Kraftstoffpreise steigen wieder deutlich – Diesel besonders betroffen

Kraftstoffpreise steigen wieder deutlich – Diesel besonders betroffen

Bayern / Deutschland – Die aktuellen Auswertungen des ADAC zeigen: Die Spritpreise in Deutschland ziehen spürbar an. Besonders auffällig ist dabei der Diesel, der innerhalb einer Woche um mehr als sieben Cent teurer geworden ist.

Der Preis für einen Liter Super E10 ist im Vergleich zur Vorwoche um 4,4 Cent gestiegen und liegt im bundesweiten Durchschnitt bei 2,103 Euro. Noch stärker fiel der Anstieg bei Diesel aus: Hier verteuerte sich der Liter um 7,1 Cent auf durchschnittlich 2,200 Euro.
Nach einer Phase leicht sinkender Preise bedeutet das für Autofahrerinnen und Autofahrer nun wieder höhere Kosten an der Zapfsäule.

Steuersenkung soll Preise dämpfen

Ab dem 1. Mai gilt eine Senkung der Energiesteuer. Laut ADAC ist damit zu rechnen, dass die Kraftstoffpreise im Verlauf zwar sinken, die Entlastung von 16,7 Cent pro Liter aber nur schrittweise an die Verbraucher weitergegeben wird. Durch den Feiertag kann es zudem zu Verzögerungen kommen.

Der ADAC fordert, dass die Steuersenkung zeitnah und vollständig bei den Autofahrern ankommt.

Tipps zum Tanken

Am günstigsten ist Tanken laut ADAC derzeit rund um die Mittagszeit gegen 12 Uhr. Unterstützung beim Preisvergleich bietet die App „ADAC Drive“, mit der sich die aktuellen Preise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland abrufen lassen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitagsbild: Symbolfoto re)

Maikäfer im Anflug: Droht im Raum Rosenheim ein Massenjahr?

Maikäfer im Anflug: Droht im Raum Rosenheim ein Massenjahr?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Mit dem Mai kommen nicht nur wärmere Tage und volle Biergärten – sondern auch sie: Maikäfer. Während in Teilen Hessens in diesem Jahr wieder mit einem stärkeren Auftreten gerechnet wird, stellt sich auch hier die Frage: Wie sieht es eigentlich im Raum Rosenheim aus – droht auch bei uns ein „Käferjahr“ mit vielen der brummenden Frühlingsboten?

Der Hintergrund ist immer derselbe: Maikäfer entwickeln sich mehrere Jahre lang als Engerlinge im Boden, bevor sie nahezu zeitgleich schlüpfen. In sogenannten Zyklusjahren kann das regional zu deutlich mehr Käfern führen. Entscheidend sind dabei unter anderem Bodenbeschaffenheit, Witterung und die jeweilige lokale Entwicklung der Bestände.

10 interessante Fakten über Maikäfer
  1. Sie leben die meiste Zeit versteckt
    Rund 3–4 Jahre verbringen Maikäfer als

  2. Engerlinge im Erdreich – völlig unsichtbar.
    Ihr „großer Auftritt“ dauert nur kurz
    Als erwachsene Käfer leben sie oft nur wenige Wochen.
  3. Der Mai ist kein Zufall
    Die Hauptflugzeit liegt tatsächlich im späten Frühjahr – daher der Name.
  4. Sie können ganze Wälder beeinflussen
    Früher kam es bei starken Populationen zu Kahlfraß an Bäumen.
  5. Engerlinge sind echte Wurzel-Spezialisten
    Sie ernähren sich unterirdisch von Pflanzenwurzeln.
  6. Früher wurden sie sogar eingesammelt
    In Zeiten ohne moderne Schädlingsbekämpfung wurden Maikäfer massenhaft gesammelt – oft organisiert durch Gemeinden oder Schulen. Teilweise gab es kleine Prämien für gesammelte Tiere, danach wurden sie meist vernichtet.
  7. Sie wurden auch als Nahrung genutzt
    In Notzeiten galten Maikäfer tatsächlich als eiweißreiche Ergänzung und wurden etwa geröstet oder zu einfachen Gerichten verarbeitet.
  8. Sie orientieren sich auch am Licht
    Maikäfer fliegen oft in Richtung heller Lichtquellen.
  9. Natürliche Feinde sind entscheidend
    Vögel und Wildschweine halten die Bestände im Gleichgewicht.
  10. Keine Neuankömmlinge
    Maikäfer sind in Bayern seit der Eiszeit heimisch. Schon im Mittelalter wurden große Schwankungen und „Käferjahre“ beschrieben.

Für den Landkreis Rosenheim gibt es nach Einschätzung regionaler Fachstellen und aufgrund der in den vergangenen Jahren eher unauffälligen Sichtungen derzeit keine Hinweise auf ein außergewöhnliches Massenauftreten. Die Tiere kommen zwar vor, bleiben aber – anders als in früheren Zeiten oder einzelnen Schwerpunktregionen – meist in normalen, unauffälligen Beständen. Auch das Bayerische Landesamt für Umwelt weist in seinen allgemeinen Darstellungen darauf hin, dass Maikäferpopulationen regional sehr unterschiedlich ausgeprägt sind und keine bayernweit einheitlichen Massenentwicklungen auftreten.

Heißt übersetzt: Ein klassisches „Maikäferjahr“ ist im Raum Rosenheim nach aktuellem Stand nicht zu erwarten – auch wenn einzelne Tiere natürlich durchaus durch die Abendluft brummen können.

Und trotzdem bleiben sie faszinierend. Kaum ein anderer heimischer Käfer hat so viele Geschichten, Mythen und sogar literarische Spuren hinterlassen – man denke nur an Wilhelm Busch und seine berühmten Illustrationen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Oberbayern wächst weiter – Landkreis Rosenheim mit moderatem Plus

Oberbayern wächst weiter – Landkreis Rosenheim mit moderatem Plus

Rosenheim / Bayern – Das Bayerische Landesamt für Statistik hat neue Bevölkerungsvorausberechnungen bis zum Jahr 2044 veröffentlicht. Für Oberbayern zeigt sich dabei insgesamt ein weiteres Wachstum – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen den Regionen.

In Oberbayern steigt die Einwohnerzahl demnach von rund 4,76 Millionen im Jahr 2024 auf etwa 4,92 Millionen im Jahr 2044. Das entspricht einem Plus von 3,2 Prozent. Damit bleibt der Regierungsbezirk der bevölkerungsstärkste in Bayern.

Auch der Landkreis Rosenheim zählt zu den Regionen mit positiver Entwicklung: Für den Zeitraum bis 2044 wird hier ein Bevölkerungszuwachs von rund 2,5 bis unter 7,5 Prozent erwartet.

Wachstum vor allem im Münchner Umland

Besonders deutlich fällt das Wachstum in Teilen der Metropolregion München sowie in einzelnen Landkreisen der Region Ingolstadt aus. So werden etwa für den Landkreis Mühldorf am Inn (+6,5 Prozent), Pfaffenhofen an der Ilm (+6,4 Prozent) und Neuburg-Schrobenhausen (+6,2 Prozent) stärkere Zuwächse erwartet. Auch München selbst soll weiter wachsen – auf rund 1,58 Millionen Einwohner im Jahr 2044.

Ältere Bevölkerung – Trend setzt sich fort

Parallel zum Bevölkerungswachstum verändert sich auch die Altersstruktur deutlich. Das Durchschnittsalter in Oberbayern steigt bis 2044 auf 45,1 Jahre. Besonders stark wächst die Gruppe der Menschen ab 67 Jahren, während die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter leicht zurückgeht.

Im Landkreis Rosenheim spiegelt sich dieser bayernweite Trend ebenfalls wider: Die Bevölkerung wächst moderat, gleichzeitig nimmt der Anteil älterer Menschen weiter zu.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Archiv Ferdinand Staudhammer)

Bayerische Alpen: Lawinensaison endet ohne tödliche Unfälle

Bayerische Alpen: Lawinensaison endet ohne tödliche Unfälle

Bayern – Die Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) hat Bilanz zur Wintersaison 2025/2026 gezogen. Trotz zahlreicher Lawinenabgänge im bayerischen Alpenraum kam es in diesem Winter zu keinem tödlichen Lawinenunfall.

Mit dem frühlingshaften Wetter und steigenden Temperaturen hat sich die Schneedecke im bayerischen Alpenraum deutlich zurückgezogen. Skitouren sind vielerorts nur noch eingeschränkt möglich. Damit geht eine ereignisreiche Lawinensaison zu Ende.
Der Winter 2025/2026 war laut Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt von einem massiven Altschneeproblem geprägt. Nach ersten Schneefällen Ende November folgte eine längere kalte und niederschlagsfreie Phase. Dabei bildete sich vor allem in schattseitigen Hängen eine instabile Schneeschicht. Diese blieb über die gesamte Saison als Schwachschicht in der Schneedecke bestehen und war im gesamten Alpenraum ein wesentlicher Auslöser für zahlreiche Lawinenabgänge.
Aus dem bayerischen Alpenraum wurden insgesamt sechs Lawinenereignisse mit Personenbeteiligung gemeldet – alle verliefen glimpflich.

Viel Arbeit für Lawinenkommissionen

Für die ehrenamtlichen Lawinenkommissionen in den Alpenregionen brachte die Saison einen hohen Aufwand mit sich. Sie überwachen die öffentliche Infrastruktur in ihren Gemeindegebieten und sprechen bei Bedarf Sperrempfehlungen aus, etwa für Straßen, Pisten oder Wanderwege.
Besonders im Februar war die Belastung hoch: Ein Tiefdruckkomplex brachte vielerorts mehr als einen Meter Neuschnee. In dieser Phase kam es über längere Zeit zur Lawinengefahrenstufe 4 („große Lawinengefahr“). Zahlreiche Lawinenabgänge waren die Folge, und immer wieder mussten Sperrungen veranlasst werden.
Die größten Schneehöhen der Saison wurden Ende März gemessen, als erneut teils über ein Meter Neuschnee innerhalb weniger Tage fiel. Durch das anschließende Tauwetter ist davon inzwischen kaum noch etwas übrig.

Weiterhin Vorsicht in höheren Lagen

In höheren, schattigen Lagen sowie in den Hochlagen liegt weiterhin Schnee. Bei starker Sonneneinstrahlung, Regen und Erwärmung sind daher weiterhin nasse Lawinen möglich. Diese können auch in tiefer gelegene, bereits schneefreie Bereiche vordringen und dort Wanderwege gefährden. Zusätzlich besteht auf harten Schneeflächen weiterhin Rutsch- und Verletzungsgefahr.
Sollte sich in den kommenden Wochen noch eine angespannte Lawinensituation entwickeln, informiert der Lawinenwarndienst Bayern auf seiner Internetseite. Dort finden sich auch Daten zu Schneehöhen, Temperaturen und Windverhältnissen aus den 20 automatischen Messstationen im bayerischen Alpenraum sowie der ganzjährige Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) ( Beitragsbild: Copyright LfU – Kristian Rath)

Saisonstart für Ausflugs- und Wanderbuslinien in der Region Rosenheim

Saisonstart für Ausflugs- und Wanderbuslinien in der Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis / Region – Ob Berge, See oder Tal: Viele Ausflugsziele in der Region Rosenheim lassen sich auch ohne Auto bequem erreichen. Mit Beginn der warmen Monate wird das Angebot im öffentlichen Nahverkehr jetzt wieder erweitert.

„Die Ausflugs- und Wanderbuslinien bieten nicht nur Einheimischen, sondern auch unseren Gästen die Möglichkeit, die einzigartige Natur und vielfältige Kultur der Region bequem und umweltfreundlich zu erleben“, betont Landrat Otto Lederer.

Ein zentrales Angebot ist vom 1. Mai bis 8. November die Wendelstein-Ringlinie (MVV-Linie 349). Sie erschließt rund um den Wendelstein zahlreiche Ausgangspunkte für Wanderungen und verbindet unter anderem Flintsbach am Inn, Brannenburg, Bad Feilnbach, Fischbachau, Bayrischzell und Schliersee.

Erweiterungen rund um den Samerberg

Ab 14. Mai verkehrt zusätzlich auch der Wanderbus Samerberg (MVV-Linie 493) zwischen Rosenheim, Achenmühle und Samerberg. Die Linie fährt ganzjährig von Montag bis Samstag. An Sonn- und Feiertagen und in diesem Jahr erstmals auch an Samstagen wird das Angebot um weitere Haltestellen ergänzt, die als Startpunkte für Bergtouren rund um den Samerberg dienen. Ausstiegsmöglichkeiten bestehen unter anderem an der Hochriesbahn, an beliebten Wanderparkplätzen und in Törwang. Am Bahnhof Rosenheim besteht Anschluss vom und zum Alpenbus (MVV-Linie X380) sowie zu allen Regionalbahn-Linien.

Auch der grenzenlose Ausflugsbus (MVV-Linie 482) erweitert in der Sommersaison sein Angebot. Die Linie verkehrt ganzjährig von Montag bis Samstag im Abschnitt zwischen Sachrang und Bernau-Felden. Von 20. Juni bis 4. Oktober wird die Strecke zusätzlich von Montag bis Sonntag sowie an Feiertagen grenzüberschreitend zwischen Sachrang und Niederndorf beziehungsweise Ebbs (Tirol) verlängert.

Ganzjährig unterwegs in der Region

Weitere ganzjährige ÖPNV-Angebote bieten zahlreiche Möglichkeiten für klimafreundliche Ausflüge und Wanderungen im Landkreis Rosenheim. Neben dem AlpenBus (MVV-Linie X380), der von Montag bis Sonntag Bad Tölz, Gmund am Tegernsee, Miesbach, Bad Feilnbach, Pang und Rosenheim verbindet, stehen auch die erweiterten Linien im Chiemsee-Dreieck zur Verfügung. Dazu zählen die Verbindungen Prien – Reit im Winkl (Linie 9505), Prien – Traunstein (Linie 9520) und Traunstein – Reit im Winkl (Linie 9509).

Alle Fahrpläne der Bahn- und Buslinien sind in der MVV-App, in der MoBY-App (ehemals Bayern-Fahrplan), im DB-Navigator sowie online unter www.bahn.de
inklusive Echtzeitdaten abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Alpenland Tourismus, Thomas Kujat)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 2. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass das erste Fahrrad eher ein „Laufrad“ war?
Man bewegte sich durch Abstoßen mit den Füßen fort.
Pedale kamen erst später dazu.

Vielleicht erinnert Dich das heute daran, dass Entwicklung Schritt für Schritt passiert.

Wir wünschen Dir einen bewegten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

OAP meldet 1.-Mai-Aktionen im Rosenheimer Stadtgebiet – wohl auch Störaktion im Umfeld eines CSU-Büros

OAP meldet 1.-Mai-Aktionen im Rosenheimer Stadtgebiet – wohl auch Störaktion im Umfeld eines CSU-Büros

Rosenheim – Zum 1. Mai hat es nach Angaben eines antifaschistisch ausgerichteten Plenums (OAP) im Stadtgebiet von Rosenheim verschiedene politische Aktionen gegeben. Dabei wird auch auf eine weitere Aktion im Umfeld eines CSU-Büros hingewiesen, die nach Angaben einer anonymen Mitteilung stattgefunden haben soll. Demnach soll das Büro mit Stacheldraht abgesperrt und mit nachgebildeten Leichen versehen worden sein.

Nach Angaben der anonymen Mitteilung sei mit dieser Aktion nach eigenen Aussagen auf politische Themen im Zusammenhang mit Fluchtbewegungen und europäischer Grenzpolitik aufmerksam gemacht worden. Eine unabhängige Einordnung oder Bestätigung dieser Darstellung liegt nicht vor.

Nach Angaben der OAP habe es bereits in den Tagen vor dem 1. Mai sowie am Feiertag selbst umfangreiche Verteilaktionen gegeben. Demnach seien zehntausende Flugblätter in Briefkästen verteilt sowie an öffentlichen Plätzen ausgelegt worden. Zudem seien im gesamten Landkreis Rosenheim zahlreiche Plakate angebracht und mehrere großflächige Banner an gut sichtbaren Stellen installiert worden.

Inhaltlich verweisen die Beteiligten auf Themen wie steigende Lebenshaltungskosten, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Wohnraumsituation, Bildungsungleichheit sowie Zukunftsperspektiven junger Menschen. In zugeschriebenen Aussagen ist von wachsender sozialer Unsicherheit und strukturellen Ursachen die Rede.

Zudem habe die Gruppe zur Teilnahme an Demonstrationen und Kundgebungen am 1. Mai aufgerufen und den Tag als Anlass für gemeinsamen politischen Protest eingeordnet.
(Quelle: Pressemitteilung OAP / Beitragsbild: Copyright OAP)

Segelboot kippt auf dem Chiemsee – Segler bleibt unverletzt

Segelboot kippt auf dem Chiemsee – Segler bleibt unverletzt

Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Nach Angaben der Polizei Prien hat sich am Mittwochmittag (29.4.2026), gegen 12.30 Uhr auf dem Chiemsee ein Schiffsunfall ereignet. Bei sonnigem Wetter mit Ostwind und moderatem Wellengang kam es dabei zu einem Sachschaden von rund 500 Euro.

Ein 76-jähriger Segler war nach Angaben der Polizei alleine mit einer Jolle unterwegs, als vermutlich eine Windböe den Baum des Segelboots brach. In der Folge kenterte das Boot.
Der Mann, der mit einem Trockenanzug bekleidet war, konnte von der Wasserwacht Chieming unverletzt geborgen und gemeinsam mit seinem Boot zurück an Land gebracht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Pkw kracht in Hotelrezeption – Beifahrerin leicht verletzt

Pkw kracht in Hotelrezeption – Beifahrerin leicht verletzt

Tegernsee / Landkreis Miesbach – In der Nacht auf den heutigen 1. Mai, gegen 00.35 Uhr, sind nach Angaben der Polizei Bad Wiessee sowie der Freiwilligen Feuerwehr Tegernsee und des Rettungsdienstes Einsatzkräfte zu einem Hotel in Tegernsee alarmiert worden. Grund war ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw in das Gebäude gefahren war.

Nach Angaben der Polizei war eine 66-jährige Autofahrerin aus Vaterstetten mit ihrem Audi aus bislang ungeklärter Ursache in das Hotel geraten. Das Fahrzeug kam im Bereich der Rezeption zum Stehen.
Die 62-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin selbst blieb nach Angaben der Polizei unverletzt.
Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Körperverletzung in der Rosenheimer Innstraße – Polizei sucht Zeugen

Körperverletzung in der Rosenheimer Innstraße – Polizei sucht Zeugen

Rosenheim – Ein 67-jähriger russischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Rosenheim hat sich nach Angaben der Polizei am gestrigen Donnerstag (30.4.2026) , bei der Polizeiinspektion Rosenheim gemeldet und eine Körperverletzung angezeigt, die sich am Montag, 27.04.2026, gegen 19.30 Uhr in der Innstraße ereignet haben soll. Dabei sei er nach eigener Schilderung von einem Unbekannten beleidigt und anschließend mit einem Gegenstand angegriffen worden.

Nach Angaben des Mannes war er dort zu Fuß unterwegs und telefonierte in russischer Sprache, als ihm ein unbekannter Mann entgegenkam. Dieser soll ihn zunächst als „Dreck“ beleidigt haben, nach Angaben des 67-Jährigen in russischer beziehungsweise ukrainischer Sprache.
Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte zudem mit einem metallenen Gegenstand, ähnlich einem Gehstock, auf den Mann eingeschlagen haben. Der 67-Jährige erlitt dabei Prellungen im Bereich von Arm und Kopf, die medizinisch behandelt werden mussten.

Eine nähere Beschreibung des mutmaßlichen Täters konnte der Verletzte nach Angaben der Polizei nicht oder nur sehr vage abgeben.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und bittet um Zeugenhinweise. Hinweise werden unter der Telefonnummer 08031/200-2200 bei der Polizeiinspektion Rosenheim entgegengenommen.
(Quelle Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Freinacht“: Polizei zieht im südlichen Oberbayern vergleichsweise ruhige Bilanz

„Freinacht“: Polizei zieht im südlichen Oberbayern vergleichsweise ruhige Bilanz

Oberbayern Süd – In der Nacht auf den 1. Mai ist es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd nach Angaben der Polizei zu nur verhältnismäßig wenigen sicherheitsrelevanten Vorfällen im Zusammenhang mit der sogenannten Freinacht gekommen.

Nach Angaben der Polizei dürfte die insgesamt ruhige Lage auch mit einer erhöhten Präsenz und Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte zusammenhängen.

Das Präsidium ist für neun Landkreise sowie die kreisfreie Stadt Rosenheim zuständig. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte in diesem Bereich  38 Einsätze mit typischem Freinacht-Bezug koordinieren. Dabei handelte es sich überwiegend um Ruhestörungen (27 Fälle), Sachbeschädigungen (8 Fälle) sowie Körperverletzungsdelikte (3 Fälle).

Darüber hinaus registrierte die Polizei im Zeitraum zwischen 18 Uhr und 7 Uhr insgesamt 30 Verkehrsunfälle sowie weitere Verkehrsdelikte. Bei zwei Unfällen wurden Personen verletzt, in den übrigen 28 Fällen blieb es bei Sachschäden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„GOTT“ im TAM-OST Rosenheim: Woody-Allen-Komödie an den Mai-Wochenenden

„GOTT“ im TAM-OST Rosenheim: Woody-Allen-Komödie an den Mai-Wochenenden

Rosenheim – Im TAM-OST Rosenheim steht aktuell Woody Allens Komödie „GOTT“ auf dem Spielplan. Die Inszenierung bringt eine turbulente Mischung aus Theaterwitz und philosophischen Fragen auf die Bühne und ist an mehreren Terminen im Mai zu sehen.

Mit „GOTT“ bringt das TAM-OST in Rosenheim ein humorvolles Stück von Woody Allen auf die Bühne, das als „Stück im Stück“ angelegt ist und mit viel Tempo und absurdem Witz arbeitet. Im Mittelpunkt stehen der Schauspieler Diabetes, gespielt von Tobi Huber, und der Autor Hepatitis, dargestellt von Oliver Majer-Trendel. Gemeinsam versuchen sie kurz vor Beginn eines Athener Dramatikerfestivals, ein passendes Ende für ihr Stück zu finden.
Im Verlauf der Handlung begegnen sie unter anderem einer Philosophiestudentin, verkörpert von Margit Obermaier, sowie weiteren überraschend auftauchenden Figuren. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Bühne und Publikum zunehmend, sodass die Zuschauer direkt in das Geschehen einbezogen werden.
Die Inszenierung kombiniert humorvolle Dialoge mit philosophischen Fragestellungen und greift Themen wie Zufall, Sinnsuche und die Rolle einer höheren Instanz auf.

Vorstellungen finden noch am 1., 2. und 3. Mai sowie am 8., 9. und 10. Mai im TAM-OST in Rosenheim statt. Informationen zu Spielzeiten und Tickets sind unter www.tam-ost.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Margit Obermaier / Beitragsbild: Copyright Janina Winkler @jw_photo.graphy_)