube, trug eine schwarze Jacke, Nike-Schuhe mit neongrünem Logo, eine helle Arbeitshose mit weißen Flecken und neongrüne Handschuhe.
Der Täter war mit einem Pfefferspray bewaffnet.

Eine unter Leitung der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sofort eingeleitete Fahndung, an der sich zahlreiche Streifenwagenbesatzungen der umliegenden Dienststellen und ein Polizeihubschrauber beteiligten, blieb jedoch bislang ohne Erfolg.

Noch am selben Abend übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die ersten Ermittlungen, welche vom Fachkommissariat für Raubdelikte der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein fortgeführt werden.

Hierbei bitten die Kriminalermittler auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat im Zusammenhang mit der Tat am Sonntagabend (25. Mai 2025), insbesondere gegen 22.45 Uhr, im näheren Umfeld der Berliner Straße in Waldkraiburg verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
  • Wer hat im Vorfeld im Bereich des Tatortes verdächtige Personen wahrgenommen oder sonstige Auffälligkeiten beobachtet?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat beitragen können?
    Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn unter der Telefonnummer (08631) 3673-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
Nach brutalem Angriff auf einen 22-jährigen in Rosenheim: Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung

Nach brutalem Angriff auf einen 22-jährigen in Rosenheim: Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung

Rosenheim – Ein 22-jähriger wurde am Sonntagabend auf einem Parkplatz vor einer Bar in der Ebersberger Straße in Rosenheim) von mehreren Personen brutal angegriffen und durch Schläge und Stiche verletzt. Der Hauptbeschuldigte sitzt in Untersuchungshaft. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Sonntagabend, 25. Mai 2025 gegen 19.00 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd informiert, dass es soeben zu einem tätlichen Angriff mehrerer Personen unter dem Einsatz eines gefährlichen Gegenstands zum Nachteil eines 22-Jährigen mit deutscher und kosovarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Rosenheim im Bereich eines Parkplatzes vor einer Bar in der Ebersberger Straße in Rosenheim gekommen wäre.
Bei Eintreffen der sofort alarmierten Einsatz- und Rettungskräfte stellte sich nach derzeitigem Kenntnisstand heraus, dass eine Gruppe von mehreren Personen den 22-Jährigen abpasste und mittels Schlägen und Tritten angriff, auch als dieser bereits am Boden lag.

Nach jetzigem Ermittlungsstand verletzte ein Heranwachsender mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Rosenheim den 22-Jährigen zusätzlich mit einem gefährlichen Gegenstand am Oberkörper.
Der Begleiter des Angegriffenen, ein 22-Jähriger mit deutscher und kosovarischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz im südlichen Landkreis Rosenheim, erlitt eine Schnittverletzung am Finger, als er diesem zu helfen versuchte.

Beide Personen wurden durch den Angriff nicht unerheblich verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht und dort medizinisch versorgt.

Die Tatverdächtigen waren zunächst mit mehreren Pkw geflüchtet, konnten aber im Zuge der darauffolgenden, groß angelegten Fahndung ermittelt und durch Kräfte der Polizeiinspektion Rosenheim vorläufig festgenommen werden. Bei der Personengruppe handelt es sich um Männer im Alter von 19 bis 21 Jahren, deutscher, türkischer bzw. kroatischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Bereich Stadt und Landkreis Rosenheim.
Aufgrund der zahlreichen Schläge und Tritte sind die Angehörigen der Personengruppe dringend verdächtig, sich der gefährlichen Körperverletzung sowie des besonders schweren Landfriedensbruchs schuldig gemacht zu haben. Gegen den heranwachsenden Hauptbeschuldigten besteht zusätzlich ein dringender Tatverdacht wegen versuchten Totschlags. Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, hat beim zuständigen Ermittlungsrichter gegen den Hauptbeschuldigten Haftbefehl erwirkt, der heute erlassen wurde. Die weiteren Tatverdächtigen wurden nach erfolgter Sachbearbeitung wieder entlassen.

Die ersten Ermittlungen vor Ort sowie die Koordinierung der Fahndungsmaßnahmen erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Rosenheim. In der Folge übernahm unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, das zuständige Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu einem etwaigen Tatmotiv.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Verkehrsunfallflucht an Bahnübergang in Großkarolinenfeld

Verkehrsunfallflucht an Bahnübergang in Großkarolinenfeld

Großkarolinenfeld – Ein Lkw verursachte am Freitag (23.5.2025) einen Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim).  Ein Zug kollidierte daraufhin mit der kaputten Bahnschranke. Der Lkw-Fahrer flüchtete:

Gegen 9.07 Uhr war der bisher unbekannte Lkw-Fahrer auf dem Filzenweg in Fahrrichtung Bahnhofstraße unterwegs. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei missachtete er das Rotlicht und fuhr in den Bahnübergang ein. Dabei touchierte der Lastwagen die sich schließende Bahnschranke. Daraufhin wich der Fahrer auf den linken Fahrsteifen aus und rammt dort die geschlossene Bahnschranke auf der gegenüberliegenden Gleisseite.
Ein Zug kollidierte trotz Gefahrenbremsung mit der nun ins Gleisbett hängenden Schranke.
Personen wurden bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt und der Zug konnte sicher in den Bahnhof in Großkarolinenfeld einfahren. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Der Lkw flüchtete in Richtung Bahnhofstraße. Gegen den bislang unbekannten Fahrer wird wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt.
Zeugen, die Hinweise zum Verkehrsunfall sowie über Fahrer oder Lkw geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Aibling unter Telefon 08061 / 9073-0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 27. Mai

Namenstag haben: Augustin, Bruno, Margaret, Matthias, Randolph

3 bekannte Geburtstagskinder:

Jonas Hector (1990 – ist ein deutscher Fußballspieler, der seit 2010 für den 1. FC Köln in der Bundesliga spielt und seit 2014 dem Kader der deutschen Nationalmannschaft angehört.)

 Kai Pflaume (1967 – ist ein deutscher Fernsehmoderator, der mit seiner langjährigen Show „Nur die Liebe zählt“ bekannt wurde.)

Paul Bettany (1971 – ist ein britischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1968: In Tübingen wird der erste Geldautomat in Deutschland in Betrieb genommen.
  • 1930: Der Erfinder Richard Gurley Drew erhält ein US-Patent auf das von ihm erfundene Klebeband, das 3M vermarktet.
  • 2006: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Momenten-Magnituden-Skala in Java kommen knapp 5800 Menschen ums Leben, bis zu 57.800 werden verletzt, mehr als 130.000 Häuser werden zerstört oder schwer beschädigt und bis zu 650.000 Menschen obdachlos.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
CSU Kolbermoor lud zum Maiempfang

CSU Kolbermoor lud zum Maiempfang

Kolbermoor  / Landkreis Rosenheim – In feierlichem Rahmen fand der  Maiempfang des CSU-Ortsverbandes Kolbermoor (Landkreis Rosenheim)  im Pfarrsaal der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit statt. Im Mittelpunkt stand die Ehrung für ehrenamtliches Engagement.

Die Veranstaltung, die seit dem vergangenen Jahr im Mai abgehalten wird, blickt auf eine lange und lebendige Tradition als Empfang speziell für das Ehrenamt zurück und geht auf eine Initiative des damaligen CSU-Fraktionssprechers im Stadtrat Günther Zellner zurück.

Ehrung für ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt stand wie immer die Ehrung, mit der eine besondere Leistung im Bereich des ehrenamtlichen Engagements gewürdigt wurde. In seiner Begrüßung konnte Ortsvorsitzender Fabian Artmann Vertreter vieler Kolbermoorer Ortsvereine, die Dritte Bürgermeisterin Sabine Balletshofer-Wimmer, einige Stadträte sowie Ehrenmitglieder der CSU willkommen heißen. In seiner Eröffnungsrede betonte Artmann den hohen Stellenwert des Ehrenamts innerhalb der CSU und hob das große Engagement der örtlichen Vereine hervor.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die anschließende Ehrung des Gewerbeverbands Kolbermoor für dessen großes ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Stadt Kolbermoor. Bürgermeisterkandidat und CSU-Fraktionssprecher Leonhard Sedlbauer würdigte in seiner Laudatio den Verband als tragende Säule des städtischen Lebens. „Der Gewerbeverband ist nicht auf Profitmaximierung ausgerichtet, sondern vertritt die Interessen seiner Mitglieder und prägt mit zahlreichen Veranstaltungen das öffentliche Leben in Kolbermoor“, so Sedlbauer. Stadtweit und regional sehr bekannte und beliebte Events wie der Kirchweihmarkt, der Christkindlmarkt und die Vorsilvesterparty werden mit enormem ehrenamtlichem Aufwand vom Gewerbeverband organisiert und durchgeführt. Etliche weitere Veranstaltungen wie das Bürgerfest, sowie die Einrichtung des Stadtmarketings und sogar die Reservierung der Domain „kolbermoor.de“ gehen maßgeblich auf das Engagement des Gewerbeverbands zurück.

Unter dem großen Applaus aller Anwesenden wurden im Anschluss stellvertretend für die geleistete Arbeit der Vorsitzende Giacomo Anzenberger und der Kassier Alexander Heinold geehrt. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte mit viel Schwung und Talent die Rockwerkstatt der Musikschule Kolbermoor. Der offizielle Teil des Abends ging schließlich in ein gemütliches Beisammensein über, bei dem in entspannter Atmosphäre Gespräche geführt und Kontakte gepflegt wurden.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Kolbermoor / Beitragsbild, Fotos: CSU Kolbermoor)

Rosenheimer Innenstadt, Luftaufnahme, ca. 1950

Rosenheimer Innenstadt, Luftaufnahme, ca. 1950

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1950. Wir präsentieren Euch eine alte Luftaufnahme der Rosenheimer Innenstadt.

Wie dieses Foto entstanden ist, wissen wir leider nicht. Der Block geht in Richtung Max-Josefs-Platz. Zu dieser Zeit gab es da natürlich noch keine Fußgängerzone. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Gemüseanbau in Bayern 2024: Stangensellerie und Grünkohl besonders beliebt

Gemüseanbau in Bayern 2024: Stangensellerie und Grünkohl besonders beliebt

Fürth / Bayern – Das Bayerische Landesamt für Statistik hat die Zahlen für den Gemüseanbau in Bayern 2024 veröffentlicht. Starke Flächenzuwächse hat es demnach bei Stangensellerie und Grünkohl gegeben.

Wie das Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik auf der Grundlage der Totalerhebung über Anbau und Ernte von Gemüse berichtet, sind im Jahr 2024 in Bayern 1 054 landwirtschaftliche Gemüsebetriebe mit Gemüseanbauflächen im Freiland ansässig. Die entsprechende Gemüseanbaufläche im Freiland liegt im Jahr 2024 bei 16 546 Hektar (ha), die Erntemenge über alle Gemüsearten hinweg bei 659 847 Tonnen (t).

Im Vergleich zur letzten Totalerhebung zum Gemüseanbau im Jahr 2020 nimmt die Anzahl der Betriebe um 8,3 Prozent und die Anbaufläche um 2,3 Prozent ab. Die Erntemenge steigt gleichzeitig um 7,9 Prozent (2020: 611 469 t).

Spitzenreiter des bayerischen Gemüseanbaus sind Einlegegurken

Von den fast 50 erhobenen Gemüsearten fallen die zum Fruchtgemüse gehörenden Einlegegurken in Bayern besonders stark ins Gewicht. Ihre Erntemenge ist mit 156 765 t von allen Gemüsesorten am höchsten und verzeichnet eine Zunahme um 53,0 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorerhebung aus dem Jahr 2020. Auf Platz zwei und drei liegen Speisezwiebeln mit 106 989 t (+2,6 Prozent) und Möhren/Karotten mit 86 209 t (+18,0 Prozent).

Bezogen auf die Anbaufläche nimmt Spargel im Ertrag mit 2 945 ha trotz eines Rückgangs von 14,2 Prozent die Spitzenposition ein. Dicht dahinter folgen Speisezwiebeln (einschließlich Trockenzwiebeln und Schalotten) mit rund 2 640 ha (+13,9 Prozent) sowie Möhren/Karotten mit einer Anbaufläche von 1 509 ha (+10,5 Prozent). Auch andere Gemüsearten verzeichnen eine dynamische Entwicklung – wenn auch auf vergleichsweise niedrigem Ausgangsniveau. Ein Beispiel dafür ist der Stauden-/Stangensellerie, dessen Anbaufläche mit nunmehr rund 55 ha um 46 Prozent steigt. Ebenso verzeichnet der Grünkohl starke Zuwächse: Die Anbaufläche im Freiland liegt 2024 mit nunmehr ca. 40 ha mehr als zweieinhalb so hoch wie im Jahr 2020 (+164,2 Prozent).

Gut ein Drittel der Gemüseanbaufläche in Niederbayern

Die insgesamt 16 546 ha Anbaufläche im Freiland verteilen sich auf die Regierungsbezirke unterschiedlich: Den größten Teil beheimatet Niederbayern mit gut einem Drittel (34,8 Prozent) der gesamten Gemüseanbaufläche. Es folgen Oberbayern mit 17,7 Prozent, Unterfranken mit 15,4 Prozent, Schwaben mit 13,8 Prozent, Mittelfranken mit 13,0 Prozent, die Oberpfalz mit 4,3 Prozent und Oberfranken mit rund 1 Prozent.

Ein deutlicher Zuwachs der Anbauflächen für Gemüse im Freiland zeigt sich im Vergleich zur Vorerhebung 2020 nur in der Oberpfalz. Diese nehmen um 24,0 Prozent (+139 ha) zu. Oberbayern und Mittelfranken verzeichnen mit einem Plus von 3,4 Prozent (+96 ha) bzw. 1,4 Prozent (+29 ha) geringere Flächenzunahmen. Die anderen Bezirke büßen Gemüseanbauflächen im Freiland ein. Am größten sind die prozentualen Rückgänge in Schwaben mit einem Minus von 13,7 Prozent (-362 ha), es folgen Unterfranken mit -6,8 Prozent (-185 ha), Oberfranken mit -6,6 Prozent (-11 ha) und Niederbayern mit -1,7 Prozent (-99 ha).
Auf Ebene der Regierungsbezirke sind bei bestimmten Gemüsearten klare Schwerpunkte zu erkennen: So entfallen in der Oberpfalz rund 61,7 Prozent (443 ha) der dortigen Gemüseanbaufläche im Freiland auf Speisezwiebeln. Auch in Niederbayern sind diese mit 1 414 ha das flächenstärkste Gemüse, welches 24,6 Prozent der dortigen Gemüseanbaufläche im Freien einnimmt.

In Oberbayern wird auf 27,1 Prozent (792 ha) der Gemüseanbaufläche im Freiland der Spargel im Ertrag angebaut. Auch in Schwaben und Oberfranken dominiert das Edelgemüse die regionale Gemüseproduktion: Ein Drittel (33,2 Prozent, 756 ha) der Fläche in Schwaben wird hierfür genutzt, in Oberfranken sind es 18,8 Prozent (28,5 ha).
In Unterfranken wird mit 529 ha gut ein Fünftel (20,7 Prozent) der Gemüseanbaufläche im Freiland für den Anbau von Möhren/Karotten genutzt.
In Mittelfranken wird auf 263 ha bzw. 12,2 Prozent der Fläche am häufigsten Porree/Lauch angebaut.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

CSU Rohrdorf erkundet den Weg des Hausmülls

CSU Rohrdorf erkundet den Weg des Hausmülls

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Von Thansau nach Burgkirchen: Die CSU Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) erkundete den Weg des Hausmülls und unternahm einen Tagesausflug zur Müllverbrennungsanlage des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern, dem auch der Landkreis Rosenheim angehört. 

Zu Beginn zeigte ein Filmbeitrag den gesamten Kreislauf: Von der richtigen Mülltrennung und -vermeidung über die Abholung zu Hause, Verpressung in Container in der Müllumladestation Thansau bis hin zum klimafreundlichen Transport per Bahn nach Burgkirchen. Dort wird der Abfall entladen und zunächst im Bunker zwischengelagert, bevor er in zwei modernen Öfen verbrannt wird.  Die bei der Verbrennung gewonnene Energie wird in Form von Strom und Fernwärme genutzt. Damit versorgt die Anlage nicht nur den angrenzenden Industriepark, sondern auch zahlreiche Haushalte im Umland.

Ein besonderes Highlight für die Teilnehmer war der Besuch der Steuerzentrale: Hier konnten sie hautnah verfolgen, wie digitalisierte Überwachung und Steuerung alle Prozessschritte zuverlässig koordinieren. Nach der Betriebsführung klang derTag bei einem
gemeinsamen Mittagessen im Bräustüberl Schönram aus.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rohrdorf / Beitragsbild, Fotos: CSU Rohrdorf)