Gastronomen für BR-Radltour in Rosenheim gesucht

Gastronomen für BR-Radltour in Rosenheim gesucht

Rosenheim – Die BR-Radltour macht 2026 Station in Rosenheim – und bringt im Sommer wieder tausende Besucher in die Innenstadt. Für die große Open-Air-Abendveranstaltung werden nun Gastronomiebetriebe gesucht.

Am Mittwoch, 5. August 2026, verwandelt sich Rosenheim in eine Eventfläche mit Musik, Stimmung und Kulinarik. Erwartet werden rund 8.000 Besucher. Die Veranstaltung bei freiem Eintritt läuft von 17:00 bis 24:00 Uhr.
Für die gastronomische Versorgung sucht die Stadt Rosenheim interessierte Betriebe. Aufgrund der begrenzten Flächen kann nicht jeder Bewerber berücksichtigt werden. Die Stadt trifft die Auswahl im Sinne eines ausgewogenen Angebots.

Die Bewerbungsfrist läuft bis Montag, 4. Mai 2026.

Von den Bewerbern werden unter anderem folgende Angaben erwartet: ein Kurzprofil des Betriebs, Stand- und Hygienekonzept inklusive technischer Anforderungen, Angaben zur Kapazität (Mindestportionen pro Stunde), familienfreundliche Preisgestaltung, ein Müllvermeidungskonzept, Mitarbeiterzahl vor Ort, Herkunft der Produkte sowie Referenzen von Großveranstaltungen.

Die Unterlagen sind per E-Mail an stadtmarketing@rosenheim.de
zu senden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Zwei Waldflächen bei Rohrdorf in Brand geraten – Kriminalpolizei ermittelt

Zwei Waldflächen bei Rohrdorf in Brand geraten – Kriminalpolizei ermittelt

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstagnachmittag (23.4.2026) ist es bei Rohrdorf (Landkreis Rosenheim)  zu einem Brand in einem Waldgebiet gekommen, bei dem mehrere tausend Quadratmeter Fläche sowie Bäume beschädigt wurden. Die Kriminalpolizei ermittelt und geht von möglicher vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Der Brand wurde gegen 14:15 Uhr über die Integrierte Leitstelle Rosenheim gemeldet. Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten im Waldgebiet südlich der BAB A8, Anschlussstelle Achenmühle (Fahrtrichtung München), nahe der Kreisstraße RO26, zwei getrennte Flächenbrände fest. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Verletzt wurde niemand. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Betroffen sind mehrere Bäume sowie rund 4.000 Quadratmeter Waldfläche.

Die ersten Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Brannenburg. Noch am selben Nachmittag wurden die Ermittlungen vom Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernommen und werden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, durch das Fachkommissariat 1 weitergeführt.

Nach aktuellem Stand besteht der Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung. Auch mögliche Zusammenhänge mit früheren Bränden werden geprüft.

Die Ermittler bitten zudem um Hinweise aus der Bevölkerung:
Wer hat am 23. April 2026 zwischen 13:45 Uhr und 14:30 Uhr im Bereich südlich der BAB A8, Anschlussstelle Achenmühle, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter 08031/2000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitagsbild Symbolfoto re)

Zusammenstoß auf Tankstellengelände – Kleinkraftradfahrer leicht verletzt

Zusammenstoß auf Tankstellengelände – Kleinkraftradfahrer leicht verletzt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Ein Verkehrsunfall auf einem Tankstellengelände im Gewerbegebiet von Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) hat am Donnerstagnachmittag (23.4.2026)  einen leicht verletzten Kleinkraftradfahrer zur Folge gehabt.

Der Unfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr. Nach Angaben der Polizei befuhren zeitgleich ein Kleinkraftrad und ein Pkw das Gelände der Tankstelle. Hinter einem Müllhäuschen kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Der 55-jährige Fahrer des Kleinkraftrads stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen an Schulter und rechtem Ellenbogen zu. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Am Kleinkraftrad brach die Frontverkleidung. Zudem wurde die Fahrertür des Pkw leicht eingedrückt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.200 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Riedergarten, Rosenheim, 1950

Riedergarten, Rosenheim, 1950

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1950. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Riedergarten.

Der Blick fällt dabei auf den dichten, fast schon üppigen Bewuchs der Anlage, der im Kontrast zum Kirchturm St. Nikolaus im Hintergrund steht.
Der Riedergarten gehört zu den älteren Grünanlagen in Rosenheim und geht auf einen historischen Gartenstandort zurück, der über viele Jahrzehnte hinweg unterschiedlich genutzt wurde – unter anderem auch als Nutz- und Heilpflanzengarten.

Um 1950 zeigt sich die Anlage noch deutlich weniger geordnet als heute: Die Vegetation wirkt wilder, gewachsene Strukturen und alte Baumbestände prägen das Bild. In der Nachkriegszeit spielte der Riedergarten zugleich eine wichtige Rolle als innerstädtischer Rückzugsort im sich langsam wieder entwickelnden Rosenheim.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Eggstätt: Reiter bei Ausritt plötzlich abgeworfen und verletzt

Eggstätt: Reiter bei Ausritt plötzlich abgeworfen und verletzt

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Ein Ausritt in Eggstätt (Landkreis Rosenheim) hat am Donnerstagmittag (23.4.2026) für einen 66-jährigen Mann im Krankenhaus geendet. Der Reiter wurde von seinem Pferd unvermittelt abgeworfen und zog sich Verletzungen zu.

Der Unfall ereignete sich gegen 12:15 Uhr in der Chiemseestraße. Nach Angaben der Polizei war der Mann gemeinsam mit einer 63-jährigen Begleiterin im freien Gelände unterwegs.
Während des Ausritts erschrak das Pferd des 66-Jährigen aus bislang unbekanntem Grund und warf seinen Reiter ab. Der Mann blieb nach dem Sturz am Boden liegen und klagte über Atemnot.

Der alarmierte Rettungsdienst versorgte den Verletzten vor Ort. Mit dem Verdacht auf geprellte Rippen wurde er anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Eiselfing schwer verletzt

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Eiselfing schwer verletzt

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit hat am Freitagmittag ( 24.4.2026) auf der B304 bei Eiselfing schwerwiegende Folgen gehabt – die Bundesstraße musste zeitweise komplett gesperrt werden. Besonders heikel: Die Unfallstelle zählt laut Polizei zu einem Bereich mit erhöhtem Querungsverkehr.

Der Unfall ereignete sich im Bereich der Kreuzung B304 / Langgassen / Pollertsham. Nach Angaben der Polizei übersah eine 29-jährige Frau aus Babensham beim Überqueren der Bundesstraße einen von rechts kommenden 39-jährigen Motorradfahrer.
Der Mann konnte zwar noch ausweichen, kollidierte dabei jedoch mit einem Verkehrszeichen. Anschließend wurde er mehrere Meter durch die Luft geschleudert und kam im Grünstreifen zum Liegen. Auch sein Motorrad kam erst nach einigen Metern zum Stillstand.

Der 39-Jährige wurde zunächst von Ersthelfern versorgt. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Traunstein gebracht.

Die B304 musste im Bereich der Unfallstelle vorübergehend voll gesperrt werden. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrslenkung und leitete den Verkehr um.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayerns Brauereien bleiben Bier-Spitze – Absatz sinkt leicht

Bayerns Brauereien bleiben Bier-Spitze – Absatz sinkt leicht

Bayern – Der Freistaat bleibt Deutschlands Bier-Hochburg – auch wenn die Zahlen im Jahr 2025 nach unten zeigen. Bayerische Brauereien verkaufen erneut das meiste Bier im Bundesvergleich, kämpfen aber mit rückläufigen Absätzen im In- und Ausland.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik auf Basis der Biersteuerstatistik des Statistischen Bundesamts liegt der Bierabsatz der bayerischen Brauereien 2025 bei 22,5 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotzdem steht Bayern zum zwölften Mal in Folge an der Spitze aller Bundesländer. Nordrhein-Westfalen folgt mit 20,0 Millionen Hektolitern.

Ein Blick auf die Struktur zeigt: 41,6 Prozent aller Braustätten in Deutschland haben 2025 ihren Sitz in Bayern. Insgesamt werden im Freistaat 588 Braustätten betrieben – 13 weniger als im Jahr zuvor. 2024 waren es noch 601.

Brauereien bleiben stark im Inland verwurzelt

Der Großteil des bayerischen Bieres bleibt im Inland. 76,0 Prozent (17,1 Millionen Hektoliter) werden innerhalb Deutschlands verkauft. Die Exportquote liegt bei 23,8 Prozent. Insgesamt gingen 3,4 Millionen Hektoliter in EU-Länder (-1,7 Prozent) und 1,9 Millionen Hektoliter in Drittländer (-18,3 Prozent).

Auch die Ausfuhren insgesamt gingen zurück: Der Bierabsatz ins Ausland sank im Vorjahresvergleich um 8,4 Prozent.

Saison zeigt klare Absatzspitzen

Der historische Bezug bleibt dabei präsent: Vor 510 Jahren wurde das Reinheitsgebot erlassen. Noch heute wird deshalb am 23. April vielerorts der „Tag des deutschen Bieres“ gefeiert.

Im Detail zeigt sich ein saisonaler Verlauf mit klaren Spitzen: Den höchsten Absatz erreichten die Brauereien 2025 in den Monaten Mai (2,1 Millionen Hektoliter), Juni (2,2 Millionen Hektoliter) und Juli (2,4 Millionen Hektoliter). Die stärksten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr gab es im Januar (+2,8 Prozent) und im Dezember (+2,6 Prozent).

Auch der sogenannte Haustrunk, also der unentgeltlich an Beschäftigte abgegebene Bieranteil, ging zurück und lag bei 41.366 Hektolitern (-6,3 Prozent).
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

40 Jahre nach Tschernobyl: Kaum Risiko im Alltag – doch messbares Cäsium auch in Rosenheims Wäldern

40 Jahre nach Tschernobyl: Kaum Risiko im Alltag – doch messbares Cäsium auch in Rosenheims Wäldern

Rosenheim / Bayern – In der Nacht auf den 26. April 1986 erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Europa. Vor 40 Jahren setzten mehrere Explosionen im Kernkraftwerk große Mengen radioaktiver Stoffe frei, die sich über weite Teile des Kontinents verbreiteten – auch bis nach Oberbayern und in die Region Rosenheim. Die Folgen sind bis heute in der Umwelt teilweise messbar, wenn auch deutlich abgeschwächt.

Nach aktuellen Informationen des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) spielen die damals freigesetzten radioaktiven Stoffe heute im Alltag kaum noch eine Rolle. Lediglich das langlebige Cäsium-137 ist weiterhin nachweisbar – vor allem in der Natur.

Erhöhte Werte finden sich insbesondere noch in einigen Wildpilzen sowie vereinzelt in Wildbret. Der Grund: Cäsium-137 ist bis heute in Waldböden vorhanden. Pilze nehmen es aus dem Boden auf, Wildtiere wie Wildschweine fressen diese – und so gelangt das radioaktive Element in die Nahrungskette.

Kontrolle sorgt für Sicherheit

Für Verbraucher besteht dennoch laut LfU und LGL kein Anlass zur Sorge. In Bayern sorgt ein engmaschiges Kontrollsystem dafür, dass belastete Lebensmittel nicht in den Handel gelangen. Sogenannte qualifizierte Wildbretmessstellen ermöglichen es Jägern, erlegtes Wild direkt vor Ort überprüfen zu lassen. Fleisch, das den gesetzlichen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm überschreitet, darf nicht verkauft werden.
Die aktuellen Zahlen bestätigen die Entwarnung: In den vergangenen Jahren wurden im bayerischen Handel keine Lebensmittel wegen zu hoher Cäsium-Werte beanstandet. So analysierte das LfU im Jahr 2025 insgesamt 152 Proben Wildschweinfleisch sowie 89 Proben Wildpilze – keine einzige Probe überschritt den Grenzwert.
Auch beim Trinkwasser gibt es klare Ergebnisse: Künstliche Radioaktivität ist hier nicht mehr nachweisbar. Die Belastung in Lebensmitteln insgesamt liegt heute auf einem Niveau wie vor dem Reaktorunfall.

Radioaktivität hat auch natürliche Quellen

Unabhängig davon ist Radioaktivität ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt. Stoffe wie Kalium-40 oder Uran-238 kommen seit jeher in Böden, Gesteinen und sogar in Lebensmitteln vor. Etwa die Hälfte der Strahlenbelastung des Menschen entsteht durch solche natürlichen Quellen, die andere Hälfte vor allem durch medizinische Anwendungen. Der Anteil der künstlichen Radioaktivität aus dem Unfall von 1986 ist heute nur noch sehr gering.
Seit der Katastrophe wird die Umwelt in Deutschland kontinuierlich überwacht. Das sogenannte Integrierte Mess- und Informationssystem (IMIS) stellt sicher, dass Radioaktivität in Lebensmitteln, Wasser und Böden regelmäßig kontrolliert wird. Auch in Bayern werden dafür jedes Jahr zahlreiche Proben untersucht.
Vierzig Jahre nach Tschernobyl zeigt sich damit ein klares Bild: Eine unmittelbare Gefahr besteht längst nicht mehr – doch in den Wäldern, auch rund um Rosenheim, lassen sich die Spuren der Katastrophe bis heute nachweisen.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) / Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) / Beitragsbild: ai generiert)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 25. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass keine zwei Schneeflocken exakt gleich sind?
Durch Temperatur und Luftfeuchtigkeit entsteht jede in einer einzigartigen Struktur.
Ein kleines Naturwunder in jedem Detail.

Vielleicht siehst Du heute das Besondere im Einzigartigen.

Wir wünschen Dir einen besonderen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Kostenlose Gründerberatung in Rosenheim

Kostenlose Gründerberatung in Rosenheim

Rosenheim – Die Wirtschaftsförderung Rosenheim bietet am 21. Mai in Rosenheim eine kostenfreie Beratung für Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler an. Die Aktivsenioren Bayern e. V. geben praxisnahe Unterstützung rund um Businessplanung und Unternehmensentwicklung.

Die erfahrenen Führungskräfte im Ruhestand können auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen und unterstützen junge Gründer, um sie mit den vielfältigen Anforderungen auf ihrem Weg ins Unternehmer-Neuland vertraut zu machen und helfen ihnen bei der Businessplanung. Kleinen und mittleren Firmen geben die Berater der Aktivsenioren die richtige Orientierung bei der Bewältigung ihrer Probleme und damit Hilfe zur Selbsthilfe. Außerdem bieten sie Hilfe bei Restrukturierungsmaßnahmen an.

Interessenten können bei Eva Huber von der städtischen Wirtschaftsförderung einen Beratungstermin vereinbaren, Telefon 08031/365 1106, E-Mail: eva.huber@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auch im Vogelheim: Mehr Wohlbefinden durch Struktur

Auch im Vogelheim: Mehr Wohlbefinden durch Struktur

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Bei einer sauberen Voliere geht es in erster Linie nicht um die Optik oder um sterile Perfektion, vor allem erhält sie die Gesundheit unserer gefiederten Mitbewohner. Geeignete Ausstattung und eine strukturierte Umgebung tragen zusätzlich zum Wohlbefinden bei. 

„Eine chaotisch aussehende, artgerechte Voliere mit viel Platz, verschiedenartigen Beschäftigungs- und Versteckmöglichkeiten dient der körperlichen und geistigen Gesundheit von Ziervögeln mehr als eine minimalistische, ‚ordentlich‘ aussehende, in der die Vögel sich langweilen“, erklärt Ziervogelexpertin Ann Castro, die mehrere Fachbücher zum Training von Papageien und Sittichen geschrieben hat und Kurse zu den Themen Training, Haltung, Gesundheit und Ernährung anbietet. Eine solche Voliere ist schwieriger sauber zu halten. Aber mit guter Vorbereitung und Planung ist die erforderliche regelmäßige Reinigung kein Zauberspiel.

Ausreichend Platz

Eine große Voliere ist nicht nur gut für die Vögel, sie ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Bonus für den Halter: Eine große Voliere ist auch einfacher zu putzen und einzurichten. „In Deutschland stützen sich Amtstierärzte und Behörden dabei im Wesentlichen auf zwei Gutachten, das ältere ‚Gutachten an die Mindestanforderungen für die Haltung von Papageien‘ und das neuere ‚Nikolai-Gutachten‘“, so Castro. „Die gesetzlichen Mindestmaße für ein Paar Wellensittiche betragen zum Beispiel nach dem alten Gutachten 1 x 0,5 x 0,5 Meter. In Niedersachsen und zunehmend auch anderen Bezirken orientieren sich Amtstierärzte aber am neueren Nikolai-Gutachten, das stattdessen mindestens eine Voliere von 3 x 1,5 x 2 Metern empfiehlt.“

Hygiene bei der Einrichtung mitdenken

Hygiene beginnt mit guter Planung bei der Einrichtung der Voliere. Zum einen brauchen die Vögel geeignete Bedingungen, um sich um ihre eigene Sauberkeit zu kümmern. Zum anderen sollte man sich aber auch überlegen, wo Futternäpfe und Co. platziert werden.

Für die Vögel:

  • Federpflege: Viele Ziervögel nutzen gerne Bademöglichkeiten für die Haut- und Gefiederpflege. Dafür braucht es nur eine flache Schale mit frischem Wasser oder – je nach Art – eine Vogeldusche. Manche Arten mögen kaltes Wasser, andere bevorzugen warmes. Ein kleiner Bonus dabei: Badeangebote nutzen die Tiere auch zur Beschäftigung und werden so überschüssige Energie los. Neben dem Baden sind auch UV-Licht und eine ausgewogene Ernährung wichtig für ein gepflegtes, gesundes Gefieder und ein starkes Immunsystem.
  • Krallen- und Schnabelpflege: Sitzstangen aus unbehandeltem Holz dienen der Schnabel- und Krallenpflege von Papageien und Sittichen. Sie nutzen sich dabei ab und müssen daher regelmäßig ausgetauscht werden.

Für die Voliere:

  • „Futter- und Wassernäpfe sollten sich nicht direkt unter Sitzplätzen befinden, damit keine Ausscheidungen in die Nahrung oder ins Trinkwasser gelangen“, so die Expertin.
  • Papageien und Sittiche, schmeißen gerne mit ihrem Futter um sich. Der Boden und die Wände in Volierennähe sollten daher geschützt werden. Dies kann zum Beispiel durch Plexiglas erreicht werden, aber auch Zeitungen können gute Dienste leisten.
  • Manche Papageien und Sitticharten produzieren zudem einen feinen Federstaub, der sich auf alle Oberflächen verteilt. Ein Luftreiniger kann dabei helfen, diesen Federstaub ein wenig in Schach zu halten. Ganz los wird man ihn allerdings nie. Deshalb sollten im Vogelzimmer möglichst wenig Figuren oder andere Deko aufgestellt werden, die sonst täglich abgestaubt werden müssten.
  • Um die Dichte für die Vögel gefährlicher Keime – zum Beispiel Schimmelpilzsporen (Aspergillus) – zu reduzieren, hilft Stoßlüften mehrfach täglich.
Regelmäßige Reinigung

Fürs Vogelheim gilt: Regelmäßig reinigen, ohne unnötigen Stress zu verursachen. Trink und Badewasser müssen täglich gewechselt werden. Durch Baden aber auch durch Futter wird das Wasser schnell verschmutzt und Keime können sich vermehren. Beim Wasserwechsel sollten auch die Schalen getauscht werden: Ausspülen oder kurz mit der Hand auswaschen ist nicht genug, da manche Keime sehr hartnäckig sind. „Ich empfehle, drei Schalen pro Platz zu verwenden: Eine ist in Verwendung, eine wird, im Idealfall bei 90 Grad in der Spülmaschine, gesäubert und eine ruht, bevor sie wieder verwendet wird“, so Castro.

Auch das Futter muss mindestens täglich gewechselt werden. Das alleinige Ausblasen der Spelzen nutzt der Hygiene nicht. Futter ist organisch und ein wunderbarer Nährboden für diverse Keime. Bei warmen Temperaturen kann Frischfutter schnell verderben. Im Sommer kann es sein, dass man es nur einen halben Tag in der Voliere lassen kann.

Sauberkeit in der Voliere: Reinigung richtig und vogelschonend durchführen

Je nach Größe der Voliere muss diese täglich geschrubbt werden oder man kann Kot und Futterreste täglich nur an den „Hotspots“, also etwa an Futterplätzen oder unter den Sitzstangen, entfernen. Eine Grundreinigung erfolgt in dem Fall wöchentlich.

Grundsätzlich sollte man für die Reinigung nur heißes Wasser und keine Reinigungsmittel nutzen, rät Castro: „Vögel nutzen ihren Schnabel wie eine zusätzliche Hand. Durch den Abrieb können sie dabei immer auch Chemikalien aus Reinigungsmitteln aufnehmen. Auch Duftstoffe können potenziell gefährlich sein und die empfindlichen Atemwege reizen.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Klöpflkinder aus Nußdorf spenden 1.000 Euro an Kinderklinik Rosenheim

Klöpflkinder aus Nußdorf spenden 1.000 Euro an Kinderklinik Rosenheim

Rosenheim – Eine besondere Spendenaktion aus Nußdorf sorgt für Unterstützung in Rosenheim: Rund 40 Klöpflkinder sammelten im Rahmen ihres Brauchtums Geld für den guten Zweck und übergaben 1.000 Euro an den Förderverein der RoMed Kinderklinik Rosenheim.

Rund 40 Klöpflkinder aus Nußdorf waren im Rahmen ihres traditionellen Brauchtums in der Gemeinde unterwegs, klopften an Türen und brachten mit ihren Ständchen viel Freude in die Nachbarschaft. Als Dank erhielten sie Süßigkeiten – und für den guten Zweck auch großzügige Spenden. Gemeinsam entschieden die Kinder anschließend, wem der Erlös zugutekommen soll.
Ihre Wahl fiel auf den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim: Bei einem Besuch überreichten die jungen Brauchtumspfleger eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Empfangen wurden sie von dem leitenden Oberarzt Dr. Michael Buss sowie den Vorstandsmitgliedern Mihaela Hammer, 1. Vorsitzende, und Sanja Cvetko, Schatzmeisterin.

Kinderwünsche im Mittelpunkt: Spende bringt Freude in den Klinikalltag

Im Gespräch berichteten die Kinder auch von eigenen Erfahrungen im Krankenhaus und äußerten den Wunsch, den Aufenthalt für junge Patienten noch freundlicher und abwechslungsreicher zu gestalten. Genau hier setzt die Arbeit des Fördervereins an: Die Spende soll vor allem die Einsätze der Klinikclowns unterstützen, die regelmäßig für Ablenkung und gute Laune auf den Stationen sorgen. Auch die Anschaffung neuen Spielzeugs für die Kinder ist vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Von Links “Klöpfl-Mama“ Diana Brader, Leitender Oberarzt Dr. Michael Buss, Mihaela Hammer und Sanja Cvetko mit den fleißigen Spendensammlern. Copyright RoMed Kliniken)