Taschendieb im ICE dank Videoaufnahmen gefasst

Taschendieb im ICE dank Videoaufnahmen gefasst

München – Ein 59-jähriger österreichischer Staatsangehöriger meldete sich am Freitagmorgen (27.3.2026) bei der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof, nachdem ihm die Geldbörse gestohlen worden war.

Laut Bundespolizeidirektion München konnte durch eine schnelle Videoauswertung festgestellt werden, dass der Tatverdächtige den Mann auf dem Bahnsteig verfolgte und die Geldbörse im Vorbeigehen entwendete. Anschließend stieg der Täter in einen ICE Richtung Hamburg.
Die Bundespolizei fertigte Lichtbilder des Mannes an und leitete diese an die Bundespolizeiinspektion Nürnberg weiter. Dort konnten Einsatzkräfte den 33-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz beim Halt des Zuges in Nürnberg vorläufig festnehmen. Die entwendete Geldbörse wurde bei ihm sichergestellt.
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass der Tatverdächtige bereits zuvor wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten war. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I wurde der Mann einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der ihn am 28. März 2026 wieder auf freien Fuß setzte. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Bundespolizeidirektion München)

KlinikClowns im RoMed Klinikum Rosenheim: Stiftung aus Großkarolinenfeld sichert Besuche auf Palliativstation

KlinikClowns im RoMed Klinikum Rosenheim: Stiftung aus Großkarolinenfeld sichert Besuche auf Palliativstation

Rosenheim – Die Renate und Roland Gruber Stiftung unterstützt erneut die KlinikClowns im RoMed Klinikum Rosenheim. Mit einer Spende von 8.567 Euro wird ein Jahr lang ein Teil der Besuche auf der Palliativstation finanziert.

Die KlinikClowns auf der Palliativstation im RoMed Klinikum Rosenheim können sich auch im zweiten Jahr in Folge auf Unterstützung verlassen: Die Renate & Roland Gruber Stiftung übernimmt erneut die Hälfte der Finanzierung der regelmäßigen Besuche.
Einmal pro Woche kommen die KlinikClowns auf die Station, um schwerkranken Patienten Momente der Freude und Entlastung zu schenken. Gerade in einer besonders belastenden Lebensphase sorgen sie für kleine Lichtblicke im Alltag. Da dieses Angebot spendenfinanziert ist, hat die Unterstützung eine große Bedeutung.

Bei der Spendenübergabe überreichte die Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Irmi Hutter-Nicolosi, den beiden Clowns „Dr. Muck“ und „Dr. Lulu“ einen Betrag in Höhe von 8.567 Euro. Die Freude über die Unterstützung war auf beiden Seiten groß.
Irmi Hutter-Nicolosi betonte: „Hilfsbedürftige Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen, gehört zum Selbstverständnis der Renate & Roland Gruber Stiftung. Es ist für uns besonders berührend, wenn durch das Engagement der KlinikClowns schwer erkrankte Patienten für einen Augenblick Leichtigkeit und Freude erleben dürfen. Genau solche Initiativen möchten wir fördern. Es macht uns stolz und dankbar zu sehen, wie unsere finanzielle Unterstützung wirkt – so wie hier im Klinikum Rosenheim.“
(Quelle: Pressemitteilung KlinikClowns Bayern e.V. / Beitragsbild: Spendenübergabe der Renate & Roland Gruber Stiftung an die KlinikClowns, RoMed Klinikum Rosenheim, Palliativstation, v.l.n.r: KlinikClown „Dr. Lulu“,  Dr. med. Daniel Drexler (Oberarzt Palliativmedizin), Irmi Hutter-Nicolosi und KlinikClown „Dr. Muck“; Copyright Andrea Andrade)

Seminar in Rosenheim: Diskussion über Migrationspolitik zwischen Arbeitskräftebedarf und gesellschaftlichen Spannungen

Seminar in Rosenheim: Diskussion über Migrationspolitik zwischen Arbeitskräftebedarf und gesellschaftlichen Spannungen

Rosenheim – Am Sonntag, 26. April, veranstaltet der Kurt-Eisner-Verein (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern) in Rosenheim ein Tagesseminar zum Thema „Migrationspolitik zwischen Rassismus und Arbeitskräftebedarf“. Die Veranstaltung findet von 11 bis 17 Uhr im Wahlkreisbüro von Ates Gürpinar (Steinbökstraße 14, 83022 Rosenheim) statt.

Als Referentin ist Hedwig Fuß eingeladen. Im Seminar sollen verschiedene Perspektiven auf die Migrationspolitik in Deutschland beleuchtet werden. Thematisiert werden unter anderem gesellschaftliche Debatten, wirtschaftliche Interessen sowie politische Rahmenbedingungen.
Es geht dabei um die Frage, welche unterschiedlichen Interessen staatliche Institutionen, Parteien und wirtschaftliche Akteure mit der Migrations- und Fluchtpolitik verbinden. Auch die Auswirkungen aktueller Entwicklungen auf Gesellschaft und Arbeitsmarkt sollen diskutiert werden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Diese ist online über die Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern oder per E-Mail an niklas.haupt@gmail.com möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Die Linke Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Straßensperrung bei Zangberg: Sanierung der St 2091 im Landkreis Mühldorf ab 13. April

Straßensperrung bei Zangberg: Sanierung der St 2091 im Landkreis Mühldorf ab 13. April

Zangberg / Landkreis Mühldorf am Inn – Wegen umfangreicher Bauarbeiten wird die Staatsstraße 2091 ab Montag, 13. April, voll gesperrt. Die Fahrbahnsanierung dauert voraussichtlich bis 30. April – Autofahrer müssen über Perlesham und Oberbergkirchen ausweichen.

Im Landkreis Mühldorf am Inn stehen umfangreiche Straßenbauarbeiten an: Nordöstlich von Zangberg wird die Staatsstraße 2091 auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern saniert. Die Arbeiten beginnen direkt nach den Osterferien am Montag, 13. April.
Das Staatliche Bauamt Rosenheim lässt dabei die beschädigte Fahrbahn abfräsen und anschließend eine neue Asphalttragschicht sowie eine Deckschicht einbauen. Zusätzlich werden Bankette erneuert, Pflasterarbeiten durchgeführt und neue Leitpfosten gesetzt. Abschließend erfolgt die Fahrbahnmarkierung.
Parallel dazu werden nordwestlich von Zangberg an der Staatsstraße 2354 kleinere Schadstellen behoben.

Umleitung:

Während der Bauarbeiten ist die St 2091 vollständig gesperrt. Die Umleitung führt über die St 2354 sowie über Perlesham und Oberbergkirchen. Wenn alles planmäßig verläuft, sollen die Arbeiten bis einschließlich Donnerstag, 30. April, abgeschlossen sein.

Der Freistaat Bayern investiert rund 750.000 Euro in die Maßnahme zur Verbesserung des Staatsstraßennetzes.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re / Umleitungsplan: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Umleitungsplan: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim
5.000 Euro Förderung für Selbsthilfe in Rosenheim: VR-Bank-Stiftung stärkt SekoRo der Diakonie

5.000 Euro Förderung für Selbsthilfe in Rosenheim: VR-Bank-Stiftung stärkt SekoRo der Diakonie

Rosenheim – Die Selbsthilfekontaktstelle SekoRo der Diakonie Rosenheim erhält 5.000 Euro von der VR Bank Rosenheim-Chiemsee Stiftung. Die Förderung sichert wichtige Strukturen für über 100 Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Rosenheim und stärkt das Unterstützungsangebot für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Ob bei Krankheit, psychischen Belastungen oder in herausfordernden Lebenssituationen: Selbsthilfegruppen bieten vielen Menschen Halt, Austausch und neue Perspektiven. Damit dieses Angebot in Stadt und Landkreis Rosenheim weiterhin verlässlich bestehen kann, erhält die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SekoRo) der Diakonie Rosenheim eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro von der VR Bank Rosenheim-Chiemsee Stiftung.

„Selbsthilfe lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Mit unserer Arbeit schaffen wir Räume für Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Perspektiven. Die Förderung hilft uns, dieses Angebot weiterhin verlässlich aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln“, sagt Nadine Hausburg, Bereichsleitung SekoRo bei der Diakonie Rosenheim.

Starke Struktur im Hintergrund der Selbsthilfe

Was für viele Teilnehmer wie ein unkompliziertes Treffen unter Gleichgesinnten wirkt, braucht im Hintergrund verlässliche Strukturen. Genau hier setzt die Arbeit von SekoRo an: Sie sorgt dafür, dass Selbsthilfegruppen entstehen, bestehen bleiben und gut vernetzt sind.
Die Förderung trägt dazu bei, diese Strukturen langfristig zu sichern, das ehrenamtliche Engagement zu stärken und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen niedrigschwellig zu unterstützen.

Was ist die Selbsthilfekontaktstelle SekoRo?

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SekoRo) ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Selbsthilfe. Sie informiert und berät kostenfrei, vermittelt Interersierte an bestehende Selbsthilfegruppen oder geeignete Beratungsstellen und unterstützt bei der Gründung neuer Gruppen.
Aktuell begleitet SekoRo über 100 Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Rosenheim. Darüber hinaus organisiert die Kontaktstelle Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen sowie Gesamttreffen und fördert so den Austausch und die Vernetzung untereinander.

Mehr Informationen unter: www.sekoro.de/
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Von Links, Mirko Gruber (stv. Vorsitzender der VR Bank Rosenheim-Chiemsee Stiftung und Vorstand der meine Volksbank Raiffeisenbank eG), Karin Woltmann (SekoRo), Nadine Hausburg (Bereichsleitung SekoRo) und Johann Hell (Leiter Stiftungs- und Generationen-Management der meine Volksbank Raiffeisenbank eG). Copyright  Albert Moor/VR-Bank.)

DJK Kammer: Breites Sportangebot und große Projekte

DJK Kammer: Breites Sportangebot und große Projekte

Traunstein / Kammer – Die DJK Kammer präsentiert sich bei der Jahreshauptversammlung als vielseitiger Sportverein mit Angeboten für alle Altersgruppen. Neben positiven Entwicklungen und sportlichen Erfolgen stehen auch größere Investitionen und Kritikpunkte auf der Agenda.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde eine insgesamt positive Entwicklung der DJK Kammer aufgezeigt. Ein wichtiger Schritt war die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportheims, die die Stromkosten deutlich reduziert.
Vor allem die große Bandbreite im Sportangebot zeigt sich als Stärke des Vereins. „Rund 250 Sportler im Alter von ein bis 90 Jahren nehmen unsere Angebote in Anspruch“, berichtete Hannah Jahner. Die neue Turnhalle ist nahezu täglich ausgelastet, zusätzliche Angebote – etwa im Jugendtanz – sind bereits in Planung.

Sportliche Erfolge und aktives Vereinsleben

In der Fußballabteilung zeigte man sich zufrieden mit den Leistungen. Georg Huber betonte, „dass unsere Zweite derzeit auf einem Aufstiegsrelegationsplatz steht“. Auch das traditionelle Gauditurnier mit 13 Freizeitmannschaften soll wieder stattfinden. Neben sportlichen Aktivitäten sorgte das DJK-Männerballett im Winter für große Begeisterung.

Der Nachwuchsbereich bleibt ein wichtiger Baustein. Neben Training und Wertevermittlung wurden auch gemeinsame Aktivitäten wie ein Trainingslager in Inzell und ein Besuch eines Bayern-Spiels organisiert.

Erfolgreich verlief auch die Wintersaison der Skiabteilung. Johannes Pollak sprach von einem „absolut geilen Winter“. Der Pumuckl-Cup mit rund 240 Teilnehmern bleibt dabei ein zentrales Event.

Projekte, Investitionen und Kritikpunkte

Neben den positiven Entwicklungen stehen auch einige Herausforderungen an. Im Fußballbereich sind Instandhaltungsmaßnahmen am Platz sowie Verbesserungen am Parkplatz geplant.
Kritik wurde insbesondere aus der Stocksportabteilung geäußert: „dass die Renovierung der Stockbahnen weit von der erforderlichen Qualität entfernt sei“. Die Unebenheiten beeinträchtigen aktuell den Trainings- und Spielbetrieb.

Auch die Tennisabteilung sieht Handlungsbedarf. Zwei der vier Plätze sind in einem schlechten Zustand, die Sanierungskosten liegen im sechsstelligen Bereich. Geplant ist unter anderem ein Allwetterplatz – abhängig von möglichen Fördermitteln.

Abgerundet wird das Angebot durch die Tischtennisabteilung, die ebenfalls neue Mitglieder anspricht: „Wir sind eine Breitensportabteilung und freuen uns über jeden zwischen 10 und 80 Jahren, der Freude am Tischtennis hat“.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Landkreise Rosenheim und Traunstein erweitern ÖPNV rund um den Chiemsee

Landkreise Rosenheim und Traunstein erweitern ÖPNV rund um den Chiemsee

Landkreis Rosenheim / Landkreis Traunstein – Die Landkreise Rosenheim und Traunstein entwickeln den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) rund um den Chiemsee gemeinsam weiter. Aus dem bisherigen saisonalen Angebot der Chiemsee-Ringlinie entsteht ein ganzjährig nutzbares Mobilitätsangebot. Mit der Aufwertung der Linien 9505, 9509 und 9520 soll das sogenannte „Chiemsee-Dreieck“ entstehen – ein vernetztes Verkehrsangebot für die Region. Dies haben die Kreisgremien beider Landkreise im Jahr 2025 beschlossen.

Die drei Linien verbinden zentrale Orte rund um den Chiemsee sowie das Achental bis nach Reit im Winkl:

  • Linie 9505: Prien am Chiemsee – Marquartstein – Reit im Winkl
  • Linie 9509: Traunstein – Grabenstätt – Übersee – Marquartstein – Schleching – Reit im Winkl
  • Linie 9520: Traunstein – Grabenstätt – Chieming – Seebruck – Prien am Chiemsee

Laut den Landkreisen wurde das Angebot in enger Zusammenarbeit zwischen Rosenheim und Traunstein sowie in Abstimmung mit den Tourismusverbänden beider Landkreise entwickelt. Es soll sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung als auch den Anforderungen des Tourismus gerecht werden.

Verbesserungen für Fahrgäste

Mit dem Ausbau stehen die Verbindungen künftig ganzjährig zur Verfügung. Die Landkreise geben an, dass zusätzliche Fahrten unter der Woche – auch am Abend – die Nutzung für Berufspendler erleichtern sollen. Am Wochenende sollen mehr Verbindungen die Erreichbarkeit der Region verbessern. Darüber hinaus sollen neue Verknüpfungen zwischen Orten rund um den See, dem Achental und Reit im Winkl entstehen.

Ergänzend zu den Linienverkehren wird das Angebot laut den Landkreisen durch flexible On-Demand-Dienste erweitert. Fahrgäste können künftig dort, wo verfügbar, die Angebote ROSI und TRAUDL nutzen (Start: 1. Juni 2026). Die Landkreise weisen darauf hin, dass dies eine individuellere und bedarfsgerechte Weiterfahrt ermögliche.

Nachhaltigkeit und Tarifinformationen

Die Landkreise Traunstein und Rosenheim bewerten das neue Konzept als Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in der Region. Sie führen an, dass das Angebot den Alltag der Bürger erleichtere und Gästen die Möglichkeit biete, den Chiemsee ohne eigenes Auto zu erkunden.
Für die Nutzung gilt: Das Deutschland-Ticket wird auf allen Linien anerkannt. Im Landkreis Rosenheim kommt zusätzlich der MVV-Tarif zur Anwendung.
Fahrpläne stehen laut Landkreisen online unter www.traunstein.com unter dem Stichwort „ÖPNV“ zur Verfügung, ebenso in der Wohin-Du-Willst-App und in der MVV-App.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreise Rosenheim und Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Traunsteiner Feuerwehr-Kegelmeisterschaft: Haslach holt Meistpreis

Traunsteiner Feuerwehr-Kegelmeisterschaft: Haslach holt Meistpreis

Traunstein – 131 Teilnehmer, vier Wanderpokale und jede Menge Spaß: Die alle zwei Jahre stattfindende Kegelmeisterschaft des Feuerwehrvereins Traunstein war erneut ein voller Erfolg.

Über zwei Wochen hinweg traten Mitglieder der städtischen Feuerwehren Traunstein, Haslach, Hochberg und Kammer sowie Teams aus Siegsdorf, Surberg und vom THW Traunstein gegeneinander an. Jeweils abends wurden 20 Schub pro Teilnehmer gespielt – zehn auf die „Vollen“ und zehn auf das „Abräumen“.

Wanderpokale und Mannschaftssieger

Die Wanderpokale gingen an:

  • Maria Eisenreich (69 Holz, Frauen)
  • Jonas Wendlinger (55 Holz, Jugend männlich)
  • Verena Wendlinger (46 Holz, Jugend weiblich)
  • Sebastian Zinn (71 Holz, Männer)

In der Mannschaftswertung siegten:

  • Jugend weiblich: Surberg (Verena Wendlinger, Sarah Handrick, Emmi Wetsch, Franzi Berger)
  • Jugend männlich: Surberg II (Jonas Wendlinger, Florian Heidlsberger, Tobias Burghartswieser, Felix Berger)
  • Damen: Gruppe Öggl (Maria Eisenreich, Irene Praxenthaler, Rosina Öggl, Renate Waritschlager)
  • Herren: Feuerwehr Kammer (Gerhard Poller, Hans Kröger, Christa Siglreitmaier, Johann Leitner)

Meistpreis für die stärkste Mannschaft

Die Feuerwehr Haslach sicherte sich den Meistpreis – dieser geht an die Mannschaft mit den meisten Teilnehmern. Knapp dahinter lagen die Feuerwehren aus Surberg und Traunstein. Weitere Platzierungen wurden mit Brotzeiten, Weinpreisen und Gutscheinen für die Jugendlichen belohnt.

Die Kegelmeisterschaft ist nicht nur sportlicher Wettstreit, sondern fördert auch Kameradschaft und das gesellige Miteinander der Feuerwehren.
(Quelle: Pressemittteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Hohenaschau früher besiedelt als bisher bekannt

Hohenaschau früher besiedelt als bisher bekannt

Hohenschau / Landkreis Rosenheim – Spannende Funde im Schloss Hohenaschau (Landkreis Rosenheim) zeigen: Die Region war schon weit früher besiedelt als gedacht. Archäologen entdeckten Keramik und Strukturen aus der Bronzezeit, dem Frühmittelalter und der Frühen Neuzeit – und erweitern damit die Geschichte des Schlossbergs um tausende Jahre.

Bei Grabungen im Innenhof des Schlosses kamen kürzlich Spuren aus drei Zeitschichten ans Licht. Direkt auf dem mächtigen Kalkfelsen über dem Priental wurde Keramik gefunden, die bis in die Bronzezeit (ab etwa 2300 v. Chr.) zurückreicht. Offenbar füllten die damaligen Siedler Felsspalten mit sandig-lehmigem Material auf, um auf dem höchsten Punkt ein Plateau zu schaffen und darauf eine Siedlungsfläche zu errichten. „Grabungsergebnisse wie diese sind ein Glücksfall: Sie zeigen, dass selbst an einem seit Jahrhunderten bekannten Ort noch ungeschriebene Geschichte im Boden bewahrt ist. Hohenaschau gewinnt mit den jüngsten Funden aus drei Zeitschichten eine neue historische Tiefe, die von der frühen Besiedlung in der Bronzezeit bis zur Schlossanlage der Neuzeit reicht“, sagt Prof. Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (BLfD).

Frühmittelalterliche Spuren auf dem Schlossberg

Auch die Nutzung in spätkarolingisch-ottonischer Zeit im 9. bis 11. Jahrhundert war bisher unbekannt. Keramik aus dieser Epoche stammt aus dem Abbruch einer Ofenanlage, deren Funktion noch unklar ist. Schriftlich taucht die Burg Hohenaschau erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts auf, doch die Funde legen nahe, dass der rund 75 Meter hohe Felsen bereits deutlich früher eine mittelalterliche Burganlage trug.

Mittelalter und Frühe Neuzeit: Mauerreste und Fresken

Als dritte Zeitschicht entdeckten die Archäologinnen und Archäologen Mauerstrukturen, Pflasterbeläge und Erdbefunde aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit – und das, obwohl die Bodenarbeiten für die Pflastererneuerung im Innenhof nicht besonders tief reichten. Aus einer Mauerecke lässt sich ein rechteckiges Gebäude rekonstruieren, bemalte Putzreste deuten auf Fresken in einzelnen Räumen hin. Ein Architekturfragment aus dem Bauschutt stammt vermutlich von einem Arkadengang aus der Frühen Neuzeit.

Blick auf Grabungsfläche. Foto: Copyright Nikolas Lorenz, Grabungsfirma ReVe

Befund aus der Bronzezeit mit dunklen Verfüllungen. Fotos: Nikolas Lorenz, Grabungsfirma ReVe

Doris Lackerbauer, Behördenleiterin des Staatlichen Bauamtes Rosenheim (Landkreis Rosenheim), ergänzt: „Wir freuen uns sehr über diesen außergewöhnlichen Fund. Dieser belegt, wie wichtig archäologische Begleitung auf historischen Liegenschaften ist; eine sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wer weiß, welche Geheimnisse das Schloss Hohenaschau in Zukunft noch für uns parat hält.“

Die archäologischen Untersuchungen erfolgten in enger Zusammenarbeit zwischen dem Staatlichen Bauamt Rosenheim (Landkreis Rosenheim), dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) und der Grabungsfirma ReVe. Beauftragt wurde die Untersuchung von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Eigentümerin des Schlosses.

Über Schloss Hohenaschau

Nach Errichtung der Höhenburg Ende des 12. Jahrhunderts entwickelte sich Hohenaschau über viele Jahrhunderte zum Herrschaftszentrum verschiedener Adelsfamilien. Nach Umbauten im 16./17. Jahrhundert und einer Neugestaltung zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss Eigentum der BImA. Heute dient es als Kulturstandort mit Museum, Führungen und Ferienunterkunft für das Sozialwerk der Bundesfinanzverwaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege / Beitragsbild, Foto Nikolas Lorenz, Grabungsfirma ReVe)

Schwerpunktkontrollen der Polizei: Alkohol und Drogen im Visier

Schwerpunktkontrollen der Polizei: Alkohol und Drogen im Visier

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Mehrere Polizeikontrollen in Wasserburg ( Landkreis Rosenheim) am Samstag (28.3.2026 zeigten: Die meisten Fahrer waren korrekt unterwegs, doch einige fielen deutlich auf. 

Am 28.03.2026 führte die Polizei Wasserburg mit mehreren Beamten Schwerpunktkontrollen mit Blick auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Der Großteil der kontrollierten Fahrzeugführer konnte ohne größere Beanstandungen weiterfahren.

Ein 34-jähriger Autofahrer aus Leipzig zeigte jedoch drogentypische Auffälligkeiten. Zudem hatte er vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert. Auf der Dienststelle wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die Weiterfahrt wurde unterbunden. Gegen ihn wird ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Auch ein Jugendlicher fiel den Beamten auf: Er stürzte mit seinem E-Scooter mit rund einem Promille Alkohol im Blut unmittelbar vor ein herannahendes Polizeifahrzeug. Verletzt wurde er dabei nicht.

Aufgrund deutlichen Alkoholgeruchs und Ausfallerscheinungen wurde gegen den Jugendlichen ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Nach einer Blutentnahme wurde er an seine Eltern übergeben.

Bereits Anfang der Woche kontrollierten die Beamten einen Mann aus dem Landkreis Rosenheim. Auch bei ihm wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt, weshalb ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde. Zudem führte er eine deutlich über der erlaubten Menge liegende Menge Cannabis mit sich, was ein weiteres Strafverfahren nach sich zieht.

Die Polizei Wasserburg kündigt an, auch künftig verstärkt Verkehrskontrollen mit Fokus auf Alkohol und Drogen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu verhindern.
(Quelle :Pressemitteilung  Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

 

Mit gefälschtem Führerschein unterwegs – Polizei stoppt Fahrer

Mit gefälschtem Führerschein unterwegs – Polizei stoppt Fahrer

Rosenheim – Er zeigt bei einer Kontrolle ganz selbstverständlich seinen Führerschein – doch der entpuppt sich als Fälschung. Für einen 33-Jährigen endet die Fahrt in Rosenheim abrupt.

In der Nacht auf Sonntag (29.03.2026) gegen 1.00 Uhr kontrollierte die Polizei in der Chiemseestraße in Rosenheim einen 33-jährigen Autofahrer aus Baden-Württemberg. Bei der Verkehrskontrolle übergab er den Beamten einen Führerschein sowie die Zulassungsbescheinigung seines Fahrzeugs.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus: Der Führerschein war eine Totalfälschung. Das Dokument wurde von den Einsatzkräften sichergestellt. Eine gültige Fahrerlaubnis besitzt der Mann nicht – seine Weiterfahrt wurde noch vor Ort unterbunden.
Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Auto durchbricht Gartenzaun in Riedering

Auto durchbricht Gartenzaun in Riedering

Riedering / Landkries Rosenheim – Ein 19-Jähriger verliert in der Nacht die Kontrolle über sein Fahrzeug – und landet in einem Garten. Verletzt wird niemand, der Schaden ist dennoch erheblich.

In der Nacht auf Samstag (28.03.2026) gegen 0.15 Uhr war ein 19-jähriger Autofahrer aus Vogtareuth auf der Staatsstraße 2362 (Frasdorfer Straße) im Gemeindegebiet von Riedering in nördlicher Richtung unterwegs. In einer Linkskurve kam er, nach den Angaben der Polizei, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab.
In der Folge durchbrach der Pkw den Gartenzaun eines 45-jährigen Hausbesitzers. Der Fahrer sowie seine drei Mitinsassen blieben unverletzt.
Am Fahrzeug entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 10.000 Euro. Auch der Zaun des Anwohners wurde beschädigt: Mehrere Zaunpfosten und Zaunstreben gingen zu Bruch, der Schaden wird auf etwa 2.500 Euro beziffert.
Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)