Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntag (8.3.2026) kam es am Petersberg (Landkreis Rosenheim) zu einem tödlichen Bergunfall. Ein 46-jähriger Mann stürzte beim Abstieg alleinbeteiligt vom Weg in steiles Waldgelände und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Nach den Angaben der Polizei waren ein Begleiter und eine weitere Person mit ihm unterwegs. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch die alarmierte Bergwacht Brannenburg und einen Notarzt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.
Die Unfallaufnahme und Bergung erfolgten durch zwei Polizeibergführer der Grenzpolizeiinspektion Raubling in enger Zusammenarbeit mit der Bergwacht. Die Hintergründe des Unfalls sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Raubling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Zum Weltfrauentag: Von den ersten Studentinnen bis heute – wie Frauen Bayerns Hochschulen eroberten

Zum Weltfrauentag: Von den ersten Studentinnen bis heute – wie Frauen Bayerns Hochschulen eroberten

Fürth / Bayern – Zum heutigen Weltfrauentag, 8. März, lohnt ein Blick in die Geschichte der Hochschulbildung in Bayern: Vor 123 Jahren, im Wintersemester 1903/04, durften Frauen erstmals offiziell an den Hochschulen eingeschrieben werden. Damals waren von insgesamt 4 855 Studierenden gerade einmal 80 Frauen immatrikuliert. Ein historischer Schritt, der den Weg für die Gleichberechtigung in Bildung und Wissenschaft ebnete.

Heute ist die Situation völlig anders: Im Wintersemester 2025/26 liegt der Frauenanteil an Bayerns Hochschulen bei 49,2 Prozent von insgesamt 404 320 Studierenden. Immer mehr junge Frauen wählen auch besonders anspruchsvolle Studienrichtungen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Im ersten Hochschulsemester 2024/25 liegt ihr Anteil hier bereits bei 35,2 Prozent.

Von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart

Ein Blick in die Nachkriegszeit zeigt die stetige Entwicklung: Im Wintersemester 1951/52 waren 3 847 Frauen an den Hochschulen eingeschrieben – das entsprach einem Anteil von 15,6 Prozent. Beliebt waren damals vor allem Sprachwissenschaften und Lehramtsstudiengänge, gefolgt von Medizin. Heute dagegen wählen viele Studentinnen Fächer wie Pharmazie, Biologie, Architektur oder Chemie: In Pharmazie liegt der Frauenanteil im ersten Semester aktuell bei 80 Prozent, in Biologie bei 67,3 Prozent, in Architektur/Innenarchitektur bei 62,7 Prozent und in Chemie bei 50,4 Prozent.

Artikel zum Weltfrauentag 2026 in Rosenheim:
Frauen erfolgreich in Studium und MINT

Auch bei den erfolgreichen Abschlüssen zeigt sich der Fortschritt: Im Prüfungsjahr 2024 stellten Frauen mehr als die Hälfte der Absolventen (39 284 von 77 781). Besonders hoch ist der Frauenanteil in Pharmazie (70,8 Prozent), Biologie (65,9 Prozent) und Architektur/Innenarchitektur (63,2 Prozent). Selbst in den MINT-Fächern erreichten Frauen beachtliche 32,1 Prozent der erfolgreichen Abschlüsse.

Damit zeigt sich eindrucksvoll: Von den ersten 80 Studentinnen 1903 bis zu heute hat sich viel getan. Frauen sind längst ein selbstverständlicher Teil der Hochschullandschaft – und ihre Präsenz in Wissenschaft und Forschung wächst kontinuierlich.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Motorradfahrerin bei Unfall in Holzkirchen schwer verletzt

Motorradfahrerin bei Unfall in Holzkirchen schwer verletzt

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Am Samstag (7.3.2026)  kam es in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) gegen 17:30 Uhr in der Tölzer Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw Peugeot und einem Motorrad der Marke Honda. Dabei wurde die 53-jährige Motorradfahrerin aus Bad Tölz schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchener Krankenhaus gebracht.

Ein 53-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Tölz war mit seinem Peugeot in Richtung Marktplatz unterwegs. Auf Höhe der „Wunderbar“ wollte er rückwärts in eine Einfahrt einfahren und fuhr dafür zunächst in den Gegenverkehr, um anschließend zurücksetzen zu können. Die auf der Gegenspur in Richtung Bad Tölz fahrende Motorradfahrerin konnte nicht mehr ausweichen und prallte frontal gegen den Peugeot.
Die Frau kam mit ihrem Motorrad auf dem Gehweg zum Liegen. Ersthelfer versorgten die Verletzte, während die Freiwillige Feuerwehr Holzkirchen die Straße für rund 30 Minuten sperrte.
Der Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eine Prise Salz und ein „schönes“ Bett für gutes Grundfutter

Eine Prise Salz und ein „schönes“ Bett für gutes Grundfutter

Rosenheim – Mit neuen Impulsen die Mais- und Grünlandernte zu optimieren, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Pflanzenbautags des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim gemeinsam mit dem Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Rosenheimer Land. Rund 200 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Lösungsansätze im Pflanzenbau zu informieren.

Die Veranstaltung wurde von Josef Grandl, Vorsitzender des vlf, eröffnet, der die Teilnehmer begrüßte und auf die Bedeutung des fachlichen Austauschs hinwies. In ihrem Grußwort betonte Anna Bruckmeier, Leiterin des AELF Rosenheim, die wichtige Rolle der pflanzenbaulichen Beratung für die Betriebe in der Region. Moderator Maximilian Satzl (AELF Rosenheim) führte durch das Programm und machte gleich zu Beginn deutlich, wie eng Grundfutterleistung und wirtschaftlicher Erfolg in der Milchviehhaltung miteinander verbunden sind.

Einblicke in Düngerproduktion

Dr. Ludwig Lichtenegger von der K+S gab in seinem Vortrag zunächst Einblicke in die Düngerproduktion seines Unternehmens, eines der letzten Salzbergwerke Deutschlands, und ging dabei auf aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze ein. Er zeigte auf, welche Bedeutung eine ausgewogene Nährstoffversorgung sowohl im Mais als auch im Grünland hat und wo in der Praxis häufig noch Optimierungspotenzial besteht. Anschließend erläuterte Johannes Holzhauser von der Saaten-Union, wie entscheidend die richtige Saat für hohe Maiserträge ist. Ein gleichmäßiger Feldaufgang, die sorgfältige Bodenbearbeitung, Witterungseinflüsse und eine optimal vorbereitete Aussaattechnik seien maßgeblich für den Erfolg – ein „schönes Bett“ für die Saat sei dabei die Grundlage.

Im weiteren Verlauf präsentierten Johannes Überacker (AELF Rosenheim) und Landwirt Josef Linner, Demobetrieb des AELF, Ergebnisse eines Praxisversuchs im Grünland. Verschiedene Techniken zum Grünlandumbruch mit anschließender Nachsaat wurden erprobt, um Problemgräser wie Gemeine Rispe und Bastardweidelgras zu bekämpfen. Zudem informierte Überacker über die neuen Regelungen zur Gülleverdünnung, die für viele Betriebe relevant sind.

Der gut gefüllte Saal und die rege Beteiligung mit zahlreichen Fragen unterstrichen das große Interesse der Landwirte aus der Region. Der Pflanzenbautag machte deutlich, wie wichtig praxisnahe Beratung und fachlicher Austausch für eine zukunftsfähige Landwirtschaft sind.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Rosenheimer Land / Beitragsbild: AELF)

Das große Wiedersehen: Frühling bringt viele Zugvögel zurück nach Bayern

Das große Wiedersehen: Frühling bringt viele Zugvögel zurück nach Bayern

Hilpoltstein / Bayern – Mit den länger werdenden Tagen und steigenden Temperaturen beginnt eines der beeindruckendsten Naturschauspiele des Jahres: Millionen Zugvögel kehren derzeit aus ihren Winterquartieren in den Süden nach Bayern zurück. Zunächst machen sich die Kurzstreckenzieher auf den Weg, später folgen die Langstreckenzieher aus Afrika.

„Der Frühling ist akustisch längst da: Amseln, Meisen und Rotkehlchen lassen bereits ihre Reviergesänge hören. Doch mit der Rückkehr der Zugvögel füllen sich Wälder, Wiesen und Siedlungen nun Tag für Tag mit noch mehr Gesang“, sagt die LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson.

Mit fünf Fakten gibt der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) Einblicke in den Vogelzug im Frühjahr:

Wer kommt zuerst – und wer zuletzt?

Zu den ersten Rückkehrern zählen Kurzstreckenzieher wie Star, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und Bachstelze, die meist im Mittelmeerraum überwintert haben.
„Die Stare machen schon seit einigen Wochen mit ihren auffälligen Gesängen auf sich aufmerksam. Als wahre Stimmkünstler imitieren sie die Rufe anderer Vogelarten und sogar verschiedene Alltagsgeräusche“, erklärt Angelika Nelson.

Langstreckenzieher wie Gartenrotschwanz oder Rohrsänger, die südlich der Sahara überwintert haben, treffen erst später ein. Einige Arten wie Nachtigall, Mauersegler oder Ziegenmelker kommen sogar erst Ende April oder Anfang Mai.
„Je weiter das Winterquartier entfernt liegt, desto später kehren die Vögel zurück.“

Nacht- oder Tagflug?

Die meisten Singvögel reisen nachts, geschützt vor tagaktiven Greifvögeln und bei kühleren Temperaturen. Größere Vögel wie Störche und Kraniche nutzen tagsüber die Thermik zum energiesparenden Gleiten, oft in charakteristischen V-Formationen, um Kraft zu sparen.

Wer hat den weitesten Weg?

Zu den beeindruckendsten Langstreckenziehern zählen Fischadler, Weißstorch und Mauersegler. Einige bayerische Vögel ziehen bis nach Südafrika – bis zu 10.000 Kilometer einfache Strecke.
„Dass diese Vögel jedes Jahr tausende Kilometer zwischen ihren Brutgebieten in Bayern und den Winterquartieren zurücklegen und dann punktgenau an denselben Ort zurückfinden, gehört zu den erstaunlichsten Leistungen im Tierreich“, so Angelika Nelson.

Wer fliegt am längsten ohne Pause?

Der Mauersegler ist der Ausdauer-Champion. Er überwintert im südlichen bis südöstlichen Afrika und ist nahezu permanent in der Luft. Selbst Schlaf und Paarung finden im Flug statt.
„Der Mauersegler ist mit seiner sichelförmigen Flügelform und den kurzen Beinen perfekt an ein Leben in der Luft angepasst. Er berührt außerhalb der Brutzeit kaum festen Boden“, erklärt Nelson.

Wo legen Zugvögel Rast ein?

Rastgebiete sind entscheidend, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Wichtige Rastplätze in Bayern sind Ismaninger Speichersee, Altmühlsee und das Donaumoos.
„An Tagen mit günstigen Rückenwinden und stabilen Hochdrucklagen kann es zu regelrechten Zugwellen kommen, bei denen besonders viele Vögel gleichzeitig unterwegs sind“, so die LBV-Biologin.

Vogelzug im Wandel

Einige Arten bleiben inzwischen den Winter über in Bayern oder kehren früher zurück, etwa Stare, Zilpzalp oder Mönchsgrasmücke.
„Wir beobachten, vor allem bei Kurzstreckenziehern, dass sie früher zurückkehren als noch vor einigen Jahrzehnten“, sagt Angelika Nelson.

Langstreckenzieher können sich nicht so leicht anpassen. Für sie bleibt der Zug eine enorme Kraftanstrengung mit vielen Risiken: Rastplätze verschwinden, Lebensräume schrumpfen, und in manchen Ländern werden Zugvögel noch immer aktiv gejagt. Der LBV setzt sich deshalb für den Schutz von Zugvögeln entlang ihrer Routen ein und dafür, dass sie auch künftig geeignete Rast- und Brutplätze in Bayern finden.
(Quelle: Pressemitteilung Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) / Beitragsbild: Symbolfotot re)

Großbrand in Doppelhaushälfte in Traunreut – Sachschaden in sechsstelliger Höhe

Großbrand in Doppelhaushälfte in Traunreut – Sachschaden in sechsstelliger Höhe

Traunreut – Am Freitagabend (6.3.2026)  brach gegen 21.20 Uhr in einer Doppelhaushälfte in der Johann-Hinrich-Wichern-Straße in Traunreut ein Feuer aus. Es entstand ein Sachschaden in ersten Schätzungen von einem niedrigen sechsstelligen Betrag. Verletzt wurde niemand.

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich das Feuer von einer Hälfte des Hauses auf den Dachstuhl der anderen Doppelhaushälfte ausgebreitet hatte. Nach etwa zwei Stunden konnten die Feuerwehren das Feuer größtenteils unter Kontrolle bringen. Drei der vier Bewohner verließen das Gebäude eigenständig. Eine 77-jährige Bewohnerin wurde von zwei zufällig hinzukommenden Ersthelfern aus der Wohnung gerettet, während das Feuer in der anliegenden Doppelhaushälfte noch wütete.
Die Löscharbeiten dauerten noch weit in die Nacht an. Zur Brandbekämpfung, Verkehrslenkung und Betreuung der Bewohner waren mehrere Hilfsorganisationen im Einsatz, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Traunreut, Stein an der Traun, Pierling, Traunwalchen, Matzing, Palling, Trostberg sowie die Kreisbrandinspektion, mehrere Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, Krankentransportwagen und ein THW-Fachberater.
Die Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand einer Holzhütte bei Bayrischzell – Polizei bittet um Hinweise

Brand einer Holzhütte bei Bayrischzell – Polizei bittet um Hinweise

Bayrischzell / Landkreis Miesbach – Am späten Freitagnachmittag (6.3.2026)  bemerkte eine Familie, die in Richtung Bayrischzell unterwegs war, Rauch und ein brennendes Gebäude im Wald südlich von Bayrischzell an der Abzweigung der Spitzingstraße und verständigte umgehend die Feuerwehr.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine seit mehreren Jahren aufgelassene Rehwildfütterung (überdachte Raufe mit Futterkammer) vollständig ab. Durch das Feuer geriet auch Laub auf etwa 20 m² Waldboden in Brand, und fünf Baumstämme wurden angesengt.
Der Brand konnte schnell durch die Feuerwehr Schliersee gelöscht werden. Durch die Rauchentwicklung kam es kurzfristig zu Sichtbehinderungen auf der Bahnstrecke Schliersee–Bayrischzell.
Der Sachschaden an der maroden Hütte wird auf rund 200 Euro geschätzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht der Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung.

Die Polizei Miesbach bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen oder Personen im Bereich östlich der Abzweigung B307 / Spitzingstraße gemacht haben, sich unter Telefon 08025/299-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Schwerer Verkehrsunfall auf der B15 in Soyen

Schwerer Verkehrsunfall auf der B15 in Soyen

Soyen / Landkreis Rosenheim – Am Sonntag (7.3.3026), gegen 15.45 Uhr, kam es auf der B15 bei Soyen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 26-jährige Frau aus dem Landkreis Rosenheim mit ihrem VW von Wasserburg in Richtung Haag im Ob., als sie aufgrund des Verkehrsgeschehens abbremsen musste. Ein 59-jähriger Motorradfahrer aus dem Altlandkreis Wasserburg a. Inn. konnte offenbar, nach den Angaben der Polizei, nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte aus bisher ungeklärter Ursache auf das abbremsende Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorradfahrer von seiner Maschine geschleudert und kam auf der Straße zum Liegen.
Der Motorradfahrer wurde von Ersthelfern und dem Rettungsdienst versorgt und mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nähere Informationen zu seinem Gesundheitszustand liegen derzeit nicht vor. Die Fahrerin des VW blieb unverletzt.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde von der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt.

Die B15 musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Feuerwehren Schlicht und Soyen waren mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort und übernahmen unter anderem die Verkehrsleitung.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

SEK-Einsatz in Bruckmühl – Kriminalpolizei ermittelt nach verdächtiger Wahrnehmung

SEK-Einsatz in Bruckmühl – Kriminalpolizei ermittelt nach verdächtiger Wahrnehmung

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Am Samstagnachmittag (7.3.202&) kam es in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) zu einem größeren Polizeieinsatz, bei dem unter anderem Spezialeinsatzkräfte (SEK) eingebunden waren. Anlass war eine verdächtige Wahrnehmung bezüglich des ungeklärten Aufenthaltsortes eines 82-jährigen Mannes und seiner 71-jährigen Lebensgefährtin aus Bruckmühl.

Gegen 12.10 Uhr meldete die Polizeiinspektion Bad Aibling den Verdacht. Bei der notwendigen Überprüfung der Wohnräume konnte eine mögliche Gefährdung für die eingesetzten Polizeibeamten nicht ausgeschlossen werden. Deshalb wurden unter Leitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert, das Gebäude umstellt und Beamte des SEK Südbayern sowie der Verhandlungsgruppe hinzugezogen.
Die Spezialeinsatzkräfte überprüften die Wohnräume im Laufe des frühen Abends, konnten jedoch keine Personen antreffen.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die Polizeiinspektion Bad Aibling. Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen; der Aufenthaltsort der beiden Personen ist weiterhin ungeklärt.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jugendliche entwenden Krankenfahrstuhl in Rosenheim

Jugendliche entwenden Krankenfahrstuhl in Rosenheim

Rosenheim – Am Samstag (6.3.2026)  gegen 16.15 Uhr wurden drei Jugendliche in Rosenheim im Bereich Friedhofweg / Justus-von-Liebig-Straße von Zeugen dabei beobachtet, wie sie einen Krankenfahrstuhl vor sich herschoben.

Die Jugendlichen werden auf etwa 14 Jahre geschätzt. Alle trugen eine Strickmütze, zwei von ihnen zusätzlich eine weiße Jeans. Nach kurzer Zeit ließen sie den Krankenfahrstuhl achtlos in eine angrenzende Wiese fallen und gingen weiter.
Die verständigte Polizei Rosenheim konnte das Trio nicht mehr antreffen. Der herrenlose Krankenfahrstuhl wurde vor Ort sichergestellt und zur weiteren Verwahrung zur Dienststelle gebracht.

Der Eigentümer des Krankenfahrstuhls ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei bittet die Person, sich unter Telefon 08031/200-2200 zu melden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Diesel ausgelaufen: 800 Liter auf landwirtschaftlichen Anwesen in Bad Endorf

Diesel ausgelaufen: 800 Liter auf landwirtschaftlichen Anwesen in Bad Endorf

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Am späten Freitagvormittag (6.3.2026)  traten auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Bad Endorfer Ortsteil Pelham (Landkreis Rosenheim) rund 800 Liter Diesel nach einem Tankvorgang aus und versickerten im angrenzenden Grünbereich.

Durch das Austreten des Kraftstoffs wurde, nach den Angaben der Polizei, eine Fläche von etwa 150 Quadratmetern verunreinigt. Zur Begutachtung und Schadensbehebung waren Mitarbeiter des Landratsamts und des Wasserwirtschaftsamts vor Ort. Außerdem wurden die regionalen Feuerwehren eingesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vermisste Frauen in Prien am Chiemsee und Rimsting wiedergefunden

Vermisste Frauen in Prien am Chiemsee und Rimsting wiedergefunden

Prien am Chiemsee / Rimsting – Am Freitagnachmittag (6.3.2026) wurden zwei Patientinnen – eine aus einer psychiatrischen Fachklinik und eine aus einer sozialtherapeutischen Einrichtung – als vermisst gemeldet.

Die umfangreichen Suchmaßnahmen zogen sich bis in den späten Freitagabend hin. Beteiligt waren unter anderem die örtlichen Feuerwehren, die Wasserwacht, die Rettungshundestaffel der Johanniter, die Wasserschutzpolizei sowie polizeiliche Hundeführer. Zunächst blieben die Einsätze ohne Erfolg.
Dank zweier Hinweise konnten die beiden Frauen kurz nach Mitternacht und am Samstagmorgen aufgefunden und dem Fachpersonal der Einrichtungen übergeben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)