ADAC rechnet mit Staus zum Start der Osterferien

ADAC rechnet mit Staus zum Start der Osterferien

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Zum Start der Osterferien ist auf den Autobahnen in Bayern mit starkem Verkehr zu rechnen. Vor allem auf den bekannten Routen in den Süden müssen Urlauber mit Verzögerungen rechnen. Ferien in vielen Bundesländern und in Teilen Europas erhöhen das Verkehrsaufkommen zusätzlich.

Besonders betroffen sind laut einer aktuellen Pressemitteilung des ADAC die ersten Tage der Ferien sowie die Osterfeiertage selbst. Wer nach Süden reist, sollte sich auf zähfließenden Verkehr einstellen und ausreichend Zeit einplanen.

Wo es am stärksten stockt

Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern, warnt:

„Urlauber, die nach Süden wollen, müssen sich auch dieses Jahr auf Staus und zähfließenden Verkehr einstellen. In Bayern dürfte es sich vor allem rund um München sowie auf den Autobahnen Richtung Österreich, Italien und die Schweiz stauen. Auch auf dem Fernpass wird sich der verstärkte Reiseverkehr in die Urlaubsgebiete bemerkbar machen.“

Die wichtigsten Stau-Strecken in Südbayern:
  • A7 Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 München – Salzburg
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald
  • A99 Ostumfahrung München

Auch Grenzübergänge nach Österreich können Rückstaus verursachen, Blockabfertigungen und Baustellen wie an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn A13 verzögern die Fahrt zusätzlich.
„Auch in den Nachbarländern ist aufgrund der Ferien mit mehr Verkehr auf den Straßen zu rechnen. Hinzu kommen noch Behinderungen durch Baumaßnahmen“, so Kreipl.

Urlauber sollten zudem ihr Fahrzeug überprüfen. Aufgrund des frühen Ostertermins kann es in mittleren Lagen Österreichs, Italiens und der Schweiz winterliche Straßenverhältnisse geben. Winterreifen sind dort Pflicht. In Österreich gilt dies bei winterlichen Straßen bis 15. April, Verstöße können mit Bußgeldern bis zu 5000 Euro geahndet werden.

In Südtirol besteht auf der Brennerautobahn A22 sowie im Stadtgebiet Bozen vom 15. November bis 15. April eine generelle Winterausrüstungs-Pflicht, unabhängig von den aktuellen Witterungsbedingungen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Kuckuck-Ruf als Frühlingsbote: LBV ruft zur Meldung erster Sichtungen in Bayern auf

Kuckuck-Ruf als Frühlingsbote: LBV ruft zur Meldung erster Sichtungen in Bayern auf

Bayern / Rosenheim – Sobald der Kuckuck in Bayern zu hören ist, beginnt der Frühling sichtbar Fahrt aufzunehmen. Der LBV bittet Bürger, ihre erste Kuckuck-Beobachtung des Jahres zu melden – und liefert zugleich wichtige Hinweise zur Bestimmung und zum Schutz der Art.

Mit seinem markanten „ku kuu“-Ruf gilt der Kuckuck als einer der bekanntesten Frühlingsboten in Bayern. In der Regel ist er ab Anfang April zu hören, wenn die Tiere aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zurückkehren. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) ruft auch 2026 wieder dazu auf, die erste Wahrnehmung des Kuckucks zu melden und so zur Datensammlung beizutragen.

„Sein namensgebender Ruf dient dem Männchen dazu, sein Revier abzustecken und ist in Bayern meist ab Anfang April zu hören, wenn die Kuckucke aus ihren Überwinterungsquartieren in Afrika zurückkehren“, erklärt LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson. Besonders gut lassen sich die Tiere an sonnigen und windstillen Tagen hören, wenn ihre Rufe weithin durch Wälder und Landschaften schallen.

Meldungen zeigen Zugbewegung

Die gesammelten Meldungen werden auf einer Karte dokumentiert und zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie sich die Rückkehr der Kuckucke von Süden nach Norden ausbreitet. „Besonders an sonnigen, windstillen Tagen sind Kuckucke aktiv. Dann sind ihre Rufe weithin zu hören und die Karte der ersten Kuckucksmeldungen auf der LBV-Webseite füllt sich rasch. Es ist jedes Jahr wieder spannend mitzuverfolgen, wie sich die Meldungen von Süden nach Norden hin ausbreiten“, so Nelson.

Verwechslungsgefahr mit Türkentaube

Allerdings ist bei der Bestimmung Vorsicht geboten. Der charakteristische Ruf kann mit anderen Vogelarten verwechselt werden. „Der kurze, prägnante Reviergesang des Kuckucks kann manchmal mit dem ähnlich klingenden, langgezogenen Balzruf der Türkentaube verwechselt werden“, erklärt die Vogelexpertin.

Bestände gehen zurück

Neben der Freude über den Frühlingsboten gibt es auch Anlass zur Sorge: Der Bestand des Kuckucks ist in Deutschland rückläufig und wird seit 2020 auf der Roten Liste der Brutvögel als „gefährdet“ geführt. Die Gründe dafür sind vielfältig und betreffen sowohl Brutgebiete als auch Zug- und Überwinterungsrouten.
„Verschiedene Faktoren im Brutgebiet, während dem Vogelzug sowie in den Rast- und Überwinterungsgebieten sind dafür verantwortlich, dass es auch in Bayern immer weniger Kuckucke gibt“, sagt Nelson. Ein entscheidender Faktor könnte auch der Klimawandel sein: Einige Zugvögel kehren inzwischen früher zurück und beginnen eher mit der Brut, was den Fortpflanzungszyklus des Kuckucks stören kann.

Fortpflanzung unter Zeitdruck

„Der Kuckuck legt sein Ei gezielt in das Nest anderer Vogelarten – idealerweise der Art, von der er selbst aufgezogen wurde. Dabei muss das Ei zeitlich genau abgestimmt sein, sonst entwickelt sich der Kuckuck nicht rechtzeitig neben den Wirtsjungen. Kommt der Kuckuck zu spät aus seinem Winterquartier in Afrika, findet er keinen passenden Wirtsvogel und seine Fortpflanzung ist gefährdet“, erklärt die Ornithologin.

Um diese Entwicklungen besser zu verstehen, sind langfristige Beobachtungen entscheidend. Der LBV setzt dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung: Wer den ersten Kuckuck des Jahres hört, kann seine Beobachtung online melden und so einen Beitrag zum Artenschutz leisten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Unser persönlicher Wochenrückblick

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Unser persönlicher Wochenrückblick

Rosenheim – Stell dir vor, wir sitzen zusammen bei einem Kaffee – und ich erzähle dir, was in der vergangenen Woche bei uns in der Redaktion los war. Genau darum geht es im Innpuls-Tagebuch: Wir geben unsere persönliche Sicht auf ausgewählte Themen, die sonst neutral in unseren Artikeln stehen.
Dazu gibt es Einblicke aus unserem Redaktionsalltag – kleine Anekdoten, besondere Momente oder kurze Geschichten, die zeigen, wie wir arbeiten und was uns beschäftigt. Mal ernst, mal locker – aber immer aus unserer Sicht.

 

 

Eintrag vom Freitag, 27. März 2026:

Diese Woche war eindeutig von der Oberbürgermeister-Stichwahl am vergangenen Sonntag /22.3.2026) geprägt. Ich muss gestehen: Normalerweise benutze ich das Wort „Paukenschlag“ nie – in den Medien wird es gefühlt für alles überstrapaziert. Aber als das Ergebnis feststand, war es das erste Wort, das mir in den Sinn kam: Andreas März (CSU), nach sechs Jahren abgewählt, Abuzar Erdogan, bisher SPD-Fraktionssprecher, wird der neue Rosenheimer Oberbürgermeister. Paukenschlag.

Für uns bei Innpuls.me war die Wahl auch aus technischer Sicht ein Paukenschlag: Unser Liveticker aus dem Rathaus wurde so oft aufgerufen, dass der Dienst komplett überlastet war. Nichts ging mehr – mitten in einer Situation, in der es noch so viel zu berichten gegeben hätte. Wir haben dann unsere Social-Media-Kanäle genutzt, um weiter zu informieren. Trotzdem extrem ärgerlich – sowohl für unsere Leser als auch für uns. Fazit: Wir investieren jetzt in einen leistungsfähigeren Server, damit solche Spitzen in Zukunft abgefangen werden können.

Wahl das Gesprächsthema in dieser Woche

Die Wahl selbst blieb die ganze Woche Gesprächsthema. Wo ich auch hinkam, immer wieder die Frage: Warum? Zu meiner Sicht habe ich bereits einen Kommentar verfasst. Was mich aber besonders bewegt hat, ist die menschliche Komponente. Kurz nach 19 Uhr am Sonntagabend war das Ergebnis bekannt – und damit wurde das Leben von zwei Rosenheimern komplett auf den Kopf gestellt. Von einem Moment auf den anderen ist man Oberbürgermeister oder eben nicht mehr. Gerade für den Verlierer muss das extrem belastend gewesen sein: vor die Medien treten, das Scheitern eingestehen, Fragen beantworten, obwohl man selbst wahrscheinlich noch gar nicht realisiert hat, was passiert ist. Mich hat das ehrlich gesagt sehr berührt.

Die Politik geht danach trotzdem weiter. Bei Andreas März werden auch einige Stadträte bald nicht mehr dabei sein. Das war bei den Sitzungen diese Woche spürbar – die Atmosphäre hat sich merklich verändert. Mit Rudolf Hötzel von den Republikanern habe ich übrigens schon ein Interview für nächste Woche vereinbart – Kaffeetermin steht.

Hinter den Kulissen – Ausschuss, Bahnhofsvorplatz und Kunst

Bei der Ausschusssitzung für Verkehrsfragen und ÖPNV am gestrigen Donnerstag habe ich gesundheitlich geschwächelt und die Josefa hatte schon einen anderen Termin – glücklicherweise haben mich Kollegen per WhatsApp live auf dem Laufenden gehalten. Ein Punkt brachte mich besonders zum Kopfschütteln: die Diskussion über den Bahnhofsvorplatz. Es ging wieder einmal um zu wenig Grün, alte Bäume, die für die Neugestaltung gefällt wurden, und das Gesamtbild des Platzes.

Die SPD-Stadtratsfraktion hat im August letzten Jahres ein Begrünungs- und Aufenthaltskonzept für den Südtiroler Platz auf den Weg gebracht, um das Areal attraktiver zu machen. Mal sehen, was daraus wirklich wird. Aber mal ehrlich: Warum nicht gleich von Anfang an richtig gestalten?

Persönliche Anekdote der Woche – Führerschein-Chaos

Der Alltag hat dann noch seine eigenen Herausforderungen bereit gehalten – ein Behördengang. 

Josefa möchte in diesem Jahr den Motorradführerschein machen. Nach der Anmeldung in der Fahrschule muss man ja in der Zulassungsstelle den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis stellen. Sollte unkompliziert sein – könnte man meinen. Aber der nächstmögliche Termin wurde ihr erst für Juli 2026 angeboten – drei Monate Wartezeit, nur um einen Antrag abzugeben!

Und dann muss der Antrag noch bearbeitet werden. Bis es soweit ist, ist es dann auch schon wieder Winter. Vorbei mit der Motorradsaison. Nun gut, Josefa hatte dann doch noch Glück: Sie hat gestern fast 3 Stunden  permanent bei der Online-Terminvergabe auf Aktualisierung gedrückt und konnte so schließlich tatsächlich einen Termin übernehmen, der durch eine Absage frei wurde. Ende gut, alles gut? Nein, nicht wirklich. Ein Unternehmen würde mit solchen Wartezeiten seine Kunden vergraulen – und letztendlich ist auch die Stadtverwaltung ein Dienstleister. 
Also, da besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.

Für uns ist das damit auf alle Fälle auch ein Thema, das medial unbedingt aufgegriffen werden sollte. Wir überlegen aktuell, ob wir selbst darüber berichten oder die Kollegen eines anderen Mediums damit beauftragen – denn eigene Betroffenheit widerspricht unserem Grundsatz der Neutralität.

Liebe Grüße aus der Redaktion
Karin 

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 27. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Reize oft in Bruchteilen einer Sekunde verarbeitet werden, bevor Du sie bewusst wahrnimmst?
Dein Körper schützt Dich also blitzschnell – noch bevor Du aktiv darüber nachdenkst.

Vielleicht vertraust Du heute auch einmal Deiner ersten Reaktion.

Wir wünschen Dir einen wachen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Kunstausstellung von Ingeborg Benninghoven in der Alten Meierei Bad Aibling

Kunstausstellung von Ingeborg Benninghoven in der Alten Meierei Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Seit Freitagabend (20.3.2026)  zeigt die Bad Aiblinger Künstlerin Ingeborg Benninghoven ihre aktuelle Ausstellung „Zeitläufe“ in den Gasträumen des Cafés Alte Meierei (Kolbermoorer Straße 2, 83043 Bad Aibling). Die Vernissage war sehr gut besucht. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der aus Lettland stammenden Liedermacherin Laura Bicane, die mit eigenen Songs sowie bekannten Stücken auf Deutsch und Englisch das Publikum begeisterte.

Vernissage der Kunstausstellung von Ingeborg Benninghoven. Foto Copyright Ingeborg Benninghoven

Die Vernissage stieß auf viel Interesse. Foto: Copyright Ingeborg Benninghoven

Bereits kurz nach Beginn der Vernissage waren die 50 reservierten Plätze im Cafè vollständig belegt. Doch auch danach riss der Besucherstrom nicht ab. Dank guter Organisation konnten dennoch alle Gäste untergebracht werden – notfalls auch auf Fensterbänken.

Blick in die Ausstellung mit Werken von  Ingeborg Benninghoven. Foto: Hendrik Heuser

Die Kunstwerke von Ingeborg Benninghoven zeichnen sich durch Vielfalt und Experimentierfreudigkeit aus. Foto Hendrik Heuser

Die Ausstellung bietet einen Streifzug durch Benninghovens vielseitiges Schaffen: von realistischen Porträts über abstrakte Farbflächen bis hin zu experimentellen Skulpturen und Kleinplastiken. Im Eingangsbereich ist zudem eine „Oster-Installation“ zu sehen, bestehend aus Eiern und Drahtfiguren aus Zeitungspapier.

In ihrer Eröffnungsrede gab Benninghoven Einblicke in ihre Arbeitsweise. Sie arbeitet überwiegend mit Acrylfarben, setzt aber auch ungewöhnliche Materialien wie Kalk, Erde, Sand, Rost oder sogar Lavaasche vom Ätna ein. Ihre Werke entstehen meist intuitiv in mehreren Schichten, die sie aufträgt, wieder abträgt oder übermalt. So entwickeln ihre Bilder eine eigene Struktur und Geschichte.

Kunstausstellung in Bad Aibling mit Werken von Ingeborg Benninghoven. Fotos: Hendrik Heuser

Neben Kunst gab es bei der Vernissage auch Musik von der aus Lettland stammenden Liedermacherin Laura Bicane – hier vorgestellt von Ingeborg Benninghoven. Foto: Hendrik Heuser

Dass sie jedoch auch anders arbeiten kann, zeigte die Künstlerin anhand eines Porträts der Malerin Frida Kahlo. Dieses Werk entstand nach sorgfältiger Planung auf Grundlage eines Schwarzweiß-Fotos. Dabei stellte sich Benninghoven die Frage, welche Farben Kahlo selbst für ihr Porträt gewählt hätte. Ähnlich konzipiert ist auch das Bild „Nähe“, das von Gustav Klimt inspiriert wurde

„Ich bin überwältigt“, zeigte sich die Künstlerin angesichts der großen Resonanz erfreut. Auch die ausgestellten Skulpturen fanden großen Anklang – die Figur „Schwanensee“ wechselte noch am Abend den Besitzer.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Mai 2026 zu sehen. Geöffnet ist die Alte Meierei mittwochs bis sonntags und an Feiertagen jeweils von 9 bis 17 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos Hendrik Heuser und Ingeborg Benninghoven, Beitragsbild, Fotos: Ingeborg Benninghoven und Hendrik Heuser)

Tätlicher Angriff in S-Bahn: Frau und Polizisten angegriffen

Tätlicher Angriff in S-Bahn: Frau und Polizisten angegriffen

München – Am Mittwochnachmittag (25.3.2026)  kam es in München in einer S-Bahn am Hirschgarten zu einem tätlichen Angriff nach einem Streit um laute Musik. Eine 64-jährige Frau wurde dabei geschubst, bespuckt und beleidigt. Kurz darauf wurden auch Bundespolizisten angegriffen.

Zuvor hatten ein 16- und ein 17-Jähriger in der S-Bahn, nach den Angaben der Polizei,  lautstark Musik gehört. Die Frau aus Schrobenhausen filmte die Situation. Daraufhin gingen die beiden Jugendlichen zu ihr, schubsten sie, sodass sie aus dem Gleichgewicht geriet, aber nicht stürzte. Beim Aussteigen am Hirschgarten spuckte der 17-Jährige die Frau an und traf ihren Ärmel.
Alarmierte Bundespolizisten konnten alle Beteiligten am Haltepunkt antreffen. Der 17-Jährige, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, beleidigte mehrere Beamte und spuckte einem Polizisten ins Gesicht. Eine Auswertung des Videos zeigte, dass der 16-Jährige am Bahnsteig den „Hitlergruß“ zeigte. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte das Rettungsdienstpersonal einen alten, bislang unbehandelten Bruch am Daumen des 16-Jährigen fest.

Die Frau und die Beamten blieben unverletzt. Die Staatsanwaltschaft ordnete bei beiden Jugendlichen Blutentnahmen an. Der 16-Jährige, mit 1,89 Promille im Atem, wurde von seinem Vater abgeholt. Der 17-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen beide Jugendlichen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Verwendung von verfassungswidrigen Kennzeichen.
(Quelle: Pressemittteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eiskunstlauf: Maja Krug holt Meistertitel bei Bayerischer Jugendmeisterschaft in Oberstdorf

Eiskunstlauf: Maja Krug holt Meistertitel bei Bayerischer Jugendmeisterschaft in Oberstdorf

Obersdorf / Rosenheim – Erfolgreicher Saisonhöhepunkt für Eiskunstläuferinnen aus Rosenheim, Pang und Bad Aibling: Bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft in Oberstdorf überzeugten mehrere Nachwuchstalente – allen voran Maja Krug vom EV Rosenheim.

Bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft im Eiskunstlauf in Oberstdorf haben Nachwuchssportler aus der Region Rosenheim starke Leistungen gezeigt. Rund 200 Teilnehmer traten in zehn Kategorien an. Insgesamt 19 Läuferinnen der Vereine EV Rosenheim, SV Pang und ERC Bad Aibling hatten sich für den Wettbewerb qualifiziert.

Meistertitel für Maja Krug

Den größten Erfolg aus regionaler Sicht erzielte Maja Krug vom EV Rosenheim. Sie gewann in der Kategorie „Neulinge B“ den Meistertitel der Bayerischen Jugendmeisterschaft 2026. Mit einer technisch anspruchsvollen und ausdrucksstarken Kür setzte sie sich mit 2,5 Punkten Vorsprung gegen insgesamt 22 Konkurrentinnen durch. Zu Beginn der Saison hatte sie noch den Vizetitel bei der Bayerischen Nachwuchsmeisterschaft erreicht.

Starke Leistungen und wichtige Wettkampferfahrungen für den Nachwuchs

Weitere Läuferinnen sammelten bei dem Wettbewerb wichtige Erfahrungen. Für Helena Ma, Stella Plitzner und Kiliana van der Linden (EV Rosenheim) war es die erste Teilnahme an einem Wettbewerb dieser Größenordnung. Auch Sophia Orel (SV Pang) absolvierte ihren ersten Start bei einer Bayerischen Meisterschaft.

Der SV Pang konnte ebenfalls gute Ergebnisse verzeichnen. In der Kategorie Anfänger A erreichte die zehnjährige Leah Fuchs mit 33,58 Punkten eine persönliche Bestleistung und platzierte sich im vorderen Feld.

Der ERC Bad Aibling war mit drei Sportlerinnen vertreten. Sonja Maslik zeigte erstmals bei einer Bayerischen Meisterschaft ihre Kür.

Top-Ten-Platzierung beim Allgäu Cup

Parallel zur Meisterschaft fand der nationale Allgäu Cup statt. In der Kategorie Nachwuchs A traten Melanie Weber (ERC Bad Aibling), Lena Lechner (EV Rosenheim) sowie Alina Farenbruch und Julia Jakob (SV Pang) an. Weber erreichte dabei mit Rang zehn eine Platzierung unter den Top Ten und stellte mit 73,94 Punkten eine persönliche Bestleistung auf.

Ergebnisse im Überblick

EV Rosenheim:
Sternschnuppen A: Cataleya Bürstlinger 8. Platz;
Anfänger A: Helena Ma 22. Platz;
Neulinge B: Maja Krug 1. Platz; Stella Plitzner 18. Platz; Kiliana van der Linden 21. Platz;
Nachwuchs A: Lena Lechner 23. Platz;
Young Adult: Sarah Marek 9. Platz;

SV Pang:
Anfänger A: Leah Fuchs 5. Platz; Sophia Orel 20. Platz;
Anfänger B: Carlotta Schätzle 7. Platz; Emilia Kamradek 12. Platz; Emilia Moneti 14. Platz;
Neulinge A: Emma Zuhr 10. Platz;
Nachwuchs A: Alina Farenbruch 12. Platz; Julia Jakob 22. Platz;
Nachwuchs B: Valeria Jakob 13. Platz;

ERC Bad Aibling:

Neulinge B: Anna Eisermann 14. Platz; Sonja Maslik 23. Platz;
Nachwuchs A: Melanie Weber 10. Platz;
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Alina Farenbruch (SV Pang) startete beim Allgäu Cup gegen nationale Konkurrenz. Copyright Luca Tonegutti / Fotos:  Helena Ma (EV Rosenheim) präsentierte ihre Kür zur Musik aus dem Film „Die Eiskönigin“. Copyright mk-sportphoto; Sonja Maslik (ERC Bad Aibling) lief erstmals bei einer Bayerischen Meisterschaft. Copyright mk-sportphoto; Alina Farenbruch (SV Pang) startete beim Allgäu Cup gegen nationale Konkurrenz. Copyright Luca Tonegutti)

See-Gipfel-Ticket: Kombiangebot für Chiemsee und Kampenwand startet in die Saison

See-Gipfel-Ticket: Kombiangebot für Chiemsee und Kampenwand startet in die Saison

Prein / Landkreis Rosenheim – In der Chiemsee-Region startet mit dem „See-Gipfel-Ticket“ ein attraktives Kombiangebot in die Frühjahrssaison. Das Ticket verbindet zentrale Ausflugsziele rund um den Chiemsee mit einem Preisvorteil von rund 30 Prozent gegenüber Einzelleistungen.

Ausgangspunkt vieler Touren ist Prien am Chiemsee. Von dort aus erreichen Besucher per Schiff die Inseln Herrenchiemsee und Frauenchiemsee. Während auf Herrenchiemsee unter anderem das bekannte Schloss Herrenchiemsee sowie Museen und historische Gebäude besichtigt werden können, lädt die Fraueninsel mit ihrem Kloster und frühlingshaften Gartenanlagen zu einem ruhigen Spaziergang ein.
Ergänzt wird das Angebot durch ein Bergerlebnis in Aschau im Chiemgau: Die Kampenwandseilbahn bringt Gäste bequem auf rund 1.500 Meter Höhe. Von dort bieten sich zahlreiche Wanderwege und Ausblicke auf die Alpen und die Seenlandschaft der Region.

Das „See-Gipfel-Ticket“ umfasst unter anderem die Inseltour West ab Prien/Stock mit der Chiemsee-Schifffahrt zur Herren- und Fraueninsel, die Hin- und Rückfahrt mit der Chiemseebahn (ab Samstag, 25. April 2026), einen ermäßigten Eintritt in das Schloss Herrenchiemsee, eine Berg- und Talfahrt mit der Kampenwandseilbahn in Aschau sowie einen ermäßigten Eintritt in das Prienavera Erlebnisbad. Die ausführlichen Leistungen sind in dem Flyer „See-Gipfel-Ticket“ sowie unter www.tourismus.prien.de/kombitickets/ angegeben.

Tickets kaufen:

Das Ticket kostet 37 Euro für Erwachsene und 19 Euro für Kinder (6 bis 15 Jahre) und ist zwei Jahre gültig.
Erhältlich ist es im Tourismusbüro Prien sowie bei der Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG, der Kampenwandseilbahn GmbH, in der Tourist Information Aschau i. Ch., der Tourist Information Bernau, der Tourist Information Eggstätt, der Tourist Information Grabenstätt, der Tourist Information Gstadt am Chiemsee, der Tourist Information Rimsting, der Tourist Information Seebruck und der Tourist Information Übersee.

Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Alpenland Tourismus)

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion Rosenheim

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion Rosenheim

Rosenheim – Der öffentliche Eislauf findet in der kommenden Ferienwoche (KW 14) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 30. März: 13 bis 15:50 Uhr
Dienstag, 31. März: 13 bis 15:50 Uhr
Mittwoch, 1. April: 13 bis 15:50 Uhr
Donnerstag, 2. April: 13 bis 15:50 Uhr
Freitag, 3. April: 13 bis 15:50 Uhr
Samstag, 4. April: Kein öffentlicher Eislauf
Sonntag, 5. April: 13 bis 15:50 Uhr

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eisstadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wilhelmsbad, Bad Aibling, ca. 1915

Wilhelmsbad, Bad Aibling, ca. 1915

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1915. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das ehemalige Wilhelmsbad in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim).

Die Geschichte des Wilhelmsbad ist eng verbunden mit dem Aufstieg Bad Aiblings zum Heilkurort im späten 19. Jahrhundert.  Mitte des 19. Jahrhundert begann der Landgerichtsarzt Dr. Desiderius Beck, die heilende Wirkung des Moors in Aibling zu nutzen – damit legte er den Grundstein für die Kurbad-Entwicklung..
Das Wilhelmsbad etablierte sich neben Häusern wie dem Ludwigsbad oder dem Deutschen Hof als renommierte Unterkunft für Kurgäste.
Heute existiert das Wilhelmsbad in seiner ursprünglichen Form als Hotel nicht mehr.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Hausnotruf neu gedacht: BRK stellt Sprachsteuerung vor

Hausnotruf neu gedacht: BRK stellt Sprachsteuerung vor

Landkreis Rosenheim –  Der Kreisverband Rosenheim des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) bietet ab sofort ein neues Hausnotrufgerät an: CARU. Mit dem Gerät kann im Notfall nicht nur per Knopfdruck, sondern auch durch wiederholtes lautes Rufen des Wortes „Hilfe“ Kontakt zur Hausnotrufzentrale aufgenommen werden. Die Zentrale alarmiert je nach Situation die hinterlegte Kontaktperson oder den Rettungsdienst.

Funktionen des Systems

CARU verfügt neben der Sprachsteuerung über weitere Funktionen, die das tägliche Leben unterstützen können:

  • Sturzerkennung: Automatische Alarmierung bei erkannten Stürzen
  • Trinkerinnerung: Hinweise auf regelmäßiges Trinken
  • CO2-Ampel: Anzeige, wann Lüften empfohlen ist
  • Farbleuchtsignale an der Basisstation zur Information über Gerätezustand und Raumluft

Das System ist nicht cloudbasiert und reagiert ausschließlich auf die Hilferufe. Ein Übungsprogramm ermöglicht die praktische Anwendung des Geräts. Zusätzlich enthält das System einen Sender für das Handgelenk oder um den Hals, mit dem ebenfalls der Notruf ausgelöst werden kann.

Zielgruppe und Voraussetzungen

CARU ist insbesondere für Menschen geeignet, die zu Hause leben und bei Bedarf schnell Hilfe rufen möchten. Dazu gehören ältere, alleinlebende oder gesundheitlich beeinträchtigte Personen. Für die Nutzung des Systems werden ein Stromanschluss und eine stabile Netzverbindung oder WLAN benötigt.

Weitere Informationen:
BRK Kreisverband Rosenheim, Telefon 08031/3019-21
www.brk-rosenheim.de/hausnotruf
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild BRK Kreisverband Rosenheim)

Neue Kunstausstellung in Rosenheim: „Streifzüge – stille Beobachtungen“

Neue Kunstausstellung in Rosenheim: „Streifzüge – stille Beobachtungen“

Rosenheim – Mit einer neuen Ausstellungsreihe bringen die Privatschulen Dr. Kalscheuer zeitgenössische Kunst nach Rosenheim. Zum Auftakt werden Fotografien der Künstlerin Heidi Fembacher gezeigt, die Momentaufnahmen aus dem Alltag einfangen.

Unter dem Titel „Streifzüge – stille Beobachtungen“ präsentiert Heidi Fembacher Fotografien, die aus dem bewussten Erleben des Moments entstehen. Ohne Anspruch auf das perfekte Bild richtet sie ihren Blick auf alltägliche Szenen und stille Augenblicke. Ihre Arbeiten spiegeln eine ruhige, konzentrierte Auseinandersetzung mit der Umgebung wider und verstehen sich als Ausdruck von Achtsamkeit im Hier und Jetzt.
Mit der neuen Ausstellungsreihe möchten die Privatschulen Dr. Kalscheuer insbesondere ihren Schülern den Zugang zu zeitgenössischer Kunst ermöglichen und zugleich den Austausch mit Künstlern fördern.

Die Vernissage (nicht Öffentlich) findet am heutigen Donnerstagabend (26. März) im Dachgeschoss der Schule in der Königstraße 7 statt.
Für die Öffentlichkeit ist die Ausstellung im Anschluss zugänglich: Von Freitag, 27. März, bis einschließlich 1. April können Besucher die Werke kostenfrei besichtigen. Die Öffnungszeiten sind am 27. März von 13 bis 18 Uhr sowie vom 28. März bis 1. April jeweils von 13 bis 16 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer / Beitragsbild: Copyright Heidi Fembacher)