Gut Aiderbichl Henndorf hat Eröffnungstermin verschoben

Gut Aiderbichl Henndorf hat Eröffnungstermin verschoben

Hemdorf / Salzburg – Aufwendige Sanierungsarbeiten: Etwas später als geplant wird Gut Aiderbichl Henndorf nach einem Brand im Gastronomiebereich nun am Feiertag, Donnerstag, 29. Mai 2025, wieder für Besucher geöffnet.

Der Brand war am Muttertag dieses Jahres durch eine Fritteuse in der Küche ausgelöst worden. Feuerwehrkräfte aus Henndorf, Seekirchen und Neumarkt sowie das schnelle Eingreifen der Gut Aiderbichl-Mitarbeiter verhinderten Schlimmeres.

Ursprünglich war die Wiedereröffnung für Samstag, 24. Mai geplant (wir berichteten). „Leider gestalten sich die Aufräum- und Sanierungsarbeiten umfangreicher als zunächst angenommen, bedauert Dieter Ehrengruber, Stiftungsvorstand und Geschäftsführer der internationalen Tierschutzorganisation Gut Aiderbichl. „Wir waren so froh, dass das Feuer in der Küche rasch eingedämmt werden konnte und alles glimpflich ausgegangen ist. Entsprechend optimistisch waren wir“, so Ehrengruber weiter. Doch beim Aufräumen wurde deutlich, dass die Schäden größer sind als erwartet und die Sanierung doch länger dauert als ursprünglich geplant.

Wiedereröffnungstermin zum zweiten Mal verschoben

Ehrengruber bittet daher alle Unterstützer und Besucher um Verständnis. „Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern sowie Helfern, die uns in dieser herausfordernden Zeit mit großem Einsatz unterstützen“. Alle arbeiten auf Hochtouren und am 29. Mai ist es so weit: Gut Aiderbichl Henndorf öffnet wieder seine Tore für alle Besucher. Mitarbeiter und die Tiere freuen sich schon sehr auf ein Wiedersehen.

Die große Erlebnishalle bleibt geschlossen. Für das leibliche Wohl wird dennoch gesorgt: Ein Verpflegungszelt vor der Halle lädt zur Stärkung ein, bis die Küche wieder voll einsatzfähig ist.
(Quelle: Pressemitteilung Gut Aiderbichl Henndorf / Beitragsbild: Copyright Gut Aiderbichl)

Quereinsteiger und Jugendlichen der Feuerwehr Taching erreichen Meilenstein der Grundausbildung

Quereinsteiger und Jugendlichen der Feuerwehr Taching erreichen Meilenstein der Grundausbildung

Taching / Landkreis Traunstein – Einen großen Schritt in ihrer Grundausbildung konnten fünf „Feuerwehr-Quereinsteiger“ sowie drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr Taching mit einer Zwischenprüfung machen.

Nach einer längeren Vorbereitungsphase in ihrer Heimatfeuerwehr traten sie zur Zwischenprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA) an. Damit haben sie einen Meilenstein erreicht und können sich nun auf weitere Grundausbildungsmodule wie die Funkausbildung oder das Abschlussmodul der bayernweit einheitlich geregelten Grundausbildung vorbereiten.
Inhaltlich beschäftigten sie sich mit den Grundtätigkeiten der Brandbekämpfung und der Technischen Hilfeleistung. Auf dem Stundenplan standen aber auch das richtige Verhalten in Gefahrensituationen beziehungsweise Gefahrenkennzeichen. 
Der schriftliche Test bestand aus einem Katalog mit 50 Fragen aus dem Bereich der „Feuerwehr-Grundkenntnisse“. Im Anschluss folgte der praktische Teil, bei dem die Prüflinge beispielsweise eine vierteilige Steckleiter entsprechend der Vorgaben aufstellen mussten.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Prüflinge mit Feuereifer in der Vorbereitung dabei waren und nun mit diesem Erfolg in der Tasche weiter in der Grundausbildung durchstarten können“, so der 1. Kommandant Michael Lechner. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Taching)

Kastenauer Frühlingsfest an Christi Himmelfahrt

Kastenauer Frühlingsfest an Christi Himmelfahrt

Kastenau / Rosenheim – Das Frühlingsfest im Rosenheimer Stadtteil Kastenau findet am Feiertag, Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, 29. Mai, ab 11 Uhr statt. 

Es lädt ein der Siedlerbund Rosenheim-Kastenau. Für das leibliche Wohl der Gäste wird mit Brotzeiten, Getränken, Kuchenbuffet und Kaffee gesorgt. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Kinderärztliche KVB-Bereitschaftspraxis im RoMed Klinikum Rosenheim eröffnet

Kinderärztliche KVB-Bereitschaftspraxis im RoMed Klinikum Rosenheim eröffnet

Rosenheim – Am 24. Mai war es soweit: Die kinderärztliche Bereitschaftspraxis, jetzt „unter den Fittichen“ der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), ist innerhalb des Klinikums in das Haus A in unmittelbarer Nähe zur Allgemeinen Bereitschaftspraxis umgezogen und nun direkt über den Zugang der Zentralen Notaufnahme erreichbar.

Geöffnet ist die Praxis, wenn niedergelassene Kinderarztpraxen geschlossen haben. Generell sind die KVB-Kinderärzte immer mittwochs von 13 bis 19 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr präsent. Unabhängig davon stehen für Notfälle die Kinderärzte des RoMed Klinikums Rosenheim immer rund um die Uhr zur Verfügung. Insgesamt werden an der Rosenheimer Kinderklinik gemeinsam mit der KVB-Praxis etwa 12.000 Kindernotfallpatienten im Jahr behandelt.
Anlässlich des Umzugs besichtigte Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium und Bundestagsabgeordnete, die neuen Räumlichkeiten und tauschte sich über die Umbaumaßnahmen aus. So gibt es nunmehr neben der Anmeldung, drei Arbeitsplätze, zwei Untersuchungsräume mit Behandlungsliegen, Wärmelampen und Wickeltisch, Sanitärbereiche sowie einen Wartebereich.

Privatpraxis nun vom KVB übernommen

Bisher wurde die kinderärztliche Bereitschaftspraxis in Rosenheim privat betrieben. Im Zuge der sogenannten Telematik-Infrastrukturumstellung hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns die Bereitschaftspraxis an diesem Standort jetzt übernommen. Dr. Torsten Uhlig, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, betont: „Für die vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit in der Vergangenheit danke ich Dr. Reinhard Hopfner, stellvertretend für alle beteiligten Pädiater, die mit viel Herzblut und außerordentlichem Engagement die Bereitschaftspraxis bisher geführt haben. Mit den neuen Strukturen sind die Weichen für eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit auch mit meinem Nachfolger PD Dr. Hendrik Jünger gestellt und eine zuverlässige Versorgung ambulanter Patienten in der Region gewährleistet.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Eröffnung der KVB-Kinderpraxis im RoMed Klinikum Rosenheim Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium und Bundestagsabgeordnete (3.v.l.) freut sich mit Dr. Torsten Uhlig, Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (2.v.l.) und seinem Nachfolger PD Dr. Hendrik Jünger (re.) sowie Josef Bauer, Leiter Klinikinfrastruktur (li.), Dr. Reinhard Hopfner (4.v.l.), Dr. Martina Bielawski, Kaufmännische Leiterin (2.v.r.) sowie Kolleginnen und Kollegen der KVB-Praxis, Copyright Andrea Michael)

Erstes Feuerwehr-Foodtruck-Fest in Übersee

Erstes Feuerwehr-Foodtruck-Fest in Übersee

Übersee / Landkreis Traunstein – Die Floriansjünger aus Übersee laden zum ersten „Feuerwehr-Foodtruck-Fest“ am Vatertag, 29. Mai ab 10 Uhr, rund um das Feuerwehrhaus in Übersee (Landkreis Traunstein) ein.

Die Besucher erwartet neben kulinarischen Köstlichkeiten ein Rahmenprogramm für „Jung und Alt“. In den Nachmittagsstunden wird Livemusik für gute Unterhaltung sorgen.
Für alle Grillfans wird es ein BBQ geben, darüber hinaus gibt es auch für alle Burger, Pasta und Pizzafreund sowie die Anhänger von mexikanischer und thailändischer Küche etwas. Das kulinarische Portfolio wird durch „saisonale Spezialitäten“ ergänzt, für die süßen Gaumenfreuden gibt es Baumstritzl, Eis und Crêpes. Erfrischende Cocktails und eine Auswahl an weiterer Getränke runden das Angebot ab.
Organisiert wird „Fire & Food“ von den Mitgliedern der Feuerwehr Übersee. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung auf dem Gelände des Feuerwehrhauses (Gewerbestraße 3) statt. Weitere Infos zu den Anbietern und das genaue Rahmenprogramm findet sich in den Sozialen Medien (Instagram) der Feuerwehr.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Plakat der Veranstaltung Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein Feuerwehr Übersee)

Neue Wachleitung ind der BRK-Rettungswache Bad Endorf

Neue Wachleitung ind der BRK-Rettungswache Bad Endorf

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Björn Steinke und Uli Birle haben zum 15. Mai die Leitung der BRK-Rettungswache in Bad Endorf übernommen.

Die neue Wachleitung wird künftig die Einsatzbereitschaft und Organisation der Rettungswache verantworten und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen weiter stärken. Die Rettungswache Bad Endorf ist Teil des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Kreisverband Rosenheim und spielt eine zentrale Rolle in der notfallmedizinischen Versorgung der Region. Das Team des Rettungswagens „Bad Endorf 71/1“ besteht aus 21 haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern sowie drei Auszubildenden zum Notfallsanitäter. Gemeinsam leisten sie jährlich rund 3.000 Einsätze im Gemeindegebiet Bad Endorf und darüber hinaus.
„Wir freuen uns auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem engagierten Team vor Ort sowie mit allen Partnerorganisationen“, erklären Steinke und Birle. „Unser Ziel ist es, die hohe Qualität der rettungsdienstlichen Versorgung in der Region weiter zu sichern und auszubauen.“

59.000 Einsätze im vergangenem Jahr

Der BRK Kreisverband Rosenheim betreibt insgesamt 12 Rettungswachen und Stellplätze in Stadt und Landkreis Rosenheim. Im Jahr 2024 wurden die Fahrzeuge des BRK zu über 59.000 Einsätzen alarmiert und legten dabei mehr als 1,5 Millionen Kilometer zurück. Die kontinuierliche Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und Behörden sind zentrale Bestandteile der Arbeit des BRK.
Weitere Informationen zum BRK Kreisverband Rosenheim und seinen Angeboten unter www.brk-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Uli Birle (links) Björn Steinke (rechts) Copyright Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim)

Welt-Nichtrauchertag: „Jede Zigarette weniger ist ein Gewinn“

Welt-Nichtrauchertag: „Jede Zigarette weniger ist ein Gewinn“

Rosenheim – Rauchen bleibt eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken – und dennoch fällt es vielen schwer, damit aufzuhören. Am Samstag 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Professor Dr. Stephan Budweiser, Chefarzt am RoMed Klinikum Rosenheim spricht deshalb im Interview über die Risiken und warum sich aufhören lohnt.

Lungenkrebs gehört zu den gefährlichsten Folgen: Oft bleibt er lange unbemerkt und wird erst erkannt, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Und doch: Wer den Tabak hinter sich lässt, kann viel für seine Gesundheit tun. Zum Welt-Nichtrauchertag spricht Professor Dr. Stephan Budweiser, der auch Leiter des Kooperativen Lungenkrebszentrums Oberbayern Süd ist, über das Thema.

Frage: Herr Professor Budweiser, in Deutschland erkranken jährlich rund 55.000 Menschen an Lungenkrebs – etwa 85 Prozent davon aufgrund des Rauchens. Warum ist diese Erkrankung so gefährlich?
Antwort: Lungenkrebs ist bei Männern die häufigste Krebstodesursache, bei Frauen rangiert er an zweiter Stelle. Das Tragische: In vielen Fällen fehlt es an klaren Frühsymptomen. Gerade Husten, der häufigste Warnhinweis, wird von Rauchern oft als „normal“ abgetan. Manche Tumorarten wachsen zudem sehr schnell und streuen früh in den ganzen Körper. Das erschwert die Behandlung enorm.

Frage: Trotz Warnungen fällt vielen der Abschied vom Rauchen schwer. Warum?
Antwort: Rauchen ist eine komplexe Sucht – körperlich, psychisch und sozial. Über Jahrzehnte wurde der Tabakkonsum verharmlost. Wer einmal damit beginnt, kann sich nur schwer wieder davon lossagen. Viele verdrängen die Risiken, und für viele gehört die Zigarette zum Alltag – als Pausenritual, zur Entspannung, zum Stressabbau. Es gibt auch eine soziale Komponente. Man raucht gemeinsam, fühlt sich zugehörig. Diese Verknüpfung mit positiven Gefühlen zu durchbrechen, ist eine der größten Herausforderungen.

Frage: Ist es besser, schrittweise aufzuhören oder sollte man radikal aufhören?
Antwort: Studien zeigen: Wer langsam reduziert, hat langfristig oft mehr Erfolg. Ein sofortiger Verzicht ist nicht immer der richtige Weg. Vielen hilft es, in Etappen zu arbeiten. Das senkt auch das Rückfallrisiko.

Frage: Immer mehr greifen zu E-Zigaretten oder Tabakerhitzern. Eine gesündere Alternative?
Antwort: Sie enthalten zwar weniger Schadstoffe als herkömmliche Zigaretten, aber gesund sind sie deshalb noch lange nicht. Vor allem führen sie selten zum Rauchstopp – und genau darum geht es. Am Ende bleibt es oft nur ein Ersatzprodukt, geschickt vermarktet von der Tabakindustrie. Das Risiko der Rauchsucht verlagert sich nur.

Frage: Wie groß ist das Risiko für Menschen, die nicht selbst rauchen, aber regelmäßig Rauch ausgesetzt sind?
Antwort: Passivrauchen ist deutlich gefährlicher, als viele glauben. Es erhöht das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um 20 bis 40 Prozent. In Deutschland gehen rund 300 Neuerkrankungen pro Jahr allein darauf zurück. Das ist vor allem für Kinder alles andere als harmlos.

Frage: „Mein Opa hat geraucht und wurde 90“ – viele halten sich an solche Beispiele fest. Was sagen Sie dazu?
Antwort: Natürlich trifft es nicht jeden. Aber das Risiko steigt deutlich je mehr und je länger jemand raucht. Bei Männern erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, um das 24-Fache im Vergleich zu Nichtrauchern. Und das ist längst nicht alles: Jeder vierte bis fünfte Raucher entwickelt COPD, eine chronische, fortschreitende und schwere Atemwegserkrankung. Dazu kommt ein deutlich höheres Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Gefäßkrankheiten. Rauchen bleibt eines der größten Gesundheitsrisiken – auch wenn es im Einzelfall gut ausgehen kann.

Frage: Kann sich die Lunge regenerieren oder bleibt das Risiko erhöht?
Antwort: Jede Zigarette, die nicht geraucht wird, ist ein Gewinn für die Gesundheit. Das Risiko für Lungenkrebs sinkt mit der Dauer der Abstinenz. Ganz auf das Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers kehrt es zwar nicht zurück, trotzdem lohnt sich der Ausstieg immer und in jedem Fall.

Frage: Was können Menschen tun, die mit dem Rauchen aufhören wollen?
Antwort: Es gibt zahlreiche Hilfsangebote, auch online oder spezielle Apps, die den Rauchstopp erleichtern können. Wer alleine nicht weiterkommt, sollte sich zunächst an seinen Hausarzt oder einen Lungenfacharzt wenden. Viele Ärzte haben eine spezielle Ausbildung in der Tabakentwöhnung und können individuell unterstützen. Auch in Rehabilitationsprogrammen wird der Rauchstopp häufig als wichtiger Bestandteil behandelt, um langfristige Erfolge zu erzielen.

Frage: Was möchten Sie den Menschen zum Welt-Nichtrauchertag mit auf den Weg geben?
Antwort: Nehmen Sie die gesundheitlichen Folgen des Rauchens ernst. Jeder Tag ohne Zigarette ist ein Schritt in ein gesünderes Leben. Wenn Beschwerden auftreten, die nicht verschwinden – etwa ein Husten – gehen Sie zum Arzt. Dahinter kann mehr stecken. Die gute Nachricht: Die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht, besonders bei früher Diagnose. Nutzen Sie diese Chance und machen Sie den ersten Schritt. Für Ihre Gesundheit.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hoch hinaus für den Vogelschutz

Hoch hinaus für den Vogelschutz

Hilpoltstein / Berchtesgaden – Felsenschwalben, Alpendohlen und Ringdrosseln: Die Alpen beheimaten zahlreiche Vogelarten, die hauptsächlich oder sogar nur dort in Deutschland vorkommen. Die Bestandsentwicklung dieser Vögel lässt sich derzeit nicht verlässlich darstellen. Eine neue Initiative zum Alpenvogelmonitoring soll dies künftig ändern. Dessen Koordination übernimmt der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) im Verbund mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU). Für das Projekt sucht der LBV ab sofort ehrenamtliche Ornithologinnen und Ornithologen, die sich im Monitoring engagieren.

„Bayern ist das einzige deutsche Bundesland mit Anteil an den Alpen und hat deswegen eine besondere Verantwortung für die dort lebenden Vogelarten, die immer stärker von der Klimakrise betroffen sind“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Programm.
Alpenvögel sind wahre Überlebenskünstler in einem kargen Lebensraum mit unbeständigen Bedingungen – auf den sich auch der Klimawandel immer stärker auswirkt. „Als Vogelart, die die Kälte liebt, lebt das Alpenschneehuhn oberhalb der Baumgrenze. Wenn es durch den Klimawandel immer wärmer wird, bleibt dem Vogel nur der Rückzug in höhere Lagen. Dort wird der Lebensraum allerdings immer knapper“, erklärt Simon Niederbacher, LBV-Projektkoordinator des Alpenvogelmonitorings. Schon heute wird die Zahl der Alpenschneehühner, die in den deutschen Alpen brüten, auf wenige hundert Paare geschätzt.

Ziel des nun neu eingerichteten Monitorings ist es, Bestandsdaten über die Brutvögel sowohl im Bergwald als auch an und oberhalb der Waldgrenze zu erhalten. „Wir wollen unsere heimischen Vogelarten besser schützen. Damit wir die passenden Schutzmaßnahmen ergreifen können, müssen wir bei den Alpenvögeln noch Wissenslücken schließen. Das Projekt, das vom Bundesamt für Naturschutz begleitet wird, soll dazu beitragen, eben diese Lücken zu schließen“, so Thomas Graner, Vizepräsident des Bundesamtes für Naturschutz.

Bundesweit koordiniert der Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. das ehrenamtliche Vogelmonitoring zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen und bilanziert regelmäßig die Veränderungen der Vogelwelt, darunter auch die der Alpenvögel. „Wir bieten verschiedene attraktive Möglichkeiten zur Beteiligung an der Vogelbeobachtung in den Alpen: Wer möchte, kann sich auf eine Gruppe, etwa die Spechte, konzentrieren oder alle beobachteten Vögel entlang einer vorgegebenen Wegstrecke erfassen – einfach digital per Smartphone. Dadurch verbessern wir die Datenlage zu den Vögeln – sowohl in den Alpen als auch bundesweit“, sagt DDA-Vorstandsvorsitzender Dr. Tobias Erik Reiners.

Ehrenamt in den Alpen: Vögel erfassen und Bergpanorama genießen

Der LBV sucht erfahrene Vogelbeobachter, die sich über mehrere Jahre an den Kartierungen beteiligen. „Die Vögel der Alpen zu erfassen, ist eine ganz besondere Herausforderung. Die rasch wechselnden Witterungsbedingungen und der steile Aufstieg verlangen den Kartiererinnen und Kartierern einiges ab. Dafür werden die körperlichen Anstrengungen aber mit spektakulären Naturerlebnissen belohnt“, erklärt LBV-Biologe Simon Niederbacher. Die Ehrenamtlichen müssen die Vögel optisch und akustisch sicher bestimmen können, benötigen eine gute körperliche Fitness sowie alpine Ausrüstung und ein Fernglas. Die Teilnahme am Alpenvogelmonitoring lässt sich gut mit einem Kurzurlaub in den Bergen kombinieren, denn das neue Monitoring Hochgebirgsvögel sieht nur eine jährliche Kartierung oberhalb der Waldgrenze vor. Das Specht-Monitoring erfordert zwei Begehungen pro Jahr während beim Monitoring häufiger Brutvögel in der Bergwaldstufe drei Begehungen durchzuführen sind. 
Weitere Infos zum Alpenvogelmonitoring finden sich unter www.lbv.de/monitoring-hochgebirgsvoegel sowie unter www.dda web.de/monitoring/alpenvogelmonitoring/programm.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feldkirchner Bach verunreinigt – Polizei sucht Zeugen

Feldkirchner Bach verunreinigt – Polizei sucht Zeugen

Feldkirchen-Westerham / Landkreis Rosenheim – Eine Anwohnerin bemerkte am Sonntagnachmittag (25.5.2025) beim Feldkirchner Bach in Feldkirchen-Westerham(Landkreis Rosenheim) im Bereich der Salzstraße Dieselgeruch und Schlieren auf der Wasseroberfläche. 

Polizei und Feuerwehr wurden verständigt. Die Einsatzkräfte führten daraufhin eine umfassende Absuche der Kanalisation und der Zuläufe durch, konnten aber keine Hinweise auf die Herkunft der Verunreinigung finden. 
Die Polizeiinspektion Bad Aibling bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe. Wer sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Verursachung geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08061 / 90730 bei der Polizeiinspektion Bad Aibling zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Nachhaltigkeit im Freilichtmuseum Amerang

Nachhaltigkeit im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Für Museen in Deutschland soll es künftig erstmals eine eigene Zertifizierung für Nachhaltigkeit geben. Das Projekt befindet sich noch in der Pilotphas. Das Freilichtmuseum Amerang hat sich dafür beworben und wurde mit 5 weiteren Museen ausgewählt.

Der Deutsche Museumsbund startete das Projekt „Zertifizierung Nachhaltige Museen – Vom Wollen zum Machen“. 50 Museen in ganz Deutschland hatten sich für die Teilnahme beworben, sechs wurden ausgewählt. Mit dabei ist das Freilichtmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt die Leiterin des Freilichtmuseums Claudia Richartz. „Und es ist auch kein Zufall, dass wir ausgewählt wurden. Der Bezirk Oberbayern hat bei uns in Sachen Nachhaltigkeit bereits eindrucksvolle Akzente gesetzt.“ Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Ausstellungsgebäude, das auch den Museumsbund beeindruckt hat. Beim Bau wurde auf natürliche Baustoffe gesetzt: Der Boden besteht aus Lehm, und für die Massivholz-wände wurden keinerlei chemische Holzschutzmittel verwendet.
Ziel des Projektes ist es nach Angaben des Deutschen Museumsbundes, den Museen eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Nachhaltigkeitszertifizierung anzubieten und Nachhaltigkeit dauerhaft und messbar in der Museumsbranche zu verankern.

Viele Kriterien Spielen eine Rolle: auch wie die Arbeiter zum Arbeitsplatz kommen

Das Projekt befindet sich in der Pilotphase, die bis Ende des Jahres dauern wird. Für Claudia Richartz heißt das: Viele Listen an Kriterien für Ökologie und Nachhaltigkeit abarbeiten.  Mit auf der Liste sind etwa eine energie-sparende Beleuchtung, alle Heizverbräuche, ein ökologisches Abfallkonzept, der Umgang mit Trinkwasser, die Verwendung von Reinigungsmitteln oder auch die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien im Ausstellungsbau. Eine weitere Herausforderung ist es, die Ziele in den Museumsteams zu verankern. „Das heißt konkret: auch unser Arbeitsalltag ändert sich, wie etwa bei der Verwendung umweltfreundlicher Materialien bei ihrer Arbeit. Oder beim Thema Mobilität“, betont Richartz. Im Klartext: Auch die Frage, wie die Beschäftigten zu ihrem Arbeitsplatz kommen, spielt eine Rolle. „Am besten ist hier natürlich der Öffentliche Nahverkehr, aber das ist im ländlichen Raum nicht leicht umsetzbar. Gerade auch hier zum Freilichtmuseum ist es für uns genauso schwierig wie für unsere Gäste mit Bus oder Bahn anzureisen.“ 14 Köpfe zählt das Team des Freilichtmuseums, und sie seien motiviert, sagt Claudia Richartz. Auch die Angebote in Museumsshops kommen auf den Prüfstand. „Hier haben wir bereits gehandelt. Unser Angebot entspricht den Kriterien. Wir beziehen viele regionale Produkte und achten auf die Lieferketten.“

Freilichtmuseum Amerang will gerüstet sein 

Bis Ende des Jahres arbeiten nun alle teilnehmenden Museen den Kriterienkatalog ab. Claudia Richartz findet es wichtig, dass die Nachhaltigkeit in der Museumsarbeit besser verankert wird und es eines Tages eine eigene Zertifizierung gibt. „Ich könnte mir vorstellen, dass bei bestimmten Förderungen von Projekten eines Tages eine Zertifizierung Voraussetzung ist. Dafür wollen wir gerüstet sein.“ Alle Informationen zum Projekt des Deutschen Museumsbundes gibt es im Internet unter www.museumsbund.de/zertifizierung-nachhaltige-museen.
Das Thema Nachhaltigkeit ist das zentrale Thema am „Tag der Freilichtmuseen“, der am 25. Mai bayernweit stattfindet. Der Aktionstag ist eine Initiative des Netzwerks „Freilichtmuseen in Bayern“, dem auch das Freilichtmuseum Amerang angehört. Bei einer offenen Führung wird Claudia Richartz um 11 Uhr den Besuchern erläutern, wie nachhaltig und ökologisch das neue Ausstellungsgebäude errichtet wurde. Außerdem können Familien und alle Interessierten bei einem Nachhaltigkeitsspiel Rätselfragen rund um die 17 Ziele der Vereinten Nationen beantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Früher und heute: das Baumaterial Holz, ein bewährter und erneuerbarer Baustoff mit geringer CO²-Bilanz. Blick auf den Bartlhof und das neue Ausstellungsgebäude. Copyright Bezirk Oberbayern, FLM Amerang)

Einbruch in Haushamer Kfz-Werkstatt

Einbruch in Haushamer Kfz-Werkstatt

Hausham / Landkreis Miesbach – Einbruch in eine Haushamer Kfz-Werkstatt (Landkreis Miesbach) am frühen Sonntagmorgen (25..5.2025): Zwei maskierte Täter entwendeten Bargeld und Mobiltelefone. 

Kurz nach 3 Uhr am Morgen drangen die beiden Täter, nach den Angaben der Polizei, über ein Holzfenster gewaltsam in die Kfz-Werkstatt in der Industriestraße in der Nähe des alten Förderturms ein. 
Die Täter hielten sich ca. 30 Minuten in der Werkstatt auf und entwendeten dort Bargeld und vier Mobiltelefone. Der Sachschaden am Holzfenster beträgt rund ca. 400 Euro. Der Stehlschaden wird mit ca. 3000 Euro beziffert.
Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat am 25. Mai 2025 zwischen 2.45 Uhr und 3.45 Uhr zwei oder auch drei verdächtige Personen im Bereich des alten Förderturms oder de Industriestraße in Hausham beobachten? Wem ist zu dieser Uhrzeit ein verdächtiges Fahrzeug aufgefallen?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Miesbach unter Telefon 08025 / 299-0 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frontalzusammenstoß am Samerberg – 3 Personen schwer verletzt

Frontalzusammenstoß am Samerberg – 3 Personen schwer verletzt

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Zwei Autos kollidierten am Sonntagabend (25.5.2025) auf der Kreisstraße zwischen Törwang und Grainbach (Landkreis Rosenheim) frontal. Fünf Personen wurden verletzt, drei davon schwer. 

Nach den Angaben der Polizei fuhr ein 19-jähriger Autofahrer mit seinem BMW in Richtung Grainbach. In einer Kurve brach das Heck des Autos aus, wodurch es in den Gegenverkehr geriet und mit einem entgegenkommenden VW kollidierte. 
Die Feuerwehr musste aus dem BMW eine eingeklemmte 17-jährige Beifahrerin befreien, bevor diese dem Notarzt übergeben werden konnte. 
Die Fahrzeuginsassen beider Autos wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. 
Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste der Unfallort in beide Richtungen für ca. 3 Stunden gesperrt werden. Nach jetzigem Ermittlungsstand der Polizei war sowohl die Geschwindigkeit des BMW als auch dessen technischer Zustand die Ursache für den Unfall.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto: re)