Wegen Bauarbeiten: Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Wegen Bauarbeiten: Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 21. bis 29. Juni 2025 auf den Strecken Holzkirchen – Rosenheim und München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein Fahrplanabweichungen, Verbindungs- und Haltausfälle sowie Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Infrastrukturarbeiten durch, die von Samstag, 21., bis Sonntag, 29. Juni 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es von Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Juni 2025, abends und nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße/Rosenheim.

Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es von Samstag, 21., bis Sonntag, 29. Juni 2025, an einzelnen Tagen nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall der Haltestellen München Ost, Grafing, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen Übersee bzw. Freilassing und Salzburg Hauptbahnhof sowie zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Grafing und Rosenheim, Rosenheim und Übersee sowie Traunstein und Freilassing.

Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es ebenfalls von Samstag, 21., bis Sonntag, 29. Juni 2025, an einzelnen Tagen nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall der Haltestellen München Ost, Grafing, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld sowie zu Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Grafing und Rosenheim.

Busse und Züge fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan. Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.  Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. Juni

Namenstag haben: Adam, Adolf, Alena, Rainer, Ramwold, Volker

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Michael Groß (1964 – ist einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmsportler.)

Eddy Merckx (1945 – ist ein ehemaliger belgischer und der erfolgreichste Profi-Radrennfahrer der Radsportgeschichte, der je fünfmal die „Tour de France“ und den „Giro d’Italia“ gewann.)

Joachim Król (1957 – ist ein deutscher Theater- und Fernseh-Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1902: In Tianjin wird die erste chinesischsprachige Zeitung Ta Kung Pao (Große Allgemeine Zeitung) gegründet.
  • 1961: Das Kernkraftwerk Kahl geht als erster Atommeiler in Deutschland ans öffentliche Stromnetz.
  • 1837: Der erste deutsche Tierschutzverein wird durch Albert Knapp gegründet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
München: Fahrgast betätigt auf freier Strecke Notbremse

München: Fahrgast betätigt auf freier Strecke Notbremse

Pasing / München – Auf freier Strecke zog ein 32-jähriger aus Kasachstan in Laim / Pasing die Notbremse einer S-Bahn. Anschließend öffnete er per Notentriegelung die Türen und stieg samt Fahrrad aus.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Person mit Fahrrad im Gleis Gegen 15:15 Uhr erreichte die Bundespolizei die Meldung „Person im Gleis“. Der S-Bahnverkehr auf der Stammstrecke war seitens der Deutschen Bahn bereits eingestellt.
Ermittlungen ergaben, dass ein 32-Jähriger aus Kasachstan als Fahrgast einer S1 (Richtung Flughafen) zwischen Laim und Moosach/Obermenzing gegen 14:15 Uhr auf freier Strecke die Notbremse betätigt hatte. Anschließend öffnete er per Notentriegelung die Türen und entstieg mit einem Fahrrad der S-Bahn. Während er das Fahrrad wenig später zwischen den Gleisen ablegte (es war ihm zu schwer geworden) und zurückließ, lief der in Deutschland Wohnsitzlose zwischen den Gleisen Richtung Rangierbahnhof Laim.

Beeinträchtigungen auf den gesamten S-Bahnstrecken

Durch die ausgelöste Zwangsbremsung der S-Bahn wurde niemand verletzt. Wegen der Folgemaßnahmen kam es zu erheblichen betrieblichen Beeinträchtigungen auf den gesamten S-Bahnstrecken. Bei der Absuche der Bahnstrecke war u.a. ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim eingesetzt worden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 32-Jährige (mit nacktem Oberkörper) am S-Bahnhaltepunkt Hirschgarten den Bahnsteig betrat und per Aufzug den Bahnsteig verließ.
Nach 16 Uhr wurde der Kasache durch eine Streife der Polizeiinspektion 14 in Hauptbahnhofnähe gestellt und der Bundespolizei übergeben. Zuvor war bereits das Fahrrad durch die Bundespolizei geborgen und sichergestellt worden. Auf dem silberfarbenen Fahrrad der Marke „Kreidler“ befand sich zwar der handschriftliche Hinweis „zu verschenken“. Trotzdem sucht die Bundespolizei nach dem Eigentümer und bittet diesen, sich unter der Rufnummer 089/5155500 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.
Der 32-Jährige, bei dem auch eine geringe Menge Cannabis aufgefunden wurde, gab – leicht verwirrt wirkend – an, er wohne in einem Zelt, weil seine Wohnung abgebrannt sei. Wo er das Fahrrad an sich nahm, wusste er nicht – er hatte zuvor Joints geraucht. Lediglich, dass es nicht abgeschlossen war, hatte er noch in Erinnerung.
Gegen den 32-Jährigen ermittelt die Bundespolizei wegen Diebstahls, gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr sowie missbräuchlicher Nutzung von Nothilfeeinrichtungen. Er konnte die Wache der Bundespolizei nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen freien Fußes verlassen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

 

Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Eurasburg

Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Eurasburg

Eurasburg / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Am Sonntagnachmittag (15.6.2025) geriet ein landwirtschaftliches Anwesen in Eurasburg, Ortsteil Schwaig, in Brand. Der dabei entstandene Schaden wird sich ersten Schätzungen zufolge im niedrigen sechsstelligen Bereich bewegen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Über den Notruf der Integrierten Leitstelle wurde am Sonntag, den 15. Juni 2025, um kurz vor 17 Uhr, ein Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens im Ortsteil Schwaig im Gemeindebereich Eurasburg mitgeteilt.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren und der ebenfalls alarmierten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Wolfratshausen war bereits starke Rauchentwicklung in einer Stallung sichtbar. Dank des raschen und professionellen Eingreifens der Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindert werden.
Bei dem Brand wurde niemand verletzt, auch kamen keine Tiere zu Schaden – sie konnten rechtzeitig aus dem Stall gerettet werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich aktuellen Schätzungen zufolge im unteren sechsstelligen Bereich bewegen.

Die Polizeiinspektion Wolfratshausen traf erste Ermittlungen vor Ort. Noch am Abend übernahm die weitere Sachbearbeitung, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II, der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Weilheim.
Die genauen Umstände zur Brandursache sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Untersuchungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Scheunenbrand in Penzberg: 5 Kälber und 2 Hasen verendet

Scheunenbrand in Penzberg: 5 Kälber und 2 Hasen verendet

Penzberg / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – In der Nacht auf Montag (16.6.2025) brach in einer Scheune in Penzberg (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen“ ein Feuer aus: Fünf Kälber und zwei Hasen konnten nicht mehr rechtzeitig gerettet werden. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In der Nacht auf Montag (16. Juni 2025), gegen Mitternacht, ging bei der Integrierten Leitstelle die Mitteilung über einen Dachstuhlbrand einer Scheune in Penzberg ein. Beim Eintreffen der sofort alarmierten Feuerwehrkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Ein Großaufgebot umliegender Feuerwehren war rasch vor Ort und konnte die über mehrere Stunden andauernden Löscharbeiten professionell durchführen. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Objekte konnte verhindert werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden zwei Angehörige der Feuerwehr bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Eine Anwohnerin erlitt einen leichten Schock. Fünf Kälber sowie zwei Hasen konnten leider nicht rechtzeitig aus der Scheune gerettet werden und verendeten.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen mittleren sechsstelligen Euro-Betrag
.Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Penzberg. Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die weiteren Ermittlungen zur Brandursache. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt nun durch das Fachkommissariats 1 und Spezialisten der Spurensicherung der Kriminalpolizei Weilheim, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.
Zur genauen Ursache des Brandes liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern weiter an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1950

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1950

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1950. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Max-Josefs-Platz in Rosenheim. 

Fotografiert wurde vom Eck zur Heilig-Geist-Straße aus. In dem Gebäude im Vordergrund ist die Bäckerei Bergmeister auch heute noch beheimatet. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Bayerns Romantiker sind los: Glühwürmchen jetzt  beobachten

Bayerns Romantiker sind los: Glühwürmchen jetzt beobachten

Hilpoltstein / Bayern – Warme Sommernächte locken nicht nur uns Menschen nach draußen, auch Glühwürmchen lieben diese Nächte. Meist nur fünf bis zehn Tage im Zeitraum von Mitte Juni bis Anfang Juli fliegen sie mit Einbruch der Dämmerung los und gehen auf Brautschau.

Entlang von Waldrändern, im Gebüsch oder auch im Park, zudem meist in Wassernähe, sind sie dann zu hunderten unterwegs und funkeln durch die Nacht – ein bezauberndes Naturschauspiel. „Leider werden von Jahr zu Jahr weniger Glühwürmchen beobachtet. Die hohe Lichtverschmutzung und fehlende Gehölzstrukturen in Wassernähe machen auch diesem faszinierenden Insekt das Überleben immer schwerer“, sagt Tarja Richter, Insektenexpertin beim bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz). Doch der LBV gibt Tipps, wie man den Leuchtkäfern helfen kann.

Lebensenergien rasch erschöpft

Bei den in Bayern fliegenden Exemplaren handelt es sich zumeist um den Kleinen Leuchtkäfer, bei dem sowohl Männchen als auch Weibchen leuchten. Dabei sitzt das flügellose Weibchen auf Ästen im Gebüsch oder auch auf hohen Grashalmen und lockt mit ihrem leuchtenden Hinterleib vorbeifliegende Männchen an. „Das Licht wird in so genannten Leuchtzellen erzeugt. Hier wandelt der Käfer chemische Energie in elektrische Energie um – und das sehr effizient“, erklärt Tarja Richter. Warm wird den Tieren dabei nicht, denn das auf diese Weise erzeugte Licht bleibt kalt. Sein Zweck: Einzig und allein die Fortpflanzung. Nach Paarung und Eiablage sind die Lebensenergien der Käfer allerdings rasch erschöpft, denn in ihrem Lebensabschnitt über dem Erdboden nehmen sie keine Nahrung mehr zu sich.

Den größten Teil ihres Lebens verbringen die Käfer zuvor unterirdisch als Larve. Drei Jahre währt das Larvenstadium, in dem die Käferlarve Unmengen an kleinen Schnecken verputzt. Das freut auch Gärtner. Um Glühwürmchen zu helfen, sollte man im Garten nach Möglichkeit kleinere heimische Laubbäume und Sträucher anpflanzen, Laub- und Reisighaufen liegen lassen, einen Teich oder ein Hochstaudenbeet anlegen. Die LBV-Insektenexpertin rät: „Gartenbesitzende sollten außerdem auf nächtliche Beleuchtung verzichten. So finden sich Männchen und Weibchen leichter und die nächste Generation Glühwürmchen ist gesichert.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Klinikclowns auf Fortbildung

Rosenheimer Klinikclowns auf Fortbildung

Rosenheim – Für Klinikclowns fand jüngst eine Fortbildungswoche auf Schloss Schney in Lichtenfels statt, organisiert vom Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland. Mit dabei auch Rosenheimer Klinikclowns. 

Der Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. steht für Professionalität und Qualitätssicherung der Clownsarbeit in Kliniken, Seniorenheimen und therapeutischen Einrichtungen. Mit zahlreichen Maßnahmen unterstützt er die Weiterbildung von Klinikclowns bundesweit. Jüngst veranstaltete er für die Klinikclowns aus seinen Mitgliedsvereinen zum vierten Mal eine große Fortbildungswoche auf Schloss Schney in Lichtenfels, mit Workshops international renommierter Trainer zu Improvisation, Slapstick, Clownswerkzeug und zur einfühlenden Herangehensweise an die Arbeit mit älteren und an Demenz erkrankten Menschen. 50 Klinikclowns aus dem ganzen Bundesgebiet bildeten sich für den Einsatz im Kinderkrankenhaus und im Pflegeheim fort, holten sich neue Inspiration und verbesserten ihr, für die künstlerische Arbeit in sensiblen Einsatzbereichen unabdingbares, professionelles Knowhow.

Über 335 professionelle Klinikclowns sind regelmäßig auf Visite

Im Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. sind 19 Klinikclowns-Vereine aus dem ganzen Bundesgebiet miteinander verbunden, die über 335 professionelle Klinikclowns auf regelmäßige „Clownsvisiten“ zu jungen und älteren Patientinnen und Patienten in Krankenhäuser, therapeutische Einrichtungen und Seniorenheime schicken. Die „Clownsvisiten“ schenken kranken und pflegebedürftigen Menschen jeden Alters Momente der Freude und Leichtigkeit. Sie lindern Ängste, aktivieren neue Kraft und fördern Genesungsprozesse so oft maßgeblich.
Um die professionelle Arbeit der Klinikclowns zu garantieren, werden regelmäßige Spenden benötigt. Ausführliche Infos: www.dachverband-clowns.de.
(Quelle: Pressemitteilung Dachverband Clowns in Medizin und Pflege / Beitragsbild, Foto: Copyright Katrin Ruiz)

Wenn das Leben zur Last wird…

Wenn das Leben zur Last wird…

Rosenheim / Landkreis – Seit Herbst 2023 bieten die Rosenheimer Malteser einen Beratungsdienst für Menschen mit Todeswunsch an. Er richtet sich insbesondere an Menschen mit schwersten Erkrankungen oder dauerhafter Pflegebedürftigkeit und deren Umfeld.

Neben der Vereinbarung individueller Termine richten die Malteser ab sofort auch eine offene Sprechstunde für erste Gespräche an. Dafür steht Projektleiterin Claudia Hanrieder einmal im Monat montags von 10 bis 13 Uhr im Malteserhaus an der Rathausstraße 25 in Rosenheim zur Verfügung. Die nächsten Termine sind am heutigen Montag, 16. Juni, 21. Juli und 11. August 2025. Zur offenen Sprechstunde kann man sich anmelden oder auch spontan vorbeikommen, muss dann aber gegebenenfalls Wartezeit in Kauf nehmen.
Claudia Hanrieder, Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Gesprächstherapie und Mediatorin, lädt Betroffene und Angehörige, aber auch Kontaktpersonen und Interessierte zu Gesprächen über den Umgang mit Todeswünschen ein. „Wir nehmen Menschen ernst, die so nicht mehr leben wollen“, sagt sie. Im gemeinsamen Gespräch wolle sie den Menschen mit Respekt und Einfühlungsvermögen begegnen und den Beweggründen und Ängsten Raum geben, die hinter einem Todeswunsch stehen.

Auch Telefongespräche möglich

Alternativ oder zusätzlich zum Besuch der offenen Sprechstunde können Interessenten auch ein Telefongespräch sowie ein persönliches Gespräch bei den Betroffenen zuhause oder in der Geschäftsstelle der Malteser Rosenheim vereinbaren. „Unser Angebot der Suizidprävention richtet sich niederschwellig an Menschen, die mit ersten Gedanken und noch ohne Handlungsdruck den Tod als Ausweg aus einer Situation in Erwägung ziehen“, erklärt Hanrieder.

Bei akuten Krisen und drohendem Suizid bieten die Telefonseelsorge (116 123) und der Krisendienst Bayern (0800 655 3000) kompetente und kostenlose Unterstützungsangebote rund um die Uhr.

Wer sich für die offene Sprechstunde oder einen individuellen Termin anmelden oder sich über das Angebot informieren möchte, erreicht Claudia Hanrieder per Mail an claudia.hanrieder@malteser.org oder telefonisch unter 08031/80957-255 (Montag, Dienstag). Alle Informationen werden vertraulich behandelt.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bewegender Vortag über die NS-Krankenmorde im Wasserburg

Bewegender Vortag über die NS-Krankenmorde im Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – „…verlegt in eine unbekannte Anstalt“ – Einen bewegenden Vortrag über die NS-Krankenmorde gab es jüngst im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Erinnerungskultur des kbo-Inn-Salzach-Klinikums. 

Referent war der Bezirksarchivar Nikolaus Braun. Zahlreiche Interessierte nahmen an der Veranstaltung in der Ärztebibliothek des Klinikums teil, „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte unseres Hauses ist uns ein zentrales Anliegen. Umso dankbarer sind wir, dass wir mit Nikolaus Braun einen ausgewiesenen Kenner der regionalen Geschichte gewinnen konnten, dessen Expertise einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur leistet“, so Jens Adamsi, Geschäftsführer des kbo-Inn-Salzach-Klinikums in seiner Begrüßung.

Braun gab in seinem Vortrag einen erschütternden Einblick in die erste Phase der nationalsozialistischen Krankenmorde, bei denen zwischen 1940 und 1941 über 70.000 Menschen ermordet wurden – darunter mehr als 500 Patientinnen und Patienten aus der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Gabersee, die in der Tötungsanstalt Hartheim bei Linz den Tod fanden.

Mit dem Krieg gegen Polen begann auch der Krieg nach Innen

Anhand des Schicksals von Maria Linner, geboren 1899 in Dachau, illustrierte Braun eindrücklich die systematische Vorgehensweise der Täter. Linner war eines von vielen Opfern, das über Gabersee nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurde. Im Zentrum des Vortrags stand auch die sogenannte „Hitler-Ermächtigung“, datiert auf den 1. September 1939. Braun betonte die historische Brisanz dieses rückdatierten Schreibens, das Adolf Hitler nicht in seiner Funktion als Staatsoberhaupt, sondern auf privatem Briefkopf verfasste – ohne juristische Legitimation. Ein Randvermerk des damaligen Reichsjustizministers Franz Gürtner dokumentiert, dass das Schreiben dem Reichsjustizministerium erst Ende August 1940 übergeben wurde. „Die Rückdatierung bedeutet:: Mit dem Beginn des Krieges gegen Polen begann auch der nach Innen –  nur ein rassisch reiner, gesunder ´Volkskörper´ kann überleben und den Kampf um ´Lebensraum´ gewinnen“,, so Braun.

Der Archivar erläuterte im weiteren Verlauf die organisatorische Durchführung der NS-Krankenmorde durch die zentrale Dienststelle in Berlin. Ein zentrales Instrument der Selektion waren sogenannte „Meldebögen“, die auch an die Anstalt Gabersee verschickt wurden. Diese Formulare erfassten Angaben zur Diagnose, Arbeitsfähigkeit, zum Verhalten sowie zur wirtschaftlichen Belastung durch die Betreuung. Drei von der Reichsarbeitsgemeinschaft Heil- und Pflegeanstalten (RAG) eingesetzte ärztliche Gutachter bewerteten die ausgefüllten Bögen unabhängig voneinander – mit einem Plus oder Minus, wobei das Plus einem Todesurteil gleichkam.

Arbeitsfähigkeit war zentrales Selektionskriterium

Wie Braun betonte, handelte es sich um ein erschreckend schlichtes Verfahren: Die Gutachter, allesamt Mediziner, entschieden anhand eines einseitigen Formulars über Leben oder Tod. Dabei sei nachweislich in erster Linie nicht der Schweregrad der Erkrankung ausschlaggebend gewesen, sondern vor allem ein ökonomisches Kriterium: „Die Forschung hat gezeigt, dass insbesondere der Aspekt der Arbeitsfähigkeit über das Schicksal eines Menschen entschied.“

Die Ermordung von Tausenden Patienten sei vor allem deshalb möglich gewesen, weil sie von ärztlicher Seite nicht nur hingenommen, sondern aktiv mitgetragen wurde. „Die Tötung wurde möglich, weil sie von Ärzten akzeptiert und praktiziert wurde“, erklärte Braun. Gleichwohl hob er hervor, dass es keineswegs eine geschlossene Zustimmung innerhalb der Psychiatrie gegeben habe. Im Gegenteil: „Tatsächlich war der Großteil der Psychiater dagegen.“ Allerdings habe eine kleine, entschlossene Minderheit einflussreiche Positionen besetzt – und ihre Haltung damit effektiv durchsetzen können.

„Utz war ein Beamter alten Typs“

Ein besonderes Augenmerk legte Braun auf die Rolle des damaligen Anstaltsleiters von Gabersee, Dr. Friedrich Utz. Über ihn äußerte er sich differenziert: „Utz musste gewusst haben, was mit seinen Patienten geschieht, war aber der Ansicht, dass er nichts dagegen anrichten konnte und hat die Dinge daher geschehen lassen. Er war ein Beamter alten Typs, aber sicherlich keiner, der dem Nationalsozialismus zugewandt war. Seinen Mitarbeitern gegenüber war er strenger Chef, für die Menschen, die sich in seiner Obhut als Mediziner befanden, tat er aber alles.“

Zum Abschluss seines Vortrags erinnerte Nikolaus Braun an einzelne Persönlichkeiten, die sich dem nationalsozialistischen Krankenmord widersetzten. Beispielsweise Hans Römer, Direktor der psychiatrischen Anstalt Illenau, wandte sich gegen die systematischen Tötungen und versuchte mehrfach, den Abtransport von Patientinnen und Patienten zu verhindern. Hans Adam Spatz, Vorstand des Landesfürsorgeverbands Oberbayern, setzte sich ebenfalls aktiv für den Schutz der Betroffenen ein. Und auch Otto Strauß, Pfarrvikar in Egling-Haar, engagierte sich gegen die Euthanasie-Morde. Diese Beispiele zeigen, dass es trotz des repressiven Systems Menschen gab, die den Mut fanden, sich dem verbrecherischen Vorgehen entgegenzustellen.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: kbo-Inn-Salzach-Klinikum)

IHK zeichnet ehrenamtliche engagierte Prüfer aus

IHK zeichnet ehrenamtliche engagierte Prüfer aus

München / Rosenheim – Die IHK für München und Oberbayern hat elf ehrenamtlich tätige Prüfer, die sich in Prüfungsausschüssen in Stadt und Landkreis Rosenheim engagieren, für ihren langjährigen Einsatz in der beruflichen Bildung ausgezeichnet.

Bei einer feierlichen Veranstaltung im Münchner GOP Varieté-Theater erhielten sie IHK-Ehrenzeichen für ihr 10-, 20- oder 30-jähriges Engagement. Übergeben wurden ihnen die Ehrenzeichen von Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, und Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim. Insgesamt ehrte die IHK für München und Oberbayern heuer 440 Prüferinnen und Prüfer, unter ihnen 89  Prüfer, die seit über 30 Jahren in diesem Ehrenamt aktiv sind.
„Als Prüfer leisten Sie mit Ihrer Arbeit einen entscheidenden Beitrag bei der Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses, den unsere Wirtschaft so dringend benötigt“, erklärte Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK Regionalausschusses Rosenheim. „Ihnen gilt mein herzlichster Dank dafür, dass Sie für Ihr Ehrenamt mit das Wertvollste einbringen, was Sie besitzen, nämlich Ihre Zeit. Ohne Ihr Engagement könnte das Prüfungssystem in unserer beruflichen Bildung nicht funktionieren. Als Expertinnen und Experten aus der Praxis sind Sie unverzichtbar, denn nur Sie können aufgrund Ihrer Expertise die Leistungen der Prüflinge adäquat beurteilen. Mit Ihrer anspruchsvollen Tätigkeit und der verantwortungsvollen Ausübung Ihres Ehrenamts garantieren Sie die hohe Qualität unserer Aus- und Fortbildungen.“

Rund 9.000 ehrenamtlich tätige Prüferinnen und Prüfer

Jährlich nehmen im Kammerbezirk der IHK für München und Oberbayern rund 9.000 ehrenamtlich tätige Prüferinnen und Prüfer etwa 50.000 IHK-Prüfungen ab. Dabei fallen circa 300.000 Prüferstunden in etwa 230 verschiedenen Ausbildungs-, 70 Fortbildungs- und 20 Sach- und Fachkundeprüfungen an. Das Aufgabenspektrum der Prüfer umfasst nicht nur die Besetzung der Prüfungsausschüsse und die Beurteilung von Prüfungsleistungen. Auch beim Erstellen von Prüfungsaufgaben oder dem Überprüfen der Prüfungszulassungen ist ihre fundierte Expertise gefragt.
Folgende Prüferinnen und Prüfer wurden mit dem IHK-Ehrenzeichen in Gold für ihr 30-jähriges Engagement geehrt:
• Christian Hauer (Finanzen, Versicherungen, Immobilien)
• Hans-Joachim Schwope (Handel, Logistik, Transport, Verkehr)
• Mahboob Ahmad (Hotel, Restaurant, Tourismus, Lebensmittel)
• Dorothea Niemeier (Hotel, Restaurant, Tourismus, Lebensmittel)

Folgende Prüfer wurden mit dem IHK-Ehrenzeichen in Gold für ihr
20-jähriges Engagement geehrt:
• Christian Salzborn (Finanzen, Versicherungen, Immobilien)
• Enrico Stüben (Hotel, Restaurant, Tourismus, Lebensmittel)
• Sabine Schamal-Gschwendtberger (Maschinen, Metall, Elektronik)
• Anna Brucker (Textilien, Pflanzen, Tiere)
• Andrea Mühlberger (Verwaltung, Personalwesen, Beratung, Pädagogik)

Folgende Prüfer wurden mit dem IHK-Ehrenzeichen in Silber für ihr 10-jähriges Engagement geehrt:
• Willy Katzschke (Finanzen, Versicherungen, Immobilien)
• Alfons Ober (Maschinen, Metall, Elektronik)
(Quelle: Pressemitteilung / Beitragsbild: Copyright Balk/IHK)

TSV 1860 Rosenheim: Abschluss der Ligasaison

TSV 1860 Rosenheim: Abschluss der Ligasaison

Rosenheim – Abschluss der Ligasaison 2024 / 2025 bei den Fußballern des TSV 1860 Rosenheim: 45 Wochen, 116 Spiele und 220 erzielte Tore – dieses Ergebnis kann sich sehen lassen. 

Für die Teams geht es jetzt in die wohlverdiente Pause, bevor sie in die neue Saison durchstarten. 
Das sind die Ergebnisse der Ligasaison 2024 / 2025:

  • Landesliga Südost: 10 Platz
  • Kreisliga U21): 8. Platz
  • Landesliga Bayern Süd U19: 2 Platz
    BOL Oberbayern U19: 9. Platz.
    (Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)