Speeddating auf der Alm: Hüttenzauber für Singles – neuer Podcast zum Alm-Dating

Speeddating auf der Alm: Hüttenzauber für Singles – neuer Podcast zum Alm-Dating

Rosenheim / Samerberg –  Speeddating auf der Alm statt klassisches Kennenlernen: Unser Kooperationspartner Radio Regenbogen hat das neue Angebot „Hüttenzauber für Singles“ des Bildungswerks Rosenheim jetzt in einem Podcast aufgegriffen.

Im Mittelpunkt stehen zwei Veranstaltungen, bei denen Singles in alpiner Umgebung Bewegung, Gemeinschaft und ein spielerisches Speed-Dating verbinden – begleitet von Musik und Gesprächen in entspannter Atmosphäre. Studioleiter Reinhart Knirsch hat dazu ein Gespräch mit Marion Hilger und Barbara Singer geführt, das im Podcast „Rosenheim der Podcast“ zu hören ist.

Unter dem Motto „Never walk alone“ führt das Format auf eine Alm am Samerberg und richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen:

  • 17. Mai 2026: Best Ager – Hüttenzauber & Bewegung (ab 65 Jahren)
  • 14. Juni 2026: Laufliebe & Almenglück (Ende 30 bis Ende 50)

Ziel des Angebots ist es, neue Kontakte abseits klassischer Dating-Formate zu ermöglichen – in Kombination aus leichter Bewegung, Naturerlebnis und Begegnung in lockerer Atmosphäre.

🎧 Der Podcast ist abrufbar bei Radio Regenbogen sowie auf Spotify („Rosenheim der Podcast“).

👉 Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.bildungswerk-rosenheim.de/veranstaltung/54260_best-ager-huettenzauber-bewegung-fuer-alle-singles
(Quelle: Mitteilung Radio Regenbogen / Beitragsbild: Copyright Reinhart Knirsch)

Wasserburg: Einbrüche in mehrere Gebäude der Altstadt

Wasserburg: Einbrüche in mehrere Gebäude der Altstadt

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – In der Altstadt von Wasserburg am Inn ist es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einer Serie von Einbrüchen gekommen. Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu mehreren Gebäuden.

Betroffen waren laut Polizei eine Betreuungseinrichtung der Realschule, der Bürgerbahnhof, ein Kurzwarengeschäft, ein Theaterhaus sowie eine städtische Bibliothek. Der Täter brach jeweils Fenster oder Türen auf und verursachte dabei teils erhebliche Schäden.

Der entstandene Sachschaden wird auf einen höheren vierstelligen Betrag geschätzt. Der Stehlschaden fiel mit einem zweistelligen Betrag vergleichsweise gering aus.

Von dem Täter fehlt bislang jede Spur.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen in der Altstadt gemacht hat oder Angaben zu dem Einbruchsgeschehen machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071 / 91770 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosa Jogginganzug sorgt für Polizeieinsatz in Rosenheim

Rosa Jogginganzug sorgt für Polizeieinsatz in Rosenheim

Rosenheim – Mehrere Notrufe haben am Montagabend (11.5.2026) die Polizei in Rosenheim beschäftigt. Gemeldet wurde eine Frau, die mit einer Waffe durch die Kaiserstraße unterwegs sein soll. Besonders auffällig sei ihre Bekleidung gewesen: ein rosafarbener Jogginganzug.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Frau aufgrund der markanten Kleidung schnell antreffen. Nach Angaben der Polizei trug die 30-jährige Rosenheimerin den Gegenstand unter ihrer Schulter, teilweise von der Joggingjacke verdeckt.

Auf Aufforderung der Beamten legte die Frau den Gegenstand ab. Dabei stellte sich heraus, dass es sich lediglich um eine Spielzeugwaffe aus Plastik handelte. Die Polizei stellte den Gegenstand mit Einverständnis der Frau sicher.

Nach aktuellem Stand liegt weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 12. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Wasser zu den wenigen Stoffen gehört, die beim Gefrieren mehr Platz brauchen?
Deshalb schwimmt Eis auf Wasser und Seen frieren von oben nach unten zu.
Ein außergewöhnliches Verhalten der Natur.

Vielleicht erinnert Dich das heute daran, dass Veränderung manchmal Raum braucht.

Wir wünschen Dir einen erfrischenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Nachlöscharbeiten am Saurüsselkopf kommen weiter voran – Wetter bleibt entscheidender Faktor

Nachlöscharbeiten am Saurüsselkopf kommen weiter voran – Wetter bleibt entscheidender Faktor

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Die Nachlöscharbeiten am Saurüsselkopf in Ruhpolding schreiten weiter voran. Nach aktuellen Drohnenauswertungen sind insbesondere in den bereits bearbeiteten südlichen Einsatzbereichen deutliche Fortschritte erkennbar. Dort konnten zahlreiche Glutnester weiter reduziert oder bereits erneut kontrolliert werden.

Gleichzeitig zwingt die Wetterentwicklung die Einsatzkräfte am heutigen Tag zu einer vorübergehenden Anpassung der Maßnahmen. Für den Nachmittag wurden Gewitter, Hagel und starke Windböen angekündigt. Aus Sicherheitsgründen wurden die Kräfte deshalb vorsorglich aus den Einsatzbereichen am Berg zurückgezogen und befinden sich inzwischen wieder im sicheren Bereich außerhalb des unmittelbaren Geländes.

Glutnester weiter Schwerpunkt der Arbeit

In der vergangenen Nacht blieb die Lage insgesamt ruhig, größere Auffälligkeiten wurden nicht festgestellt. Lediglich im östlichen Einsatzbereich wurden weiterhin einzelne Rauchentwicklungen und Aufflammungen in schwer zugänglichem Gelände beobachtet.

Genau dort konzentrieren sich weiterhin zahlreiche Glutnester, die tief im Boden oder unter Wurzeln liegen und nur mit großem Aufwand vollständig gelöscht werden können.

Mehr als 300 Einsatzkräfte im Einsatz

Aktuell sind rund 338 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt sind unter anderem Feuerwehr, Bergwacht, Polizei, Bundeswehr, Forstverwaltung, BRK sowie weitere Unterstützer.

Die Bergwacht ist mit 71 Kräften im Einsatz, die Bundeswehr unterstützt mit 40 Soldaten, die Forstverwaltung mit 23 Kräften. Die Maßnahmen erfolgen weiterhin eng abgestimmt zwischen allen Organisationen.

Technik, Hubschrauber und alpine Unterstützung

Die Bekämpfung der Glutnester erfolgt abschnittsweise und unter schwierigen Bedingungen. Besonders in steilem, felsigem und schwer zugänglichem Gelände ist der Einsatz nur eingeschränkt möglich.

Zur Lageerkundung kommen weiterhin Drohnen, Wärmebildtechnik und Hubschrauber zum Einsatz. Auch die Bundeswehr unterstützt die kontinuierliche Luftaufklärung. Wo erforderlich, werden Hubschrauber zusätzlich für Erkundung und Löschmaßnahmen eingesetzt.

Viele Brandherde müssen von Hand freigelegt und anschließend gezielt abgelöscht werden – teilweise nur mit alpiner Unterstützung von Bergwacht, Feuerwehr und Alpinpolizei.

Wetter bestimmt weiteres Vorgehen

Die Wetterlage bleibt ein zentraler Faktor für den weiteren Einsatzverlauf. Neben der aktuellen Unwetterwarnung wird für die kommenden Tage teilweise sogar Neuschnee in mittleren Höhenlagen erwartet. Die Einsatzplanung wird deshalb laufend an die Bedingungen angepasst.

Entwarnung für Bevölkerung

Aufgrund der insgesamt positiven Entwicklung konnte die Warnung vor Rauch- und Geruchswahrnehmungen über das Warnsystem MoWaS aufgehoben werden. Vereinzelt kann es im direkten Einsatzgebiet weiterhin zu Rauchentwicklungen kommen. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand jedoch nicht.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Mehr Platz für verletzte Wildvögel: Wildvogelhilfe Roßhart startet Spendenaufruf

Mehr Platz für verletzte Wildvögel: Wildvogelhilfe Roßhart startet Spendenaufruf

Rosenheim – Immer mehr verletzte und verwaiste Wildvögel landen bei der Wildvogelhilfe Roßhart e.V., doch die kleine Auffangstation in Edling stößt längst an ihre Grenzen. Um auch künftig Tiere aus Rosenheim und der gesamten Region versorgen zu können, bittet der Verein nun um Spenden für den Aufbau einer neuen Wildvogelstation in Rosenheim.

Die Wildvogelhilfe Roßhart e.V. mit Sitz in Edling kümmert sich seit Jahren um verletzte, geschwächte oder verwaiste Wildvögel aus der Region. Das Einzugsgebiet umfasst neben Stadt und Landkreis Rosenheim auch die Landkreise Traunstein, Mühldorf, Ebersberg, Miesbach, Berchtesgadener Land und Altötting.

Wie der Verein mitteilt, steigen die Zahlen der aufgenommenen Tiere seit der Gründung im Jahr 2022 deutlich an. Wurden im Jahr 2023 noch 192 Wildvögel versorgt, waren es 2024 bereits 1069 Tiere. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl auf 1145 Wildvögel.

Aktuelle Station stößt an ihre Grenzen

Die derzeitige Auffangstation befindet sich laut Verein in einem umgebauten ehemaligen Hühnerstall und reicht inzwischen nicht mehr aus. Geplant ist deshalb der Aufbau einer neuen Wildvogelstation in Rosenheim mit rund 100 Quadratmetern Fläche. Die Einrichtung soll künftig als professionelles Kompetenzzentrum für Wildvögel dienen.
Neben größeren Räumlichkeiten plant der Verein ab 2027 auch eine feste Stationsleitung. Hintergrund ist der hohe Betreuungsaufwand, insbesondere bei Jungvögeln, die teils alle 30 Minuten gefüttert werden müssen.

Nach Angaben der Wildvogelhilfe wäre ein dauerhafter Betrieb ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften künftig nicht mehr möglich. Ohne feste Betreuung müsste die Station ab 2027 ihren Betrieb einstellen.

Spendenaufruf für neue Wildvogelstation

Für Miete, Umbau, Tierarztkosten, Futter, Verbrauchsmaterialien und die geplante Vollzeitstelle benötigt der Verein nach eigenen Angaben rund 47.500 Euro pro Jahr.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zu spenden gibt es auf der offiziellen Webseite der
Wildvogelhilfe Roßhart e.V.

Der direkte Spendenaufruf ist außerdem auf
betterplace.org zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Wildvogelhilfe Roßhart e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gasthof Hirzinger aus Riedering als „Bayerischer Stammtischbruder 2026“ ausgezeichnet

Gasthof Hirzinger aus Riedering als „Bayerischer Stammtischbruder 2026“ ausgezeichnet

Riedering / München – Eine der traditionsreichsten Auszeichnungen für bayerische Wirtshauskultur geht in diesem Jahr in den Landkreis Rosenheim: Der Gasthof Hirzinger in Riedering wurde im Münchner Hofbräuhaus als „Bayerischer Stammtischbruder 2026“ geehrt.

Die Auszeichnung wurde vom Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) vergeben. Sie würdigt Persönlichkeiten und Betriebe, die sich in besonderem Maße um die bayerische Wirtshauskultur verdient gemacht haben. Im Mittelpunkt steht dabei der Wirt des Gasthofs Hirzinger, Lorenz Hilger.

Traditionshaus mit 550 Jahren Geschichte

Der Gasthof Hirzinger gilt als eines der ältesten Wirtshäuser Bayerns und besteht nach Angaben des Vereins seit fast 550 Jahren. Über 21 Generationen hinweg sei das Haus zu einem festen Treffpunkt für die Menschen in der Region geworden, an dem sich bayerische Gastlichkeit, Kulinarik und Stammtischkultur verbinden.

Auch der Verein hebt hervor, dass der Hirzinger weit mehr sei als ein klassisches Wirtshaus – er sei ein Ort gelebter Heimat im Raum Riedering und darüber hinaus.

Staatsminister würdigt gelebte Wirtshauskultur

Die Laudatio auf den Preisträger hielt der Bayerische Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker. Er würdigte insbesondere die Verbindung von Tradition und Weiterentwicklung im Gasthof Hirzinger.

In seiner Rede hob er hervor, dass das Haus seit Jahrhunderten ein lebendiger Treffpunkt sei, in dem Familiengeschichte, Kulinarik und Stammtischkultur zusammenfließen. Gleichzeitig verwies er auf die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne – etwa durch einen nachhaltigen Hotelanbau, eine eigene Metzgerei sowie ein langjähriges Musikantenprogramm.

Die Auszeichnung stehe laut Füracker für gelebte Gastfreundschaft, Zusammenhalt und Herzblut für die bayerische Wirtshauskultur.

Zeichen gegen das Wirtshaussterben

Auch der VEBWK betont die Bedeutung des Preises als bewusstes Signal für den Erhalt der Wirtshauskultur in Bayern. Der Gasthof Hirzinger sei ein Beispiel dafür, wie traditionelle Wirtshauskultur auch unter heutigen Rahmenbedingungen erfolgreich weitergeführt werden könne.

Der Verein machte deutlich, dass es sich bei der Auszeichnung nicht nur um eine Ehrung, sondern auch um ein Bekenntnis zum Erhalt dieser Kulturform handelt.

Feier im Münchner Hofbräuhaus

Die Verleihung fand im großen Festsaal des Münchner Hofbräuhauses statt und wurde von zahlreichen Gästen aus Politik, Gastronomie und Vereinswesen begleitet. Musikalisch und moderiert wurde der Abend in bayerisch geprägter Form gestaltet.
(Quelle: Pressemitteilung Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtschaftskultur /  Beitragsbild: StMFH)

Rosenheimer Theatervereine profitieren vom Kulturfonds 2026

Rosenheimer Theatervereine profitieren vom Kulturfonds 2026

Rosenheim / Bad Aibling – Gleich mehrere Kulturprojekte aus der Region Rosenheim werden in diesem Jahr über den Kulturfonds Bayern unterstützt. Besonders profitieren dabei das Theater Rosenheim sowie das Junge Theater Rosenheim, die gemeinsam Fördermittel in Höhe von knapp 35.000 Euro erhalten. Auch ein Projekt in Bad Aibling, Kolbermoor und Großkarolinenfeld wird mit zusätzlichen Mitteln bedacht.

Insgesamt wurden aus dem Kulturfonds heuer 133 Projekte im gesamten Freistaat gefördert, das Volumen liegt bei rund 5 Millionen Euro. Die Abwicklung erfolgt digital, der Kulturfonds gilt dabei als Pilotprogramm für eine künftige zentrale Förderplattform des Freistaats Bayern.

Kulturförderung für Projekte aus der Region

Neben den Rosenheimer Theatervereinen erhält auch die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Aibling Kolbermoor Großkarolinenfeld 3.000 Euro für das Ausstellungsprojekt „Goldregen später“ in der Karolinenkirche.

Im Mittelpunkt der Förderung für das Junge Theater Rosenheim steht unter anderem das Projekt „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Dabei werden die gesellschaftskritischen Themen der Eichendorff-Novelle für ein junges Publikum aufgearbeitet. Schülerinnen und Schüler werden aktiv in die Vor- und Nachbereitung des Stücks eingebunden, um das Theater näher an ihre Lebenswelt heranzuführen.

Landtagsabgeordneter Daniel Artmann (CSU) betont in diesem Zusammenhang, dass genau solche Projekte zeigen würden, wie der Kulturfonds funktioniere: Theaterkulissen könnten angeschafft und kreative Formate umgesetzt werden, die junge Menschen direkt erreichen. Gleichzeitig sei der Fonds ein wichtiges Signal für kulturelle Vielfalt und ehrenamtliches Engagement im ganzen Land.

Unterstützung für Ehrenamt und Kulturarbeit

Artmann hebt hervor, dass hinter den geförderten Projekten häufig Menschen stehen, die sich in ihrer Freizeit für Kunst, Musik, Theater oder die Pflege des kulturellen Erbes engagieren. Diese Arbeit werde durch den Kulturfonds gezielt unterstützt und sichtbar gemacht.

Nach seinen Worten zeige sich daran auch der Anspruch des Freistaats Bayern, Kultur nicht nur zu erhalten, sondern aktiv zu fördern und weiterzuentwickeln.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jetzt für Auszeichnung „Naturgarten – Bayern blüht“ im Landkreis Rosenheim bewerben

Jetzt für Auszeichnung „Naturgarten – Bayern blüht“ im Landkreis Rosenheim bewerben

Landkreis Rosenheim –  Wer seinen Garten naturnah gestaltet und aktiv zur Artenvielfalt beiträgt, kann sich auch 2026 wieder um die Auszeichnung „Bayern blüht – Naturgarten“ bewerben. Im Landkreis Rosenheim wurden seit 2019 bereits rund 110 Gärten zertifiziert und mit der Plakette ausgezeichnet.

Ziel der Initiative ist es, ökologisch wertvolle Gärten sichtbar zu machen und nachhaltiges Gärtnern zu fördern.

Vielfalt statt Chemie im eigenen Garten

Zertifiziert werden Gärten, die konsequent auf chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichten und ohne Torf bewirtschaftet werden. Entscheidend ist zudem eine hohe ökologische Vielfalt.

Dazu gehören unter anderem freiwachsende Hecken, Blumenwiesen, sogenannte „wilde Ecken“ sowie das bewusste Zulassen von Wildkräutern. Auch nachhaltige Elemente wie Kompostwirtschaft, Gemüse- und Obstanbau, die Nutzung von Regenwasser oder regionale Materialien spielen eine Rolle.

„Eine Oase für Mensch und Natur“

Daniel Richter, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landkreis Rosenheim, betont den Mehrwert naturnaher Gärten:

„Wer seinen Garten naturnah und artenreich gestaltet, schafft nicht nur sich und seiner Familie eine Oase der Erholung, sondern tut auch aktiv etwas für den Natur- und Artenschutz. Und ganz nebenbei profitiert der Gärtner von einer höheren Biodiversität, da sich rasch eine Vielzahl von Nützlingen ansiedeln wird“.

Zertifizierung mit Plakette und Netzwerk

Organisiert wird die Naturgarten-Zertifizierung im Landkreis Rosenheim vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rosenheim e.V. in Zusammenarbeit mit der Kreisfachberatung am Landratsamt.

Neben einer Urkunde und der Plakette erhalten ausgezeichnete Gartenbesitzer seit 2024 zusätzlich Zugang zu einem jährlichen Netzwerktreffen, bei dem jeweils ein Naturgarten vorgestellt wird und der Austausch im Mittelpunkt steht.

Bewerbung und weitere Informationen

Interessierte Gartenbesitzer können sich über die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege anmelden.
Weitere Informationen zu Kriterien und Ablauf gibt es unter: www.kreisverband-rosenheim.de/naturgartenzertifizierung/
(Quelle: Pressemitteilung Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gelungener Auftaktsieg für Rosenheimer Andreas Rehwald im HistoCup

Gelungener Auftaktsieg für Rosenheimer Andreas Rehwald im HistoCup

Rosenheim / Tschechien – Ein starkes Ausrufezeichen zum Saisonstart: Der Rosenheimer Rennfahrer Andreas Rehwald ist mit einem Klassensieg im Histo Cup in die neue Motorsportsaison gestartet. Im tschechischen Autodrom Most setzte sich der Pilot im BMW M3 E36 in seiner Wertungsklasse durch und mischte im Gesamtfeld der Young Timer vorne mit.

Starker Auftakt trotz technischer Probleme

Bereits zu Beginn des Rennwochenendes war Teamarbeit gefragt. Nach technischen Problemen am Fahrzeug musste kurzfristig nachgebessert werden, ehe Rehwald im Qualifying wieder angreifen konnte. Dort zeigte der Rosenheimer sofort seine Klasse und sicherte sich mit einer starken Rundenzeit die Poleposition in seiner Startgruppe.

Packendes Duell mit Porsche-Piloten

Im Rennen entwickelte sich ein intensiver Zweikampf zwischen Rehwald im BMW M3 E36 und den deutlich leistungsstärkeren Porsche 997 GT3 Cup Fahrzeugen. Während die Porsche-Piloten auf den Geraden Vorteile hatten, konterte der Rosenheimer auf den kurvigen Streckenabschnitten mit aggressiver und sauberer Fahrweise.

Nach einer Safety-Car-Phase gelang Rehwald zunächst sogar der Sprung an die Gesamtspitze. Erst in den Schlussrunden musste er sich nach einem Überrundungsvorgang knapp geschlagen geben und beendete das Rennen als Gesamtzweiter – gleichzeitig aber als Sieger seiner Klasse bis 3.000 ccm.

Bestzeit und Klassensieg als Belohnung

Neben dem Klassensieg fuhr Rehwald auch eine persönliche Bestzeit ein und unterstrich damit seine starke Frühform zum Saisonauftakt. Im Gesamtklassement folgten mehrere Porsche 997 GT3 Cup Fahrzeuge sowie ein Honda Integra R.

Frühes Aus im zweiten Rennen

Am folgenden Renntag verlief das Wochenende weniger glücklich. Nach einem starken Start kam es bereits in der Anfangsphase erneut zum direkten Duell mit der Porsche-Fraktion. Kurz darauf musste Rehwald seinen BMW M3 E36 jedoch mit einem technischen Defekt vorzeitig abstellen.

Der Sieg im zweiten Lauf ging damit an die Porsche-Piloten Norbert Greger, Boris Hartl und Peter Fronius.

Nächster Start in Brünn

Der nächste Lauf im Histo Cup ist für Mitte Mai im tschechischen Brno geplant. Dort will Andreas Rehwald erneut angreifen und an den erfolgreichen Auftakt anknüpfen.
(Quelle: Pressemitteilung RGR – biwi / Beitragsbild: Copyright brt automotive)

EU-Parlament beschließt erstmals europaweite Mindeststandards für Hunde und Katzen

EU-Parlament beschließt erstmals europaweite Mindeststandards für Hunde und Katzen

Rosenheim / Straßburg – Das Europäische Parlament hat Ende April neue EU-weite Regeln für das Wohlergehen sowie die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen beschlossen. Die Rosenheimer Europaabgeordnete Maria Noichl (SPD) begrüßt die Entscheidung und sieht darin einen wichtigen Schritt gegen Tierleid und illegalen Handel mit Haustieren.

Damit ist das Gesetzgebungsverfahren nach einer bereits erzielten Einigung mit dem Rat abgeschlossen. Die Verordnung kann nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft treten und soll anschließend schrittweise in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

Kern der neuen Regelung sind erstmals europaweit einheitliche Mindeststandards für die Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen sowie Vorgaben für Zucht, Haltung und Handel. Ziel ist es, Tierleid zu reduzieren und den illegalen Handel mit Haustieren deutlich einzudämmen.

Maria Noichl spricht von klarer Grenze gegen Tierleid

Die Rosenheimer Europaabgeordnete Maria Noichl (SPD) begrüßt die Entscheidung deutlich. Wörtlich sagte sie: „Mit diesem Beschluss ziehen wir endlich eine klare Grenze gegen Tierleid und organisierte Kriminalität im Haustierhandel. Der boomende Online-Markt hat viel zu lange Grauzonen geschaffen, in denen Tiere wie Ware behandelt wurden.“

Zur Wirkung der neuen Regeln erklärte Noichl weiter: „EU-weit verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung bringen Transparenz in einen bislang oft undurchsichtigen Markt und machen es deutlich schwerer, Tiere illegal zu handeln oder ihre Herkunft zu verschleiern.“

Mehr Schutz und strengere Regeln für den Haustierhandel

Nach Angaben der Abgeordneten setzt die EU mit der Reform verbindliche Standards für Zucht, Haltung und Import. Damit sollen sowohl Tiere besser geschützt als auch seriöse Züchter und Halter vor unfairen Wettbewerbsbedingungen bewahrt werden.

Noichl betont zudem, dass Tierwohl kein Nebenthema sei, sondern eine Frage von Verantwortung und Anstand im europäischen Binnenmarkt. Entscheidend sei nun die konsequente Umsetzung in den Mitgliedstaaten, da nur eine wirksame Kontrolle die volle Wirkung der neuen Regeln sicherstelle.

Umsetzung mit Übergangsfristen

Nach Inkrafttreten der Verordnung – voraussichtlich rund 20 Tage nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt – gelten in den Mitgliedstaaten Übergangsfristen. Diese sollen eine schrittweise Einführung der neuen Vorgaben ermöglichen.

Was bedeutet das konkret für Hunde- und Katzenhalter in der Region Rosenheim?

Für Hunde- und Katzenhalter wird vor allem eines verpflichtend: Tiere müssen künftig eindeutig gekennzeichnet und registriert werden – etwa durch einen Mikrochip mit Eintrag in eine Datenbank. Ziel ist es, Herkunft und Besitz klar nachvollziehbar zu machen und den illegalen Handel zu erschweren.

Die neuen EU-Regeln treten nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft – das ist voraussichtlich in wenigen Wochen der Fall. Danach haben die einzelnen Mitgliedstaaten Zeit, die Vorgaben umzusetzen. In der Praxis bedeutet das: Die konkreten Pflichten für Halter werden erst nach nationaler Umsetzung verbindlich, also nicht sofort mit dem EU-Beschluss.

Für bereits gehaltene Tiere ist vorgesehen, dass sie in der Regel nachregistriert werden müssen, wobei die genauen Fristen und Übergangsregeln von den jeweiligen nationalen Gesetzen festgelegt werden. Neue Tiere müssen dagegen künftig von Anfang an korrekt gekennzeichnet und registriert werden.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit unter Lkw-Fahrern an A8-Rastanlage eskaliert

Streit unter Lkw-Fahrern an A8-Rastanlage eskaliert

Bad Reichenhall – Auf dem Parkplatz einer Tank- und Rastanlage an der A8 bei Bad Reichenhall ist am Samstagabend ein Streit zwischen zwei Lkw-Fahrern eskaliert. Dabei wurde ein 36-Jähriger nach bisherigen Erkenntnissen mit einem spitzen Gegenstand leicht verletzt.

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstag (9.5.2026) gegen 19.20 Uhr auf dem Lkw-Parkplatz der Tank- und Rastanlage an der A8 in Fahrtrichtung Salzburg.

Nach aktuellem Ermittlungsstand gerieten zwei türkische Lkw-Fahrer im Alter von 36 und 56 Jahren zunächst in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 56-Jährige seinen Kontrahenten mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und oberflächlich verletzt haben. Eine medizinische Behandlung war laut Polizei nicht erforderlich.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Der 36-Jährige verständigte selbst über den Notruf die Polizei. Noch am selben Abend wurde der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hinzugezogen.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung führt nun das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung liegen derzeit noch keine weiteren Informationen vor. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)