Selbstbestimmt alt werden – Rosenheim startet Sozialraumorientierte Hilfe im Alter

Selbstbestimmt alt werden – Rosenheim startet Sozialraumorientierte Hilfe im Alter

Rosenheim – Möglichst lange selbstbestimmt leben, am besten in den eigenen vier Wänden: Dieser Wunsch verbindet viele Menschen. Genau hier setzt die neue Sozialraumorientierte Hilfe im Alter an, die am Dienstagnachmittag (3. Februar 2026) im Bürgerhaus „Miteinander“ in der Lessingstraße offiziell vorgestellt wurde. Mit der Unterzeichnung eines Grundlagenvertrags bereitet sich die Stadt Rosenheim gezielt auf die Auswirkungen des demografischen Wandels vor.

Unterzeichnung Grundsatzvertrag Sozailraumorientierte Hilfe im Alter im Bürgerhaus Miteinander in der Lessingstraße. Foto: Karin Wunsam

Schon bei der Unterzeichnung des Grundsatzvertrags zeigte sich, um was es bei der Sozialraumorientierten Hilfe im Alter in Rosenheim geht – um das Miteinander vieler verschiedener Akteure. Foto: Karin Wunsam

Schon der Ort des Pressetermins war dabei mehr als nur Kulisse. „Es ist bezeichnend, dass wir uns in einem Bürgerhaus treffen, das auch noch Miteinander heißt“, sagte Oberbürgermeister Andreas März zu Beginn. Denn genau dieses Miteinander soll künftig eine zentrale Rolle spielen – mit den Bürgerhäusern als wichtigen Anlaufstellen in den Sozialräumen der Stadt.

Ein Ansatz mit großer Tragweite

Die Tragweite des neuen Konzepts werde sich erst in einigen Jahren vollständig zeigen, so März. Dann könnte sich die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter zu einem ähnlichen Leuchtturmprojekt entwickeln wie die sozialraumorientierte Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Rosenheim. Dieses Modell feierte 2023 sein 20-jähriges Jubiläum und gilt bundesweit als Vorreiter für die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern sowie für eine bedarfsgerechte Budgetierung.

Diesen bewährten Ansatz überträgt die Stadt nun auf einen Bereich, der angesichts des demografischen Wandels immer drängender wird: das Leben im Alter und die Pflege.

Zahlen, die zum Handeln zwingen

Sozialdezernent Christian Salberg erläuterte, worauf sich Rosenheim in den kommenden zehn Jahren einstellen muss. Prognosen zufolge werden dann rund 15.100 Menschen über 65 Jahre in der Stadt leben. Besonders deutlich wächst die Gruppe der Hochaltrigen zwischen 86 und 99 Jahren – um elf Prozent im Vergleich zu heute.

Gleichzeitig scheiden die sogenannten Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt aus. Das trifft den Pflegesektor doppelt: Einerseits verlassen viele Fachkräfte ihren Beruf, andererseits steigt die Zahl der Menschen, die selbst Pflege benötigen. Hinzu kommt, dass auch die Zahl der Pflegeplätze begrenzt sein wird.

„Darum gehen wir neue Wege“, betonte Oberbürgermeister März. „Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter ist das wesentliche Instrument, damit unsere Stadtgesellschaft auch in 20 Jahren gut funktioniert. Durch sie können ältere Menschen künftig länger zuhause bleiben, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ihr Leben selbstbestimmt gestalten.“

Drei Sozialräume, viele Akteure, ein gemeinsames Ziel

In der Praxis orientiert sich das neue Modell eng an der Rosenheimer Jugendhilfe. Die Stadt wird in drei Sozialräume aufgeteilt, in denen Akteure aus unterschiedlichen Bereichen eng zusammenarbeiten – künftig nicht nur für Jugendliche, sondern auch für ältere Menschen.

„Ein solches Projekt funktioniert nur im großen Miteinander“, so März. Entsprechend breit war der Kreis der Unterzeichner des Grundlagenvertrags: Vertreter des Diakonischen Werks Rosenheim, des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising mit dem Caritaszentrum Rosenheim sowie der Startklar Soziale Arbeit GmbH.

Darüber hinaus wird die Stadt unterstützt vom Seniorenbeirat, dem Verein Pro Senioren, der Sozialen Stadt, der Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement, der Nachbarschaftshilfe, dem BRK-Kreisverband Rosenheim – und von sechs städtischen Sozialraumlotsinnen.

Orientierung geben, bevor Probleme entstehen

Die Sozialraumlotsinnen sollen künftig eine Schlüsselrolle einnehmen. Sie helfen älteren Menschen, sich im oft unübersichtlichen „Dschungel“ von Behörden, Beratungsstellen und sozialen Diensten zurechtzufinden, stellen bei Bedarf den Kontakt zu passenden Anlaufstellen her, hören zu und beraten in vertrauter Umgebung.

Ein zentraler Gedanke dabei: Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter soll möglichst früh greifen – noch bevor echte Problemfälle entstehen. Ähnlich wie in der Jugendhilfe sollen die festangestellten Sozialraumlotsinnen frühzeitig Zugang zu Menschen mit Unterstützungsbedarf finden, Hilfsangebote in der Nachbarschaft sichtbar machen, Versorgungslücken erkennen und gemeinsam Strategien für einen Lückenschluss entwickeln.

Ziel ist es, die bereits vorhandenen Strukturen in den Sozialräumen besser zu verzahnen und Schritt für Schritt eine sorgende Gemeinschaft rund um die ältere Bevölkerung in Rosenheim aufzubauen.

Nachbarschaft als wichtiger Baustein

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Stärkung der nachbarschaftlichen Hilfe. Schon kleine Gesten können viel bewirken: wenn jemand für ältere Menschen im Haus oder in der Straße mit einkauft, kurz vorbeischaut oder sich Zeit für einen Ratsch nimmt. So soll Einsamkeit gemildert und das Miteinander im Alltag wiederbelebt werden.

Dabei gilt stets: Der Wille der Senioren steht im Mittelpunkt. Die Sozialraumlotsinnen besuchen ältere Rosenheimer auch zuhause – aber ohne Druck. „Wir drängen uns nicht auf“, betonte eine der Lotsinnen.

Keine Konkurrenz für Pflegedienste

Klar betont wurde auch: Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter ist keine Konkurrenz zu Pflegediensten. Um pflegerische oder medizinische Tätigkeiten geht es dabei ausdrücklich nicht. Vielmehr soll das neue Konzept dazu beitragen, dass sich Pflegedienste wieder stärker auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können – ein entscheidender Punkt angesichts knapper werdender Kapazitäten in der Zukunft.

Persönliche Geschichten zeigen, worum es geht

Wie emotional das Thema ist, zeigte sich auch bei der Vertragsunterzeichnung. Viele Beteiligte brachten persönliche Geschichten ein. Ein Teilnehmer berichtete von seiner Großmutter, die im 1. Stock wohnt, während seine Mutter im Erdgeschoss lebt. Ein Umzug nach unten würde ihr vieles erleichtern, da sie nicht mehr ständig Treppen steigen müsste – doch die Oma lehnt ab. „Nun lebe ich schon so lange hier, da will ich auch bleiben, bis der Herrgott eine Wohnung bei sich für mich hat“, so der Teilnehmer.

Auch Oberbürgermeister Andreas März erinnerte sich an seine Oma – eine willensstarke Frau, die bis zu ihrem Tod im Alter von 100 Jahren in ihrer Wohnung am Salzstadel lebte. Möglich gewesen sei das nur durch die Unterstützung von Familie, Freunden und Helfern.

Wissenschaftliche Begleitung und Blaupause für andere Kommunen

Das neue Projekt wird von der Technischen Hochschule Rosenheim wissenschaftlich begleitet. Eine Evaluation soll Qualität, Wirksamkeit und Effizienz überprüfen, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Auf diese Weise soll die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter – ähnlich wie die Jugendhilfe – langfristig auch zur Blaupause für andere Kommunen werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Karin Wunsam – Hintergrund ai generiert)

Jugendfeuerwehr Tittmoning sammelt 145 Christbäume für die Nachwuchsarbeit

Jugendfeuerwehr Tittmoning sammelt 145 Christbäume für die Nachwuchsarbeit

Tittmoning / Landkreis Traunstein – Die Jugendfeuerwehr Tittmoning hat auch in diesem Jahr wieder eine Christbaumsammelaktion im Stadtgebiet durchgeführt. Dabei sammelten die sie gemeinsam mit aktiven Feuerwehrmitgliedern an einem Vormittag insgesamt 145 ausgediente Christbäume gegen eine freiwillige Spende ein.

Unterstützt von mehreren aktiven Feuerwehrmitgliedern, die die Sammelfahrzeuge steuerten, konnten alle angemeldeten Bäume innerhalb weniger Stunden eingesammelt werden. Die fachgerechte Entsorgung der Christbäume übernimmt die Feuerwehr in Tittmoning bereits seit über 20 Jahren.
Der Erlös der Aktion kommt vollständig der Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr zugute. Wie Jugendwartin Michaela Stief erklärte, wurde die Sammelaktion auch genutzt, um auf die neu gegründete Kinderfeuerwehr aufmerksam zu machen. „Wir haben erst vor wenigen Tagen eine Kinderfeuerwehr gegründet und die Sammelaktion auch genutzt, um gezielt Werbung für neue Mitglieder in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zu machen.“ so Stief.
Nach Abschluss der Sammelaktion trafen sich die insgesamt 13 Helfer zu einer gemeinsamen Brotzeit im Feuerwehrhaus. Dort fand Aktivenchef Erwin Hirschpoltner lobende Worte. „Ein großer Dank gilt unseren Jugendwarten Michaela Stief, Sophia Schuster und Laurin Mayer für die Organisation und Durchführung der Sammelaktion“, betonte er. „Sie haben wieder einmal alles hervorragend geplant und vorbereitet.“ Der Kommandant sprach zudem den fleißigen Jugendlichen sowie allen Helfern aus den Reihen der aktiven Mannschaft seinen Dank aus.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Tittmoning)

Operettenabend mit Max Müller im KU’KO Rosenheim

Operettenabend mit Max Müller im KU’KO Rosenheim

Rosenheim – Schauspieler und Opernsänger Max Müller gastiert am Samstag, 8. März, um 18 Uhr mit einem Operettenabend im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim (KU’KO). Gemeinsam mit Pianist Volker Nemmer und dem ADAMAS Quartett präsentiert er das Programm „Operette nach Maß – eine Liebeserklärung!“.

Auf dem Programm stehen Werke bekannter Operettenkomponisten, darunter Johann Strauss (Sohn), Franz Lehár, Robert Stolz, Eduard Künneke, Ralph Benatzky und Jacques Offenbach. Der Abend widmet sich Klassikern der Operettengeschichte und führt musikalisch unter anderem nach Wien, Berlin, Paris und in weitere traditionsreiche Schauplätze des Genres.
Max Müller, einem breiten Publikum unter anderem aus der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ bekannt, ist neben seiner Tätigkeit als Schauspieler auch ausgebildeter Opernsänger. Er war an verschiedenen Theatern im In- und Ausland engagiert und gestaltet seit vielen Jahren eigene musikalische Programme.
Begleitet wird Müller von Volker Nemmer, der als Pianist und Liedbegleiter tätig ist und seit 1992 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien unterrichtet. Ergänzt wird das Ensemble durch das ADAMAS Quartett, ein international ausgezeichnetes Streichquartett mit Schwerpunkt auf Kammermusik.

Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4 in Rosenheim. Mo-Fr 9 bis 12.30 Uhr sowie 13.30 bis 17 Uhr und Sa 10-14 Uhr, telefonisch unter 08031 365 9365.
(Quelle: KU´KO Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kinderfasching in Kammer: Blau-Weiß-Ball am 7. Februar

Kinderfasching in Kammer: Blau-Weiß-Ball am 7. Februar

Kammer / Landkreis Traunstein – Mit dem Kinder-Blau-Weiß-Ball starten die Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer am kommenden Samstag, 7. Februar, in die diesjährige Faschingssaison. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17.30 Uhr im Gasthaus Jobst in Rettenbach statt.

Für musikalische Unterhaltung sorgt die Band Orange Club. Ergänzt wird der Nachmittag durch ein Rahmenprogramm mit Spielangeboten für Kinder. Neben Auftritten der Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer wird auch die Jugendgarde der Faschingsfreunde Chieming im Saal zu sehen sein.
Es wird eine Tombola mit verschiedenen Preisen geben, die Besucher haben bei der Veranstaltung die Möglichkeit, Erinnerungsfotos mit dem aktuellen Prinzenpaar Nicolas I. und Simy II. zu machen.
Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu mehreren Faschingsterminen in Kammer. Am 13. Februar folgt der Blau-Weiß-Ball am „Ruaßigen Freitag“. Den Abschluss der Faschingssaison bildet am 17. Februar der traditionelle Kehraus mit Faschingsbegräbnis.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Rosenheim: Junger Spender unterstützt Tafel bei „Kauf-eins-mehr“-Aktion

Rosenheim: Junger Spender unterstützt Tafel bei „Kauf-eins-mehr“-Aktion

Rosenheim – Im Rahmen der „Kauf-eins-mehr“-Aktion der Tafel Rosenheim im Nahkauf Happing beteiligte sich ein junger Besucher mit einer besonderen Spende. Mit seinem Taschengeld und zusätzlichen Lebensmitteln aus dem eigenen Haushalt unterstützte er die Arbeit der Tafel.

Bei der vorweihnachtlichen Aktion sammelt die Tafel Rosenheim haltbare Lebensmittel für ihre Kunden. Während eines Einkaufs wurde der junge Samuel gemeinsam mit seiner Mutter auf die Möglichkeit aufmerksam, zusätzlich Produkte für die Tafel zu erwerben.
Spontan entschied er sich, sein Taschengeld vollständig für den Kauf von Lebensmitteln einzusetzen und diese zu spenden. Darüber hinaus brachte er später weitere haltbare Lebensmittel aus dem eigenen Vorrat vorbei, um die Unterstützung auszuweiten.
„Diese selbstverständliche Hilfsbereitschaft hat uns sehr berührt“, sagt eine Mitarbeiterin der Tafel Rosenheim. „Gerade solche Gesten zeigen, wie früh soziales Verantwortungsgefühl entstehen kann – und wie wichtig Vorbilder im Alltag sind.“

Lebensmittelhilfe in der Region Rosenheim

Die Tafel Rosenheim ist ein Angebot der Diakonie Rosenheim. Sie versorgt Menschen mit geringem Einkommen mit geretteten Lebensmitteln und trägt damit sowohl zur sozialen Unterstützung als auch zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in der Region bei.
Die „Kauf-eins-mehr“-Aktion ermöglicht es Kunden im Einzelhandel, beim Einkauf zusätzliche Produkte zu erwerben und direkt an die Tafel zu spenden. Die Aktion ist regelmäßig auf die freiwillige Beteiligung der Bevölkerung angewiesen und ergänzt die laufenden Lebensmittelspenden.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Samuel Sotera bei der Tafel-Aktion im Nahkauf Happing. Copyright Diakonie Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Februar
Es ist der 35. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 330 Tage (in Schaltjahren 331 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Andreas, Gilbert, Hector, Johanna, Rabanus, Veronika

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Ken Thompson (1943 –  ist ein US-amerikanischer Informatiker, der zusammen mit Dennis Ritchie die erste Version des Betriebssystems „Unix“ entwickelte.)

– Alice Cooper (1948 – ist ein US-amerikanischer Rockmusiker, Sänger und Songschreiber.)

– Arthur Cohn (1927 – war ein Schweizer Filmproduzent, der den Publikumsliebling „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ produzierte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1889: Die französische Gesellschaft zum Bau des Panamakanals geht in den gerichtlichen Konkurs, was etwa 85.000 Gläubiger schädigt. Der Panamaskandal zieht herauf.
  • 1956: Die DDR-Fluggesellschaft Deutsche Lufthansa nimmt ihren ersten Linienverkehr auf der Flugroute Berlin–Warschau auf.
  • 2004: Mark Zuckerberg startet das Unternehmen Facebook als Student an der Harvard University als Plattform für Kontakte der Kommilitonen untereinander.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Vermisste 75-Jährige aus Ruhpolding tot aufgefunden

Vermisste 75-Jährige aus Ruhpolding tot aufgefunden

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Am Dienstagmorgen (3.2.2026) wurde der Leichnam einer 75-jährigen Frau aus Ruhpolding (Landkreis Traunstein) aufgefunden. Die Frau war zuvor als vermisst gemeldet worden.

Angehörige hatten die Frau in den frühen Morgenstunden bei der Polizei als vermisst gemeldet. Daraufhin leitete die Polizeiinspektion Traunstein umgehend Fahndungs- und Suchmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften ein. Am Dienstagmorgen gegen 9:40 Uhr wurde die Frau leblos aufgefunden. Ein Notarzt stellte ihren Tod fest.

Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm noch vor Ort unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zur Todesursache. Nach ersten kriminalpolizeilichen Erkenntnissen gibt es derzeit keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Jugendgruppe sorgt für Serie von Straftaten in Holzkirchen, Bad Tölz und München

Jugendgruppe sorgt für Serie von Straftaten in Holzkirchen, Bad Tölz und München

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Eine Gruppe Jugendlicher sorgt seit einiger Zeit immer wieder für Probleme in der Region. Die Polizeiinspektion Holzkirchen berichtet von einer Serie von Straftaten, die von verbalen Provokationen über Körperverletzungen bis hin zu Raubdelikten reicht. Betroffen sind neben Holzkirchen auch die Städte Bad Tölz und München.

Bei einer gezielten Kontrollaktion konnte die Polizei mehrere der Jugendlichen antreffen. Dabei handelt es sich nach Auskunft der Polizeiinspektion Holzkirchen um männliche Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Delikten aufgefallen waren. Die Jugendlichen stammen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Die Polizei dokumentierte die Vorfälle und ermittelt weiter, um die wiederholten Störungen einzudämmen und die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

Anwohner und Betroffene werden gebeten, auffällige Situationen oder Straftaten unverzüglich zu melden. Die Polizeiinspektion Holzkirchen arbeitet eng mit den zuständigen Behörden in Bad Tölz und München zusammen, um die Aktivitäten der Gruppe zu verfolgen und präventive Maßnahmen zu koordinieren.
Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sachbeschädigung oder Einbruch auf Niederkaseralm – Polizei bittet um Hinweise

Sachbeschädigung oder Einbruch auf Niederkaseralm – Polizei bittet um Hinweise

Aschau im Chbiemgau / Landkreis Rosenheim  – Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Donnerstag, 29. Januar 2026, bis Sonntag, 1. Februar 2026, die Niederkaseralm im Geigelsteingebiet (Landkreis Rosenheim)  beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein Fenster eingeschlagen und in die Hütte eingestiegen. Zudem entzündeten die Unbekannten vor der Alm ein Lagerfeuer.

Ob es sich bei dem Vorfall um reinen Vandalismus oder um einen Einbruch handelt, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Die Polizeiinspektion Prien bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Niederkaseralm gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08051/90570 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien/ / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bundespolizei warnt: Wertvolle Ringe aus Zug gestohlen

Bundespolizei warnt: Wertvolle Ringe aus Zug gestohlen

München / Innsbruck / Nürnberg – Am Montagabend (2.2.2026) entwendete ein bislang unbekannter Täter einer 55-jährigen Reisenden im Railjet 82 von Innsbruck nach München wertvolle Schmuck- und Kleidungsstücke. Beim Eintreffen am Münchner Hauptbahnhof bemerkte die Frau, dass ihr Koffer samt Inhalt verschwunden war. Darin befanden sich mehrere Goldringe, ein Brillantring und hochwertige Kleidung. Der entstandene Schaden wird auf etwa 21.500 Euro geschätzt.

Bereits am Freitagnachmittag (30.1.2026) ereignete sich nach Auskunft der Bundespolizei ein ähnlicher Vorfall im ICE 1507 zwischen Nürnberg und München. Eine 60-jährige Reisende aus Berlin stellte ihren Koffer in einer Gepäckablage ab und saß in der Nähe, ohne direkten Sichtkontakt. Beim Aussteigen bemerkte sie, dass der Koffer geöffnet und durchwühlt auf dem Boden lag. Ihr hochwertiger Schmuck im Wert von 18.500 Euro war verschwunden.
In beiden Fällen ermittelt die Bundespolizei wegen Diebstahls.

Tipps der Bundespolizei für Bahnreisende:
  • Gepäck und Wertsachen sollten während der gesamten Fahrt im Blick bleiben.
  • Verdächtige Personen sofort dem Zugpersonal melden.
  • Bei Eigentumsverlust unverzüglich Anzeige erstatten, da Videoaufzeichnungen an Bahnsteigen nur begrenzt verfügbar sind.

(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtmusik Traunstein blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

Stadtmusik Traunstein blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

Traunstein – Auf ein ereignisreiches Jahr mit zahlreichen musikalischen Höhepunkten blickte die Stadtmusik Traunstein bei ihrer Jahresversammlung zurück. Neben dem Rückblick standen turnusgemäß auch Neuwahlen auf der Tagesordnung, bei denen die Vorstandschaft einstimmig bestätigt wurde.

Vorsitzender Bernhard Schultes berichtete von insgesamt 48 Auftritten und 59 Proben, die sich auf rund 6.700 ehrenamtliche Stunden summierten. Der Verein zählt derzeit 105 Mitglieder, davon 44 aktive Musiker. Musikalisch war die Stadtmusik bei nahezu allen wichtigen Veranstaltungen im Stadtgebiet vertreten – vom Faschingszug über kirchliche Anlässe bis hin zum Christkindlmarkt. Ein besonderer Höhepunkt war das Gautrachtenfest, bei dem die Kapelle 23,5 Stunden musikalisch im Einsatz war.
Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer würdigte die Arbeit der Stadtmusik als wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens in Traunstein und sicherte dem Verein auch künftig die Unterstützung der Stadt zu. Gleichzeitig sagte er zu, sich um Verbesserungen bei der aktuell beengten Probensituation zu bemühen.

Vorstandschaft einstimmig bestätigt

Musikalischer Leiter Daniel Schmid sprach von einem „sehr erfolgreichen Musikjahr“ und lobte den starken Zusammenhalt innerhalb der Kapelle. Auch die Jugendarbeit wurde dabei positiv hervorgehoben.
Bei den Neuwahlen blieb die Vorstandschaft unverändert: Bernhard Schultes wurde als Vorsitzender bestätigt, sein Stellvertreter bleibt Paul Schillinger. Barbara Kramer führt weiterhin die Kasse, Janina Lödding bleibt Schriftführerin. Auch die musikalischen Leiter Daniel Schmid und Joseph Schillinger sowie die Jugendleitung Lena Wastlhuber wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Zum Abschluss der Versammlung wurde bekannt gegeben, dass die Stadtmusik künftig auch beim Maibaum vertreten sein wird. 
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

12,4 Prozent der Bayerischen Bevölkerung armutsgefährdet

12,4 Prozent der Bayerischen Bevölkerung armutsgefährdet

Fürth / Bayern – Rund 1,6 Millionen Menschen in Bayern gelten laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik als armutsgefährdet. Das entspricht 12,4 Prozent der Bevölkerung und bedeutet, dass ihr Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle liegt. Damit liegt Bayern unter dem Bundesdurchschnitt von 16,1 Prozent, während die Quote im Jahr 2024 noch bei 11,8 Prozent lag.

Als armutsgefährdet gelten Personen laut EU-Definition, die weniger als 60 Prozent des Median-Äquivalenzeinkommens der Bevölkerung zur Verfügung haben. Das sogenannte Äquivalenzeinkommen berücksichtigt die Synergieeffekte gemeinsamer Haushaltsführung, etwa bei Paaren oder Familien, und ist damit aussagekräftiger als ein einfaches Pro-Kopf-Einkommen.

Die Armutsgefährdungsschwellen für 2025 betragen:

  • Alleinlebende: 1 446 Euro pro Monat
  • Alleinerziehende mit einem Kind unter 14 Jahren: 1 879 Euro pro Monat
  • Zwei Erwachsene ohne Kinder: 2 168 Euro pro Monat
  • Zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren: 3 036 Euro pro Monat
Alleinlebende und Alleinerziehende besonders betroffen

Besonders stark betroffen sind in Bayern Alleinlebende und Alleinerziehende. Von den rund 2,5 Millionen Alleinlebenden (19,3 Prozent der Bevölkerung) gelten 28,0 Prozent als armutsgefährdet – das sind etwa 712 000 Personen. Bei Alleinerziehenden liegt die Armutsgefährdungsquote bei 24,0 Prozent, rund 140 000 Personen sind betroffen. Beide Quoten liegen unter dem Bundesdurchschnitt, der für Alleinlebende bei 30,9 Prozent und für Alleinerziehende bei 28,7 Prozent liegt.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik, Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)