Senior (80) kommt bei Badeunfall an der Alz ums Leben

Senior (80) kommt bei Badeunfall an der Alz ums Leben

Seeon-Seebruck (Landkreis Traunstein – Bei einem Badeunfall an der Alz in Truchlaching (Landkreis Traunstein) kam ein 80-jähriger am Sonntagabend (22.5.2025)  ums Leben. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Einer Schwimmerin fiel am Sonntagabend (22.06.2025) um kurz vor 20.00 Uhr eine leblose Person auf, die sich am Ufer im Schilfbereich der Alz, nahe dem dortigen Strandbad, befand. Die Mittlerin rief um Hilfe, weitere Helfer verständigten den Notruf und zogen den Leblosen aus dem Wasser.
Der Notarzt unternahm dann noch Wiederbelebungsversuche, die aber leider nicht zum Erfolg führten. Der 80-jährige Einheimische war bereits verstorben.
Ein Kriseninterventionsteam betreute die Ehefrau des Verstorbenen, die mit diesem beim Baden gewesen war.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Trostberg. Beamte des Kriminaldauerdienstes übernahmen vor Ort die weiteren polizeilichen Untersuchungen für die Kriminalpolizei Traunstein. Hinweise für ein Fremdverschulden ergaben sich in dem Fall bislang nicht. Es muss von einem tragischen Unfallgeschehen ausgegangen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheim: Schrotträder müssen weg

Rosenheim: Schrotträder müssen weg

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim geht in den kommenden Tagen verstärkt gegen Schrotträder vor. Sowohl das Fahrradparkhaus am Bahnhof als auch chronisch überbelegte Fahrradständer – unter anderem am Südtiroler Platz, in der Klepperstraße, in der Prinzregentenstraße oder im Aicher Park – werden von alten Fahrrädern befreit.

Offensichtlich kaputte oder länger nicht benutzte Fahrräder werden zwischen dem 23. und dem 29. Juni 2025 mit einer Banderole markiert. Insbesondere solche Fahrräder, deren Ketten verrostet sind, bei denen Räder oder sonstige Bauteile fehlen oder deren Rahmen verbogen ist. Wenn die Fahrräder nach vier Wochen nicht entfernt wurden, werden sie ab dem 21. Juli durch die Stadt entsorgt.

Oberbürgermeister Andreas März: „Die Schrotträder sind ein Ärgernis“

„Diese Schrotträder sind ein Ärgernis. Sie nehmen aktiven Radfahrerinnen und Radfahrern dringend benötigte Stellplätze weg und verschandeln zusätzlich das Stadtbild. Neben der Entfernung der Schrotträder bauen wir sukzessive die Fahrradstellplätze aus und planen derzeit weitere Anlagen sowohl in der Innenstadt als auch rund um den Bahnhof“, so Oberbürgermeister Andreas März.
Zusätzlich zu der Schrottradaktion wird Mitte Juli das Fahrradparkhaus gereinigt. Dazu wird es Stockwerk für Stockwerk freigeräumt. An den Tagen der Reinigung sind
nicht alle Stellplätze verfügbar. Begonnen wird am 21. Juli mit der obersten Etage, die darunterliegenden werden in den Folgetagen gereinigt. Genauere Informationen zu den Räumungstagen werden im Fahrradparkhaus ausgehängt.

Auskünfte über den Verbleib der entfernten Räder erteilt das Tiefbauamt der Stadt Rosenheim unter tiefbauamt@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Festival-Sommer ist für die Besucher im Jahr 2025 teurer

Festival-Sommer ist für die Besucher im Jahr 2025 teurer

Fürth / Bayern – Der Festival-Sommer ist für die Besucher in diesem Jahr teurer: Insbesondere für Tickets müssen die Verbrauch deutlich mehr bezahlen als im Vorjahr. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor. 

Mit 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr sind die Ticketpreise für den Opern-, Musical- oder Konzertbesuch 2025 deutlich gestiegen. Der erfahrene Festivalgänger weiß jedoch: allein mit dem Ticket ist es nicht getan. Daher haben die Expertinnen und Experten des Bayerischen Landesamt für Statistik die Preisentwicklung beim üblichen Festivalbedarfs untersucht.

Übernachtung im Zelt auf dem Festivalgelände

Für den wahrhaften Festivalgenuss ist die Übernachtung im Zelt auf dem Festivalgelände unabdingbar. Dafür wird eine standesgemäße Campingausstattung benötigt. Diese wird insgesamt betrachtet 3,7 Prozent teurer im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die wesentlichen Dinge, die man zum Schlafen braucht, werden deutlich teurer: Zelt (+15,0 Prozent) und Schlafsack (+9,0 Prozent). Der Preis für eine Luftmatratze steigt moderat (+0,9 Prozent). Der Grill für den Außenbereich (-3,4 Prozent) wird hingegen spürbar günstiger. Zu einem ordentlichen Lager gehört natürlich eine Musikbox. Hier gibt es Grund zum Feiern: die Geräte sind um 1,3 Prozent günstiger geworden.

Festival-Verpflegung

Bei der Verpflegung während des Festivals müssen die bayerischen Verbraucherinnen und Verbraucher Preissteigerungen bei der Selbstversorgung hinnehmen: Dosensuppen (+4,4 Prozent) und Wurstkonserven (+2,1 Prozent) werden im Vergleich zum Vorjahr teurer. Da sollte man doch besser zu Frühstückszubereitungen wie Cornflakes (-5,9 Prozent) greifen.
Die ausgewogene Festivalernährung sollte mit ausreichend Trinken abgerundet werden. Zum Glück sinkt der Preis von Mineralwasser im Mittel um 2,1 Prozent. Preise für Erfrischungsgetränke (+0,5 Prozent) und Bier (+0,8 Prozent) steigen nur mäßig. Für Wein muss ebenfalls etwas mehr gezahlt werden (+1,3 Prozent).

Das perfekte Festivaloutfit

Neben der Verpflegung, dem Zeltlager und dem Toilettenpapier darf natürlich eines nicht fehlen: das perfekte Festivaloutfit. Im Bereich Bekleidung und Schuhe verzeichnen die Expertinnen und Experten zum Jahr 2024 keine Preissteigerung (+0,0 Prozent). Kappen und Hüte sind sowohl als stylisches Modestatement als auch als Sonnenschutz auf dem Festival unabdingbar – und sogar 0,2 Prozent günstiger als im Vorjahr. Die Preise für Make-Up bleiben konstant, während Kajalstifte oder Mascara um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen.

Was man sonst noch brauchen könnte

Dauert das Festival länger als zwei Tage, sollten Shampoo und Duschgel auf der Packliste stehen. Der Preis für Duschgel steigt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,1 Prozent, der für Haarshampoo sogar um 9,7 Prozent. Etwas geringer ist die Preiserhöhung von Deo (+3,5 Prozent). Eine Sache, die man sicherheitshalber einpacken sollte: Toilettenpapier, auch wenn hier eine Preissteigerung von 5,7 Prozent zum Vorjahresmonat zu verzeichnen ist.

Sollten die Preissteigerungen beim Festivalbesuch Kopfschmerzen bereiten, dann könnten Schmerzmittel helfen. Doch rezeptfreie Medikamente sind im Vergleich zum letzten Jahr um 1,9 Prozent teurer geworden.
(Quelle: Pressemitteilung Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mutmaßliches Tötungsdelikt in Neuötting: Mann stirbt nach Auseinandersetzung in Wohnung

Mutmaßliches Tötungsdelikt in Neuötting: Mann stirbt nach Auseinandersetzung in Wohnung

Neuötting / Landkreis Altötting – Am frühen Montagmorgen (23.5.2025)  soll es in einer Wohnung in Neuötting (Landkreis Altötting(  zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen sein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei wurde dabei ein 64-Jähriger erheblich verletzt und verstarb noch am Tatort.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: Am frühen Montagmorgen, den 23. Juni 2025, gegen 6.55 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein die Mitteilung über eine Auseinandersetzung mit Messer in einer Wohnung in Neuötting ein. Durch einen sofort alarmierten Notarzt konnte vor Ort nur noch der Tod eines 64-jährigen Mannes festgestellt werden, welcher nach derzeitigen Erkenntnissen infolge erheblicher Verletzungen verstorben war.

Laut Zeugenaussagen flüchtete der mutmaßliche Täter nach dem Angriff zunächst in unbekannte Richtung. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte ein 51-jähriger Tatverdächtiger kurz darauf in Tatortnähe lokalisiert und widerstandslos festgenommen werden. Bei dem Tatverdächtigen sowie dem Opfer handelt es sich jeweils um polnische Staatsangehörige.
Die ersten Ermittlungen vor Ort erfolgten durch die zuständige Polizeiinspektion Altötting mit Unterstützung umliegender Polizeidienststellen. Noch vor Ort übernahm das zuständige Fachkommissariat 1 für Tötungsdelikte der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die weitere Sachbearbeitung. Unterstützt von Beamten des Fachkommissariats für Spurensicherung erfolgen nun, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

Die sachleitende Staatsanwaltschaft stellte auf Grund des vorliegenden Sachverhalts Haftantrag gegen den 51-jährigen dringenden Tatverdächtigen. Dieser wird zeitnah zur Klärung der Haftfrage dem zuständigen Ermittlungsrichter beim zuständigen Amtsgericht Mühldorf vorgeführt.
Der genaue Tathergang, Hintergründe und Motiv sind nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verbotener Parfümeinkauf in Rosenheim

Verbotener Parfümeinkauf in Rosenheim

Rosenheim – Ein 19-jähriger Rosenheimer steckte am Montag (23.6.2025) in einem Drogeriemarkt in der Kufsteiner Straße in Rosenheim mehrere Parfüms in seine Taschen und wollte das Geschäft verlassen, ohne zu bezahlen. Ein Ladendetektiv beobachtete ihn. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 19-jähriger Rosenheimer, betrat in der Kufsteiner Straße einen Drogeriemarkt. Dort ging er in die Parfümabteilung, steckte mehrere Parfüms in seine Taschen und ging in Richtung Ausgang. Ohne die Ware zu bezahlen verließ der 19-Jährige den Laden. Vom Ladendetektiv wurde er dabei bereits beobachtet, im Außenbereich angesprochen und anschließend in das Verkaufsbüro gebeten. Die verständigte Rosenheimer Polizei leitete gegen den Rosenheimer ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls ein. Der Wert der gestohlenen Parfüms betrug rund 500 Euro. Die Düfte konnten den verantwortlichen Mitarbeitern anschließend wieder zurückgegeben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vögel bei Trockenheit unterstützen

Vögel bei Trockenheit unterstützen

Hilpoltstein / Bayern – Unter langanhaltender Hitze leiden nicht nur viele Menschen, sondern auch die Tierwelt: Mit Vogeltränken und Lehmpfützen kann man nicht nur den gefiederten Freunden im Garten helfen. Hier Tipps vom LBV: 

Eine Wasserstelle einzurichten, ist ganz einfach: eine flache Schüssel oder ein Blumentopf-Untersetzer genügt. Wichtig ist es jedoch, dabei auf Hygiene zu achten. „Vor allem bei großer Hitze muss das Wasser unbedingt täglich gewechselt und die Tränke gereinigt werden, da sich sonst schnell Krankheitserreger vermehren, die tödlich sein können“, warnt Angelika Nelson. Chemische Reinigungsmittel sind dabei tabu. Es reicht, die Tränke mit kochendem Wasser und einer Bürste zu reinigen. Wer zwei Wasserschalen abwechselnd benutzt, kann die eine Tränke 24 Stunden in der Sonne trocknen – auch das tötet eventuelle Parasiten. Die regelmäßige Reinigung und frisches Wasser verhindern zudem, dass Stechmücken angelockt werden und ihre Eier im Wasser ablegen, darunter auch die Tigermücke, die Krankheiten übertragen kann.

So einfach lässt sich eine Tränke einrichten

Vögel nehmen eine Tränke nur an, wenn sie sich dort sicher fühlen. „Vögel sind beim Baden und bei der Gefiederpflege sehr abgelenkt und können leicht zur Beute für anschleichende Katzen und andere Raubtiere werden. Ideal ist deshalb ein für Vögel gut einsehbarer, erhöhter Platz mit nahegelegenen Büschen und Bäumen, in die sich die Vögel bei Gefahr schnell flüchten können“, rät die LBV-Biologin. Weiters nutzen Vögel die Wasserstelle auch zum Trinken. Eine Tränke mit flachem Schalenrand und rauem Boden bietet den Vögeln sicheren Halt. Übrigens baden manche Vögel auch gerne im Sand, um ihr Gefieder von Parasiten zu befreien. Wer keine offene Sandstelle im Garten hat, kann ganz einfach ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten.

Und die Insekten?

Auch Hummeln, Bienen und Käfer brauchen in der Trockenperiode dringend Wasser. „Insekten benötigen das Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern auch zum Bau ihrer Nester. Manche Wildbienen nutzen zum Beispiel feuchten Lehm, um Brutzellen und Nesteingänge zu mauern. Das kann man auch großartig an einem Insektenhotel selbst beobachten“, so Nelson. In einer flachen Schale mit Landeplätzen aus Steinen, Stöcken und etwas Moos können Insekten das Wasser sicher erreichen. Auch hier gilt: Das Wasser regelmäßig wechseln, um die Bildung von Krankheitserregern zu verhindern.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto LBV)

Rennradfahrer Jordi Meeus feiert Sprint-Sieg bei der Tour de Suisse

Rennradfahrer Jordi Meeus feiert Sprint-Sieg bei der Tour de Suisse

Raubling / Schweiz – Der Rennradfahrer Jordi Meeus hat auf der 6. Etappe der Tour de Suisse seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der Belgier setzte sich nach einer Aufholjagd im Finale im Sprint in Neuhausen am Rheinfall durch.

Die 186,7 Kilometer lange Etappe von Chur schien lange Zeit auf einen Erfolg der Ausreißer hinauszulaufe, ein Trio behauptete sich über 180 Kilometer an der Spitze. Erst im letzten Kilometer gelang es den Sprinter-Teams, darunter auch Red Bull – Bora – hansgrohe, die Ausreißer zurückzuholen.
Als das Feld sich für den Zielsprint formierte und die letzten Meter näher rückten, übernahm Danny van Poppel die Spitze und brachte Jordi Meeus in Position. Eingangs der letzten Kurve und auf den finalen 300 Metern eröffnete van Poppel den Sprint. Meeus zog durch, überholte seine Rivalen und brachte die Geschwindigkeit souverän bis zur Ziellinie. Hinter ihm belegten Davide Ballerini und Lewis Askey die Plätze zwei und drei. Van Poppel selbst wurde Sechster.
Jordi Meeus: „Es war bisher eine harte Woche für mich. Das Terrain mit all den Hügeln und Anstiegen liegt mir nicht besonders. Nach der 2. Etappe war ich ziemlich enttäuscht, weil das eigentlich auch eine flachere Etappe war. Aber meine Beine haben sich am Anfang der Woche nicht gut angefühlt. Von Tag zu Tag wurde es besser, und heute Morgen hatte ich direkt ein gutes Gefühl. Ich bin wirklich froh, dass ich es heute zu Ende bringen konnte. Es ist erst mein zweiter Sieg auf WorldTour-Niveau, umso schöner, dass ich ihn heute einfahren konnte.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Juni.

Namenstag haben: Dietger, Friso,  Frisius, Johannes, Hans, Jan, Jens, Hanno, John Reingard

3 bekannte Geburtstagskinder:

Michael Kessler (1967 – ist ein deutscher Schauspieler und Komiker.)

Christine Neubauer (1962 – ist eine deutsche Schauspielerin, die seit Mitte der 1980er-Jahre in zahlreichen deutschen TV-Serien und Fernsehfilmen mitspielt.)

Chuck Taylor (1901 – war ein amerikanischer Basketballspieler und Schuhverkäufer, der die nach ihm kurz als „Chucks“ benannten und ursprünglich nur als Basketballschuhe gedachten „Chuck Taylor All Star“-Stoffschuhe der Firma „Converse“ zum wohl erfolgreichsten Schuhmodell der Modegeschichte machte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1995: In Berlin wird nach mehr als zwanzigjähriger Vorbereitung die Kunstinstallation Verhüllter Reichstag des Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude präsentiert.
  • 1982: An Bord des sowjetischen Raumschiffs Sojus T-6 startet mit Jean-Loup Chrétien der erste Franzose in den Weltraum.
  • 1952: Die erste Ausgabe der BILD-Zeitung erscheint mit einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Neues Zuhause für die Polizeistation Traunreut

Neues Zuhause für die Polizeistation Traunreut

Traunreuth / Landkreis Traunstein – Die bislang in der Werner-von-Siemens-Straße untergebrachte Polizeistation Traunreut und die bislang in Traunstein untergebrachten „Zentralen Einsatzdienste“ ziehen zum 24. Juni 2025 in die Porschestraße 10 in 83301 Traunreut. „Unseren Kolleginnen und Kollegen steht ein hervorragendes neues Polizeigebäude zur Verfügung“, freute sich Polizeipräsident Frank Hellwig. „Dank der ausgezeichneten Lage und der hochmodernen Ausstattung haben wir dort optimale Arbeitsbedingungen.“

Nach einer Bauzeit von rund drei Jahren bietet das neue Gebäude mit barrierefreiem Zugang auf einer Fläche von 1.800 Quadratmetern über vier Etagen Platz für die rund 100 Mitarbeiter der beiden Dienststellen. Zusätzlich stehen 100 Quadratmeter Werkstattfläche und 19 überdachte Stellplätze für Dienstfahrzeuge im Innenhof zur Verfügung. „Das neue Dienstgebäude erfüllt alle polizeilichen Sicherheitsstandards und die Arbeitsplätze entsprechen hohen arbeitsergonomischen Ansprüchen“, erklärte Hellwig.
Während des Umzugs wird die Polizeipräsenz und Einsatzabwicklung für den Traunreuter Dienstbereich durch Zusatzkräfte der übergeordneten Polizeiinspektion Trostberg gewährleistet. Die telefonischen Erreichbarkeiten für die Bürgerinnen und Bürger bleiben auch nach dem Umzug gleich.

In den Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Traunreut fällt neben der Stadt Traunreut, einer der größten Industriestandorte im Landkreis Traunstein, auch die Gemeinde Palling. Die Zentralen Einsatzdienste Traunstein sind eine Unterstützungseinheit für das Polizeipräsidium Oberbayern Süd sowie dessen nachgeordneten Dienststellen. Der originäre Zuständigkeitsbereich umfasst die Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn und Altötting. Durch den Umzug geht auch eine Umbenennung in die Zentralen Einsatzdienste Traunreut einher. Dort zusammengefasst finden sich neben dem Einsatzzug auch die Zivile Einsatzgruppe, die Diensthundeführergruppe und die Einstellungsberater.

Die zentrale Eröffnungsfeier mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist im Herbst dieses Jahres geplant, ebenso ein Tag der offenen Tür für alle Bürger.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten in Bad Aibling

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 3. Juli, von 19 Uhr bis 21.30 Uhr sind die beliebten 4 Hinterberger Musikanten aus dem Inntal wieder mal zu Gast im Brunnenhof des Bad Aiblinger Kurhauses (Landkreis Rosenheim). Eintritt frei, Spenden erbeten.

Die Besucher erwartet Volks- und Blasmusik in angenehmer Lautstärke: Hans Obermeyer und seine Musikerkollegen leben nicht nur musikalisch Tradition, sondern repräsentieren bei ihren unzähligen Auftritten im In- und Ausland die bayerische Lebensart.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof (Wilhelm-Leibl-Platz 1, 83043 Bad Aibling), die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/open-air-kultursommer zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Copyright 4 Hinterberger Musikanten)

Frauenchiemsee, Landkreis Rosenheim, 1928

Frauenchiemsee, Landkreis Rosenheim, 1928

Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1928. Auf der historischen Aufnahme blicken wir auf Frauenchiemsee. 

Ordensschwestern machen sich auf dem Weg zur Abtei Frauenwörth auf der Fraueninsel. Im Hintergrund zeichnet sich die Bergkette ab. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Seltene Fischart in der Isar ausgesetzt

Seltene Fischart in der Isar ausgesetzt

Landau / Bayern – Rund 8000 kleine Streber haben jüngst in der Isar bei Landau ein neues Zuhause gefunden. Die Fischart ist stark gefährdet und kommt in der bayerischen Donau und ihren Zuflüssen nur noch in kleinen Restbeständen vor.

Nach einer äußerst erfolgreichen Nachzucht dieser seltenen Donaubarschart in der Teichanlage des Landesamtes für Umwelt (LfU) in Wielenbach, konnten erneut Jungfische in der Isar bei Landau ausgewildert werden. „Dank der gelungenen Renaturierungsmaßnahmen durch das Wasserwirtschaftsamt Landshut bietet die Isar bei Landau und Ettling wieder gute Bedingungen für den Streber. Die Grundlage für Aufbau und Erhalt eines stabilen, sich mittelfristig selbst tragenden Bestands ist damit gegeben“, freut sich die Präsidentin des LfU, Dr. Monika Kratzer.
Das Artenhilfsprojekt des LfU zum Schutz bedrohter Fisch- und Krebsarten wird in Landau durch das gemeinsame Sonder-Artenhilfsprogramm des Landesfischereiverbands Bayern (LFV Bayern) und des LfU flankiert. Die Finanzierung erfolgt über die bayerische Fischereiabgabe. Die Wiederansiedlung fand in Abstimmung mit der Fischereifachberatung Niederbayern und dem Kreisfischereiverein Landau e. V. statt.

Seit 2023 wurden bereits mehr als 34.000 Streber ausgebracht

Im Rahmen der beiden oben genannten Projekte wurden seit 2023 insgesamt mehr als 34.000 Streber im genannten Isarabschnitt ausgebracht. Ende Mai wurden Wasserproben gezielt auf DNA-Spuren des Strebers untersucht. Das Ergebnis ist erfreulich: Die Wiederansiedlungsmaßnahmen wirken – der Streber ist zurück.
Axel Bartelt, Präsident des LFV Bayern betont: „53 Prozent der heimischen Fischarten sind laut Roter Liste gefährdet. Daher ist es unser Auftrag, sie zu schützen. Uns liegen dabei die kleinsten Fischarten wie der Streber ebenso am Herzen, wie die großen Huchen. Umso mehr freut es mich, dass der Streber in der Isar bei Landau wieder heimisch ist – und das ist nur möglich, weil dem Fluss wieder etwas mehr Natürlichkeit gegönnt wird. So wurde der Lebensraum für den Streber zurückgewonnen. Um den vermutlich noch kleinen Bestand zu stabilisieren, sind für die kommenden Jahre weitere stützende Besatzmaßnahmen angedacht. Hier arbeiten wir Fischer eng mit der Umweltverwaltung zusammen.“

Der Streber gehört neben dem Zingel, dem Schrätzer und dem Donau-Kaulbarsch zu den Donaubarscharten, die in Mitteleuropa nur in der Donau und ihren Zuflüssen vorkommen. Das historische Verbreitungsgebiet in Bayern umfasste neben der bayerischen Donau auch die Mittel- und Unterläufe vieler Donauzuflüsse, wie z. B. Iller, Isar, Inn, Salzach und Lech. Streber werden selten größer als 20 cm. Als dämmerungsaktiver Fisch bevorzugt der Streber stark strömende Fließgewässer mit kiesigem Substrat unterschiedlichster Korngröße, das regelmäßig durch Hochwasser umgelagert wird. Seine Schwimmblase ist reduziert, so dass der Streber meist am Gewässergrund im Strömungsschatten von Steinen liegt und auf Beute wie Insektenlarven und Fischbrut lauert. Das charakteristische Streifenmuster aus mehreren klar voneinander abgegrenzten schwarzen Bändern hilft dem Streber, sich perfekt auf dem Gewässergrund zu tarnen. Streber laichen zwischen März und April.

Gründe für Rückgang des Strebers sind vielseitig

Die Gründe für den Rückgang des Strebers sind vielfältig. Besonders der frühere Ausbau der Gewässer für verschiedene Nutzungen führte zu einer tiefgreifenden und nachhaltigen Veränderung der flusstypischen Lebensräume. Unter anderem die Fragmentierung durch Querbauwerke, die dadurch erzeugten Staubereiche mit verlangsamten Strömungsgeschwindigkeiten und damit einhergehenden Sedimentationsprozessen stellen einen Habitatverlust für Flussfischarten wie den Streber dar. Hier fungieren erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen wie in Landau und Ettling als Trittsteine für gefährdete Arten.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Copyright LfU)