Verspäteter Sonderzug: Fans hinterlassen Schmierereien am Bahnhof München-Pasing

Verspäteter Sonderzug: Fans hinterlassen Schmierereien am Bahnhof München-Pasing

München – Nach der Abreise eines Sonderzuges anlässlich des Bundesligaspiels Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München am Samstag (282.2026) stellten Bundespolizisten in der Unterführung des Bahnhofs München-Pasing mehrere Graffiti-Sachbeschädigungen fest.

Rund 250 Fans des FC Bayern München reisten in der Nacht von Freitag auf Samstag mit einem Sonderzug von München-Pasing nach Dortmund. Wegen einer verspäteten Bereitstellung des Zuges hielten sich die Fans ab etwa 03:30 Uhr für rund eine Stunde in der Unterführung auf.
Nach Abfahrt des Zuges entdeckten Streifen der Bundespolizei diverse Graffiti-Tags und Aufkleber an Wänden sowie an Schaukästen in der Bahnsteigunterführung. Die Schadenshöhe wird auf rund 200 Euro geschätzt.

Da sich während des Zwischenstopps eine große Zahl von Personen in der Unterführung aufhielt, wurden die Sachbeschädigungen erst nach Abfahrt der Fans festgestellt. Die Bundespolizei wertet derzeit die Videoaufzeichnungen der Überwachung aus. Weitere Vorfälle sind bislang nicht bekannt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sudelfeld: Frühlingssonne und Ski-Spaß in einem der beliebtesten Skigebiete Bayerns

Sudelfeld: Frühlingssonne und Ski-Spaß in einem der beliebtesten Skigebiete Bayerns

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Trotz der aktuell milden Temperaturen blieb das Sudelfeld in der vergangenen Woche ein wahres Skiparadies. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen lockten zahlreiche Wintersportler auf die Pisten, die in weiten Teilen noch gut befahrbar waren.

Sudelfeld. Ende Februar 2026. Foto: Gisela Schreiner

Das Sudelfeld präsentierte sich in der vergangenen Woche noch als wahres Skiparadies. Fotos: Gisela Schreiner

Die letzten Schneefälle am Wochenende zuvor hatten die Region noch einmal weiß eingepudert und für frische Abfahrten gesorgt. Dennoch machte der schwere Schnee manchen Abfahrtsträumen ein kleines Hindernis, besonders in den tieferen Lagen. Wer sich davon nicht abschrecken ließ, genoss herrliche Stunden auf den präparierten Pisten und konnte das frühlingshafte Bergpanorama in vollen Zügen genießen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Brauerei Flötzinger in Rosenheim und Kirche in Bad Feilnbach: Neue Denkmäler 2025

Brauerei Flötzinger in Rosenheim und Kirche in Bad Feilnbach: Neue Denkmäler 2025

Rosenheim / Landkreis / München  / Bayern – Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat die neuesten Einträge in die Denkmalliste für Oberbayern bekannt gegeben. Unter den aufgenommenen Bauwerken finden sich auch die Flötzinger Brauerei in Rosenheim und die Evangelisch-Lutherische Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach, die für die Region von besonderem Interesse sind. Beide Gebäude stehen stellvertretend für die Vielfalt historischer und nachkriegsarchitektonischer Zeugnisse in Stadt und Landkreis.

„Unsere Denkmäler prägen uns – als Menschen und als Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der sich vieles rasant verändert, brauchen wir Orte, die uns Halt geben. Als Denkmalschützer ist es unsere Aufgabe, herausragende Bauten zu erkennen, sie zu schützen und künftigen Generationen mit all ihrer Geschichte weiterzugeben“, so Professor Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Historische Braukunst in Rosenheim: Flötzinger Brauerei

Die Flötzinger Brauerei in der Herzog-Heinrich-Straße 7 und Wittelsbacherstraße 3/5 ist die älteste noch bestehende Brauerei Rosenheims, deren Wurzeln bis ins Jahr 1543 zurückreichen. Unter der Leitung von Josef Krichbaumer entstand zwischen 1900 und 1910 am hochwassersicheren Roßacker ein neues Brauhaus, das den Altstadtstandort ersetzte.

Das Sudhaus mit stattlichem Mansarddach, geschwungenem Giebel, großen Sprossenfenstern und den angrenzenden Kühl- und Maschinenhäusern bewahrt nahezu unverändert das Bild einer Brauerei aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Gleichzeitig zeigt die Brauerei barockisierende Jugendstil-Elemente, die den Anspruch widerspiegeln, Produktionsgebäude architektonisch hochwertig zu gestalten. Mit ihrem markanten Großbau prägte Flötzinger die Stadterweiterung im Westen Rosenheims und diente als städtebauliches Bindeglied zwischen historischen Kelleranlagen und der später angelegten Prinzregentenstraße.

Evang.-Luth. Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach.<br />
Foto: BLfD

Evang.-Luth. Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach.
Foto: BLfD

Nachkriegsarchitektur im Landkreis: Kirche „Zum Guten Hirten“

Die Evangelisch-Lutherische Kirche „Zum Guten Hirten“ in der Fulinpachstraße 11 in Bad Feilnbach entstand 1961 nach Plänen des Kirchenbaumeisters Franz Lichtblau. Sie diente insbesondere den evangelischen Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg als Ort der Gemeinschaft.

Der kleine Zentralbau auf zwölf-eckigem Grundriss mit hohem Zeltdach und holzverschaltetem Dachraum vermittelt Weite und Übersichtlichkeit. Die Wände sind schlicht weiß, ein niedriger Anbau mit Sakristei und Mesnerwohnung fügt sich unaufdringlich an. Lichtblau setzte mit diesem Bau den aufkommenden Zentralbaugedanken der 1960er Jahre um und schuf einen überschaubaren Raum, der den Bedürfnissen der Gläubigen entsprach. Die Gemeinde konnte sich symmetrisch um Altar, Kanzel und Taufstein gruppieren – ein Beispiel für die „kleine Kirche“ als sozialräumlich durchdachtes Bauwerk.

Weitere interessante Denkmäler in Oberbayern

Nicht weit entfernt, aber bereits Landkreis Traunstein, Stadt Traunstein, Surberg, liegt die Kriegsgräberstätte „Hohes Kreuz“. Auf einer Hangkante hoch über der Stadt angelegt, erinnert die Anlage an die Opfer der beiden Weltkriege. Die strenge Rasterordnung der Grabreihen, schwere Nagelfluh-Kreuze und kleine Steine mit Namen und Lebensdaten prägen das Bild der Gedenkstätte. Die Gedenkhalle des Architekten Bruno Biehler mit Kegeldach zeigt Sgraffiti mit Marienbildnissen, im Inneren dominiert eine Darstellung des Erzengels Michael aus rotem Sandstein. Die bewusst christliche Symbolik ersetzt nationale Motive und verdeutlicht die Abkehr vom Gefallenenkult des Nationalsozialismus.

Die Liste der neuen Denkmäler 2025 enthält darüber hinaus historische Schulen, Gasthäuser und Jagdhütten in ganz Oberbayern, darunter die Gesindehütte am Brunnenkopf im Ettaler Forst oder das Garmischer Bräustüberl, die das vielfältige kulturelle Erbe der Region spiegeln.

Zur Bayerischen Denkmalliste: Die Denkmalliste ist ein nachrichtliches Verzeichnis aller bekannten Bau- und Bodendenkmäler. Denkmaleigenschaft und gesetzlicher Schutz sind in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert. Denkmäler sind von Menschen geschaffene Sachen oder Teile davon, deren Erhaltung wegen geschichtlicher, künstlerischer, städtebaulicher, wissenschaftlicher oder volkskundlicher Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege / Beitragsbild: Copyright Flötzinger Brauerei, Foto: Copyright BLfD)

Weniger Rinder und Milchkühe in fast allen Regierungsbezirken – Oberbayern verzeichnet leichte Zunahme

Weniger Rinder und Milchkühe in fast allen Regierungsbezirken – Oberbayern verzeichnet leichte Zunahme

Fürth / Landkreis Rosenheim – Die Zahl der Rinder in Bayern ist 2025 insgesamt leicht gesunken, einzig Oberbayern konnte einen leichten Anstieg verzeichnen. Zum Stichtag 3. November 2025 meldet das Fachteam des Bayerisches Landesamt für Statistik 2 713 070 Tiere in 37 434 Rinderhaltungen. Im Vorjahr waren es noch 2 733 203 Rinder in 38 092 Haltungen. Die Auswertung basiert auf dem Verwaltungsverfahren „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ und liefert ergänzend zur bayernweiten Übersicht auch regionale Zahlen.

Unter den Regierungsbezirken hat Oberbayern mit 824 854 Tieren den größten Rinderbestand, gefolgt von Schwaben mit 592 038 Rindern. Oberbayern verzeichnet damit einen Zuwachs von 0,2 Prozent, während Schwaben 0,8 Prozent Rückgang meldet. Niederbayern und Oberpfalz liegen mit 391 283 beziehungsweise 372 584 Tieren knapp hintereinander und verzeichnen Rückgänge von 1,1 und 1,3 Prozent. In Mittelfranken und Oberfranken sank die Zahl der Rinder auf 248 344 bzw. 188 738 Tiere (-1,5 bzw. -1,4 Prozent), Unterfranken meldet mit 95 229 Tieren den niedrigsten Bestand unter den Bezirken. Auf Kreisebene gibt es weiterhin vier Landkreise mit mehr als 100 000 Tieren: Ostallgäu mit 126 444 Rindern, Rosenheim mit 124 894, Unterallgäu mit 118 277 und Traunstein mit 100 380 Tieren.

Auch Zahl der Milchkühe leicht rückläufig

Auch die Zahl der Milchkühe ist leicht rückläufig. Mit 1 030 887 Tieren stellen sie 38 Prozent des gesamten Rinderbestands in Bayern. Gegenüber 2024 sank der Milchkuhbestand um 0,5 Prozent, die Haltungen gingen um 3,5 Prozent auf 21 676 zurück. Rückläufig sind die Bestände in allen Regierungsbezirken, wobei Unterfranken mit 424 Haltungen (-6,4 %) und Mittelfranken mit 1 526 Haltungen (-4,9 %) die größten prozentualen Rückgänge verzeichnen. Niederbayern meldet 2 829 Haltungen (-4,6 %), Oberpfalz und Oberfranken jeweils 2 943 bzw. 1 338 Haltungen (-4,0 %). Den geringsten Rückgang zeigt Oberbayern mit 7 584 Haltungen (-2,6 %).

Die größten Milchkuhbestände finden sich auf Kreisebene im Ostallgäu mit 61 535 Tieren, gefolgt von Rosenheim mit 59 483 und Unterallgäu mit 57 132 Milchkühen. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Größe einer Milchkuhhaltung in Bayern von 46 auf 48 Tiere. Die größten Bestände gibt es in Mittelfranken mit 59 Kühen, in Unterfranken mit 57 und in Oberfranken mit 56 Kühen. Am kleinsten sind die durchschnittlichen Milchkuhbestände in Oberbayern mit 43 Tieren pro Betrieb.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ab heute (1. März) nur noch schwarz: Alte Versicherungskennzeichen ungültig

Ab heute (1. März) nur noch schwarz: Alte Versicherungskennzeichen ungültig

Rosenheim / Region / Bayern – Seit dem heutigen Sonntag (1. März) sind die bisherigen grünen Versicherungskennzeichen nicht mehr gültig. Darauf weist der ADAC Südbayern hin. Für Mopeds, Mofas, Roller bis 50 ccm sowie E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge ist ab sofort ausschließlich das neue schwarze Kennzeichen beziehungsweise die entsprechende Plakette erlaubt. Ohne gültigen Versicherungsschutz darf kein Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt werden.

Wer nach dem Stichtag noch mit einem abgelaufenen Kennzeichen unterwegs ist, begeht eine Straftat. Es drohen Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr. „Kommt es zu einem Schaden, können im Ernstfall Forderungen in Millionenhöhe entstehen – etwa bei Personen-, Sach- oder Vermögensschäden“, warnt Verkehrsexperte Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern.

Versicherungskennzeichen müssen jedes Jahr erneuert werden. Kleinkrafträder und Elektrokleinstfahrzeuge benötigen zwar keine amtliche Zulassung, jedoch zwingend ein gültiges Versicherungskennzeichen oder eine Versicherungsplakette. Der Haftpflichtschutz läuft jeweils nach einem Jahr automatisch ab und muss zum 1. März erneuert werden. Zusätzlich kann eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden, die unter anderem Diebstahl, Hagel oder Überschwemmung abdeckt.

Von der Kennzeichenpflicht betroffen sind insbesondere Mopeds, Mofas und Roller bis 50 ccm mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h, bei älteren Modellen bis zu 60 km/h. Auch E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge wie Segways unterliegen der Versicherungspflicht. Während Kleinkrafträder ein klassisches Blechkennzeichen erhalten, bekommen E-Scooter und vergleichbare Fahrzeuge eine kleinere Klebeplakette.

Die neuen schwarzen Versicherungskennzeichen sind unter anderem in den Geschäftsstellen und Reisebüros des ADAC erhältlich. Weitere Informationen gibt es online unter adac.de/mopedversicherung.
(Quelle Pressemitteilung: ADAC Südbayern / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 1. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Gehirn während des Schlafens Erlebtes sortiert und wichtige Informationen speichert?
Im Schlaf werden Eindrücke verarbeitet und Erinnerungen gefestigt – deshalb fühlen wir uns nach gutem Schlaf oft klarer und strukturierter.
Schlaf ist also keine verlorene Zeit, sondern aktive Regeneration.

Vielleicht achtest Du heute bewusst darauf, Dir ausreichend Erholung zu gönnen.

Wir wünschen Dir einen erholsamen und kraftvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Symbolfoto re)