IG Bau fordert „Aufschwung Wohnen“ für Rosenheim

IG Bau fordert „Aufschwung Wohnen“ für Rosenheim

Rosenheim – 322 Wohnungen wurden 2024 in Rosenheim neu gebaut: Die IG Bau Oberbayern sieht da noch „Luft nach oben“ und fordert: „Es muss jetzt einen Aufschwung Wohnen geben“.

Mehr baggern – mehr bauen – Für die Bau-Gewerkschaft ist klar: „Es muss jetzt einen ‚Aufschwung Wohnen‘ geben. Und davon müssen auch Rosenheim und Bayern profitieren“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende, Harald Wulf. Notwendig seien vor allem Sozialwohnungen und bezahlbare Wohnungen.

In Rosenheim sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Gewerkschaft 332 Wohnungen neu gebaut worden – 44 davon in Ein- und Zweifamilienhäusern. Insgesamt lagen die veranschlagten Bauwerkskosten für alle Wohngebäude, die 2024 in Rosenheim neu entstanden sind, bei rund 60,1 Millionen Euro, so die IG BAU. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). „Jede Wohnung mehr zählt. Es gibt aber auf jeden Fall ‚Luft nach oben‘: Auch Rosenheim braucht eine Neubau-Offensive. Ebenso mehr Sanierungen. Vor allem fürs seniorengerechte Wohnen“, so Harald Wulf.

Der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern macht deutlich, dass dazu allerdings bei den Kosten „viel passieren“ müsse: „Es wird nur dann mehr gebaut, wenn einfacher und damit günstiger gebaut wird“, sagt Wulf. Immerhin sei es machbar, die reinen Baukosten um ein Viertel bis zu einem Drittel zu senken. Das sei das Ergebnis einer aktuellen Wohnungsbau-Studie vom staatlichen Bauforschungsinstitut ARGE (Kiel), so die IG BAU Oberbayern.

Entbürokratisierung im Bau dringend nötig

Der Bau habe eine Entbürokratisierung dringend nötig. Ziel müsse es sein, den Neubau schlanker und damit günstiger zu machen: „Runter mit überzogenen Standards und kostentreibenden DIN-Normen – und dadurch rauf mit den Neubau-Zahlen. Denn weniger Bau-Hürden bedeuten mehr neue Wohnungen“, so Harald Wulf. Wer die Kosten ins Visier nehme, müsse auf den „Gebäude-Typ E“ setzen. Das „E“ stehe dabei für einfaches, erleichtertes und effizientes Bauen.
Konkret bedeute das: geringere Stärken bei Decken und Außenwänden. „Damit lässt sich schon Geld sparen. Aber auch Baustoffe und damit Energie, Ressourcen und CO2. Entscheidender Kostentreiber ist allerdings die Technik – also Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro. Von der Haustechnik bis zur Einbauküche gilt: weniger High-End-Produkte. Das macht das Wohnen am Ende wesentlich günstiger“, sagt Wulf. Außerdem ließen sich durch weniger Pkw-Stellplätze und erst recht durch den Verzicht auf Tiefgaragenplätze enorm Kosten sparen. Die ARGE-Studie warnte bei der Analyse der Neubaukosten auch davor, beim Lärm- und Klimaschutz zu überziehen: „Ein Beispiel sind dreifach verglaste Fenster. Die müssen nicht sein“, so Harald Wulf.

Es sei höchste Zeit, das Label „gut & günstig“ an den Wohnungsbau zu kleben. Es sei heute möglich, in guter Qualität deutlich günstiger zu bauen. „Genau darin liegt die Chance, jetzt wieder mehr zu bauen – auch in Rosenheim“, sagt Wulf. Schließlich sei es immer noch besser, einfacher zu bauen als gar nicht zu bauen.

„Bauvorschriften herunterfahren“

Außerdem spare auch der Staat Geld, wenn er die Bauvorschriften herunterfahre: „Sinken die Baukosten, dann sinkt auch die Förderung, die der Staat aufbringen muss, damit überhaupt gebaut wird. So lassen sich unterm Strich mehr Sozialwohnungen und mehr bezahlbare Wohnungen fördern und damit neu bauen“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern.
Für bundesweit 100.000 Sozialwohnungen, deren Neubau pro Jahr dringend notwendig sei, müssten Bund und Länder mindestens 11 Milliarden Euro an Fördermitteln bereitstellen. Um 60.000 bezahlbare Wohnungen neu zu bauen, seien mindestens 4 Milliarden Euro pro Jahr an Subventionen erforderlich.

Mehr zur Wohnungsbau-Studie, zum „Gebäude-Typ E“ und zu dem, was jetzt beim Wohnungsbau dringend passieren muss, gibt es im Internet auf der Homepage vom Verbändebündnis Wohnungsbau, dem auch die IG Bau angehört: www.wohnungsbau-tag.de.
(Quelle: Pressemitteilung  IG Bau Oberbayern / Beitragsbild: IG Bau – Florian Göricke)

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1906

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1906

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1906. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die König-Otto-Kreuzung in Rosenheim. 

Die Promenadenstraße galt einst als schönste Straße der Stadt Rosenheim. Anlässlich des 90. Geburtstages des Prinzregenten Luitpold am 12. März 1911 wurde sie in Prinzregentenstraße unbenannt. Um 1900 herum gab es dort einen regelrechten „Bauboom“. Es entstanden viele Wohn- und Geschäftshäuser und Miethäuser mit großstädtischen Flair (Quelle: stadtarchiv.de). 
Der Fotooldie wurde nachcoloriert. 
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Kostenlose IHK-Beratung für Gründer

Kostenlose IHK-Beratung für Gründer

Rosenheim – Tipps und professionelle Ratschläge für den Weg in die Selbständigkeit: Die IHK bietet wieder eine kostenlose Beratung für Gründer an –  am Mittwoch, 25. Juni, im Stellwerk 18 (Eduard-Rüber-Straße 7) in Rosenheim. 

Eine innovative und neue Geschäftsidee ist der erste Schritt zur Existenzgründung. Aber ein Unternehmen zu gründen, erfolgreich zu führen und dauerhaft auf dem Markt zu etablieren, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Neben Fachwissen, Kenntnis über die rechtlichen Bedingungen und unternehmerischem Denken braucht es auch viel Zeit und finanzielle Mittel. Die erfahrenen Berater der IHK für München und Oberbayern stehen angehenden  Unternehmern mit viel Expertise und Ratschlägen bei allen Themen, die es zu beachten gibt, zur Seite.

Oliver Nerz, betriebswirtschaftlicher Berater der IHK-Geschäftsstelle
Rosenheim, beantwortet am Mittwoch, 25.Juni, im Stellwerk 18, Eduard
Rüber-Straße 7, 83022 Rosenheim, Fragen rund um die Selbstständigkeit. In
persönlichen Einzelgesprächen gibt er unter anderem Tipps zu Gründungsformalitäten, Wahl der Rechtsform, wie ein Businessplan erstellt
wird, welche finanziellen Förderhilfen es gibt oder was im Rahmen einer
Unternehmensnachfolge zu beachten ist. Eine vorherige Anmeldung über www.ihk-muenchen.de/termin ist notwendig.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Statistik gibt Entwarnung: Keine Sorge vor Freitag, dem 13.

Statistik gibt Entwarnung: Keine Sorge vor Freitag, dem 13.

Rosenheim – Kein guter Tag für abergläubische Menschen: Freitag, der 13! Die gute Nachricht: Statistisch gesehen ist dieser „Unglückstag“ ein Tag wie jeder andere. 

Der Ursprung dieses Aberglaubens lässt sich gar nicht festlegen. Fakt ist: die Zahl 13 gilt schon lange als Unglückstag. Wahrscheinlich, weil sie die erste Zahl nach 12 ist – und diese ist in vielen Kulturen besonders heilig. So richtig populär wurde der Freitag, der 13. aber erst in den 1950er Jahren, dank deutscher Presse, die dann erste Berichte über die Unheil bringende Wirkung dieses Tages veröffentlichte.
Heute ist der Aberglaube nach wie vor weit verbreitet. Es gibt sogar eine spezielle Angststörung rund um diesen Tag: Paraskavedekatriaphoe. Betroffene haben Angst vor Freitagen, die auf den 13. eines Monats falle.
Tatsächlich gab es in der Vergangenheit auch schon Unglücke, die sich an einem Freitag, dem 13. ereigneten: Das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ sank beispielsweise am 13. Januar 2012 und Sturmtief „Egon“ sorgte am 13. Januar 2017 für extreme Schäden in Europa.

Nur „Ausreißer“ in der statistischen Gesamtbetrachtung

Aber zum Glück sind dies in der statistischen Gesamtbetrachtung nur „Ausreißer“. Die Zurich Gruppe Deutschland hat 2024 ihre Schadensstatistiken unter diesem Aspekt ausgewertet und kommt zu einem klaren Ergebnis: An Freitagen, die auf den 13. eines Monats fallen, ereignen sich nicht mehr Unglücke oder Schäden als an anderen Freitagen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Pressemitteilung Zurich Gruppe Deutschland / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rundfunkbeitrag: Wann eine Abmeldung möglich ist

Rundfunkbeitrag: Wann eine Abmeldung möglich ist

Rosenheim  / Bayern – Wann ist eine Abmeldung vom Rundfunkbeitrag möglich? Dazu erreichen die Verbraucherzentrale Bayern immer wieder Anfragen. Die Antwort: Nur in wenigen Ausnahmefällen. Welche dies sind, erfahrt Ihr hier. 

Immer wieder erhält die Verbraucherzentrale Bayern Anfragen zu einer möglichen Abmeldung vom Rundfunkbeitrag. Als Gründe dafür wird oft genannt, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio nicht genutzt werden oder dass es in einer Wohnung überhaupt keine Empfangsgeräte gibt. 
Die gesetzliche Regelung ist aber, laut Verbraucherzentrale Bayern, in diesem Fall eindeutig: Pro Wohnung ist ein Betrag fällig – unabhängig der Nutzung. „Eine  Abmeldung ist nur in wenigen gesetzlich geregelten Ausnahmefällen möglich“, informiert Elisabeth Graml, Verbraucherberaterin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Und das sind die Ausnahmefälle: 

  • Wohngemeinschaft: Wer in eine WG zieht, in der bereits ein Mitglied den Rundfunkbeitrag zahlt, kann sich abmelden. Der Beitragsservice muss darüber informiert und der Name und die Beitragsnummer der zahlenden Person angegeben werden.
  • Umzug ins Ausland: Bei einem dauerhaften Umzug ins Ausland ist eine Abmeldung möglich. Nötig ist ein Nachweis vom Einwohnermeldeamt. Auch bei einem befristeten Auslandsaufenthalt kann man sich abmelden, wenn die Wohnung untervermietet wird. Der Untermieter muss sich dann auf seinen Namen beim Beitragsservice anmelden und den Rundfunkbeitrag bezahlen.
  • Pflegeheim: Wer dauerhaft in ein Pflegeheim mit vollstationärer Betreuung zieht, kann sich mit entsprechendem Nachweis vom Rundfunkbeitrag abmelden.
  • Todesfall: Stirbt der Beitragszahler, können Angehörige die Wohnung mit einer Kopie der Sterbeurkunde abmelden. Wohnt jemand weiterhin in der Wohnung, muss er sich neu beim Beitragsservice anmelden. Beitragskonto und Beitragsnummer werden personenbezogen vergeben und sind nicht übertragbar.

Bei Fragen rund um den Rundfunkbeitrag bietet die Verbraucherzentrale Bayern kostenfrei Rat und Unterstützung an. Eine Terminvereinbarung ist online unter www.verbraucherzentrale-bayern.de oder telefonisch unter (089) 55 27 94-0 möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Personenkontrolle in Rosenheim eskaliert

Personenkontrolle in Rosenheim eskaliert

Rosenheim – Am gestrigen Donnerstagnachmittag eskalierte eine Personenkontrolle in der Schmettererstraße in Rosenheim: Ein 18-jähriger Libanese wurde, nach den Angaben der Polizei, bei der Kontrolle zunehmend aggressiver. Sein Begleiter, ein 24-jähriger Syrer, flüchtete. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Nachmittag kontrollierten Beamte der Rosenheimer Polizei zwei junge Männer in der Schmettererstraße. Als die Beamten bei der Kontrolle genauer nachsehen wollten wurde der 18-jährige libanesische Staatsangehörige aus Rosenheim zunehmend aggressiver wehrte sich gegen seine Kontrolle. Diese Gelegenheit nutzte der Begleiter des 18-Jährigen, ein 24-Jähriger Syrer, um die Flucht zu ergreifen. Der 24-Jährige konnte noch kurz festgehalten werden, entriss sich aber durch heftige Gegenwehr und konnte flüchten. Bei deiner Flucht warf er noch sein Handy und eine Druckverschlusstüte weg.

Mit Unterstützung weiterer Streifen konnte der Flüchtende eingeholt werden. Bei der Durchsuchung des 24-Jährigen konnten noch eine unterschlagene EC-Karte und ein Taschenmesser aufgefunden werden. In der weggeworfenen Tüte konnte Kokain festgestellt werden. Durch die Widerstandhandlungen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Gegen den 18-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Der 24-Jährige muss sich ebenfalls wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Unterschlagung und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Krankentransport löst Polizeieinsatz in Bad Feilnbach aus

Krankentransport löst Polizeieinsatz in Bad Feilnbach aus

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Ein Krankentransport in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) löste jüngst einen Polizeieinsatz aus. Rettungskräfte wurde von einem Kubaner angegriffen und verletzt. 

Am Mittwoch (11.6.2025) sollte ein Mann aus Bad Feilnbach mit einem Krankentransportwagen in ein Klinikum gefahren werden. Zwischen der Mutter des Behandlungsbedürftigen und den Rettungskräften kam es, nach den Angaben der Polizei, zu einer verbalen Auseinandersetzung. Daraufhin griff der Freund der Mutter die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes körperlich an.  Der in Spanien wohnhafte Kubaner stieß einen der Rettungssanitäter mit einem Tritt die mehrstufige Treppe hinunter, während er den anderen mit Tritten und Schlägen angriff (der genaue Hergang wird noch ermittelt). Beide Rettungssanitäter wurden mittelschwer verletzt in die umliegenden Kliniken Rosenheim und Bad Aibling eingeliefert.
Der Kubaner wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Er hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Nach umfangreicher vorläufiger Ermittlung stellte die Staatsanwaltschaft Traunstein Haftantrag gegen den 38-jährigen. 
Im Beisein seines Anwalts und eines Dolmetschers wurde der Kubaner am gestrigen Donnerstag (12.6.2025) dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rosenheim vorgeführt und danach in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Gegen ihn stehen Vorwürfe der gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs im Raum.
Die abschließenden Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Brannenburg geführt. Die Freundin des Kubaners erhob Vorwürfe gegen einen der Rettungssanitäter. Gemäß ihrer Angaben sei sie von ihm körperlich angegangen worden. Auch dieses Ermittlungsverfahren ist bei der Polizeiinspektion Brannenburg in Bearbeitung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Juni.

Namenstag haben: Antonius, Anton, Benilda, Bernhild, Bernhard, Randolf

3 bekannte Geburtstagskinder:

Esther Ofarim (1941 –  ist eine israelische Sängerin und Schauspielerin, die zunächst als Solokünstlerin und in den 1960ern im Duo „Esther & Abi Ofarim“ mit ihrem damaligen Ehemann international auftrat.)

Siegfried Fischbacher (1939 – war ein deutsch-US-amerikanischer Zauberkünstler, der als Teil des Duos „Siegfried & Roy“ durch seine Auftritte mit weißen Löwen und Tigern in der zur damaligen Zeit meistbesuchten Show in Las Vegas berühmt wurde.)

Jeanne-Claude (1935 – war eine Künstlerin, die zusammen mit ihrem Mann Christo insbesondere durch mehrere Verhüllungsaktionen bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1990: In der Bernauer Straße beginnt offiziell der Abriss der Berliner Mauer.
  • 1983: Das US-amerikanische Unternehmen Motorola stellt mit dem DynaTAC 8000X das weltweit erste kommerzielle Mobiltelefon vor.
  • 1970: Mit The Long and Winding Road erreichen die Beatles zum zwanzigsten und letzten Mal Platz eins der Billboard Hot 100
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies starten in ihr wichtigstes Rennen des Jahres

Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies starten in ihr wichtigstes Rennen des Jahres

Italien / Raubling – Mit einem internationalen Aufgebot tritt das U23-Rennradteam von Red Bull – Bora – hansgrohe beim prestigeträchtigen Giro Next Gen (15. bis 22. Juni) an. Das Etappenrennen markiert einen Meilenstein in der Entwicklung der jungen Mannschaft.

Acht Etappen, 1.057 Kilometer und 14.100 Höhenmeter – ähnlich wie der „große“ Giro d’Italia in der WorldTour ist auch die U23-Variante eines der schwersten Rennen im Kalender. Das gilt in diesem Jahr umso mehr, denn vom Auftaktzeitfahren in Rho bis zur finalen Bergetappe in Pinerolo bietet der Giro Next Gen alles, was eine Grand Tour auszeichnet. Die Geschichte des „Babygiro“, wie das Rennen umgangssprachlich genannt wird, spricht für sich: Zahlreiche Profis haben hier den Grundstein für ihre spätere Karriere gelegt. Mit Jai Hindley (Dritter 2017) und Aleksandr Vlasov (Sieger 2018) konnten auch zwei heutige Red Bull – Bora – hansgrohe das Etappenrennen als Sprungbrett nutzen.
Für die neu gegründeten Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies, die sich in einem Höhentrainingslager in Andorra spezifisch auf den Giro Next Gen vorbereitet haben, ist es das erste Mal, dass sie das italienische Rennen gemeinsam in Angriff nehmen. Mit dabei: Adrien Boichis (Frankreich), Lorenzo Finn (Italien), Sebastian Putz (Österreich), Callum Thornley (Großbritannien) und Luke Tuckwell (Australien).

Ein wichtiger Meilenstein

„Der Giro Next Gen ist für uns mehr als nur ein Rennen – er ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung all unserer Fahrer. Zum ersten Mal nehmen die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies gemeinsam an einer achttägigen Rundfahrt teil, und unser Fokus liegt weit über den Ergebnissen. Es geht darum, in das Grand-Tour-Mindset hineinzuwachsen – zu lernen, wie man sich Tag für Tag erholt, sich auf ständig verändernde Rennsituationen einstellt und unterschiedliche Rollen in einem taktischen Plan übernimmt“, kommentiert John Wakefield, Director of Development bei Red Bull – Bora – hansgrohe, die Teilnahme.
Der Giro Next Gen beginnt am Sonntag, dem 15. Juni, und endet am Sonntag, dem 22. Juni. Das Rennen wird jeden Tag ab 14:20 Uhr bei Discovery+ zwei Stunden live übertragen – und ist später auch auf Abruf für alle internationalen Zuschauer verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 21. bis 29. Juni auf den Strecken Holzkirchen – Rosenheim und München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein Fahrplanabweichungen, Verbindungs- und Haltausfälle sowie Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Infrastrukturarbeiten durch, die von Samstag, 21., bis Sonntag, 29. Juni, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.
Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es in der Nacht von Freitag, 27., auf Samstag, 28. Juni, bei den letzten Verbindungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Holzkirchen.
Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es von Samstag, 21., bis Sonntag, 29. Juni, an einzelnen Tagen nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall der Haltestellen München Ost, Grafing, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen Übersee beziehungsweise Freilassing und Salzburg Hauptbahnhof sowie zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Grafing und Rosenheim, Rosenheim und Übersee sowie Traunstein und Freilassing.
Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es ebenfalls von Samstag, 21., bis Sonntag, 29. Juni, an einzelnen Tagen nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall der Haltestellen München Ost, Grafing, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld sowie zu Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Grafing und Rosenheim.
Busse und Züge fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Marktplatz, Prien, ca. 1920

Marktplatz, Prien, ca. 1920

Prien / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1920. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Priener Marktplatz (Landkreis Rosenheim).

Fotografiert wurde die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Deren Wurzeln reichen weit zurück. Erbaut wurde sie zwischen 1736 und 1738. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Dem Ziervogel helfen: Wo finde ich einen geeigneten Tierarzt?

Dem Ziervogel helfen: Wo finde ich einen geeigneten Tierarzt?

Deutschland / Bayern / Rosenheim -Trotz großer Beliebtheit an Ziervögeln kann es schwer sein, einen spezialisierten Arzt für seinen Vogel zu finden. Unter anderem der Deutsche Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB) versucht, hierbei Hilfestellung zu geben.

Vögel sind faszinierende Haustiere mit langer Tradition. Nach einer Erhebung im Auftrag des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) lebten 2022 rund 3,7 Millionen der gefiederten Freunde in deutschen Haushalten. 
Wenn jemand davon erzählt, dass er zu Hause Vögel hält, dann denken vermutlich die meisten an Wellensittiche oder Kanarienvögel. Tatsächlich ist die Bandbreite aber ein gutes Stück größer, weiß Dr. Dietmar Steinmetz. Er leitet eine Tierarztpraxis in Mainz und hat sich auf Wirtschafts- und Ziervögel spezialisiert. Mit dieser Expertise arbeitet er auch als betreuender Arzt für den Deutschen Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V.

Gibt es für Ziervögel spezialisierte Tierärzte?

Grundsätzlich gibt es zwei fachliche Schwerpunkte für Tierärzte, die sich auf Vögel spezialisieren wollen.
Ein Großteil der tierärztlichen Betreuung von Vögeln besteht in der Untersuchung von landwirtschaftlich genutztem Geflügel wie Hühnern oder Gänsen. „Aus diesem Grund sind die meisten Tierärzte, die auf Vögel spezialisiert sind, vorrangig auf Wirtschaftsgeflügel fokussiert. Das erkennt man daran, wenn ein Tierarzt die Bezeichnung Fachtierarzt für Geflügel trägt. Dahinter steckt eine mehrjährige Ausbildung mit Prüfung“, erklärt Dr. Steinmetz. Entsprechende Ärzte betreuen in der Regel große Nutzgeflügelbestände.
Dem gegenüber steht die Ausbildung zum Fachtierarzt für Zier-, Zoo- und Wildvögel, die für Haustierhalter relevant ist. Über 300 verschiedene Ziervogelarten leben in menschlicher Obhut, wie etwa die unterschiedlichen Sittiche oder Papageien, und erfordern ein entsprechend breit gefächertes Fachwissen. Da nicht jeder Arzt gleich die komplette Ausbildung zum Fachtierarzt abschließt, zeigt auch das Führen der „Zusatzbezeichnung Zier-, Zoo- und Wildvögel“ eine Spezialisierung an, die auf einer kürzeren Ausbildung basiert. Manche Tierarztpraxen geben zudem an, ob sie nur kleine Ziervögel behandeln oder auch große Papageien.

Wie häufig sollte ich mit meinem Ziervogel zum Arzt?

Generell empfiehlt Dr. Steinmetz jährliche Routineuntersuchungen: „Viele Krankheiten oder Parasiten fallen mit dem bloßen Auge gar nicht auf. Bei Routineuntersuchungen stellt der Arzt aber fest, ob sich alle Werte in einem normalen Bereich befinden. Mit geschultem Blick kann er Unstimmigkeiten im Gefieder, den Beinschuppen oder an den Krallen feststellen. Wie so oft in der Medizin gilt: Wenn man schon frühzeitig handeln kann und erste Maßnahmen einleitet, dann kommt es häufig gar nicht erst zum Leid und die Heilungsaussichten sind besser.“ Auch Impfungen, Entwurmungen oder eventuell notwendige Eingriffe wie das Kürzen der Krallen können beim jährlichen Tierarztbesuch direkt vorgenommen werden.
Plötzliche Appetitlosigkeit oder Verhaltensauffälligkeiten erfordern mitunter, dass sich ein spezialisierter Tierarzt den Vogel kurzfristig ansehen sollte. „Papageien haben zum Beispiel ganz eigene Krankheiten, etwa die entsprechend benannte Papageienkrankheit. Die vielen Vogelarten sind unterschiedlich groß, kommen teilweise aus ganz anderen Regionen dieser Erde, haben ganz eigene Besonderheiten beim Gefieder, Schnabel oder den Krallen.“ Halter sollten sich deshalb frühzeitig informieren, wo es in ihrer Nähe eine Fachpraxis für ihre Ziervögel gibt.

Wo finde ich einen geeigneten Tierarzt in meiner Nähe?

Erste Anlaufstelle sollte immer der Tierarzt sein, der den Vogel betreut. Unter Umständen kann dieser auf eine spezialisierte Praxis verweisen. Eine zentrale Anlaufstelle ist beim DKB im Entstehen, verrät der Experte: „Beim DKB arbeiten wir dafür eng mit der Bundestierärztekammer zusammen. Auf unserer Webseite gibt es bereits eine bundesweite Übersicht mit spezialisierten Vogeltierärzten, die immer wieder aktualisiert und ergänzt wird. Das kann die Orientierung sehr vereinfachen.“ Die entsprechende Übersicht mit Suche nach Postleitzahlen findet sich auf der Seite www.vogelbund.de/tierarzt-fuer-voegel-in-der-naehe/. Auch der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) bietet eine Online-Tierarztsuche an: www.tieraerzteverband.de/bpt/ueber-den-bpt/mitgliedersuche/.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)