Echelon-Festival in Bad Aibling abgesagt

Echelon-Festival in Bad Aibling abgesagt

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Das Echelon-Festival in Bad Aibling wurde für den heutigen Samstagabend (16.8.2025) abgesagt. Grund sind die schweren Gewitter, die am gestrigen Freitagabend für große Schäden auf dem Festivalgelände gesorgt haben.

Der Start verlief reibungslos. Die Stimmung auf dem Festivalgelände super, aber dann kam um 23.30 Uhr die erste Unwetter-Warnung. Das Gelände wurde evakuiert. Zum Glück zog das Gewitter vorbei. Doch zwei Stunden später kam ein zweites Gewitter und das traf das Festivalgelände mit voller Wucht, wie auf dem Instagram-Account von Echelon zu sehen und zu lesen ist. Bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter setzten große Teile des Geländes unter Wasser. Auch Bühnen und Technik wurden beschädigt. Außerdem wurde der Parkplatz geflutet.
Darum entschlossen sich die Veranstalter schweren Herzens für den heutigen Samstag zur Absage. Nicht nur wegen der bereits entstandenen Schäden, sondern auch weil es bereits wieder eine Unwetterwarnung für den Abend gibt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Fauenchiemsee, Landkreis Rosenheim, 1905

Fauenchiemsee, Landkreis Rosenheim, 1905

Frauenchiemsee / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1905. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist Frauenchiemsee.

Im Hintergrund zeichnet sich das Kloster ab und dahinter die Berge. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Nach den hitzigen Tagen wird es unbeständig

Nach den hitzigen Tagen wird es unbeständig

Rosenheim / Landkreis / Region – Sich entspannt vom erfrischendem Wasser berieseln lassen, wie der Brunnenfrosch an der Talstation der Kampenwandseilbahn, war in den vergangenen Tagen eine gute Möglichkeit, um Temperaturen von über 30 Grad zu ertragen. Doch nun ist die Hitze gebrochen.

Mit den Gewittern in der Nacht sind die Temperaturen am heutigen Samstag /16.8.2025) mit um die 26 Grad wieder deutlich milder. Und so geht es in der kommenden Woche auch weiter. Der schönste Tag der Woche soll der kommende Dienstag mit Sonne satt und 27 Grad werden. Danach geht es regnerisch weiter. Bis zum kommenden Freitag sollen die Temperaturen auf 17 Grad fallen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: H. Reiter)

ADAC Marktanalyse zeigt: Kleinwagen werden abermals teurer

ADAC Marktanalyse zeigt: Kleinwagen werden abermals teurer

Bayern / Deutschland –  Klein und günstig? Von wegen! Der ADAC hat in einer aktuellen Marktanalyse festgestellt, dass Kunden seit 2013 über 80 Prozent mehr für die Anschaffung eines Kleinwagens bezahlen müssen. 

Über 25.000 Euro müssten heute im Durchschnitt für einen neuen Kleinwagen ausgegeben werden. Im gleichen Zeitraum habe sich das Angebot an Autos zudem um über 20 Prozent verringert, so der ADAC in einer aktuellen Pressemitteilung.
Die extremen Kostensteigerungen hätten mit der Corona-Pandemie begonnen und seien von den Herstellern unter anderem auf fehlende Teile und stockende Lieferketten zurückgeführt worden. Davon könne heute keine Rede mehr sein – und dennoch blieben die Preise weiter auf einem hohen Niveau. „Wer heute einen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor kaufen will, muss gegenüber 2019 im Schnitt ganze 76 Prozent mehr bezahlen. Zeitgleich ist das Angebot an Fahrzeugen um über 40 Prozent zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum sind elektrische Kleinwagen über 20 Prozent teurer geworden. Positiv: Das Angebot der kleinen Stromer hat sich seit 2019 verdreifacht“, so der ADAC.

Der ADAC betont, dass die Verbraucher ein breites und vor allem bezahlbares Mobilitätsangebot benötigen. Kleinwagen seien aus Sicht des Mobilitätsclubs ein wichtiger Bestandteil – denn sie würden bislang ein preisbewusstes Publikum ansprechen. Die aktuelle Entwicklung ist aus ADAC Sicht bedenklich, denn viele Verbraucher könnten sich die aktuellen Preise kaum mehr leisten: „Die Hersteller argumentieren oft, dass gestiegene Sicherheitsforderungen und die Inflation der letzten Jahre für die Preissteigerungen verantwortlich seien“. Der Sprung, der in den vergangenen Jahren zu beobachten war, ist aus Sicht des ADAC allerdings unverhältnismäßig. „Viele Verbraucher sind auf einfache Mobilität angewiesen, die günstig ist und auf unnötigen Luxus verzichtet. Fahrzeughersteller sollten daher die gestiegenen Preise nicht mit einer höheren Basisausstattung begründen, sondern einfache und kreative Lösungen für bezahlbare, moderne Mobilität anbieten“.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie lässt sich die wohlriechende Becherglocke erhalten?

Wie lässt sich die wohlriechende Becherglocke erhalten?

Bayern – Wenn die „Wohlriechende Becherglocke“ blüht, ist sie nicht zu übersehen. Unzählige zartviolette Blüten schmücken einen oder mehrere Sprosse. Doch die wenigsten kennen diese attraktive Pflanzen. Sie wächst in Deutschland nämlich nur im unteren Isartal. Seit vielen Jahren bemühen sich Artenschützer sie in Bayern zu erhalten.

Die Staude mit den lateinischen Namen Adenophora lliliifolia kann mannshoch wachsen. Aus der glockenförmigen Blüte lugt der sogenannte Griffel und führt zum Trivialnamen Becherglocke oder Schellenblume. Der feine Duft verleiht ihr das Attribut „wohlriechend“. In Deutschland wäschst sie ausschließlich in und um die Eichen-Ulmen-Auwäldern an der unteren Isar. Sie ist eine Waldsteppen-Pflanze, die, laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt, höchstwahrscheinlich nach der letzten Eiszeit einwanderte und sich bis heute halten konnte.

Seit vielen Jahren bemühen sich Artenschützer diese vom Aussterben bedrohte Staude in Bayern zu erhalten. 1994 wurde sie ins Artenhilfsprogramm für endemische und stark bedrohte Pflanzenarten aufgenommen und es gelang – gefördert durch das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) und die Regierung von Niederbayern – durch intensive Kartierungen und Hilfsmaßnahmen, in einem Jahrzehnt die Anzahl nachgewiesener Individuen von circa 300 auf 700 zu erhöhen. „Je größer die Artenvielfalt in Bayern ist, desto resilienter ist die Natur“, so Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des LfU. Das Landesamt hat Martin Scheuerer, einen freiberuflichen Gutachter, beauftragt, die Bestände zu zählen und Maßnahmen zu begleiten. Er kennt jede der in den Landkreisen Dingolfing-Landau und Deggendorf vorkommenden Schellenblumen und hat sie auch schon früher kartiert. Wichtig sind die Anstrengungen auch wegen eines übergeordneten Ziels: Adenophora liliifolia ist eine sogenannte Pledges-Art. Im Rahmen der EU-Biodiversitätsstrategie soll ihr Erhaltungszustand verbessert werden. Was zu tun ist und wer alles mit im Boot ist, zeigte jüngst ein Ortstermin.

Als ursprüngliche Waldsteppenpflanze mit hohem Lichtbedarf fand die Becherglocke an der Isar in lichten Mittelwäldern ihr Refugium. Zur Brennholzgewinnung wurden in Mittelwäldern in regemäßigen Abständen fast alle stehenden Sträucher in abwechselnden Teilarealen auf den Stock geschnitten, größere, ältere Bäume wurden stehengelassen. Es handelte sich um lichte Wälder mit immer wiederkehrenden Bearbeitungsbereichen ohne viel Unterwuchs. Doch diese Waldnutzung endete nach dem zweiten Weltkrieg. Im jetzt üblichen Hochwald herrscht zu viel Schatten. Dort, wo wegen Borkenkäferbefalls oder Eschentriebsterbens größere Lücken entstehen, dominieren Konkurrenzarten wie Kratzbeere und invasive Pflanzen wie Indisches Springkraut oder Kanadische Goldrute.

Gehölze werden i Bereich der Blumen entfernt

Was sind nun die wichtigsten Maßnahmen, um die Staude zu erhalten? In den zwei voneinander getrennten Vorkommensbereichen gibt es zahlreiche einzelne Wuchsorte und jede Fläche gilt es gesondert zu betrachten. Die Grundsätze sind klar: Im Bereich der Becherglocken-Vorkommen werden Gehölze entfernt, Wiesen erst nach der Blüte der Schellenblume im Herbst gemäht und rund um die Pflanzen „Pinzettenpflege“ betrieben, die Konkurrenzvegetation also mit dem Freischneider entfernt. Matthias Walch von der unteren Naturschutzbehörde (uNB) Dingolfing-Landau erinnert daran, dass das Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP) Möglichkeiten der Förderung bietet. So gibt es beispielsweise das Förderprogramm „Lichte Waldstrukturen“, welches jährlich mit 580 Euro pro Hektar für fünf Jahre honoriert wird. Die Antragstellung ist in der Regel im Frühjahr bis Ende Mai.
Außerdem gilt es, kontinuierlich zu kartieren, da Pflanzen auch wieder „auftauchen“. Becherglocken können über 50 Jahre alt werden und erwachsen aus Knollen, die im Boden auch eine gewisse Zeit ungünstige Lebensbedingungen überdauern.

Samen der Becherglocke wollen keine pflanzliche Konkurrenz

Die an der Bodenoberfläche keimenden Samen der Becherglocke haben nur dort eine Chance, wo keine pflanzliche Konkurrenz wächst. „Auf Rohboden funktioniert es“, erläutert Martin Scheuerer, daher macht es an manchen Stellen Sinn den humusreichen Oberboden zu entfernen. In Absprache mit dem Landschaftspflegeverband (LPV) Dingolfing-Landau wird geplant, in diesem Fall auf einer Fläche des Bund Naturschutzes kleinflächig Boden abzuschieben. Auch bei anderen Grundbesitzern soll angefragt werden, ob sie bei einer derartigen Maßnahme mitmachen würden.

Weitergeführt wird die Nachzucht von Adenophora-Pflanzen aus Samen unter anderem in der Stadtgärtnerei Straubing, wie Oliver Dibal von der Regierung von Niederbayern bestätigt. Mit diesem Pflanzgut hat Martin Scheuerer gute Erfahrungen gemacht. Er weiß jedoch genau, wo die „autochthonen“, also ursprünglichen Becherglocken stehen. Unberührt sind diese allerdings nicht, denn um fast jede windet sich ein Verbissschutz. „Rehe sind Feinschmecker und fressen die Schellenblume sehr gerne“, sagt Franz Schöllhorn von der uNB Deggendorf.

Im Isarmündungsgebiet hat der Landkreis über fast drei Jahrzehnte hinweg, die Pflege für Adenophora auf Anleitung von Martin Scheuerer umgesetzt. Schöllhorn erläutert: „Aufgabe des jungen LPV-Deggendorf soll es in Zukunft sein, im erweiterten Gebiet außerhalb des Isarmündungsgebiets tätig zu werden.“ Auf den Flächen nahe der Isarmündung kommt der Becherglocke auch die Eigentümerstruktur zugute: Deiche und nahe Flächen sind im Besitz des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf. Für Deichbauten und andere Eingriffe müssen Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt werden, der Schutz einer vom Aussterben bedrohten Blume passt perfekt dazu. „Bei Ausgleichsflächen gibt es spezifische Bewirtschaftungsvorgaben, so haben wir etwa die Vorgabe, unsere Wiesen nur zweimal jährlich zu mähen und keine Dünger und Pestizide zu verwenden“, sagt Clemens Berger vom Wasserwirtschaftsamt (WWA) Deggendorf und ergänzt, dass er auch weitere und speziellere Pflegemaßnahmen beauftragen kann.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Copyright Marcel Ruff, LfU)

Kühle Fakten – Statistische Einblicke in die Badesaison 2025

Kühle Fakten – Statistische Einblicke in die Badesaison 2025

Fürth / Bayern – An heißen Sommertagen gibt es kaum etwas Besseres, als sich im Schwimmbad zu erfrischen. Wie teuer ist dieses Vergnügen heuer? Wie sieht es mit Erreichbarkeit und Nachwuchs in den Bäderbetrieben aus? Das Bayerische Landesamt für Statistik liefert Fakten.

Die Sommerferien sind im vollen Gange, die Temperaturen steigen wieder, und Schwimmbäder sowie natürliche Badestellen bieten eine willkommene Abkühlung. Ein Anlass für das Bayerische Landesamt für Statistik, statistische Daten zur laufenden Badesaison auszuwerten.

Eintrittspreise sind um 5,4 Prozent gestiegen

Die Eintrittspreise für Schwimmbäder sind laut Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik im Freistaat zwischen Juli 2024 und Juli 2025 um 5,4 Prozent gestiegen. Badebekleidung für Damen ist 1,2 Prozent teurer geworden, Herrenbadebekleidung kann dagegen um 3,8 Prozent günstiger erworben werden. Für einen Eisbecher oder ein Dessert im Restaurant oder Café müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Juli 2025 im Vergleich zum Juli 2024 4,0 Prozent mehr bezahlen. Die Preise für Speiseeis (im Einzelhandel) sind gegenüber dem Juli 2024 um 1,2 Prozent gesunken. Zum Vergleich: der Verbraucherpreisindex ist im Juli 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gestiegen (siehe Pressemitteilung).

Freiluftbadegelegenheiten im Schnitt drei Kilometer vom Wohnort entfernt

Das Freibad ist für viele die erste Adresse, aber auch Seen und Flüssen laden zur kühlen Erholung im Sommer ein. Im Mittel liegen 3,3 Kilometer zwischen dem Wohnort und der nächsten Freiluft-Badegelegenheit in Bayern, was Freibäder und EU-Badestellen einschließt. Berücksichtigt man indes alle Arten von Schwimmbädern, also auch Thermen, Erlebnis- und Hallenbäder, beträgt die durchschnittliche Entfernung sogar nur 2,7 Kilometer.
Die kürzesten Entfernungen zu Freiluftbadegelegenheiten sind dabei im Regierungsbezirk Oberbayern zu finden. Dort liegt die durchschnittliche Distanz zur nächsten Badegelegenheit an der frischen Luft bei 2,8 Kilometern. Für die Bevölkerung im Regierungsbezirk Oberfranken ist die nächste Badegelegenheit mit 4,3 Kilometern am weitesten weg.

Die Entfernung zwischen Wohn- und Badeort wird als Luftlinie (kürzeste Strecke) berechnet.1) Die Daten zu den Wohnorten stammen aus dem Zensus 2022. Als Badeorte werden in Bayern Frei-, Strand-, Hallen- und Erlebnisbäder, Thermen sowie natürliche Badestellen berücksichtigt. Ein kurzer Beitrag zur Methodik ist in der Juli Ausgabe der Monatszeitschrift Bayern in Zahlen zu finden.

Nachwuchs in den Bäderbetrieben leicht steigend

Für einen sicheren und reibungslosen Badebetrieb sorgt in den Schwimmbädern qualifiziertes Fachpersonal, welches im Notfall Erste Hilfe leisten kann. Im Jahr 2023 haben laut Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik 90 Personen in Bayern eine Ausbildung zur Fachangestellten bzw. zum Fachangestellten für Bäderbetriebe begonnen. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 23,3 Prozent. 85 Personen haben im selben Jahr ihre Abschlussprüfung als Fachangestellte oder Fachangestellter für Bäderbetriebe erfolgreich bestanden. Das entspricht einem Rückgang um 29,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Obwohl für die Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorausgesetzt ist, hatten 2023 mit einem Anteil von 64,5 Prozent die meisten Auszubildenden einen Realschulabschluss, gefolgt vom Hauptschulabschluss mit 26,0 Prozent und der Hochschul- bzw. Fachreife mit 6,0 Prozent. Keinen Abschluss oder einen Abschluss, der im deutschen Bildungssystem kein direktes Äquivalent hat, hatten rund 3,5 Prozent. Rund 73,5 Prozent der Auszubildenden waren männlich, 26,5 Prozent weiblich. 50 Prozent der Auszubildenden waren älter als 18 Jahre (Median), 50 Prozent entsprechend jünger.
Für die Ausbildung in vielen Betrieben sind die Meisterinnen und Meister für Bäderbetriebe zuständig. Eine Meisterprüfung legten im Jahr 2023 31 Personen erfolgreich ab, genauso viele Personen wie im Jahr 2022. Unter den neuen Meisterinnen und Meistern waren acht Frauen und 23 Männer.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

B307: Bauarbeiten an Sicherungsbauwerken zwischen Bayrischzell und Sudelfeld

B307: Bauarbeiten an Sicherungsbauwerken zwischen Bayrischzell und Sudelfeld

Bayrischzell – Vier mal an insgesamt 8 Tagen musste die Bundesstraße 307 im Bereich östlich der Larcheralm (Bayrischzell)  vor einigen Jahren aufgrund eines Lawinenabgangs gesperrt werden. Nun werden dort Sicherungsbauwerke errichtet. Start der Arbeiten ist am Montag, 18. August.

Staats- und Bundesstraßen in den Landkreisen Miesbach, Rosenheim, Mühldorf am Inn und Ebersberg vor Georisiken zu schützen, ist Aufgabe des Staatlichen Bauamtes Rosenheim. „Diese Aufgabe ist wichtig, denn in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Ereignisse an der B 307, der Sudelfeldstraße, zugenommen“, so das Staatliche Bauamt Rosenheim in einer aktuellen Pressemitteilung.

Um den Schutz der Staats- und Bundesstraßen vor Felsstürzen, Steinschlägen und Lawinen aufrechtzuerhalten, werden die zahlreichen Sicherungsbauwerke regelmäßig kontrolliert, saniert, aber auch um neue Vorrichtungen ergänzt, wenn dies notwendig ist. So auch an den Südhängen oberhalb der B 307 im Bereich östlich der Larcheralm. Hier kam es im Bereich eines kartierten Lawinenstrichs im Winter 2018/19 zu einem Lawinenabgang, bei dem auch die Bundesstraße verschüttet wurde. Vier Mal an insgesamt acht Tagen musste die Bundesstraße damals gesperrt werden. Daher werden sowohl hier nicht nur bestehende Zäune und Netze saniert, sondern auch neue Sicherungsbauwerke gegen Steinschlag und Lawinen errichtet.

Einsatz eines Hubschraubers erforderlich

Mit der Ausführung hat das Staatliche Bauamt Rosenheim eine Fachfirma aus dem Bereich Spezialtiefbau beauftragt. Diese wird am Montag, 18. August, mit den Arbeiten beginnen. Läuft alles nach Plan, ist sowohl der Neubau als auch die Sanierung der Sicherungsbauwerke noch vor den Weihnachtsferien abgeschlossen. Da die komplexen Arbeiten im Steilgelände durchgeführt werden müssen, ist der Einsatz eines Hubschraubers erforderlich.
Aus Sicherheitsgründen wird die B 307 deshalb während des gesamten Zeitraums abschnittsweise halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit Ampeln an dem betreffenden Bereich vorbeigeleitet.
Die Kosten in Höhe von rund einer Million Euro trägt der Bund, der damit in die Verkehrssicherheit der Bundesstraße B 307 investiert.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Info-Veranstaltung der Rosenheimer SPD zum Thema „Trickbetrüger“ mit guter Resonanz

Info-Veranstaltung der Rosenheimer SPD zum Thema „Trickbetrüger“ mit guter Resonanz

Rosenheim – Auf Einladung der SPD Rosenheim informierte Arno Helfrich, ehemaliger Leiter der Kriminalprävention München, über aktuelle Betrugsmaschen am Telefon, im Internet und an der Haustür.

Zu Beginn begrüßten Thomas Frank, stellvertretender Vorsitzender der SPD Rosenheim, und Gabi Leicht, Dritte Bürgermeisterin der Stadt, die Gäste. Organisiert wurde der informative Nachmittag von Wilma Waldt, Vorsitzende der AG 60plus, in Zusammenarbeit mit Jonah Werner, Co-Vorsitzender der Jusos Rosenheim.
Helfrich machte deutlich: „Treffen kann es jeden – nicht nur ältere Menschen.“ Die Täter seien häufig professionell organisierte Banden, die mit Schockanrufen, falschen Gewinnversprechen
oder vorgetäuschten Notlagen gezielt das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen. Besonders gefährdet seien Menschen mit Festnetzanschlüssen, deren Namen im Telefonbuch stehe.

„Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit“

Der Experte riet, bei unbekannten oder unterdrückten Rufnummern misstrauisch zu sein, keine Wertsachen an Fremde zu übergeben und im Zweifel sofort die 110 zu wählen. Auch an der Haustür gelte: Unbekannte nicht einlassen. Sein Appell: „Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit.“
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: SPD Rosenheim)

Beste Stimmung beim Lampionfest in Pfraundorf

Beste Stimmung beim Lampionfest in Pfraundorf

Pfraundorf / Landkreis Rosenheim – Beste Stimmung beim Lampionfest in Pfraundorf (Landkreis Rosenheim) am gestrigen Donnerstag (15.8.2025): Mit Einsetzen der Dunkelheit entfaltete das Fest dank vieler leuchtender Lampions seinen ganz besonderen Flair.

Veranstalter war in bewährter Weise die Jungbauernschaft Pfraundorf. Gefeiert wurde mit Gartenflair im „Gerer Garten“. Kulinarisch wurden die Gäste bestens versorgt. Die vorhergesagten Gewitter ließen sich Zeit, Das Wetter war damit für dieses Fest optimal. Und auch die Preise – eine Maß Bier kostete beispielsweise 8,80 Euro – überzeugten. Die Stimmung war darum bei den vielen Besuchern dementsprechend gut. Bei Einbruch der Dämmerung machte die Veranstaltung dann seinen Namen „Lampionfest“ alle Ehre. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Gisela Schreiner)

Münchner Ostbahnhof: Mit Faust in Bäckerei-Auslagenvitrine geschlagen

Münchner Ostbahnhof: Mit Faust in Bäckerei-Auslagenvitrine geschlagen

München – Ein 38-jähriger Mann randalierte am Donnerstag (14.8.2025) in einem Bäckerei-Shop am Münchner Ostbahnhof. Mit der Faust schlug er eine Auslagenvitrine ein. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 11 Uhr randalierte ein 38-jähriger Türke an einem Bäckerei-Shop im Ostbahnhof. Woran sich seine hohe Aggressivität entbrannte ist nicht bekannt. Letztendlich schlug der Wohnsitzlose die Auslagenvitrine mit der Faust ein. Sämtliche Backwaren waren mit Glassplittern und ein Teil auch mit Blut des Sachbeschädigers bedeckt. Entstandener Sachschaden rund 2.000 Euro.

Die stark blutende Wunde des in Lübeck Geborenen wurde von Sanitäter erstversorgt. Die Staatsanwaltschaft München entschied auf Blutentnahme sowie Haftrichtervorführung für den Freitag. Der Türke war im Juli 1987 erstmals in die Bundesrepublik eingereist. Er ist aufgrund von Eigentums-, Gewalt- und Sexualdelikten bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Schwerer Verkehrsunfall in Lenggries: 22-jähriger Motorradfahrer stirbt noch am Unfallort

Schwerer Verkehrsunfall in Lenggries: 22-jähriger Motorradfahrer stirbt noch am Unfallort

Lenggries / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Schwerer Verkehrsunfall in Lenggries (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen)  am Freitag (15.8.2025): ein 22-jähriger Motorradfahrer erliegt noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Beim Ausfahren aus einem Parkplatz auf eine Kreisstraße übersah eine Autofahrerin am Freitag, 15. August 2025, herannahende Motorradfahrer. Während ein Kradfahrer noch ausweichen konnte, prallt ein zweiter gegen den Pkw und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er diesen noch am Unfallort erlag. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt die Polizeiinspektion Bad Tölz in der Sache und wird dabei von einem Sachverständigen unterstützt.
Am heutigen Freitag (15.08.2025) fuhr ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gegen 10.50 Uhr mit seinem Motorrad der Marke Ducati auf der Kreisstraße TÖL24 im Gemeindebereich von Lenggries von Vorderriß in Richtung Hinterriß. Etwa einen Kilometer nach dem Ortsausgang von Vorderriß fuhr eine 51-Jährige aus Schrobenhausen mit ihrem Pkw BMW vom dortigen Parkplatz aus nach links auf die Kreisstraße ein und übersah dabei zwei hintereinanderfahrende Motorradfahrer. Es kam zum Frontalzusammenstoß zwischen dem Pkw BMW und dem hinteren der beiden Motorräder. Ein 30-jähriger Begleiter des 22-Jährigen, der mit seinem Motorrad vor diesem gefahren war, hatte dem Pkw zuvor gerade noch ausweichen können.

Während die Pkw-Lenkerin als Unfallverursacherin unverletzt blieb, verstarb der 22-jährige Motorradfahrer noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen. Der Begleiter (30) erlitt einen Schock. Das Motorrad mit einem Zeitwert von ca. 7.000 Euro wurde totalbeschädigt, am Pkw BMW entstand ebenfalls Totalschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro.

Auf Weisung der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II wurde von den aufnehmenden Beamten der Polizeiinspektion Bad Tölz ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen, der durch die Erstellung entsprechender Gutachten zur möglichst genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs beitragen wird.

Die Kreisstraße musste während der Unfallaufnahme von 10.50 Uhr bis 15.00 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden. Vor Ort eingesetzt waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Vorderriß, Fall und Wallgau mit 20 Einsatzkräften, ein Rettungshubschrauber aus Österreich, zwei Rettungswägen aus Lenggries und Mittenwald, die Wasserwacht Krün, die Straßenmeisterei Bad Tölz und drei Streifenwagenbesatzungen der Polizei Bad Tölz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. August.

Namenstag haben: Alfried, Rochus, Rocco, Stephan, Theodor

3 bekannte Geburtstagskinder:

– John Friedmann (1971 – ist ein deutscher Schauspieler und Komiker, der Mitte der 1990er-Jahre inkognito als „Erkan Maria Moosleitner“ zusammen mit Florian Simbeck als Comedy-Duo „Erkan & Stefan“ bekannt wurde.)

Wolfgang Völz (1930 – war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.)

Madonna (1958 – ist eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1914: Eine in serbisches Gebiet eindringende österreich-ungarische Armee löst die Schlacht von Cer im Ersten Weltkrieg aus.
  • 1930: Nachdem er die Disney-Studios verlassen hat, veröffentlicht Ub Iwerks mit Fiddlesticks den ersten farbigen Ton-Zeichentrickfilm.
  • 1960: Joseph Kittinger springt mit dem Fallschirm aus 31.332 Meter aus einem Heliumballon. Er erreicht dabei eine Geschwindigkeit von 988 km/h und fällt vier Minuten und 36 Sekunden, bis sich in rund 5.500 Meter Höhe der Hauptfallschirm öffnet. Bei diesem Unternehmen stellt Kittinger drei Weltrekorde auf, von denen die Dauer des freien Falls bis heute nicht übertroffen worden ist.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)