Roland und Renate Gruber Stiftung unterstützt erneut Aktion Aufwind mit 10.000 Euro

Roland und Renate Gruber Stiftung unterstützt erneut Aktion Aufwind mit 10.000 Euro

Rosenheim – Auch in diesem Jahr beweist die Renate und Roland Gruber Stiftung ihr soziales Engagement für Kinder und Jugendliche in der Region Rosenheim. Mit einer Spende von 10.000 Euro fördert die Stiftung bereits zum wiederholten Mal die „Aktion Aufwind“, das soziale Hilfsprojekt der Sparkassenstiftungen Zukunft.

„Gerade in bewegten Zeiten wie diesen ist gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je. Wir freuen uns, mit unserer Spende Perspektiven und konkrete Chancen schenken zu können“, erklärt Irmi Hutter-Nicolosi, erste Vorsitzende der Gruber Stiftung. „Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche nachhaltig auf ihrem Weg zu fördern und ihnen bessere Startbedingungen ins Leben zu eröffnen.“ Die Aktion Aufwind finanziert sich ausschließlich durch Spenden. „Der Bedarf an Unterstützung wächst stetig. Jede Spende, so auch die der Roland und Renate Gruber Stiftung, eröffnet uns die Möglichkeit, noch mehr jungen Menschen in unserer Region zu helfen“, betont Alexa Dietz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft.

Kindern und Jugendlichen bestmöglich Unterstützen

„Besonders wichtig ist uns, dass wir schnell und unbürokratisch helfen können. Dafür brauchen wir verlässliche Partner an unserer Seite, sei es die großen regionalen Sozialverbände, mit denen wir im Rahmen der Aktion Aufwind eng zusammenarbeiten, ebenso wie engagierte Förderer wie die Gruber Stiftung. Uns alle verbindet das gemeinsame Ziel, benachteiligten Kindern und Jugendlichen bestmögliche Unterstützung zu bieten.“ Die Spendengelder fließen zu 100 Prozent in die Projekte – von individueller Einzelförderung bis hin zu vielfältigen eigenen Initiativen wie der Schulranzenaktion, der Wunschzettelaktion oder dem alljährlichen Familienausflug im Herbst.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft / Beitragsbild: Alexa Dietz (l.) freut sich über die großzügige Spende. Überreicht wurde diese von Irmi Hutter Nicolosi, erste Vorsitzende der Renate & Roland Gruber Stiftung (rechts), zusammen mit der stv. Vorsitzenden Verena Drexler (Mitte). Copyright Aktion Aufwind/ Sparkassenstiftungen Zukunft.)

Rennradfahrer Frederik Wandahl verlängert Vertrag mit Red Bull – Bora – hansgrohe

Rennradfahrer Frederik Wandahl verlängert Vertrag mit Red Bull – Bora – hansgrohe

Raubling – Red Bull – Bora – hansgrohe und der Rennradfahrer Frederik Wandahl setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Der 24-jährige Däne hat seinen Vertrag mit dem deutschen UCI WorldTeam verlängert.

Frederik Wandahl gehört dem Team seit Beginn seiner Profikarriere im Jahr 2021 an. Als vielseitiger Allrounder fühlt er sich besonders auf welligem Terrain wohl, das bewies er gleich zum Saisonstart mit einem starken Auftritt bei der Trofeo Calvia.
Mit seinem 5. Platz beim WorldTour-Rennen Eschborn–Frankfurt bestätigte er seine Topform, die er auch zur Ungarn-Rundfahrt mitbrachte. Ein Sturz am zweiten Tag stoppte dort jedoch seinen Fortschritt. In der zweiten Saisonhälfte wird Frederik Wandahl sein Renn-Comeback geben.
Frederik Wandahl über seine Ziele: „Eine Grand Tour zu fahren, ist ganz klar eines meiner großen Ziele. Ich möchte herausfinden, wie ich mich über drei Wochen hinweg entwickle – und was ich daraus für meine Zukunft mitnehmen kann. Gleichzeitig möchte ich mich noch stärker auf Eintagesrennen konzentrieren. Ich glaube, dort liegen meine größten Stärken. An einem Tag alles geben – das liegt mir.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen: geänderte Uhrzeit ab Mitte August

Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen: geänderte Uhrzeit ab Mitte August

Prien / Landkreis Rosenheim – Bis Anfang Oktober ist man „Der Natur auf der Spur“, mit ausgebildeten Naturführern und Biologen geht es an das Delta der Tiroler Achen. Ab Mitte August startet die dreistündige Erlebnisbootsfahrt freitags bereits um 15 Uhr.

Die ökologische Bedeutung des Chiemsees sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung für Natur und Umwelt rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ kann man an das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas gelangen und bedrohte Wasser- und Wattvogelarten bestaunen. Die Teilnehmer erfahren einiges über die Entstehungsgeschichte des drittgrößten Sees Deutschlands und sein langsames Vergehen.
Termine sind freitags, bis 8. August, um 16.30 Uhr – ab 15. August bis 3. Oktober um 15 Uhr und samstags, bis 4. Oktober, um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist am Dampfersteg Übersee/Feldwies, neben der Seewirtschaft. Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (auch online buchbar) oder unter: info@tourismus.prien.de. Erwachsene bezahlen jeweils 31 Euro, mit Gästekarte/Einheimische 29 Euro, Kinder (bis 15 Jahre) 21 Euro. Sonderführungen auf Anfrage.
(Quelle: Pressemittteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ gelangen die Teilnehmenden an das Delta der Tiroler Achen. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Sommer-Kulturwoche in Kloster Seeon

Sommer-Kulturwoche in Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Von 9. bis 17. August lässt Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern, die Kultur eine Woche lang mit einem abwechslungsreichen Programm hochleben.

Ursprünglich als einmalige Jubiläums-Kulturwoche zum 30-jährigen Bestehen im Jahr 2023 geplant, sind „Suchers Seeoner Leidenschaften“ auch in diesem Jahr ein beeindruckendes Kulturfest. Glückliche Umstände ermöglichten die erneute Zusammenarbeit mit C. Bernd Sucher, Autor, Kulturkritiker und leidenschaftlicher Liebhaber der Schönen Künste und den von ihm ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern. „Ich freue mich sehr, dass meine Seeoner Leidenschaften nun schon zum dritten Mal stattfinden. Offensichtlich interessiert dieses Kultur-Angebot auch die Menschen am Ort und drumherum und nicht nur die Münchner. Zudem ist mir die Förderung junger Talente wichtig. Es ist ein Glücksfall, dass diesmal fünf Knaben der Regensburger Domspatzen dabei sein werden, eine Akkordeonspielerin aus Truchtlaching und Studentinnen und ein Student der Hochschule für Musik in München,“ so C. Bernd Sucher.

Übersicht Programm der Sommer-Kulturwoche:
  • 9. August: 19:30 Uhr Dein ist mein ganzes Herz! mit Opernarien und Duetten von Studierenden der Bayer. Theaterakademie August Everding – Festsaal
  • 10. August: 19:30 Uhr Suchers Leidenschaften: William Shakespeare und die Liebe Lesung mit Stefan Wilkening und C. Bernd Sucher – Restaurant Ex libris
  • 14. August:, 19:30 Uhr Kein Geseire – ein heiterer Abend über die jiddische Sprache mit Ingrid Resch und C. Bernd Sucher – Restaurant Ex libris
  • 15. August: 19:30 Uhr Märchenbilder Konzertabend mit Solobratschistin Christina Biwank und Pianistin Anne Schätz – Festsaal
  • 16. August 19:30 Uhr Wenn Männer von der Liebe träumen mit Clemens M Prokop, Penta Vocalis (Regensburger Domspatzen) und Manuela Bankl – Festsaal
  • 17. August: 9 Uhr Ökumenischer Abschlussgottesdienst – Kirche St. Lambert.

Die Kulturwoche startet am Samstag, 9.8. um 19.30 Uhr im Festsaal mit einem wahren Highlight, einem festlichen Konzertabend mit Studierenden der Theaterakademie August Everding München. Die beiden Sängerinnen Ana Beatriz Maia und Catalina Geyer sowie der Sänger Moses Lee werden mit Csinszka Redai am Flügel im Eröffnungskonzert „Dein ist mein ganzes Herz!“ Zuhörerinnen und Zuhörer verzaubern und verführen. Ihre Arien, Duette und Ensembles aus Opern, Operetten und Musicals befassen sich mit den Themen Begehren und Leidenschaft. Es werden traumhafte Melodien und Evergreens unter anderem von Giuseppe Verdi, Georges Bizet, Wolfgang Amadeus Mozart, Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Johann Strauß und Leonard Bernstein erklingen.

Am Sonntag, 10. August,  ist um 19:30 Uhr im Restaurant Ex libris der Schauspieler, Sprecher und Moderator Stefan Wilkening zum wiederholten Male in Seeon zu Gast. Er und C. Bernd Sucher betrachten gemeinsam „William Shakespeare und die Liebe“. Die beiden verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Eigentlich sind „Suchers Leidenschaften“ – wo auch immer – undenkbar ohne Stefan Wilking. Das Publikum erwartet deshalb mehr als eine Lesung, wenn William Shakespeare, der wohl größte Theaterkritiker der westlichen Welt, mit seinen Tragödien, Komödien und Dramen wie „Romeo und Julia“ im Mittelpunkt steht.

Heiterer Abend in jiddischer Sprache

Einen heiteren und humorvollen Abend über die jiddische Sprache und ihre Spuren im Alltag gestalten Schauspielerin Ingrid Resch, die schon 2023 bei Suchers Seeoner Leidenschaften einen Auftritt hatte, und C. Bernd Sucher. Am Donnerstag, 14.8., erfahren Gäste im Restaurant Ex libris um 19:30 Uhr mehr über die lebendige Sprache und die Bedeutung von Wörtern wie: Geseire, Blitzpost, meschugge oder Schlamassel. Dabei ist das Jiddische kein Deutscher, Polnischer oder Hebräischer Dialekt. Das Jiddische ist eine Sprache, älter als das Neuhochdeutsche und wird heute noch in Israel, New York und jüdischen Gemeinden in Deutschland gesprochen.
Christina Biwank, Solobratschistin der Dresdner Philharmonie, und Pianistin Anne Schätz, die schon 2024 bei ihrem Auftritt in Seeon begeisterte, stehen am Freitag, 15.8. um 19:30 Uhr auf der Bühne im historischen Festsaal. Gemeinsam tauchen sie ein in die Welt von Schuberts Arpeggione-Sonate und Schumanns Märchenbilder. Außerdem an diesem sommerlichen Konzertabend zu hören, Werke der deutsch-amerikanischen Komponistin Ursula Mamlok. Ihre intensiv erzählende Musik überrascht immer wieder aufs Neue. In gewohnt inspirierender und informativer Weise wird C. Bernd Sucher durch das Programm führen.

„Wenn Männer von der Liebe träumen“, so heißt der Titel am Samstagabend, 16. August, um 19.30 Uhr im Festsaal. Dabei unternimmt der deutsche Musikwissenschaftler, Autor und Musikproduzent Clemens M Prokop gemeinsam mit Penta Vocalis, fünf Sängern der Regensburger Domspatzen, Streifzüge durch Gefühlswelten der Spezies Mann, erkundet Not- und Niederlagen, Lust- und Fieberträume, Sehnsuchtsschmerzen und Einsamkeit. Manuela Bankl begleitet sie dabei am Akkordeon. Ein Abend für Alle, die der Spezies Mann ein wenig mehr zutrauen.

Zum Abschluss der Kulturwoche sind alle am Sonntag, 17.8. um 9 Uhr in die ehemalige Klosterkirche St. Lambert zu einem ökumenischen Gottesdienst eingeladen. Der Vormittag steht ganz im Zeichen katholischer und jüdischer Gemeinsamkeiten. Musikalisch begleitet wird die Messe von Penta Vocalis (Regensburger Domspatzen), Christina Biwank (Bratsche), der Jugendblaskapelle Seeon und dem Kirchenchor Seeon (Leitung: Andrea Wittmann).

Tickets zu den Abendveranstaltungen sind über den Kloster-Seeon-Webshop (www.kloster-seeon.de/kultur-erleben), über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen oder vor Ort im Klosterladen Seeon erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Bezirk Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten in Bad Aibling

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die 4 Hinterberger Musikanten aus dem Inntal sind am Donnerstag, 14. August, von 19 Uhr bis 21:30 Uhr wieder zu Gast im Brunnenhof des Bad Aiblinger Kurhauses. Der Eintritt ist frei.

Volks- und Blasmusik in angenehmer Lautstärke: Hans Obermeyer und seine Musikerkollegen leben nicht nur musikalisch Tradition, sondern repräsentieren bei ihren unzähligen Auftritten im In- und Ausland die bayerische Lebensart.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB – KUR GmbH & Co. Kg. / Beitragsbild: Die 4 Hinterberger Musikanten Copyright Die 4 Hinterberger Musikanten)

Streifzug durch die Geschichte des Spielzeugs in Sachrang

Streifzug durch die Geschichte des Spielzeugs in Sachrang

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Einen interessanten und unterhaltsamen Streifzug durch die Geschichte des Spielzeugs liefert die diesjährige Sonderausstellung im Müllner-Peter-Museum in Sachrang. Das Motto lautet „Spui ma zam!“.

Die Ausstellung ist liebevoll zusammengestellt und weckt bei älteren Besuchern so manche Erinnerung. Fotos: Hendrik Heuser

Das Motto ist Programm, denn viele Exponate laden Jung und Alt zum aktiven Spielen ein (wir berichteten). Die spielerische Zeitreise geht zurück bis in die Römerzeit. Die Bandbreite der Exponate ist groß und gibt einen guten Eindruck darüber, wie sich Spielzeug und Spiele im Laufe der Zeit gewandelt haben. Einige der ausgestellten Spielzeuge kommen von der Familie Cramer Klett anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Familie von Cramer Klett im Priental“.

Öffnungszeiten bis Oktober: Freitag, Samstag, Sonntag und an den Feiertagen von 14 bis 17 Uhr. Weitere Infos gibt es hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Naturschutz wirkt: Klebepunkte auf Glasscheiben retten Vogelleben

Naturschutz wirkt: Klebepunkte auf Glasscheiben retten Vogelleben

Hilpoltstein / Bayern – Jährlich prallen Millionen Vögel gegen Glasscheiben, weil sie diese schlicht nicht sehen. Damit das Vogelsterben an Glasscheiben ein Ende hat, setzt sich der LBV mit seinem Projekt „Unsichtbares sichtbar machen“ dafür ein, Bauherren, Behörden und Architekten besser über die unsichtbare Bedrohung aufzuklären. Die ersten 30 großen Gebäude in Bayern haben mittlerweile die Plakette dazu erhalten. Dies wird in den kommenden zehn Jahren geschätzt 6.000 Vögeln das Leben retten.

„Mit einfachen Mitteln können wir vermeiden, dass Vögel an Glasflächen verunglücken – eine Investition in den Erhalt unserer Natur“, sagt LBV-Projektmanager Dr. Peter Stimmler. Dabei genügen bereits unauffällige Muster mit Punkten oder Streifen, um die Tiere zu schützen. Wer solche wirksamen Maßnahmen umsetzt, übernimmt Verantwortung für die Vogelwelt und wird vom LBV ausgezeichnet.
Die Plakette verleiht der LBV an Gebäudeeigentümer wie Städte und Kommunen, Universitäten und Schulen sowie Unternehmen. So wurden unter anderem bereits die Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, das Waldjugendheim des Nationalparks Bayerischer Wald und das Deutsche Museum in Nürnberg ausgezeichnet. „Wir merken, dass hier ein Dominoeffekt in Gang kommt. Nach den ersten erfolgreichen Vorzeigeprojekten ziehen immer mehr verantwortungsvolle Gebäudeeigentümer nach“, freut sich Peter Stimmler. „Wer große Glasflächen sichert, schützt aktiv unsere heimische Vogelwelt – denn an Bürokomplexen und Turnhallen ereignen sich rund zwei Drittel aller Vogelkollisionen in Deutschland.“

Bereits 100 Gebäuden Schutzmaßnahmen umgesetzt

Wie effektiv solche Schutzmaßnahmen sein können, zeigen die Ergebnisse an der Universität und der OTH Regensburg. Dort konnte der Vogelschlag durch spezielle Schutzfolien um mehr als 80 Prozent gesenkt werden. Ein echtes Vorbild ist auch die Joseph-von-Fraunhofer-Halle in Straubing: Hier wurden schon vor 30 Jahren Scheiben mit Markierungen eingebaut, um Vögel zu schützen.
„Die Auszeichnung kommt bei Gebäudeeigentümern sehr gut an und bringt das wichtige Thema Vogelschutz direkt zu den Entscheidungsträgern“, sagt LBV-Experte Peter Stimmler. Seit 2023 hat der LBV über 150 Gebäuden beraten – infolgedessen wurden bereits an 100 Gebäuden Schutzmaßnahmen umgesetzt. Davon erhielten 30 Gebäude bisher eine Plakette vom LBV. Wichtig: Die oft verwendeten Greifvogelsilhouetten oder unsichtbare UV-Muster reichen nicht aus, um die Vögel zuverlässig zu schützen, daher erhält man für sie auch keine Auszeichnung. Für die Plakette können sich Gebäudeeigentümer selbst bewerben oder vorgeschlagen werden unter www.lbv.de/vogelschlag. Kontaktdaten, Bilder und eine kurze Beschreibung der Maßnahmen reichen aus – der LBV prüft dann, ob das Gebäude die Kriterien erfüllt.

Vogelschutz beginnt bei der Planung

Nicht jede Glasscheibe ist gleich gefährlich für Vögel. Generell gilt: Je größer die Glasflächen, desto größer das damit verbundene Risiko für Vögel dagegen zu prallen. Besonders gefährlich sind verspiegelte oder blank geputzte Glasfronten und solche in der Nähe von Gärten, Waldrändern und Flüssen. Dort halten sich besonders viele Vögel auf und es spiegelt sich attraktive Vegetation in den Scheiben. Zudem haben Vögel große Probleme mit Verglasungen über Eck, wie beispielsweise bei Wintergärten oder verglasten Bushaltestellen. „Das effektivste Mittel, um den Vogeltod an der Glasscheibe zu vermeiden ist, beim Bau standartmäßig den Vogelschutz mitzudenken und problematische Verglasungen am besten schon in der Planungsphase zu vermeiden. Dafür müssen noch viel mehr Planungsbüros sowie Architekten für das Thema sensibilisiert werden“, so Peter Stimmler. Bauherrn sollten das Thema am besten schon in der Planungsphase aktiv ansprechen und vogelfreundliche Lösungen einfordern.

LBV-Projekt „Unsichtbares sichtbar machen“
Über 100 Millionen Vögel verenden jedes Jahr an Glasfassaden in Deutschland. Im Rahmen des Projekts „Unsichtbares sichtbar machen – Reduzierung von Vogelschlag an Glas“ bietet der LBV Gebäudeeigentümern sowie Bürger Beratung zu den Ursachen von Vogeltod am Glas und zu wirksamen Schutzmaßnahmen an. Ziel der  Naturschützer ist es auch, gefährliche Glasfassaden in Bayern zu erfassen – dafür setzen sie auf die Mithilfe der Bevölkerung. Wer Vogelschlag an einem Bürogebäude, Bushäuschen oder Wintergarten beobachtet, kann dies online unter www.lbv.de/vogelschlag-melden dem LBV melden. Anhand dieser Daten will der LBV gezielte Schutzmaßnahmen an risikoreichen Gebäuden in Bayern fördern.
Weitere Informationen zum Projekt unter www.lbv.de/vogelschlag.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 5. August.

Namenstag haben: Dominica, Eva Marie, Henryk, Oswald

3 bekannte Geburtstagskinder:

Steve Lee (1963 – war ein schweizerischer Musiker und Sänger, der vor allem als Leadsänger der Schweizer Hard-Rock-Band „Gotthard“ bekannt war und mit diesen ab 1994 mit jedem Album den ersten Platz der Schweizer Charts erreichte.)

– Kajol (1974 – ist eine indische Schauspielerin, die zu den populärsten Filmstars Indiens zählt und mit dem Schauspieler Shah Rukh Khan als Bollywood-Traumpaar schlechthin gilt.)

Rosie Mittermaier (1950 – war eine deutsche Skirennläuferin, die als zweifache Olympiasiegerin in der Abfahrt und im Slalom sowie Silbergewinnerin im Riesenslalom bei den Winterspielen von Innsbruck 1976 zu den Ausnahmetalenten ihres Sports zählte und die bis dahin erfolgreichste Skiläuferin der Sportgeschichte wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1963: Im Moskauer Kreml unterzeichnen die Außenminister von Großbritannien, der UdSSR und den USA den Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser.
  • 2005: Beim bisher größten Bankraub Brasiliens und einem der größten in der Geschichte überhaupt werden aus der Zentralbankfiliale in Fortaleza über 150 Mio. Real (ca. 52 Mio. Euro) gestohlen.
  • 1888: Ohne Wissen ihres Mannes Carl fährt Bertha Benz mit ihren beiden Söhnen Richard und Eugen im bereits patentierten Motorwagen von Mannheim nach Pforzheim. Diese mit 106 Kilometern Streckenlänge erste erfolgreiche Überlandfahrt trägt wesentlich dazu bei, die noch bestehenden Vorbehalte von potentiellen Kunden zu zerstreuen und ermöglicht in der Folge den wirtschaftlichen Erfolg der Firma.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Eduard Staudhammer)
Soziale Arbeit im Mittelpunkt beim Kamingespräch des SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf

Soziale Arbeit im Mittelpunkt beim Kamingespräch des SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf

Erlenau-Westerndorf / Rosenheim – Der SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf lud zum Kamingespräch in den Gasthof Oberberger in Langenpfunzen. Zu Gast war Dr. h.c. Horst Steppi, langjähriger Leiter der Rosenheim Tafel.

In einer offenen Gesprächsrunde diskutierten Thomas Frank Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Erlenau-Westerndorf St. Peter, und Horst Steppi über die Bedeutung sozialer Arbeit in der Region, die Rolle der Tafel und die Herausforderungen, mit denen viele Menschen aktuell konfrontiert sind.

Horst Steppi gab Einblicke in seine langjährige Arbeit bei der Rosenheim Tafel, während Thomas Frank die Brücke zur politischen Verantwortung auf Bezirksebene schlug. „Soziale Arbeit findet oft im Stillen statt – dabei ist sie das Rückgrat einer solidarischen Gesellschaft“, betonte Thomas Frank. „Wer hinschaut, zuhört und Verantwortung übernimmt, kann viel bewegen.“
(Quelle: Pressemitteilung SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf / Beitragsbild: SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf)

Spende für die Tafel Rosenheim: Autohaus Bernegger überreicht 250 Euro

Rosenheim – Eine Spende in Höhe von 250 Euro hat das Autohaus Bernegger an die Tafel Rosenheim übergeben. 

Mit dem gespendeten Betrag unterstützt das Autohaus den laufenden Betrieb der Tafel Rosenheim. Das Geld soll unter anderem für Verpackungsmaterialien, Miet- und Betriebskosten sowie die Wartung der Fahrzeuge eingesetzt werden. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung – gerade in Zeiten steigender Nachfrage ist jede Hilfe wertvoll“, sagt Martina Kaul, die seit Mitte Juni die Tafel der Diakonie Rosenheim leitet.

Die Tafel Rosenheim versorgt regelmäßig rund 800 bedürftige Menschen in der Region mit Lebensmitteln. Mehr als 50 Ehrenamtliche kümmern sich um die Abholung und Vorbereitung sowie die Ausgabe der Lebensmittel. Jede Spende trägt dazu bei, diese wichtige Arbeit fortzuführen.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Franziska Bernegger-Sotera)

 

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga Südost: Dramatik pur gegen Hallbergoos-Goldach

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga Südost: Dramatik pur gegen Hallbergoos-Goldach

Rosenheim – Dramatik pur: Eine für Zuschauer höchst unterhaltsame Begegnung lieferte die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim gegen VfB Hallbergmoos-Goldach. Die Rosenheimer Fußballer konnten das Spiel mit 4:3 für sich entscheiden. 

Nach gutem Beginn der Heimelf folgte in der 12. Minute die kalte Dusche, als die Gäste einen individuellen Fehler zur Führung nutzen konnten. Unbeeindruckt davon spielten die Rosenheimer Jungs aber weiter mutig nach vorne und erzielten in der 35. Minute den verdienten Ausgleichstreffer und drückten in der Folge auf den Führungstreffer. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ein Schockmoment, als Leon Tutic die gelb-rote Karte erhielt.
Mit Beginn der zweiten Hälfte agierten die jungen 60er in Unterzahl etwas defensiver, wurden aber immer wieder durch Konter gefährlich. Einer dieser Umschaltmomente führte in der 62. Minute durch Audai Elghatous zum 2:1 Führungstreffer, welchem der Torschütze zehn Minuten später einen Doppelpack zum 3:1 folgen ließ.
Hallbergmoos drückte jetzt in Überzahl extrem auf das Tempo, allerdings waren es zwei weitere individuelle Fehler, die zum 3:2 (76. Minute) und zum Ausgleichstreffer (89. Minute) führten.

Und dann schlug die Stunde von Eren Emirgan. Nach dem Anstoß schnappte sich der Neuzugang das Leder, zog aus der eigenen Hälfte ab und der Ball senkte sich über den etwas weit vor seinem Tor stehenden Gästetorhüter zum viel umjubelten 4:3 Siegtreffer in der 90. Minute ins Netz.

Aufstellung: Stein, Jesse (77. Khong-In), Fischer, Gratt, Emirgan (90.+5 Lehmann), Tutic, Markulin (90.+2 Syed), Grundner, Summerer, Elghatous, Ünal

Tore: 0:1 Kierdorf (13.), 1:1 Fischer (35.), 2:1 Elghatous (58.), 3:1 Elghatous (71.), 3:2 Grundner ET (74.), 3:3 Bamberger (89.), 4:3 Emirgan (90.)

Gelbe Karten: Markulin, Stein

Gelb/rote Karten: Tutic
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Zweites Gipfelkreuz für die Zugspitze

Zweites Gipfelkreuz für die Zugspitze

Zugspitze Garmisch-Partenkirchen – Beim Besuch der Zugspitze darf der Gang zum Gipfelkreuz bei vielen nicht fehlen. Doch der Weg dorthin ist nicht immer ungefährlich. Darum gibt es seit kurzen im zweites Inndoor-Gipfelkreuz.

Das bekannte Outdoor-Gipfelkreuz wurde am 12. August 1851 aufgestellt. In den Jahren danach wurde es auf den Ostgipfel versetzt, mehrmals repariert und im Oktober 1993 im Zuge des Neubaus der Gletscherbahn durch ein neues Gipfelkreuz ausgetauscht. Heute ist es das Wahrzeichen des höchsten Gipfels Deutschlands.
Das zusätzliche Gipfelkreuz  wurde kürzlich im Inneren der Bergstation aufgestellt. Vor malerischer Fotoleinwand hat man so nun die Möglichkeit für ein perfektes Erinnerungsfoto, unabhängig von Wetter und vor allem gefahrlos.

Outdorr-Gipfelkreuz mit Stickern beklebt

Rund 600.000 Gäste besuchen den höchsten Gipfel Deutschlands jährlich. Der Weg zum Gipfelkreuz ist von der Bergstation nicht weit, führt  aber durch steiles Felsgelände. „Am Gipfelkreuz selbst wird der Platz an besucherreichen Tagen in de abschüssigen Gelände sehr knapp“, heißt es in einer Mitteilung von Zugspitze.de. Außerdem gibt es noch ein weiteres Problem: Bei den Besuchern ist es sehr beliebt, sich mittels Anbringen von Stickern am Gipfelkreuz zu verewigen. „Es gibt mittlerweile nur noch wenige freie Stellen und die Gäste müssen sich zunehmend verausgaben, um noch einen freien Platz zum Aufkleben zu ergattern“, so der Wortlaut in der betreffenden Mitteilung. Die Reinigung des Gipfelkreuzes stelle langfristig keine Alternative dar, da sie aufwändig sei und das Gipfelkreuz innerhalb kürzester Zeit ohnehin wieder zugeklebt wäre.
Darum hat man sich bei der Zugspitzbahn in Zusammenarbeit mit Künstler Bernhard Rieger etwas Neues überlegt: Ein Nachbau des Gipfelkreuzes wurde erschaffen. Seit dem 3. Juli ist es öffentlich zugänglich.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: zugspitze.de / Beitragsbild: Symbolfoto re)