Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. August.

Namenstag haben: Asteria, Erik, Laurentius, Laurenz, Tiburtius,  Tibor

3 bekannte Geburtstagskinder:

Juan Manuel Santos (1951 – ist ein kolumbianischer Politiker und ehemaliger Präsident Kolumbiens.)

Les Humphries (1940 – war ein englischer Popmusiker, der in Deutschland in den 1970er-Jahren mit seiner Gruppe „Les Humphries Singers“ sehr erfolgreich war.)

Grit Boettcher (1938 – ist eine deutsche Theater- und Fernseh-Schauspielerin, die durch die Sketch-Comedy „Ein verrücktes Paar“ mit Harald Juhnke bundesweit populär wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1948: Der Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee tritt zusammen, um einen Verfassungsentwurf für die drei westdeutschen Besatzungszonen zu erarbeiten. Der Text soll Grundlage für die Beratungen des Parlamentarischen Rats sein.
  • 1994: Auf dem Münchner Flughafen wird der weltweit größte Schmuggel von Plutonium entdeckt. Ein Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags zu diesen Ereignissen stellt später fest, dass dies vom Bundesnachrichtendienst inszeniert worden ist.
  • 2003: Der Kosmonaut Juri Iwanowitsch Malentschenko, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der Raumstation ISS befindet, heiratet seine Lebensgefährtin Jekaterina.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Ruhpolding, Panoramaaufnahme, 1956

Ruhpolding, Panoramaaufnahme, 1956

Ruhpolding- Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1956. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist Ruhpolding. 

Ruhpolding ist schon lange ein beliebter Fremdenverkehrsort. Wieso, erschließt sich auch mit Blick auf diese idyllische Aufnahme. Verändert hat sich natürlich aber auch in Ruhpolding in den vergangenen Jahrzehnten so einiges.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Stromausfall nach Verkehrsunfall in Soyen

Stromausfall nach Verkehrsunfall in Soyen

Soyen / Landkreis Rosenheim – Ein Auto krachte am heutigen Samstagmorgen (9.8.2025) in Soyen (Landkreis Rosenheim) gegen einen Stromverteilerkasten. Folge: Stromausfall. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Nach den Angaben der Polizei fuhr ein 64-jähriger aus dem  Landkreis Mühldorf mit seinem Auto die Dorfstraße von Reiching nach Soyen entlang. Kurz nach der Ortseinfahrt kam er alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Stromverteilerkasten. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. . Die Stromversorgung in der Gemeinde Soyen war für eine Stunde unterbrochen. Der Sachschaden wird insgesamt auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach SEK-Einsatz in Fridolfing: Ermittlungen wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts

Nach SEK-Einsatz in Fridolfing: Ermittlungen wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts

Fridolfing / Landkreis Traunstein – Am Sonntagabend (3.8.2025)  2025, kam es in Fridolfing (Landkreis Traunstein) zu einem Polizeieinsatz, bei dem unter anderem auch Spezialeinsatzkräfte eingebunden waren. Ein 57-Jähriger soll in einer sozialen Einrichtung mit einem Messer einen Mann attackiert und mit dem Tod bedroht haben. Der Tatverdächtige wurde einige Zeit später festgenommen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Sonntag (3. August 2025), gegen 20.40 Uhr, wurde der Polizei bekannt, dass ein 57-jähriger Mann in einer sozialen Einrichtung in Fridolfing seinen Betreuer mit einem Messer angegriffen haben soll. Dabei soll der Angreifer mehrfach zu Stichbewegungen in Richtung des Oberkörpers seines Opfers angesetzt haben. Nachdem der Geschädigte ausweichen habe können, flüchtete er unverletzt aus dem Anwesen und verständigte die Polizei.
Da zu diesem Zeitpunkt konkrete Anhaltspunkte vorlagen, dass von dem Mann eine Fremdgefährlichkeit ausgehen könnte, wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert und Beamte des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sowie der Verhandlungsgruppe angefordert. Zudem wurde das Gebäude, in welchem sich der 57-Jährige aufhielt, vorsorglich evakuiert. Die Festnahme durch die Spezialkräfte des SEK erfolgte kurze Zeit später.
Auf Grund des vorliegenden Sachverhalts ermittelt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Nach derzeitigen Erkenntnissen liegen Anhaltspunkte vor, dass der Tatverdächtige in einem psychischen Ausnahmezustand gehandelt haben könnte. Der Beschuldigte wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein im Laufe des Dienstags (5. August 2025) dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Unterbringungsbefehl, so dass der dringend Tatverdächtige einem psychiatrischen Krankenhaus zu überstellen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild. Symbolfoto re)

ADAC fordert gesetzliche Pflicht für Notbremsassistent beim Rückwärtsfahren

ADAC fordert gesetzliche Pflicht für Notbremsassistent beim Rückwärtsfahren

Bayern / Deutschland – Das Rückwärtsfahren gehört noch immer zu den größten Unfallrisiken im Straßenverkehr. Der ADAC fordert nun eine gesetzliche Pflicht für Notbremsassistent beim Rückwärtsfahren.

Jede vierte Fußgängerkollision findet am Heck eines Fahrzeugs statt. Laut Angaben der Allianz entstehen der deutschen Versicherungswirtschaft jährlich Schäden in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro durch Park- und Rangierunfälle. Viele dieser Fälle lassen sich durch moderne Technik verhindern, wie ein aktueller Systemvergleich des ADAC zeigt. Der Mobilitätsclub hat zehn verschiedene Fahrzeuge mit Notbremsassistenten (AEB) für das Rückwärtsfahren untersucht. Die Autos mussten in verschiedenen Fahraufgaben stehende und bewegte Hindernisse erkennen und vor einem Zusammenprall automatisch abbremsen.

Eine wesentliche Erkenntnis: Die Systeme der Hersteller werden immer besser, wie der Vergleich zum ersten Test des ADAC aus dem Jahr 2019 zeigt. Damals konnte kein einziges Fahrzeug alle Aufgaben vollumfänglich bewältigen. Heute sieht es anders aus: Vier der zehn Fahrzeuge (BMW, Volvo, Ford, VW) erkennen nicht nur sämtliche Hindernisse – dank des Notbremssystems verhindern sie auch zuverlässig jeden Zusammenstoß mit einem Menschen oder Gegenstand. Auch das rückwärtsgerichtete AEB von Hyundai überzeugt, laut ADAC, weitgehend und zeigt bloß bei einer Fahraufgabe mit acht km/h Geschwindigkeit leichte Schwächen. Bei anderen Herstellern herrscht dagegen noch Nachholbedarf: Das System des Mercedes zeigt sich eigentlich robust und zuverlässig, übersieht aber einen hinter dem Fahrzeug platzierten Dummy auf einem Bobbycar. Das Fahrzeug von Skoda identifiziert zwar einige Hindernisse, enttäuscht aber mit einem zu späten Eingreifen des Bremsassistenten. Der BYD hingegen kann zwar bei seitlich kreuzenden Fußgängern und Radfahrern rechtzeitig bremsen, prallt dafür aber auf statische Hindernisse.

ADAC sieht Potenziale für Bremsassistenten

Der ADAC weist mit den Testergebnissen auf die Potenziale der Bremsassistenten für das Rückwärtsfahren hin. Die Daten der Allianz würden zeigen, dass rund die Hälfte der Unfälle beim Zurücksetzen durch den Einsatz eines AEBs vermieden werden könnten.“ Es gibt – so zeigt es der aktuelle Vergleich – bereits marktreife Systeme, die einen hohen Schutz vor Kollisionen bieten und zudem kostengünstig sowie robust sind. Fahrzeughersteller sollten aus Sicht des Mobilitätsclubs einen serienmäßigen Einbau der Bremssysteme vorantreiben“, so der Wortlaut in der ADAC Pressemeldung. Auch eine Funktionserweiterung via Update sei zu begrüßen, da die nötigen Sensoren häufig schon vorhanden sind.
Dabei muss gewährleistet sein, dass das Assistenzsystem bei jedem Start des Fahrzeugs standardmäßig aktiviert wird.
Zudem setzt sich der ADAC für einen gesetzlich verpflichtenden Einbau der rückwärtsgerichteten Notbremsassistenten ein: „Während der AEB für das Vorwärtsfahren bereits seit Mitte 2024 für alle Pkw-Neuzulassungen in der EU Pflicht ist, wurde das für die Parkvorgänge bislang verpasst“.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Raubüberfall au Seniorenehepaar in Garmisch-Partenkirchen

Raubüberfall au Seniorenehepaar in Garmisch-Partenkirchen

Garrnisch-Partenkirchen – Zwei bislang unbekannte Täter überfielen am frühen Samstagmorgen (9.8.2025) ein Seniorenehepaar in dessen Einfamilienhaus in Garmisch-Partenkirchen. Dabei wurde die Ehefrau körperlich angegangen und leicht verletzt. Die Täter durchsuchten das Haus nach potenziellem Diebesgut und flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Anwohner teilten am Samstag (9. August 2025), gegen 4.00 Uhr, über den Polizeinotruf Hilferufe aus einem Anwesen im Husarenweg in Garmisch-Partenkirchen mit. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bekannt, dass zwei unbekannte Männer gegen 3.30 Uhr in die Räumlichkeiten eines dortigen Einfamilienhauses eindrangen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Eigentümer, ein Ehepaar im Seniorenalter, schlafend im Haus. Einer der Täter wurde gegenüber der Frau körperlich übergriffig und verletzte sie dadurch leicht. Nachdem die Unbekannten im Haus nach geeigneter Tatbeute suchten, konnten sie unerkannt flüchten. Ob es in diesem Fall zu einem Beuteschaden kam, ist nach derzeitigem Ermittlungsstand noch unklar. Der ebenfalls anwesende Ehemann blieb glücklicherweise unverletzt.

Unter der Leitung der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen erfolgten mit Unterstützung umliegender Dienststellen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen. Diese führten bislang nicht zur Festnahme eines Tatverdächtigen.

Noch am selben Morgen übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die Ermittlungen in dieser Sache. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II werden die Untersuchungen durch das zuständige Kommissariat 2 der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen wegen des Verdachts eines Raubdelikts fortgeführt.

Zur Aufklärung der Tat bittet die Kriminalpolizei auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

Beschreibung Täter 1: ca. 175 cm, dunkle Kleidung, Basecap mit Schild, ausländischer Akzent;
Hinsichtlich des zweiten Täters liegt derzeit keine Beschreibung vor.

  • Wer hat am Samstag, den 9. August 2025, im Zeitraum von 3.00 Uhr bis 4.00 Uhr im Umfeld des Husarenwegs in Garmisch-Partenkirchen verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
  • Wer hat im Vorfeld der Tat in dem genannten Bereich verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat beitragen könnten?
    Hinweise werden an die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer 08821/9170 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Freilichtmuseum Amerang eröffnet neue Dauerausstellung „Glück im Stall“

Freilichtmuseum Amerang eröffnet neue Dauerausstellung „Glück im Stall“

Amerang / Landkreis Rosenheim – Es ist eine alte Tradition, die heute nicht mehr alle kennen: „Glück im Stall“ wünschten die Bauern, wenn sie im benachbarten Hof in den Stall kamen. Wie hart dieses Glück erarbeitet werden muss, zeigt die neue Dauerausstellung mit dem Titel „Glück im Stall“ des Freilichtmuseums Amerang.

Eine Schau zum Thema Milchwirtschaft und Milchviehhaltung, klein, aber spannend und lehrreich. Im historischen Mittermayerhof war sie in der Vergangenheit bereits zu sehen, jetzt wurde sie modernisiert und um museumspädagogische Angebote ergänzt. „Die alte Ausstellung war längst nicht mehr zeitgemäß“, erklärt die Leiterin des Freilichtmuseums Amerang Claudia Richartz. „Früher gab es einige Exponate und dazu Schautafeln. Das reicht heute längst nicht mehr.“
Und so gibt es in der neuen Ausstellung Geschichte zum Anfassen, Hören und Anschauen. Einmal bei den Holz-Kühen eine Klappe anheben – und schon erfährt man, was Kühe eigentlich fressen: Rüben, Getreideschrot und Heu, dazu trinken sie Wasser. Es gibt ein Stückchen Kuhfell zum Anfassen, man kann ertasten, wie sich die Zunge einer Kuh anfühlt, und Jung und Alt können sich am Melken versuchen. Besonders beliebt ist das bei Kindern, weiß Claudia Richartz. „Wir haben es oft bei anderen Veranstaltungen angeboten, und es war bei den Familien ein Renner. Und schnell merkt man, dass Melken nicht einfach ist.“

Auch die Milchwirtschaft im Chiemgau ist ein Thema

Auch das Ausmisten des Stalls löste alles andere als Glücksgefühle aus. Wieviel Kraft dafür nötigt war, können die Gäste mit eigenen Händen erfahren. An einer Mistgabel hängt ein Gewicht von 5 Kilo, das Durchschnittsgewicht einer Ladung Mist. Wer dies nun öfter als dreimal schwungvoll anhebt, hat bestes Muskel-Training. Das museumspädagogische Angebot komplettiert der neue Multi-Media-Tisch mit Touchscreen, ein Angebot in der modernen Museumsarbeit. „Glück im Stall“ zum Anklicken.
Die Geschichte der Milchviehhaltung und der Milchwirtschaft im Chiemgau kommt bei all den Erlebnissen nicht zu kurz. Es gibt Schautafeln, die darüber informieren. So lernen die Besucher, dass das Oberbayerische Alpenfleckvieh rund 90 Prozent des Milchviehbestandes ausmacht. Eindrucksvoll ist die Leistungssteigerung des Milchviehs. Gab eine Kuh im Jahr 1824 noch 3,5 Liter Milch am Tag, waren es 2023 bereits 19,5 Liter.
Alte Gerätschaften aus der Milchwirtschaft sind stumme Zeugnisse aus Zeiten, die fast schon vergessen sind. Wer weiß noch, was ein Weidling ist? diesen großen Schüsseln ließ man früher die Milch langsam stehen, bis sich auf natürliche Weise der Rahm absetzte. Zu entdecken gibt es auch ein originales Rührbutterfass und eine historische Zentrifuge – einst unverzichtbare Helfer im bäuerlichen Alltag. Viel Geschichte auf kleinem Raum in einem historischen Stall also.

Ausstellung ab sofort zu sehen

Die Ausstellung ist ab sofort im Mittermayerhof zu sehen und ist dauerhaft installiert. Alle Informationen zum Freilichtmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern und zur Ausstellung „Glück im Stall“ gibt es im Internet unter www.flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075)915090.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Neue Dauerausstellung im Mittermayerhof mit Medientisch und Mit-machstationen Copyright Bezirk Oberbayern, FLM Amerang.)

Erster BRK-Flohmarkt in Kolbermoor

Erster BRK-Flohmarkt in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Am Sonntag, 14. September, lädt die BRK-Bereitschaft Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) erstmals zum Flohmarkt an der Pauline-Thoma-Mittelschule (Doktor-Max-Hofmann-Str. 7) ein.

Ab 5 Uhr morgens können Verkäufer ohne Voranmeldung ihre Stände aufbauen (5 Euro pro Meter). Von 6 bis 13 Uhr kann der Flohmarkt dann besucht werden.
Besucher erwartet eine bunte Vielfalt an Schnäppchen sowie Kaffee, Kuchen und Herzhaftes. Der Erlös unterstützt die Arbeit der BRK-Bereitschaft Kolbermoor.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kolbermoor / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Gewerkschaft NGG ruft zur Gründung von Betriebsräten auf

Gewerkschaft NGG ruft zur Gründung von Betriebsräten auf

Rosenheim – In vielen der 2.360 Betrieben in Rosenheim haben Beschäftigte, laut NGG, keine Mitsprache. Die Gewerkschaft ruft zur Gründung von Betriebsräten auf. 

In Rosenheim arbeiten nach Angaben der Arbeitsagentur rund 42.050 Beschäftigte in rund 2.360 Betrieben. „Aber längst nicht alle haben in ihren Jobs eine starke Stimme gegenüber dem Chef: Viele der Beschäftigten in Rosenheim haben keine Arbeitnehmervertretung. Dabei ist jeder fehlende Betriebsrat eine vertane Chance“, sagt Manuel Halbmeier von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Denn gerade Betriebsräte seien gut für die Unternehmen: „Vom Ärger über Überstundenkonten bis zum besseren Arbeitsschutz – ein Betriebsrat packt die heiklen Themen im Unternehmen an. Er kümmert sich um gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Und genauso darum, dass die Azubis vernünftig ausgebildet und anschließend übernommen werden“, sagt Halbmeier. Ein Betriebsrat sei das „Sprachrohr der Belegschaft gegenüber dem Chef“, so der Geschäftsführer der NGG Rosenheim Oberbayern.

Die Situation vieler Beschäftigter sei durchaus kritisch: Viele Branchen in Rosenheim spürten bereits die aktuelle Wirtschaftskrise. Außerdem plane die neue Bundesregierung Änderungen für Arbeitsbedingungen. Dazu zähle etwa das Abrücken von der täglichen Höchstarbeitszeit, das Auswirkungen auf die Arbeitsbelastung in vielen Betrieben in Rosenheim haben werde, so die NGG. „Gerade deshalb ist es jetzt wichtig, dass es einen Betriebsrat gibt. Der macht das, was ein einzelner Beschäftigter nicht kann: Er setzt sich bei der Unternehmensleitung für die Interessen der gesamten Belegschaft ein. Und er kümmert sich auch um Einzelfälle – um individuelle Probleme von Beschäftigen“, sagt Manuel Halbmeier. Ein Betriebsrat sei wichtig für den reibungslosen Ablauf und für das Klima im Unternehmen. Er mache gerade auch in Krisenzeiten „Jobs sicherer und besser“.

Betriebsrat ab fünf Beschäftigten

Die NGG appelliert daher an die Beschäftigten der Unternehmen in Rosenheim, in denen es noch keinen Betriebsrat gibt, jetzt eine Arbeitnehmervertretung zu gründen: „Ab fünf Beschäftigten kann und sollte es einen Betriebsrat geben. Je mehr Beschäftigte es gibt, desto mehr können sich auch im Betriebsrat engagieren“, sagt Halbmeier.
Von Hotels bis zur Ernährungswirtschaft – die NGG Rosenheim-Oberbayern bietet für ihre Branchen eine „Starthilfe“ für die Gründung eines Betriebsrats an: region.rosenheim-oberbayern@ngg.net oder (08031) 14 030.
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: Copyright NGG-Florian Göricke)

IHK startet Podcast „Wirtschaft für Zukunft – Impulse, die voranbringen“

IHK startet Podcast „Wirtschaft für Zukunft – Impulse, die voranbringen“

München – Jetzt gibt es die Beratung und Services der IHK für München und Oberbayern auch auf die Ohren: Seit kurzem sind die ersten Folgen des neuen IHK-Podcasts „Wirtschaft für Zukunft“ auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music frei verfügbar und anzuhören.

Unter dem Motto „Impulse, die voranbringen“ bietet das Format neben Erfahrungsberichten, Tipps und Ratschlägen für Unternehmen sowie Selbstständige auch Neuigkeiten aus dem
Wirtschaftsleben.
Den Auftakt machen unter anderem Episoden über IT-Notfallpläne in Unternehmen, digitale Barrierefreiheit auf Webseiten sowie über das Recruiting von jungen Fachkräften und wie Firmen ihre finanziellen Forderungen richtig managen können. Im Podcast sind Experten der IHK ebenso wie Unternehmerinnen und Unternehmer, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten, zu Gast. Neue Folgen gibt es im Zweiwochen-Rhythmus.
Alle Informationen und Links gibt es auch unter www.ihk-muenchen.de/podcast.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BBV warnt: Vorsicht mit Lebensmitteln im Urlaubsgepäck

BBV warnt: Vorsicht mit Lebensmitteln im Urlaubsgepäck

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband (BBV) warnt Riesende vor kulinarischen Urlaubsmitbringseln. Dadurch könnten Tierkrankheiten eingeschleppt werden. Auch eine achtlos am Rastplatz entsorgte Wurstsemmel kann zur Gefahr werden:

Konkret empfiehlt Siegfried Jäger, Tierhaltungspräsident des Bayerischen Bauernverbandes: „Verzichten Sie grundsätzlich auf Fleisch- und Milchprodukte als Mitbringsel aus dem Ausland. Lebensmittelabfälle sollten außerdem zum Schutz unserer Tiere nicht in freier Natur entsorgt werden.“
In der jüngeren Vergangenheit sind in Deutschland Fälle der Maul- und Klauenseuche (MKS) sowie der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Bei beiden Tierkrankheiten handelt es sich um hochansteckende Viruserkrankungen, die in manchen Ländern örtlich begrenzt vorkommen oder ein aktuelles Ausbruchsgeschehen zu verzeichnen haben. Beide sind für den Menschen zwar völlig ungefährlich, für betroffene Tierarten jedoch fatal – mit gravierenden Folgen auch für die Tierhaltungsbetriebe. Die Ansteckung findet in erster Linie über den Kontakt von erkrankten und gesunden Tieren statt. Aber eine Übertragung ist auch über Personen, beispielsweise durch Kleidung, Fahrzeuge, oder weggeworfene bzw. verfütterte Lebensmittel, und Haustiere möglich.

Bayern bislang verschont von MKS und ASP

Bayern blieb glücklicherweise bislang verschont von MKS und ASP, jedoch warnt Jäger vor allzu großer Sorglosigkeit: „Gerade mitgebrachte tierische Lebensmittel können für gefährdete Tierarten eine Bedrohung darstellen, zum Beispiel eine achtlos weggeworfene Wurstsemmel am Rastplatz, über die sich hernach die Wildschweine freuen – mit unschönen Folgen.“ Weiterhin sollten zudem die Halter empfänglicher Tiere in Bayern die Biosicherheitsmaßnahmen auf ihren Betrieben überprüfen und gegebenenfalls verstärken.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
 

Einbruch in Otterfing – Polizei sucht Zeugen

Einbruch in Otterfing – Polizei sucht Zeugen

Otterfing / Landkreis Miesbach – Einbruch in eine Wohnung in Otterfing(Landkreis Miesbach): Die Täter entwendeten Schmuck im Wert von ca. 5000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 07.08.2025, zwischen 10:30 Uhr und 17:00 Uhr wurde durch bislang unbekannte Täter ein Fenster im Nordring, Otterfing aufgehebelt und in die dortige Wohnung eingedrungen. Die Täter entwendeten Schmuck im Wert von ca. 5000 Euro.
Zeugenhinweise bitte an die Polizei Holzkirchen, Tel. 08024/90740. Wer hat im o.g. Zeitraum in der Nähe des Sportplatzes Otterfing auffällige Personen oder ein auffälliges Fahrzeug beobachtet?
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)