Geh- und Radwegsanierung an der Ebersberger Straße startet

Geh- und Radwegsanierung an der Ebersberger Straße startet

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim erneuert den Geh- und Radweg an der Ebersberger Straße im Bereich zwischen Schillerstraße und Wasserweg. Ziel der Arbeiten ist nicht nur ein neuer Belag, sondern auch eine höhere Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Stadteinwärts zwischen Schillerstraße und Mitterweg entsteht ein neuer Gehweg, der zugleich für Radfahrer freigegeben wird. Der Weg wird insgesamt rund 60 Zentimeter breiter und erhält eine Bordsteinkante. Zwischen Mitterweg und Wasserweg wird der Fahrbahnbelag erneuert und durch einen Schutzstreifen von der restlichen Straße abgetrennt. Dadurch wird der gemeinsame Geh- und Radweg hier fast einen Meter breiter.

Die Einmündung am Wasserweg wird ebenfalls umgebaut. Deshalb muss der Wasserweg voraussichtlich in den ersten beiden Märzwochen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Die Arbeiten begannen am heutigen Montag, 3. März 2026, an der Einmündung zum Wasserweg und sollen voraussichtlich bis Ende April abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten wird die Ebersberger Straße stadteinwärts zeitweise halbseitig gesperrt; der Verkehr wird dann über eine Ampel geregelt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zum vierten Mal 2:2 gegen Kassel – diesmal

Zum vierten Mal 2:2 gegen Kassel – diesmal

Rosenheim / Kassel – Auch das vierte DEL2-Hauptrundenduell der Starbulls Rosenheim mit den Kassel Huskies endete nach 60 Minuten mit einem 2:2, diesmal jedoch mit einem Sieg der Nordhessen in der Verlängerung. Nachdem die Grün-Weißen in den ersten drei Aufeinandertreffen triumphiert hatten, gingen die Huskies am drittletzten Spieltag mit 3:2 nach Overtime als Sieger vom Eis. In einem Spiel mit Playoff-Charakter gingen die Starbulls durch Ville Järveläinen und Charlie Sarault zweimal in Führung, ließen in den Schlussminuten aber hochkarätige Chancen auf einen regulären Sieg ungenutzt.

Schon kurz vor Schluss hatten die Rosenheimer die Gelegenheit zum möglichen Dreier: Als Kassels Torwart Oleg Shilin einen Schuss von Temuu Pulkkinen parierte, wollte Sarault den Abstauber ins leere Tor bringen – doch Huskies-Verteidiger Bode Wilde lenkte den Puck über die Latte (53.). Eine Minute später scheiterten Luigi Calce und Fabian Dietz nach einem Doppelpass am starken Shilin. Gut zwei Minuten vor der Schlusssirene verfehlte Calce bei einem weiteren Abschluss knapp den Pfosten.

Playoff-Stimmung in der Probonio-Arena

Mit einem Dreier hätten die Starbulls nur noch einen Punkt Rückstand auf Tabellenzweite Kassel gehabt. So beträgt der Abstand zwei Spieltage vor dem Hauptrundenende fünf Zähler. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen zeigte sich dennoch zufrieden: „Die Jungs haben hervorragend gespielt und sehr gut verteidigt. Es ist nicht leicht, so geduldig zu spielen. Für mich war es das beste Spiel von den vier Partien gegen Kassel und das intensivste; man sieht, dass die Playoffs näherkommen.“

Auch Todd Woodcroft, Coach der Huskies, sprach von einem echten Playoff-Spiel, in dem sich zwei starke Teams duellierten. Er lobte insbesondere seinen Torwart Shilin, der mit spektakulären Paraden in der Schlussphase den Sieg seiner Mannschaft sicherte.

Nicht nur Shilin zeigte eine herausragende Leistung – auch Starbulls-Keeper Christopher Kolarz glänzte. Mitte des zweiten Drittels hielt er mehrere hochkarätige Chancen der Hausherren, darunter einen Reflex beim Abstauber von Hunter Garlent (47.).

Chancenreiche Rosenheimer Führung – Entscheidung in der Overtime

Früh brachte Ville Järveläinen die Starbulls in Führung. Er verwertete eine Ablage von C.J. Stretch, der zuvor den Puck von Lukas Laub erhalten hatte (3.). Auch der zweite Rosenheimer Treffer fiel nach einem Powerplay: Charlie Sarault traf direkt aus halblinker Position, unterstützt durch Fabian Dietz, der Shilin die Sicht nahm (36.).

Die Huskies glichen zweimal aus: Zum 1:1 nutzte Darren Mieszkowski einen Rosenheimer Puckverlust aus (9.), zum 2:2 drückte Dominic Turgeon eine abgefälschte Scheibe ins kurze Eck (41.).

Die vierte Overtime im vierten Aufeinandertreffen dauerte nur acht Sekunden. Mitchell Hoelscher bediente Hunter Garlent, der Kolarz ausspielte und den Puck eiskalt versenkte – Kassel sicherte sich damit erstmals nur einen Punkt aus dem direkten Duell.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kloster Seeon lädt zur 30. Mozartwoche

Kloster Seeon lädt zur 30. Mozartwoche

Seeon / Landkreis Traunstein – Vom 5. bis 12. April 2026 lädt Kloster Seeon im Landkreis Traunstein wieder zu einem festlichen Festival für Mozart ein. Die traditionsreiche Seeoner Mozartwoche feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: 30 Jahre Mozartwoche und den 270. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit Konzerten voller Virtuosität, ungewöhnlichen Programmen und einem Kulturausflug auf Mozarts Spuren verspricht die Woche Musikgenuss für Klassikliebhaber, Jazzfans und alle, die Mozart neu entdecken möchten.

Am Ostersonntag, 5. März, beginnt im Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern die Konzertreihe, die ganz im Zeichen von Mozart steht. Zwischen 1767 und 1780 war der Komponist mehrfach zu Gast im Benediktinerkloster Seeon und widmete dem Konvent zwei Offertorien. Vor 30 Jahren wurde die Seeoner Mozartwoche in Erinnerung an diese Aufenthalte ins Leben gerufen.

Eröffnet wird die Mozartwoche am Ostersonntag, 5. April, um 17 Uhr von Silke Aichhorn und Lisa Wellisch. Mit Harfe und am Flügel spielen sie Werke von Mozart bis heute und erzählen bei „Lebenslänglich Frohlocken“ unterhaltsame Anekdoten aus der Klassikwelt. Was Mozart auf seinen beschwerlichen Kutschfahrten oder mit exzentrischen adeligen Auftraggebern erlebte, unterscheidet sich nur bedingt von heutigen Odysseen mit der Bahn, skurrilen Konzertveranstaltern und verrückten Bühnensituationen. Ein etwas anderes Konzertformat, bei dem Ihre Ohren Augen machen werden.

Klassik und Rock vereint

Am Ostermontag, 6. April, folgt „Rock me(ets) Amadeus – von Seeon nach Wien“, ein Konzert, das Klassik und Rock vereint. Der „Rock me Amadeus-Remix“ am Saxophon von Viviana Wittmann sorgt für eine moderne Mischung in Mozarts Klangwelt. Begleitet wird das Konzert von Bariton Daniel Hinterberger und Tenor Stephan Schlögl, die mit Opernarien und Wiener Liedern begeistern. Moderation und Klavierbegleitung übernimmt die Seeoner Kirchenmusikerin Andrea Wittmann.

Der Kulturausflug findet am Donnerstag, 9. April, statt. Abfahrt in Seeon ist um 8:30 Uhr. Die Fahrt führt zunächst nach München, wo Kunsthistorikerin Hedwig Amann in der Residenz durch die Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts führt und den Aufenthalt um eine kleine Altstadtrunde auf Mozarts Spuren ergänzt. Am Nachmittag empfängt Dr. Sixtus Lampl im Alten Schloss Valley die Reisegruppe und zeigt die beeindruckende Orgelsammlung der Welt im dortigen Orgelzentrum. Klang und Funktion der „Königin der Instrumente“ werden erlebbar. Rückkehr ist gegen 18 Uhr geplant. Anmeldung schriftlich per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de
; Kosten: 55 Euro pro Person.

Zum Abschluss gastiert das Mostly Mozart Trio am Sonntag, 12. April, um 11 Uhr in Seeon. Das Ensemble ist bekannt für seine feinfühligen Arrangements und virtuosen Improvisationen über Mozarts Meisterwerke. Im neuen Programm „Mozart in Love“ geht es auf musikalische Spurensuche der Inspirationsquelle Liebe. Mit dabei sind Astrid Hofmann (Flügel), Bertram Liebmann (Bass) und Jonas Hofmann (Drums), unterstützt von BR-Sprecher und Schauspieler Hans Jürgen Stockerl. Ein Vormittag für Klassikliebhaber, Jazzfans und alle, die Mozart neu entdecken möchten.

In diesem Jahr würde Wolfgang Amadeus Mozart seinen 270. Geburtstag feiern – Kloster Seeon feiert zugleich die 30. Seeoner Mozartwoche. Zwei Jubiläen in einem festlichen musikalischen Rahmen.

Tickets für alle Konzerte gibt es im Klosterladen Seeon, im Webshop unter www.kloster-seeon.de
oder über München Ticket und dessen Vorverkaufsstellen. Kurzentschlossene erhalten eventuelle Restkarten an der Tageskasse. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen stehen unter www.kloster-seeon.de
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Vorfall am AfD-Infostand: OAP Rosenheim und Linke widersprechen Darstellung

Nach Vorfall am AfD-Infostand: OAP Rosenheim und Linke widersprechen Darstellung

Rosenheim – Nach dem Vorfall am AfD-Infostand auf dem Max-Josefs-Platz am Samstag (28.2.2026), über den Innpuls.me berichtete, haben sich nun Vertreter der Gegenseite zu Wort gemeldet. Während Polizei und AfD-Kreisverband von einem Angriff auf einen 70-jährigen Mann sprechen, stellen OAP Rosenheim und der Kreisverband der Linken den Ablauf teilweise anders dar.

Wie berichtet, war es nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim gegen 11 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, nachdem mehrere Personen ein Banner vor dem AfD-Infostand hochgehalten hatten. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Der AfD-Kreisverband Rosenheim sprach in einer Mitteilung von einer „gezielten Attacke auf unseren Wahlkampfstand“.

Weiterer Artikel passend zum Thema:
Die OAP Rosenheim, das Offene Antifaschistische Plenum Rosenheim, meldete sich anschließend zu Wort. In einer Pressemitteilung heißt es, mehrere Aktivisten hätten sich „spontan mit einem Transparent vor einem AfD-Infostand in der Rosenheimer Innenstadt“ versammelt, „um gegen die Politik der Partei zu protestieren“. Noch bevor das Transparent vollständig ausgerollt werden konnte, sei es nach Angaben der Beteiligten zu körperlichen Auseinandersetzungen aus dem Umfeld des Standes gekommen.
Ein beteiligter Aktivist schildert den Vorfall so: „Ich sah nur, wie eine Person neben mir das Transparent ausrollen wollte – und sofort mehrere Leute auf ihn zustürmten und versuchten, es ihm zu entreißen.“

Nach Angaben der Aktivisten stürzte der Mann während des Gerangels um das Transparent zu Boden und blieb dort einige Zeit liegen. Die Redaktion von Innpuls.me erhielt von der OAP Rosenheim ein Video, das den Vorfall aus der Perspektive der Aktivisten zeigt. Darauf ist zu sehen, wie sich eine Gruppe junger Menschen mit dem Banner dem Infostand nähert und es zu einem Gerangel kommt. Ebenfalls ist zu erkennen, dass eine Person aus dem Umfeld des AfD-Standes das Geschehen filmte. Aus dieser Perspektive lässt sich nicht eindeutig erkennen, wodurch der Sturz genau ausgelöst wurde.
Eine Sprecherin der OAP äußerte Besorgnis über die Vorgänge: „Wir beobachten mit großer Sorge die zunehmende offene Gewalt, die vom Umfeld des AfD-Standes ausgeht.“

Auch Linke-Kreisverband meldet sich zu Wort

Auch der Kreisverband Rosenheim der Die Linke veröffentlichte eine Stellungnahme. Khando Ronge, Kandidat der Linken für den Kreistag Rosenheim, schildert: „Als ich ankam, sah ich, dass es eine Art Tauziehen zwischen circa 5 AfD-Mitgliedern und ebenso vielen jungen Menschen gab, die ein blaues Banner hielten, während die AfD-Mitglieder versuchten, es zu entreißen. Ich rief mehrmals, dass sie das Transparent loslassen und sich zurückziehen sollten. Zu einem Zeitpunkt hob ein AfD-Mitglied die Hände und schubste mich leicht gegen die Brust, ich stolperte rückwärts.“
Die Polizei teilte auf Nachfrage mit, dass die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Vorfalls weiterhin andauern.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Pressemitteilungen OAP Rosenheim, Die Linke Kreisverband Rosenheim, Polizeiinspektion Rosenheim / Video: OAP Rosenheim)

„Hass auf Fahrradfahrer“ – Streit eskaliert, Messer und Holzlatte im Spiel

„Hass auf Fahrradfahrer“ – Streit eskaliert, Messer und Holzlatte im Spiel

Rosenheim – Ein Streit zwischen zwei Radfahrern und einem Fußgänger ist am Freitagabend (27.2.2026) in der Rosenheimer Wittelsbacherstraße eskaliert. Dabei kamen ein Taschenmesser und ein Holzstück ins Spiel. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim waren ein 28-jähriger Mann aus München und sein 29-jähriger Begleiter aus dem südlichen Landkreis Rosenheim gegen 21.45 Uhr mit ihren Fahrrädern stadtauswärts unterwegs. Sie benutzten dabei verbotswidrig die falsche Straßenseite. Auf Höhe eines 41-jährigen Fußgängers aus Rosenheim entwickelte sich ein heftiger verbaler Streit.

Die beiden Radfahrer gaben an, der 41-Jährige habe sie angeschrien und erklärt, er habe „einen Hass auf Radfahrer“. Der Rosenheimer schilderte hingegen, er sei von den beiden aggressiv und gewaltbereit angegangen worden. In der aufgeheizten Situation zog der 41-Jährige ein Taschenmesser aus seiner Tasche und klappte die Klinge aus.
Der 29-jährige Radfahrer riss daraufhin, nach den Angaben der Polizei, die Holzumrandung eines dort aufgestellten Wahlplakats ab, um sich nach eigenen Angaben gegen einen möglichen Angriff verteidigen zu können.
Alarmierte Einsatzkräfte trennten die lautstark streitenden Beteiligten. Zu körperlichen Angriffen mit dem Messer oder dem Holzstück kam es nicht.
Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beutragsbild: Symbolfoto re)

Schneestangen auf B15 geworfen – Polizei sucht Zeugen

Schneestangen auf B15 geworfen – Polizei sucht Zeugen

Schechen / Landkreis Rosenheim – Ein bislang unbekannter Mann soll am Sonntagabend (1.3.2026) mehrere hölzerne Schneestangen aus dem Boden gerissen und auf die Fahrbahn der B15 geworfen haben. Die Polizei ermittelt und bittet mögliche gefährdete Verkehrsteilnehmer um Hinweise.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim beobachtete ein Autofahrer gegen 18 Uhr im Rückspiegel einen Fußgänger, der mehrere Schneestangen herausriss und auf die Straße schleuderte. Eine konkrete Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer konnte der Zeuge nicht mehr feststellen, da er seine Fahrt fortsetzte.
Im Rahmen einer Fahndung trafen Einsatzkräfte im Nahbereich einen 36-jährigen Rosenheimer an. Ob der Mann für die Würfe verantwortlich ist, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Der Vorfall ereignete sich nach Zeugenangaben auf der B15 im Gemeindebereich von Schechen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die durch die auf der Fahrbahn liegenden Schneestangen konkret gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 2. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass eine aufrechte Haltung Deinem Gehirn Stärke und Selbstvertrauen signalisiert?
Schon wenn Du Deine Schultern zurücknimmst und bewusst tief atmest, kann sich Deine innere Haltung verändern.
Körper und Gefühle stehen in enger Verbindung – was Du ausstrahlst, wirkt auch nach innen.

Vielleicht richtest Du Dich heute einmal bewusst auf – und spürst, was sich verändert.

Wir wünschen Dir einen selbstbewussten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Symbolfoto re)

„Jetzt red I“ mit Florian Streibl: Freie Wähler Rott am Inn informierten Bürger

„Jetzt red I“ mit Florian Streibl: Freie Wähler Rott am Inn informierten Bürger

Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Vor wenigen Tagen fand im Gasthof Stechl ein gut besuchtes „Jetzt red I“ der Freien Wähler statt. Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Vertretern aus Kommunal-, Kreis- und Landespolitik ins Gespräch zu kommen und aktuelle Themen rund um Mobilität, Ortsentwicklung und regionale Anliegen zu diskutieren. Durch den Abend führte Josef Lausch, der auch die geladenen Ehrengäste begrüßte, darunter Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Sepp Hofer, Landratskandidat, Bezirksrat, Kreisrat und Gemeinderat, Barbara Stein, Bezirksrätin, Kreisrätin und Gemeinderätin, sowie Daniel Wendrock, Erster Bürgermeister von Rott am Inn.

Im Rahmen der Veranstaltung stellten sich die Kandidaten der Freien Wähler Rott am Inn persönlich vor. Die Besucher erhielten Einblicke in Motivation, Erfahrungen und politische Schwerpunkte für die bevorstehende Kommunalwahl. Der Ortsvorsitzende der Freien Wähler Rott am Inn, Nepomuk Poschenrieder, präsentierte zentrale Zukunftsthemen für die Gemeinde. Dazu gehörten Verkehrsfragen, insbesondere die Situation an der Rosenheimer Straße und der Bahnunterführung, sowie langfristige Ideen zur Ortsentwicklung. Poschenrieder betonte, dass bereits mehrere Vorschläge der Freien Wähler Aufnahme in die Programme anderer Parteien gefunden hätten, was zeigt, dass die neue politische Kraft in Rott am Inn bereits Wirkung entfaltet, obwohl sie bisher nicht im Gemeinderat vertreten ist.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die symbolische Übergabe der Petition für einen Kreisverkehr an der B15 Richtung Griesstätt. Poschenrieder überreichte gemeinsam mit Sepp Hofer rund 3.500 Unterschriften und 1.700 Kommentare an Florian Streibl. Die Freien Wähler baten Streibl, das Votum der Bürgerschaft nach München in das Verkehrsministerium zu tragen und sich im Sinne der Menschen vor Ort für die Umsetzung einzusetzen. Streibl erklärte, er werde sich „persönlich für das Anliegen starkzumachen“.

Im Anschluss entwickelte sich eine sachliche und konstruktive Diskussion mit den Bürgern. Besonders im Fokus standen mögliche Kreisverkehre an der B15 und im Ortskern sowie allgemeine Verkehrsfragen im Gemeindegebiet. Weitere lokale Themen wurden offen besprochen. Zum Abschluss erhielt Florian Streibl als Dank das Rotter Kunstobjekt „Der Rotter Engel, der den Kardinalshut stiehlt“, das an eine historische Begebenheit aus dem Ort erinnert und als symbolisches Zeichen der Verbundenheit überreicht wurde.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler Rott am Inn / Beitragsbild: Freie Wähler Rott am Inn)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1908

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1908

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1908. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. 

Der Blick geht vom Kirchturm St. Nikolaus über den Ludwigsplatz hin zum Künstlerhof.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Daniela Ludwig: Freiwillige Feuerwehr Rosenheim erhält hochmodernen Erkundungswagen

Daniela Ludwig: Freiwillige Feuerwehr Rosenheim erhält hochmodernen Erkundungswagen

Rosenheim – Die Freiwillige Feuerwehr Rosenheim wird ab sofort über ein hochmodernes Katastrophenschutzfahrzeug verfügen. Das Fahrzeug soll die Einsatzkräfte für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren noch besser ausstatten.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, erklärte, dass diese Fahrzeuge „eine wertvolle Ergänzung zur Ausstattung unserer Katastrophenschutzkräfte sind und einen entscheidenden Beitrag zu mehr Sicherheit leisten“. Eines der fünf vom Bund gelieferten CBRN-Erkundungswagen wird künftig in Rosenheim eingesetzt. Ludwig bezeichnete die Übergabe als „einen wichtigen Tag für den Katastrophenschutz“ und betonte, dass damit „der Katastrophenschutz auf die nächste Ebene“ gehoben werde.

Die CBRN-Erkundungswagen sind speziell für den Einsatz bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren konzipiert. Sie ermöglichen es den Einsatzkräften, Gefahrenquellen schnell zu erkennen und sicher zu analysieren, sodass sie optimal auf mögliche Katastrophensituationen reagieren können.

Ludwig hob hervor, dass das Fahrzeug nicht nur die technische Ausstattung der Feuerwehr ergänzt, sondern auch die Reaktionsgeschwindigkeit und Sicherheit der Helferinnen und Helfer verbessern werde. „Gerade in einer Zeit, in der Naturkatastrophen und technische Unfälle immer häufiger auftreten, ist es entscheidend, dass unsere Einsatzkräfte mit der besten Technik und den bestmöglichen Ressourcen ausgestattet sind. Das neue Fahrzeug wird dazu beitragen, die Reaktionsgeschwindigkeit und die Sicherheit der Helferinnen und Helfer bei einem Katastropheneinsatz weiter zu erhöhen“, so die Parlamentarische Staatssekretärin.

Mit dem neuen Erkundungswagen wird die Freiwillige Feuerwehr Rosenheim ihre Kapazitäten für präventive Maßnahmen, schnelle Gefahrenanalyse und effiziente Einsatzplanung stärken und so künftig optimal auf mögliche Katastrophen vorbereitet sein.
Quelle: Büro Daniela Ludwig, MdB / Beitragsbild Archiv Innpuls.me)

Körperverletzung am Infostand der AfD in Rosenheim

Körperverletzung am Infostand der AfD in Rosenheim

Rosenheim – Am Samstag (28.2.2026) kam es auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim zu einem Vorfall am Infostand der AfD im Rahmen des Wahlkampfs zur Kommunalwahl am 8. März 2026. Drei Heranwachsende griffen einen 70-jährigen Mann körperlich an, woraufhin er stürzte und verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei hielten mehrere Personen kurz vor 11 Uhr ein Banner vor dem Infostand hoch. Es entwickelte sich ein Streitgespräch, das in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Zwei der Tatverdächtigen stammen aus dem Landkreis Rosenheim, einer aus München. Der Mann erlitt Prellungen sowie Verletzungen an Fuß, Bein und Bauch und wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Tatverdächtigen nicht verletzt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Wie der AfD-Kreisverband Rosenheim mitteilte, handelt es sich bei dem Verletzten um einen Bürgermeisterkandidaten der Partei. In der Pressemitteilung heißt es: „Bei dem Angriff handelt es sich um eine gezielte Attacke auf unseren Wahlkampfstand. Wir verurteilen jede Form von Gewalt und bedanken uns bei der Polizei für die schnelle Intervention.“

Der Kreisverband verwies außerdem auf frühere Wahlkämpfe: „In den vergangenen Wahlkämpfen kam es mehrfach zu Übergriffen durch Linksextremisten auf AfD-Standorte und Wahlkampfhelfer“, heißt es in der Pressemitteilung des AfD-Kreisverband Rosenheim.

Der Infostand der AfD diente, wie auch andere Parteien in der Rosenheimer Fußgängerzone, der Bürgeransprache im Rahmen der Kommunalwahl. Die Polizei betont, dass die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Beteiligten noch andauern.
Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim, AfD-Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Prien am Chiemsee lädt zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“

Prien am Chiemsee lädt zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Fairtrade-Gemeinde Prien am Chiemsee lädt am Mittwoch, 25. März 2026, von 9.30 bis 12.00 Uhr zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“ in den Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, ein. Die Veranstaltung richtet sich an  Bürger sowie an Hoteliers, Gastronomen, Vermieter, Einzelhändler und regionale Hersteller, die an nachhaltigen Lösungen für Konsum und Wirtschaft in der Region interessiert sind.

„In den Fairtrade-Kommunen der Region Oberbayern Süd-Ost kombinieren immer mehr Eine-Welt-Aktive Fair mit Regional. Das bedeutet nicht nur eine Unterstützung für Kleinbauern weltweit, sondern auch eine nachhaltige Stärkung der regionalen Wirtschaft“, erklärt Sandra Mulzer, Eine-Welt-Promotorin der Region Oberbayern Süd-Ost. Im Rahmen der Veranstaltung werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie fair gehandelte und regionale Produkte in lokale Wertschöpfungsketten eingebunden werden können.

Programmhighlights
  • 9.30 Uhr – Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich und Sandra Mulzer
  • 9.45 Uhr – Impulsvortrag: „Einfach.nachhaltig: Nachhaltiger Konsum im Alltag, leichter als gedacht?“ von Sandra Mulzer. Sie zeigt, wie der Umstieg auf bio-regionale-fair gehandelte Produkte im Alltag einfacher gelingt, als oft angenommen.
  • Vorstellung regionaler Akteure:
    Maria Riepertinger (Wastl-Hof) erläutert den Mehrwert regionaler Produkte für die lokale Wirtschaft.
    Dr. Andrea Kohl stellt die Prientaler Bergbauern vor, eine regionale Erzeugergemeinschaft für nachhaltige Landwirtschaft.
  • Verkostung im „Markt der Möglichkeiten“: Teilnehmende können regionale und faire Produkte probieren und direkt mit den Erzeugern in Kontakt treten.
  • 11.00 Uhr – Vortrag: „Matrix für nachhaltige Destinationsentwicklung“ von Christian Nordhorn, Bayern Tourismus Marketing GmbH. Er zeigt, wie nachhaltige Konzepte im Tourismus ökologische und ökonomische Vorteile schaffen können.
  • 11.45 Uhr – Offene Gesprächsrunde zum nachhaltigen Konsum in der Kommune mit Möglichkeit für Fragen, Anregungen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Teilnahme für regionale Hersteller

Kurzentschlossene Hersteller können sich noch als Aussteller anmelden und ihre Produkte gezielt Vermietern, Gastronomen und weiteren Akteuren aus Prien vorstellen. Interessierte können sich per E-Mail an Bettina Bartsch, Fairtrade-Beauftragte der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee, wenden: bbartsch@tourismus.prien.de
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)