KlinikClowns bringen Freude in schwere Zeiten

KlinikClowns bringen Freude in schwere Zeiten

Bayern / Rosenheim – Anlässlich des Deutschen Hospiztages (11. Oktober) machen die KlinikClowns Bayern e.V. auf ihre Arbeit in Hospizen und auf Palliativstationen aufmerksam. Seit vielen Jahren besuchen die professionellen Clowns auch Einrichtungen für schwerstkranke Menschen, mit dem Ziel, dort Lebensfreude und Leichtigkeit zu schenken, wo sie besonders guttut.

Die sogenannten Clownsvisiten unterstützen Patienten und deren Angehörige in einer oft belastenden Lebenssituation. Mit Empathie, Sensibilität und Erfahrung schaffen die speziell geschulten Clowns Momente der Entspannung, des Lachens oder des stillen Verstehens, manchmal auch ganz ohne Worte, etwa durch Musik oder einfache Gesten.
Gerade im Hospiz- und Palliativbereich sind solche Augenblicke von Wert. Das zeigt auch die Rückmeldung von Erika Bäumel, der ehemaligen Leiterin des Hospizes Vilsbiburg, sie sagt „Ihr habt mein Herz berührt, als ich sehen durfte, wie unsere Bewohner auf Euch reagiert haben.“
Um weiterhin möglichst vielen schwerstkranken Menschen eine besondere Hilfestellung geben zu können, sind die KlinikClowns auf Spenden angewiesen. Ausführliche Infos findet man unter www.klinikclowns.de.
(Quelle: Pressemitteilung KlinikClowns Bayern e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einweihung der Kita Heilig Blut: Ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen

Einweihung der Kita Heilig Blut: Ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen

Rosenheim – Mit einem Festakt wurde am gestrigen Donnerstag, 25. September, die neue Kindertagesstätte Heilig Blut in Rosenheim eröffnet. Der Holzbau bietet Platz für bis zu 62 Kinder und setzt neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Baukosten-Effizienz.

Die neugebaute „KITA Heilig Blut“ ist gestern feierlich eingeweiht worden. Seit Beginn des Kitajahres finden hier in einer Krippengruppe und in zwei Kindergartengruppen bis zu 62 Kinder Platz.
„Diese Kita ist ein Ort der Begegnung, des Lernens und des Wachsens für unsere kleinsten Rosenheimer. Und zugleich ist es ein Leuchtturmprojekt, weil es mit seiner Niedrigenergie- und Holzbauweise einen neuen Standard für öffentliche Gebäude setzt“, so Oberbürgermeister Andreas März.

Baukosten fast um eine halbe Million Euro reduziert

Nach nicht einmal eineinhalb Jahren Bauzeit entstand eine zweistöckige Kita mit Gründach und Photovoltaikanlage, die den Standard eines Passivhauses erfüllt. Den Investitionskosten von rund 4,7 Millionen Euro stehen in den kommenden Jahren äußerst niedrige Betriebskosten gegenüber. Das Projekt wird vom Freistaat Bayern mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Träger der Kita ist der Katholische KITA-Verbund Rosenheim.
„Mit der KITA Heilig Blut sichern wir nach der Fertigstellung des Bauprojektes „An der Kaltenmühle“ mit über 100 Wohnungen die Kinderbetreuung hier im Süden Rosenheims. Und als Nebenwirkung freue ich mich für den städtischen Geldbeutel: Wir konnten die Baukosten um eine gute halbe Million Euro reduzieren“, so März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Zeigt neue KITA Copyright Stadt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 26. September.

Namenstag haben:  Eugenie, Justine, Kaspar, Kosmas, Damian, René

3 bekannte Geburtstagskinder:

Rudi Cerne (1958 – ist ein deutscher Sportjournalist, Moderator und ehemaliger Eiskunstläufer, der unter anderem seit 2002 die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst.“ moderiert.)

Serena Williams (1981 – ist eine sehr erfolgreiche US-amerikanische Tennisspielerin.)

Michael Ballack (1976 – ist einer der bekanntesten deutschen Fußballspieler der 1990er- und 2000er-Jahre.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1980: Ein rechtsextremes Bombenattentat auf dem Münchner Oktoberfest fordert 13 Tote und 218 Verletzte, unter ihnen viele Schwerverletzte.
  • 1969: In Großbritannien kommt Abbey Road auf den Markt – das letzte von den Beatles gemeinsam aufgenommene Album. Das von Iain MacMillan aufgenommene Photo auf dem Cover des Albums heizt die Paul is dead-Verschwörungstheorie weiter an.
  • 1991: Das Experiment Biosphäre 2 beginnt. In einem von der Außenwelt hermetisch abgeschlossenen Gebäude sollen acht Bewohner die Möglichkeit des Lebens in einem geschlossenen Ökosystem erproben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Einbruchsdiebstahl in Schliersee – Kripo bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Schliersee / Landkreis Miesbach – Samstagnacht (20.9.2025) , wurde durch ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Neuhauser Straße in Schliersee (Landkreis Miesbach) eingebrochen. Der oder die Täter konnten unerkannt flüchten. Die Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm die Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In den Nachtstunden des Samstages, 20. September 2025, war zwischen 4.30 Uhr und 5.30 Uhr durch ein oder mehrere Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Neuhauser Straße in Schliersee eingebrochen worden. Die Einbrecher flüchteten im Anschluss unerkannt, ohne Beute gemacht zu haben.
Die ersten Ermittlungen vor Ort führten Beamte der Polizeiinspektion Miesbach. Das zuständige Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm die weiteren Untersuchungen und Ermittlungen. Die Kriminalermittler bitten in dem Zusammenhang auch um Zeugenhinweise:

  • Wer hat im Zusammenhang mit der Tat auf Samstag (20. September 2025), insbesondere zwischen 3.30 bis 6.30 Uhr im Bereich der Neuhauser Straße in Schliersee Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat beitragen können?
    Personen, welche in dem Fall sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (08025) 299-0 bei der Kriminalpolizeistation Miesbach oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang die Bevölkerung sensibilisieren. Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es bekanntermaßen vermehrt zu Einbrüchen. Täter nutzen die Dunkelheit und auch zunehmend den Umstand aus, dass Bewohner nicht zu Hause sind. Wohnhäuser werden gezielt ausgespäht, ob diese unbewohnt, unbeleuchtet oder ungesichert sind.

Die Polizei appelliert daher dringend achtsam zu sein, bereits einfache Schutzmaßnahmen können helfen. Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder, abschließbare Fenster und eine aufmerksame Nachbarschaft können das Risiko deutlich reduzieren. Verdächtige Beobachtungen bitte sofort an die 110 melden.

Weitere Informationen und Präventionstipps zum Einbruchschutz erhalten Sie bei den Beratungsstellen der Kriminalpolizeidienststellen und unter www.polizei-beratung.de.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bub stürzt am Bahnhof Kiefersfelden ins Gleis – Lokführer reagiert geistesgegenwärtig

Bub stürzt am Bahnhof Kiefersfelden ins Gleis – Lokführer reagiert geistesgegenwärtig

Kiefersfelden / Landkries Rosenheim  – Am Mittwochmorgen (24.9.2025)  ist ein 13-jähriger Junge am Bahnhof Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim ) vom Bahnsteig in das Gleis gestürzt. Dank der schnellen Reaktion des Lokführers eines gerade einfahrenden Regionalzugs konnte ein schwerer Unfall verhindert werden.

Einem Zeugen zufolge lehnte der Junge gegen 8 Uhr nach vorn, um den herannahenden Zug zu sehen, und verlor dabei das Gleichgewicht. Der 51-jährige Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Notbremsung ein, sodass der Schüler nicht von dem Zug erfasst wurde. Der Junge zog sich lediglich leichte Abschürfungen und Prellungen zu. Vorsorglich brachte ihn der Rettungsdienst zur Untersuchung ins Kufsteiner Krankenhaus. Die Fahrgäste im Zug blieben unverletzt.

Die Bundespolizei Rosenheim geht von einem Unfall aus, warnt aber eindringlich davor, die Sicherheit im Bahnbereich auf die leichte Schulter zu nehmen.

Besonders jetzt zu Beginn des neuen Schuljahres erinnert die Polizei:

  • Der Bahnsteig ist kein Spielplatz, sondern ausschließlich eine Wartezone zum Ein- und Aussteigen.
  • Die weiße Linie markiert den Sicherheitsabstand zum Gleis – dieser Bereich darf nicht betreten oder als Abstellzone für Gepäck genutzt werden.
  • Drängeln, Herumtoben oder Schubsen am Bahnsteig ist gefährlich und untersagt.

Die Bundespolizei appelliert an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, stets auf die eigene Sicherheit am Bahnsteig zu achten und sich verantwortungsbewusst zu verhalten.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1950er

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1950er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Ludwigsplatz.

Von wo aus diese Aufnahme entstanden ist, können wir Euch leider nicht sagen. Es gibt auf alle Fälle einige interessante Details zu entdecken.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

EMFV-Gebirgstraining und Generalversammlung in Fischbachau

EMFV-Gebirgstraining und Generalversammlung in Fischbachau

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Der Europäische Militär-Fallschirmsprungverband (EMFV) führte kürzlich ein mehrtägiges Gebirgstraining im DAV-Haus Hammer in Fischbachau (Landkreis Miesbach) durch. Neben einem abwechslungsreichen Ausbildungsprogramm standen auch die Generalversammlung mit Neuwahlen sowie mehrere Ehrungen auf dem Programm.

Abmarsch mit voll bepackten Akja zur Ausbildungsstätte in Bayrischzell. Fotos: EMFV

Abmarsch mit voll bepackten Akja zur Ausbildungsstätte in Bayrischzell. Fotos: EMFV

Die Teilnehmer besuchten unter anderem den Soldatenfriedhof in Gmund, das War Cemetery und Cremation Memorial in Dürnbach sowie das Oberländerdenkmal in Waakirchen. Ein weiterer Programmpunkt war eine Führung durch das Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (ZSA) der Bergwacht in Bad Tölz, wo die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte vorgestellt wurde.

Stadträtin Christine Degenhart hilft beim Rettungseinsatz mit dem Akja. Fotos: EMFV

Die Rosenheimer Stadträtin Christine Degenhart hilft beim Rettungseinsatz mit dem Akja. Fotos: EMFV

In praktischen Ausbildungseinheiten nahmen die Mitglieder an einer Bergrettungsübung mit der Bergwacht Leitzachtal-Bayrischzell teil oder wanderten am Spitzingsee. Gäste aus Rosenheim – darunter Stadträtin Christine Degenhart (Freie Wähler/UP) und die Vorsitzende des Siedlerbundes, Ann Kotter – informierten sich vor Ort über die Arbeit der Bergwacht.

Generalversammlung und Ehrungen

Bei der Generalversammlung wurde die bestehende Vorstandschaft des EMFV bestätigt, lediglich bei den Kassenprüfern gab es eine Änderung. Außerdem wurde eine Anpassung des Mitgliedsbeitrags auf 50 Euro ab 2026 beschlossen.

Kranzniederlegung. Foto: EMFV

Kranzniederlegung.

Mehrere Mitglieder erhielten Auszeichnungen, darunter das Fallschirmspringerabzeichen der „Fallschirmjägerkameradschaft Erich Walther“ Berlin sowie die EMFV-Treuemedaille. Zudem wurde Polizeioberkommissar Wolfgang Koch für seine jahrzehntelange Arbeit ausgezeichnet.

Ehrungen
  • Fallschirmspringerabzeichen der Fallschirmjägerkameradschaft Erich Walther Berlin: Hans-Friedrich Nawrozki, Adelbert Schömer, Wolfgang Sehner
  • EMFV-Treuemedaille für 15 Jahre Mitgliedschaft: Bernd-Rüdiger Lehmann, Josef Kain
  • Halsdekoration „La Croix De Commandeur“: Polizeioberkommissar Wolfgang Koch, verliehen durch Ehrenpräsident Karl von Habsburg-Lorraine
Abschluss in Fischbachau

Das Wochenende endete mit einem Kameradschaftsabend und einem gemeinsamen Grillen am DAV-Haus Hammer. Der EMFV sprach seinen Dank an alle beteiligten Organisationen aus und übergab Spenden an die Bergwacht Leitzachtal-Bayrischzell (150 Euro) sowie an das ZSA Bad Tölz (100 Euro).

Mit diesen Aktivitäten schloss das EMFV-Gebirgswochenende in Fischbachau, das Ausbildung, Kameradschaft und Ehrungen kombinierte.
(Quelle: Pressemitteilung EMFV / Beitragsbild, Fotos: Copyright EMFV)

Verantwortungsvoll gärtnern: LBV gibt Tipps zum nachhaltigen Umgang mit Grünschnitt

Verantwortungsvoll gärtnern: LBV gibt Tipps zum nachhaltigen Umgang mit Grünschnitt

Hilpoltstein / Bayern / Rosenheim – Für viele Gartenbesitzer heißt es im Herbst: Zeit den Garten aufzuräumen. Ab 1. Oktober sind auch radikale Rückschnitte oder das Entfernen von Hecken gesetzlich wieder erlaubt. DerLBV bittet, bei der Entsorgung von Grünschnitt einige Regeln zu befolgen.

„Wenn Menschen ihre Gartenabfälle im Wald oder an anderen Orten in der Landschaft entsorgen, ist das nicht nur illegal, sondern führt auch zu biologischen Problemen. So können unter anderem gebietsfremde Pflanzen in das bestehende Ökosystem gelangen und heimische Arten verdrängen“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Der Naturschutzverband gibt deshalb Tipps zu verbraucher- und umweltfreundlichen Alternativen.

Im eigenen Garten weiterverwenden

In den vermeintlichen Abfällen sind wichtige Nährstoffe gespeichert, die dem Ökosystem im Garten durch eine sachgemäße Kompostierung wieder zugeführt werden können. „Mit einem Komposthaufen hat man eine ökologische und preiswerte Alternative zum Kunstdünger und verwandelt seinen Garten in eine Kreislaufwirtschaft“, erläutert Angelika Nelson. Der Komposthaufen ist deshalb zentraler Bestandteil eines Naturgartens. Auch die Anlage einer Benjes-Hecke – dabei werden Zweige, Äste und Gehölzmaterial locker aufeinandergeschichtet – oder eines Reisighaufens sind gute Optionen, die vielen Tieren Lebensraum bieten. Rasenschnitt, Blätter, abgestorbene Pflanzen und Äste können auch zum Mulchen in Gemüsebeeten, unter Sträuchern, Hecken oder Bäumen verwendet werden. „Durch diese Abdeckung des Bodens mit organischen Materialien bleibt er locker, trocknet weniger schnell aus und ist geschützt vor Erosion bei starkem Regen sowie Frost“, so die Biologin.

Kommunale Grüngut-Annahmestellen und Biotonne

Will man den Grünschnitt aus dem Garten entfernen, kann dieser, meist bis zu einem Kubikmeter, bei kommunalen Grüngut-Annahmestellen kostenlos abgegeben werden. Dort werden die Gartenabfälle fachgerecht weiterverarbeitet. Auch die Entsorgung in der eigenen Biotonne ist vielerorts eine Möglichkeit. Dabei ist es wichtig, auf lokale Regelungen zu achten.

No-Gos für Gartenabfälle: Im Wald entsorgen oder verbrennen

Auf keinen Fall sollten Gartenabfälle im Wald oder an anderen Orten in der Natur entsorgt werden. „Viele Menschen sind sich der Konsequenzen nicht bewusst. Die meisten Waldböden sind von Natur aus nährstoffarm und viele heimische Pflanzen, wie Wald-Wachtelweizen und Preiselbeere, sind daran bestens angepasst. Eine Entsorgung von Gartenabfällen im Wald gleicht einer hochdosierten Düngung des Bodens, da das kompostierte Material nicht verteilt wird. Am Ende wachsen dort nur noch Brennnesseln und Brombeeren und verdrängen Farn- und Blütenpflanzen, die es weniger nährstoffreich mögen “, so Nelson.

Entsorgung im Wald ist Verboten 


Mit Gartenabfällen gelangen außerdem auch nicht heimische Gehölze und Stauden in die Natur, die heimische Pflanzen verdrängen, was wiederrum Auswirkungen auf die daran angepassten Tierarten hat. Dazu gehören invasive Arten wie das Indische Springkraut oder der Japanische Staudenknöterich, die sich rasant ausbreiten und bereits vielerorts in Bayern Probleme bereiten. „Wer sich im Frühling an Maiglöckchen, Buschwindröschen oder Schlüsselblumen am Waldrand erfreut sollte sich bewusst sein, dass schon eine geringe Menge hier abgelagerter Gartenabfälle diese Vielfalt zerstören kann“, sagt die Biologin. Zudem ist die Entsorgung im Wald gesetzlich verboten und kann ein Bußgeld von bis zu 1300 Euro nach sich ziehen.

Apell an Bürger

Der LBV appelliert außerdem an die Bürger, die Gartenabfälle unter keinen Umständen offen zu verbrennen. „Beim Verbrennungsprozess im Garten werden sehr viele Schadstoffe und Feinstaub freigesetzt. Das liegt daran, dass das Material meistens noch sehr feucht und die Luftzufuhr nicht ausreichend ist“, erklärt Angelika Nelson. Es kommt so zu einer unvollständigen Verbrennung mit sehr starker Rauchentwicklung.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Große Opernklänge im KuKo Rosenheim

Große Opernklänge im KuKo Rosenheim

Rosenheim – Am Sonntag (9.11.2025)  um 16 Uhr findet im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim ein Opernkonzert der „erlesenen oper e.V.“ statt. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Werken von Mozart, Wagner, Verdi, Puccini und weiteren Komponisten.

Mitwirken werden das Orchester der erlesenen oper e.V., die Chöre des Vereins, der MGV Degerndorf sowie der Frauenchor InnCanto Brannenburg. Als Solisten treten Sieglinde Zehetbauer, Kayo Hashimoto, Markus Herzog und Kammersänger Oskar Hillebrandt auf.
Die musikalische Leitung hat Georg Hermansdorfer, der das Konzert zugleich moderiert und mit kurzen Geschichten und Anekdoten begleitet.

Karten und Infos
  • Vorverkauf: Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, Kufsteiner Straße 4, 83022 Rosenheim
  • Tickethotline: 08031 / 365 9 365
  • Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–17 Uhr, Sa 10–14 Uhr
  • Online: www.kuko.de | Mail: ticketverkauf@vkr-rosenheim.de
  • Preise: 18 € / 39 € / 49 €
  • Schülerkarten ab 8 €
  • Ermäßigung für Schüler und Studenten: 10 €
  • Restkarten an der Abendkasse (+3 €)

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm unter www.erlesene-oper.de.
(Quelle: Pressemitteilung Erlesene Oper / Beitragsbild: Copysright Bertram Zehetbauer)

Es ist wieder Schwammerlzeit: Pilzausstellung an der LWF in Freising

Es ist wieder Schwammerlzeit: Pilzausstellung an der LWF in Freising

Weihenstephan / Landkreis Freising – Der Herbst hält Einzug und mit ihm beginnt die Schwammerlzeit. Aus diesem Anlass lädt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) auch 2025 wieder zur Pilzausstellung nach Freising-Weihenstephan ein.

Am 27. und 28. September, jeweils von 11 bis 17 Uhr, dreht sich am Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1 alles um die faszinierende Welt der Pilze.
Gezeigt wird eine große Auswahl an Frischpilzen aus den Wäldern rund um Freising, die vom Organisationsteam in den Tagen vor der Ausstellung gesammelt werden. Die Besucher erwartet eine bunte Mischung aus Speisepilzen, Giftpilzen und ökologisch bedeutsamen Arten, die im Alltag oft übersehen werden.
Das Besondere: Die Pilze können mit allen Sinnen erlebt werden, nicht nur anschauen, sondern auch riechen, fühlen und zum Teil sogar kosten. So lassen sich Unterschiede besser erkennen und ein Gefühl für typische Merkmale entwickeln.

Pilzbestimmung von eigenen Funden möglich

Ein Highlight der Ausstellung ist der Bestimmungsservice durch Pilzexperte Markus Blaschke. Wer eigene Funde mitbringt, erhält fachkundige Unterstützung bei der Identifikation und Tipps zur sicheren Unterscheidung essbarer und giftiger Arten. Auch Fragen zu geeigneten Sammelplätzen, zum richtigen Transport, zum Beispiel warum ein Stoffbeutel besser ist als eine Plastiktüte, oder zum Trocknen und Lagern von Pilzen werden gerne beantworte.
Neben informativen Gesprächen und Experten bietet die Ausstellung auch Gelegenheit zum Austausch unter Pilzfreunden.
Eintritt und Teilnahme sind kostenlos. Die Veranstaltung findet im Freien vor dem LWF-Gebäude auf dem Campus Weihenstephan statt und ist gut über die Gregor-Mendel- beziehungsweise Georg-Dätzel-Straße erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft / Beitragsbild: Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) Copyright Markus Blaschke)

After-Work mal anders: Entspannen im Prienavera

After-Work mal anders: Entspannen im Prienavera

Prien / Landkreis Rosenheim – Jeden ersten Freitag im Monat lädt das Prienavera in Prien am Chiemsee zum besonderen After-Work-Event ein. Von 18 bis 23 Uhr sorgen Live-DJs für musikalische Begleitung, dazu gibt es Cocktails an der Bar und entspanntes Badevergnügen. 

Beats, Badespaß und Cocktails: Beim DJ-Abend sorgen wechselnde DJs für entspannte Sounds, tanzbare Beats und Stimmung. Dazu gibt es frisch gemixte Cocktails an der Bar – perfekt für alle, die nach der Arbeit oder dem Alltag abschalten und den Abend genießen wollen. Es gilt der Regulärer Badeintritt. Nächster Termin ist am Freitag, 3. Oktober.
(Quelle: Pressemitteilung Prienavera Erlebnisbad / Beitragsbild: Nach der Arbeit ab ins Prienavera – schwimmen und Cocktails schlürfen. Bis 23 Uhr sorgt ein Live-DJ beim After-Work Special für guten Sound. Copyright Chiemsee-Marina-GmbH)

Start der Bürgerversammlungen in Rosenheim: Bürgerdialog beginnt am 1. Oktober

Start der Bürgerversammlungen in Rosenheim: Bürgerdialog beginnt am 1. Oktober

Rosenheim – Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März lädt im Oktober zu fünf Bürgerversammlungen ein. Den Auftakt macht der Stadtbereich Süd-Ost am 1. Oktober im Happinger Hof. Im Mittelpunkt stehen der direkte Austausch, aktuelle Entwicklungen und Anregungen aus der Bürgerschaft.

Was hat sich seit dem Amtsantritt von Oberbürgermeister Andreas März getan? Wie soll sich Rosenheim für die Zukunft ausrichten und wo gibt es Handlungsbedarf? Im direkten Dialog stehen Oberbürgermeister und Stadtverwaltung bei insgesamt fünf Bürgerversammlungen im Oktober den Bürgern Rede und Antwort.
„Wir wollen mit offenen Ohren die Anliegen unserer Bürger besprechen. Darum haben wir uns wieder für unsere Wirtshäuser als Versammlungsorte entschieden. Ganz nach bayerischer Tradition redet es sich beim Wirt direkter: Geradeaus und auf Augenhöhe, damit Anregungen und Wünsche ungefiltert bei mir und den Kollegen unserer Stadtverwaltung landen und bearbeitet werden können. Unsere Bürgerversammlungen sind ein Paradebeispiel für bürgernahe Kommunikation“, so März.

Antrags- und Stimmrecht bei den Versammlungen ab 14 Jahren 

Neben der aktuellen Lage der Stadt kommen auch stadtteilspezifische Themenbereiche zur Sprache.
Die erste Bürgerversammlung findet am Mittwoch, 1. Oktober um 19 Uhr für den Bereich Süd-Ost im Happinger Hof statt. Hier werden die Belange der Stadtteile Aisinger Landstraße, Happing, Hl. Blut, Kaltmühl, Kaltwies, Kastenau behandelt.„Auch in diesem Jahr ist es mir besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass das Rede-, Antrags- und Stimmrecht schon für Jugendliche ab 14 Jahren gilt und Anregungen der Jugend unbedingt willkommen sind.“, so der Oberbürgermeister.

Weitere Versammlungen

Am 7.10. folgt die Bürgerversammlung für den Süden beim Kirchenwirt in Pang, am 9.10. für die Mitte bei Tante Paula im Mailkeller, am 15.10. für den Norden im Gasthof Höhensteiger und am 23.10. den Bereich Mitte-Süd-West im Gasthof Alt-Fürstätt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.
Auch Jugendliche ab 14 Jahren haben ein Antrags-, Rede- und Stimmrecht. Vereine, Verbände und so weiter besitzen dieses höchstpersönliche Recht nicht.