Gelungener Workshop: Regenwürmer, die Mini-Müllmänner

Gelungener Workshop: Regenwürmer, die Mini-Müllmänner

Rosenheim / Landkreis – Was passiert unter unseren Füßen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, trafen sich Mitglieder der Gartenbauvereine aus dem Landkreis Rosenheim zum Workshop „Regenwürmer, die Mini-Müllmänner“. Gemeinsam erforschten sie, wie dieses Thema den Kinder- und Jugendgruppen in den Ortsvereinen vermittelt werden kann.

Daniel Richter (2 von rechts) und Isabella Eicher (1 von rechts) mit den Teilnehmenden des Wurm-Workshops. Foto: Susanne Summerer

Daniel Richter (2 von rechts) und Isabella Eicher (1 von rechts) mit den Teilnehmenden des Wurm-Workshops. Foto: Susanne Summerer

Organisiert wurde der Workshop von den Kreisfachberatern Daniel Richter und Susanne Summerer sowie der Kreis-Jugendbeauftragten Isabella Eicher vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rosenheim.
Nach einem kurzen Vortrag über die Bedeutung lebendiger Böden von Kreisfachberaterin Susanne Summerer erhielten die Teilnehmenden anschauliche Einblicke in die Lebensweise der wirbellosen Tiere. Kreisjugendsprecherinnen Andrea Gratze und Margarete Bernrieder demonstrierten, wie ein „Wurmglas“ oder eine „Wurmfarm“ funktioniert. Anschließend konnten die Teilnehmenden selbst tätig werden und ihre eigenen Anschauungsobjekte gestalten und mit nach Hause nehmen.

Der Nachmittag wurde aufgelockert durch eine gesellige Runde im Garten bei Kaffee, Kuchen und eine Quizrunde nach dem Spielprinzip 1,2 oder 3.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: Copyright Susanne Summerer)

Bundespolizeidirektion München: Wiesn-Nachwehen sorgen für ungewöhnliche Einsätze

Bundespolizeidirektion München: Wiesn-Nachwehen sorgen für ungewöhnliche Einsätze

München – In den vergangenen Tagen sorgten die Nachwehen des 190. Münchner Oktoberfests auch abseits des Festgeländes für ungewöhnliche Polizeieinsätze. Darunter waren unter anderem Upskirting, also das heimliche Fotografieren oder Filmen unter den Rock oder das Kleid einer Person ohne deren Einverständnis, Verstöße gegen die Allgemeinverfügung des Oktoberfests, sowie Fälle von nackten Personen und Streit in S-Bahnen.

Am Donnerstag (25. September) gegen 16:45 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei einen Mann, der einer Frau unter den Rock filmte. Der 23-jährige Rumäne versuchte, die Daten auf seinem Smartphone zu löschen – dies wurde verhindert. Auf dem Gerät konnten weitere Aufnahmen festgestellt werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Anzeige wegen Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen (§ 185k StGB) wurde der Mann entlassen.

Hauptbahnhof: Unabsichtlich berührt – Streit eskaliert

Am Donnerstagabend (25. September) gegen 20:30 Uhr kam es zwischen zwei Wiesnbesuchern zu einem Streit, nachdem sie sich unbeabsichtigt berührt hatten. Ein 28-jähriger Oberpfälzer wurde von einem Unbekannten mit einem Regenschirm („Knirps“) ins Gesicht geschlagen. Die Bundespolizei ermittelt wegen wechselseitiger Körperverletzung.

Hauptbahnhof: Verstöße gegen die Allgemeinverfügung

Am Donnerstag kontrollierten Beamte mehrere Personen:

  • Ein 35-jähriger Deutscher führte zwei Scheren mit, deren Mitführen er nicht erklären konnte.
  • Am Abend wurden ein 21-jähriger und ein 19-jähriger Rumäne mit einem Bolzenschneider und einem Einhandmesser festgestellt. Beide Gegenstände wurden sichergestellt, der Jüngere musste eine Sicherheitsleistung von 150 Euro hinterlegen.

Die Bundespolizei erinnert daran, dass während des Oktoberfests das Mitführen von gefährlichen Gegenständen an Haupt-, Ost- und Pasinger Bahnhof sowie am S-Bahn-Wiesnhalt Hackerbrücke verboten ist.

Ostbahnhof: Nackter Mann in S-Bahn

Am Freitagmorgen (26. September) gegen 01:45 Uhr lief ein 42-jähriger Ukrainer nackt durch eine S3 von Holzkirchen Richtung Mammendorf. Zeugen berichteten, dass er sich zuvor in einem Bus entkleidete. Aufgrund des Verdachts auf erheblichen Drogeneinfluss und psychischen Ausnahmezustand wurde er mit Rettungskräften in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Ostbahnhof: „Der mit dem Besen tanzt“

Am Donnerstagabend (25. September) gegen 23 Uhr führte ein 27-jähriger Deutscher einen Holzbesen mit, dessen Herkunft er nicht erklären konnte. Der Besen wurde zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Hauptbahnhof: Streit zwischen Freunden

Am Freitagmorgen (26. September) gegen 03:00 Uhr gerieten ein 20-jähriger Österreicher und ein 17-jähriger Deutscher nach verpasstem Zug am Gleis 11 in Streit. Der verbale Konflikt eskalierte kurzzeitig körperlich, wurde aber beendet. Beide setzten ihren Weg anschließend fort.

Vaterstetten: Alkoholisierter springt ins Gleis

Am Donnerstagabend (25. September) gegen 20:30 Uhr sprang ein 30-jähriger Mann mit 1,99 Promille mehrfach ins Gleis am Bahnhof Vaterstetten. Es bestand keine Suizidabsicht. Bei der Mitnahme zum Revier kam es zu Widerstandshandlungen, bei denen mehrere Beamte unverletzt blieben.
Die Bundespolizei betont, dass solche Vorfälle während des Wiesn-Zeitraums nicht nur für die Betroffenen gefährlich sind, sondern auch den Bahnverkehr und Einsatzkräfte stark beanspruchen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Unfall auf Kreisstraße Ro 42: Pkw kollidiert mit abbiegendem Kleintransporter

Unfall auf Kreisstraße Ro 42: Pkw kollidiert mit abbiegendem Kleintransporter

Albaching / Landkreis Rosenheim – Auf der Kreisstraße RO 42 zwischen Albaching und der B 12 kam es am Freitagvormittag zu einem Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen wollte mit seinem Kleintransporter nach links in den Weiler Schönanger abbiegen und übersah dabei den herannahenden, vorfahrtsberechtigten Pkw eines 52-jährigen Münchners.

Trotz Ausweich- und Bremsversuchen konnte der Pkw-Fahrer, nach den Angaben der Polizei,  die Kollision nicht mehr verhindern. Beide Fahrzeuge wurden im Front- bzw. Heckbereich stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden.
Die Insassen des Kleintransporters blieben unverletzt, erlitten aber einen Schock. Der Pkw-Fahrer wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus im Landkreis Rosenheim gebracht.
Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Kreisstraße phasenweise komplett gesperrt werden. Vor Ort waren mehrere Rettungswägen, ein Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Albaching sowie eine Streife der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wieder Hubschraubereinsatz in Kastenau: Vermisster Senior aufgefunden

Wieder Hubschraubereinsatz in Kastenau: Vermisster Senior aufgefunden

Rosenheim – Ein Hubschrauber über dem Rosenheimer Stadtteil Kastenau war am Freitagabend (26.9.2025) längere Zeit im Einsatz. Grund war die Suche nach einem 86-jährigen Mann, der am Nachmittag in der Moosbachstraße als vermisst gemeldet wurde.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der Senior am heutigen Samstag (27.9.2025) im Bereich Nussdorf am Inn leicht verletzt aufgefunden. Er wurde medizinisch versorgt und in Sicherheit gebracht.
Der Einsatz erinnerte Anwohner an einen ähnlichen Vorfall vor einigen Wochen, als ebenfalls ein Hubschrauber über Kastenau kreiste. Auch damals handelte es sich um eine Vermisstensuche (wir berichteten) .
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Mehr Angebote für Senioren: Rosenheim sucht Unterstützer für den Grünen Pass

Mehr Angebote für Senioren: Rosenheim sucht Unterstützer für den Grünen Pass

Rosenheim – Der Grüne Pass ermöglicht älteren Menschen in Rosenheim vergünstigten Zugang zu Kultur- und Freizeitangeboten. Nun soll das Angebot erweitert werden, Oberbürgermeister Andreas März ruft Unternehmen und Einrichtungen auf, sich zu beteiligen und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt aktiv mitzugestalten.

„Ich appelliere an Unternehmen, Institutionen und Veranstalter, sich am Grünen Pass zu beteiligen. Sei es über eigene Zeiten oder spezielle Eintrittspreise für Inhaber des Grünen Passes. Das stärkt nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern fördert auch den Inklusionsgedanken sowie die Sichtbarkeit der teilnehmenden Anbieter“, so Oberbürgermeister Andreas März. „Und das Wichtigste: Senioren, die einen Grünen Pass besitzen, können niederschwellig am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in unserer Stadt teilhaben.“
Der Grüne Pass richtet sich an Rosenheimer ab 60 Jahren mit einem bestimmten Einkommen und bietet Zugang zu einer Vielzahl städtischer Einrichtungen wie Museum, Bibliothek, Musikschule, Volkshochschule, Freibad, Eisstadion und Theater.

Grünen Pass Unterstützen und beantragen: Details

Interessierte können den Grünen Pass im Sozial-, Wohnungs- und Versicherungsamt (Reichenbachstraße 8 oder Kufsteiner Straße 7) nach Terminvereinbarung beantragen. Notwendig sind ein gültiger Personalausweis sowie Einkommensnachweise (zum Beispiel Renten- oder Sozialhilfebescheid). Der Pass wird für drei Jahre ausgestellt und kann danach verlängert werden.
Wer den Grünen Pass mit Angeboten unterstützen möchte, kann sich an das Sozialamt der Stadt Rosenheim unter 08031 365 1505 oder an den Seniorenbeirat unter 08031 365 10 81 wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1979

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1979

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1979. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim mit Max-Josefs-Platz.

Max-Josefs-Platz und Münchener Straße waren damals noch für den Straßenverkehr frei. Der Blick geht Richtung Mittertor und Kirche St. Nikolaus. Fotografiert wurde, laut Vermerk auf dem Foto, vom Karstadt-Dach (heute Galeria).
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext Karin Wunsam)

Ein Korallenriff für Zuhause: So gelingt das Meerwasseraquarium

Ein Korallenriff für Zuhause: So gelingt das Meerwasseraquarium

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Korallenriffe faszinieren mit ihrer Farbenpracht und Artenvielfalt. Sie lassen sich mit etwas Planung und Geduld auch im eigenen Wohnzimmer nachbilden. Ein Meerwasseraquarium ist zwar anspruchsvoller als ein Süßwasserbecken, bietet dafür aber ein Naturerlebnis. Hier fünf Tipps die beim erfolgreichen Einstieg in die Meerwasseraquaristik helfen.

Wer sich ein Stück Natur ins Wohnzimmer holen möchte, ist mit einem Meerwasseraquarium gut beraten: Korallenriffe sind prächtig bunt und bieten Lebensräume für Krebstiere, Schnecken, Stachelhäuter wie Seeigel oder Seesterne, Röhrenwürmer, Schwämme, Fische und viele weitere Arten. „Der Einstieg in die Meerwasseraquaristik ist zwar etwas anspruchsvoller als bei Süßwasser – mit gründlicher Planung und etwas Geduld aber gut umsetzbar und vor allem lohnend“, sagt Jürgen Hirt, Fachreferent für Heimtiere beim Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e. V. „Beim Thema Meerwasser denken manche Tierhalter an hohe Kosten, Großaquarien und komplizierte Wasserchemie. Doch die Faszination der Meerwasseraquaristik lässt sich heutzutage schon in kleinen Becken erleben und muss nicht grundsätzlich teuer sein.“

Tipp 1: Meerwasser gebrauchsfertig kaufen

Natürliches Meerwasser ist eine komplexe Mischung aus Wasser, gelösten Salzen und Gasen wie Sauerstoff. Dabei machen Chlorid und Natrium fast 86 Prozent der gelösten Salze aus. Den Rest bilden Sulfat, Magnesium, Kalzium sowie Hydrogenkarbonate und Spurenelemente. „Der Salzgehalt in der Summe beträgt dabei 35 Gramm auf einen Liter Wasser, was einer Salinität von 35 Promille entspricht“, erklärt Hirt. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht: Für kleinere Aquarien gibt es einfach gebrauchsfertiges Meerwasser zu kaufen. Bei größeren Mengen bieten sich fertige Meersalzmischungen an. Dabei wird das Salz langsam in Wasser eingerührt, bis der erforderliche Salzgehalt erreicht wurde. Am besten eignet sich dafür Osmosewasser, also Wasser, aus dem alle anderen Stoffe entfernt wurden.

Tipp 2: Die richtige Korallenart auswählen

„Der Schwerpunkt in der modernen Meerwasseraquaristik liegt auf der Haltung von Korallen“, sagt Experte Hirt. Diese bilden festsitzende Kolonien, in denen viele einzelne Korallenpolypen miteinander verbunden sind. Das Meerwasser um die Korallenriffe ist bezüglich Temperatur, Salzkonzentration und Zusammensetzung relativ konstant. Daher reagieren einige Korallenarten sehr empfindlich auf Veränderungen des Wassers, während andere – beispielsweise Arten, die eher in den oberen Bereichen der Riffe vorkommen – robuster und daher anfängerfreundlicher sind. Hierzu zählen vor allem die Weichkorallen, wie beispielsweise Lederkorallen, Xenia und Scheibenanemonen. „Der Fachhandel bietet heute viele nachgezüchtete Korallen an, die sich besonders für Einsteiger eignen“, empfiehlt Hirt.

Tipp 3: Notwendige Technik installieren

Die meisten Korallen lassen sich sehr gut pflegen und problemlos durch Teilung vermehren. „Die Schlüssel zum Erfolg sind dabei vor allem Licht, Strömung und eine geringe Wasserbelastung“, sagt Hirt. Licht spielt bei der Haltung von Korallen eine herausragende Rolle, da die Tiere in Symbiose mit sogenannten Zooxanthellen leben. Diese leben im Gewebe der Koralle und können ähnlich wie Pflanzen mithilfe von Licht energiehaltige Stoffe bilden, von denen sich die Koralle letztendlich ernährt. Da Korallen nicht in der Lage sind, sich aktiv zu bewegen, sind sie darüber hinaus darauf angewiesen, dass sie durch die Strömung ausreichend mit Mineralstoffen und Sauerstoff versorgt werden.
Viele Korallen reagieren empfindlich auf zu hohe Konzentrationen von Nährstoffen wie Nitrat und Phosphat. Im Meerwasser lassen sich diese, bevor sie entstehen, mit sogenannten Abschäumern entfernen. Aufgrund ihrer Größe werden Abschäumer und gegebenenfalls weitere erforderliche Technik in der Regel in separaten Filterbecken untergebracht.

Tipp 4: Realistisch planen

Damit der Einstieg in die Meerwasseraquaristik gelingt, sollten eine realistische, gründliche Planung und die gezielte Auswahl von Arten im Vordergrund stehen. Schon für ein kleines Budget lassen sich spannende Nano-Meerwasseraquarien errichten, ein Aquarium mit vielen Steinkorallen ist aufgrund der erforderlichen Technik teurer. Wichtig ist zudem die genaue Planung der zu pflegenden Arten.
Mit einem Fischbesatz gelangen automatisch mehr Schadstoffe ins Wasser, die unter Umständen mithilfe einer aufwändigeren Filterung entfernt werden müssen. Auch die erforderliche Aquariengröße hängt stark von der Anzahl und Größe der gewünschten Fischarten ab. Der auf die Meerwasseraquaristik spezialisierte Fachhandel kann hier wichtige Tipps geben.
Auch die räumliche Planung eines Meerwasseraquariums sollte genau bedacht werden. Da sich die Korallen nicht bewegen können, müssen mithilfe von natürlichem oder künstlichem Riffgestein gezielt Stellen mit der erforderlichen Lichtintensität und Strömung geschaffen werden. Wird der Steinaufbau geschickt umgesetzt, lassen sich auch Korallen mit unterschiedlichen Anforderungen pflegen.

Tipp 5: Biochemische Prozesse abwarten

„Neben einer gründlichen Planung spielt in der Meerwasseraquaristik auch Geduld eine wichtige Rolle“, sagt Hirt. „In einem neu eingerichteten Meerwasseraquarien müssen sich erst bestimmte Bakterien ansiedeln, damit erwünschte biochemische Prozesse ablaufen können – erfahrungsgemäß kann diese Phase mehrere Wochen dauern. Sie kann durch den Einsatz beziehungsweise das Einbringen sogenannter Lebender Steine, geeigneter Bakterienpräparate oder durch Steine beziehungsweise Wasser eines schon länger gut eingelaufenen Aquariums beschleunigt werden.“ Wenn sich die Wasserwerte – insbesondere Ammoniak, Nitrit, Nitrat und Phosphat – stabilisiert haben, können beispielsweise algenfressende Schnecken (wie Nassarius sp., Trochus sp.) und Einsiedlerkrebse einziehen. Korallen und Fische folgen dann unter Beachtung der Wasserwerte nach und nach.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

RoMed Kliniken reagieren auf Schließung der Herzchirurgie in Vogtareuth – „Notfallversorgung bleibt gesichert“

RoMed Kliniken reagieren auf Schließung der Herzchirurgie in Vogtareuth – „Notfallversorgung bleibt gesichert“

Rosenheim / Landkreis – Nach der Schließung der Herzchirurgie in Vogtareuth reagieren die RoMed Kliniken und wollen weiterhin die rund-um-die-Uhr-Versorgung von Patienten mit akuten Herzproblemen sicherstellen – an allen vier Standorten, besonders in Rosenheim. 

Mit der Schließung der Herzchirurgie in Vogtareuth reagieren die RoMed Kliniken, um die Notfallversorgung bei akuten Herzerkrankungen in der Region sicherzustellen. „Zuallererst möchte ich unsere Bürgerinnen und Bürger beruhigen. Die Behandlung aller Patientinnen und Patienten mit akuten Herzproblemen ist rund um die Uhr vorgesehen“, betont Landrat Otto Lederer.
Die integrierte Leitstelle koordiniert Notarzteinsätze, während Rettungswagen die Patienten zur nächstgelegenen geeigneten Klinik bringen. Besonders das RoMed Klinikum Rosenheim ist mit drei Herzkathetermessplätzen rund um die Uhr einsatzbereit und fungiert seit Jahren als Zielkrankenhaus im Infarktnetzwerk Rosenheimer Land. Pro Jahr werden hier über 1.700 interventionelle Eingriffe notfallmäßig oder geplant durchgeführt. Herzchirurgische Notfälle wie akute Aortenrisse treten in der Region selten auf; für diese Fälle stehen spezialisierte Kliniken in München bereit.

„Aus der Herzchirurgie in Vogtareuth bedauerlich“

„Das Aus der Herzchirurgie in Vogtareuth und die damit verbundenen Arbeitsplatzverluste sind bedauerlich, da wir eine langjährige gute Zusammenarbeit pflegen, die weiterhin fortgeführt wird“, sagt Dr. Ulrich Schulze, Geschäftsführer der RoMed Kliniken.
Die elektive Versorgung von Herzklappenerkrankungen oder Erkrankungen der Hauptschlagader erfolgt zunehmend interventionell, also katheterbasiert, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung der RoMed Kliniken hervorgeht. Diese Verfahren seien schonender für die Patienten und sollen den Genesungsprozess verkürzen, sodass die Zahl herzchirurgischer Eingriffe seit Jahren zurückgehe.

Die Konzentration medizinischer Schwerpunkte und Leistungsangebote gilt als sinnvoll für eine hochwertige und langfristig tragfähige Versorgung. Landrat Lederer ergänzt: „Der Schritt des Unternehmens ist ein Einschnitt für die Belegschaft, aber die Region benötigt Fachpersonal dringend.“
Die RoMed Kliniken in Bad Aibling, Prien, Rosenheim und Wasserburg werden weiterhin von Stadt und Landkreis Rosenheim unterstützt. Der Klinikverbund will durch ärztliche, pflegerische und therapeutische Teams jederzeit eine verlässliche medizinische Versorgung sicherstellen.
(Quelle. Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fünf Millionen Euro für Spitzenforschung: DFG fördert TH Rosenheim

Fünf Millionen Euro für Spitzenforschung: DFG fördert TH Rosenheim

Rosenheim – Großer Erfolg für die Technische Hochschule Rosenheim: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt den Forschungsverbund „Reale Kreislaufwirtschaft von naturfaserbasierten Werkstoffsystemen (NWS)“ mit fünf Millionen Euro. Bundesweit wurden in der aktuellen Ausschreibungsrunde des renommierten Programms „Forschungsimpulse“ nur fünf Anträge bewilligt – einer davon ging nach Rosenheim.

Im Projekt arbeiten neun Professoren, ein Post-Doc und acht Doktoranden an Lösungen für eine umweltfreundliche Kreislaufwirtschaft. Im Fokus stehen Werkstoffe mit Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Jute oder Hanf, die etwa in der Automobil- oder Bauindustrie eingesetzt werden. Ziel ist es, die Materialien möglichst vollständig wiederzuverwenden und Recyclingpfade mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu optimieren.
„Wir werden neue Wege gehen und KI einsetzen, um den optimalen Recyclingpfad für verschiedene Werkstoffsysteme zu identifizieren“, erklärt Projektsprecherin Prof. Dr. Sandra Krommes. Zusätzlich fließen sozio-ökonomische Methoden ein, um nachhaltige Netzwerke für die Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.

Stärkung des Wissenschaftsstandorts Rosenheim

Das Verbundprojekt ist auf fünf Jahre angelegt und kann um drei Jahre verlängert werden. Es bündelt Expertise aus verschiedenen Disziplinen – von Materialaufbereitung und Analytik bis hin zu KI-Methoden und Nachhaltigkeitsbewertung. Damit entsteht an der TH Rosenheim ein neues interdisziplinäres Forschungsumfeld.
Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster betont: „Die Bewilligung zeigt die hohe Qualität unserer Forschung. Mein Dank gilt allen beteiligten Wissenschaftlern.“ Auch Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume freut sich: „Dass gleich drei bayerische Hochschulen einen Forschungsimpuls erhalten haben, ist ein starkes Zeichen unserer Exzellenz und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit.“

Bedeutung für die Region

Die Förderung reiht sich ein in die Investitionen der Hightech Agenda Bayern. Sie erhöht die Attraktivität der TH Rosenheim als Forschungsstandort und trägt dazu bei, die Region im Themenfeld Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft sichtbarer zu machen.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TH Rosenheim / Janine Jess)

Bauarbeiten in Happing: Buslinien 413 und 423 mit Umleitung

Bauarbeiten in Happing: Buslinien 413 und 423 mit Umleitung

Happing / Rosenheim – Wegen Bauarbeiten in der Happinger Straße (Stadt Rosenheim) kommt es ab Montag, 29. September, bis voraussichtlich Samstag, 8. November, zu Änderungen im Stadtverkehr Rosenheim.

Die Haltestelle „Traberhof“ der Linie 413 entfällt in diesem Zeitraum ersatzlos. Zudem werden die Linien 413 und 423 über eine Umleitungsstrecke geführt: Nach der Haltestelle „Wegkreuz“ fahren die Busse rechts in den Kirchenweg und anschließend links in die Eichfeldstraße.
Von den Bauarbeiten nicht betroffen sind die Linien 403 und 420 – hier bleibt der gewohnte Fahrplan bestehen.
Die Stadtverkehr Rosenheim GmbH bittet die Fahrgäste um Verständnis für die Einschränkungen.
(Quelle: Mitteilung Stadtverkehr Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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Rennradfahrer Lorenzo Finn erneut Weltmeister: Triumph im U23-Straßenrennen

Rennradfahrer Lorenzo Finn erneut Weltmeister: Triumph im U23-Straßenrennen

Raubling / Kigali / Ruanda – Ein Jahr nach seinem Junioren-Titel krönt sich Rennradfahrer Lorenzo Finn zum zweiten Mal zum Weltmeister. Mit einer beeindruckenden Solofahrt sicherte sich der 18-jährige Italiener auf dem anspruchsvollen Kurs in Kigali den Sieg im U23-Straßenrennen und übernimmt damit das Regenbogentrikot erneut.

Lorenzo Finn hat es wieder getan. Exakt ein Jahr nach seinem Titelgewinn im Straßenrennen der Junioren hat sich der 18-jährige Italiener aus den Reihen der Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies auch den Weltmeistertitel im Straßenrennen der U23 gesichert – und das mit einer ebenso cleveren wie dominanten Vorstellung.
Auf dem selektiven, 164,6 Kilometer langen Rundkurs von Kigali attackierte Finn rund sieben Kilometer vor dem Ziel und ließ seinen letzten verbliebenen Begleiter, den Schweizer Jan Huber, mit einem explosiven Antritt an der Côte de Kigali stehen. Am Ende überquerte er die Ziellinie mit 31 Sekunden Vorsprung als Solist – und streifte sich im Anschluss zum zweiten Mal in seiner Karriere das Regenbogentrikot über.

„Ein surreales Erlebnis“ für Lorenzo Finn

„Ganz ehrlich, es fühlt sich ähnlich surreal an wie letztes Jahr. Der Jubel war gewaltig. Auf den letzten 500 Metern haben mir die Ohren gedröhnt – so laut wurde ich angefeuert. Die Leute hier in Kigali sind einfach der Wahnsinn. Es war eine unvergessliche Woche, und mit diesem Ergebnis ist es wirklich ein Moment fürs Leben. Diese WM bleibt für immer in meinem Herzen“, sagte Lorenzo Finn nach seinem größten Erfolg.
Der neue U23-Weltmeister kristallisierte sich früh als entscheidender Fahrer des Rennens heraus. In der zweiten Rennhälfte war er mehrfach an Tempoverschärfungen beteiligt, ehe er und der zweitplatzierte Huber sich entscheidend absetzen konnten. „In der zweiten Rennhälfte ging’s drunter und drüber – Attacken ohne Ende. Die Höhe und die Hitze haben es richtig schwer gemacht, aber meine Beine waren gut. Und auch mein Team und die Betreuer haben mich perfekt unterstützt. Wie gesagt, ein surreales Erlebnis“, so Finn weiter.

Lorenzo Finn ein Ausnahmetalent“

John Wakefield, Director of Development bei Red Bull – Bora – hansgrohe, bezeichnete den Sieg als „historischen Moment“, wie er im Anschluss an das Rennen erklärte: „Mit diesem Doppelsieg gehört Lorenzo zu den ganz Großen: Er ist erst der zweite Fahrer, der den Junioren- und U23-Weltmeistertitel nacheinander holt – und das als jüngster U23-Weltmeister aller Zeiten (18 Jahre, neun Monate, sieben Tage). Das zeigt, was für ein Ausnahmetalent er ist – und dass er genau dann performt, wenn es darauf ankommt. Ein absoluter Gänsehautmoment für Lorenzo, Red Bull – Bora – hansgrohe und die Red Bull – Bora– hansgrohe Rookies.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora– hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erste Hilfe lernen in Ostermünchen

Erste Hilfe lernen in Ostermünchen

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Lebensrettende Maßnahmen einfach und praxisnah erlernen: Die Malteser bieten am Samstag, 4. Oktober, wieder einen Erste-Hilfe-Kurs in Ostermünchen an. Der Kurs richtet sich an alle Interessierten, ob für den Führerschein, den Beruf oder zur persönlichen Auffrischung.

Die Malteser bieten seit Juli auch in Ostermünchen Erste-Hilfe-Kurse an. Der nächste Kurs findet am Samstag, 4. Oktober von 9 bis 17 Uhr (mit Pausen) in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Ostermünchen (Kampenwandstraße 15) statt.
Der Erste Hilfe Grundkurs ist geeignet für alle interessierten Personen und wird sowohl für den Führerschein (alle Klassen) als auch von der Berufsgenossenschaft für Betriebshelfer anerkannt. Inhaltlich umfasst der Kurs die Grundlagen der Ersten Hilfe: Die Teilnehmenden lernen unter anderem, eine Wunde zu versorgen, Verletzte in die Seitenlage zu bringen oder ohne Angst einen Defibrillator anzuwenden.
Weitere Informationen unter Telefon 08031 – 80957-118 oder auf der Webseite www.malteser-rosenheim.de. Kursanmeldung auch direkt über www.malteser-kurse.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild:
Umfassende Grundlagen der Ersten Hilfe in Theorie und Praxis vermitteln die Malteser ab sofort auch in Ostermünchen. Copyright Lena Kirchner/Malteser)