TU München: Wie KI von Mäusen lernen kann

TU München: Wie KI von Mäusen lernen kann

München – Bewegungen genau vorhersagen zu können ist eine wichtige Fähigkeit für Mensch und Tier, aber auch für zahlreiche KI-Anwendungen – vom autonomen Fahren bis hin zur Robotik. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun herausgefunden, dass dies künstlichen neuronalen Netzwerken besser gelingt, wenn sie mit biologischen Daten aus der frühen Entwicklung des Sehsinns trainiert werden.

Ob Maus, Katze oder Mensch: Noch bevor Wirbeltiere ihre Augen öffnen, läuft auf der Retina bereits ein Trainingsprogramm ab, das komplett ohne Reize von außen auskommt. Hierfür breiten sich spontane Aktivitätsmuster wellenförmig auf dem Nervengewebe des Auges aus. Diese „retinalen Wellen“ genannte Aktivität der Nervenzellen koordiniert die frühe Verschaltung der Netzhaut mit dem visuellen System des Gehirns. Das Auge übt sich also im Sehen, bevor es mit dem eigentlichen Lerngegenstand in Kontakt kommt.

Forschende der TUM konnten nun nachweisen, dass auch künstliche neuronale Netzwerke, die die Funktionsweise des Gehirns nachahmen, von dieser Art Prä-Training profitieren können. „Das Training künstlicher neuronaler Netzwerke findet klassischerweise mit Daten statt, die der Aufgabe, die das Netzwerk erfüllen soll, sehr ähnlich sind. Wenn man dies analog zur Entwicklung des Sehsinns von Lebewesen betrachtet, startet ihr Lernprozess erst im Moment des Augenöffnens. Wir haben uns deshalb von der Natur inspirieren lassen und haben ein Prä-Training integriert, das dem biologischen visuellen System entspricht“, sagt Julijana Gjorgjieva, Professorin für Computional Neurosciences.

Prä-Training macht schneller und präziser

Im ersten Schritt untersuchte das Team, ob das Training mit den retinalen Wellen die Leistung eines neuronalen Netzwerks überhaupt beeinflusst. Hierfür trainierten die Forschenden Netzwerke auf unterschiedliche Arten: Ein Teil der Netzwerke durchlief ein Prä-Training mit retinalen Wellen einer Maus. Anschließend wurden sie mit einem Animationsfilm trainiert, der die Sicht einer simulierten Maus zeigt, die durch einen engen Korridor mit unterschiedlichen geometrischen Mustern an den Wänden rennt. Bei weiteren Netzwerken kam im Training nur der Animationsfilm zum Einsatz – auf das Prä-Training wurde verzichtet.

Die Aufgabe, die die Netzwerke im Anschluss bewältigen mussten, war für alle gleich: Sie mussten korrekt vorhersagen, wie sich das Muster an den Wänden des simulierten Korridors weiterentwickeln wird. Die mit retinalen Wellen trainierten Netzwerke bewältigten die Aufgabe präziser und schneller als jene, die ohne retinale Wellen trainiert worden waren. Um auszuschließen, dass die besseren Ergebnisse auf die längere Trainingsdauer zurückzuführen sind, passte das Team diese in einem weiteren Durchlauf an und reduzierte die Zeit, in der die prä-trainierten Netzwerke mit dem Animationsfilm vorbereitet wurden. Die gesamte Trainingszeit war somit für alle Netzwerke gleich. Die prä-trainierten Netzwerke stachen die anderen weiterhin in Geschwindigkeit und Präzision aus.

Auch bei Real-Filmen bessere Performance

In einem weiteren Schritt erhöhte das Team den Schwierigkeitsgrad: Die Forschenden trainierten die Netzwerke nun mit einem realen Video, das aus der Perspektive einer umherstreifenden Katze mit einer Action-Cam aufgenommen wurde und zeigt, was die Katze sieht. Die Bildqualität dieser Aufnahmen ist schlechter als die im Animationsfilm und die gezeigten Bewegungen sind komplexer. Dennoch übertrumpften auch hier die mit retinalen Wellen prä-trainierten Netzwerke den Rest.
(Quelle: Pressemitteilung TU München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Online-Seminar „Von der Milche zum Brei“

Online-Seminar „Von der Milche zum Brei“

Rosenheim – Veranstaltungstipp für Junge Eltern: „Von der Milch zum Brei“ heißt der Titel eines kostenloses Online-Seminars, das am Montag, 30. Juni, von 9.15 bis 10.45 Uhr angeboten wird. 

Das Online-Seminar ist ein Angebot des Netzwerks Junge Eltern /Familien, Ernährung und Bewegung. Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung erfolgt online hier.  Anmeldeschluss ist der 27. Juni. Alle Teilnehmer erhalten vorab eine E-Mail mit genauen Informationen für den Online-Zugang zur Veranstaltung.
Zum Inhalt: Ihr Kind kommt in die Phase, in der Milchmahlzeiten durch Breimahl-zeiten ersetzt werden. Wie Sie diesen Übergang vom Stillen oder Fläschchen zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, erfahren Sie von Dipl.-Ökotrophologin Marion Benda. Wir möchten Sie mit Informationen zu aktuellen Trends, Studien und Anregungen für die Praxis unterstützen. Das Online-Seminar richtet sich an Eltern mit Kindern ab dem 5. Lebensmonat und Tageseltern. Weitere Infos gibt es bei Betina Handwerker, bettina.handwerker@aelf-ro.bayern.de,Telefon 08031/3004-1202.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Infoveranstaltung über Gelenkschmerzen

Infoveranstaltung über Gelenkschmerzen

Rosenheim – Bei Gelenkschmerzen gibt es eine neue Behandlungsmethode ohne Gelenkersatz. Eine Infoveranstaltung dazu findet am 24. Juni, um 18 Uhr im RoMed Klinikum Rosenheim (Ellmaierstraße 23) statt. 

Wandern in den Bergen, sportliche Aktivitäten oder einfach der Alltag – chronische
Gelenkschmerzen schränken viele Menschen massiv ein. Wenn selbst moderne
medikamentöse Therapien oder Injektionen ins Gelenk nicht mehr helfen, bleibt oft nur der Gelenkersatz als letzter Ausweg. Doch nun gibt es eine vielversprechende Alternative: die transarterielle periartikuläre Embolisation (TAPE).

Das RoMed Klinikum Rosenheim lädt Betroffene, Angehörige und medizinisch Interessierte  ein zum Informationsabend „Fit für den Sommer – wie werde ich meine Gelenkschmerzen los?“. Die Veranstaltung findet statt am 24. Juni 2025 um 18 Uhr in der Cafeteria, Haus 2, 4. OG, Ellmaierstraße 23, Rosenheim.
Chefarzt Professor Dr. Gunnar Tepe und sein Team der Interventionsradiologie haben gemeinsam mit den Kooperationspartnern der Orthopädie und Unfallchirurgie erste Patienten erfolgreich mit TAPE behandelt. Die minimalinvasive Methode zeigt, laut RoMed Klinikum, bei rund 80 Prozent  der Betroffenen eine deutliche Schmerzreduktion. Neben Fachvorträgen über den Entstehungsmechanismus von Gelenkschmerzen, klassische sowie neue Therapieformen, berichten erste behandelte Patienten von ihren Erfahrungen.
Nach dem offiziellen Teil lädt das RoMed Klinikum zu einem kleinen Imbiss auf die Dachterrasse ein – mit Gelegenheit zum persönlichen Austausch und  Blick auf die Berge.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Homeoffice-Quote 2024 liegt in Bayern bei 25 Prozent

Homeoffice-Quote 2024 liegt in Bayern bei 25 Prozent

Fürth / Bayern  – Blick zurück zeigt: Beschäftigte arbeiteten 2024 tendenziell spürbar weniger Tage im Homeoffice als noch im Jahr 2021 unter Pandemiebedingungen. Das geht aus den Angaben des Fachteams im Bayerischen Landesamt für Statistik hervor.

Nach den Erstergebnissen des Mikrozensus arbeitet im Jahr 2024 jeder vierte abhängig Beschäftigte in Bayern mindestens einen Tag in der Woche von zu Hause aus. Die Homeoffice-Quote* bleibt damit seit der Corona-Pandemie zwar unverändert, jedoch hat sich die Anzahl der Homeoffice-Tage pro Woche deutlich reduziert. Im Jahr 2021 arbeiteten 36 Prozent der Beschäftigten mit Homeoffice noch täglich von zu Hause. Im Jahr 2024 sind es 18 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der Beschäftigten, die weniger als die Hälfte ihrer Arbeitstage im Homeoffice verbringen, von 33 Prozent im Jahr 2021 auf 50 Prozent im Jahr 2024 angestiegen. Die Zahlen zeigen, dass Homeoffice weiter attraktiv ist, wobei Mischmodelle mit Büro- und Homeoffice-Tagen mittlerweile am ehesten genutzt werden. Vergleicht man die die letzten vier Jahre von 2021 bis 2024, sieht man einen kontinuierlichen Rückgang zu weniger Tagen im Homeoffice pro Woche (2021: 33 Prozent; 2022: 42 Prozent; 2023: 47 Prozent; 2024: 50 Prozent).

Oberbayern wieder mit höchster Homeoffice-Quote

Auf Ebene der bayerischen Regierungsbezirke hat Oberbayern mit der Landeshauptstadt München mit 30 Prozent die höchste Homeoffice-Quote. In Niederbayern arbeiten die wenigsten Beschäftigten aus dem Homeoffice heraus. Die Quote liegt hier bei 17 Prozent. Die Regierungsbezirke Mittelfranken (26 Prozent), Schwaben (22 Prozent), Unterfranken (21 Prozent) sowie Oberfranken und die Oberpfalz liegen mit jeweils 20 Prozent Homeoffice-Quote dazwischen. Die Unterschiede dürften größtenteils auf strukturelle Faktoren zurückzuführen sein.
Niederbayern ist im Vergleich zu Oberbayern beispielsweise stärker ländlich geprägt. Außerdem sind Tätigkeiten, die komplett oder teilweise aus dem Homeoffice erledigt werden können, häufig Büroarbeiten und Arbeiten mit dem Computer. Solche Arbeitsplätze sind im Schnitt vermehrt in Städten vorzufinden. Die Daten zeigen, dass die Homeoffice-Quote in ländlichen Gebieten mit
20 Prozent bayernweit sichtbar geringer ist als in Städten mit einem Wert von 32 Prozent.

Weitere Einflussfaktoren auf Homeoffice-Quote seit 2021 nahezu unverändert
Abhängig Beschäftigte zwischen 35 und 49 Jahren haben mit 28 Prozent die höchste Homeoffice-Quote, in der Personengruppe der 50 bis 65-Jährigen liegt die Quote bei 21 Prozent. Die Homeoffice-Quoten nach Altersgruppen bleiben im Vergleich zu 2021 über die Jahre weitgehend konstant.

Mit der Höhe des Bildungsabschlusses steigt auch die Wahrscheinlichkeit auf einen Homeoffice-fähigen Arbeitsplatz. So arbeiten 46 Prozent der abhängig Beschäftigten mit einem hohen Bildungsabschluss zumindest teilweise im Homeoffice. Mit einem niedrigen Bildungsabschluss liegt der Anteil bei lediglich fünf Prozent. Dies hat sich auch im Vergleich zu 2021 nicht wesentlich verändert.
Die Betriebsgröße beeinflusst ebenfalls die Homeoffice-Quote. Während abhängig Beschäftigte in kleineren Betrieben bis 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine bayernweite Homeoffice-Quote von 14 Prozent aufweisen, liegt die Quote in Großbetrieben mit mindestens 500 Beschäftigten bei 39 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2021 zeigen sich hier insgesamt keine großen Veränderungen.
(Quelle: Pressemitteilung Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Polizeiinspektion Brannenburg: „Verstöße in Zusammenhang mit E-Scootern häufen sich“

Polizeiinspektion Brannenburg: „Verstöße in Zusammenhang mit E-Scootern häufen sich“

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Die Polizei Brannenburg (Landkreis Rosenheim“ hat in den vergangenen Tagen einige Verstöße im Zusammenhang mit der Nutzung von E-Scootern festgestellt und informiert:

Die Elektrokleinstfahrzeugeverordnung (eKFV) regelt, unter welchen Voraussetzungen E-Scooter im öffentlichen Verkehrsraum verwendet werden dürfen. Dazu zählen unter anderem:

  • Versicherung:

Alle E-Scooter brauchen ebenso wie Mofas oder Kleinkrafträder das neue, jährlich ausgegebene Versicherungskennzeichen.

  • Bauartvorschriften:

Dazu gehören beispielsweise eine funktionierende Beleuchtung, Rückstrahler, zwei voneinander unabhängig wirkende Bremsen sowie das Einhalten einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h.

  • Benutzung:

E-Scooter darf man ab erst 14 Jahren und dann auch nur alleine benutzen. Ein eigener Führerschein ist für das Fahren eines E-Scooters keine Voraussetzung.

  • Verkehrsregeln:

E-Scooter sind im Regelfall auf Radwegen oder der Fahrbahn zu bewegen. Das Fahren in Fußgängerzonen ist ebenso untersagt wie das Fahren unter Alkoholeinfluss. Es gelten dieselben Werte wie für Autofahrer!

Die Polizei empfiehlt darüber hinaus das Tragen eines Helmes, um das Verletzungsrisiko im Falle eines Sturzes zu verringern.
Verstöße gegen die gesetzlichen Vorgaben zum Beispiel das Fahren ohne Versicherung, das Nutzen verbotener Verkehrsflächen oder das Missachten von Verkehrsregeln, können mit Bußgeldern oder in einigen Fällen sogar mit strafrechtlichen Konsequenzen geahndet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Kaffee-Fair-Kostung“ im Rosenheimer Weltladen

„Kaffee-Fair-Kostung“ im Rosenheimer Weltladen

Rosenheim – Der Rosenheimer Weltladen in der Innstraße 7 veranstaltet am Freitag, 27. Juni, 15 Uhr, eine Verkostung mit fairem Kaffee aus Äthiopiens Hochland. Der Eintritt ist frei.

Die „Kaffee-Fair-Kostung“ findet bereits zum zweiten Mal statt. Die Besucher erwartet neben der Verkostung Informationen über Äthiopien und das deutsche und europäische Lieferkettengesetz. 
(Quelle: Mitteilung: re / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lindenblüte im Lindenweg in der Kastenau

Lindenblüte im Lindenweg in der Kastenau

Rosenheim – Der Lindenweg im Rosenheimer Stadtteil Kastenau macht seinem Namen aktuell alle Ehre: Die Linden stehen dort aktuell (23.6.2025) in voller Blüte und auch anderenorts, wie beispielsweise in der Kaltmühl summt und brummt es dank der Lindenblüten. 

Lindenblüte. Foto: re

Wo es Lindenblüten gibt, da summt und brummt es. Foto: re

Vor allem Honigbienen, Wildbienen, Hummeln, Schwebefliegen, Tag- und Nachtfalter sowie bestimmte Käferarten freuen such über die Blüten. Doch nicht nur in der Tierwelt sind die Lindenblüten beliebt. Auch in der Naturheilkunde kommen sie zum Einsatz, insbesondere bei Erkältungskrankheiten und zur Beruhigung. Lindenblütentee gilt als schleim- und krampflösend, außerdem kann er Stress und Schlafstörungen lindern. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: re)

Kontemplation in der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim

Kontemplation in der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim

Rosenheim – Kontemplation in der Kirche St. Nikolaus am Max-Josefs-Platz in Rosenheim: Ab dem 1. Juli 2025 wird jede Woche ein Stille-Abend in der Apsis angeboten. 

Die Pfarrei St. Nikolaus bietet mit den wöchentlichen Kontemplationsabenden die Möglichkeit zu Ruhe und Besinnung an. Die Leitung übernimmt Gemeindereferentin Rosi Kotter. 
Das Angebot richtet sich an alle, die sich nach Stille sehen und eine Gebetsweise der christlichen Mystik kennenlernen wollen.
Die Treffen finden vom 1. Juli bis zum 30. September immer dienstags von 18.45 bis 20.15 Uhr in der Apsis statt. Der Eingang befindet sich am vorderen Stadtportal.
So läuft die Kontemplation ab: Nach einer angeleiteten Wahrnehmungsübung folgen zwei Meditationsphasen von jeweils etwa 20 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Mitteilung: re / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Besonders schwerer Fall des Diebstahls aus einem Auto in Prien

Besonders schwerer Fall des Diebstahls aus einem Auto in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Zu einem besonders schweren Fall des Diebstahls aus einem Auto kam es in Prien am Chiemsee: die Fensterscheibe wurde eingeschlagen. Tatwerkzeug war wohl eine Bierflasche. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Im Zeitraum vom 21.06.2025 17:00 Uhr – 22.06.2025 08:10 Uhr kam es auf dem Parkplatz vor dem Getränkemarkt „trinkgut Coban“ in 83209 Prien am Chiemsee zu einem Diebstahl aus einem Pkw.
Die Geschädigte parkte ihren Pkw im oben genannten Tatzeitraum auf dem Parkplatz des Getränkemarkts. Als Sie am Morgen des 22.06.2025 zu Ihrem Pkw zurückkehrte, fand Sie diesen mit einer eingeschlagenen Fensterscheibe vor. Ferner wurde eine Nintendo Switch aus dem Fahrzeug entwendet. Vor dem Fahrzeug konnten Scherben einer Bierflasche der Marke „Augustiner“, aufgefunden werden. Diese wurde vermutlich benutzt, um die Fensterscheibe des Kraftfahrzeugs, einzuschlagen.

Augenzeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Tathergang geben können, werden dringend gebeten, sich mit der hiesigen Polizeidienststelle telefonisch unter der Nummer 08051/9057-0 in Verbindung zu setzten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Medizinischer Notfall bei Fahrradtour in Bad Wiessee

Medizinischer Notfall bei Fahrradtour in Bad Wiessee

Bad Wiessee / Landkreis Miesbach – Am Sonntagvormittag (22.6.2025) kam es auf einem Radweg bei Bad Wiessee (Landkreis Miesbach) zu einem medizinischen Notfall: Ein 58-jähriger Mann aus Willingen brach kurz nach Beginn einer Fahrradtour bewusstlos zusammen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 58-jähriger Mann aus Willingen war gemeinsam mit seiner 61-Lebensgefährtin von einem Parkplatz an der Söllbachtalstraße in Richtung Auer Alm unterwegs. Nach Angaben der Beteiligten stieg der Mann kurz nach Beginn der Tour von seinem Fahrrad ab und brach aus bisher unbekannter Ursache zusammen.

Ein zufällig hinzukommender 42-jähriger Ersthelfer aus Waakirchen leitstete sofort erste Hilfe. Kurze Zeit später traf der Rettungsdienst, die Bergwacht, sowie ein ADAC Rettungshubschrauber an der Unglücksstelle ein und führten Reanimationsmaßnahmen bei dem 58-jährigen durch. Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde der Mann in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rennradfahrer: Giro-Finale mit Formel-1-Power

Rennradfahrer: Giro-Finale mit Formel-1-Power

Raubling / Italien – Zum Abschluss des Giro d’Italia (am 1. Juni) erwartete die Rennradfahrer von Red Bull – Bora– hansgrohe nicht nur die Kulisse der italienischen Hauptstadt. Auch das Formel-1-Partnerteam Oracle Red Bull Racing ließ sich das Spektakel nicht entgehen. Eine F1-Fahrt auf der Radstrecke, kurz nachdem die Profis ihre Etappe gestartet hatten, ist bislang einmalig in der Geschichte der Grand Tours.

Der österreichische Rennfahrer Patrick Friesacher sorgte dabei für Gänsehautmomente: In Sebastian Vettels Weltmeisterauto RB8 von 2012 fuhr er durch die Straßen Roms – eine Motorsport-Ikone im Herzen des Pelotons. Für diesen Auftritt wurden eigens ein rosa Helm, Handschuhe und Schuhe für Friesacher designt, ein stilvolles F1-Statement im Zeichen des Giro.

Zwei Welten mit Speed: Radsport x Formel 1

Ein Rennrad auf einem Formel-1-Auto? Eine Weltpremiere. Was als kreative Idee begann, wurde rasch zur technischen Herausforderung – und zum Projekt für die Ingenieure von Oracle Red Bull Racing. Im Hauptquartier in Milton Keynes entwickelten sie eine maßgeschneiderte Lösung: So drehte das S-Works Tarmac SL8 von Giulio Pellizzari, nach dessen starker letzter Giro-Woche, noch eine finale Ehrenrunde auf vier Rädern durch Rom.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora– hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Polizei-Großeinsatz in der Spielbank Bad Wiessee

Polizei-Großeinsatz in der Spielbank Bad Wiessee

Bad Wiessee / Landkreis Miesbach – Polizei-Großeinsatz in der Spielbank Bad Wiessee (Landkreis Miesbach) am Sonntagmittag (22.6.2025). Auslöser war ausgetretenes Chlorgas, welches sich durch die Lüftungsanlage der Spielbank verteilte. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 22.06.2025 gegen 12:20 Uhr kam es im Lüftungsanlagenraum der Spielbank Bad Wiessee nach der Wartung der Brunnenanlage zu Feststellungen eines unbekannten Geruches. Durch das Wartungspersonal konnte festgestellt werden, dass bei der Wartung ein Fass falsch angeschlossen wurde. Das falsch angeschlossenen Fass wurde unmittelbar nach der Feststellung von der Anlage getrennt.
Durch die Feuerwehren Bad Wiessee und Tegernsee konnte festgestellt werden, dass aus dem Fass Chlorgas ausgetreten ist, welches durch die Lüftungsanlage in der Spielbank verteilt wurde. Durch die Verteilung des Gases wurden 3 Personen leicht verletzt. Alle Verletzten klagten über Atemwegsreizungen. Eine Behandlung im Krankenhaus war nicht nötig.
Aufgrund der Großzahl von Einsatzkräften wurde die B318 halbseitig für etwa 4 Stunden gesperrt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im Tegernseer Tal kam es zu langen Rückstaus in beide Richtungen.
Nachdem das Gebäude durch die Feuerwehren Durchlüftet wurde, konnte der Spielbetrieb ab 16:00 Uhr wieder aufgenommen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)