Starbulls Rosenheim holen kanadischen Stürmer Keaton Mastradonato

Starbulls Rosenheim holen kanadischen Stürmer Keaton Mastradonato

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim verstärken ihre Offensive für die kommende DEL2-Saison mit einem Neuzugang aus Nordamerika: Der kanadische Stürmer Keaton Mastrodonato wechselt aus der Organisation der Los Angeles Kings nach Oberbayern und wird ab der Saison 2026/27 das Trikot der Grün-Weißen tragen.

Der 25-Jährige spielte zuletzt für die Greenville Swamp Rabbits in der nordamerikanischen ECHL, dem Farmteam der Ontario Reign aus der AHL. Die Ontario Reign wiederum gehören zur Organisation des NHL-Clubs Los Angeles Kings.

Erfolgreiche College-Karriere in Nordamerika

Geboren wurde Mastrodonato am 13. September 2000 im kanadischen Powell River in British Columbia. Seine Laufbahn führte ihn zunächst über die Juniorenliga BCHL ans Canisius College in die NCAA, die höchste College-Liga im US-Eishockey.

Dort entwickelte sich der Center zu einem Leistungsträger. In 123 NCAA-Spielen sammelte er 97 Scorerpunkte mit 46 Toren und 51 Vorlagen. Dreimal in Folge war er bester Scorer seines Teams. Zudem wurde er zweimal für den renommierten Hobey Baker Award nominiert, eine der wichtigsten Auszeichnungen im US-College-Eishockey.
2023 gewann er als Kapitän der Canisius Golden Griffins die Meisterschaft der Atlantic Hockey Association.

Wechsel nach Europa

Im Anschluss sammelte Mastrodonato Erfahrungen im Profi-Eishockey. Stationen waren unter anderem die Farmteams der Dallas Stars, Colorado Avalanche und Los Angeles Kings. Insgesamt kommt der 1,85 Meter große und 93 Kilogramm schwere Center auf 155 Scorerpunkte in 212 Spielen in AHL und ECHL.

In der Saison 2025/26 war er Topscorer der Greenville Swamp Rabbits und wurde mehrfach in die AHL hochgezogen. Besonders stark verlief für ihn der Februar 2026 mit acht Toren und 14 Punkten in 13 Spielen.
Mit dem Wechsel nach Rosenheim wagt der Kanadier nun erstmals den Schritt nach Europa.

Pasanen: „Bringt genau das mit, was wir suchen“

Starbulls-Headcoach Jari Pasanen sagt über den Neuzugang: „Keaton ist im besten Eishockeyalter und bringt genau das mit, was wir uns von einem Stürmer in seiner Position erhoffen: Torgefahr, Körperpräsenz und eine Mentalität, die jederzeit den absoluten Willen zum Erfolg erkennen lässt. Er hat in Nordamerika gezeigt, dass er auf hohem Niveau Tore erzielen und Verantwortung übernehmen kann. Wir freuen uns sehr, ihn bei uns im Team zu haben.“

Auch Mastrodonato blickt gespannt auf seine neue Aufgabe in Rosenheim: „Der Schritt nach Europa ist für mich etwas ganz Besonderes – und ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung. Ich habe sehr viel Gutes über die DEL2 und vor allem über den Eishockeystandort Rosenheim gehört – die Liga, und die Atmosphäre im ROFA-Stadion, mit den fantastischen Fans. Ich will mich hier so schnell wie möglich einleben und auf dem Eis meinen Beitrag für eine erfolgreiche Saison mit unserem Team leisten.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Greenwille Swamp Rabbits)

Eisheilige 2026: Bauernregel trifft in der Region Rosenheim voll ins Schwarze

Eisheilige 2026: Bauernregel trifft in der Region Rosenheim voll ins Schwarze

Region Rosenheim – Die alte Bauernregel der Eisheiligen trifft in diesem Jahr offenbar voll ins Schwarze: Während der gestrige Muttertag noch mit frühsommerlich warmem Wetter verwöhnte, ist die Region Rosenheim zum heutigen Start der Eisheiligen spürbar in eine deutlich kühlere und unbeständige Wetterphase gerutscht. Statt Sonne und Wärme dominieren am Wochenbeginn Regen, Wolken und sinkende Temperaturen.

Am heutigen Montag, 11. Mai, zeigt sich das Wetter bereits deutlich frischer als noch am Vortag. Am Dienstag sollen die Temperaturen laut Prognose nicht einmal mehr die 10-Grad-Marke erreichen. Auch in den folgenden Tagen bleibt es demnach eher kühl und wechselhaft. Lediglich am Mittwoch sind kurze sonnige Abschnitte möglich, bevor sich das wechselhafte Wetter wieder durchsetzt.

Was sind die Eisheiligen?

Die Eisheiligen gehören zum festen Bestandteil des traditionellen Bauernkalenders und liegen im Zeitraum vom 11. bis 15. Mai. In diesen Tagen werden die Namenstage von Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius sowie der sogenannten „Kalten Sophie“ verortet.

Der Ursprung der Bezeichnung reicht weit zurück: Bereits im Mittelalter beobachteten Landwirte immer wieder Kälteeinbrüche und teils auch Spätfrost in dieser Zeit. Da viele Pflanzen im Mai bereits stark austreiben, konnten solche Wetterlagen empfindliche Schäden verursachen.

Die Namen selbst gehen auf christliche Heilige zurück, deren Gedenktage in diesen Zeitraum fallen. Im Laufe der Zeit wurden diese kirchlichen Daten mit den beobachteten Wetterphänomenen verknüpft.

Wie viel Wahrheit steckt in der Bauernregel?

Meteorologisch sind die Eisheiligen keine feststehende Wetterregel, sondern eine statistisch wiederkehrende Wetterlage. Im Mai kann es durch bestimmte Großwetterlagen noch einmal zu Vorstößen kalter Luftmassen aus dem Norden kommen.

Treffen diese polaren Luftmassen auf bereits frühlingshaft erwärmte Luft, kommt es zu einem deutlichen Temperatursturz. Ob es tatsächlich zu Frost kommt, hängt jedoch stark von der jeweiligen Wetterkonstellation ab.

Statistisch gesehen tritt ein ausgeprägter Kälteeinbruch in diesem Zeitraum nicht jedes Jahr auf – die Eisheiligen gelten eher als mögliche Wetterphase im Übergang vom Frühling zum Frühsommer.

Für Garten und Landwirtschaft bleibt eine alte Faustregel weiterhin aktuell: empfindliche Pflanzen besser erst nach den Eisheiligen dauerhaft ins Freie setzen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kreistagsmitglieder im Landkreis Rosenheim feierlich verabschiedet

Kreistagsmitglieder im Landkreis Rosenheim feierlich verabschiedet

Landkreis Rosenheim – In einem feierlichen Rahmen hat Rosenheims Landrat Otto Lederer langjährige Mitglieder des Kreistags verabschiedet und sich für deren kommunalpolitisches Engagement bedankt. Die Dauer der Mandate reichte dabei von einer Wahlperiode bis hin zu mehreren Jahrzehnten. Einzelne Kreisrätinnen und Kreisräte gehörten dem Gremium seit 1990 an.

„Sie haben ihre Zeit und Energie für den Landkreis gegeben“, sagte Landrat Otto Lederer bei der Verabschiedung. Dies sei keineswegs selbstverständlich. Zugleich hob er die Bedeutung des Ehrenamts für die kommunale Selbstverwaltung hervor: „Unser Land ist groß geworden dadurch, dass Menschen sich ehrenamtlich in ihren Kommunen engagieren.“

15 von 26 Kreistagsmitgliedern bei Verabschiedung anwesend

Von insgesamt 26 ausscheidenden Mitgliedern nahmen 15 an der Verabschiedung teil. Sie wurden im Rahmen der Veranstaltung offiziell aus dem Gremium verabschiedet.

Der Kreistag des Landkreises Rosenheim wird für jeweils sechs Jahre gewählt und ist die gewählte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Ihm gehören insgesamt 70 Mitglieder an.
Mit der Verabschiedung endet für die betroffenen Kreisrätinnen und Kreisräte ein Abschnitt kommunalpolitischer Arbeit, der den Landkreis über viele Jahre hinweg mitgeprägt hat.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Brenner am 30. Mai voll gesperrt – massive Auswirkungen auch für Reisende aus der Region Rosenheim erwartet

Brenner am 30. Mai voll gesperrt – massive Auswirkungen auch für Reisende aus der Region Rosenheim erwartet

Region Rosenheim  / Tirol – Auf Reisende Richtung Italien kommt am Samstag, 30. Mai 2026, eine außergewöhnliche Verkehrssituation zu. Am Brenner wird der gesamte Verkehr auf der zentralen Nord-Süd-Route für mehrere Stunden vollständig unterbrochen. Betroffen ist damit eine der wichtigsten Urlaubsverbindungen zwischen Bayern und Italien – und das ausgerechnet am ersten großen Reisewochenende der Pfingstferien.

Die Pfingstferien in Bayern beginnen am 26. Mai. Der 30. Mai fällt auf einen Samstag und gilt traditionell als starker Reisetag mit sogenanntem Bettenwechsel im Urlaub. Entsprechend ist ohnehin mit sehr hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Vollsperre über mehrere Stunden

Nach Angaben der Gemeinde Gries am Brenner und der Tiroler Behörden wird die A13 Brenner Autobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brennerpass in beide Richtungen vollständig gesperrt. Die Sperre gilt am 30. Mai von 11 bis 19 Uhr, für den Lkw-Verkehr bereits ab 9 Uhr.

Auch die Ausweichstrecken werden gesperrt: Die B182 Brennerstraße sowie die L38 Ellbögener Straße stehen in diesem Zeitraum nicht für den Durchzugsverkehr zur Verfügung. Damit soll verhindert werden, dass der Verkehr auf Landesstraßen ausweicht und es dort zu Überlastungen kommt.
Die Behörden weisen darauf hin, dass es keine praktikable Ausweichroute durch Tirol gibt und empfehlen, das Gebiet großräumig zu umfahren oder Reisen zu verschieben.

Hintergrund: angemeldete Protestaktion

Auslöser der Sperrung ist eine angemeldete Demonstration gegen die Verkehrsbelastung am Brenner, die auf einer Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts basiert. Organisiert wird die Versammlung von einer Privatperson. Sie führt am Brennerkorridor zu einer zeitlich befristeten, aber vollständigen Blockade der Hauptverkehrsachse.

Bereits angespannte Verkehrslage

Zusätzlich ist die Situation am Brenner bereits durch Bauarbeiten an der Luegbrücke belastet. Die wichtige Verbindung Richtung Italien ist dadurch schon seit Wochen nur eingeschränkt befahrbar.

Nach Angaben des ADAC könnten am 30. Mai mehr als 30.000 Autofahrer betroffen sein. Neben der Autobahn sind auch die wichtigsten Ausweichstrecken im Inntal gesperrt.

Auswirkungen bis in die Region Rosenheim

Auch für die Region Rosenheim hat die Sperre direkte Folgen. Viele Urlauber starten von hier aus in Richtung Italien oder sind auf der Rückreise über den Brenner unterwegs. Gerade am ersten Pfingstferienwochenende ist mit starkem Reiseverkehr zu rechnen.

Verkehrsexperten empfehlen deshalb, geplante Fahrten über den Brenner am 30. Mai möglichst zu vermeiden, Reisen zu verschieben oder Alternativrouten zu prüfen. Wer dennoch unterwegs ist, muss mit erheblichen Verzögerungen und Staus rechnen.

Am Brenner gilt an diesem Tag: keine Ausweichroute, lange Wartezeiten und ein deutlich erhöhtes Verkehrsrisiko.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Foto: re)

IHK gibt Tipps zur Selbständigkeit – kostenlose Gründerberatung in Rosenheim

IHK gibt Tipps zur Selbständigkeit – kostenlose Gründerberatung in Rosenheim

Rosenheim – Eine gute Geschäftsidee ist der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Doch der Weg zum eigenen Unternehmen ist anspruchsvoll: Neben Fachwissen und unternehmerischem Denken spielen auch rechtliche Rahmenbedingungen, Zeit und finanzielle Planung eine wichtige Rolle. Unterstützung erhalten Gründer von der IHK für München und Oberbayern. Die erfahrenen  Berater begleiten angehende Unternehmer bei allen Fragen rund um die Existenzgründung.

Individuelle Beratung in Rosenheim

Am Donnerstag, 21.05.2026, bietet die IHK eine kostenlose Gründerberatung in Rosenheim an. Die Gespräche finden im Stellwerk 18 in der Eduard-Rüber-Straße 7 statt.

IHK-Betriebsberater Oliver Nerz steht dort für persönliche Einzelgespräche zur Verfügung. Thematisiert werden unter anderem Gründungsformalitäten, die Wahl der Rechtsform, die Erstellung eines Businessplans sowie mögliche Förderprogramme. Auch Fragen zur Unternehmensnachfolge können besprochen werden.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: www.ihk-muenchen.de/termin
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dorfansicht, Happing, Rosenheim, 1918

Dorfansicht, Happing, Rosenheim, 1918

Happing / Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1918. Wir präsentieren Euch historische Dorfansichten des heutigen Rosenheimer Stadtteils Happing – festgehalten auf einer alten Grußkarte aus dieser Zeit. Damals war Happing allerdings noch keine Stadtteilstruktur, sondern eine eigenständige ländlich geprägte Gemeinde vor den Toren Rosenheims.

Zu sehen ist ein Ort, der zu dieser Zeit noch stark von Landwirtschaft geprägt war und sich im Alltag weitgehend im Rhythmus der Höfe bewegte. Im Mittelpunkt steht die Happinger Kirche St. Martin, die damals noch nahezu „auf freiem Feld“ lag und von viel Grün umgeben war. Ergänzt wird die Ansicht durch eine sogenannte Dorfpartie, aufgenommen vom Standpunkt der Kirche aus, die einen Eindruck vom damaligen Ortskern vermittelt.

Ein weiteres Motiv zeigt ein landwirtschaftlich geprägtes Anwesen – die damalige Hofstelle „Schachenberger“. Solche Höfe bestimmten das Ortsbild und das wirtschaftliche Leben in Happing Anfang des 20. Jahrhunderts in hohem Maße.

Die historische Postkarte zeigt damit ein Happing, das noch weit entfernt vom heutigen Stadtbild war. Erst Jahrzehnte später wurde die Gemeinde im Rahmen der kommunalen Entwicklung in die Stadt Rosenheim eingegliedert und entwickelte sich Schritt für Schritt zum heutigen Stadtteil.

Die Aufnahmen geben damit einen eindrucksvollen Einblick in ein Dorfleben, das vor über 100 Jahren klar von Landwirtschaft, wenigen zentralen Gebäuden und weiten Freiflächen geprägt war.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Löwenzahn“. Ältester Kindergarten Rosenheims feiert 175-jähriges Bestehen

„Löwenzahn“. Ältester Kindergarten Rosenheims feiert 175-jähriges Bestehen

Rosenheim – Der Kindergarten Löwenzahn in der Kaiserstraße hat sein 175-jähriges Bestehen gefeiert. Die Einrichtung ist nachweislich der älteste Kindergarten der Stadt Rosenheim. Gefeiert wurde mit einem bunten und fröhlichen Fest, an dem zahlreiche Kindergartenkinder, Eltern sowie geladene Gäste aus Stadtpolitik und Verwaltung teilnahmen. Unter den Besuchern waren unter anderem mehrere Stadträte sowie Oberbürgermeister Abuzar Erdogan.

Von der „Kinderbewahranstalt“ zum modernen Kindergarten

Gegründet wurde der Kindergarten bereits im Jahr 1851. Damit zählt er zu den frühen Einrichtungen der Kinderbetreuung in Deutschland. Diese entstanden im Zuge der Industrialisierung, als immer mehr Frauen einer Erwerbstätigkeit nachgingen und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder notwendig wurden. Damals wurden solche Einrichtungen als „Kinderbewahranstalten“ bezeichnet.

Lange Geschichte mit wechselnden Standorten

Der Kindergarten Löwenzahn hat im Laufe seiner Geschichte mehrfach den Standort gewechselt. Untergebracht war er zeitweise auch in der ehemaligen Stollschule.

Bis zum Jahr 2000 wurde die Einrichtung von den „Armen Schulschwestern“, einer Ordensgemeinschaft von Nonnen, geführt. Danach übernahm die Stadt Rosenheim die Trägerschaft. Seitdem trägt der Kindergarten auch den Namen „Löwenzahn“.

Standort Kaiserstraße seit 1960

Der heutige Standort in der Kaiserstraße besteht seit 1960. Aus dieser Zeit stammt auch ein auffälliges Wandbild an der Fassade, das bis heute erhalten ist. Das Gebäude wurde in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach umgebaut, saniert und erweitert.  Aktuell werden rund 130 Kinder im Kindergarten Löwenzahn betreut.

Das Jubiläum wurde von einem lebendigen und fröhlichen Fest begleitet, bei dem die Kinder im Mittelpunkt standen. Gemeinsam mit ihren Eltern sowie dem Kita-Team feierten sie die lange Geschichte der Einrichtung, die seit 175 Jahren fester Bestandteil der Kinderbetreuung in Rosenheim ist.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Herbert Borrmann)

Landfrauen bringen Ernährung in die Klassenzimmer – Auftakt von „Landfrauen machen Schule“ im Landkreis Rosenheim

Landfrauen bringen Ernährung in die Klassenzimmer – Auftakt von „Landfrauen machen Schule“ im Landkreis Rosenheim

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Wie entsteht ein gesundes Frühstück, und was steckt eigentlich in unseren Lebensmitteln? Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich auch 2026 wieder das Bildungsprojekt „Landfrauen machen Schule“, das bayernweit tausende Grundschulkinder erreicht. Der offizielle Auftakt fand in diesem Jahr auf dem Bauernhof der Familie Baumgartner im Landkreis Rosenheim statt – mit prominenter Unterstützung durch Olympiasiegerin Hilde Gerg als Schirmherrin.

Beim Projekt wird Ernährung praktisch vermittelt: Milch einschenken, Obst schneiden, Müsli mischen – und dabei lernen, wie aus heimischen Lebensmitteln einfache, gesunde Mahlzeiten entstehen. „Ernährungsgewohnheiten werden früh geprägt – deshalb müssen wir genau hier ansetzen“, betont Landesbäuerin Christine Singer. Entscheidend sei, dass Kinder erleben, wie Lebensmittel verarbeitet werden und was eine ausgewogene Ernährung ausmacht.

Singer äußert sich auch zu politischen Diskussionen rund um Ernährung: „Solche Maßnahmen bevormunden. Sie ersetzen keine Ernährungsbildung. Kinder müssen verstehen, woher ihr Essen kommt und was darin steckt – nur so treffen sie langfristig eigenverantwortliche und gesunde Entscheidungen.“

Auch Schirmherrin Hilde Gerg unterstreicht die Bedeutung früher Ernährungsbildung: „Ich bin großgeworden zwischen den Füßen meiner Eltern, die ein Gasthaus betrieben haben. Kochen war ein zentraler Teil unseres Alltags. Dieses Wissen geht heute in vielen Familien verloren.“ Kinder müssten wieder lernen, warum sie was essen und welchen Einfluss Ernährung auf die Gesundheit habe.

Lernen durch eigenes Tun

Im Mittelpunkt des Projekts stehen praktische Erfahrungen. Geschulte Ernährungsfachfrauen besuchen die Schulen, bereiten gemeinsam mit den Kindern einfache Gerichte zu und vermitteln Grundlagen gesunder Ernährung. Ergänzt wird das Programm durch Bauernhofbesuche, bei denen die Schülerinnen und Schüler die Lebensmittelproduktion direkt erleben.

„Gerade das eigene Tun macht den Unterschied“, so Singer. „Wenn Kinder schneiden, rühren und probieren, bleibt das Gelernte nachhaltig verankert.“

Ziel ist es, ein Bewusstsein für regionale, hochwertige Lebensmittel zu schaffen und gleichzeitig Einblicke in die Arbeit der heimischen Landwirtschaft zu geben.

Tausende Kinder nehmen teil

Das Projekt stößt seit Jahren auf große Resonanz. 2026 wird „Landfrauen machen Schule“ in rund 40 bayerischen Landkreisen an über 100 Schulen durchgeführt und erreicht etwa 7.000 Kinder. Seit Beginn haben bereits rund 112.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.

Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus sowie vom Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbruch in Druckerei – Tresore aufgebrochen, Bargeld gestohlen

Einbruch in Druckerei – Tresore aufgebrochen, Bargeld gestohlen

Miesbach –  In eine Miesbacher Druckerei im Gewerbegebiet Am Windfeld ist in der Nacht auf Sonntag (10.05.2026) eingebrochen worden. Die Täter erbeuteten Bargeld und hinterließen erheblichen Sachschaden.

Nach Angaben der Polizei drangen bislang unbekannte Täter zwischen etwa 19.00 Uhr am Samstag und 07.00 Uhr am Sonntag in das Firmengebäude ein. Im Inneren wurden mehrere Schränke, zwei Automaten sowie zwei Tresore gewaltsam geöffnet.

Dabei wurde Bargeld im niedrigen fünfstelligen Eurobereich entwendet. Der entstandene Sachschaden wird ebenfalls auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt. Hinweise zur Anzahl der Täter oder zur Fluchtrichtung liegen derzeit nicht vor.

Noch vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die Ermittlungen. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt durch das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Miesbach unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.

Kripo bittet um Hinweise

Die Ermittler bitten Zeugen um Hinweise:

  • Wer hat in der Nacht auf Sonntag im Bereich Am Windfeld in Miesbach verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wer hat im Vorfeld auffällige Wahrnehmungen in der Umgebung gemacht?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Miesbach unter 08025/299-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand in landwirtschaftlichem Anwesen – Heizungsdefekt vermutlich Ursache

Brand in landwirtschaftlichem Anwesen – Heizungsdefekt vermutlich Ursache

Höslwang / Landkreis Rosenheim – In einem landwirtschaftlichen Anwesen im Höslwanger Ortsteil Gachensolden (Landkreis Rosenheim)  ist es in der Nacht auf Sonntag (10.05.2026) zu einem Brand gekommen. Besonders kritisch: Das Feuer entstand im Bereich eines Hackschnitzelbunkers, in dem sich größere Mengen Brennmaterial befinden.

Gegen 03.30 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle die Meldung über den Brand ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Nebengebäude in Flammen. Die Feuerwehren konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen, sodass weder Menschen noch Tiere zu Schaden kamen.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen fünfstelligen Betrag beziffert.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei dürfte ein technischer Defekt an der Heizungsanlage das Feuer ausgelöst haben. In der Folge kam es im Hackschnitzelbunker zu einer starken Rauchentwicklung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Rosenheim stellt neuen Vorstand vor

CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Rosenheim stellt neuen Vorstand vor

Landkreis Rosenheim – Die CSU-Fraktion im Kreistag des Landkreises Rosenheim hat sich personell neu aufgestellt. In einer einstimmigen Wahl wurde Georg Weigl, langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Tuntenhausen, zum neuen Vorsitzenden bestimmt. Damit setzt die Fraktion künftig auf eine Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und jüngeren Kräften.

Die Wahl erfolgte in Anwesenheit des wiedergewählten Landrats Otto Lederer. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Kreisrat und Bürgermeister Anton Wallner bestimmt. Stephan Schlier, früherer Bürgermeister der Stadt Bad Aibling, übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Ergänzt wird der geschäftsführende Vorstand durch Kreisrat Georg Machl, Stadtrat aus Wasserburg.

„Starke personelle Aufstellung“

Georg Weigl zeigte sich nach der Wahl zufrieden mit der personellen Zusammensetzung der Fraktion. Der CSU-Kreisverband unter Leitung von Klaus Stöttner habe eine „ausgezeichnete Kreistagsliste“ vorgelegt.

Neben jungen Bürgermeistern seien auch erfahrene Unternehmer, Landwirte und Fachleute aus unterschiedlichen Berufsbereichen in den Kreistag gewählt worden. „Diese Mischung aus Erfahrung, Tatkraft und jungen Ideen wird dem Landkreis Rosenheim sehr guttun“, so Weigl.

Schwerpunkte der künftigen Arbeit

Inhaltlich sieht die CSU-Fraktion die kommenden Jahre vor allem geprägt von Herausforderungen in den Bereichen Bildung, Wirtschaftsförderung, Mobilität sowie der digitalen Arbeitswelt.

Der Landkreis Rosenheim zählt nach Einschätzung der Fraktion zu den wirtschaftlich starken Regionen Bayerns und verfügt zugleich über ein breites Bildungsangebot mit Berufsschulen, weiterführenden Schulen sowie der Technischen Hochschule Rosenheim.

Ziel: konstruktive Arbeit im Kreistag

Die CSU-Fraktion kündigte an, ihre Schwerpunkte insbesondere auf eine zukunftsfähige Mobilität, eine starke Wirtschaftsentwicklung sowie die weitere Verbesserung der Bildungsqualität zu legen. Mit vielen jungen Kreisrätinnen und Kreisräten sehe man sich gut für kommende Aufgaben aufgestellt. „Wir wollen konstruktiv, geschlossen und mit positiver Kraft im Kreistag daran mitarbeiten, den Landkreis Rosenheim weiter erfolgreich zu gestalten“, so Georg Weigl abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: Copyright CSU Rosenheim)

Feuerwehr Traunstein zieht Bilanz: 283 Einsätze und über 14.000 ehrenamtliche Stunden

Feuerwehr Traunstein zieht Bilanz: 283 Einsätze und über 14.000 ehrenamtliche Stunden

Traunstein – Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Traunstein im Gasthaus Sailer Keller hat die Wehr eine eindrucksvolle Jahresbilanz gezogen. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr 283-mal aus und leisteten dabei rund 6.500 Einsatzstunden.

Neben Bränden und technischer Hilfe waren die Feuerwehrleute auch bei zahlreichen Großveranstaltungen in der Stadt gefordert – darunter Gaufest, Faschingszug, Georgiritt und das Jubiläum „650 Jahre Stadtrechte“. Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei regelmäßig von Kräften aus Haslach, Hochberg, Kammer, Wolkersdorf sowie aus Surberg.

Mehr Einsätze, mehr Übungsstunden

„Trotz eines leichten Rückgangs der Alarme sind die Einsatzstunden deutlich gestiegen“, erklärte Kommandant Christian Schulz. Insgesamt wurden 86 Brandeinsätze, 99 technische Hilfeleistungen, 11 Gefahrguteinsätze sowie 18 Sicherheitswachen registriert. Hinzu kamen 54 Fehlalarme.

Auch im Ausbildungsbereich war die Wehr stark gefordert: 6.823 Übungsstunden kamen zusätzlich zu den Einsätzen hinzu. Insgesamt summierte sich die ehrenamtliche Leistung auf 14.637 Stunden. Die Einsatzmannschaft besteht aktuell aus 104 Feuerwehrdienstleistenden, darunter zwölf Frauen.

Neue Technik und laufende Sanierungspläne

Im vergangenen Jahr wurde ein neues Mittleres Löschfahrzeug (MLF) in Dienst gestellt. Zudem absolvierte die Mannschaft 96 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.

Ein zentrales Thema bleibt das Feuerwehrhaus an der Scheibenstraße. Das Gebäude aus dem Jahr 1979 ist stark ausgelastet und soll umfassend saniert werden. „Die ersten Weichen sind gestellt, aber es liegt noch ein großes Stück Weg vor uns“, so Schulz.

Nachwuchsarbeit und gesellschaftliche Themen

Auch die Nachwuchsarbeit entwickelt sich weiter: Die Jugendfeuerwehr zählt aktuell sieben aktive Jugendliche und 13 Anwärter. Die Kinderfeuerwehr umfasst neun Mädchen und 20 Jungen.

Neben der Einsatz- und Ausbildungsarbeit beschäftigte sich die Wehr auch mit strukturellen Themen wie Wohnraumsituation und Personalgewinnung im Innenstadtbereich. Diskutiert wurde zudem die Idee moderner Arbeitsmöglichkeiten im Feuerwehrhaus, um die Verfügbarkeit im Einsatzfall zu verbessern.

Wertschätzung für das Ehrenamt

Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer und Vertreter von Polizei und Politik würdigten in der Versammlung ausdrücklich das Engagement der Feuerwehrleute. Auch Kreisbrandinspektor Martin Schupfner sprach von „gelebtem Ehrenamt“.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier-Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild Archiv Kreisfeuerwehrverband Traunstein)